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ADX-Indikator erklärt: Trendstärke messen, richtig einstellen und mit sechs Strategien handeln (2026)

Zuletzt aktualisiert: 24. August 2026

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23 Min

Christian Möhrer

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Christian Möhrer

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Die meisten Fehltrades entstehen nicht am falschen Einstiegssignal, sondern im falschen Markt. Ein Ausbruchssignal in einer Seitwärtsphase sieht auf dem Chart genauso aus wie eines im Trend. Der Unterschied zeigt sich erst, wenn die Position schon läuft. Genau diese Unterscheidung war das Problem, das J. Welles Wilder 1978 lösen wollte, als er den ADX entwickelte.

Der Average Directional Index beantwortet eine einzige Frage: Wie stark ist der Trend gerade? Er sagt nichts darüber, ob es hoch oder runter geht. Diese Arbeitsteilung wird beim ADX häufiger missverstanden als bei jedem anderen Trendindikator, und sie ist der Grund, warum viele Trader ihn nach ein paar Wochen wieder vom Chart nehmen.

Dieser Artikel zeigt dir, wie der ADX rechnet, welcher Wert ab wann etwas bedeutet, welche Einstellung in welchem Zeitfenster sinnvoll ist und wie sechs erprobte Strategien ihn im echten Handel einsetzen. Dazu die ehrlichen Grenzen: wo der Indikator zuverlässig zu spät kommt und wann du ihn besser ignorierst. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

Der ADX misst die Trendstärke, nicht die Richtung. Ein richtungsgebender Trendfolger ergänzt ihn deshalb gut: Der Supertrend Indikator zeigt an, auf welcher Seite des Kurses der Trend gerade läuft.

ADX-Indikator: das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Der ADX misst Trendstärke, nicht Richtung. Er läuft auf einer Skala von 0 bis 100 und bleibt auch in einem Abwärtstrend positiv.
  • Ab 25 gilt ein Trend als tragfähig. Unter 20 pendelt der Markt seitwärts, zwischen 20 und 25 liegt ein Graubereich ohne klare Aussage.
  • Die Richtung liefern +DI und -DI. Liegt +DI über -DI, dominieren die Käufer, im umgekehrten Fall die Verkäufer.
  • Die Standardeinstellung sind 14 Perioden. Ein 2-Perioden-ADX wird dagegen so empfindlich, dass er Ruhephasen vor Ausbrüchen markiert.
  • Der ADX läuft dem Kurs hinterher. Er bestätigt einen Trend, statt ihn vorherzusagen, und liefert in engen Ranges gehäuft Fehlsignale.
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Was ist der ADX-Indikator?

Der ADX (Average Directional Index) ist ein technischer Indikator, der die Stärke eines Trends auf einer Skala von 0 bis 100 misst, ohne dabei etwas über dessen Richtung auszusagen.

Entwickelt hat ihn J. Welles Wilder, ein Ingenieur, der in den 1970er Jahren zum Rohstoffhändler wurde. In seinem Buch „New Concepts in Technical Trading Systems” stellte er 1978 gleich mehrere Standardindikatoren vor, die bis heute in jeder Chartsoftware stecken: neben dem ADX auch den RSI, den Parabolic SAR und die Average True Range.

Der ADX kommt selten allein. Er ist der dritte Baustein des Directional Movement Systems, zu dem zwei weitere Linien gehören.

Der +DI (Plus Directional Indicator) misst die Stärke der Aufwärtsbewegung, der -DI (Minus Directional Indicator) die Stärke der Abwärtsbewegung.

Erst beide zusammen ergeben ein vollständiges Bild: Der ADX sagt dir, ob es sich lohnt, überhaupt auf eine Richtung zu setzen. Die beiden DI-Linien sagen dir, welche. Wer nur den ADX auf den Chart legt und die DI-Linien ausblendet, verliert genau die Hälfte der Information.

Ein Beispiel macht das schnell klar: Fällt ein Markt drei Wochen lang zuverlässig, steigt der ADX. Er misst die Sauberkeit der Bewegung, nicht ihr Vorzeichen. Ein ADX von 40 in einem Crash und ein ADX von 40 in einer Rallye bedeuten dasselbe: Der Markt hat eine klare Richtung, und diese Richtung hält.

ADX Indikator Werteskala von 0 bis über 75 mit der Bedeutung jeder Zone für die Trendstärke
Die ADX-Skala misst nur die Stärke des Trends. Die Richtung kommt von +DI und -DI.

Werte unter 25 sprechen für einen Seitwärtsmarkt. Genau dort arbeitet Mean-Reversion-Strategien am zuverlässigsten, während Trendfolge dort ins Leere läuft.

Wie wird der ADX berechnet?

