IM Mastery Academy (iMarketsLive): Erfahrungen, Kosten und was das 795-Millionen-Urteil bedeutet

Zuletzt aktualisiert: 01. August 2026

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16 Min

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Wer heute nach IM Mastery Academy Erfahrungen sucht, sucht meistens nach einer Kaufentscheidung. Genau diese Frage hat sich erledigt. Die US-Handelsbehörde FTC und der Bundesstaat Nevada haben das Unternehmen im Mai 2025 verklagt. Ein Jahr später stand ein Urteil über 795,8 Millionen Dollar und ein Verbot, Trading-Ausbildungen und Investmentangebote zu verkaufen.

Ich habe diesen Artikel im Juli 2026 komplett neu geschrieben. Die alte Fassung beschrieb ein laufendes Angebot mit Preisliste. Das trifft die Lage nicht mehr. Wichtiger ist heute, was tatsächlich passiert ist und was Betroffene daraus mitnehmen können. Ich stütze mich dabei auf Primärquellen: die Klageschrift und die Vergleichsanordnungen der FTC, die Entscheidung der polnischen Wettbewerbsbehörde, den Beschluss der US-Terminaufsicht CFTC von 2018 und das Einkommensoffenlegungs-Dokument des Unternehmens selbst.

Ich war nie Kunde der IM Mastery Academy. Ich bewerte das Angebot von außen, als Trader, der seit 1978 diskretionär handelt und in dieser Zeit viele Ausbildungsversprechen hat kommen und gehen sehen. Was hier steht, ist belegbar oder als Vorwurf gekennzeichnet. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

IM Mastery Academy in
30 Sekunden erklärt

  • Das Unternehmen heißt heute Iyovia und ist dasselbe wie iMarketsLive, IM Academy und IM Mastery Academy. Dahinter steht die International Markets Live, Inc. von Chris und Isis Terry.
  • Die FTC und der Bundesstaat Nevada klagten im Mai 2025 und warfen dem Unternehmen vor, mit falschen Einkommensversprechen über 1,2 Milliarden Dollar eingenommen zu haben.
  • Im Mai 2026 kam der Vergleich: ein Urteil über 795,8 Millionen Dollar, die Herausgabe von Vermögenswerten im Wert von knapp 90 Millionen Dollar und ein Verkaufsverbot für Trading-Ausbildungen.
  • Nach dem eigenen Offenlegungsdokument verdienten 79,37 Prozent der Vertriebspartner in zwölf Monaten unter 500 Dollar, der Median dieser Gruppe liegt bei null Dollar. Und zwar vor Kosten.
  • Die Trading-Pakete kosteten zuletzt bis zu 395,95 Dollar zum Start und 384,95 Dollar pro Monat. Wer heute auf iyovia.com landet, sieht Preise ab 99,95 Dollar je 28-Tage-Zyklus.
  • Polen hat ein rechtskräftiges Bußgeld über 9.483.604 Zloty verhängt. Belgien, Luxemburg und Stiftung Warentest hatten vorher gewarnt.

Was ist die IM Mastery Academy (iMarketsLive, IM Academy, Iyovia)?

Die IM Mastery Academy war eine Online-Plattform für Trading-Schulungen, die ihre Kurse über ein Multi-Level-Marketing-System vertrieb und seit November 2024 unter dem Namen Iyovia auftritt.

Hinter allen diesen Namen steht ein einziges Unternehmen. Die International Markets Live, Inc. wurde 2013 in New York von Christopher Terry und seiner Frau Isis Terry gegründet. Der Firmensitz liegt heute in Tarrytown im Bundesstaat New York, laut aktuellem Impressum der Website unter der Adresse 120 White Plains Rd. Ste 420.

Die Namenskette ist wichtig, weil sich Warnungen, Bußgelder und Gerichtsverfahren über alle vier Marken verteilen.

ZeitraumName
ab 2013International Markets Live, Inc.
bis 2020iMarketsLive
2020 bis 2024IM Academy und IM Mastery Academy
seit 4. November 2024Iyovia
Dieselbe Firma unter vier Namen

Die FTC führt diese Namen in ihrer Klageschrift ausdrücklich als Aliasse desselben Beklagten. Wer also liest, gegen Iyovia laufe ein Verfahren, liest über die IM Mastery Academy.

Eine Verwechslung ist an dieser Stelle besonders leicht, deshalb hier die Abgrenzung: iGenius ist ein anderes Unternehmen. Es gehört zur börsennotierten Investview, Inc. und heißt seit Februar 2026 Conectiv. Beide sind MLM-Anbieter im Trading-Bereich, beide standen im Visier der polnischen Behörde. Sie haben aber nichts miteinander zu tun. Wie sich dieser Fall entwickelt hat, steht im iGenius Erfahrungsbericht.

