Geheimtipp FXFlat? – Mehr als nur ein CFD-Broker (2019)

Logo des CFD-Broker FXFlat
CFD-Broker FXFlat

Es scheint, als gäbe es nur eine Handvoll Broker, die sich beständig weiter entwickeln. Einer davon ist wohl FXFlat. Wer sich mit dem CFD-Broker eingehend beschäftigt, wird feststellen, dass der Werkzeugkasten mittlerweile ganz schön gefüllt ist. Inklusive einer besonderen Neuerung, auf die ich im Text noch eingehe. Nach über einem Jahr CFD- und Aktien-CFD-Trading bei FXFlat wird es daher auch Zeit für einen ausgiebigen und objektiven Erfahrungsbericht.

Wenn man durch die einschlägigen Foren streift, liest man immer wieder dieselben Broker-Namen. Selten allerdings FXFlat, so dass dieser Broker in meiner Wahrnehmung eher ein Nischen-Dasein führt. Da die „Wertpapier-Handelsbank GmbH“ aber einiges zu bieten hat, sollte man einen genaueren Blick darauf werfen. Vor allem um herauszufinden, wie nachhaltig und effektiv FXFlat am Ende für das eigene CFD-Trading und insgesamt als Broker ist. Was hebt ihn vielleicht von anderen Brokern ab?

Deutscher Broker mit internationaler Anbindung

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ratingen bei Düsseldorf und unterliegt somit der Aufsicht durch die deutsche Bafin. Gegründet wurde FXFlat jedoch nicht, wie vielerorts behauptet, bereits in 1997, sondern ist als Online-Marke erst seit 2007 im Markt. 1997 gründete sich die Heyder Krüger & Kollegen GmbH (HKK-Invest) als unabhängige Vermögensverwaltung- und beratungsgesellschaft, die heute noch als Anlagevermittler aktiv ist und aus der später FXFlat hervor ging.

Doch damit nicht genug. FXFlat entwickelte darüber hinaus die Marke „CapTrader“. Diese haben ihren Sitz zwar unter der gleichen deutschen Adresse in Ratingen, sind aber letztlich ein so genannter „Introducing Broker“ für Interactive Brokers. Kundengelder werden dementsprechend auf einem Konto der Interactive Brokers LLC. in London segregiert (Citibank). Neben den steuerlichen Aspekten, die das mit sich bringt, und der deutlich höheren Einlagensicherung nach englischem Recht (siehe unten) liegt der Unterschied zu FXFlat vor allem in der Produkt-Auswahl. Während FXFlat – zumindest bisher – im Wesentlichen auf CFD- und Forex-Trading spezialisiert ist, lassen sich bei CapTrader außerdem physische Aktien, Optionen, Futures, Zertifikate und Optionsscheine handeln.

FXFlat - Struktur des Brokers mit CapTrder und HKK Invest als Schaubild dargestellt
Struktur der FXFlat Wertpapierhandelsbank
CFD-Verband e.V.
CFD-Verband e.V.

Erwähnenswert erscheint mir an dieser Stelle, dass FXFlat Mitglied im 2008 gegründeten „CFD Verband e.V.“ ist. Rafael Neustadt, Geschäftsführer der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH, ist zugleich auch Geschäftsführer dieses Verbandes. Die weiteren Mitglieder setzen sich aus renommierten Namen wie der FinTech Group Bank, der Commerzbank, Flatex sowie S-Broker, ViTrade und Consors (BNP Paribas) zusammen. Sie sehen sich nach eigenen Angaben als Interessenvertretung der CFD-Dienstleister, die die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für den CFD- und Währungshandel in Deutschland verbessern wollen.

Außerdem engagiert sich FXFlat mit Spenden an zahlreiche soziale Institutionen und Projekte. So etwa bei der „Aktion Mensch“, HIV-Vereinen, dem DRK und Kinderhilfsorganisationen. Etwas, das man nicht bei jedem CFD-Broker sieht.

