Optionen gelten als die anspruchsvollste Klasse der Derivate, und genau das macht sie für viele Einsteiger einschüchternd. Dabei folgt der Optionshandel einer klaren Logik: Wer die Rechte und Pflichten hinter Call und Put einmal verstanden hat, kann mit überschaubarem Kapital auf steigende und fallende Kurse setzen, ein Depot absichern oder als Stillhalter regelmäßig Prämien kassieren.
Dieser Guide bringt dir den Einstieg Schritt für Schritt bei: von der Frage „Was ist eine Option?” über anschauliche Rechenbeispiele bis zur Frage, bei welchem Broker du echte Optionen überhaupt handeln kannst. Ich arbeite dabei mit Alltagsvergleichen und konkreten Zahlen, damit die Mechanik hängen bleibt. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Optionen handeln: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Recht statt Pflicht: Eine Option gibt dir das Recht, einen Basiswert zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put), ausüben musst du nicht.
- Geringer Kapitaleinsatz: Ein Kontrakt steuert 100 Aktien, du zahlst aber nur die Optionsprämie statt den vollen Aktienwert.
- Zwei Rollen, zwei Chancen: Als Käufer setzt du auf eine Bewegung, als Stillhalter kassierst du die Prämie, gern als „zweite Dividende” bezeichnet.
- Risiko planbar: Beim Kauf ist dein Verlust auf die Prämie begrenzt; über Kombinationen lässt sich auch beim Schreiben ein Maximalverlust festlegen.
- Zugang: Echte Optionen brauchen einen Broker mit Terminbörsen-Zugang, Neobroker wie Trade Republic bieten sie in der Regel nicht an.
Optionen sind die anspruchsvollste Klasse der Derivate und gehören neben Hebelprodukten, Zertifikaten und Futures zum selben Instrumenten-Universum.
Video: Guide für Options-Einsteiger
Optionen zählen zu den vielseitigsten Handelsinstrumenten. Der Vorteil gegenüber einem direkten Investment in einen Basiswert liegt vor allem im deutlich geringeren Kapitalbedarf. Darüber hinaus lassen sich Optionen in unterschiedlichsten Kombinationen einsetzen, um deine Erwartung an die Kursentwicklung gewinnbringend umzusetzen.
Ebenso kannst du über Stillhalterstrategien kontinuierlich Einnahmen erzielen. Als Ergänzung zu einem bestehenden Portfolio sind sie ein wirkungsvolles Instrument, um die Rendite zu optimieren. Gern werden diese Prämieneinnahmen als zweite Dividende gezählt.
Genauso kannst du dein Depot relativ kostengünstig gegen Verluste absichern. Je nach Anlagehorizont deckst du damit sowohl kurz- als auch langfristige Risiken ab.
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Was sind Optionen?
Börsengehandelte Optionen sind eine Form der Derivate auf Finanzinstrumente. Am ehesten lassen sie sich als Vertrag beschreiben, in dem sich zwei Parteien auf die Eckdaten einer künftigen Transaktion einigen.
Eine Option ist ein börsengehandelter Vertrag, der dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht) gibt, einen Basiswert bis zu einem festgelegten Termin zu einem vorab vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
Das Finanzinstrument, das den Gegenstand dieser Transaktion bildet, heißt Basiswert oder Underlying. In der Regel sind das die liquidesten börsengehandelten Werte, zum Beispiel:
- Aktien
- Futures
- Indizes
- Rohstoffe und Edelmetalle
- Volatilität
- Währungen / Forex
Eine Option verbrieft also die Bedingungen, zu denen beispielsweise ein Aktienpaket seinen Besitzer wechseln kann. Die Ausführung überwacht die Börse. Damit können beide Seiten, Käufer wie Verkäufer, sicher sein, dass die Vereinbarung eingehalten wird. Aus dieser Konstruktion ergeben sich für beide Seiten bestimmte Rechte und Pflichten.
Welche Rechte und Pflichten hat eine Kaufoption?
- Der Käufer einer Calloption erwirbt das Recht, den Basiswert innerhalb der Laufzeit zum vereinbarten Basispreis zu kaufen (bzw. ihn bei Fälligkeit durch Ausübung zu bekommen, sofern die Option im Geld ist).
- Der Verkäufer geht die Pflicht ein, den Basiswert bei Ausübung zum vereinbarten Preis zu liefern. Dafür erhält er die Prämie.
Welche Rechte und Pflichten hat eine Verkaufsoption?
- Der Käufer eines Puts bezahlt mit der Optionsprämie für das Recht, den Basiswert innerhalb der Laufzeit zum Basispreis zu verkaufen. Ist der Put bei Fälligkeit im Geld, wird der Basiswert in der Regel ausgebucht.
- Der Verkäufer erhält die Prämie und übernimmt dafür die Pflicht, den Basiswert bei Ausübung zum vereinbarten Preis anzukaufen.