Die Formel schreckt viele ab, obwohl der Gedanke dahinter simpel ist. Der ADX misst, wie weit die beiden Richtungslinien auseinanderliegen, und glättet dieses Ergebnis zweimal. Je größer der Abstand zwischen +DI und -DI, desto einseitiger der Markt, desto höher der ADX.

Der Rechenweg läuft in fünf Schritten ab.

ADX Indikator Berechnung in fünf Schritten von der True Range über +DI und -DI bis zum geglätteten ADX
Der ADX entsteht in fünf Rechenschritten. Erst ab Schritt 5 steht die Trendstärke.

Für die Praxis zählen zwei Konsequenzen aus diesem Rechenweg. Erstens: Weil zweimal über 14 Perioden geglättet wird, braucht der ADX nach einem Trendwechsel rund 30 Kursstäbe, bis er die neue Lage abbildet. Zweitens: Der DX, also die ungeglättete Vorstufe, springt viel schneller. Wer früher informiert sein will, schaut auf die Steigung der ADX-Linie statt auf ihren absoluten Wert.

Der DX (Directional Movement Index) ist die ungeglättete Differenz zwischen +DI und -DI, ausgedrückt in Prozent ihrer Summe.

Ein Sonderfall verdient Beachtung: Liegen +DI und -DI exakt gleichauf, ist der DX null. Der Markt bewegt sich dann zwar, aber Käufer und Verkäufer gleichen sich vollständig aus. Genau das passiert in engen Handelsspannen, und genau dort liefert der ADX seine schlechtesten Signale.

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Welcher ADX-Wert ist gut?

Ein ADX über 25 gilt seit Wilder als Schwelle für einen tragfähigen Trend, während Werte unter 20 auf einen richtungslosen Markt hinweisen.

Diese Schwellen sind keine Naturkonstanten, sondern Wilders Erfahrungswerte aus dem Rohstoffhandel der 1970er Jahre. Sie haben sich gehalten, weil sie in den meisten Märkten brauchbar funktionieren. Aber sie sind kein Gesetz: Ein ruhiger Devisen-Crosser erreicht seltener 25 als ein Einzelwert im Nachrichtenfeuer.

Wichtiger als der absolute Wert ist die Richtung der ADX-Linie. Ein ADX von 22, der seit fünf Tagen steigt, sagt mehr über einen entstehenden Trend aus als ein ADX von 35, der seit zwei Wochen fällt. Der zweite Fall beschreibt einen Trend, der sich gerade auflöst. Wer nur auf die 25er-Linie schaut, steigt dort ein, wo der Markt bereits fertig ist.

Für die Bewertung im Chart hilft eine grobe Einteilung, die du an deinen Markt anpassen solltest. Im Tageschart eines Index ist ein ADX über 50 bereits selten, im Fünf-Minuten-Chart kommt er mehrfach pro Sitzung vor. Bevor du feste Schwellen übernimmst, schau dir an, welche Werte dein Instrument in den letzten Monaten überhaupt erreicht hat.

Der folgende Chart zeigt beide Zustände am DAX. Links baut sich ab Januar 2025 ein sauberer Aufwärtstrend auf, der ADX klettert von 18 auf über 40. Rechts, ab Mai 2025, läuft der Kurs in einer breiten Spanne seitwärts, und der ADX rutscht auf Werte um 12.

ADX Indikator im DAX Tageschart mit markierter Trendphase über 25 und Seitwärtsphase unter 20
DAX-Tageskerzen mit ADX (14). Der Indikator steigt in der Trendphase und fällt in der Seitwärtsphase.

Achte im unteren Bereich auf die grüne +DI-Linie und die rote -DI-Linie. Im April 2025 schiebt sich -DI im Zolleinbruch kurz weit über +DI, der ADX steigt mit. Der Indikator behandelt den Abverkauf genauso wie die vorherige Rallye: als Trend.

Die richtige Einstellung des ADX

Die Standardeinstellung sind 14 Perioden, so wie Wilder sie definiert hat. In TradingView, MetaTrader und praktisch jeder anderen Software ist der ADX damit vorbelegt, und für die meisten Anwendungen gibt es keinen guten Grund, daran zu drehen.

Trotzdem lohnt ein Blick auf die Alternativen, weil die Periodenlänge das Verhalten des Indikators stark verändert.

  • Kürzer als 14 reagiert der ADX schneller, dreht aber häufiger ohne Grund. Werte zwischen 7 und 10 sind im Intraday-Handel verbreitet.
  • Länger als 14 glättet zusätzlich und filtert Fehlsignale heraus. Der Preis dafür sind noch spätere Signale, was Trendfolge im Wochenchart eher stützt als Daytrading.
  • Die Sonderstellung des 2-Perioden-ADX ist keine Feinjustierung, sondern ein anderer Ansatz. Er misst faktisch nicht mehr die Trendstärke, sondern markiert Ruhephasen vor Ausbrüchen.

