EUR/USD Prognose heute, morgen, nächste Woche (Februar 2023) und langfristige Aussichten

Wie geht es weiter mit dem Euro-Dollar?

Chart-Prognosen erstellt von Christian Möhrer.

Das Wichtigste in Kürze:

Der EUR/USD ist das Forex-Währungspaar mit dem höchsten Handelsvolumen.

In der EUR/USD-Prognose schauen wir auf etablierte Unterstützungen, Widerstände, gleitende Durchschnitte und Fibonacci-Level.

Aus der charttechnisch wahrscheinlichsten Entwicklung leiten wir die Kursziele und den Ausblick für die nächsten Tage ab.

Welche Faktoren haben Einfluss auf die EUR/USD Prognose?

Auch bei Währungen wird der Kurs in erster Linie durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Diese hängen von wirtschaftlichen und geopolitischen Einflüssen ab. Ebenso spielen die Währungspolitik der beteiligten Länder sowie ökonomische Faktoren eine Rolle.

Da es neben Währungen noch fünf weitere Anlageklassen gibt, konkurrieren diese untereinander – damit sind Anleger ständig auf der Suche nach der besten Rendite bei geringstem Risiko. Vor diesem Hintergrund verdienen vor allem die Leitzinsen und damit die Fiskalpolitik der europäischen Zentralbank (EZB) sowie der US-amerikanischen FED besondere Beachtung.

Weitere Faktoren wie Erzeugerpreise, aber auch die Inflationsrate der beteiligten Nationen wirken sich daher entsprechend aus. Da nicht alle Marktteilnehmer jederzeit über die gesamten Informationen verfügen, bewegen sich die Kurse in Wellen. Daraus entstehen bestimmte Zonen, die als Unterstützung oder Widerstand wirken. Im Rahmen der technischen Analyse arbeiten wir diese Zonen heraus und erstellen eine vom jeweiligen Zeitrahmen abhängige Prognose für das EUR/USD Forex Währungspaar.

Wie wird sich EUR/USD weiter entwickeln?

EURUSD Chartanalyse

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EUR/USD Prognose heute, Montag (06.02.23):


Update der EURUSD-Prognose: 04.02.23 (20:16 Uhr) bei 1,0792

Die laufende Erholung vom September-Tief (0,9535) hat sich zum Ende des Jahres 2022 in einer engen Seitwärtsspanne nahe 1,07 bewegt. Der Start in das neue Jahr ist volatiler verlaufen und konnte Kursgewinne generieren. Im Hoch der vergangenen Woche wurde die 1,10er Marke getestet. Die Hoch-Tief-Spanne der Vorwochen-Kursbewegung wird durch den grauen Bereich visualisiert – hier liegen auch die nächsten Marken, die es zu überwinden gilt.

Euro Dollar Prognose anhand des Stundencharts: zum Ende der Vorwoche ist der bereits neunzehn Wochen andauernde Aufwärtstrend unter Druck gekommen. Der Schlusskurs ist auch das Wochentief, so dass die Vorgaben für Montag zunächst weitere Schwäche andeuten. Im Tagestief scheint ein Test der 1,07 auf dem Programm zu stehen.

Die Börsentermine für die nächsten Tage:

Dienstag 18:00 Uhr USA Rede von FED-Chef J. Powell und kurzfristiger Energieausblick
Mittwoch 16:30 Uhr USA Rohöllagerbestände
Donnerstag 08:00 Uhr Deutschland Verbraucherpreisindex | 11:00 Uhr Eurozone Treffen der EU-Regierungschefs | 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktdaten

Euro Dollar Prognose heute morgen im Stundenchart - Kurs bei 1,0792
Euro-Dollar Prognose heute & morgen (Stundenchart: TradingView)

Nächste Widerstände: 1,1033 = Vorwochenhoch | 1,1184 = März’22 Hoch
Wichtige Unterstützungen: 1,0792 = Vorwochentief | 1,0787 = Mai’22 Hoch | 1,0636 = Tief 2020
GD20: 1,0870

Eine ausführliche Rückschau des Chartverlaufs mit wichtigen Kursmarken gibt es im Ausblick des Monatscharts.