Die Nähe zum Geld: Moneyness
Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung von Optionen ist ihre Nähe zum Geld. Damit ist der Abstand zwischen Basispreis (Strike) und aktuellem Kurs des Basiswerts (Underlying) gemeint.
Die Moneyness beschreibt den Abstand zwischen Basispreis und aktuellem Kurs des Basiswerts und teilt Optionen in „im Geld”, „am Geld” und „aus dem Geld” ein.
Im Geld
Sobald beim Call der Kurs des Underlyings über dem Strike notiert, ist die Option „im Geld” und besitzt einen inneren Wert. Für einen Put gilt das umgekehrt: Er ist im Geld, wenn der Kurs unter dem Basispreis liegt.
Der innere Wert entsteht daraus, dass der Inhaber eine Option amerikanischer Art jederzeit ausüben kann. Dabei würden 100 Aktien zum Basispreis eingebucht. Weil der Kurs über dem Strike liegt, wäre diese Position sofort im Gewinn, die Differenz aus Kurs und Strike, abzüglich der bezahlten Prämie.
Aus dem Geld
Liegt der Kurs auf der anderen Seite des Strikes, beim Call also darunter, beim Put darüber, ist die Option „aus dem Geld” und besitzt keinen inneren Wert. Ihr Preis besteht ausschließlich aus Zeitwert. Dieser Zeitwert ist der Preis für die Wahrscheinlichkeit, dass die Option bis zum Verfall doch noch ins Geld läuft.
Am Geld
Optionen mit Strikes, die dem Kurs am nächsten liegen, tragen das Prädikat „am Geld”. Notiert eine Aktie etwa bei 60,12 Dollar, ist der Strike 60 der Kurs-nächste und die Option damit am Geld.
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Wie funktioniert eine Option? Beispiel Kaufoption (Call)
Das Handelsinstrument „Option” bietet sinngemäß eine Option auf den Erwerb eines Basiswerts. Um das greifbar zu machen, hilft ein Beispiel aus dem Alltag. Betten wir es in eine kleine Geschichte ein:
Im Gespräch erzählt dir dein Nachbar, dass er sich gern einen Gebrauchtwagen kaufen möchte. Marke, Modell, Ausstattung, Kilometerstand, er hat genaue Vorstellungen und wäre bereit, 25.000 Euro dafür hinzublättern.
Auf dem Heimweg siehst du genau dieses Fahrzeug mit einem „Zu verkaufen”-Schild in einer Hofeinfahrt. Du hältst an und kommst mit dem Besitzer ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass der Wagen gut 2.000 Euro günstiger zu haben wäre, als dein Nachbar vermutet. Dir kommt eine Idee.
Optionen sind Vereinbarungen zwischen Vertragsparteien
Du bietest dem Verkäufer 200 Euro, wenn er das Fahrzeug drei Tage lang für dich reserviert. Holst du es nicht ab, darf er die 200 Euro behalten. Da sich bisher kaum Interessenten gemeldet haben, ist er einverstanden. So machst du dich auf den Heimweg und erzählst deinem Nachbarn, dass du sein Wunschauto gefunden hast.
An dieser Stelle hinkt das Beispiel etwas, kaum jemand lässt sich sein Auto vom Nachbarn mitbringen. Das Prinzip einer Kaufoption ist damit aber gut veranschaulicht:
- Das Fahrzeug ist der Basiswert der Option.
- Die 200 Euro sind der Preis der Option, die Optionsprämie.
- Die Laufzeit beträgt drei Tage.
- Der mit dem Verkäufer verhandelte Preis ist der Basispreis (Strike).
- Der Preis, den dein Nachbar zu zahlen bereit ist, entspricht dem aktuellen Kurs des Basiswerts, hier 2.000 Euro höher.
- Formel: Kurs − Basispreis − Optionsprämie = Gewinn/Verlust
- Für das Beispiel: 25.000 − 23.000 − 200 = 1.800 Euro Gewinn
Das Regelwerk wird durch die Börse überwacht
Weil der Kurs über dem Basispreis liegt, ist die Kaufoption im Geld. Hätte dein Nachbar zwischenzeitlich schon ein anderes Fahrzeug gekauft, stünden deine Gewinnchancen schlechter. Dann hättest du immer noch drei Tage Zeit, einen anderen Käufer zu finden. Gelingt das nicht, verfällt deine Option.
Die Rechnung ist hier stark vereinfacht, um die Funktionsweise zu zeigen. Die genaue Preisbildung erläutere ich in den weiterführenden Kapiteln der Serie.
Der Verkäufer darf die Prämie behalten, hat sich aber verpflichtet, den Basiswert zum vereinbarten Preis zu liefern. Du hast also weiterhin die Möglichkeit, das Fahrzeug zu kaufen und „in deinem Depot” zu halten, dafür müsstest du die volle Kaufsumme parat haben.