Wenn du eine abweichende Einstellung testest, ändere immer nur eine Sache und prüfe sie über mehrere Marktphasen. Ein Wert, der in einer sauberen Trendphase glänzt, kann in der nächsten Seitwärtsstrecke vollständig versagen. Genau deshalb bleibt die 14 der sinnvolle Ausgangspunkt: Sie ist nicht optimal, aber über Jahrzehnte in allen Marktphasen getestet.

Auf dem Chart gehört der ADX in ein eigenes Fenster unter den Kurs, nicht als Überlagerung. Blende die beiden DI-Linien dabei mit ein, auch wenn viele Voreinstellungen sie versteckt lassen. Ohne sie fehlt dir die Richtung.

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In TradingView liegt der ADX im Indikatoren-Menü. Wie viele Werkzeuge gleichzeitig sinnvoll sind, beantwortet der Leitfaden zu den TradingView-Indikatoren.

Die Interpretation der ADX-Steigung

Das eigentliche Handwerkszeug beim ADX ist ein einziges Wort: Steigung. Damit der ADX über 25 klettern kann, muss die Linie sich zuerst nach oben drehen. Der Indikator ist also bereits positiv, bevor er die klassische Schwelle erreicht. Das ist ein früheres Signal, und es gleicht einen Teil der nachlaufenden Natur des ADX aus.

Dreht die ADX-Linie dagegen nach unten, läuft der Markt häufig in eine Konsolidierung. Auch das siehst du, bevor der Wert unter 25 fällt.

Ein steigender ADX zeigt einen tendierenden Markt

ADX Indikator steigend im SPY Tageschart als Frühsignal für einen entstehenden Aufwärtstrend
Die ADX-Steigung meldete den Trend rund einen Monat früher als der Anstieg über 25.

Im Tageschart des SPY läuft der ADX im unteren Bereich. Der Hintergrund ist grün eingefärbt, solange der ADX steigt, und rot, solange er fällt. An zwei Stellen dreht die Steigung ins Positive und kündigt einen tendierenden Markt an. Hättest du auf die Bestätigung über 25 gewartet, wäre das Signal einen Monat später gekommen.

Die ADX-Steigung ist allerdings kein Stein der Weisen. Sie wechselt häufig die Richtung und produziert für sich genommen viele Fehlsignale. Der Filter dagegen ist die Kursbewegung selbst: Bewegen sich die Kurse in eine Richtung, sollte die ADX-Steigung positiv bleiben.

Schau dir dazu den Abwärtsschwung links im Chart an. Die Kurse fielen eindeutig, die ADX-Steigung schwankte aber ständig auf und ab. Solche Signale ignorierst du besser. Beim ersten Hinweis auf den Aufwärtstrend war es umgekehrt: Die Kurse stiegen zuerst, danach drehte die ADX-Linie nach oben und blieb über mehrere Kerzen positiv. Das ist der verlässlichere Fall.

Ein fallender ADX weist auf einen konsolidierenden Markt hin

ADX Indikator fallend im Tageschart als Frühsignal für eine Seitwärtsbewegung mit Fehlausbrüchen
Der fallende ADX kündigte die Konsolidierung fast drei Wochen vor der klassischen Auswertung an.

Auch hier war die ADX-Steigung deutlich schneller als die Auswertung über den absoluten Wert, in diesem Fall fast drei Wochen. Sobald eine Konsolidierung bestätigt ist, solltest du positiven ADX-Signalen mit Skepsis begegnen. In engen Spannen häufen sich misslungene Ausbrüche. Eine positive ADX-Steigung ohne einen kräftigen Ausbruch aus der Spanne heraus ist meist eine Falle.

In solchen Phasen helfen andere Werkzeuge weiter. Bollinger Bänder zeigen dir die Ränder der Spanne, und die Gimmee-Bar-Tradingstrategie handelt gezielt in konsolidierenden Märkten. Für Swing-Trader ist die Kombination praktisch: erst mit der ADX-Steigung den Seitwärtsmarkt erkennen, dann darin nach Setups suchen.

Die ADX-Steigung ist kein Geheimnis

Eines gehört dazugesagt: Die Auswertung der ADX-Steigung ist kein verborgenes Wissen. Erfahrene Anwender teilen diese Beobachtung seit Jahrzehnten in Foren und Fachbüchern. Sei grundsätzlich skeptisch gegenüber angeblichen Trading-Geheimnissen, besonders gegenüber denen, die vierstellige Beträge kosten.

