EUR/USD Prognose heute, morgen & nächste Woche (Oktober 2022) – Wie geht es weiter mit Euro/Dollar?

In diesem Artikel können Sie aktuelle Euro Dollar Prognosen, Einschätzungen und Aussichten lesen. Wie wird sich das Währungspaar EUR/USD weiter entwickeln?

Wie wird sich EUR/USD weiter entwickeln?

EURUSD Chartanalyse

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EUR/USD Prognose im Tageschart: Kurs gibt den SMA20 wieder ab

Letztes Update: 06. Oktober 2022
Die Entwicklung des EUR/USD Währungspaares dargestellt anhand des kurzfristigen Tagescharts.
Welche Euro Dollar Prognose kann abgeleitet werden?

Der Kurs des EUR/USD lag zum Zeitpunkt der Analyse bei 0,9810. Nach dem Hoch Ende Mai 2021 ist der Kurs in einen definierten Abwärtstrend übergegangen und hat der Reihe nach die Unterstützungen und runden Kursmarken abgegeben. Der letzte Anlauf über das Januartief wurde im April am SMA50 zurückgewiesen und der EUR/USD ist im weiteren Verlauf unter das März-Tief gebrochen.

Euro Dollar Prognose Tageschart - Erholungstendenz zurückgewiesen
Euro-Dollar Prognose: Erholungstendenz zurückgewiesen (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,000 | 1,0340 | 1,0459
Unterstützung: 0,9500 | 0,9200
SMA20: 0,9875

Als sich auch die Erholung im Juni an der Tiefmarke aus 2020 erschöpft hatte, wurde eine neue Abwärtsbewegung aufgenommen. Diese hat im Juli bei 0,9952 ein lokales Tief markiert, von dem sich eine technische Gegenbewegung an den SMA50 und das Tief aus 2017 ergeben hat.

Hier ist der Kurs auf Widerstand getroffen und zurück unter den SMA20 gefallen, worauf weiterer Abwärtsdruck unter die Marke von 1,00 geführt hat. Nach einigem Ringen um die Parität hat der Kurs deutlich nachgegeben und in der Vorwoche vom 52-Wochen-Tief bei 0,9535 einen Erholungsimpuls gestartet, der nun am SMA50 auf Widerstand getroffen ist. Am heutigen Donnerstag setzt der Kurs die gestrige Schwäche wieder bis an ein Tagestief bei 0,9788 fort.

Euro Dollar Prognose anhand des Tagescharts: Das Chartbild bleibt trotz der Erholung negativ. Die technische Gegenbewegung nach der neuen Tiefmarke ist im Bereich der Parität auf Widerstand getroffen.

Die Abwärtsbewegung könnte sich nun wieder in Richtung der 0,95 fortsetzen, übergeordnet bleibt das Ziel bei 0,92 aktiv.

Aktueller Kurs und Chart von EUR/USD

Video Update: EUR/USD Prognose:

EUR/USD Prognose Video

EUR/USD im Wochenchart: Abwärtsdruck an neue Tiefs

Letztes Update: 01. Oktober 2022
Die Entwicklung des Euro Dollar Devisenpaares dargestellt anhand des mittelfristigen Wochencharts.
Welche Euro Dollar Prognose kann abgeleitet werden?

Zum Zeitpunkt dieser Analyse notiert der EUR/USD bei 0,9800. Im abgebildeten Wochenchart sehen wir, ausgehend vom Vorjahreshoch bei 1,2349, eine Abwärtsbewegung. Nach dem Bruch des 2019er Hochs wurde die Unterstützung der nächsten Marken ebenfalls verloren und auch das Tief aus 2018 abgegeben. Nachdem auch das 2020er Tief nicht wirklich stützen konnte, ist der Kurs im weiteren Verlauf konstant unter die nächsten Marken gebrochen und hat im Juli bei 0,9952 ein Zwischentief erreicht.

Von diesem Tief konnte eine leichte Erholung einsetzen, die vom letzten Hoch bei 1,0368 wieder zurückgekommen ist. Nachdem der Kurs das Ringen um die Parität aufgegeben hat, wurde in der vergangenen Woche ein neues Tief markiert.

