Tastyworks Erfahrungen – Optionen und Futures (2022)

Broker Vergleich – wer ist der Beste? In diesem Artikel stellen wir Tastyworks aus den USA vor.

Erfahrungen und Bewertungen zum Tastyworks Broker

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Wer ist Tastyworks?

Bei Tastyworks handelt es sich um einen Onlinebroker aus den USA mit Sitz in Chicago. Die Idee seit der Gründung im Jahr 2017 ist es, den Handel mit Optionen und Futures für private Trader kostengünstig und effektiv zu gestalten. Dafür wurde eine leistungsfähige Handelsplattform geschaffen, die übersichtlich und intuitiv zu bedienen ist.

Der Geschäftsbetrieb bei Tastyworks wird durch die US-Börsenaufsicht (SEC – Securities and Exchange Commission) sowie die Regulierungsbehörde der US-Finanzindustrie (FINRA – Financial Industry Regulatory Authority) überwacht. Aufschluss über die Details gibt der FINRA Brokercheck.

Günstige Gebühren und die unkomplizierte Kontoeröffnung machen diesen Broker auch für Trader aus dem europäischen Raum interessant.

Die Menschen hinter Tastyworks

Bild der Gründer von Tastyworks
Die Gründer von Tastyworks – Quelle: tastyworks.com/about-us/
  • Scott Sheridan, CEO von Tastyworks, ist ehemaliger CBOE Floor Trader und hat sich bereits als Mitgründer der Thinkorswim-Plattform einen Namen gemacht
  • Kristi Ross, Co-CEO und Präsidentin von Tastytrade, hat ebenfalls zu Thinkorswim-Zeiten zum Team gefunden
  • Linwood Ma, CTO von Tastytrade, ist auch ein alter Bekannter und hat sich schon als CTO von Thinkorswin bewährt
  • Tom Sosnoff, Co-CEO von Tastytrade, ist mit das bekannteste Gesicht aus dem Team. Mit seiner Erfahrung als Floor Trader an der CBOE hat er maßgeblich an der Entwicklung von Thinkorswim und nun Tastytrade und Tastyworks mitgearbeitet.

Welche Märkte sind handelbar?

Welche Plattformen gibt es?

Für ein effektives Trading wird eine entsprechende Software benötigt. Neben gängigen Charts und Filtern lassen die Macher von Tastyworks auch ihre Erfahrungen im Optionshandel mit in die Entwicklung der Handelsplattform einfließen. Schnelle Ausführungen, intuitive Bedienung und eine optimierte Arbeitsweise stehen dabei im Vordergrund.

Desktopinstallation der Handelssoftware

Das Installationspaket erfordert ein aktives Handelskonto bei Tastyworks und benötigt im Minimum 200 MB Festplattenspeicher. Ab 2 GB RAM und einer Internetverbindung über 1,5 MBit/Sek sollte die Anwendung auf einem Computer laufen. Möglich ist die Installation unter diesen Betriebssystemen:

  • Windows 8 und darüber (Win 10 empfohlen)
  • Mac OS X ab 10.13 (10.14 empfohlen)
  • Linux: Ubuntu 18.04 LTS (minimum)
desktop anwendung bei Tastyworks
Überblick der Desktopanwendung

In der Desktopvariante gibt es erweiterte Chartfunktionen mit einer Vielzahl an Indikatoren und Zeichenwerkzeugen.

Browserbasierte Tradingplattform

Ohne Einbussen in der Funktionalität lässt sich der Handel auch über die Webanwendung der Tastyworks Tradingsoftware abwickeln. Außer den Zugangsdaten zum Handelskonto und einer Bildschirmauflösung von mindestens 1024×768 Pixeln wird noch einer der folgenden Browser benötigt:

  • Chrome ab Version 50
  • Microsoft Edge Version 38 und darüber
  • Firefox mit der Versionsnummer 48 und darüber
  • Safari ab der Version 8
browser-software-startseite von Tastyworks
Startseite der browserbasierten Handelsplattform – trade.tastyworks.com

Mobiles Trading mit der App für iOS und Android

Für den mobilen Zugriff auf das Handelskonto und das Management des Portfolios von unterwegs aus ist eine leistungsfähige App ebenfalls verfügbar. Installieren lässt sich diese auf dem iPhone ab dem 6er Modell und auf gängigen Android-Smartphones (vergleichbar ab Nexus 6).

