Der japanische Yen zählt seit Jahren zu den schwächsten Währungen der großen Industrieländer. Der entscheidende Treiber ist die Zinsdifferenz zwischen der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan. Solange Anleger in Euro deutlich höhere Zinsen bekommen als in Yen, fließt Kapital aus dem Yen heraus. Genau dieser Mechanismus hat EUR/JPY über Jahre bis in die Nähe seiner Mehrjahreshochs getrieben.
Im Jahr 2026 ist Bewegung in dieses Muster gekommen. Inzwischen straffen beide Notenbanken ihre Geldpolitik, die Bank of Japan erstmals seit Jahrzehnten spürbar. Das verändert die Ausgangslage für das Währungspaar. In dieser Euro Yen Prognose gehe ich die kurz-, mittel- und langfristige Kursentwicklung durch und ordne die wichtigsten Einflussfaktoren ein. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Euro Yen Prognose, die wichtigsten Trends
- Aktueller Kurs: Zum Wochenschluss am 18. September 2026 lag EUR/JPY bei 180,19 Yen, rund acht Yen unter dem Jahreshoch von 187,95.
- Kurzfristig notiert der Kurs unter allen vier gleitenden Durchschnitten. Der Pullback an das Februar-Tief bei 180,80 ist gescheitert.
- Mittelfristig liegt im Wochenchart ein Abwärtstrend vor. Nächstes Ziel ist die Zone um 175 Yen, darunter wartet 169,47.
- Langfristig ist der Aufwärtstrend nicht gebrochen, sondern unterbrochen. Der Kurs scheiterte 2026 an der Widerstandszone unter dem Hoch von 1990 bei 188,22.
- Größtes Risiko für Short-Positionen: ein Schlusskurs über 181,78, der den Abwärtsimpuls entkräften würde.
Kurzfristige Euro Yen Prognose und Kursentwicklung in 2026
Zuletzt aktualisiert: 20.09.2026
Rückblick: Im Tageschart notiert EUR/JPY unter allen vier wichtigen gleitenden Durchschnitten. Über dem Kurs liegen die 20-Tage-Linie bei 181,78, die 50-Tage-Linie bei 183,47 sowie die 100-Tage-Linie bei 184,19 und die 200-Tage-Linie bei 184,15. Wenn sämtliche Durchschnitte über dem Kurs verlaufen, ist jeder Anstieg zunächst ein Anlauf gegen Widerstand.
In der vergangenen Woche hat der Kurs eine Rückeroberung versucht und sie nicht geschafft. Es gab einen Pullback in Richtung der 20-Tage-Linie und des Februar-Tiefs bei 180,80. Ein Pullback ist die Gegenbewegung nach einem Abwärtsschub, mit der ein Markt die verlassene Marke von unten antestet. Auf Wochen-Schlusskurs-Basis konnte EUR/JPY dieses Niveau jedoch nicht überschreiten, der Schlusskurs lag bei 180,19.
Ausblick und Prognose: Solange diese Rückeroberung nicht gelingt, bleibt die kurzfristige Richtung nach unten gerichtet. Entscheidend ist der Bereich zwischen 180,80 und 181,78. Erst ein Schlusskurs darüber würde das Bild entspannen. Gelingt das nicht, bleibt der Bereich um 175 Yen das nächste Ziel, wo die Marken bei 175,43 und 174,74 warten.

(Chart: TradingView)
Mittelfristige Euro Yen Prognose und Kursentwicklung bis 2028
Rückblick: Der Wochenchart zeigt, wie der Kurs unterhalb des Widerstands die Kraft verloren hat. Nach dem Anlauf an die Widerstandszone unter 188,22 lief EUR/JPY über mehrere Wochen seitwärts, ohne noch einmal höher zu kommen. Aus dieser Handelsspanne ist das Paar inzwischen nach unten ausgebrochen. Damit liegt im Wochenchart definitionsgemäß ein Abwärtstrend vor.