Euro Dollar Prognose im Wochenchart - Kurs mit neuem Tief
EUR/USD Prognose: Kurs mit neuem Tief (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0340 | 1,0459 | 1,0636
Unterstützung: 0,9500 | 0,9200
SMA20: 1,0231 SMA50: 1,0790

Mittelfristige Euro Dollar Prognose anhand des Wochencharts: Der Abwärtsdruck bleibt unter dem SMA20 erhalten und das Chartbild negativ. Der Bruch unter das Tief aus 2017 hat relativ schnell an die Parität geführt und diese wichtige Unterstützung gebrochen.

Im Aktiven Abwärtstrend dürfte sich die Serie neuer Tiefs fortsetzen – das Ziel bei 0,95 wurde bereits angelaufen. das bei 0,92 ist aktiv.

Dollarkurs Monatschart: September bricht das Juli-Tief

Letztes Update: 01. Oktober 2022
Die Entwicklung des EUR/USD Kurses dargestellt anhand des mittelfristigen Monatscharts.
Welche Euro Dollar Prognose kann abgeleitet werden?

Im abgebildeten Monatschart sehen wir, dass das Währungspaar EUR/USD im August 2020 über die langfristige Abwärtstrendlinie ausgebrochen ist. Im März 2021 hat sich der Kurs nach dem guten Jahresstart schwächer gezeigt, konnte sich bis in den Mai wieder etwas erholen. Der Juni dagegen hat jedoch bis unter das Tief aus dem Mai nachgegeben und bei 1,1855 geschlossen.

Damit ist der Ausbruchsversuch ermüdet. Nachdem sich auch der September 2021 nicht über 1,1600 stabilisieren konnte, zeigte sich der Oktober ebenfalls mit Verlusten und hat am Tief der vorangegangenen Kerze geschlossen. November hat im Tief bei 1,1186 gedreht und konnte über der 1,1300er Marke schließen. Zum Jahresende wurde diese Marke noch verteidigt, was im Januar des neuen Jahres 2022 nicht mehr gelungen ist.

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Der Februar hat die grüne Unterstützungslinie bereits getestet, der Monat März ist deutlich darunter gebrochen, konnte sich vom Tief bei 1,0806 jedoch wieder an den Kreuzungspunkt erholen. April ist schwach gestartet und hat bis unter das Tief aus dem Jahr 2020 abgegeben. Der Monat Mai konnte sich am Tief aus 2017 stützen und wieder etwas Boden gut machen, der Juni hat die Marke ebenfalls getestet und bei 1,0480 geschlossen. Der Juli ist schwach gestartet und hat im Tief bei 0,9952 die Parität angetestet, konnte am Ende die Marke von 1,02 halten. Im Monat August hat der Kurs vom Hoch bei 1,0368 wieder an das Vormonatstief nachgegeben, der gerade abgeschlossene September hat an die Schwäche angeknüpft und ist deutlich unter das Juli-Tief gebrochen.

Euro Dollar Prognose im Monatschart - Kurs bricht das Juli-Tief
EUR/USD Prognose: Kurs bricht das Juli-Tief (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0340 | 1,0459 | 1,0636
Unterstützung: 0,9500 | 0,9200

Mittelfristige Euro Dollar Prognose anhand des Monatscharts: Der Bruch am Kreuz der Trendlinien bei circa 1,1150 hat ein stark negatives Signal generiert. Erholungsversuche dürften spätestens im Bereich der 1,05 auf ausgeprägten Widerstand treffen.

Mit dem Bruch der letzten Unterstützungen ist von weiterer Schwäche mit Zielen im Bereich von 0,9200 auszugehen.

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Quartalschart Euro/Dollar Prognose: Kurs gibt das 2017er Tief ab

Letztes Update: 01. Oktober 2022
Zum Zeitpunkt dieser Analyse notiert der EUR/USD bei 0,9800.
Die Entwicklung des EUR/USD Währungspaares ist dargestellt anhand des langfristigen Quartalscharts (3-Monats-Chart).
Welche EUR/USD Prognose kann abgeleitet werden?

Im abgebildeten Quartalschart sehen wir, dass der EUR/USD im vierten Quartal 2020 die Abwärtstrendlinie (grau gestrichelt) überwinden konnte. Der Anlauf in Richtung 1,25 ist jedoch gescheitert, danach wurde die langfristige Unterstützungslinie abgegeben. Im beendeten dritten Quartal 2022 hat nun auch das letzte lokale Tief aus 2017 seine Unterstützungsfunktion verloren. Ebenso wurde die Parität unterschritten und der Schlusskurs liegt bei 0,98.