Screenshot der App von Tastyworks für Smartphones und Tablets
Die App von Tastyworks für Smartphones und Tablets

In der App wurde die Auswahl der Optionsstrategien aus der Hauptplattform übernommen. Ebenso die Möglichkeit, Watchlisten anzulegen und die Listen der Tastyworks-Trader einzusehen.

Besonderheiten für Optionshändler bei Tastyworks

Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen und den Inhalten des Online-Videodienstes „Tastytrade“ haben die Entwickler sich auf den Handel mit Optionen spezialisiert. Daher bietet die Handelsplattform einige interessante Werkzeuge, um passende Basiswerte zu finden. Direkt aus der Ergebnisliste heraus können dann geeignete Optionstrades ausgewählt und entsprechende Orders erstellt werden.

Filter und Analysen

Mit die wichtigste Kennzahl im Optionshandel ist der Preis. Die Preisentwicklung von Optionen spiegelt sich in der impliziten Volatilität (IV) wieder. Um diese schnell in Hoch oder Tief einordnen zu können, hat sich der Faktor des „Rankings“ der IV (IVR) durchgesetzt. Ausgehend von der Philosophie bei Tastytrade basiert ein Großteil der dort gehandelten Strategien auf dem Zusammenspiel von IVR und POP (Probability of Profit = Wahrscheinlichkeit eines Gewinns).

orderfenster-put-spread-pop auf Apple Aktie
Put Spread auf Apple mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit (POP) von 67%

Dementsprechend werden diese Parameter auch bei der Auswahl des Basiwerts (Underlying), in der Ordermaske und den laufenden Trades mit angezeigt. Ebenso lässt sich der Aktienmarkt über das IVR hinaus nach bevorstehenden Earnings-Terminen und Liquidität der Optionen filtern.

grid-options-screener bei Tastyworks
Die Screening-Funktion „Grid“ mit Filtermöglichkeit in der Browsersoftware

Gewinn- und Verlustprofil

Geschätzt wird im Optionshandel auch die graphische Darstellung der Gewinn- und Verlustzonen bei einer Optionsstrategie. Deshalb wurde auch diese Funktion sowohl in die Optionskette als auch die offenen Positionen integriert. Sogar die Summe aller laufenden Trades lässt sich als GuV-Diagramm darstellen. Die Grafiken sind jedoch eher schematisch, dafür lassen sich die optionsspezifischen Kennzahlen, unter anderem die Griechen, für die gewählte Strategie anzeigen.

optionen-strategie-analyse bei Tastyworks
Kennzahlen der gewählten Strategie mit maximalem Gewinn/Verlust

Handelsideen / Social Trading

Eine weitere Besonderheit bei Tastyworks stellt die „Follow“-Oberfläche dar. Hier werden laufend Trades der Mitarbeiter von Tastyworks angezeigt. Zu jeder Person gibt es ein kurzes Portrait, in dem ihre Handelserfahrung, der Tradingstil und der Erfolgsfaktor vermerkt sind. Dies kann hilfreich sein, um sich Anregungen zu holen oder die eigenen Ideen zu verifizieren.

Jeder dieser veröffentlichten Trades lässt sich mit einem Klick direkt in die Ordermaske stellen und nachhandeln. Kontraktanzahl und Limit können dann angepasst und die Order gesendet werden.

screenshot vom tastyworks traders feed
Ausschnitt des Tastyworks Trader Feed mit möglichen Filtern

Welche Kontotypen gibt es bei Tastyworks?