EUR/USD Prognose für Dienstag (07.02.23):

Sollte der Kurs am Montag tiefer notieren, wäre auch für Dienstag von einem schwächeren Verlauf auszugehen. Die Spanne könnte um 1,07 pendeln und noch einmal in Richtung 1,08 schwenken.

EUR/USD Prognose für diese Woche vom 06.02.-10.02.23:

Ergänzend zum Stundenchart gibt der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder nach. Das Hoch aus Mai 2022 wird noch als Unterstützung gehandelt. Bei einem Bruch wäre im weiteren Wochenverlauf ein Tief um 1,06 möglich.

EUR/USD Prognose für nächste Woche vom 13.02.-17.02.23:

Mit dem Bruch des GD20 wäre nach der Erholung der letzten Monate jetzt der Start einer Korrektur zu erwarten. Damit kommen der GD50 und das 38,2 % Fibo-Level als nächste Ziele auf den Plan. Beim Bruch darunter dürfte ein Test am GD200 wahrscheinlich sein.

GD20: 1,0840 GD50: 1,0676 GD200: 1,0317

Euro Dollar Prognose Tageschart @1,0792
Tageschart: EUR/USD Prognose diese & nächste Woche
EUR/USD Prognose Video

Video Update: EUR/USD Prognose:

Aktueller Kurs und Chart von EUR/USD

EUR/USD Prognose für 2023

Letztes Update: 04. Februar 2023 bei 1,0792

Mittelfristige Euro Dollar Prognose anhand des Wochencharts: Das unter dem SMA20 aufgestaute Erholungspotential hat sich im November 2022 mit der stärksten Erholung innerhalb einer Woche – auf das vergangene Jahr 2022 gesehen – Luft gemacht. Das Widerstandscluster aus GD50 zusammen mit dem Tief aus 2020 und dem 38.2 % Fibo-Level konnte danach ebenfalls überwunden werden.

In der aktuellen Situation darf nicht vergessen werden, dass sich der EUR/USD übergeordnet in einem Abwärtstrend befindet. Die laufende Erholung könnte sich unter Zuhilfenahme der neuen Unterstützungszone fortsetzen und mit Blick auf die Jahresmitte 2023 Ziele im Bereich der 1,13 ansteuern, ohne die fallende Trendstruktur zu gefährden. Sollte den Bullen jetzt jedoch die Puste ausgehen, gerät das letzte Tief aus dem September direkt wieder ins Visier.

EURUSD Prognose 2023 Wochenchart 7
EUR/USD Prognose 2023 (Wochenchart: TradingView)

Nächste Widerstände: 1,1216 = Jahrestief 2018 | 1,1274 = 61,8 % Fibo-Level
Nächste Unterstützung: 1,0636 = Tief 2020 | 1,0610 = 38,2 % Fibo-Level | Jahrestief 2022 (Sept) bei 0,9535
SMA20: 1,0337 SMA50: 1,0441

Euro-Dollarkurs Prognose 2025

Letztes Update: 04. Februar 2023

Mittelfristige Euro Dollar Prognose anhand des Monatscharts: Der Bruch am Kreuz der Trendlinien bei circa 1,1150 hat ein stark negatives Signal generiert. Der Erholungsversuch scheint aktuell im Bereich der langfristigen Abwärtstrendlinie auf Widerstand zu treffen. Hier wäre von weiterer Schwäche mit Zielen im Bereich von 0,9200 auszugehen.

Ein Ausbruch darüber könnte sich hingegen an der grün gestrichelten Aufwärtstrendlinie orientieren und für 2025 einen Bereich um 1,1500 ansteuern.

EUR/USD Prognose im Monatschart @1,0792
EUR/USD Prognose: Erholung vom Vorjahrestief (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0900 | 1,1150
Unterstützung: 1,0636 | 1,0459 | 1,0340

Analyse und Rückschau im Monatschart:

Das Währungspaar EUR/USD ist im August 2020 über die langfristige Abwärtstrendlinie ausgebrochen. Im März 2021 hat sich der Kurs nach dem guten Jahresstart schwächer gezeigt, konnte sich bis in den Mai wieder etwas erholen. Der Juni dagegen hat jedoch bis unter das Tief aus dem Mai nachgegeben und bei 1,1855 geschlossen.