Steckbrief IM Mastery Academy

FirmaInternational Markets Live, Inc.
Gegründet2013 in New York
GründerChristopher Terry, Isis Terry
Aktueller MarkennameIyovia (seit 4. November 2024)
Frühere NameniMarketsLive, IM Academy, IM Mastery Academy
SitzTarrytown, New York, USA
GeschäftsmodellTrading-Schulungen im Abo, Vertrieb über Multi-Level-Marketing
StatusZwangsverwaltung seit November 2025, Verkaufsverbot für Trading-Ausbildungen
VerfahrenFTC und Bundesstaat Nevada, US-Bezirksgericht Nevada

IM Mastery Academy Startseite aus der aktiven Zeit mit dem Slogan What will you become
So warb die IM Academy in ihrer aktiven Zeit. Das Angebot richtete sich fast ausschließlich an Einsteiger.

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Die Klage von FTC und Nevada: was der IM Mastery Academy vorgeworfen wird

Am 1. Mai 2025 reichten die Federal Trade Commission und der Generalstaatsanwalt von Nevada Klage beim US-Bezirksgericht in Nevada ein. Der Vorwurf in einem Satz: Das Unternehmen habe mit falschen oder unbelegten Einkommensversprechen Verbraucher zum Kauf von Trading-Schulungen und zum Einstieg ins Vertriebssystem bewegt. Die Klageschrift beziffert die Einnahmen seit 2018 auf über 1,2 Milliarden Dollar.

Wichtig für die Einordnung: Eine Klage ist kein Urteil. Die FTC weist selbst darauf hin, dass sie Klage erhebt, wenn ein Anfangsverdacht besteht, und dass die Entscheidung beim Gericht liegt. Bis zum Vergleich im Mai 2026 galten die folgenden Punkte als Vorwürfe, nicht als festgestellte Tatsachen.

Diese Punkte aus der Klageschrift sind aus meiner Sicht die aussagekräftigsten, weil sie auf firmeneigenen Daten beruhen:

  • Die Trainer waren oft schlicht Verkäufer. Laut Klageschrift verfügten viele der als „Trainer“ oder „Educator“ vorgestellten Personen über keine Ausbildung, keine Zulassung und keine nachweisbare Handelshistorie.
  • Es gab keine Erfolgsmessung. Das Unternehmen führte nach eigenen Angaben keine Aufzeichnungen darüber, ob Kunden mit den Inhalten Gewinne oder Verluste erzielten.
  • 60 Prozent der Kunden stiegen schon nach einem Monat aus. Nach sechs Monaten waren es 90 Prozent. Diese Zahlen stammen aus den eigenen Daten des Unternehmens.
  • Sehr wenige Vertriebspartner verdienten nennenswert Geld. Nach den firmeneigenen Unterlagen verloren viele, womöglich die meisten, unter dem Strich Geld.
  • Die Werbung zielte gezielt auf junge Menschen, unter anderem über Social-Media-Seiten von Hochschulen. Verkäufer zeigten Luxusreisen und teure Produkte und versprachen Einkommen „in Minuten“ oder „im Schlaf“.

Die 60-Prozent-Zahl ist für mich der eigentliche Kern. Wenn zwei von drei Kunden nach vier Wochen aufhören zu zahlen, dann funktioniert das Produkt nicht. Bei einer seriösen Ausbildung wäre eine solche Abbruchquote ein Alarmsignal, dem man nachgeht. Hier war sie offenbar Teil des Geschäftsmodells, weil der Nachschub aus dem Vertrieb kam und nicht aus zufriedenen Absolventen.

Nach der Klage folgten mehrere Zwischenschritte. Im August 2025 erwirkten FTC und Nevada eine einstweilige Verfügung gegen die drei beteiligten Gesellschaften und die Terrys. Im November 2025 kam eine verschärfte Fassung dazu: Zwangsverwaltung und Einfrieren der Vermögenswerte.

Das Urteil von 2026: 795,8 Millionen Dollar und Verkaufsverbot

Am 13. Mai 2026 legten FTC und Nevada den Vergleich mit den fünf Hauptbeklagten vor, darunter Chris und Isis Terry. Die entsprechende Anordnung gegen die International Markets Live, Inc. und die Mitbeklagten datiert vom 3. Juni 2026. Das Verfahren als Ganzes führt die FTC weiterhin als laufend.

Die Zahlen sind ungewöhnlich deutlich. Das Urteil lautet auf 795,8 Millionen Dollar. Zur teilweisen Erfüllung müssen die Beklagten Vermögenswerte im Wert von knapp 90 Millionen Dollar herausgeben. Die FTC listet sie einzeln auf:

  • Acht Luxusimmobilien in New York, Nevada, Florida und Dubai
  • 13 Baugrundstücke in einer gehobenen Wohnanlage bei Las Vegas
  • 19 Fahrzeuge, darunter mehrere Range Rover, BMW, ein Bentley und ein Rolls-Royce
  • Eine Yacht
  • Schmuck und Uhren, unter anderem ein 15-Karat-Diamantring sowie Uhren von Richard Mille, Bulgari und Rolex

Zusammen mit bereits gezahlten Beträgen anderer Beklagter erwartet die FTC insgesamt über 100 Millionen Dollar. Der Rest des Urteils wird nach der Übertragung ausgesetzt. Er wird in voller Höhe fällig, falls sich herausstellt, dass die Beklagten den Behörden gegenüber falsche Angaben zu ihren Finanzen gemacht haben.