Das Geschäftsmodell von FXFlat im CFD-Trading

Nicht Fisch, nicht Fleisch, – so könnte man das Geschäftsmodell des Ratinger Brokers umschreiben. Denn auf der einen Seite versteht sich FXFlat als reiner Kommissionär, demnach also als Vermittler zwischen Trader und Liquiditätsprovider. Sie sind somit kein reiner Market Maker, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Auf der anderen Seite propagiert der Broker aber auch kein explizites DMA-/STP-Agenturmodell, sondern weist stattdessen auf seine angebundenen Market Maker hin, die alle in Großbritannien sitzen. Davon gibt es insgesamt fünf:

  • Alpha Capital Markets
  • Gain Capital
  • CFH Clearing Ltd.
  • Intl FCStone Ltd
  • Phillip Capital

Diese lassen sich alle in Suchmaschinen finden, sind mehr oder weniger groß aufgestellt und dort nicht weniger bekannt als hierzulande IG oder Flatex. Meine Erfahrungen hinsichtlich der Kursstellungen beim CFD-Trading sind eindeutig. Es gibt weder bei Indizes, Edelmetallen oder dem Forex-Markt gravierende Unterschiede zu Brokern wie zum Beispiel der JFD Bank, die sich ja das DMA-/STP-Agenturmodell offiziell auf die Fahne geschrieben haben. Selbst in hoch volatilen Marktphasen mit erratischen Auf- und Abwärtsbewegungen sind die Kursstellungen im direkten Vergleich nahezu identisch.

Das Gleiche gilt für die Orderausführung. Mit einer Latenzzeit von durchschnittlich sehr guten 37ms (im MT5) werden Market Orders sauber gefillt. Limit-Orders ebenso, wobei FXFlat auch positive Slippage zulässt und standardmäßig keine Requotes stellt!

FXFlat auf der Messe "World of Trading"
Der Broker FXFlat auf der Messe „World of Trading“ in Frankfurt

Bei FXFlat stehen viele Handelsplattformen zur Auswahl

Der Broker gehört zu denen, die ein breites und professionelles Spektrum für die Bedürfnisse ihrer Kunden abdecken. In der Übersicht bietet FXFlat folgende sieben Varianten an:

  • Metatrader 5
  • Metatrader 4
  • Metatrader 4 + 5 Webtrader
  • Metatrader 4 + 5 Mobile App
  • AgenaTrader

Interessanterweise nutzen immer noch viele Trader den MT4, obwohl dieser bereits deutlich antiquiert ist. Ich würde in jedem Fall den mittlerweile etablierten MT5 empfehlen! Dieser ist keine bloße Update-Version, sondern eine vollkommen neue eigenständige Plattform. Obwohl sich die beiden optisch nur sehr wenig unterscheiden, ist der MT5 unter der Haube wesentlich weiter entwickelt und bietet zudem einige besondere Neuerungen, um die man heute eigentlich nicht mehr herum kommt.

Grundsätzlich gilt der MT5 als deutlich schneller in der Orderausführung. Neben dem CFD-Trading können mit dieser Plattform ebenso physische Aktien wie auch Futures gehandelt werden. Das ist im MT4 nicht möglich. Darüber hinaus ermöglicht der MT5 mehr Zeiteinheiten, mehr und bessere grafische Objekte und Darstellungen, kleinere Features wie einen Wirtschaftskalender sowie eine zeitgemäße 64-bit-Version.

Nebenbei sei bemerkt, dass die von Metaquote erhobene Lizenzgebühr für den MT5 bei bis zu 50.000,00 USD liegt. Das erklärt auch, warum so mancher Broker diese Plattform nicht anbietet.