Langfristige Euro-Dollar Prognose im Quartalschart @0,9800
EUR/USD Prognose: Bruch der nächsten Unterstützung (Chart: TradingView)

Langfristiger Widerstand: 1,0340 | 1,0636 | 1,1200
Langfristige Unterstützung: 0,9500 | 0,9200

Langfristige Euro Dollar Prognose anhand des Quartalscharts: Wir blicken auf ein negatives Chartbild. Die wichtigste Unterstützung für die Seitwärtsphase war das Tief aus 2017 bei 1,0340. Zum Ende des laufenden Quartals wurde diese per Schlusskurs abgegeben – damit steht weitere Schwäche bevor.

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Langfristige Euro Dollar Prognose im Jahreschart

Letztes Update: 01. Oktober 2022
Die Entwicklung des EUR/USD dargestellt anhand des langfristigen Jahrescharts.
Welche Euro Dollar Kursprognose kann abgeleitet werden?

Im abgebildeten Jahreschart sehen wir in einen langfristigen Aufwärtstrend. Die vom Hoch des Jahres 2008 gelaufene Korrektur hat im Jahr 2017 an der langfristigen Unterstützungslinie ihren Tiefpunkt gefunden. In den letzten sechs Jahren hat sich das Forex-Paar Euro-Dollar in einer Trading Range seitwärts bewegt.

Die Jahreskerze 2020 zeigt eine deutliche Erholung vom Tief und konnte im Schlusskurs das 2015er Hoch von 1,2107 überbieten. Im gerade beendeten Jahr 2021 wurden diese Kursgewinne größtenteils wieder abgegeben und der EURUSD hat bei 1,1366 geschlossen. Das Jahr 2022 ist schwach gestartet, unter die langfristige Unterstützungslinie gebrochen und hat auch die Parität bereits deutlich unterschritten.

Euro Dollar Prognose im Jahreschart @0,9800
EUR/USD Prognose: Langfristiger Aufwärtstrend in Gefahr (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0340 | 1,0636 | 1,2349
Unterstützung: 0,8229

Langfristige EUR/USD Prognose anhand des Jahrescharts: Der langfristige Aufwärtstrend im Chartbild zeigt sich gefährdet. Aktuell könnten wir Zeuge einer Trendumkehr werden.

Das Chartbild des Jahrescharts würde auf negativ drehen, wenn der Schlusskurs 2022 unter dem Tief des Jahres 2017 notiert.

Häufige Fragen zur EUR/USD Kursprognose

Für die EUR/USD-Prognose verwenden wir im Chart bewährte Instrumente. In der Regel kommen die gleitenden Durchschnitte (Simple Moving Average = SMA) zur Anwendung. Darüber hinaus nahe Unterstützungen und Widerstände sowie kurz- und längerfristige Abwärts- und Aufwärtstrendlinien:

– blaue Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 20 Perioden
– grüne Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 50 Perioden
– orange Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 200 Perioden
– schwarz gestrichelte Linie = Unterstützungen und Widerstände aus vorherigen Hochs und Tiefs
– grün gestrichelte Linie = Langfristige Aufwärtstrendlinie oder Unterstützung (Serie von Tiefpunkten)
– rot gestrichelte Linie = Langfristige Abwärtstrendlinie oder Widerstand (Serie von Hochpunkten)
– graue Linie = kurzfristige Trendlinie (temporäre Verwendung)

Überwiegend kommt für das Erstellen der EUR/USD-Prognose die technische Analyse zum Einsatz. Hilfreich ist es, in größeren Zeiteinheiten die Unterstützungen und Widerstände zu bestimmen.

Wenn an diesen Punkten mehrere Faktoren zusammenkommen, beispielsweise ein Monats- oder Jahreshoch, kann diese Marke eine starke Signalwirkung für die Marktteilnehmer haben.
Darüber hinaus zeigen die klassischen gleitenden Durchschnitte (20, 50 und 200 Perioden) häufig erstaunlich genaue Grenzen von Kursbewegungen auf. Auch deren Kreuzungspunkte können signifikante Marken bilden.