Oder du erklärst das Projekt für gescheitert und hast lediglich 200 Euro verloren. So funktioniert im Groben der Kauf (Long) einer Kaufoption (Call), auch „Long Call” genannt. Im weiterführenden Teil der Serie gehe ich genauer darauf ein: Der Long Call.
Erinnerung: Rechte und Pflichten einer Kaufoption
Eine wichtige Eigenschaft von Kaufoptionen wird hier deutlich: Du musst den Basiswert nicht besitzen, um einen Gewinn zu erzielen. Und du musst nicht einmal das Kapital für den Kauf vorhalten, solange du ihn nicht wirklich kaufen willst.
- Beim Kauf eines Calls zahlst du die Optionsprämie für das Recht, den Basiswert innerhalb der Laufzeit zum vereinbarten Preis zu kaufen.
- Der Verkäufer erhält die Prämie und übernimmt die Pflicht, den Basiswert bei Ausübung zu liefern.
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Optionen handeln: Beispiel Verkaufsoption (Put)
Die Verkaufsoption funktioniert ähnlich: Du erwirbst das Recht, einen Basiswert zu einem vereinbarten Preis zu verkaufen.
Wann ergibt das Sinn? Historisch steigen die Aktienmärkte über die Zeit moderat an, unterbrochen von abrupten Krisen und unvorhergesehenen Ereignissen. Plötzliche Kurseinbrüche treffen auch ein gut diversifiziertes Portfolio empfindlich. In der Vergangenheit haben sich die Märkte danach zwar auf neue Höchststände erholt, ein junger Anleger kann das im Buy-and-Hold-Depot aussitzen, doch auch das kostet Nerven.
Auswirkung von Kursverlusten auf die persönliche Situation
Wer sein Portfolio auf einen entspannten Lebensabend ausgerichtet hat, dem kann ein Crash den Großteil der Pläne zerstören. Hier steigt das Bedürfnis, sich gegen Kursverluste abzusichern.
Ein Put lässt sich gut mit einer klassischen Haftpflichtversicherung vergleichen: Du zahlst eine Prämie, um dich gegen die finanziellen Folgen eines definierten Ereignisses abzusichern. Dein Risiko ist auf die Prämie begrenzt und damit kalkulierbar. Die Laufzeit des Schutzes ist vertraglich geregelt.
Der Kauf eines Puts lässt sich genauso einordnen:
- Als Basiswert wählst du einzelne Aktien oder einen zum Depot passenden Index (etwa den DAX).
- Den Basispreis wählst du so, dass Verluste ab einer bestimmten Schwelle begrenzt sind.
- Der Optionspreis ist die Prämie, die du für die Absicherung zahlst.
- Über die Laufzeit bestimmst du das Zeitfenster, in dem die Absicherung wirkt.
Fallen die Kurse stark, hast du bei einzeln abgesicherten Aktien zwei Möglichkeiten:
- Du verkaufst die Aktien über den Put zum Basispreis.
- Du verkaufst die Put-Option, nimmst den Gewinn abzüglich Prämie ein und behältst die Aktien.
Erinnerung: Rechte und Pflichten einer Verkaufsoption
- Beim Kauf eines Puts zahlst du die Optionsprämie für das Recht, den Basiswert innerhalb der Laufzeit zum vereinbarten Preis zu verkaufen.
- Der Verkäufer erhält die Prämie und übernimmt die Pflicht, den Basiswert bei Ausübung anzukaufen.
Im Artikel Der Long Put erläutere ich den Kauf einer Verkaufsoption mit allen Eckdaten ausführlich.
Wie lässt sich das Depot über Puts absichern?
Schauen wir uns ein konkretes Rechenbeispiel an. Die Werte sind gerundet und exemplarisch gewählt, damit die Mechanik klar wird.
Nehmen wir an, eine Aktie notiert bei 250 US-Dollar. Als Depotinhaber möchten wir uns aus Erfahrung gegen erneute Kursverluste absichern.

Die Optionskette (Option Chain) des Brokers zeigt die Eckdaten wie Laufzeit, Basispreis und Prämie. Die Darstellung lässt sich an deine Bedürfnisse anpassen. Hier suchen wir einen passenden Basispreis (Strike). Welche Strikes statistisch sinnvoll sind, zeigt die Standardabweichung im Optionshandel.

Auf den ersten Blick wirkt die Optionskette voller Zahlen. Da wir einen Put suchen, schauen wir auf die richtige Seite. In der Mitte stehen die Basispreise, in der jeweiligen Zeile der Preis der Option. Im Beispiel wählen wir den Put mit Strike 220 zu einem Preis von 19,85 Dollar. Die Laufzeit beträgt rund 240 Tage.
Was ist der Multiplikator im Optionshandel?