AgenaTrader bei FXFlat

Interessant ist die Anbietung des überaus professionellen AgenaTraders, einer unbestritten hervorragenden Software für das Trading. Schon allein deswegen, weil die Nutzung für FXFlat-Kunden kostenlos ist. Auf Anforderung erhält man per Mail einen Lizenzschlüssel zur Verwendung. Wer vorher noch nie mit dem AgenaTrader in Berührung gekommen ist, darf sich über ein ausführliches Video mit einer Verbindungsanleitung zwischen Software und Broker freuen. Außerdem bietet FXFlat ein Online-Handbuch, weitere Funktionserklärungen und einen Link zum AgenaTrader-Kundensupport an.

Allerdings gibt es den AgenaTrader „nur“ in der „Mercury“-Version, die noch vor der Basic-Version kommt. Damit fehlen natürlich einige schon recht wichtige Funktionen in der Software. So zum Beispiel der Aktien-Eod-Screener (der ohnehin nur in der teuersten Andromeda-Version erhältlich ist), das ForexPad, das Backtesting, Zeit- und Indikator-Alarme und noch einige weitere kleine Features. Dennoch ist das Angebot immer noch sehr verlockend.

AddOns unterstützen das CFD-Trading bei FXFlat

Der reine MT4 oder MT5 ist ja so kaum sinnvoll nutzbar für das CFD-Trading. FXFlat offeriert daher sein eigenes AddOn-Paket „Metatrader Plus“, das man herunterladen und kostenlos nutzen kann. Darin enthalten sind viele nützliche Features. Etwa das Mini-Terminal, mit dem sich der Ein-Klick-Handel vereinfacht und Voreinstellungen zu SL ,TP sowie Trailing-Stops für jede Order vornehmen lassen.

Sehr nützlich sind außerdem der Margin-Rechner, der Handelsgrößen- und Risiko-Rechner, ein Sentiment-Trader sowie einen Alarm-Manager. Letzterer ist etwas umfangreicher und lässt sich für regelbasierte Alarme einsetzen. Technische Indikatoren-Alarme oder News- und Sentiment-Alarme sind damit ebenso möglich, wie die Zusendung der Alarme via Twitter, SMS oder Mail.

FXFlat bewirbt auf der Website zudem einen „Metatrader Signal Server“. Das ist im Prinzip nichts anderes als Social Trading, bei dem vollautomatisch die Trades eines anderen Händlers in das eigene MT-Terminal kopiert werden. Umsetzen lässt sich das im MT-Terminal mit einer Registrierung beim jeweiligen Signalgeber. FXFlat bietet dazu ausreichende Informationen, die man sich bei Interesse gut durchlesen sollte.

Erwähnt werden sollte auch noch der „Forex-Screener“, den FXFlat-Kunden kostenfrei von der W&L Empire beziehen können. Der Name ist etwas irreführend, da dieser ebenso Indizes, deutsche und US-Aktien, Rohstoffe und Kryptos nach vielen bestimmten Kriterien scannen kann. Das können technische Kriterien wie SMA, Pivot usw. sein, aber auch bestimmte Trigger wie Gaps oder „Three white soldiers“. Die Liste ist sehr lang.

StereoTrader – mehr geht nicht!

Das Juwel im Angebot von FXFlat ist jedoch der StereoTrader. Während andere Broker dieses nahezu unverzichtbare AddOn entweder ab einer bestimmten Mindesteinzahlung (Tickmill) oder aber nur gegen eine monatliche Lizenzgebühr von 29,90 Euro anbieten (JFD), ist die Software bei FXFlat ohne jede weitere Voraussetzung komplett kostenlos.

Dieses AddOn, das auch als Expert Advisor genutzt werden kann, professionalisiert das CFD-Trading mit dem MT4 bzw. MT5 in Vollendung. Denn grundsätzlich und auch bei Verwendung der diversen anderen AddOns bleibt der Metatrader relativ umständlich und langsam. Der StereoTrader beschleunigt das Trading aber nicht nur, sondern bietet darüber hinaus einen weitreichenden Umfang an sinnvollen Features.

