Sieben Wochen nach dem Augusthoch steht EUR/USD am Hoch 2024 bei 1,1214. Dort hat sich im 4-Stunden-Chart ein Dreieck gebildet, die Woche schloss knapp darunter bei 1,1197. Ein Ausbruch aus dem Dreieck könnte die nächste kurzfristige Richtung zeigen, am Mittwoch folgen die US-Verbraucherpreise.
Stand 11.10.2026, 13:13 Uhr · Wochenschluss 1,1197 (FXCM)
Die EUR/USD Prognose ist eine auf Chartanalyse beruhende Einschätzung, wohin sich der Euro zum US-Dollar in den nächsten Tagen, Wochen und Jahren bewegen kann. Die Charts stammen von Karsten Kagels und sind nach Horizonten sortiert, vom 4-Stunden-Chart bis zum Jahreschart. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
EUR/USD Prognose aktuell in 30 Sekunden
- EUR/USD Prognose heute: Dreieck am Hoch 2024 bei 1,1214, Wochenschluss 09.10. bei 1,1197.
- Mittelfristig: Seit dem Augusthoch läuft eine siebenwöchige Abwärtsbewegung. Fällt EUR/USD deutlich unter 1,1161, ist Platz bis zum Mai-Tief 2025 bei 1,1065.
- Langfristig: Im Monatschart läuft der aufwärtsgerichtete Trendkanal seit 2022, die Stützzone liegt bei 1,1214 bis 1,1276.
- Super langfristig: Die Abwärtstrendlinie seit 2008 ist gebrochen, ein neuer Aufwärtstrend braucht ein Hoch über 1,2083.
Kostenlos · per E-Mail
Karstens EUR/USD-Prognose für die neue Woche
So sehen Karstens EUR/USD-Charts aus
Die Marken, die nächste Woche entscheiden
Das Szenario, auf das Karsten achtet
In 2 Minuten gelesen, bevor die Märkte öffnen
Jederzeit abbestellbar. Datenschutz
EUR/USD Prognose für heute: Dreieck am Hoch 2024
Update der EUR/USD-Prognose: 11.10.2026, Wochenschluss vom 09.10. bei 1,1197 (FXCM)
Alle Charts auf dieser Seite stammen von Karsten Kagels und beruhen auf FXCM-Kursen. 4-Stunden-, Tages- und Wochenchart wurden am 11.10.2026 zwischen 13:08 und 13:13 Uhr MESZ exportiert und zeigen den Freitagsschluss bei 1,1197. Monats- und Jahreschart stammen vom 06.10.2026 (15:23 Uhr, Kurs 1,1256) und vom 05.10.2026 (23:51 Uhr, Kurs 1,1220); dort hat sich an der Einschätzung nichts geändert. Im Jahreschart steht das Etikett „2026 Low“ bei 1,0177 noch für das Tief 2025.
4-Stunden-Chart: Dreieck am Hoch 2024
Im 4-Stunden-Chart hat sich in den letzten Tagen ein Dreieck gebildet. Oben begrenzt es die rote Abwärtslinie vom Wochenhoch bei 1,1277, unten die grüne Aufwärtslinie vom Wochentief bei 1,1161. Innerhalb des Dreiecks verläuft das Hoch 2024 bei 1,1214, die wichtigste Marke im Chart.

EUR/USD im 4-Stunden-Chart live auf TradingView öffnen (Partnerlink) Buchst du über den Partnerlink ein kostenpflichtiges Abo, erhalten wir gegebenenfalls eine Provision.
Nach mehreren Wochen Abwärtsbewegung ist eine Bodenbildung nicht auszuschließen. Die Spanne im Dreieck wird enger, ein Ausbruch könnte die nächste Richtung vorgeben. Steigt EUR/USD über die rote Linie, wäre das ein erstes Zeichen für einen Boden. Bricht der Kurs unter die grüne Linie und das Wochentief bei 1,1161, setzt sich die Abwärtsbewegung eher fort.
Tageschart: seit sechs Tagen seitwärts
Im Tageschart hat sich wenig verändert. EUR/USD läuft seit sechs Handelstagen seitwärts um das Hoch 2024 bei 1,1214. Am Freitag eröffnete der Kurs bei 1,1209, stieg bis 1,1243, fiel bis 1,1187 und schloss bei 1,1197.