Damit ist der Ausbruchsversuch ermüdet. Nachdem sich auch der September 2021 nicht über 1,1600 stabilisieren konnte, zeigte sich der Oktober ebenfalls mit Verlusten und hat am Tief der vorangegangenen Kerze geschlossen. November hat im Tief bei 1,1186 gedreht und konnte über der 1,1300er Marke schließen. Zum Jahresende ’21 wurde diese Marke noch verteidigt, was im Januar des beendeten Jahres 2022 nicht mehr gelungen ist.

Jahresverlauf 2022

Der Februar hat die grüne Unterstützungslinie bereits getestet, der Monat März ist deutlich darunter gebrochen, konnte sich vom Tief bei 1,0806 jedoch wieder an den Kreuzungspunkt erholen. April ist schwach gestartet und hat bis unter das Tief aus dem Jahr 2020 abgegeben. Der Monat Mai konnte sich am Tief aus 2017 stützen und wieder etwas Boden gut machen, der Juni hat die Marke ebenfalls getestet und bei 1,0480 geschlossen.

Der Juli ist schwach gestartet und hat im Tief bei 0,9952 die Parität angetestet, konnte am Ende die Marke von 1,02 halten. Im Monat August hat der Kurs vom Hoch bei 1,0368 wieder an das Vormonatstief nachgegeben, der September hat an die Schwäche angeknüpft und ist deutlich unter das Juli-Tief gebrochen, der Oktober um diesen Bereich gependelt. Im November konnte sich der Kurs zurück über 1,04 kämpfen und dort schließen. Der Dezember konnte mit Schlussnotierungen an der 1,07 zumindest die Tiefs der vergangenen Jahre retten.

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Euro/Dollar Prognose 2030

Letztes Update: 04. Februar 2023

Euro Dollar Prognose bis 2030 anhand des Quartalscharts: Wir blicken auf ein negatives Chartbild. Die wichtigste Unterstützung für die Seitwärtsphase – das Tief aus 2017 bei 1,0340 – wurde zum Ende des dritten Quartals 2022 per Schlusskurs abgegeben – damit bleibt weitere Schwäche zu erwarten.

Das vierte Quartal ’22 konnte sich bis an die 1,07 erholen. Damit bleibt ein Retest der Abwärtstrendlinie im Spiel. Sollte der Kurs diesem Widerstand nachgeben, wären im weiteren Verlauf für das Jahr 2030 Kurse um 0,8000 zu erwarten. Im Gegenzug könnte ein Ausbruchsszenario das Währungspaar zurück über das Jahreshoch aus 2021 führen und Ziele bei 1,2500 anvisieren.

Langfristige Euro-Dollar Prognose 2030 im Quartalschart @1,0792
EUR/USD Prognose 2030 (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,1200 | 1,2349
Unterstützung: 1,0636 | 1,0340 | 0,9500

Kurze Einordnung zum Quartalschart: Der EUR/USD konnte im vierten Quartal 2020 die Abwärtstrendlinie (grau gestrichelt) überwinden. Der Anlauf in Richtung 1,25 ist jedoch gescheitert, danach wurde die langfristige Unterstützungslinie abgegeben. Im dritten Quartal 2022 hat nun auch das letzte lokale Tief aus 2017 seine Unterstützungsfunktion verloren. Ebenso wurde die Parität unterschritten und der Schlusskurs lag bei 0,98. Die Erholung trifft aktuell mit Notierungen um 1,08 auf den Widerstand der Abwärtstrendlinie.

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Euro Dollar Prognose für 2050

Letztes Update: 04. Februar 2023

Langfristige EUR/USD Prognose anhand des Jahrescharts: Der langfristige Aufwärtstrend im Chartbild ist gefährdet. Im Schlusskurs des Jahres 2022 konnte das Tief aus 2020 jedoch gehalten werden.

Im großen Bild wäre nun eine Fortsetzung der Seitwärtsphase wahrscheinlich, der Kurs könnte in den nächsten Jahren die Grenzen zwischen 0,80und 1,25 (graue Zone) ausloten. Bei einem Ausbruch nach unten wären bis zum Jahr 2050 Notierungen bei 0,60 möglich. Auf der Oberseite könnte eine Rückkehr in den Aufwärtstrend die 1,60 wieder auf den Plan bringen.