Nach Download und Installation wird das AddOn auf den Metatrader aufgesetzt. Die grundsätzlichen Funktionen des Metatraders sind zwar weiterhin verfügbar, das Trading übernimmt aber komplett der StereoTrader. Mit ihm sind zahlreiche intelligente Orders und strategische Orders direkt im Chart möglich. Backtesting, historisches Trading, eine umfangreiche Trade-Statistik in Echtzeit sowie viele weitere smarte Einstellungen bis hin zum wählbaren Farb-Layout des Charts gehören zum Funktionsumfang. Einzigartig ist die Limit-Pullback-Order, mit der der Programmierer Dirk Hilger ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt!

Stereotrader bei FXFlat
Der StereoTrader im MT5 von FXFlat

On Top lassen sich zusätzlich diverse andere Features in den StereoTrader integrieren. So zum Beispiel ein (allerdings kostenpflichtiges) echtes Market Profile, die (ebenfalls kostenpflichtige) Sport-Strategie von Oliver Schwab, Tracing von Trailing-Stops, Darstellung von zwei Zeiteinheiten in einem Chart, Time-Stamp von Kerzen und vieles mehr.

Wer professionell CFD-Trading betreibt und den StereoTrader kostenfrei nutzen will, kommt aus meiner Sicht schon allein deswegen nicht um FXFlat herum. Denn kein mir bekannter Broker hat derzeit irgendwelche anderen Vorteile gegenüber diesem Broker, die diesen Umstand wett machen.

Ausreichende Produkt-Palette mit Potential nach oben

Grundsätzlich hat FXFlat ein ausreichend großes Portfolio an handelbaren Werten. In der Übersicht beziehe ich mich hier auf den MT5, über den die folgenden CFD-Produkte gehandelt werden können:

  • 17 Indizes, darunter auch ein „Dax mini“ (Handel mit „Micro-Lots“)
  • 6 Forex-Major-Paare
  • 20 Forex-Minor-Paare
  • 11 Forex-Major- und Minor-Spots
  • 6 Commodities (WTI, Brent, Gold + mini Spot, Silber + mini Spot)
  • Bund-Future
  • 51 deutsche Aktien-CFDs
  • 93 US-Aktien-CFDs
  • 7 Krypto-Währungen

Während die wichtigsten Werte gut abgedeckt sind, fällt dennoch der geringe Anteil der handelbaren Aktien-CFDs auf. Hier wäre es wünschenswert, wenn FXFlat eine Schippe drauf legen könnte. Als Referenzmarkt für die Kursstellung deutscher Aktien nutzt der Broker das in London ansässige multilaterale Handelssystem Chi-X Europe Limited. Dahinter steht die japanische Bankengruppe Nomura Holdings sowie Größen wie BNP, Credit Suisse, Goldman Sachs, Morgan Stanley, UBS und Société Générale und einige mehr. Bei US-Aktien ist der Referenzmarkt die NYSE bzw. der NASDAQ.

Die Spreads sind teil- bzw. zeitweise zwar größer als vergleichsweise bei Tradegate. Aber aufgrund des Hebels und nicht zuletzt der sonstigen Handelskosten (siehe unten) ist der Handel mit den Aktien-CFDs äußerst attraktiv.

Zudem macht der Broker aktuell mit einer anderen Nachricht von sich reden. Just zu der Zeit, in der ich diesen Artikel schreibe, verkündet FXFlat, dass ab 01.05.2019 über den MT5 (und bei Nutzung des darauf vorbereiteten StereoTraders!) nun auch echte Eurex-Futures gehandelt werden können. Dies geht allerdings ebenso nur über den MT5, nicht über den MT4.