Die Grundlage dieses Abschnitts wurde im Original von Galen Woods veröffentlicht: The Secret to using ADX Indicator. Deutsche Bearbeitung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud.

Die sechs besten Tradingstrategien mit dem ADX-Indikator

Die folgenden sechs Ansätze zeigen, wie der ADX im Handel tatsächlich eingesetzt wird, allein und in Kombination mit anderen Werkzeugen. Sie setzen voraus, dass du die Grundlagen aus den vorherigen Abschnitten kennst.

1. Der ADX mit dem Directional Movement Index (DMI)

Der ADX war von Anfang an Teil von Wilders DM-System. Es besteht aus drei Linien: Der ADX erfasst die Trendstärke, der +DI die bullischen Kursbewegungen und der -DI die bärischen.

Die Auswertung ist nur gültig, solange der ADX über der Schwelle liegt, üblicherweise 20 oder 25. Darunter liefern die Kreuzungen der DI-Linien überwiegend Rauschen.

  • Bullisch: +DI liegt über -DI, und der ADX bestätigt die Trendstärke.
  • Bärisch: -DI liegt über +DI, bei ebenfalls bestätigendem ADX.
ADX Indikator im DI-System am Tageschart der Ford-Aktie mit Kreuzungen von +DI und -DI
Erst über der 25er-Marke haben die DI-Kreuzungen Aussagekraft, darunter dominiert das Rauschen.

Das ist ein bewusst einfaches Setup. Erwarte nicht, dass es ohne weitere Filter profitabel läuft. In der Praxis ergänzt du es um Price Action und Volumen, sonst nimmst du jede zweite Fehlkreuzung mit. Weitere Beispiele zum DI-System finden sich in der Übersicht von TraderHQ.

2. Der ADX mit dem Parabolic SAR

Die zweite Strategie baut auf dem DM-System auf. Manchmal passt die Price Action nicht zum ADX, und dann sind DI-Kreuzungen als Einstiegssignal schlicht zu ungenau.

Wilder selbst schlug für diesen Fall eine Kombination vor, die die Aufgaben trennt:

  • Das DM-System bestimmt die Marktausrichtung. Es beantwortet nur die Frage, in welche Richtung du überhaupt schaust.
  • Der Parabolic SAR liefert den Auslöser. Er markiert den konkreten Kursstab für den Einstieg.
ADX Indikator kombiniert mit Parabolic SAR im Tageschart der Coca-Cola-Aktie mit Kauf- und Ausstiegssignal
Der ADX gibt den Rahmen vor, der Parabolic SAR den Zeitpunkt für Einstieg und Ausstieg.

Der Parabolic SAR taugt zusätzlich als Ausstiegssignal, sobald ein Markt in einen parabolischen Schwung übergeht. Wie du solche Ausstiege systematisch angehst, zeigt unser Artikel zu den Arten der Gewinnmitnahme. Weitere Chartbeispiele zur Kombination liefert FX Trading Revolution.

3. ADX und ADXR

Der ADXR (Average Directional Movement Index Rating) ist ein geglätteter ADX, der den aktuellen Wert mit dem Wert von vor 14 Perioden mittelt.

Streng genommen ist das keine eigene Strategie, sondern ein Filter. Du kannst den ADX in jedem Ansatz durch den ADXR ersetzen und bekommst konservativere Signale, weil die aggressiven Ausschläge herausfallen.

Interessanter wird es, wenn du beide Linien gleichzeitig darstellst. An den Überkreuzungen liest du ab, ob der Trend an Dynamik gewinnt oder sie verliert, und zwar früher, als der ADX allein es zeigt.

ADX Indikator und ADXR im Vergleich am EUR/USD im 240-Minuten-Chart mit Überkreuzungen beider Linien
Kreuzt der ADX über den ADXR, gewinnt der Trend an Dynamik. Fällt er darunter, lässt sie nach.

4. Die 2-Perioden-ADX-Strategie

Diese Variante entstand aus Versuchen, gängige Indikatoren mit extremen Parametern zu untersuchen. Der 2-Perioden-ADX sucht keine Trends, sondern das Gegenteil: die kurze Ruhephase unmittelbar vor einem Ausbruch.

2-Perioden-ADX-Strategie im 5-Minuten-Chart des FDAX mit Signalkerze vor dem Ausbruch
Der 2-Perioden-ADX fällt nur selten unter 25. Genau dieser Moment markiert die Ruhe vor dem Ausbruch.

Die vollständigen Regeln dazu stehen weiter unten im Abschnitt zum Trend-Trading mit dem 2-Perioden-ADX.