The Works

Als „The Works“ wird die Flexibilität der verfügbaren Kontomodelle bezeichnet. Ab $150.000 ist Portfolio-Margin möglich. Zudem lassen sich, teils nach gesondertem Antrag, alle erhältlichen Produkte handeln.

Individual

Das Standardkonto für eine natürliche Person. Es besteht die Auswahlmöglichkeit, dieses als Margin- oder Cashkonto zu führen. Die Marginsätze sind in der Tabelle am Ende dieses Kapitels aufgeführt.

Joint

Ein Kontotyp für zwei Personen, beispielsweise Ehe- oder Lebenspartner. Auch hier kann zwischen Margin- und Cashkonto gewählt werden. In der Variante TIC (Tenants in Common) verwaltet jeder Kontoinhaber seinen Anteil. Im Todesfall geht dieser Anteil an die Erben.

Alternativ gibt es dazu die Version WROS (With Rights of Survivorship). Dabei wird jedem Inhaber die Hälfte der Anteile zugeordnet, im Todesfall erhält der verbleibende Partner dann die Zugriffsrechte auf das gesamte Konto.

Retirement

Angelehnt an die US-Gesetzgebung zum privaten Vermögensaufbau gibt es diverse Kontotypen, um steuerbegünstigt von diesen Regelungen zu profitieren. Dementsprechend ist dieser Kontotyp ausschließlich für US-Bürger erhältlich.

Corporate

Konten für Unternehmen und Selbständige – ebenfalls ausschließlich mit Sitz in den USA

Trust

Am ehesten als Treuhandkonto zu beschreiben.

International

Diese Variante stellt für außerhalb der USA lebende Leser dieses Artikels vermutlich die interessanteste dar. Tastyworks ist offen für internationale Kundschaft. Sowohl Cash- als auch Margin- und Portfolio-Margin-Konten werden angeboten. Im Rahmen der relativ unkomplizierten Kontoeröffnung lässt sich die Auswahl treffen und auch später jederzeit umstellen oder ergänzen.

Wie eröffne ich ein Echtgeld-Konto?

Über diesen Empfehlungslink gelangen Sie auf die Startseite: Zur Kontoeröffnung

Daraufhin öffnet sich die Eingabemaske, in der Sie die entsprechenden Daten eintragen können. Über die Webseite werden Sie schrittweise durch den Prozess zur Kontoeröffnung geführt. Die Eröffnung sowie die Kontoführung sind kostenlos. Ein Geldtransfer auf das Konto ist auf unterschiedliche Weise möglich.

Startbildschirm der Kontoeröffnung bei tastyworks
Startbildschirm der Kontoeröffnung bei Tastyworks – Quelle: start.tastyworks.com

Welche Einzahlungsmethoden gibt es?

Um das Handelskonto zu monetarisieren, gibt es bei Tastyworks mehrere Methoden. Für Kunden außerhalb der USA macht ausschließlich eine Banküberweisung Sinn (Deposit by Wire). Andere Methoden sind nur mit Konten oder Brokern in den USA möglich.

Je nach Finanzinstitut fallen für eine solche Überweisung extra Gebühren an. Hier wäre eine vorherige Anfrage bei der entsprechenden Bank zu empfehlen, um nicht von den Kosten überrascht zu werden. Von Seiten Tastyworks ist folgendes zu beachten: Die Einzahlung auf das Handelskonto ist gebührenfrei, eine Auszahlung zurück auf ein deutsches Bankkonto schlägt mit $ 45 zu Buche. Wer plant, sich regelmäßig Geld auszahlen zu lassen, sollte dies berücksichtigen.

Sollte bereits ein Konto bei Interactive Brokers (oder einem Partnerbroker wie beispielsweise CapTrader) bestehen, kann Geld von dort kostenfrei zu Tastyworks transferiert werden. Der Vorgang ähnelt der Banküberweisung. Die erste Auszahlung im Monat ist bei IB gebührenfrei.

Wie hoch sind die Margins?