EUR/USD im Tageschart live auf TradingView öffnen (Partnerlink)
Die weiß gestrichelte Linie wird wieder interessant, wenn EUR/USD von unten darüber steigt. Sie verbindet das Märztief mit dem Junitief und liegt inzwischen knapp über dem Kurs. Ein Anstieg über diese frühere Unterstützung wäre ein erstes Zeichen für eine Stabilisierung. Darüber warten die gebrochenen Tiefs als Widerstände: das Junitief bei 1,1325 und das Julitief bei 1,1353, 128 und 156 Pips über dem Schlusskurs. Danach folgt das Hoch 2022 bei 1,1492.
Marken für die nächsten Tage, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1353 | Julitief 2026 | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1277 | Wochenhoch | Referenz |
| 1,1243 | Hoch 09.10. | Referenz |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Schlüsselmarke |
| 1,1197 | Wochenschluss | |
| 1,1187 | Tief 09.10. | Referenz |
| 1,1161 | Wochentief | Unterstützung |
| 1,1065 | Mai-Tief 2025 | Unterstützung |
EUR/USD-Daytrading-Signale
Corvins EUR/USD-Daytrades direkt aufs Handy
1 bis 3 Signale am Tag über Telegram, aus einem System, das speziell für EUR/USD entwickelt wurde. Bei Fragen hilft Corvin persönlich per E-Mail.
für 19,90 €
EUR/USD Prognose 2026 mittelfristig: sieben Wochen abwärts bis zum Hoch 2024
Der Wochenchart zeigt das größere Bild. Eingezeichnet sind das Hoch 2024 bei 1,1214, das Mai-Tief 2025 bei 1,1065 und die Linien aus dem Tageschart: die weiß gestrichelte Linie, die rote fallende Linie vom Hoch 2026 sowie Juli- und Junitief.

EUR/USD im Wochenchart live auf TradingView öffnen (Partnerlink)
EUR/USD fällt seit sieben Wochen, seit dem Hoch im August. Die Abwärtsbewegung hat den Kurs bis an das Hoch 2024 geführt. Die abgelaufene Woche eröffnete bei 1,1256, erreichte ein Hoch von 1,1277 und ein Tief von 1,1161 und schloss bei 1,1197.
Nächste Woche zeigt sich, ob EUR/USD in neue Tiefs fällt. Unterschreitet der Kurs das Wochentief bei 1,1161 deutlich, ist weiter Platz in Richtung Mai-Tief 2025 bei 1,1065. Hält die Zone um das Hoch 2024, bleiben die gebrochenen Tiefs bei 1,1325 und 1,1353 die ersten Widerstände.
Marken im Wochenchart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1353 | Julitief 2026 | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1277 | Wochenhoch | Referenz |
| 1,1256 | Wocheneröffnung | Referenz |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Schlüsselmarke |
| 1,1197 | Wochenschluss | |
| 1,1161 | Wochentief | Unterstützung |
| 1,1065 | Mai-Tief 2025 | Unterstützung |
| 1,0177 | Tief 2025 | Unterstützung |
Kostenlos · per E-Mail
Wie geht es nach dem Wochenschluss weiter?
Karstens EUR/USD-Prognose für die neue Woche: wo der Euro drehen könnte, wo es eng wird und welches Szenario er im Blick hat.
Jederzeit abbestellbar. Datenschutz
Was den Kurs als Nächstes bewegen kann
Vier Termine stehen in den nächsten Wochen an. Sie sind Anlässe, den Chart neu zu lesen, keine Vorhersage einer bestimmten Reaktion.
- 14. Oktober, 14:30 Uhr MESZ: US-Verbraucherpreise für September (BLS-Terminplan)
- 28. Oktober, üblicherweise 19:00 Uhr MEZ: Zinsentscheid der Fed nach der Sitzung vom 27. und 28. Oktober (FOMC-Kalender; die Fed veröffentlicht ihre Entscheide um 14:00 Uhr New Yorker Zeit, zuletzt am 16. September)
- 29. Oktober, 14:15 Uhr MEZ: Zinsentscheid der EZB nach der Sitzung vom 28. und 29. Oktober (EZB-Kalender)
- 6. November, 14:30 Uhr MEZ: US-Arbeitsmarktbericht für Oktober (BLS-Terminplan)
Den Hintergrund bildet der Zinsabstand. Die Fed hob ihre Zielspanne am 16. September auf 3,75 bis 4,00 Prozent an, der Einlagensatz der EZB liegt seit dem 16. September bei 2,50 Prozent. Der Zinsvorsprung des Dollars beträgt damit 1,25 bis 1,50 Prozentpunkte. Mehr dazu in den Artikeln zum Fed-Zinsentscheid und zum EZB-Zinsentscheid.