Der eigentlich einschneidende Teil steht aber nicht in den Zahlen. Die Anordnung verbietet den Beklagten den Verkauf von Trading-Ausbildungen und Investmentangeboten. Dazu kommen weitere Auflagen: keine falschen Einkommensversprechen, eine belastbare Grundlage für jede Einkommensaussage, klare Regeln für Abo-Modelle mit automatischer Verlängerung, ausdrückliche Einwilligung vor der Abbuchung und ein einfacher Kündigungsweg.

Auch die führenden Verkäufer haben sich verglichen. Hier lohnt der genaue Blick, weil Urteilssumme und tatsächliche Zahlung weit auseinanderliegen.

BeklagteUrteilZu zahlen
Global Dynasty Network, Jason Brown, Matthew Rosa36 Mio. Dollar2,5 Mio. Dollar
Brandon Boyd, Verkäufer6,3 Mio. Dollar500.000 Dollar
Alex Morton, Vertriebsvorstand76,2 Mio. Dollar10 Mio. Dollar
Die Einzelvergleiche der führenden Verkäufer

Der jeweils ausgesetzte Rest ist kein Rabatt. Er wird fällig, wenn die Angaben zur eigenen Vermögenslage nicht stimmten. Vergleiche dieser Art enthalten üblicherweise kein Schuldeingeständnis. Die Beklagten haben die Vorwürfe weder anerkannt noch bestritten.

Bekommen betroffene Kunden ihr Geld zurück?

Diese Frage stellt sich für ehemalige Kunden zuerst, deshalb hier die ehrliche Antwort in zwei Teilen.

Der Vergleich sieht eine Entschädigung ausdrücklich vor. Ein vom Gericht bestellter Treuhänder verwertet die herausgegebenen Vermögenswerte. Die FTC verteilt die Erlöse anschließend als Entschädigung an Geschädigte. Der Generalstaatsanwalt von Nevada spricht von über 5.000 betroffenen Verbrauchern allein in Nevada und von geschätzt bis zu 9 Millionen Dollar, die dort eingesammelt wurden.

Ein konkretes Rückerstattungsverfahren gibt es aber noch nicht. Ich habe die offizielle Übersicht der FTC am 30. Juli 2026 geprüft. Zu IM Mastery, Iyovia oder International Markets Live ist dort kein Programm gelistet. Das ist bei einer erst wenige Wochen alten Anordnung normal, denn Immobilien, Fahrzeuge und Schmuck müssen erst verkauft werden.

Was du als Betroffener jetzt tun kannst:

  • Behalte die FTC-Übersicht im Blick. Die Behörde veröffentlicht laufende Rückerstattungsprogramme unter ftc.gov/enforcement/refunds. Sobald ein Verfahren startet, steht es dort.
  • Sammle deine Belege jetzt. Kontoauszüge, Abo-Bestätigungen, Rechnungen und Schriftverkehr. Wer später einen Anspruch anmelden will, braucht Nachweise über die tatsächlich gezahlten Beträge.
  • Rechne nicht mit voller Erstattung. Bei einem Urteil über 795,8 Millionen Dollar und einer Verwertungsmasse von rund 100 Millionen Dollar steht von vornherein fest, dass die Summe nicht für alle reicht.
  • Sei vorsichtig bei Angeboten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. Behördliche Entschädigungsverfahren kosten Geschädigte nichts. Die FTC weist ausdrücklich darauf hin, dass sie niemals Geld verlangt.

Für Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt eine Unsicherheit dazu: Ob und wie Geschädigte außerhalb der USA in ein FTC-Verfahren einbezogen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen. Ich aktualisiere diesen Abschnitt, sobald die FTC das Verfahren eröffnet.

Ist die IM Mastery Academy seriös? Was Behörden festgestellt haben

Die Frage nach der Seriosität lässt sich heute anders beantworten als vor zwei Jahren. Es geht nicht mehr um Meinungen aus Foren, sondern um Entscheidungen von Behörden und Gerichten in mehreren Ländern. Ich gehe sie chronologisch durch.

Polen: rechtskräftiges Bußgeld über 9,48 Millionen Zloty

Die polnische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde UOKiK hat gegen die International Markets Live ein Bußgeld von 9.483.604 Zloty verhängt. Die Behörde stellte fest, dass es sich um ein Werbesystem vom Typ Pyramide handelte, weil der Nutzen der Teilnahme überwiegend vom Anwerben neuer Mitglieder abhing und nicht vom Verkauf oder Verbrauch der Produkte.