Die Margin-Rate ist abhängig von der Kontogrösse und an einem Basissatz von 7% angelehnt. Aus dieser Tabelle lassen sich die jeweiligen Stufen ablesen:

Marginstufen beim Broker Tastyworks in der Tabelle. Basisrate 7%
Marginstufen beim Broker Tastyworks – Quelle: tastyworks.com/commissions-and-fees/

Welche Gebühren fallen an?

Das Gebührenmodell von Tastyworks ist überschaubar und transparent. Zu beachten ist, dass auch bei gebührenfreien Trades die Clearinggebühren der jeweiligen Börse anfallen. Diese sind abhängig vom Handelsplatz und dem Instrument, in der Regel jedoch vergleichsweise gering. So werden für Aktien beispielsweise $ 0,0008 pro Stück fällig. Bei Aktienoptionen sind es $ 0,10 pro Kontrakt, bei Futuresoptionen $ 0,30. Die komplette Preisübersicht ist ausführlich dargestellt und unter diesem Link zu finden: Preisübersicht

Aktienoptionen kosten bei Eröffnung $1,00 pro Kontrakt, das Schließen ist kostenfrei. Per Leg sind die Gebühren bei $10 gedeckelt, so dass ab dem 11. Kontrakt alle weiteren kostenfrei sind.

Positionen in Aktien lassen sich beim Broker ohne Kommissionen handeln, es fallen lediglich die Börsengebühren an.

Das folgende Bild zeigt einen Kurzüberblick der Brokergebühren für die gängigsten Handelsinstrumente:

Gebührenübersicht des Brokers
Überblick der Brokergebühren bei Tastyworks, Quelle: tastyworks.com/pricing/

Wie hoch ist die Mindesteinlage?

Es gibt keine Mindesteinlage für die Kontoeröffnung. Zu beachten ist jedoch, dass ohne Guthaben lediglich verzögerte Kursdaten angezeigt werden. Echtzeitkurse stehen zur Verfügung, sobald eine Einzahlung vorgenommen wurde. Zusätzliche Gebühren für die Kursdaten werden nicht erhoben.

Gibt es ein Demokonto oder Papertrading?

Mit aktuellem Stand am 24.11.2020 bietet Tastyworks noch keine Möglichkeit zum Demo- oder Papertrading.

Brokervergleich

Bietet Tastyworks einen Ausbildungsbereich?

Unter der Bezeichnung Tastytrade gibt es seit 2011 einen Videokanal, den ebenfalls die Organisatoren von Tastyworks betreiben. Aus diesen Ideen heraus ist die Brokerplattform entstanden. Neben nahezu acht Stunden Livestream an den Handelstagen findet sich eine umfangreiche Bibliothek an Schulungsvideos zum Handel mit Optionen und Futures. Ebenfalls wird die Funktion der Handelsplattform in etlichen Videos aus dem Hilfebereich erläutert.

Jeder Moderator hat ein Spezialgebiet, zu dem er entsprechende Videos veröffentlicht und das Geschehen an den Märkten kommentiert. Regelmäßig finden auch Liveshows in verschiedenen Städten statt. Aktuelle Blogbeiträge auf der Plattform gehören ebenfalls zum Programm. Die Inhalte finden sich auf der Webseite oder den gängigen Videoportalen.

Ergänzend zu diesem umfangreichen Angebot wurde kürzlich noch ein Magazin namens „Luckbox“ aus der Taufe gehoben. Nach eigenen Angaben wird in diesem Format ein Blick auf die Welt der Möglichkeiten geworfen.

Wie ist der Kundensupport?

Die erste Anlaufstelle, um Fragen zu klären, ist der Tastyworks Helpdesk. Hier finden sich Antworten und Tutorials zu den geläufigsten Situationen. Ebenfalls sind die ersten Schritte nach der Kontoeröffnung und die Bedienung der Handelsplattform in anschaulichen Einführungsvideos erklärt. Sollten sich darüber hinaus Probleme ergeben, erhält man auch zeitnah eine Antwort über das Kontaktformular.

support help center screenshot
Überblick im Support Help Center – Quelle: tastyworks.freshdesk.com/support/home/

Wie sind die Erfahrungen zu Tastyworks?