Die gleitenden Durchschnitte bestätigen den Wechsel. EUR/JPY hat sowohl die 20-Wochen-Linie bei 183,92 als auch die 50-Wochen-Linie bei 183,00 unterschritten. Beide verlaufen jetzt über dem Kurs. Die 20-Wochen-Linie hat zudem begonnen, nach unten zu drehen. Ein gleitender Durchschnitt ist der Mittelwert der letzten Kurse, und wenn er kippt, hat sich die Richtung der jüngeren Kursentwicklung bereits gedreht.
Ausblick und Prognose: Was vorher gestützt hat, bremst jetzt von oben. Der nächste Widerstand ist das Februar-Tief bei 180,80. Solche Marken wechseln die Rolle: Ein Niveau, das den Kurs lange getragen hat, wird nach dem Bruch zur Hürde. EUR/JPY notiert mit 180,19 knapp darunter, und genau dort entscheidet sich, ob der Ausbruch trägt.
Als nächstes Kursziel sehe ich den Bereich um 175 Yen. Dort liegen die horizontalen Marken bei 175,43 und 174,74. Etwas darunter verläuft aktuell die 100-Wochen-Linie bei 174,04. Zusammen markieren sie einen möglichen Unterstützungsbereich. Ob der Kurs dort dreht, bleibt abzuwarten. Darunter liegt die nächste horizontale Marke bei 169,47.
Für 2027 lässt sich aus dem heutigen Chart ein bedingtes Szenario ableiten, kein belastbares Jahresendziel. Stabilisiert sich EUR/JPY im Bereich um 175 Yen, bleibt eine Erholung innerhalb der langfristigen Handelsspanne möglich, denn der übergeordnete Aufwärtstrend im Monatschart bleibt unberührt. Unterhalb dieses Bereichs rückt zunächst die Marke bei 169,47 in den Blick. Nach oben bleibt 188,22 der entscheidende Widerstand. Diese Einordnung muss mit neuen Kursdaten überprüft werden.

(Chart: TradingView)
Langfristige Euro Yen Prognose und Kursentwicklung 2030
Rückblick: Die ganz lange Sicht teilt sich in zwei Phasen, und beide dauerten Jahrzehnte. Die im Chart verwendete historische Kursreihe zeigt ihr Hoch 1979 bei 285,56 und ihr Tief 2000 bei 88,97. Dazwischen liegen mehr als zwanzig Jahre Abwärtsbewegung. Seitdem läuft die Gegenbewegung nach oben, und sie hat im Jahr 2026 zwei Kursmarken erreicht, die im Chart eingezeichnet sind.
Eine Einordnung gehört zu diesen alten Werten dazu. Den Euro gibt es erst seit 1999. Kurse davor sind keine damals gehandelten EUR/JPY-Notierungen, sondern die rückgerechnete Vorgeschichte der dargestellten Reihe. Als Orientierung für die großen Wendepunkte taugen sie, als handelbare Historie nicht.
Die beiden Marken liegen dicht beieinander und bilden zusammen eine Widerstandszone. Die obere ist das Hoch aus dem Jahr 1990 bei 188,22. Knapp darunter verläuft die 50-Prozent-Korrektur der vorangegangenen Abwärtsbewegung. Im Chart sind beide getrennt eingezeichnet. Sie liegen weniger als einen Yen auseinander und wirken deshalb als ein zusammenhängender Bereich, nicht als eine einzelne Linie.
Der Kurs ist 2026 in diese Zone hineingelaufen und dort gescheitert. Das Jahreshoch 2026 liegt bei 187,95. Damit hat EUR/JPY die 50-Prozent-Korrektur überwunden, blieb aber 0,27 Yen unter dem Hoch von 1990. Für mich ist das der wichtigste Befund des Jahres: Der Aufwärtstrend der letzten Jahre ist genau dort auf einen Widerstand getroffen, der seit 1990 steht.