Drei Szenarien: Welche Marke entscheidet
Zwei Bedingungen beschreiben die nächste große Bewegung, das dritte Szenario ist das Abwarten dazwischen. Maßgeblich ist jeweils der Wochenschluss im gezeigten FXCM-Chart, einzelne Ausschläge innerhalb der Woche zählen nicht. Es sind Orientierungsmarken, keine Auftragsregeln, und nach jedem Wochenschluss ist das Chartbild neu zu bewerten.
Bullisch: Wochenschluss über 1,19
Ein Wochenschluss über 1,19 öffnet Kursziele im 1,24er-Bereich. Bis dahin müsste EUR/USD zuerst die gebrochenen Tiefs bei 1,1325 und 1,1353 und das Hoch 2022 bei 1,1492 zurückerobern.
Ziel: 1,24er-Bereich
Abwarten: zwischen 1,12 und 1,19
Zwischen 1,12 und 1,19 ist keine der beiden Bedingungen aktiviert. Der Wochenschluss vom 09.10. lag mit 1,1197 knapp darunter. Bis zum nächsten Wochenschluss zählen kurzfristig das Dreieck und das Wochentief bei 1,1161. Der Bruch der alten Range unter 1,1325 bleibt davon unberührt, und kurzfristig zählen die Marken aus dem Tageschart.
Bärisch: Wochenschluss unter 1,12
Ein Wochenschluss unter 1,12 bricht die Zone aus den Hochs von 2023 und 2024. Dann könnte es deutlich weiter abwärts gehen; darunter folgen noch einige Jahreshochs als Stützung, das Chartbild wird aber deutlich schwächer. Der Wochenschluss vom 09.10. lag mit 1,1197 drei Pips darunter, ob das schon als Bruch zählt, bleibt vorerst offen.
Forex-Signale von Karsten Kagels
Karstens Forex-Trades per E-Mail
24 Währungspaare, Majors und Minors, darunter EUR/USD. Jedes Signal mit Einstieg, Stop-Loss, Take-Profit und Erklärung im Chart.
für 19,90 €
EUR/USD Prognose langfristig für 2027: Monatschart mit Trendkanal
Der langfristige Monatschart zeigt den aufwärtsgerichteten Trendkanal. Er beginnt am Tief 2022 und ist im Chart als hinterlegte Fläche eingezeichnet. Bewegt sich der Markt weiter in diesem Trendkanal, so kann Aufwärtspotenzial abgeleitet werden.

EUR/USD im Monatschart live auf TradingView öffnen (Partnerlink)
Die Monatsaufnahme vom 06.10. zeigt EUR/USD noch über dem Hoch 2024. Das Hoch 2024 bei 1,1214 ist im Chart eingezeichnet und bildet mit dem Hoch 2023 die wichtige Unterstützungszone. Das Hoch 2023 bei 1,1276 ist hier nicht beschriftet, der Wert stammt aus Karstens Chart vom 01.10.2026. Seitdem fiel der Kurs weiter: Der Oktober eröffnete bei 1,1329, die Woche bis zum 09.10. erreichte 1,1161 und schloss bei 1,1197. Die langfristige Einschätzung bleibt bestehen.
Für 2027 entscheidet, ob diese Zone hält. Als Bruch gilt ein Wochenschluss unter 1,12, dann könnte es deutlich weiter abwärts gehen. Der Schluss vom 09.10. lag mit 1,1197 drei Pips darunter, ob das schon als Bruch zählt, bleibt vorerst offen. Darunter folgen zwar noch einige Jahreshochs als Stützung, das Chartbild wird dann aber deutlich schwächer. Ein Wochenschluss über 1,19 würde dagegen Kursziele im 1,24er-Bereich öffnen.
Marken im Monatschart, ergänzt um den Wochenschluss vom 09.10., von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,2083 | Hoch 2026 | Widerstand |
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1329 | Eröffnung Oktober | Referenz |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1276 | Hoch 2023 | Stützzone |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Stützzone |
| 1,1197 | Wochenschluss | |
| 1,0177 | Tief 2025 | Unterstützung |
EUR/USD Prognose 2028 bis 2050: Jahreschart mit gebrochener Abwärtstrendlinie
Der super langfristige Jahreschart zeigt den Bruch der langfristigen Abwärtstrendlinie. Die türkise Linie fällt vom Hoch 2008. Beim aktuellen Stand liegt EUR/USD über dieser Abwärtstrendlinie.

EUR/USD im Jahreschart live auf TradingView öffnen (Partnerlink)
Für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend muss das Hoch 2026 überschritten werden. Es liegt bei 1,2083 und wurde im Januar markiert. 2026 eröffnete EUR/USD bei 1,1738, seitdem ist der Kurs im Jahreschart deutlich zurückgefallen.
