Was ist Swing-Trading? Der ultimative Guide (2022)

Wie bei allen Tradingstilen benötigt man auch beim Swing-Trading einen PC mit Internetanschluss, eine Tradingsoftware, einen Broker, eine Trading-Strategie und entsprechendes Kapital, welches beim Broker einbezahlt wird.

Trading erfordert auch eine große mentale Stärke. Siehe dazu: So überwindet man schlechte Trading-Gewohnheiten. Im Vergleich zu den eher kurzfristigeren Tradingstilen eignet sich Swing-Trading auch für Berufstätige, da der benötigte zeitliche Bedarf viel kleiner ist als beim Scalpen oder beim Daytrading. Es genügt in der Regel, wenn man 1-3 Mal pro Tag kurz seine laufenden Trades prüft.

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Swing-Trading: Definition und Erklärung

«Swingtrading» oder «Swing-Trading» leitet sich aus dem englischen ab und bedeutet «Handeln mit Schwung». Trader versuchen dabei, mit minimalen Schwingungen sowohl von steigenden als auch von sinkenden Märkten zu profitieren.

Wie beim «Daytrading» oder «Scalping» wird mittels einer Handelsstrategie versucht, durch die Ausnutzung von Kursschwankungen Gewinne zu erzielen.

Gehandelt werden kann, wie auch in anderen Trading-Stilen, mit CFDs (Contracts for Difference), Optionen oder Futures in den Bereichen Aktien, Rohstoffen inkl. Edelmetalle, Devisen, Kryptowährungen, usw. Der Unterschied beim Swing-Trading, Daytrading oder Scalping liegt insbesondere bei der Haltedauer der entsprechenden Positionen.

Während man beim Scalping Positionen innerhalb von Sekunden oder Minuten und beim Daytrading Positionen innerhalb desselben Tages wieder schließt, werden beim Swing-Trading diese oftmals über mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate gehalten.

Nebst der Haltedauer unterscheidet sich das Swing-Trading auch durch den Handel in höheren Zeiteinheiten/Time Frames, wie z.B. im 4-Stundenchart oder Tageschart, während beim Daytrading oder Scalping eher in den Zeiteinheiten 15-/5-/1-Minuten- oder im Tick-Chart gehandelt wird.

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Swing-Trading im Nasdaq 100 Cash in der Zeit vom März 2022 bis August 2022 / Quelle: libertex.com

Vor- und Nachteile von Swing-Trading

Vorteile:

  • Zeitlicher Vorteil gegenüber Daytrading und Scalping, da es in der Regel genügt, 1-3 mal pro Tag die Charts bzw. die offenen Positionen zu kontrollieren.
  • Aufgrund des zeitlichen Vorteils gegenüber anderen Tradingstilen, eignet sich Swing-Trading besonders gut für Berufstätige.
  • Geringere Kosten als bei anderen Tradingstilen: Aufgrund von weniger Trades beim Swing-Trading, fallen die Brokergebühren geringer aus. Tiefere Gebühren dürfen bei der Berücksichtigung der Nettoperformance nicht unterschätzt werden.
  • Fundamentale Aspekte können je nach Haltedauer ignoriert werden.

Nachteile:

  • Die Wartezeit, bis ein valides Setup entsteht. Im Gegensatz zum Daytrading oder Scalping, wo sich innerhalb eines Tages viele Gelegenheiten für einen Trading-Einstieg bieten, muss beim Swing-Trading unter Umständen oft Tage oder Wochen gewartet werden.
  • Durch die längere Haltezeit können Statistiken meist erst nach Monaten erstellt werden.
  • Ungeduldige Menschen werden unter Umständen Mühe haben mit diesem Tradingstil.
  • Das Overnight-Risiko: Es können zwischen den Handelszeiten entsprechende Kurslücken (Gaps) entstehen
  • Größere Stoplosses: Da beim SwingTrading in höheren Zeiteinheiten (H4 oder D1) gehandelt wird, werden die SL auch weiter weg vom Einstiegspreis als beim Daytrading gesetzt. Somit erhöht sich jeweils das Risiko.