(Chart: TradingView)
Der Monatschart zeigt dieselbe Lage eine Stufe feiner. Seit dem Hoch von 1990 bewegt sich EUR/JPY in einer großen Seitwärtsbewegung. Die Aufwärtsbewegung vom Tief des Jahres 2000 bis zum Hoch 2026 ist hier im Detail zu sehen. Und die 50-Prozent-Marke hat sich in diesem Jahr mehrfach als Widerstand erwiesen, nicht nur einmal.
Ausblick und Prognose: Der Aufwärtstrend ist charttechnisch nicht gebrochen, er ist unterbrochen. EUR/JPY notiert im Monatschart weiter über der 20-Monats-Durchschnittslinie, und solange das so bleibt, ist die übergeordnete Richtung nach oben nicht widerlegt. Unterhalb des aktuellen Kurses liegen mehrere Unterstützungen: zuerst 175,43 und 174,74, darunter 169,47.
Für die nächsten Monate rechne ich nicht mit neuen Hochs. Ein weiterer Kursanstieg ist auf kurze und mittlere Sicht wenig wahrscheinlich. Setzt sich die Euro-Schwäche der letzten Monate fort, ist eine kräftigere Korrektur des vorangegangenen Aufwärtstrends der naheliegende Weg.
Eine belastbare Kursprognose für 2030 lässt sich aus diesem Chart nicht ableiten. Entscheidend für den langfristigen Ausblick ist, ob EUR/JPY den Widerstand bei 188,22 überwindet oder darunter bleibt. Ein Monatsschluss darüber wäre ein neues charttechnisches Signal, aber keine Garantie für dauerhaft steigende Kurse. Die heute gültigen Unterstützungen dienen als Orientierung und gehören regelmäßig neu bewertet.

(Chart: TradingView)
EUR/JPY auf TradingView ansehen
Auch beim Franken trägt das Sicherer-Hafen-Motiv, mehr dazu in der EUR/CHF-Chartanalyse.
Technische Analyse EUR/JPY
Eine kompakte Übersicht über die technische Lage von Euro/Yen findest du hier auf TradingView. Die technische Zusammenfassung dort bündelt die beliebtesten Indikatoren wie gleitende Durchschnitte, Oszillatoren und Pivots. Für die langfristige Sicht wählst du dort den Zeitrahmen „1 Monat“ aus.
Technische Ratings sind ein Werkzeug, kein Selbstläufer. Sie fassen viele Einzelindikatoren zu einem Signal zusammen und erleichtern so den schnellen Überblick. Eine Handelsentscheidung allein auf dieser Basis ersetzt aber keine eigene Analyse. Die Ratings zeigen nur, dass bestimmte Bedingungen einer Reihe von Indikatoren erfüllt sind, die zu deiner Strategie passen können.
Was ist das Währungspaar EUR/JPY?
Das Währungspaar EUR/JPY gibt an, wie viele japanische Yen ein Euro kostet.
EUR/JPY zählt zu den meistgehandelten Cross-Währungspaaren ohne US-Dollar und reagiert besonders stark auf die Zinsdifferenz zwischen der EZB und der Bank of Japan.
Ein Cross-Paar ist ein Währungspaar ohne den US-Dollar. EUR/JPY verbindet mit dem Euro und dem Yen zwei der wichtigsten Reservewährungen der Welt. Steigt der Kurs, wird der Euro gegenüber dem Yen stärker. Fällt er, gewinnt der Yen an Wert. Für Trader ist das Paar interessant, weil es oft klare Trends ausbildet und stark auf Zinsentscheidungen reagiert.
Die Gegenseite des Yen zeigt sich im Paar USD/JPY. Wer EUR/JPY handelt, behält dieses Paar im Blick, weil sich Bewegungen im Dollar-Yen häufig auf den Euro-Yen übertragen. So lassen sich Yen-spezifische Impulse von reinen Euro-Bewegungen trennen.