5. Der Holy Grail

Ein Klassiker von Linda Bradford Raschke. Der Holy Grail verbindet den ADX mit einem gleitenden Durchschnitt und sucht darüber Pullbacks in einem laufenden Trend.

Holy Grail ADX Strategie von Linda Bradford Raschke mit Pullback an den gleitenden Durchschnitt
Der Holy Grail nutzt den ADX als Trendfilter und handelt anschließend den Rücksetzer.

Der Reiz liegt in der klaren Rollenverteilung: Der ADX prüft, ob überhaupt ein Trend läuft, und der gleitende Durchschnitt liefert die Einstiegszone. Ausführlich mit Chartbeispielen haben wir das in unserem Artikel zur Holy Grail Strategie beschrieben. Wie Raschke insgesamt an den Markt herangeht, steht in unserer Zusammenstellung ihrer Trading-Regeln.

6. ADX-Kurs-Divergenz

Die Grundannahme lautet: Solange ein Trend sich entwickelt, sollte der ADX mitsteigen. Fällt er stattdessen, während der Kurs weiterläuft, warnt der Indikator gegen den Trend.

Das ähnelt den Divergenzen, die du von Oszillatoren wie dem MACD kennst. Ein Unterschied ist aber entscheidend: Der ADX ist nicht gerichtet. Er fällt bei nachlassenden Aufwärtstrends genauso wie bei nachlassenden Abwärtstrends. Du suchst deshalb nicht nach höheren oder tieferen ADX-Hochs im Verhältnis zur Kursrichtung, sondern nach nachlassender Trendstärke bei weiterlaufendem Kurs.

In der Praxis funktionieren ADX-Divergenzen besser, wenn der erste ADX-Gipfel über 40 liegt. Aus einem schwachen Trend heraus ist die Aussage zu dünn.

ADX Kurs Divergenz mit fallender Trendstärke bei weiterlaufendem Abwärtstrend als Warnsignal
Der Abwärtstrend lief weiter, der ADX bildete tiefere Hochs. Das Momentum ließ nach.

Im Chart entwickelte der ADX während des vorherrschenden Abwärtstrends tiefere Hochs. Der Trend lief zwar noch, aber seine Dynamik nahm ab. Für einen Trendfolger ist das das Signal, Gewinne zu sichern statt nachzulegen.

Die Grundlage dieses Abschnitts wurde im Original von Galen Woods veröffentlicht: 6 Top ADX Indicator Trading Strategies. Deutsche Bearbeitung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud.

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2-Perioden-ADX: Trend-Trading und Daytrading

Der 2-Perioden-ADX verdient einen eigenen Abschnitt, weil er den Indikator umdreht. Statt Trendstärke zu messen, sucht er den stillsten Moment im Markt.

Der Gedanke dahinter: Ein so kurzer Beobachtungszeitraum macht den ADX extrem empfindlich. Er steigt bei jeder kleinen Bewegung über 75, fällt aber nur selten unter 25. Wenn er es doch tut, ist der Markt wirklich ruhig geworden, und diese Ruhe geht häufig einem Ausbruch voraus.

Tradingregeln für das Trend-Trading

Die Regeln nutzen einen 20-Perioden-EMA als Trendfilter. Der ADX liefert dann das Timing.

Aufwärtstrends:

  • Trendbestätigung: Von unterhalb des 20-Perioden-EMA kommend bildet der Kurs ein höheres Swing-Hoch über dem EMA.
  • Signalkerze: Der 2-Perioden-ADX fällt unter 25, während der Kurs über dem EMA bleibt.
  • Einstieg: Kauforder einen Tick über dem Hoch der Signalkerze platzieren.
  • Gültigkeit: Wird die Order von der nächsten Kerze nicht ausgelöst, streichst du sie.

Abwärtstrends:

  • Trendbestätigung: Von oberhalb des EMA kommend bildet der Kurs ein tieferes Swing-Tief unter dem EMA.
  • Signalkerze: Der 2-Perioden-ADX fällt unter 25, während der Kurs unter dem EMA bleibt.
  • Einstieg: Verkaufsorder einen Tick unter dem Tief der Signalkerze platzieren.
  • Gültigkeit: Auch hier gilt die Order nur für die unmittelbar folgende Kerze.

Die Short-Position folgt damit exakt der gespiegelten Logik der Long-Seite.

Ein Gewinntrade und ein Verlusttrade

2-Perioden-ADX Trend-Trading mit Gewinntrade nach Pullback und Signalkerze im 5-Minuten-Chart
Ausbruch über das Swing-Hoch, Pullback mit engen Kerzen, dann fällt der 2-Perioden-ADX unter 25.