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Welche Zeiteinheiten werden beim Swing-Trading verwendet?

Beim Swing-Trading werden Positionen mittel- bis längerfristig gehalten. Infolgedessen werden auch höhere Zeiteinheiten für den Handel verwendet. In der Regel verwenden Swingtrader Zeiteinheiten im H4 (4-Stundenchart), D1 (Tageschart) oder sogar W1 (Wochenchart) oder M1 (Monatschart).

swingtrading  im tageschart des bitcoin
Swing-Trade mit dem Fibo Cross Indikator in der Tages-Zeiteinheit D1. Eine Kerze = ein Tag. Chart: TradingView

Welche Märkte eignen sich für Swing-Trading?

Hier gibt es praktisch keine Einschränkungen. Wie bei den anderen Tradingstilen, können sowohl Futures, CFDs und Optionen für den Handel verwendet werden. Mit diesen genannten Anlageinstrumenten können auch jegliche Basiswerte wie Aktien, Obligationen, Indizes, Währungen und Kryptowährungen getradet werden.

Gewinne sowohl in Aufwärts- und Abwärtsphasen möglich

Eine sogenannte «Hausse» steht an der Börse für steigende Kurse und wird auch umgangssprachlich als «Bullenmarkt» bezeichnet. Man spricht von einer Kurssteigerung von rund 20 % vom erlangten Tiefstpunkt, wenn man eine Hausse bezeichnet. Das Gegenteil beschreibt eine sogenannte «Baisse», welche für sinkende Kurse steht und auch etwa als «Bärenmarkt» bezeichnet wird. Demnach liegt eine Baisse vor, wenn die Märkte rund 20 % gefallen sind vom bisher erreichten Höchststand.

Doch weshalb soll es möglich sein, sowohl in steigenden, als auch in sinkenden Marktphasen Gewinne zu erzielen? Ganz einfach: Mit Derivaten können Käufe und Leerverkäufe getätigt werden.

Derivate im Swing-Trading nutzen

Derivate sind künstliche Finanzprodukte, welche über einen Hebel verfügen. Das Wort «Derivat» stammt vom lateinischen Begriff «derivare» und bedeutet «ableiten». Ein Derivat ist ein Finanzprodukt, dessen Preisentwicklung von einem Basisprodukt, wie z.B. von einer Aktie abgeleitet ist. Beim Handel mit Derivaten wird nicht der Basiswert selbst erworben. Somit handelt es sich hierbei um ein indirektes Investment. Mit einem Derivat erhält man die Option, auf steigende oder fallende Preise des entsprechenden Basiswertes zu wetten.

Ursprünglich wurden Derivate eingesetzt, um sich z.B. eine Ernte im Voraus abzusichern. Beispielsweise konnte ein Händler dazu verpflichtet werden, seine Ernte von 5 Tonnen Mais im September für den vorher bezahlten Preis zu kaufen, selbst wenn diese zu diesem Zeitpunkt einen höheren Wert aufweisen wird. Dieser Grundgedanke galt einer Absicherung.

Im Laufe der Zeit wurden Derivate vermehrt als Spekulationsinstrumente eingesetzt. Investoren spekulieren auf künftige Preisentwicklungen der Basiswerte, ohne diese selber zu kaufen oder zu verkaufen. Mit entsprechenden Hebelprodukten können Anleger mit wenig Geld relativ stark von Kursschwankungen profitieren. Man spricht dabei auch vom Leverage-Effekt / Hebeleffekt.

