Euro Dollar Prognose heute, morgen & nächste Woche (Juni 2022) – Wie geht es weiter mit EUR/USD?

In diesem Artikel können Sie aktuelle Euro Dollar Prognosen, Einschätzungen und Aussichten lesen. Wie wird sich das Währungspaar EUR/USD weiter entwickeln?

Grundlage unserer Analysen sind der Tageschart für die kurzfristigen Tendenzen und Trends, der Wochen- und Monatschart für die mittelfristige Einschätzung, und der Quartals- und Jahreschart für die langfristigen Bewegungen am Devisenmarkt.

Wir schauen auf die Kursentwicklung am Forexmarkt für Euro/Dollar mit den Charts von TradingView. Die Euro-Dollar-Prognosen werden erstellt von Christian Möhrer.

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Euro Dollar Kursprognose im Tageschart: Ringen um 1,05 dauert an

Letztes Update: 24. Juni 2022
Die Entwicklung des EUR/USD Währungspaares dargestellt anhand des kurzfristigen Tagescharts.
Welche Euro Dollar Prognose kann abgeleitet werden?

Der Kurs des EUR/USD lag zum Zeitpunkt der Analyse bei 1,0546. Nach dem Hoch Ende Mai 2021 ist der Kurs in einen definierten Abwärtstrend übergegangen und hat der Reihe nach die Unterstützungen und runden Kursmarken abgegeben. Der letzte Anlauf über das Januartief wurde am SMA50 zurückgewiesen und der EUR/USD ist im weiteren Verlauf unter das März-Tief gebrochen.

Euro Dollar Prognose im Tageschart - Kurs ringt weiter an der 1,05
Euro-Dollar Prognose: Kurs ringt weiter um 1,05 (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0636 | 1,0806
Unterstützung: 1,0459 | 1,0340 | 1,0200
SMA20: 1,0593

Das Tief aus 2017 konnte vorerst stützen, die Erholung wurde jedoch am SMA50 zurückgewiesen und hat erneut am 2017er Tief Unterstützung für eine Gegenbewegung gefunden. Diese hat sich jedoch vor Erreichen der gleitenden Durchschnitte erschöpft und ringt auch am heutigen Freitag weiter um die 1,05er Marke.

Euro Dollar Prognose anhand des Tagescharts: Das Chartbild bleibt negativ, der Widerstand am März-Tief ist sehr ausgeprägt. Damit bleiben Ziele um 1,01 aktiv. Erst eine Rückkehr über 1,08 könnte eine Trendumkehr ins Gespräch bringen.

Video: Aktuelle Analyse des EUR/USD im Juni 2022 und weitere Major-Pairs

EUR/USD im Wochenchart: Fest um 1,05

Letztes Update: 25. Juni 2022
Die Entwicklung des Euro Dollar Devisenpaares dargestellt anhand des mittelfristigen Wochencharts.
Welche Euro Dollar Prognose kann abgeleitet werden?

Zum Zeitpunkt dieser Analyse notiert der EUR/USD bei 1,0554. Im abgebildeten Wochenchart sehen wir, ausgehend vom Vorjahreshoch bei 1,2349, eine Abwärtsbewegung. Nach dem Bruch des 2019er Hochs wurde die Unterstützung der nächsten Marken ebenfalls verloren und auch das Tief aus 2018 abgegeben. Nachdem auch das 2020er Tief nicht wirklich stützen konnte, ist der Kurs im weiteren Verlauf gleich unter die nächste Marke gebrochen und hat bei 1,0349 ein neues Tief erreicht. In der Gegenbewegung hat der Kurs sich über 1,07 erholt, von dort jedoch wieder deutlich abgegeben, wobei das Tief aus 2015 in der vergangenen Woche gehalten werden konnte.