Dieser 5-Minuten-Chart zeigt eine Sitzung mit sauberer bullischer Bewegung. Die violette Linie ist der 20-Perioden-EMA, unten läuft der 2-Perioden-ADX. Der Kurs stieg von unterhalb des EMA und brach durch ein Swing-Hoch, was den Aufwärtstrend bestätigte. Anschließend setzte ein Pullback aus mehreren engen Kerzen ein, die über dem EMA blieben. Als der ADX unter 25 fiel, entstand die Signalkerze.

Weil der Stopp direkt unter dem Tief der Signalkerze sitzt, bleibt das Risiko klein. Selbst mit konservativem Ziel ergibt sich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Später in derselben Sitzung bot der Indikator einen zweiten Einstieg mit derselben Struktur.

2-Perioden-ADX Trend-Trading mit Verlusttrade in einer Seitwärtsspanne im 5-Minuten-Chart der ES Futures
Das erste Signal scheiterte in der Seitwärtsspanne, das zweite lief. Genau dafür bleibt das Risiko klein.

Der zweite Chart zeigt ES-Futures und den unangenehmen Fall. Der Kurs fiel unter den EMA und durchbrach ein Swing-Tief, ein sauberes Short-Signal. Danach flaute die Abwärtsdynamik ab: kleine Kerzenkörper, ein kräftiger bullischer Stab ohne Fortsetzung, dann Seitwärtsbewegung an der alten Unterstützung, die zum Widerstand geworden war. In dieser Spanne kamen zwei ADX-Signale. Das erste scheiterte fast sofort.

Genau hier zeigt sich der Wert des kleinen Risikos: Der Verlust aus dem ersten Signal blieb überschaubar, und der Gewinn aus dem zweiten machte ihn mehr als wett.

Daytrading mit dem 2-Perioden-ADX

Für Daytrading gilt der ADX eigentlich als ungeeignet, weil er nachläuft. Mit zwei Perioden kippt diese Bewertung, allerdings nur, weil der Indikator dann eine andere Aufgabe übernimmt.

Schau dir den 2-Perioden-ADX im 5-Minuten-Chart des E-mini S&P 500 an: Er steigt viel häufiger über 75, als er unter 25 fällt. Das ist logisch, denn Werte über 75 bedeuten extreme Trendstärke, und kurzlebige Mini-Trends gibt es intraday ständig. Handelbar sind sie meist nicht.

Damit ein derart empfindlicher Indikator unter 25 fällt, muss der Markt dagegen wirklich zur Ruhe kommen.

Fällt der 2-Perioden-ADX unter 25, hat er das seltene Auge des Sturms gefunden: eine ungewöhnliche Ruhephase, auf die häufig ein deutlicher Ausbruch folgt.

2-Perioden-ADX im 5-Minuten-Chart des E-mini S&P 500 mit häufigen Ausschlägen über 75
Über 75 steigt der 2-Perioden-ADX ständig. Unter 25 fällt er nur in echten Ruhephasen.

Für den Handel dieser Situation eignet sich eine Bracket-Order, also ein Paar aus Kauf-Stop über und Verkauf-Stop unter der Signalkerze. Wird eine Seite ausgelöst, löschst du die andere. So musst du die Richtung des Ausbruchs nicht vorhersagen.

Daytrading mit dem 2-Perioden-ADX im 5-Minuten-Chart mit Bracket-Order um die Signalkerze
Der Kurs fiel unter die Signalkerze und löste die Verkaufsorder aus. Der Trade nutzte einen Großteil der Tagesspanne.

Im gezeigten Beispiel fiel der Kurs unter die Signalkerze und löste die Short-Seite aus. Der Trade schöpfte einen Großteil der Tagesspanne aus. Entwickelt sich dagegen kein Trend, nimmst du besser einen kleinen Gewinn mit, statt auf die große Bewegung zu warten. Weitere Setups für den Intraday-Handel findest du in unserer Sammlung an Daytrading-Setups.

Was du bei dieser Strategie beachten solltest

Der 2-Perioden-ADX findet risikoarme Einstiege, weil die Signalkerzen typischerweise enge Spannen haben und ihre Extreme einen brauchbaren Stopp-Bereich liefern. Der Hauptnachteil ist die Kehrseite davon: Du kannst mitten in einer engen Handelsspanne landen.

Der Filter dagegen ist die Marktstruktur. Erst die Kombination aus ADX-Signal und einem über den Kursverlauf bestätigten Trend begrenzt die Einstiege auf mögliche neue Trends. Dazu kommt die Häufigkeit: Diese Signale erscheinen selten. Das ist kein Mangel, sondern eine Übung in Geduld.

Und noch eine ehrliche Einschränkung: In voll entwickelten, schon lange laufenden Trends funktioniert der Ansatz schlechter. Er sucht die Ruhe vor der Bewegung, nicht das Mitlaufen in einer bereits ausgereizten.