Ein Hebeleffekt entsteht, indem quasi mit dem Kredit eines Brokers ein Anlageinstrument gekauft wird. Das dafür eingesetzte Eigenkapital ist dabei viel geringer als der Anteil an Fremdkapital. Nehmen wir als Beispiel ein Derivat auf eine Aktie «xy», welches gekauft wird. Diese Aktie erzielt nun einen Gewinn von 1 %. Der Hebel/Multiplikator des Derivates liegt dabei bei 1:30. Dies bedeutet, dass der entsprechende Gewinn auf dem Derivat nicht 1 %, sondern 30 % ausmacht. Dasselbe gilt selbstverständlich auch bei Verlusten. Und dieses Risiko darf nicht unterschätzt werden!

Swing-Trading für Berufstätige

Insbesondere für Berufstätige kann sich Swing-Trading besonders gut eignen. Es gibt unzählige Trader, welche sich mit dem Konflikt auseinandersetzen müssen, nicht allem gerecht zu werden. Gerade Scalping oder Daytrading benötigt viel Zeit, Ruhe und Konzentration. Oft ist es der Beruf, das familiäre Umfeld oder Freizeitaktivitäten, die gerade diese Voraussetzungen verhindern. Und im Beruf möchte oder sollte man zumindest den Kopf frei haben und nicht ständig daran denken, ob man bereits ausgestoppt wurde oder ob man eventuell gerade den perfekten Einstieg verpasst hat. Früher oder später führt diese Doppelbelastung zu ernsthaften Schwierigkeiten, sowohl im Berufsleben als auch bei der Familie oder Freunden, wenn der Fokus immer auf den Chart gerichtet ist.

Im Swing-Trading sind es beispielsweise lediglich die «End-of-Day-Kurse», die ein- bis dreimal täglich oder einfach nach Handelsende geprüft werden können – und nicht alle x Minuten. Der zeitliche Aufwand und durch die lange Haltedauer auch die mentale Belastung, fallen beim Swing-Trading viel tiefer aus, als beim kurzfristigeren Handel. Sicherlich ist ein entsprechendes Risikomanagement erforderlich, da im Gegenzug auf ein ständiges Kontrollieren der Charts verzichtet werden kann.

Berufstätige, welche Scalping oder Daytrading anwenden wollen, sind oft darauf angewiesen, ihr Arbeitspensum zu reduzieren, da die meisten Märkte während der üblichen Arbeitszeiten geöffnet haben.

«The trend is your friend»

Die Aussage “The trend is your friend” oder auf Deutsch „Der Trend ist Dein Freund“ gehört zu den bekanntesten Strategien und Börsenweisheiten. Einfach ausgedrückt, bedeutet dies, dass möglichst auf steigende oder eben fallende Kurse gesetzt werden soll, um damit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, einen entsprechenden Gewinn zu erzielen. Man spricht dabei von einer „Trendfolgestrategie“. Dabei wird sehr oft die technische Chartanalyse / Charttechnik angewendet. Auf diese Weise werden Muster, die als Trendbestätigungen oder Trendumkehrformationen gedeutet werden, gehandelt.

Doch wann liegt ein Aufwärtstrend oder ein Abwärtstrend vor? Diese Frage zu beantworten ist gar nicht so einfach. Gewisse Trader nehmen dazu spezifische Indikatoren zur Hand, wie z. B. den MACD-Indikator. Für andere Händler liegt ein Aufwärtstrend vor, wenn jeweils auf ein höheres Hoch auch ein ein höheres Tief folgt. Umgekehrt würde dasselbe gelten für einen Abwärtstrend: Folgt ein tieferes Hoch und ein tieferes Tief, kann von einem Abwärtstrend gesprochen werden. Nachfolgend ein Beispiel eines möglichen Aufwärtstrends:

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So könnte ein Aufwärtstrend im Swing-Trading aussehen

Techniken und Handelsstrategien im Swing-Trading

Mögliche Handelsstrategienim Swing-Trading sind:

  • Breakout-Strategie: Sobald eine Kerze außerhalb einer bestimmten Range schließt, eröffnet der Trader bei dieser Strategie eine Position.
  • Reversal-Strategie: Ein Reversal beschreibt eine Wende/Trendumkehr in der Preisentwicklung eines Basiswertes. In diesem Zusammenhang werden auch nach bestimmten Unterstützungs- und Widerstandsbereichen in einem Chart gesucht.
  • Retracement-Strategie: Mit dem Fibonacci Retracement kann der Anfang und das Ende eines Swings erfasst werden. Dabei wird das Fibonacci Retracement, welches sich aus einer natürlichen Zahlenfolge zusammensetzt, eingezeichnet. Mit diesem «Tool» können wichtige Ausstiegspunkte erkannt werden, welche für das Setzen von Stoplosses und Takeprofits von Wichtigkeit sein können.

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Welche Indikatoren nutzt man im Swing-Trading?

Es gibt mittlerweile unzählige Indikatoren, welche im Trading angewendet werden können. Als die fünf wichtigsten Indikatoren beim Swing-Trading werden gerne die Nachfolgenden verwendet:

  • Gleitende Durchschnitte: Oder auch «Moving Average» genannt, berechnen den Mittelwert der vergangenen Kursbewegungen über einen bestimmten Zeitraum. Extremwerte nach oben und unten werden somit «ausgeglichen». Man unterscheidet zwischen dem einfach gleitenden Durchschnitt, welcher als «SMA» bezeichnet wird und dem exponentiell gleitenden Durchschnitt «EMA», welcher die Kursbewegung stärker in den Mittelpunkt stellt, die sich näher am aktuellen Handel befindet. Gerne werden verschiedene gleitende Durchschnitte in Kombination verwendet.
  • Volumen: Das Volumen kann Hinweise auf die Stärke eines Trends geben.
  • MACD-Indikator: Der Moving Average Convergence Divergence besteht aus 3 Elementen: Nämlich zwei gleitenden Durchschnitten (der MACD-Linie und der Signalline) und einem Histogram.
  • RSI-Index: Für die Ermittlung des RSI-Wertes werden die Kursschwankungen eines Basiswerts über die Zeit in Relation gesetzt. Liegt der RSI-Wert über 70, ist der Basiswert höchstwahrscheinlich überkauft. Ab einem RSI-Wert unter 30 wird von einem überverkauften Basiswert gesprochen.
  • Bollinger Bänder: Berührt der Kurs das obere Bollinger Band, kann nach Verkaufsgelegenheiten gesucht werden. Dasselbe gilt auch für Kaufgelegenheiten, sobald der Kurs das untere Bollinger Band berührt.

Gefahren beim Swing-Trading

Wie bei jedem anderen Tradingstil ist es leider so, dass die meisten Trader Geld verlieren. Niemand kann 100-prozentig vorhersagen, wohin sich ein Kurs bewegen wird. Trotz den unendlich vielen Unterstützungs-Tools, Indikatoren, Oszillatoren, Signalen usw.

Gefährlich wird es insbesondere, wenn man sich durch seine eigenen Gefühle leiten lässt und nicht einer konkreten Strategie treu bleibt. Oft wollen wir den Markt besiegen und gerade bei einem soeben erlittenen Verlusttrade, diesen wieder aufholen. Der Mensch handelt manchmal nur begrenzt rational und lässt sich durch Gefühle leiten. Auch die aktuelle Stimmung darf dabei nicht unterschätzt werden. Trading benötigt auch eine enorm hohe emotionale Disziplin. Werden mehrere Tage nacheinander Verluste eingefahren, kann es durchaus sein, dass man sein Vertrauen in eine bestimmte Strategie verliert.

Risikomanagement und Money Management im Swing-Trading

Damit entsprechende Verlustserien, sog. Drawdowns, überstanden werden können, wird ein Risikomanagement für seriöse Trader benötigt. Dies bedeutet, dass Sie beim Trading um eine professionelle Risiko-/Verlustbegrenzung nicht herumkommen werden. 