Euro Dollar Prognose im Wochenchart - Kurs hält das 2015er Tief
EUR/USD Prognose: Kurs hält das 2015er Tief (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0636 | 1,1000 | 1,1216
Unterstützung: 1,0459 | 1,0340
SMA20: 1,0820 SMA50: 1,1257

Mittelfristige Euro Dollar Prognose anhand des Wochencharts: Der Abwärtsdruck bleibt unter dem SMA20 erhalten und das Chartbild negativ. Die Zwischenerholung ist im Bereich der 1,08 umgekehrt, nun könnten weitere Tiefstände erreicht werden.

Dollarkurs Monatschart: Juni gibt nach

Letztes Update: 25. Juni 2022
Die Entwicklung des EUR/USD Kurses dargestellt anhand des mittelfristigen Monatscharts.
Welche Euro Dollar Prognose kann abgeleitet werden?

Im abgebildeten Monatschart sehen wir, dass das Währungspaar EUR/USD im August 2020 über die langfristige Abwärtstrendlinie ausgebrochen ist. Im März 2021 hat sich der Kurs nach dem guten Jahresstart schwächer gezeigt, konnte sich bis in den Mai wieder etwas erholen. Der Juni dagegen hat jedoch bis unter das Tief aus dem Mai nachgegeben und bei 1,1855 geschlossen.

Damit ist der Ausbruchsversuch ermüdet. Nachdem sich auch der September 2021 nicht über 1,1600 stabilisieren konnte, zeigte sich der Oktober ebenfalls mit Verlusten und hat am Tief der vorangegangenen Kerze geschlossen. November hat im Tief bei 1,1186 gedreht und konnte über der 1,1300er Marke schließen. Zum Jahresende wurde diese Marke noch verteidigt, was im Januar des neuen Jahres 2022 nicht mehr gelungen ist.

Der Februar hat die grüne Unterstützungslinie bereits getestet, der Monat März ist deutlich darunter gebrochen, konnte sich vom Tief bei 1,0806 jedoch wieder an den Kreuzungspunkt erholen. April ist schwach gestartet und hat bis unter das Tief aus dem Jahr 2020 abgegeben. Der Monat Mai konnte sich am Tief aus 2017 stützen und wieder etwas Boden gut machen, der Juni hat die Marke ebenfalls getestet und notiert aktuell um 1,05.

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Euro-Dollar Prognose Monatschart - Juni stützt sich auch am 2017er Tief
EUR/USD Prognose: Juni stützt sich auch am 2017er Tief (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0636 | 1,1200 | 1,1500
Unterstützung: 1,0459 | 1,0340

Mittelfristige Euro Dollar Prognose anhand des Monatscharts: Der Bruch am Kreuz der Trendlinien bei circa 1,1150 generiert ein stark negatives Signal. Ausgeprägter Widerstand ist nun im Bereich um 1,1200 zu erwarten.

Der Schlusskurs vom April unter dem Tief aus 2020 verstärkt den Druck auf die nahen Unterstützungen.

Quartalschart Euro/Dollar Prognose: Vorerst stützt das 2017er Tief

Letztes Update: 25. Juni 2022
Zum Zeitpunkt dieser Analyse notiert der EUR/USD bei 1.0554.
Die Entwicklung des EUR/USD Währungspaares ist dargestellt anhand des langfristigen Quartalscharts (3-Monats-Chart).
Welche EUR/USD Prognose kann abgeleitet werden?

Im abgebildeten Quartalschart sehen wir, dass der EUR/USD im vierten Quartal 2020 die Abwärtstrendlinie (grau gestrichelt) überwinden konnte. Seit dem Tief aus 2020 bewegt sich der Kurs innerhalb einer Seitwärtsspanne, die mit den jüngsten Kursverlusten die langfristige Unterstützungslinie unterschritten hat.