Die Grundlagen dieses Abschnitts wurden im Original von Galen Woods veröffentlicht: 2-Period ADX Trend Trading Strategy und Day-Trading with ADX Indicator. Deutsche Bearbeitung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud.

Vorteile und Nachteile des ADX-Indikators

Wie jedes Werkzeug hat der ADX klare Stärken und ebenso klare Grenzen. Wer beide kennt, setzt ihn an den richtigen Stellen ein.

Vorteile des ADX-Indikators

  • Klare Trennung der Aufgaben: Der ADX beantwortet nur die Frage nach der Trendstärke und vermischt sie nicht mit der Richtung.
  • Objektive Schwelle: Mit der 25er-Marke existiert ein nachvollziehbares Kriterium, das sich in jedem Regelwerk festschreiben lässt.
  • Guter Filter für andere Systeme: Als vorgeschalteter Trendfilter hält er Trendfolge-Strategien aus Seitwärtsphasen heraus.
  • In jeder Software verfügbar: Der ADX gehört zum Standardumfang von TradingView, MetaTrader und praktisch jeder Chartsoftware.
  • Früher Hinweis über die Steigung: Die Richtung der ADX-Linie liefert ein Signal, bevor der absolute Wert die Schwelle erreicht.

Nachteile des ADX-Indikators

  • Deutlicher Nachlauf: Durch die zweifache Glättung bestätigt der ADX Trends, statt sie vorherzusagen.
  • Keine Richtungsangabe: Ohne +DI und -DI weißt du nicht, auf welche Seite der Trend läuft.
  • Schwach in engen Spannen: In Seitwärtsmärkten häufen sich Fehlsignale, gerade bei der Auswertung der Steigung.
  • Schwellen sind nicht universell: Die 25er-Marke stammt aus Wilders Rohstoffhandel und passt nicht zu jedem Instrument.
  • Verleitet zum späten Einstieg: Ein hoher ADX zeigt einen reifen Trend, und genau dort sind die Einstiege am teuersten.

Für mich als Price-Action-Trader liegt der Nutzen deshalb weniger im Einstiegssignal als im Scan: Der ADX zeigt mir schnell, welche Märkte gerade tendieren und welche ich mir gar nicht erst genauer ansehen muss. Die eigentliche Arbeit passiert danach am Chart.

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ADX im Vergleich mit RSI, MACD und ATR

Die Frage nach dem besseren Indikator stellt sich beim ADX nicht wirklich, weil die gängigen Alternativen etwas anderes messen. Sinnvoller ist die Frage, was du kombinierst.

  • RSI: Der Relative Strength Index misst das Momentum und markiert überkaufte oder überverkaufte Zustände. Er beantwortet die Frage nach dem Timing, der ADX die nach dem Umfeld.
  • MACD: Der MACD arbeitet mit der Differenz zweier gleitender Durchschnitte und liefert dabei Richtung und Momentum zugleich. Der ADX bewertet stattdessen nur die Qualität der Bewegung.
  • ATR: Die Average True Range misst die Schwankungsbreite, nicht die Trendstärke. Ein Markt kann stark schwanken und trotzdem richtungslos sein, dann steigt die ATR und der ADX bleibt unten.

Eine verbreitete und sinnvolle Kombination sieht so aus: Der ADX prüft, ob überhaupt ein Trend läuft. Erst wenn er das bestätigt, suchst du mit RSI oder MACD den Einstiegszeitpunkt innerhalb dieses Trends. Wer die Reihenfolge umdreht, handelt Momentum-Signale in Seitwärtsmärkten, und das ist einer der teuersten Anfängerfehler überhaupt.

Einen Überblick über die weiteren Werkzeuge und ihre jeweiligen Aufgaben gibt unsere Übersicht der wichtigsten technischen Indikatoren. Wie sich ein Trendfilter in ein vollständiges Regelwerk einfügt, zeigen unsere Trendfolgestrategien.

Fazit: Was der ADX leisten kann und was nicht

Der ADX ist kein Signalgeber, sondern ein Umfeldprüfer. Er sagt dir, ob der Markt gerade überhaupt für Trendfolge taugt. Diese eine Frage beantwortet er zuverlässiger als die meisten Alternativen, und genau darauf sollte man ihn beschränken.

Der häufigste Fehler ist die Erwartung, aus dem ADX Einstiegssignale ableiten zu können. Ein Anstieg über 25 ist kein Kaufsignal, sondern die Feststellung, dass eine Bewegung sauber läuft. Wer daraus einen Einstieg macht, kommt systematisch spät. Wesentlich brauchbarer ist die Steigung der Linie, weil sie den Nachlauf teilweise ausgleicht.