Für 2030 und 2050 liefert kein Chart eine verlässliche Zahl. Seriös lässt sich nur sagen, welche Marken das große Bild bestimmen: oben das Hoch 2026 bei 1,2083, unten das Jahrestief 2022 bei 0,9535. Erst ein nachhaltiger Bruch unter 1,10 würde auch die Parität wieder ins Spiel bringen.
Marken im Jahreschart, ergänzt um den Wochenschluss vom 09.10., von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,2083 | Hoch 2026 | Widerstand |
| 1,1738 | Eröffnung 2026 | Referenz |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
| 1,1197 | Wochenschluss | |
| 1,0177 | Tief 2025 | Unterstützung |
Dollar Euro Kurs Prognose: was die Marken für den Dollar heißen
Der Dollar Euro Kurs ist der Kehrwert von EUR/USD: Er zeigt, wie viele Euro ein US-Dollar kostet, und ergibt sich aus 1 geteilt durch den EUR/USD-Kurs.
Fällt EUR/USD, wird der Dollar teurer, steigt EUR/USD, wird er billiger. Solange EUR/USD zwischen dem Hoch 2024 bei 1,1214 und dem Jahreshoch 2025 bei 1,1918 bleibt, kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Unter 1,1214 kostet er mehr als 0,8917 Euro. Die großen Banken erwarten EUR/USD in sechs Monaten im Schnitt bei 1,16, also rund 0,862 Euro je Dollar (Bloomberg-Umfrage, Stand 23.09.2026; Details und Quelle im Abschnitt zu den Bankprognosen).
| Marke | EUR/USD | 1 US-Dollar in Euro |
|---|---|---|
| Jahreshoch 2026 | 1,2083 | 0,8276 |
| Jahreshoch 2025 | 1,1918 | 0,8391 |
| Junitief 2026 | 1,1325 | 0,8830 |
| Hoch 2024 | 1,1214 | 0,8917 |
| Tief 2025 | 1,0177 | 0,9826 |
EUR/USD Prognose der Banken: Deutsche Bank, Commerzbank, LBBW
Die elf erfassten Banken erwarten EUR/USD für den Sechsmonatshorizont ab September 2026 im Schnitt bei 1,16. Die Spanne reicht von 1,10 (Royal Bank of Canada) bis 1,19 (Deutsche Bank, SEB). Die Zahlen stammen aus der Bloomberg-Umfrage im Währungsbulletin der Deutschen Bank, Stand 23.09.2026.
| Bank | 6-Monatsprognose, Stand 23.09.2026 |
|---|---|
| Deutsche Bank | 1,19 |
| SEB | 1,19 |
| LBBW | 1,18 |
| ING | 1,18 |
| Santander | 1,18 |
| BNP Paribas | 1,17 |
| Commerzbank | 1,16 |
| Citi | 1,15 |
| Barclays | 1,13 |
| Wells Fargo | 1,13 |
| Royal Bank of Canada | 1,10 |
| Durchschnitt (11 Banken) | 1,16 |
Die Deutsche Bank sieht den Dollar bis März 2027 eher schwächer. Nach ihrer Einschätzung vom 21.09.2026 könnte EUR/USD bis dahin in Richtung 1,19 steigen. Die Bankprognosen beruhen auf Zins- und Konjunkturerwartungen, die Marken weiter oben auf dem Chart. Beides kann auseinanderlaufen.
Fazit: EUR/USD an der Zone der Vorjahreshochs
Als aktiver Trader seit 1980 sehe ich EUR/USD an einer klaren Entscheidungsmarke. EUR/USD hat den Seitwärtsbereich seit Juni 2025 nach unten verlassen, seit dem Hoch im August fällt der Kurs sieben Wochen lang. Am Hoch 2024 hat sich im 4-Stunden-Chart ein Dreieck gebildet, aus dem der nächste Ausbruch kommen könnte. Langfristig läuft der aufwärtsgerichtete Trendkanal seit 2022 weiter, und im Jahreschart ist die Abwärtstrendlinie vom Hoch 2008 gebrochen.
Meine Einschätzung für die nächsten Wochen: Entscheidend ist die Zone aus den Hochs von 2023 und 2024 bei 1,1214 bis 1,1276. Als Bruch gilt für mich ein Wochenschluss unter 1,12. Der Schluss vom 09.10. lag mit 1,1197 drei Pips darunter, ob das schon zählt, lasse ich vorerst offen. Fällt EUR/USD deutlich unter das Wochentief bei 1,1161, ist Platz bis zum Mai-Tief 2025 bei 1,1065. Erst ein Wochenschluss über 1,19 wäre das Signal für Kursziele im 1,24er-Bereich, und für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend muss das Hoch 2026 bei 1,2083 überschritten werden.