Der Multiplikator gibt an, auf wie viele Einheiten des Basiswerts sich ein Optionskontrakt bezieht; bei US-Aktienoptionen sind das in der Regel 100 Aktien.
Aus der Finanzinstrument-Beschreibung wissen wir, dass unsere Aktienoption einen Multiplikator von 100 besitzt. Ein Kontrakt bezieht sich also auf 100 Aktien. Der angezeigte Preis ist ein Einzelpreis und muss mit 100 multipliziert werden. Die Prämie für diese Put-Option beträgt somit 1.985 Dollar.
Wählen wir bei einem Put einen Basispreis unterhalb des aktuellen Kurses, hat die Option keinen inneren Wert, sie ist aus dem Geld. Fällt der Kurs bis zum Verfall nicht unter 220 Dollar, baut sie auch keinen inneren Wert auf. Die Prämie besteht dann ausschließlich aus Zeitwert, der sich bis zum Verfall abbaut. Am Ende läuft die Option wertlos aus.
Dieser Zeitwert lässt sich als eine Art Wettquote verstehen: der Geldwert der Wahrscheinlichkeit, mit der die Option während der Laufzeit einen Profit erzielt, oder, wie im Versicherungsbeispiel, der Preis für den Schutz gegen fallende Kurse.
Was kostet die Absicherung mit Optionen?
Von den Brokergebühren abgesehen, setzen wir die Kosten der Absicherung ins Verhältnis:
- Eine Position von 100 Aktien hat einen Wert von 25.000 Dollar.
- Die Absicherung unter einen Kurs von 220 Dollar kostet 1.985 Dollar.
- Damit kannst du die 100 Aktien innerhalb der Laufzeit für 22.000 Dollar verkaufen.
- Abzüglich der Prämie bleiben dir 20.015 Dollar, selbst wenn der Kurs auf 10 Dollar fallen sollte.
Das Beispiel ist exemplarisch und sollte für jedes Depot individuell gerechnet werden. Eine mögliche Preissteigerung der Option bei fallendem Kurs ist hier nicht berücksichtigt, der Zeitwert kann sich durchaus dynamisch entwickeln. Maßgeblich dafür ist die Implizite Volatilität, der ich mich im Lauf der Serie ebenfalls widme.
Die Berechnung eines Optionspreises erfolgt über das Black-Scholes-Modell, eine mathematische Formel, die diverse Parameter einbezieht. Wie sich Optionspreise in Relation zum Markt einschätzen lassen, bespreche ich im Verlauf der Serie, mit bewusst vereinfachten Vorgehensweisen.
Kommerzielle Optionen-Coachings versprechen oft ein planbares Einkommen aus Stillhalter-Strategien. Was davon zu halten ist, liest du in unseren Erfahrungen mit dem Optionen-Coaching von Carmen Mayer.
Wie lässt sich mit Optionen Prämie einnehmen? Optionen schreiben
Zurück zum Verkäufer des Autos aus dem Long-Call-Beispiel. Er hat 200 Euro Prämie für etwas bekommen, was ohnehin in seiner Einfahrt steht. Dafür hat er versprochen, das Auto zu einem akzeptierten Preis zu verkaufen. Im Grunde muss er nur stillhalten und bekommt 200 Euro extra.
Ein Stillhalter ist der Verkäufer einer Option, der die Optionsprämie erhält und dafür die Pflicht übernimmt, den Basiswert bei Ausübung zu liefern oder abzunehmen.
Besitzt du Aktien, kannst du es genauso machen: Du schreibst (verkaufst) Call-Optionen mit Basispreisen, die der Kurs vermutlich nicht erreicht. Die Prämie darfst du in jedem Fall behalten. Läuft der Kurs an den Basispreis heran, heißt das nicht zwingend, dass der Käufer die Aktien haben will, vielleicht verkauft er den Call einfach mit Gewinn.
Schreiben (Verkauf) einer Kaufoption
Spinnen wir das Auto-Beispiel weiter: Abends im Fernsehen sucht eine prominente Dame genau das Fahrzeug mit deiner Fahrgestellnummer und wäre bereit, fast jeden Preis zu zahlen. Das wäre der Jackpot, und ähnlich unwahrscheinlich.
Wie fühlt sich unser Noch-Autobesitzer in dem Moment? Vermutlich ärgert er sich. Doch eigentlich ist ihm nichts Schlimmes passiert: Die Lage ist wie zuvor, er bekommt die Prämie und den vereinbarten Kaufpreis.
So ähnlich ist es beim Verkauf eines Calls auf Aktien, die du besitzt. Der Preis ändert sich sogar zu deinen Gunsten, weil du den Kursanstieg bis zum (bewusst höher gewählten) Basispreis als Gewinn aus der Aktienposition mitnimmst. Diese Methode heißt „Covered Call” und ist im Artikel Der Short Call – Verkauf einer Kaufoption genauer erklärt.
Wie hoch ist das Risiko bei Optionen, alles zu verlieren?