Diese Faktoren bewegen den EUR/JPY-Kurs
Der Wechselkurs hängt von wenigen, aber starken Treibern ab. Diese Punkte solltest du im Blick behalten:
- Zinsdifferenz EZB und Bank of Japan: Der EZB-Einlagensatz beträgt seit dem 16. September 2026 2,50 %. Die Bank of Japan beschloss am 18. September eine Anhebung auf 1,25 %, die am 24. September wirksam wird. Nach Umsetzung beider Beschlüsse beträgt der Abstand wieder 1,25 Prozentpunkte, genauso viel wie vor den September-Erhöhungen. Der Zinsvorteil bleibt damit beim Euro, er wächst aber nicht weiter. Die Beschlüsse im Wortlaut: EZB vom 10. September 2026 und Bank of Japan vom 18. September 2026.
- Geldpolitische Wende in Japan: Die Bank of Japan hebt die Zinsen so deutlich an wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Das stützt den Yen tendenziell und bremst seine jahrelange Schwäche.
- Carry-Trade: Viele Anleger leihen sich günstig in Yen und legen das Geld in höher verzinsten Währungen an. Dieser Carry-Trade drückt den Yen, solange die Zinslücke groß bleibt.
- Deviseninterventionen: Japans Behörden beobachten einen schwachen Yen genau und haben in der Vergangenheit am Devisenmarkt eingegriffen. Das ist das größte kurzfristige Risiko für fallende EUR/JPY-Kurse.
- Risikoneigung der Märkte: In Krisen gilt der Yen als sichere Währung. Steigt die Unsicherheit, kann der Yen schnell aufwerten und EUR/JPY belasten.
- Konjunktur und Inflation: Wachstums- und Inflationsdaten aus der Eurozone und Japan verschieben die Zinserwartungen und damit den Kurs. Den Fahrplan der Notenbanken liefert unsere Zinsprognose.
Für eine umfassende Einschätzung der Euro-Stärke lohnt ergänzend die EUR/USD Prognose, da dieses Paar als Leitindikator für die Bewertung des Euro gilt.
Ein Euro-Cross mit noch klarerer Trendrichtung ist EUR/TRY. Wohin der Kurs dort läuft und welche Rolle der türkische Leitzins spielt, steht in der Prognose für Euro/Türkische Lira.
Fazit: EUR/JPY scheitert an der 188er-Marke und korrigiert
Die drei Zeitebenen zeigen nicht mehr in dieselbe Richtung. Langfristig ist der Aufwärtstrend intakt, solange EUR/JPY über der 20-Monats-Linie notiert. Kurz- und mittelfristig hat sich das Bild dagegen gedreht: Der Kurs scheiterte an der Widerstandszone unter 188,22, liegt im Tageschart unter allen vier dargestellten Durchschnitten und ist aus seiner Handelsspanne nach unten ausgebrochen.
Die September-Beschlüsse verändern den Zinsabstand nach ihrer vollständigen Umsetzung nicht. Der Zinsvorteil des Euro bleibt bestehen, aus dem Abstand allein ergibt sich aber kein zusätzlicher Aufwärtsimpuls. Für meine Einschätzung stehen deshalb die Chartmarken im Vordergrund, die Notenbank-Termine behalte ich eng im Blick. Mein nächstes Ziel liegt im Bereich um 175 Yen.
Eine Prognose bleibt eine Wahrscheinlichkeitsaussage, keine Garantie. Gerade bei Devisen können einzelne Nachrichten den Kurs schnell drehen. Wer EUR/JPY handelt, nutzt die genannten Marken als Orientierung und begrenzt das Risiko über klare Stopps.
Die zweite klassische Fluchtwährung ist der Schweizer Franken. Er reagiert auf Krisen ähnlich wie der Yen, steht aber unter dem Einfluss einer Notenbank, die offen mit Interventionen arbeitet. Der Vergleich lohnt sich in der USD/CHF-Chartanalyse.
Häufige Fragen zur EUR/JPY Prognose
Wird der Yen wieder steigen?