Diese Entscheidung ist rechtskräftig. Das unterscheidet sie von vielen anderen Verfahren, in denen noch Rechtsmittel laufen. Das Unternehmen hatte die beanstandete Praxis zum 23. Mai 2025 eingestellt. Das Bußgeld erging trotzdem.

Ein Pyramidensystem ist ein Vertriebsmodell, bei dem die Einnahmen der Teilnehmer überwiegend aus den Beiträgen neu angeworbener Mitglieder stammen und nicht aus dem Verkauf eines Produkts an Endkunden.

Genau diese Abgrenzung zwischen einem legalen Network-Marketing-Modell und einem Pyramidenmodell hat die UOKiK geprüft. Im Fall der IM Academy hat sie sie bejaht.

USA: das CFTC-Verfahren von 2018

Schon 2018 geriet das Unternehmen mit der US-Terminaufsicht CFTC aneinander. In der alten Fassung dieses Artikels stand, das Unternehmen sei wegen „illegalen Forex-Handels“ angeklagt worden. Das war zu scharf formuliert, und ich habe es korrigiert.

Der Sachverhalt laut Beschluss vom 14. September 2018: Zwischen März 2017 und März 2018 betrieb IML die Website fxsignalslive.com. Über sie wurden Trades von firmeneigenen Tradern automatisch in Kundenkonten bei Drittbrokern gespiegelt. Rund 500 Kunden nutzten das. Damit handelte das Unternehmen faktisch als Handelsberater, ohne bei der CFTC registriert zu sein.

Die Folge war eine Geldbuße von 150.000 Dollar und eine Unterlassungsanordnung. Der Fall wurde per Vergleich erledigt, ohne dass das Unternehmen die Feststellungen anerkannt oder bestritten hätte. Die CFTC hielt ausdrücklich fest, dass IML kooperierte. Es ging also um einen Registrierungsverstoß, nicht um Betrug.

Belgien und Luxemburg

Die belgische Finanzaufsicht FSMA warnte bereits am 25. Januar 2018 vor der International Markets Live Ltd. Ihre Feststellung: Das System zeige Merkmale eines Pyramidensystems. Die luxemburgische Aufsicht CSSF veröffentlichte am 24. Mai 2023 eine eigene Warnung. Dort heißt es, das Unternehmen sei der CSSF unbekannt und habe keine Zulassung, in oder von Luxemburg aus Finanzdienstleistungen zu erbringen.

Über ein belgisches Strafverfahren gibt es zusätzlich einen Bericht der Nachrichtenagentur Belga. Danach verurteilte das Strafgericht im belgischen Tongeren das Unternehmen zu 60.000 Euro Geldstrafe, vier Personen, die in Gent und Bree Werbeveranstaltungen organisiert hatten, zu Strafen zwischen 4.000 und 16.000 Euro. Diesen Punkt gebe ich bewusst als Agenturbericht wieder, weil mir dazu keine zweite unabhängige Quelle und kein abrufbares Urteil vorliegt.

Deutschland: Warnliste ja, BaFin-Warnung nein

Stiftung Warentest setzte das Angebot im Sommer 2022 auf die Warnliste Geldanlage. Zur Begründung verwies die Zeitschrift auf das mehrstufige Vergütungssystem für das Anwerben neuer Kunden und darauf, dass mehrere Aufsichtsbehörden gewarnt hatten.

Eine eigene Warnung der BaFin vor der IM Mastery Academy gibt es dagegen nach meiner Prüfung nicht. Verboten war das Angebot in Deutschland zu keinem Zeitpunkt. Das ändert nichts daran, dass die Beklagten seit dem US-Vergleich vom Verkauf von Trading-Ausbildungen ausgeschlossen sind.

War die IM Academy eine Sekte?

Diese Frage taucht in den Suchanfragen regelmäßig auf, deshalb greife ich sie auf. Eine Sekte im religiösen Sinn war die IM Academy nicht. Was Aussteiger beschreiben, sind Merkmale, die in großen Vertriebsorganisationen häufiger vorkommen: starker Gruppendruck, eine eigene Sprache mit Rängen und Titeln, Massenveranstaltungen mit Bühnenauftritten und eine ausgeprägte Abgrenzung gegenüber Kritikern.

Die Klageschrift der FTC beschreibt einen Teil dieses Musters in nüchternen Worten. Sie hält fest, dass sich die Werbung gezielt an junge Menschen richtete und dass Verkäufer einen Lebensstil zeigten, der angeblich aus Handelsgewinnen und Vertriebsprovisionen stammte. Ob man das als Sekte bezeichnet, ist eine Frage der Definition. Als Verkaufsmechanik ist es gut dokumentiert.

IM Mastery Academy Education Day mit Bühne und LED-Wand vor Publikum
Große Bühnenveranstaltungen gehörten zum festen Programm. Sie dienten vor allem der Rekrutierung.