Ein ruinöses Szenario droht, wenn du die Aktien nicht besitzt. Kommt abends die Meldung über den Ticker, dass ein Konzern das Unternehmen kaufen will, spielt jede Kursfantasie verrückt. Dein Depot kann zur Eröffnung zwangsglattgestellt werden. Rechnerisch müsstest du den Call zurückkaufen und die Verluste realisieren.
Bei Ausübung durch den Käufer hättest du die Pflicht, die Aktien zu liefern, und müsstest sie zum aktuellen Marktkurs kaufen. Da der Kurs theoretisch keine Obergrenze kennt, entsteht in dieser Konstellation der vielzitierte „unbegrenzte Verlust”. Bei mangelnder Deckung schließt der Broker das Konto und fordert im schlimmsten Fall den Verlust ein.
Trotzdem kann sich jeder Trader mit dem nötigen Wissen vor solchen Situationen schützen. Schon die einfache Kombination unterschiedlicher Optionen legt eine Gewinnzone und einen vorab festgelegten Maximalverlust fest. Solche Trades auf ausgewählte Aktien brauchen wenig Zeit und wenig Kapitaleinsatz.
Verkaufen (Schreiben) einer Verkaufsoption
Die häufigste Form der Prämieneinnahme ist das Schreiben von Puts. Bei erhöhtem Absicherungsbedürfnis lassen sich je nach Marktlage gute Prämien erzielen. Da eine Aktie nur bis null fallen kann, ist der theoretische Verlust hier begrenzt, je nach Kurs und Basispreis können aber trotzdem hohe Verluste entstehen.
Auch beim Verkauf von Puts kannst du den Maximalverlust von Beginn an festlegen. Interessant ist zudem eine Variante, mit der sich Aktien günstiger einkaufen lassen. Mehr dazu im eigenen Artikel: Der Short Put – Verkauf einer Verkaufsoption.
13 Trading-Indikatoren, die du kennen musst

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Welche Optionsarten gibt es? Die vier Grundpositionen
Aus den beschriebenen Szenarien lassen sich die vier Grundpositionen ableiten, die du im Optionshandel eingehen kannst:
- In einem steigenden Markt liefern sowohl ein gekaufter Call als auch ein verkaufter Put einen Gewinn.
- In einem fallenden Markt liefern die Gegenpositionen, ein gekaufter Put oder ein verkaufter Call, den Profit.
Die Bezeichnungen „Long” und „Short” beschreiben die Position, die du eingehst. Long ist ein per Kauf eröffneter Handel (Buy to Open), Short der Leerverkauf einer Option (Sell to Open).
Um eine Position zu schließen, gibst du die passende Gegenorder auf: Ein verkaufter Put wird zurückgekauft (Buy to Close), ein gekaufter Call wird verkauft (Sell to Close), um glattzustellen.
Wie sich aus dem Verhältnis gehandelter Puts und Calls die Marktstimmung ablesen lässt, zeigt unser Guide zum Put-Call-Ratio.
Aus den vier Grundpositionen entstehen auch kombinierte Strategien: Wie du mit einem Strangle aus Call und Put auf starke Kursbewegungen setzt, zeigt dir unsere durchgerechnete Beispielrechnung.
Was ist das Gewinn-Verlust-Diagramm bei Optionen?
Um das Potenzial eines Optionstrades einzuschätzen, hat sich die grafische Darstellung bewährt. Ein Gewinn-Verlust-Diagramm zeigt den möglichen Gewinn oder Verlust in Abhängigkeit vom Kurs des Basiswerts. Gerade komplexere Strategien lassen sich so besser bewerten. Wie du solche GuV-Profile in der Praxis erstellst und simulierst, zeigt unser Erfahrungsbericht zur GuV-Software von Optionsuniversum.
In der Handelssoftware TWS von Interactive Brokers ist eine Grundausstattung des Gewinn-Verlust-Profils bereits enthalten. Im folgenden Screenshot habe ich einen Put auf eine Aktie als Diagramm festgehalten.

Im Diagramm steht die punktierte Linie für den aktuellen Tag, die durchgezogene für den Verfallstag. An der X-Achse liest du den Kurs ab, an der Y-Achse den Gewinn oder Verlust. Im Infobereich links vom Diagramm schätzt du die Risikobewertung ab.
Weiterführende Strategien wecken oft den Bedarf nach mehr Information. Professionelle Tools zeigen zusätzlich die Entwicklung im zeitlichen Verlauf, berechnen die Griechen und simulieren Veränderungen in der Volatilität. Manche Strategien reagieren sehr empfindlich auf solche Einflüsse, eine Simulation vorab ist dann eine gute Entscheidungshilfe.