Die Recherche in Blogs und Foren fördert überwiegend positive Rezensionen zu Tage. Auch die Reaktionszeiten im Support auf Anfragen per E-Mail belaufen sich auf maximal wenige Stunden. Ein- und Auszahlungen werden korrekt und zeitnah ausgeführt, ebenso die Orders.

Eine Order bei Tastyworks wird direkt an die Börse geroutet und taucht unverzüglich auf der Geld- bzw. Briefseite auf. Das lässt sich bei illiquiden Optionen mit einem Konto bei einem anderen Broker nachvollziehen.

Video: So funktioniert Tastyworks

Bei Tastyworks Konto eröffnen: https://bit.ly/2HJ2d0C

Fazit zum US-Broker Tastyworks

Durch die einfache Kontoeröffnung und die intuitive Software stellt Tastyworks einen idealen Broker für Optionshändler dar. Auch der günstige Handel mit Aktien und Futures sticht positiv hervor. Selbst ab einer geringen Einzahlung sind Realtimekurse freigeschaltet. Auch als Einsteiger sind die ersten Schritte mit Puts und Calls möglich, ohne extra für Kursdaten zahlen zu müssen.

Der Trade-Feed der Mitarbeiter ist ein interessantes Werkzeug, um Anregungen für neue Handelsideen zu finden. Durch die speziellen Filter lassen sich Optionstrades für jede Kontogröße finden.

Bei so viel guten Eigenschaften gibt es auch leider einige Nachteile. Zum einen ist die Gebühr für Auszahlungen nicht unerheblich. Des weiteren kann das Konto lediglich in US-Dollar geführt werden. Wer mit größeren Summen handelt und entsprechende Gewinne einfährt, sollte im Zweifel einen Steuerberater kontaktieren.

Die Artikelreihe „Optionen handeln“

Folgende Teile dieser Serie sind bereits erschienen:

Sie sind gerne eingeladen, mir im weiteren Verlauf zu folgen. Ich freue mich darauf, das Thema mit Ihren Fragen, Anregungen und konstruktiver Kritik dynamisch gestalten zu können.

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21 Gedanken zu „Tastyworks Erfahrungen – Optionen und Futures (2022)“

  1. Hallo Jurgen,

    ja, je nach Handelsfrequenz ist der Aufwand nicht zu unterschätzen. Auf jeden Fall sollte man die Trades direkt dokumentieren, bsp. in Excel mit Umrechnungskurs für den Tag. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man mit dem Nachtragen nicht mehr hinterherkommt.

    VG, Chris

  2. Das Hauptproblem bei Tastyworks ist wohl eher die Steuererklärung. Bei IB kann man das Konto in Euro führen und erhält dann ebenfalls eine Übersicht aller Transaktionen und erzielte Gewinne/Verluste in Euro, egal ob US, CAN, AUD Aktien, Optionen, Forex, Futures etc. Bei Tastyworks hätte man hier eine sehr mächtige Aufgabe zu bewältigen! Wer viele Handelstransaktionen betätigt, sollte bedenken wie man diese Aufgabe bewältigt. Da sind die Abhebegebühren wohl das geringste Problem.

  3. Kostenloser Wire Transfer von IB zu Tastyworks (TW) funktioniert noch.
    Im Withdraw Menü USD auswählen und, wichtig, ‚financial Institution‘ nicht ‚bank‘ verwenden. Dann kann man die Bank über die Routing Nummer finden. Und die von TW geforderten Daten für den Wire Transfer anlegen. Mit der Vorlage kann mann dann 1 mal im Monat kostenlos zu TW US-Dollar überweisen.

  4. Hi Carsten,

    danke für die Info, sehr schade, das hat eine echte Alternative dargestellt.
    Wer den Luxus der Einzahlung über ein IB-Konto nicht hat, ist aktuell leider
    gekniffen.