Nach über vier Jahrzehnten am Chart nutze ich den ADX selbst vor allem als Filter im Scan und nicht im einzelnen Trade. Er sortiert die Märkte vor, die eine genauere Betrachtung verdienen. Die Entscheidung fällt danach an der Price Action, an Vortages-Levels und an der Struktur des Kursverlaufs, nicht an einer Indikatorlinie. Wer den ADX so einsetzt, bekommt viel Wert für wenig Aufwand. Wer ein komplettes Handelssystem daraus bauen will, wird enttäuscht.

Wenn du tiefer einsteigen willst, führt der Weg zur Quelle: Wilders „New Concepts in Technical Trading Systems” von 1978 beschreibt das gesamte Directional Movement System im Original. Eine kompakte englische Einordnung liefert außerdem Investopedia.

Häufige Fragen zum ADX-Indikator

Was ist der ADX-Indikator?

Der ADX (Average Directional Index) misst die Stärke eines Trends auf einer Skala von 0 bis 100. Er wurde 1978 von J. Welles Wilder entwickelt und macht keine Aussage über die Richtung. Diese liefern erst die beiden Begleitlinien +DI und -DI.

Was ist ein guter ADX-Wert?

Ab einem ADX von 25 gilt ein Trend als tragfähig. Unter 20 bewegt sich der Markt ohne klare Richtung, zwischen 20 und 25 liegt ein Graubereich. Wichtiger als der absolute Wert ist oft die Richtung der ADX-Linie: Ein steigender ADX bei 22 sagt mehr aus als ein fallender bei 35.

Wie wird der ADX berechnet?

Der ADX entsteht in fünf Schritten aus der Kursbewegung. Aus Hoch, Tief und Vortagesschluss werden True Range und gerichtete Bewegung berechnet, daraus über 14 Perioden geglättet die Linien +DI und -DI. Deren normierte Differenz ergibt den DX, dessen geglätteter Durchschnitt der ADX ist.

Welche Einstellung ist beim ADX die richtige?

Die Standardeinstellung sind 14 Perioden. Sie stammt von Wilder und ist in jeder Chartsoftware voreingestellt. Kürzere Werte zwischen 7 und 10 reagieren schneller und erzeugen mehr Fehlsignale, längere glätten stärker. Der 2-Perioden-ADX ist ein eigener Ansatz und misst Ruhephasen statt Trendstärke.

Ist der ADX ein Früh- oder ein Spätindikator?

Der ADX ist ein nachlaufender Indikator. Durch die zweifache Glättung über je 14 Perioden bestätigt er einen Trend, statt ihn vorherzusagen. Über die Steigung der ADX-Linie lässt sich ein Teil dieses Nachlaufs ausgleichen, weil sie dreht, bevor der Wert die 25er-Marke erreicht.

Was ist besser, RSI oder ADX?

Die beiden Indikatoren messen unterschiedliche Dinge und konkurrieren nicht. Der ADX bewertet die Trendstärke, der RSI das Momentum und überkaufte Zustände. In der Praxis prüfst du mit dem ADX zuerst das Marktumfeld und suchst danach mit dem RSI den Einstiegszeitpunkt.

Kann der ADX allein für Trading-Entscheidungen genügen?

Nein, der ADX allein reicht nicht aus. Er nennt keine Richtung und keinen Einstiegspunkt. Sinnvoll wird er erst zusammen mit +DI und -DI, der Marktstruktur und einem klaren Regelwerk für Stopp und Ziel.

In welchen Märkten funktioniert der ADX am besten?

Der ADX arbeitet in allen liquiden Märkten mit Trendphasen, also in Forex, Aktienindizes, Einzelwerten und Rohstoffen. Seine Schwellen sind allerdings nicht universell: Bevor du die 25er-Marke übernimmst, prüfe, welche Werte dein Instrument historisch überhaupt erreicht.

Über den Autor: Karsten Kagels

Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und Hauptautor auf kagels-trading.de. Mehr über ihn erfährst du auf seiner Autorenseite.

Als diskretionärer Price-Action-Trader handelt er seit 1978 Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ende der 1980er übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche und war über 17 Jahre der deutsche Repräsentant von Joe Ross, dessen zehn Trading-Bücher er übersetzte und verlegte.

Zum ADX hat Karsten einen direkten Bezug: Gemeinsam mit Gaby Boutaud übertrug er die ADX-Arbeiten von Galen Woods ins Deutsche, die in diesem Artikel als Grundlage der Strategie-Abschnitte dienen. Im eigenen Handel nutzt er den Indikator als Filter im Marktscan, während die Einstiegsentscheidung an der Price Action fällt.

Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.

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