Lesetipp: Der Fear and Greed Index
Video-Kurs: Erfolgreich im Optionshandel starten
In den letzten Jahren ist das Interesse an dieser Art des Tradings im deutschsprachigen Raum deutlich gewachsen. Gerade Einsteiger stellen sich viele Fragen zu Funktionsweise und Möglichkeiten der Optionsstrategien. Speziell für Neueinsteiger habe ich daher einen Videokurs erstellt, der das Trading mit Optionen von Anfang an verständlich aufzeigt.
Neben der umfangreichen Artikelserie im Kagels-Trading-Blog und einer Reihe von Webinaren auf dem YouTube-Kanal von Kagels Trading bildet dieser Kurs eine solide Grundlage für deinen Einstieg in den Handel mit Optionen.
Lesetipp: Optionshandel-Ausbildung – Anbieter, Kosten und Formate im Vergleich
Vorteile von Optionen im US-Markt
Liquidität ist im Optionshandel ein entscheidender Faktor. Wenn ich eine Order platziere, möchte ich, abhängig vom Limit, in absehbarer Zeit eine Ausführung. Dafür muss jemand bereit sein, meinen Preis zu akzeptieren. Je mehr Teilnehmer aktiv in einem Instrument handeln, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Gegenpart findet.
Unabhängig davon finden sich an jeder Börse die Market Maker. Diese Spezialisten verpflichten sich der Börse gegenüber, für das Instrument einen An- und Verkaufskurs zu stellen. Dadurch ist in den meisten Fällen eine faire Ausführung möglich, auch wenn gerade sonst niemand kaufen oder verkaufen will.
Wer ist der Vertragspartner im Optionshandel?
Das gehandelte Kontraktvolumen an den Terminbörsen ist ein guter Indikator für vorhandene Liquidität. Über die CME Group werden deutlich mehr Kontrakte gehandelt als an der Eurex. (Quellen: CME Group und EUREX)
Mein Handelsschwerpunkt liegt auf US-Aktienoptionen. Die zentralen Handelsplätze dafür sind die CBOE (Chicago Board Options Exchange) und die NASDAQ. Die US-Optionsbörsen zählen zu den liquidesten der Welt, was für enge Spreads und verlässliche Ausführungen sorgt. (Quelle: CBOE Market Statistics)
Dazu kommt eine große Zahl optionierbarer Aktien, die sich charttechnisch gut auswerten lassen. Über den Screener von finviz.com filterst du gezielt Aktien mit verfügbaren Optionen, aktuell mehrere Tausend. Mit etwas Feintuning reduzierst du die Liste schrittweise auf Werte mit interessanten Handelsmöglichkeiten. So sind pro Woche gut zwei bis vier Trades möglich. Durch geschickte Kombination lässt sich die Kursentwicklung mit eingebauter Verlustbegrenzung und überschaubarem Kapitalbedarf handeln.
Besonders viele Optionen laufen am Hexensabbat aus, dem großen Verfallstag am dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember.
Ein Vorteil, den viele übersehen: US-Optionen bleiben trotz der PRIIPs-Sperre für US-ETFs frei handelbar, weil Broker für Derivate eigene Basisinformationsblätter bereitstellen.
Wo kann ich mit Optionen handeln?
Optionen handelst du über einen entsprechenden Broker. Die Vielfalt der Anbieter ist ebenso groß wie ihre Leistungsversprechen, bei der Brokerwahl gibt es für den Optionshandel einiges zu beachten.
Generell muss der Broker die Order an eine Terminbörse leiten (routen). Nach meiner Kenntnis bieten in Deutschland vor allem Interactive Brokers und deren Introducing Broker, etwa CapTrader, Lynx Broker und Agora Direct, diese Möglichkeit.
Reine Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital bieten den echten Optionshandel in der Regel nicht an, dort handelst du meist nur Optionsscheine oder brokereigene Konstruktionen.
Wer sein Konto ausschließlich in US-Dollar führen möchte, dem sei ein Blick auf tastyworks empfohlen. Die Oberfläche stammt aus der Feder bekannter US-Optionstrader und Trading-Ausbilder und bietet einige interessante Merkmale.
Unter den Links findest du die jeweiligen Testberichte mit Gebührenstruktur und Kontomodellen. Eine komplette Übersicht liefert unser Vergleich: Online-Broker – 47 seriöse Anbieter im Überblick.
Bei einigen Angeboten wird die Bezeichnung „Option” missverständlich verwendet. Dann kann es sich um Optionsscheine oder um Konstruktionen des Brokers selbst handeln. Im Zweifel hilft ein Blick ins Kleingedruckte oder ein Kontakt mit dem Kundenservice.
Für den Einstieg empfehle ich ein Mindestkapital von 5.000 Euro. Ausgehend von meinen eigenen Erfahrungen und den Marginanforderungen der Broker lassen sich damit gut erste Schritte machen.