  5. Hallo zusammen,

    TransferWise funktioniert wohl nicht mehr:

    „ACH relationships are only available for international customers that own a U.S.-based bank account. ACH relationships cannot be linked to an international bank accounts, TransferWise accounts, or Revolut accounts.“

    Mit den hohen Auszahlungsgebühren könnte ich leben. Aber bei jeder Einzahlung verlangt die abgebene Bank (hier DKB) auch Gebühren, die leider nicht ohne sind.

  6. Nachtrag zu meiner Frage bzgl. Portfolio-Übertrag von IB zu Tastyworks (US-Aktien).

    Der Übertrag kann aus dem Tastyworks-Account einfach angestoßen werden und funktionierte ohne Probleme – man muss nur in IB die Dritt-Anbieter-Option aktivieren, dann gibt es zwei Codes zum angeben. Man muss allerdings darauf achten, dass nicht alle Drittanbieter funktionieren – das habe ich in Tastyworks daran erkannt, dass bei Verwendung mancher Drittanbieter keine Positionen aus dem IB-Account angezeigt wurden.

    Die Positionen des IB-Kontos sieht man anschließend direkt in Tastyworks und kann sie entsprechend auswählen und den Transfer dafür beantragen (kostenlos).
    Unter „My Money|Deposits“ auf „by ACAT“.

    Der Transfer dauert etwa eine Woche.

  7. Hallo James,

    die Einzahlung über IB (bzw. Reseller) funktioniert auch aktuell noch. Hab es gerade Ende Mai noch von einem Kunden bestätigt bekommen, der es nach Anleitung gemacht hat.

    VG, Chris

  8. Hallo Tobias,

    das ist eine wertvolle Information für alle EU-Kunden, vielen Dank. Damit wäre das die optimale Methode und der bisherige Nachteil eines Tasty-Kontos abgehakt, Prima.

    VG, Chris

  9. Hallo,

    auf der Homepage von Tastyworks steht: International customers have two funding methods. Both funding methods must be made in USD and cannot come from a third party. Please make sure the name on the account sending the wire is the same as the name on your brokerage account that you are funding, as tastyworks does not accept third party wire transfers.

    Wenn ich von IB oder einem Reseller überweise, ist das doch eine third party oder? Hat jemand Erfahrungen damit, ob das aktuell (Juni 2021) noch funktioniert?

    LG JR

  10. Hallo zusammen,

    mit TransferWise (Wise) kann man mit dem USD Konto ACH für die Verknüpfung zum TastyWorks Account verwenden. Somit zahlt man bis auf die Wechselgebühr von Euro auf USD nichts.

  11. Hallo Matthias,

    das sollte in diesem speziellen Fall der Support von Wise beantworten können. Von Seiten Tastyworks muss der Kunde ein US-Bankkonto besitzen > Please note, international account holders must have a US bank account to fund by ACH.

    Da Wise in Belgien sitzt, liegt eher die Vermutung nahe, dass es nicht geht.

    Falls Du etwas in Erfahrung bringen kannst, wäre ich für eine kurze Info dankbar.

    VG, Chris

  12. Hallo, würde eine Ein- oder Auszahlung per ACH nicht einfach und kostengünstig über ein kostenloses Wise Konto möglich sein?

  13. Hallo Daniel,

    unter dem Aspekt ist die Gebühr für eine eventuelle RÜ zu verschmerzen, das stimmt.
    Einen Depotübertrag habe ich noch nicht gemacht, für die kostenfreie Überweisung (eine Abbuchung im Monat ist bei IB+Resellern kostenfrei – mein letzter Stand, im Zweifel bitte prüfen) habe ich eine Anleitung (pdf) erstellt.

    Schick mir gerne eine kurze Notiz dazu auf die Email, dann sende ich Dir das pdf zu.