Der IM Academy Vergütungsplan und was Vertriebspartner wirklich verdient haben

Der Vergütungsplan erklärt, warum sich so viele Mitglieder auf das Anwerben konzentrierten statt aufs Traden. Wer ein Produkt kaufte, konnte sich als IBO registrieren und in der Provisionsleiter aufsteigen.

Ein IBO, kurz für Independent Business Owner, ist ein selbstständiger Vertriebspartner, der die Produkte eines Multi-Level-Marketing-Unternehmens gegen Provision weiterverkauft.

Die erste Stufe hieß Platinum 150 und verlangte drei geworbene Kunden. Dafür gab es 37,50 Dollar pro Woche. Bei zwölf geworbenen Kunden waren es 150 Dollar pro Woche. Nach oben ging die Leiter bis Chairman 750. Entscheidend war dabei nicht nur, wen du selbst geworben hast. Auch die Kunden deiner Geworbenen zählten als aktive Mitglieder in deiner Struktur. Genau dieser Effekt macht aus einem Vertriebsmodell rechnerisch ein Pyramidenmodell.

IM Academy Vergütungsplan als Balkendiagramm mit den Stufen Platinum 150 bis Chairman 750
Der Vergütungsplan der IM Academy. Die oberen Ränge erreichten nur sehr wenige Partner.

Wie viel dabei tatsächlich herauskam, muss man nicht schätzen. Das Unternehmen hat es selbst veröffentlicht.

Ein Income Disclosure Statement ist ein Offenlegungsdokument, in dem ein Direktvertrieb angibt, wie viel seine Vertriebspartner nach Rängen gestaffelt tatsächlich verdient haben.

Das aktuelle Dokument der International Markets Live trägt das Datum 4. November 2024, also den Tag der Umbenennung in Iyovia. Es gilt nach eigener Angabe nur für die USA. Diese Zahlen stehen darin:

JahreseinkommenMedianAnteil der Partner
über 500.000 Dollar929.302 Dollar0,03 %
100.000 bis 250.000 Dollar139.800 Dollar0,10 %
25.000 bis 50.000 Dollar32.425 Dollar0,27 %
5.000 bis 10.000 Dollar6.972 Dollar2,43 %
500 bis 1.500 Dollar810 Dollar9,90 %
unter 500 Dollar0 Dollar79,37 %
Aus dem Income Disclosure Statement vom 4. November 2024

Die letzte Zeile ist die eigentliche Nachricht. 79,37 Prozent der Vertriebspartner kamen in zwölf Monaten nicht über 500 Dollar hinaus. Der Median in dieser Gruppe liegt bei null Dollar. Das heißt: Mehr als die Hälfte dieser Partner verdiente überhaupt nichts. Rechnet man die Stufe darüber dazu, blieben 89,27 Prozent unter 1.500 Dollar im Jahr. Über 50.000 Dollar kamen 0,33 Prozent.

Und das sind Bruttozahlen. Das Dokument stellt selbst klar, dass Kosten nicht abgezogen sind: die Anmeldegebühr, die monatlichen Gebühren, Schulungs-, Fahrt- und Reisekosten. Es hält ausdrücklich fest, dass diese Kosten die Einnahmen übersteigen können.

Der Vergleich zur älteren Fassung macht die Entwicklung sichtbar. In den Zahlen von 2021 lagen 67,49 Prozent unter 500 Dollar. Bis 2024 stieg dieser Anteil auf 79,37 Prozent. Das System wurde für die Basis nicht besser, sondern schlechter.

IM Academy Einkommensverteilung von 2021 mit 67,49 Prozent der Vertriebspartner unter 500 Dollar Jahreseinkommen
Die Verteilung aus dem Jahr 2021. Drei Jahre später lag der Anteil unter 500 Dollar bei 79,37 Prozent.

Ein Detail am Rande, das viel über die Selbstdarstellung sagt: Im Offenlegungsdokument steht, das Unternehmen zahle keine Provisionen für das Anwerben neuer Vertriebspartner. Sowohl die FTC-Klage als auch die polnische Entscheidung kommen zum gegenteiligen Ergebnis.

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IM Academy Kosten und Produkte: was das Angebot gekostet hat

Die folgenden Preise beschreiben den Stand aus der aktiven Zeit der IM Mastery Academy. Sie sind hier als Beleg dokumentiert, nicht als Kaufinformation.

Das Angebot bestand aus mehreren Teil-Akademien im Abo. Die erste Rate lag jeweils etwas höher als die Folgeraten.