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Langfristige Euro-Dollar Prognose im Quartalschart @1.0554
EUR/USD Prognose: Bruch am Kreuz der Trendlinien (Chart: TradingView)

Langfristiger Widerstand: 1,0636 | 1,1200 | 1,2349
Langfristige Unterstützung: 1,0340 | 1,000

Langfristige Euro Dollar Prognose anhand des Quartalscharts: Wir blicken auf ein gefährdetes neutrales Chartbild. Das Währungspaar EUR/USD hat im Bereich des 2018er Hochs nach unten gedreht und auch die langfristige Unterstützungslinie unterschritten.

Das Kreuz der Trendlinien bildet nun einen starken Widerstand. Die nächste Unterstützung für eine Seitwärtsphase ist das Tief aus 2017 bei 1,0340.

Langfristige Euro Dollar Prognose im Jahreschart

Letztes Update: 11. Juni 2022
Die Entwicklung des EUR/USD dargestellt anhand des langfristigen Jahrescharts.
Welche Euro Dollar Kursprognose kann abgeleitet werden?

Im abgebildeten Jahreschart sehen wir in einen langfristigen Aufwärtstrend. Die vom Hoch des Jahres 2008 gelaufene Korrektur hat im Jahr 2017 an der langfristigen Unterstützungslinie ihren Tiefpunkt gefunden. In den letzten sechs Jahren hat sich das Forex-Paar Euro-Dollar in einer Trading Range seitwärts bewegt.

Die Jahreskerze 2020 zeigt eine deutliche Erholung vom Tief und konnte im Schlusskurs das 2015er Hoch von 1,2107 überbieten. Im gerade beendeten Jahr 2021 wurden diese Kursgewinne größtenteils wieder abgegeben und der EURUSD hat bei 1,1366 geschlossen. Das Jahr 2022 ist schwach gestartet und unter die langfristige Unterstützungslinie gebrochen.

Langfristige Euro-Dollar Prognose im Jahreschart @1,0515
EUR/USD Prognose: Langfristiger Aufwärtstrend gerät in Gefahr (Chart: TradingView)

Widerstand: 1,0636 | 1,2349
Unterstützung: 1,0340 | 0,8229

Langfristige EUR/USD Prognose anhand des Jahrescharts: Der langfristige Aufwärtstrend im Chartbild zeigt sich gefährdet. Aktuell könnten wir Zeuge einer Trendumkehr werden.

Das Chartbild des Jahrescharts würde auf negativ drehen, wenn nach dem Bruch der Unterstützungslinie auch das Tief des Jahres 2017 bei 1,0340 unterschritten wird.

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Häufige Fragen zur EUR/USD Kursprognose

Für die EUR/USD-Prognose verwenden wir im Chart bewährte Instrumente. In der Regel kommen die gleitenden Durchschnitte (Simple Moving Average = SMA) zur Anwendung. Darüber hinaus nahe Unterstützungen und Widerstände sowie kurz- und längerfristige Abwärts- und Aufwärtstrendlinien:

– blaue Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 20 Perioden
– grüne Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 50 Perioden
– orange Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 200 Perioden
– schwarz gestrichelte Linie = Unterstützungen und Widerstände aus vorherigen Hochs und Tiefs
– grün gestrichelte Linie = Langfristige Aufwärtstrendlinie oder Unterstützung (Serie von Tiefpunkten)
– rot gestrichelte Linie = Langfristige Abwärtstrendlinie oder Widerstand (Serie von Hochpunkten)
– graue Linie = kurzfristige Trendlinie (temporäre Verwendung)

Überwiegend kommt für das Erstellen der EUR/USD-Prognose die technische Analyse zum Einsatz. Hilfreich ist es, in größeren Zeiteinheiten die Unterstützungen und Widerstände zu bestimmen.

Wenn an diesen Punkten mehrere Faktoren zusammenkommen, beispielsweise ein Monats- oder Jahreshoch, kann diese Marke eine starke Signalwirkung für die Marktteilnehmer haben.
Darüber hinaus zeigen die klassischen gleitenden Durchschnitte (20, 50 und 200 Perioden) häufig erstaunlich genaue Grenzen von Kursbewegungen auf. Auch deren Kreuzungspunkte können signifikante Marken bilden.