Euro Dollar Prognose bis 2050 im Jahreschart @1,0792
EUR/USD Prognose: Langfristiger Aufwärtstrend in Gefahr (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,2349
Unterstützung: 1,0636 | 1,0340

Kurze Einordnung zum Jahreschart: In einem langfristigen Aufwärtstrend hat die vom Hoch des Jahres 2008 gelaufene Korrektur im Jahr 2017 an der langfristigen Unterstützungslinie ihren Tiefpunkt gefunden. In den letzten sechs Jahren hat sich das Forex-Paar Euro-Dollar in einer Trading Range seitwärts bewegt.

Die Jahreskerze 2020 zeigt eine deutliche Erholung vom Tief und konnte im Schlusskurs das 2015er Hoch von 1,2107 überbieten. Im Jahr 2021 wurden diese Kursgewinne größtenteils wieder abgegeben und der EURUSD hat bei 1,1366 geschlossen. Das Jahr 2022 ist schwach gestartet, unter die langfristige Unterstützungslinie gebrochen und hat auch die Parität im Jahrestief bei 0,9535 deutlich getestet. Am Ende konnte sich der Kurs zurück an die 1,07 retten.

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Häufige Fragen zur EUR/USD Kursprognose

Überwiegend kommt für das Erstellen der EUR/USD-Prognose die technische Analyse zum Einsatz. Hilfreich ist es, in größeren Zeiteinheiten die Unterstützungen und Widerstände zu bestimmen.

Wenn an diesen Punkten mehrere Faktoren zusammenkommen, beispielsweise ein Monats- oder Jahreshoch, kann diese Marke eine starke Signalwirkung für die Marktteilnehmer haben.
Darüber hinaus zeigen die klassischen gleitenden Durchschnitte (20, 50 und 200 Perioden) häufig erstaunlich genaue Grenzen von Kursbewegungen auf. Auch deren Kreuzungspunkte können signifikante Marken bilden.

Trendlinien ergeben sich, wenn mindestens drei Hoch- oder Tiefpunkte des bisherigen Kursverlaufs mit einer Geraden verbunden werden können. Je länger eine solche Linie läuft und je mehr Punkte sie verbindet, desto stärker ist ihre Wirkung. Eine Projektion dieser Linien in die Zukunft kann mögliche Kursziele darstellen.

Eine zeitliche Einschätzung zur grundsätzlichen Kursentwicklung lässt sich unmöglich genau treffen. Anhand der Auswertung des vergangenen Kursverhaltens grenzen wir die EUR/USD-Prognose auf wahrscheinlich eintreffende Szenarien im Rahmen einer „wenn > dann“ Analyse ein.
Für den aktuellen Quartalschart lässt sich das gut darstellen: Die langfristige Unterstützungslinie wurde gebrochen und wirkt damit als Widerstand. Der Kurs ist daraufhin weiter gefallen und könnte sogar in Richtung Parität laufen.

Dies hängt von der aktuellen Situation im jeweiligen Chart ab. In der EUR/USD Prognose des Monatscharts hat der Kurs nahe Unterstützungen gebrochen, damit könnte sich der Preisverfall durchaus in der vorhandenen Abwärtstrendstruktur fortsetzen.

Auch diese Frage kann nicht mit einem klaren Ergebnis beantwortet werden. Beim Bestimmen eines Kurses wird die Währung in einen Bezug zu einer anderen Währung gesetzt. Daraus entsteht für den betrachteten Moment ein Umrechnungskurs.
Auf mittel- bis langfristige Sicht spielen neben der Nachrichtenlage auch fundamentale Daten der entsprechenden Währungsräume beziehungsweise Heimatländer des analysierten Währungspaares eine Rolle.

Christian moehrer bild

Ich bin Christian Möhrer, Options-Trader und Chartanalyst.

Ich hoffe, dir gefallen meine EUR/USD-Prognosen und Chartanalysen. Gerne stehe ich für Fragen oder weitere Informationen zur Verfügung.

Als Trader habe ich mich auf den Optionshandel spezialisiert. Kennst du schon meinen Videokurs für Options-Trader? Dort zeige ich alles Wichtige über einen erfolgreichen Einstieg in den Optionshandel.

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