Festsetzen der Positionsgröße für einen Trade: Generell empfiehlt sich auch beim Swing-Trading für jede Position lediglich 1 bis maximal 2 % vom Gesamtkonto zu riskieren.

Ein gut durchdachter Stoploss sollte bei jedem Trade gesetzt werden, damit nicht mehr als das ursprünglich definierte Verlustrisiko verloren gehen kann.

Beim Money Management geht es insbesondere um die Bestimmung der Positionsgröße während man beim Risikomanagement die Begrenzung des Gesamtrisikos des Handelskontos festlegt.


Strategie: Swing-Trading mit dem Fehlsignal des Outside Bar (2022)

Die Kurse fallen, und der Markt wird unterhalb der letzten Handelssitzung gehandelt. Die Bären jubeln, und die Bullen jammern. Während diese ihren Augen nicht trauen wollten, stiegen die Kurse in den nächsten Minuten und schlossen schließlich über der letzten Handelssitzung. Nun waren die Bären irritiert, während sich die Bullen überlegen fühlten.

Outside bar Tageschart
1. Letzte Handelssitzung | 2. Der Markt handelt darunter. | 3. Dann darüber.

Was hier gerade passiert ist, wird im Tageschart als „Outside Bar“ (Aussenstab oder Aussenkerze) erkennbar.

Aussenstab
Höheres Hoch – Outside Bar – Tieferes Tief

Eine Outside Bar ist emotional und sprunghaft. Sie testet die Extreme von entgegengesetzten Marktstimmungen, was starke Emotionen bei kurzfristig orientierten Traders weckt. Aber wenn Sie ruhig bleiben, bevor der Markt kippt, können Sie das Chaos für Gewinne ausnutzen.

Sie werden beobachten, wie bullische Trader blindlings über einer bullischen Outside Bar kaufen. Es gibt auch bärisch orientierte Trader, die unbedacht unter einer bärischen Outside Bar verkaufen. Das sind diejenigen Trader, die wir mit diesem Swing-Trading Setup in die Falle locken möchten.

Tradingregeln für das Versagen der Outside Bar

Diese Strategie verwendet den 20-Perioden einfachen Durchschnitt (SMA = simple moving average) als Trendfilter.

Long Swing-Trade

  1. Der gleitende Durchschnitt (SMA) steigt an.
  2. Die Kurse unterschreiten das Tief einer bärischen Outside Bar.
  3. Platzieren Sie eine Buy Stop Order über jede folgende bullische Kerze.

Kein Kerzenhoch sollte niedriger liegen als das Tief der bärischen Outside Bar. Falls dies eintritt, wird das Setup ungültig.

Short Swing-Trade

  1. Der gleitende Durchschnitt fällt.
  2. Die Kurse überschreiten das Hoch einer bullischen Outside Bar.
  3. Platzieren Sie eine Sell Stop Order unter jeder folgenden bärischen Kerze.

Kein Kerzentief sollte höher liegen als das Hoch der bullischen Outside Bar. Falls dies eintritt, wird das Setup ungültig.

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Swing-Trading-Beispiele für das Versagen der Outside Bar

Gewinntrade

Tageschart SEE Aktie
1. Klares bullisches Momentum | 2. Trader, die dachten, der Trend wäre überzogen, gerieten durch diese bärische Outside Bar in Versuchung. | 3. Dieser bullische Pin Bar war unsere Fehlsignal Setup Kerze.

Der obige Tageschart bezieht sich auf die Aktie Sealed Air Corp. (SEE). Die Farbe des einfachen gleitenden Durchschnitts (SMA = simple moving average) zeigt die Richtung der Kursbewegung.