Ein steigender Yen ist möglich, aber nicht garantiert. Der Yen wertet primär dann auf, wenn die Bank of Japan die Zinsen weiter anhebt oder die Risikoscheu an den Märkten zunimmt. Beides verkleinert den Vorteil des Euro. Im Chart hat sich das Bild inzwischen gedreht: Der Wochenchart zeigt einen Abwärtstrend, und das spricht kurzfristig für einen festeren Yen.
Wird der Yen weiter fallen?
Der strukturelle Druck auf den Yen lässt nach, ist aber nicht verschwunden. Der Zinsvorteil bleibt beim Euro. Nach Umsetzung der im September 2026 beschlossenen Erhöhungen stehen 2,50 % bei der EZB gegen 1,25 % bei der Bank of Japan. Der Abstand beträgt dann wieder 1,25 Prozentpunkte, genauso viel wie vorher. Daraus allein lässt sich die nächste Kursbewegung aber nicht ableiten.
Warum fällt der Yen so stark?
Hauptgrund ist die jahrelange Niedrigzinspolitik Japans. Während andere Notenbanken die Zinsen anhoben, hielt die Bank of Japan sie extrem niedrig. Anleger zogen Kapital aus dem Yen ab und nutzten ihn als günstige Finanzierungswährung im Carry-Trade. Das hat den Yen über Jahre geschwächt.
Wie entwickelt sich der Yen zum Euro?
Der Yen ist gegenüber dem Euro historisch schwach. Zum Wochenschluss am 18. September 2026 lag EUR/JPY bei 180,19 Yen. Das Jahreshoch lag bei 187,95, seitdem hat der Yen wieder zugelegt. Ob sich das fortsetzt, hängt vor allem vom Tempo der Zinswende in Japan ab.
Wird der EUR/JPY-Kurs steigen oder fallen?
Charttechnisch überwiegen derzeit die Argumente für fallende Kurse. Der Aufwärtstrend ist nur noch langfristig intakt, kurz- und mittelfristig läuft eine Korrektur mit Ziel 175 Yen. Fundamental wächst mit der Zinswende der Bank of Japan aber das Risiko von Rücksetzern. Eine eindeutige Richtung gibt es nie, nur Wahrscheinlichkeiten.
Wie beeinflussen die Zinsentscheidungen von EZB und BoJ den Kurs?
Die Zinsdifferenz ist der wichtigste Kurstreiber. Höhere Zinsen in der Eurozone machen den Euro attraktiver und stützen EUR/JPY. Hebt dagegen die Bank of Japan an, gewinnt der Yen an Boden. Genau dieses Wechselspiel bestimmt die mittelfristige Richtung.
Warum gilt der Yen als sichere Währung?
Japan ist ein großer Netto-Gläubiger des Auslands. In Krisenzeiten holen japanische Anleger Kapital zurück, und internationale Investoren suchen den Yen als Zuflucht. Diese Kapitalströme lassen den Yen oft genau dann aufwerten, wenn die Risikoscheu steigt.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader. Seine Märkte sind Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ein Systemtrader ist er bewusst nicht, was ihm bei der Bewertung fremder Handelsansätze einen kritischen Blick von außen erlaubt.
Seine Erfahrung reicht weit in die Geschichte der technischen Analyse. Kagels übersetzte Ende der 1980er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter und vertrat den US-Trader Joe Ross über 17 Jahre in Deutschland, wo er alle zehn Ross-Bücher übersetzte und verlegte. Bis heute gibt er eigene Seminare und private Einzelschulungen.
Für die Euro Yen Prognose ist Forex einer seiner Heimatmärkte. Kagels handelt Währungspaare seit Jahrzehnten und liest sie über mehrere Zeitebenen hinweg, vom Jahreschart bis zum Tageschart. Diese Spannweite zeigt, wo eine Marke wie das Hoch von 1990 noch wirkt, und verbindet sie mit den fundamentalen Treibern wie der Zinspolitik von EZB und Bank of Japan.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.