ProduktKosten
FRX Academy, Devisenhandeleinmalig 199,95 Dollar, dann 184,95 Dollar pro Monat
TBX Academy, kurzfristige Märkteeinmalig 199,95 Dollar, dann 184,95 Dollar pro Monat
DCX Academy, Kryptowährungen und NFTeinmalig 199,95 Dollar, dann 184,95 Dollar pro Monat
SFX Academy, Aktien und Futureseinmalig 199,95 Dollar, dann 184,95 Dollar pro Monat
ECX Academy, E-Commerceeinmalig 149,95 Dollar, dann 124,95 Dollar pro Monat
TLX, Reise- und Lifestyle-Rabatteeinmalig 149,95 Dollar, dann 124,95 Dollar pro Monat
IMpowered, zwei Pakete kombinierteinmalig 249,95 Dollar, dann 249,95 Dollar pro Monat
ALL-IN Pack, alle Pakete und Zusatzmoduleeinmalig 395,95 Dollar, dann 384,95 Dollar pro Monat
Die Preise der IM Academy aus ihrer aktiven Zeit

Dazu kamen Zusatzmodule. Die Signal-App Swipetrades kostete 24,95 Dollar pro Monat. Die Registrierung als Vertriebspartner kostete ebenfalls 24,95 Dollar.

Diese Preise muss man gegen die Einkommenszahlen halten. Wer das ALL-IN-Paket ein Jahr lang hielt, zahlte rund 4.630 Dollar. Im selben Zeitraum verdienten 79,37 Prozent der Vertriebspartner unter 500 Dollar. Die Rechnung geht für die große Mehrheit klar ins Minus, und zwar bevor überhaupt ein Trade platziert wurde.

IM Academy Produktübersicht mit den Teil-Akademien FRX, TBX, DCX, ECX, TLX und SFX
Die Produktwelt der IM Academy. Die Inhalte wurden über die Jahre mehrfach umbenannt und getauscht.

Zum Vergleich der heutige Stand: Auf der Produktseite von iyovia.com stehen am 30. Juli 2026 274,95 Dollar zum Start und 249,95 Dollar je 28-Tage-Zyklus für ein Bündel, für das Einzelangebot 124,95 Dollar und danach 99,95 Dollar. Das ist deutlich weniger als früher, betrifft aber vor allem das Reise- und Rabattprogramm.

Eine Geld-zurück-Garantie gab es formal: sieben Tage, mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 30 Tagen. In Bewertungen finden sich allerdings Stimmen, die berichten, ihr Geld trotz dieser Zusage nicht zurückbekommen zu haben. Der US-Vergleich greift genau hier an. Er verpflichtet die Beklagten künftig zu einem einfachen Kündigungsweg und verbietet falsche Angaben zu Rückerstattungs- und Kündigungsbedingungen.

IM Academy Erfahrungen und Bewertungen

Das Trustpilot-Profil läuft weiterhin unter dem Namen IM Mastery Academy. Stand 30. Juli 2026 steht dort eine Bewertung von 3,6 von 5 bei 2.320 Bewertungen. In der alten Fassung dieses Artikels standen 3,8 bei 1.872 Bewertungen. Beide Werte sind überholt.

Die Verteilung ist das Interessante, nicht der Durchschnitt. Die Bewertungen sind stark polarisiert. Auf der einen Seite stehen begeisterte Berichte, die den Inhalten und den Coaches viel zuschreiben. Auf der anderen Seite stehen sehr kritische Stimmen, die von überteuerten und minderwertigen Inhalten sprechen und das Modell als verstecktes Schneeballsystem bezeichnen. Die jüngeren Bewertungen greifen zunehmend die FTC-Verfügung auf.

Zwei Hinweise blendet Trustpilot selbst auf dem Profil ein, und sie sind aufschlussreich: Das Unternehmen hat in jüngerer Zeit keine Kunden zur Bewertung aufgefordert, und es antwortet nicht auf negative Bewertungen. Bei einem aktiv betreuten Anbieter sähe das anders aus.

Liest man die kritischen Bewertungen durch, taucht ein Muster immer wieder auf. Die Grundlagenvermittlung gilt vielen als brauchbar. Was sie vertreibt, ist etwas anderes: der permanente Druck, neue Leute anzuwerben. Genau diesen Punkt greift auch die Klageschrift auf, wenn sie die Abbruchquoten von 60 und 90 Prozent den Einkommensversprechen gegenüberstellt.

Aus meiner Sicht als Trader liegt das eigentliche Problem woanders. Trading lernt man nicht an Ranglisten und Bühnenveranstaltungen. Man lernt es an einem überschaubaren Regelwerk, an sauber geführten Aufzeichnungen und an der ehrlichen Auswertung eigener Fehler. Ein Anbieter, der über die eigene Erfolgsquote keine Aufzeichnungen führt, kann genau das nicht liefern.

Lesetipp: Trading-Ausbildung: seriöse Anbieter, Kosten und Formate im Vergleich

Was von der IM Mastery Academy heute übrig ist

Hier wird es interessant, denn tot ist das Ganze nicht. Ich habe iyovia.com am 30. Juli 2026 aufgerufen. Die Seite ist erreichbar und funktioniert.