Trendlinien ergeben sich, wenn mindestens drei Hoch- oder Tiefpunkte des bisherigen Kursverlaufs mit einer Geraden verbunden werden können. Je länger eine solche Linie läuft und je mehr Punkte sie verbindet, desto stärker ist ihre Wirkung. Eine Projektion dieser Linien in die Zukunft kann mögliche Kursziele darstellen.

Eine zeitliche Einschätzung zur grundsätzlichen Kursentwicklung lässt sich unmöglich genau treffen. Anhand der Auswertung des vergangenen Kursverhaltens grenzen wir die EUR/USD-Prognose auf wahrscheinlich eintreffende Szenarien im Rahmen einer „wenn > dann“ Analyse ein.
Für den aktuellen Quartalschart lässt sich das gut darstellen: Die langfristige Unterstützungslinie wurde gebrochen und wirkt damit als Widerstand. Der Kurs ist daraufhin weiter gefallen und könnte sogar in Richtung Parität laufen.

Dies hängt von der aktuellen Situation im jeweiligen Chart ab. In der EUR/USD Prognose des Monatscharts hat der Kurs nahe Unterstützungen gebrochen, damit könnte sich der Preisverfall durchaus in der vorhandenen Abwärtstrendstruktur fortsetzen.

Auch diese Frage kann nicht mit einem klaren Ergebnis beantwortet werden. Beim Bestimmen eines Kurses wird die Währung in einen Bezug zu einer anderen Währung gesetzt. Daraus entsteht für den betrachteten Moment ein Umrechnungskurs.
Auf mittel- bis langfristige Sicht spielen neben der Nachrichtenlage auch fundamentale Daten der entsprechenden Währungsräume beziehungsweise Heimatländer des analysierten Währungspaares eine Rolle.

3 Gedanken zu „Euro Dollar Prognose heute, morgen & nächste Woche (Juni 2022) – Wie geht es weiter mit EUR/USD?“

  1. Die USA werden aus jeder Krise besser herauskommen, als die EU, denn die Selbstheilungskräfte in Amerika sind größer, während die leider EU ein bürokratischer Moloch ist.

  2. Danke für die interessante Einschätzung. Die weitere Entwicklung wird sicherlich spannend.

  3. Leider basieren alle Prognosen nur auf Charts. Der US Dolar kann nicht kollabieren, 2021 wird die Pleitewelle in Europa ein Stresstest für den Euro und auch Bitcoin werden. Die Liquidität Probleme aller Unternehnen führt zur Zinserhöhung / Renditeerhöhung der Anleihen. Auch das wird auf Dauer die EZB dazu bringen Zinsen zu erhöhen. Sie geben es nicht gerne zu. Diese Minuszinsphase ist bis Ende 2021 zu Ende. Dauernd Geld drucken bedeutet im Fiat Money System dauernde Verschuldung. Sollte die EZB die Schulden streichen, was zwangsläufig kommen wird, kommt der entgültige Absturz des Euros. Dann sprechen wir nicht mehr von Paritäten sondern vom EU Lira. Das bedeutet eine steigende Verarnung im Euro Raum, die Löhne werden jedoch nicht an Dollar Entwicklung angepasst, was schlussendlich die Verteuerung aller Waren mit sich führt. Solange US Börsen entscheiden was Orangensaft, Kaffee, Gold, Rindfleisch etc kosten dürfen solange ist die gesamte Welt vom diesem Diktat abhängig.
    Solange die Preise in US Dollar diktiert werden, solange ist der US Dollar die Weltregierung. Die Börsen weltweit werden dieses Jahr 2021 abstürzen und Pleitewellen führen dazu, dass das gedruckte Geld / Geldmenge senkt.

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