Optionen oder Optionsscheine? Die Unterschiede
Wegen einiger Gemeinsamkeiten werden Optionen und Optionsscheine häufig gleichgesetzt. Gemeinsamkeiten finden sich beim Kauf in den Eckdaten wie Basispreis und Laufzeit, die Unterschiede sind aber grundlegend.
Der wichtigste Unterschied: Optionen sind standardisierte Terminbörsen-Kontrakte ohne Emittentenrisiko, während Optionsscheine von Banken emittiert werden und deren Insolvenzrisiko tragen.
Optionen unterliegen immer einem definierten Standard und werden von den Terminbörsen ausgegeben. Es gibt immer nur eine Option gleichen Typs. Und der Faktor, der Optionen für mich zum reizvollsten Finanzinstrument macht:
- Du kannst Optionen auch verkaufen, ohne sie besitzen zu müssen. Damit agierst du selbst als Anbieter bzw. Stillhalter.
Optionsscheine dagegen werden von Finanzinstituten, überwiegend Banken, emittiert. So kann es passieren, dass sich Optionsscheine mit gleichen Eckdaten von verschiedenen Anbietern finden. Sie tragen eine WKN/ISIN und lassen sich an der Börse handeln.
Wer die Suche nach passenden Basiswerten und Kontrakten systematisieren möchte, findet in unserem Test einen spezialisierten Optionenscreener für Stillhalter, der vom Basiswert bis zum fertigen Kontrakt führt.
Der außerbörsliche Handel – OTC
Optionsscheine lassen sich auch direkt beim Anbieter kaufen. Bei den meisten Brokern ist dafür der Börsenplatz „OTC” (Over the Counter) verfügbar. Hierüber läuft der außerbörsliche Handel zwischen den Marktteilnehmern. Verkaufen lassen sich Optionsscheine und Zertifikate nur, wenn sie in deinem Besitz sind.
Zur Vielzahl an Anbietern kommt eine große Produktvielfalt. Das Regelwerk ist für jede Variante eines Optionsscheins anders, und einige Anbieter behalten sich ein außerordentliches Kündigungsrecht vor. Vor einem Investment solltest du deshalb immer das zum Produkt erhältliche Produktinformationsblatt zurate ziehen.
Das Finanzinstrument bestimmen
In der Handelssoftware TWS von Interactive Brokers lassen sich die Eigenschaften der Finanzinstrumente anzeigen. Wichtig ist der Wertpapiertyp: Optionen sind mit „OPT” bezeichnet, Optionsscheine mit „WAR” für Warrant.
Funktion des SMART Routings bei IB
Das SMART Routing bezeichnet bei Interactive Brokers das intelligente Abstimmen der verfügbaren Börsenplätze, um unter Berücksichtigung der Gebühren die bestmögliche Ausführung zu erhalten. Aus eigener Erfahrung kann ich eine schnelle und faire Ausführung bestätigen.
Der Multiplikator bei Optionsscheinen
Bei Optionsscheinen heißt der Multiplikator auch Bezugsverhältnis. Es legt fest, in welchem Verhältnis das Derivat zum Basiswert steht. Mit einem Optionskontrakt handelst du das Äquivalent von 100 Aktien. Beim Optionsschein aus dem Screenshot brauchst du dagegen 10 Warrants, um an der Kursbewegung einer Aktie teilzuhaben.
Als weitere Vertiefung empfehle ich die folgenden Artikel aus dem Kagels-Trading-Blog:
- Was sind Zertifikate? Arten, Funktionsweise und Risiken
- Hebelprodukte und Hebelzertifikate verstehen
Für meinen persönlichen Handelsstil haben sich Optionsscheine und Zertifikate nicht bewährt. Mit der Zeit hat sich herauskristallisiert, dass ich mit Optionen meine Handelsideen optimal umsetze. Daraus ist diese Artikelserie entstanden.
Fazit: Optionen handeln lernen – so gelingt der Einstieg
Optionen sind kein Glücksspiel, sondern ein vielseitiges Werkzeug. Wer die Rechte und Pflichten hinter Call und Put verstanden hat, kann mit geringem Kapitaleinsatz auf Bewegungen setzen, ein Depot absichern oder als Stillhalter regelmäßig Prämien einnehmen.
Entscheidend für den Start ist zweierlei: das Verständnis für die vier Grundpositionen und die Wahl eines Brokers mit Terminbörsen-Zugang. Beim Kauf von Optionen ist dein Risiko von vornherein auf die Prämie begrenzt. Sobald du in Richtung Stillhalter gehst, führt kein Weg an klaren Regeln zur Verlustbegrenzung vorbei, ungedeckte Positionen können teuer werden.
Mein Rat aus über einem Jahrzehnt Optionshandel: Fang klein an, rechne jedes Setup vorher durch und nutze die weiterführenden Teile dieser Serie, um Schritt für Schritt Sicherheit aufzubauen. Die Mechanik bleibt immer dieselbe, nur die Kombinationen werden mit der Zeit raffinierter.