Sie wirbt weiter mit „Empowering your journey to greatness“ und einem Einstiegs-Button. Sie wirbt weiter um Vertriebspartner unter der Überschrift „Become an IBO“. Das Anmeldeformular verlangt weiterhin zuerst den Benutzernamen eines Werbers, bevor es überhaupt weitergeht. Und im Kleingedruckten beschreibt sich das Angebot unverändert als Schulungsinhalt zu Investments und Strategien.

IM Mastery Academy Nachfolger Iyovia wirbt am 30. Juli 2026 weiter Vertriebspartner an mit der Überschrift Become an IBO Independent Business Owner
Trotz des gerichtlichen Verkaufsverbots wirbt die Seite weiter um Vertriebspartner. Aufnahme vom 30. Juli 2026.

IM Mastery Academy Nachfolger Iyovia Anmeldeformular mit der Frage Did someone refer you und einem Pflichtfeld für den Benutzernamen des Werbers
Ohne den Namen eines Werbers kommt man nicht weiter. Das Anmeldeformular am 30. Juli 2026.

Preise sind sichtbar, und zwar auch ohne Werberlink. Sie liegen deutlich unter dem alten Niveau und decken schwerpunktmäßig ein Reise- und Rabattprogramm ab. Die Zahlen stehen weiter oben im Kostenabschnitt.

Ich beschreibe das ausdrücklich als Beobachtung, nicht als rechtliche Bewertung. Ob und wie weit der Weiterbetrieb mit dem US-Verkaufsverbot vereinbar ist, entscheidet das zuständige Gericht und nicht ich. Auffällig ist der Zustand der Seite aber trotzdem.

Denn die Website ist inzwischen mit Glücksspiel-Werbung verseucht. Über die Startseite verteilt liegen rund 40 eingeschleuste Links zu fremden Casino- und Sportwetten-Seiten, in mehreren Sprachen, verteilt über Fremddomains. Sie stehen ganz oben im Kopfbereich und als lange Liste unter der Überschrift „Online recommendations“ im Fußbereich.

IM Mastery Academy heute: Startseite von iyovia.com am 30. Juli 2026 mit Werbebutton Start Learning Today und einer Leiste eingeschleuster Casino-Links darüber
Die Nachfolgeseite iyovia.com am 30. Juli 2026: oben eingeschleuste Glücksspiel-Links, darunter der unveränderte Einstiegs-Button.

IM Mastery Academy Nachfolgeseite iyovia.com mit rund 40 eingeschleusten Links zu Casino- und Sportwettenseiten unter der Überschrift Online recommendations
Rund 40 fremde Glücksspiel-Links stehen im Fußbereich der Seite. Ein typisches Bild für eine nicht mehr gepflegte Website.

So etwas passiert nicht auf einer betreuten Website. Solche Linkblöcke werden über Sicherheitslücken eingeschleust, um fremde Seiten in Suchmaschinen nach oben zu ziehen. Dass sie über Wochen stehen bleiben, sagt mehr über den Zustand des Unternehmens aus als jede Pressemitteilung. Auf der einen Seite läuft ein Anmeldeformular für neue Vertriebspartner. Auf der anderen Seite kümmert sich offenbar niemand mehr darum, was auf der eigenen Startseite steht.

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Fazit: die Seriositätsfrage ist beantwortet

Wer 2023 nach der IM Mastery Academy suchte, bekam eine Abwägung. Diese Abwägung ist heute erledigt. Es gibt ein Urteil über 795,8 Millionen Dollar, ein Verkaufsverbot für Trading-Ausbildungen, eine Zwangsverwaltung, ein rechtskräftiges Bußgeld in Polen und Warnungen aus mehreren europäischen Ländern. Wer heute noch einsteigt, tut das gegen einen Aktenberg.

Für mich stecken in diesem Fall drei Lehren, die weit über diesen einen Anbieter hinausgehen.

  • Prüfe immer das Offenlegungsdokument, nicht die Bühne. Die entscheidende Zahl stand die ganze Zeit auf der eigenen Website: 79,37 Prozent unter 500 Dollar im Jahr, Median null. Wer das liest, braucht keine weitere Analyse.
  • Frag nach der Erfolgsmessung. Ein Ausbilder, der keine Aufzeichnungen darüber führt, wie es seinen Absolventen ergeht, kann seine Wirkung nicht belegen. Bei der IM Academy war genau das laut Klageschrift der Fall.
  • Achte darauf, woher der Umsatz kommt. Wenn 60 Prozent der Kunden nach einem Monat abspringen und das Geschäft trotzdem wächst, kommt der Nachschub nicht aus zufriedenen Kunden. Dann kommt er aus der Rekrutierung.

Und eine Beobachtung zum Schluss, die mir in fast fünf Jahrzehnten immer wieder begegnet ist: Wo Trading als Lebensstil verkauft wird, wird selten Trading verkauft. Luxusautos, Bühnen und Ränge sind keine Ausbildungsinhalte. Sie sind das Produkt. Der Kurs ist nur der Anlass, eine Rechnung zu stellen.