  1. Der Markt zeigt über eine Woche lang eine anhaltende bullische Tendenz.
  2. Diese bärische Outside Bar bildete das Ende eines in die Länge gezogenen Aufwärtsschubs. Dieser Outside Bar lockte gegen den Trend handelnde Trader an, die auf einen überzogenen Bullentrend wetteten.
  3. Aber sie erfreuten sich nicht lange, da dieses Signal nicht hielt, was es versprach: Die bärische Outside Bar schlug unmittelbar fehl, indem eine bullische Pin Bar entstand, womit ein hervorragendes Setup für einen „Fehlsignal“-Trade vorlag.

Die blauen Linien kennzeichneten mögliche Gewinnziele, die sich aufgrund des vorherigen bullischen Kursschubes ergaben. Lernen Sie andere Wege, um bei Ihren Swing-Trades Gewinn zu nehmen.

Verlusttrade

Tageschart ETR Aktie
1. Bärischer Trend mit SMA weist abwärts. | 2. Diese bullische Aussenkerze war außergewöhnlich stark in diesem Kontext. | 3. Short-Einstieg mit der bärischen Umkehrkerze, wurde aber ausgestoppt.

Das ist ein Tageschart von Energy Corporation (ETR).

  1. Diese bärische Kurslücke (gap) unter dem einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA = simple moving average) bestätigte unsere bärische Markteinschätzung.
  2. Diese bullische Outside Bar erweckte unser Interesse als mögliches Setup für ein Fehlsignal der Outside Bar. Allerdings war die außergewöhnlich umfangreiche Kursspanne kein gutes Zeichen für den jungen Abwärtstrend.
  3. Der Ausbruch über die Outside Bar traf auf sofortigen Widerstand. Die sich daraus ergebende bärische Umkehr-Bar führte uns in einen Verlusttrade.

Abschließende Bemerkungen zum Fehlsignal der Outside Bar

Das beste Setup für ein Fehlsignal der Outside Bar zeigt folgende Merkmale:

  1. Die Outside Bar ist auch eine Trend-Bar mit einem Schlusskurs gegen den einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA). (Die meisten hochwertigen Outside Bar Fehlsignale sind Beispiele für Trend-Bar-Fehlsignalmuster.)
  2. Die Kursspanne einer Outside Bar ist relativ gering in Bezug auf den Trendkontext.

Werfen Sie nochmals einen Blick auf die obigen Beispiele. Die Outside Bar im Gewinntrade-Beispiel machte den bullischen Kursschub davor kaum rückgängig. Demgegenüber überragte die Outside Bar im Verlust-Beispiel fast eine zweiwöchige Schiebezone.

Jede der beiden Outside Bars sah für sich betrachtet stark aus. Aber der Price Action Kontext zeigte uns, welche der beiden wahrscheinlich scheitern wird.

In dieser Strategie-Übersicht habe ich mich auf gescheiterte Outside Bars in tendierenden Märkten konzentriert. Aber dieses Muster ist vielseitig und kann ebenso auf konsolidierende Märkte angewendet werden. Outside Bars, denen Ausbruchtrader in die Falle gehen, bieten großartige Trades bei gescheiterten Ausbrüchen.

ETR Tageschart
Bullische Outside Bars als Short-Gelegenheiten in einem Seitwärtsmarkt.

In Bezug auf dieses Setup ist das entgegengesetzte Extrem einer Outside Bar ein sicheres Ziel. Für eine ehrgeizigere Zielsetzung können Sie sich auf die Bereiche der letzten Trend-Extreme des vorherigen Trends oder der Unterstützungs-/Widerstandsbereiche ausrichten.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlicht: Swing Trading with the Outside Bar Failure

Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud

1 Gedanke zu „Was ist Swing-Trading? Der ultimative Guide (2022)“

  1. Ja, Swing Trading ist recht spannend. Leider ist nicht immer absehbar, wann bzw.
    wie schnell man wieder gewinnbringend verkaufen kann.

    Danke für die Übersetzungen. Gruß
    Karl

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