FAQ zum Optionshandel
Was ist eine Option?
Eine Option ist ein Derivat, über das ein Basiswert ge- oder verkauft werden kann. Da ein Kontrakt meist eine bestimmte Menge des Basiswerts bewegt (bei Aktien in der Regel 100 Stück), nutzt du mit Optionen eine Hebelwirkung auf dein eingesetztes Kapital. Die genaue Funktionsweise zeigt auch die Webinarreihe zum Optionshandel auf dem Kagels-Trading-YouTube-Kanal.
Wie funktioniert eine Option?
Eine Option beinhaltet das Recht, eine festgelegte Menge des Basiswerts (Aktien, Futures, ETFs, Rohstoffe, Währungen) zum vereinbarten Basispreis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Der Verfallstag bestimmt den Zeitraum, in dem das möglich ist. Die Details erläutere ich im Rahmen dieser Artikelserie.
Kann man in Deutschland Optionen handeln?
Ja. Du brauchst dafür einen Broker mit Terminbörsen-Zugang, etwa Interactive Brokers, CapTrader, Lynx oder Agora Direct. Reine Neobroker wie Trade Republic bieten echte Optionen meist nicht an. Eine komplette Übersicht aller getesteten Anbieter findest du weiter oben im Abschnitt zur Brokerwahl.
Ist der Optionshandel riskant?
Optionen gehören zur höchsten Risikoklasse. Als Käufer ist dein Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt. Als Stillhalter kannst du bei ungedeckten Positionen dagegen hohe, beim Short Call theoretisch unbegrenzte, Verluste erleiden. Mit dem nötigen Wissen und Kombinationen lässt sich der Maximalverlust jedoch von Beginn an festlegen.
Kann man mit Optionen Geld verdienen?
Ja, auf zwei Wegen: durch gekaufte Optionen, die von einer Kursbewegung profitieren, und durch das Schreiben von Optionen, bei dem du als Stillhalter Prämien einnimmst. Beides erfordert eine realistische Einschätzung von Wahrscheinlichkeit und Risiko, ein „garantiertes Einkommen” gibt es im Optionshandel nicht.
Was ist besser: Optionen oder Aktien?
Das hängt vom Ziel ab. Aktien sind ein direktes Investment ohne Laufzeit. Optionen brauchen weniger Kapital, bieten eine Hebelwirkung und lassen sich zur Absicherung oder zur Prämieneinnahme einsetzen, dafür haben sie eine begrenzte Laufzeit und einen Zeitwertverlust. Für viele Trader ergänzen sich beide Instrumente.
Wie sicher sind Optionen?
Wie beim Aktienhandel brauchst du auch für Optionen Grundkenntnisse. Richtig angewendet, lassen sich mit Optionen gegenüber dem direkten Aktieninvestment sowohl Kapitaleinsatz als auch Risiko deutlich verringern. Mögliche Ansätze zeigt der Artikel Optionsstrategien im Einsatz.
Über den Autor: Christian Möhrer
Christian Möhrer ist technischer Analyst und Options-Trader im Team von Kagels Trading. Er verantwortet neben den regelmäßigen Kursprognosen für Rohstoffe, Indizes und Devisen auch den Optionsbereich der Seite.
Als Options-Trader seit 2014 verbindet Christian klassische Chartanalyse mit einem zahlenorientierten, nüchternen Blick auf die Märkte. Neben seinen täglichen Analysen betreibt er einen Videokurs zum Optionshandel und stellt Handelssignale bereit.
Seinen eigenen Einstieg in den Optionshandel hat Christian über genau die Bausteine gefunden, die dieser Guide erklärt: erst das Verständnis für Rechte und Pflichten, dann die vier Grundpositionen, schließlich die Stillhalter-Seite. Diese Reihenfolge gibt er hier als roten Faden für Einsteiger weiter.
Dieser Artikel wurde von Karsten Kagels final geprüft.
Weiterlesen – Die Artikelreihe „Optionen handeln”
Folgende Teile dieser Serie sind bereits erschienen:
- #01 – Optionen handeln – Der erfolgreiche Einstieg (dieser Artikel)
- #02 – Der Long Call
- #03 – Der Long Put
- #04 – Der Short Call
- #05 – Der Short Put
- #06 – Die Standardabweichung
- #07 – Implizite Volatilität und das IVR
- #08 – Optionsuniversum – Vorstellung der GuV-Software
- #09 – Jens Rabe – Portrait des Optionshändlers
- #10 – Tastytrade – Der US-Broker für Optionen, Aktien, Futures
- #11 – Optionsstrategien
- #12 – Trader Workstation (TWS) – Optionen handeln
Du bist herzlich eingeladen, mir im weiteren Verlauf zu folgen. Über deine Fragen, Anregungen und konstruktive Kritik freue ich mich, so bleibt das Thema lebendig.