    [email protected]

    VG, Chris

  14. Ich habe vor ca. 2 Wochen auch einen Account erstellt, warte aber noch auf die Freischaltung.

    Aktuell bin ich dummerweise bei einem IB-Reseller (handle eigentlich nur US-Aktien/Aktienoptionen) und die 3 Dollar bei Optionen fallen insbesondere ins Gewicht, wenn man als Stillhalter niedrige Einzel-Prämien generiert, und falls man eine Option frühzeitig schließen will, weil man bei CSP-Verkauf nicht unverhältnismäßig Kapital binden will (vor allem wenn der Kurs der Option sowieso schon gegen 0 tendiert), zahlt man nochmal 3 Dollar (in Summe somit 6 Dollar zu ca. 1,5 Dollar – ist immerhin Faktor 4).

    Und bei 20 Options-Käufen/Verkaufen sind das 60 Dollar pro Monat.
    Nach etwa einem Monat hätte ich bei Tastyworks die Kosten einer Rücküberweisung (die ich sowieso nur seltenst ausführen würde) gegenüber IB damit kompensiert.

    Kann mir jemand sagen, wie man US-Dollar von IB nach Tastyworks transferieren kann? (ich habe irgendwo gelesen, dass so etwas möglich ist).

    Kann man auch das Portfolio (bestehend aus Aktienoptionen und Aktien) transferieren? Ist das mit Gebühren verbunden?

  15. Ich hab noch eine Antwort vom Support erhalten, Currency Fair wäre noch eine Möglichkeit, da müsste man sich reinfuchsen:

    Hi Christian,

    ACH is only available if you have a US bank account. Additionally, we do not allow funding via PayPal. As a resident of Germany you can send an international wire transfer or use Currency Fair.

    Regards,

    Stephen

  16. Es gibt die Möglichkeit der ACH Überweisung, welche jedoch auch nur von US-Basierten Instituten akzeptiert wird:

    Please note: ACH transfers from outside brokerages and non-U.S. based financial institutions are not supported

    Eine Nicht-ACH Auszahlung innerhalb der USA kostet 25$ , an eine auswärtige Bank 45$

    Einzahlungen sind kostenfrei.
    Eine Auszahlung per Scheck ist zwar nicht empfohlen, steht in der Preisliste mit $10, vielleicht ist das eine Alternative.

    Wenn Bastian noch keine Antwort hat, schreibe ich den Support selbst einmal an. Dann geb ich kommende Woche nochmal Info

  17. Hast Du was in Erfahrung bringen können? Und Kosten Auszahlungen auf US-Konten auch so viel?

  18. Je nach Häufigkeit der Trades können die günstigen Gebühren die Kosten für die Auszahlung ausgleichen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie oft eine Auszahlung aus dem Handelskonto erfolgen soll. Selbst handle ich bei Tastyworks kleinere Trades als Ergänzung zum Hauptkonto, Gebühren für eine regelmäßige Auszahlung spielen daher keine große Rolle.
    Darüber hinaus ist mir wichtig einen zweiten, unabhängigen Broker zu haben. Das kann hilfreich sein, falls der Hauptbroker technische Probleme (bsp. mit der Handelsplattform) hat und zeitgleich der Markt eine starke Reaktion zeigt.
    In einem solchen Fall kann man beim zweiten Broker eine Gegenposition/Hedge eröffnen, um das andere Portfolio abzusichern.

    Seitens Tastyworks bleibt die Gebührenstruktur wohl vorerst erhalten. Neu ist der Handel von Cryptowährungen hinzugekommen, was den Broker weiter interessant macht.

  19. Und, hat sich eine Lösung ergeben? DIe Auszahlungsgebühr ist definiv ein Problem..

  20. Schöner Beitrag. Ich suche nach dem Brexit-desaster bei IB und seinen Resellern gerade auch eine Alternative.
    Bisher sehe ich die teure Auszahlung als Hemmschuh, zumal die empfangende deutsche Bank bei US-Dollar-Überweisungen auch nochmal mit einer Umrechnungsgebühr zuschlägt.
    Ich versuche gerade bei Tastyworks zu klären, zu welchen Banken eine „wire“ bzw. ideal sogar ACH-Überwesiung möglich ist.

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