Trendlinien ergeben sich, wenn mindestens drei Hoch- oder Tiefpunkte des bisherigen Kursverlaufs mit einer Geraden verbunden werden können. Je länger eine solche Linie läuft und je mehr Punkte sie verbindet, desto stärker ist ihre Wirkung. Eine Projektion dieser Linien in die Zukunft kann mögliche Kursziele darstellen.

Eine zeitliche Einschätzung zur grundsätzlichen Kursentwicklung lässt sich unmöglich genau treffen. Anhand der Auswertung des vergangenen Kursverhaltens grenzen wir die EUR/USD-Prognose auf wahrscheinlich eintreffende Szenarien im Rahmen einer „wenn > dann“ Analyse ein.
Für den aktuellen Quartalschart lässt sich das gut darstellen: Die langfristige Unterstützungslinie wurde gebrochen und wirkt damit als Widerstand. Der Kurs ist daraufhin weiter gefallen und könnte sogar in Richtung Parität laufen.

Dies hängt von der aktuellen Situation im jeweiligen Chart ab. In der EUR/USD Prognose des Monatscharts hat der Kurs nahe Unterstützungen gebrochen, damit könnte sich der Preisverfall durchaus in der vorhandenen Abwärtstrendstruktur fortsetzen.

Auch diese Frage kann nicht mit einem klaren Ergebnis beantwortet werden. Beim Bestimmen eines Kurses wird die Währung in einen Bezug zu einer anderen Währung gesetzt. Daraus entsteht für den betrachteten Moment ein Umrechnungskurs.
Auf mittel- bis langfristige Sicht spielen neben der Nachrichtenlage auch fundamentale Daten der entsprechenden Währungsräume beziehungsweise Heimatländer des analysierten Währungspaares eine Rolle.

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6 Gedanken zu „EUR/USD Prognose heute, morgen & nächste Woche (Oktober 2022) – Wie geht es weiter mit Euro/Dollar?“

  1. Meine Prognose für den Wert des Euro gegen den Dollar ist definitiv negativ.
    Die Eurowährung ist wegen der fatalen Zinspolitik der EZB einerseits, der ökonomisch so heterogenen Volkswirtschaften der insbesondere potentiellen neuen Mitgliedsländer wegen, zu einem Krebsgang verurteilt.
    Das damit verbundene inhärente Risiko für das Schicksal der EU erscheint hoch.

  2. EZB immer noch auf tiefzinz politik führt Dollar wird immer gewinner seien,errinern wir uns vor der zweitenwektkrieg,inflasyon und wehrungsverfall,Hunger macht krieg,wir müssen EZB erzwingen zinsen anzuheben oder von Euro verabschieden den unsere harten Dmark einführen.wir müssen anbargo gefen Rusland aufheben sonst verlieren wir unseren standort Deutschland,Amerika bringt uns nur problene

  3. Die USA werden aus jeder Krise besser herauskommen, als die EU, denn die Selbstheilungskräfte in Amerika sind größer, während die leider EU ein bürokratischer Moloch ist.

  4. Leider basieren alle Prognosen nur auf Charts. Der US Dolar kann nicht kollabieren, 2021 wird die Pleitewelle in Europa ein Stresstest für den Euro und auch Bitcoin werden. Die Liquidität Probleme aller Unternehnen führt zur Zinserhöhung / Renditeerhöhung der Anleihen. Auch das wird auf Dauer die EZB dazu bringen Zinsen zu erhöhen. Sie geben es nicht gerne zu. Diese Minuszinsphase ist bis Ende 2021 zu Ende. Dauernd Geld drucken bedeutet im Fiat Money System dauernde Verschuldung. Sollte die EZB die Schulden streichen, was zwangsläufig kommen wird, kommt der entgültige Absturz des Euros. Dann sprechen wir nicht mehr von Paritäten sondern vom EU Lira. Das bedeutet eine steigende Verarnung im Euro Raum, die Löhne werden jedoch nicht an Dollar Entwicklung angepasst, was schlussendlich die Verteuerung aller Waren mit sich führt. Solange US Börsen entscheiden was Orangensaft, Kaffee, Gold, Rindfleisch etc kosten dürfen solange ist die gesamte Welt vom diesem Diktat abhängig.
    Solange die Preise in US Dollar diktiert werden, solange ist der US Dollar die Weltregierung. Die Börsen weltweit werden dieses Jahr 2021 abstürzen und Pleitewellen führen dazu, dass das gedruckte Geld / Geldmenge senkt.

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