Ähnliche Fragen zur Seriosität stellen sich bei anderen bekannten Namen der Finanzszene. Einen davon haben wir uns genauer angesehen: Dr. Julian Hosp im Faktencheck.

Häufige Fragen zur IM Mastery Academy

Gibt es die IM Mastery Academy noch?

Nicht unter diesem Namen. Das Unternehmen heißt seit dem 4. November 2024 Iyovia. Die Website iyovia.com ist erreichbar und wirbt weiter um Vertriebspartner. Der Verkauf von Trading-Ausbildungen und Investmentangeboten ist den Beklagten durch die US-Vergleichsanordnung aber untersagt, und die Gesellschaften stehen seit November 2025 unter Zwangsverwaltung.

Was hat die FTC gegen die IM Mastery Academy entschieden?

FTC und der Bundesstaat Nevada klagten im Mai 2025. Im Mai 2026 einigten sich die Hauptbeklagten auf einen Vergleich mit einem Urteil über 795,8 Millionen Dollar. Dazu kommt die Herausgabe von Vermögenswerten im Wert von knapp 90 Millionen Dollar und ein Verbot, Trading-Ausbildungen und Investmentangebote zu verkaufen. Ein Schuldeingeständnis ist damit nicht verbunden.

Bekomme ich mein Geld von der IM Academy zurück?

Möglicherweise, aber noch nicht. Der Vergleich sieht eine Entschädigung über die FTC vor, finanziert aus dem Verkauf der herausgegebenen Vermögenswerte. Ein konkretes Rückerstattungsprogramm war am 30. Juli 2026 noch nicht gestartet. Sammle deine Zahlungsbelege und beobachte die offizielle Übersicht der FTC. Behördliche Verfahren kosten Geschädigte nichts.

Wie viel haben Vertriebspartner bei der IM Academy verdient?

Nach dem firmeneigenen Offenlegungsdokument vom 4. November 2024 verdienten 79,37 Prozent der Vertriebspartner in zwölf Monaten unter 500 Dollar, bei einem Median von null Dollar in dieser Gruppe. 89,27 Prozent blieben unter 1.500 Dollar. Nur 0,33 Prozent kamen über 50.000 Dollar. Alle Werte gelten vor Abzug der Kosten.

War die IM Mastery Academy ein Schneeballsystem?

Die polnische Behörde UOKiK hat es rechtskräftig als Werbesystem vom Typ Pyramide eingestuft, weil der Nutzen der Teilnahme überwiegend vom Anwerben neuer Mitglieder abhing. Die belgische Aufsicht FSMA sah bereits 2018 Merkmale eines Pyramidensystems. Ein deutsches Gericht hat darüber nicht entschieden.

Was kostete die IM Mastery Academy?

Die Trading-Pakete kosteten zuletzt 199,95 Dollar zum Start und danach 184,95 Dollar pro Monat. Das ALL-IN-Paket lag bei 395,95 Dollar und 384,95 Dollar monatlich. Ein Jahr ALL-IN summierte sich damit auf rund 4.630 Dollar, bevor überhaupt ein Trade platziert wurde. Auf iyovia.com stehen heute Preise ab 99,95 Dollar je 28-Tage-Zyklus.

Wer ist Christopher Terry?

Christopher Terry gründete die International Markets Live 2013 gemeinsam mit seiner Frau Isis Terry. Beide gehören zu den Hauptbeklagten im Verfahren von FTC und Nevada und haben sich im Mai 2026 verglichen. Zu den herausgegebenen Vermögenswerten zählen acht Luxusimmobilien, 19 Fahrzeuge und eine Yacht.

Ist IM Academy dasselbe wie iGenius?

Nein. Das sind zwei verschiedene Unternehmen mit getrennten Verfahren. IM Academy und Iyovia gehören zur International Markets Live der Familie Terry. iGenius gehört zur börsennotierten Investview und heißt seit Februar 2026 Conectiv. Beide sind MLM-Anbieter im Trading-Bereich, mehr verbindet sie nicht.

Über den Autor: Karsten Kagels

Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1978 als diskretionärer Price-Action-Trader. Seine Märkte sind Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte.

In den späten 1980er-Jahren übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter. Über 17 Jahre war er Repräsentant von Joe Ross in Deutschland und brachte dessen zehn Bücher ins Deutsche. Zwischen 2000 und 2010 gab er Gruppenseminare und private Einzelschulungen.

Die IM Mastery Academy hat er nicht als Kunde getestet. Die Bewertung stützt sich auf die Klageschrift und die Vergleichsanordnungen von FTC und Bundesstaat Nevada, den Beschluss der US-Terminaufsicht CFTC, die Entscheidung der polnischen Behörde UOKiK, das Einkommensoffenlegungs-Dokument des Anbieters und öffentlich einsehbare Kundenstimmen. Es besteht keine Werbepartnerschaft und keine finanzielle Beteiligung.

Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.

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