FAQ zur EUR/USD Kursprognose
Wird der Dollar steigen oder fallen?
Charttechnisch hat der Dollar zuletzt zugelegt: Der Wochenschluss vom 2. Oktober 2026 unter dem Junitief bei 1,1325 hat den Bruch der Seitwärtsrange bestätigt. Weiter zulegen würde der Dollar vor allem mit einem Wochenschluss unter 1,12, dann wäre die Zone aus den Hochs von 2023 und 2024 gebrochen. Der Wochenschluss vom 9. Oktober lag mit 1,1197 drei Pips darunter, ob das schon als Bruch zählt, bleibt vorerst offen. Ein deutliches Signal für Dollar-Schwäche wäre erst ein Wochenschluss über 1,19. Die Banken erwarten im Schnitt leichte Dollar-Schwäche, ihr Mittelwert für sechs Monate liegt bei 1,16 (Stand 23.09.2026).
Wo steht der Dollar Ende 2026?
Ein Ziel für den 31. Dezember liefert weder der Chart noch die Bankenumfrage. Für Ende 2026 zählen die Bedingungen aus dem Chart: Solange EUR/USD zwischen dem Hoch 2024 bei 1,1214 und dem Jahreshoch 2025 bei 1,1918 bleibt, kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Ein Wochenschluss unter 1,12 würde den Dollar weiter stärken, erst ein Wochenschluss über 1,19 würde ihn deutlich schwächen.
Wie ist die EUR/USD Prognose für 2027?
Für 2027 zählt vor allem, ob die Hochs von 2023 und 2024 halten. Als Bruch der Zone gilt ein Wochenschluss unter 1,12, dann wird das Chartbild deutlich schwächer. Der Schluss vom 9. Oktober lag mit 1,1197 drei Pips darunter, ob das schon als Bruch zählt, bleibt vorerst offen. Ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich aktivieren, langfristig läuft der aufwärtsgerichtete Trendkanal seit 2022 weiter.
Was kostet 1 Euro in Dollar aktuell?
Den aktuellen Kurs mit Stand-Datum zeigen der Kasten ganz oben und die 30-Sekunden-Box. Der Kurs gibt an, wie viele US-Dollar ein Euro wert ist. Umgekehrt gilt: 1 US-Dollar in Euro = 1 geteilt durch den EUR/USD-Kurs. Bei einem Kurs von 1,13 kostet ein Dollar also rund 0,885 Euro.
Wann wird der Dollar wieder stark?
Der Dollar hat gegenüber dem Euro zuletzt bereits zugelegt. Mehr Dollarstärke hinge an einem bestätigten Bruch der Zone aus den Hochs von 2023 und 2024; ob der knappe Wochenschluss unter 1,12 vom 9. Oktober dafür reicht, bleibt vorerst offen. Fällt EUR/USD deutlich unter 1,1161, liegt die nächste Unterstützung beim Mai-Tief 2025 bei 1,1065.
Wie wird sich der Euro-Dollar entwickeln?
Das entscheidet sich an zwei Marken. Ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich öffnen, unter 1,12 würde sich das Chartbild deutlich schwächen. Der Wochenschluss vom 9. Oktober lag mit 1,1197 drei Pips darunter, ob das schon als Bruch zählt, bleibt vorerst offen. Die Prognosen der Banken für sechs Monate liegen zwischen 1,10 und 1,19.
Wie sieht die Dollar-Euro-Prognose für 2026 aus?
Ein konkretes Ziel für Ende 2026 liefert weder der Chart noch die Bankenumfrage. Zwischen EUR/USD 1,12 und 1,19 kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Der Bankendurchschnitt von 1,16 entspricht rund 0,862 Euro je Dollar und gilt für den Sechsmonatshorizont ab September 2026, also etwa bis Frühjahr 2027.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader. Seine Märkte sind Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ein Systemtrader ist er bewusst nicht, was ihm bei der Bewertung fremder Handelsansätze einen kritischen Blick von außen erlaubt.
Seine Erfahrung reicht weit in die Geschichte der technischen Analyse. Kagels übersetzte Ende der 1980er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter und vertrat den US-Trader Joe Ross über 17 Jahre in Deutschland, wo er zehn Ross-Bücher übersetzte und verlegte. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Für die EUR/USD Prognose ist Forex einer seiner Heimatmärkte. Kagels liest das meistgehandelte Währungspaar über mehrere Zeitebenen, vom Tageschart bis zum Jahreschart. Dabei berücksichtigt er auch die Zinspolitik von Fed und EZB.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.