Handelbare Future bei FXFlat
Handelbare Futures bei FXFlat

Dafür liefern die Düsseldorfer kostenlose Realtime-Kurse als Tick-by-Tick-Daten und nicht als bloße Snapshots. Gleichermaßen wird es möglich sein, Futures zu hedgen, da der MT5 dafür ausgelegt ist. Der aufgesetzte StereoTrader handelt zwar standardmäßig im Future-Modus (kein Hedging). Wer Hedging aber für eine gute Idee hält, kann das AddOn in den Einstellungen darauf umstellen. Ein DoM (Depth of Market) ist inbegriffen. Die Trading-Kosten und Margin-Anforderungen, auf die ich nachfolgend eingehe, können sich sehen lassen.

Futures waren bisher nur über die britischen Konten bei Captrader bzw. Interactive Brokers handelbar. FXFlat hat damit das Angebot eigentlich nur in sein deutsches Portfolio übernommen. Für Interessierte ein attraktiver Aspekt.

Handelskosten bei FXFlat für CFD-Trading, Futures & Aktien-CFDs

An dieser Stelle wird FXFlat zum Highflyer für jeden Trader. Die Spreads sind sehr konkurrenzfähig und betragen beispielsweise im Dax nur 0,9 Punkte, im Dow Jones wie dem UK100 nur einen Punkt, im US500 nur 0,4 Punkte. Auch bei den FX- Paaren liegen die Spreads im unteren Bereich. So beträgt dieser bei den Major-Paaren EUR/USD sowie USD/JPY rund 8 Pips auf der fünften bzw. dritten Stelle, Gold kommt auf ungefähr 30 Cent. Das ist ein sehr guter Schnitt.

Dabei handelt es sich natürlich um einen Core-Spread. Wer aber denkt, dass hier noch die Kommissionen zu berücksichtigen sind, irrt sich. FXFlat berechnet weder bei Indizes oder sonstigen CFDs, noch im Forex-Handel Kommissionen. Alle CFD-Trades sind hier vollkommen kostenfrei. Sogar Aktien-CFDs lassen sich ohne die nahezu überall übliche Mindest-Kommission handeln! Hier werden lediglich 0,09% Roundturn (!) des gehandelten CFD-Volumens an Kommission berechnet, was bei 1000 Euro gerade mal 90 Cent entspricht. FXFlat ist damit günstiger als jeder andere mir bekannte Broker.

Im Übrigen gibt FXFlat Dividenden-Auszahlungen zu Long gehaltenen Aktien-CFDs an den Trader weiter. Bei deutschen Aktien werden 100% ausgezahlt, bei US-Aktien 85% der Brutto-Ausschüttung. Vorsicht: bei Short gehaltenen Aktien-CFDs wird das Konto entsprechend belastet!

Die Finanzierungsgebühren bleiben im Rahmen des Üblichen. Overnight-Positionen mit CFDs werden auf Basis des Libors zuzüglich 2,5% belastet.

Die Kosten für den Future-Handel an der Eurex sind brutal günstig. So kostet jeder Eurex-Kontrakt nur 1,90 Euro Kommission inklusive aller sonstigen Gebühren (Börsengebühr, Clearing, Order-Routing). Telefonorders sowie Orderänderungen sind desweiteren kostenfrei. Echtzeitkurse sind ebenfalls kostenfrei, wenn ein Mindestumsatz an Kommissionen von 20,00 Euro je Monat erreicht wird. Wird dieser Mindestumsatz nicht erreicht, belastet FXFlat das Tradingkonto lediglich mit der Differenz.

Die Intraday-Margin für den FDAX liegt lediglich bei 2500 Euro, Overnight allerdings bei 25000 Euro. Der Mini-Dax lässt sich schon mit 500 Euro Margin (Overnight 5000 Euro) handeln.

Kontrakt-Spezifikationen für Futures bei FXFlat
Kontrakt-Spezifikationen für Futures bei FXFlat

Rechtliche Aspekte beim CFD-Broker FXFlat

Die Einlagensicherung für in Deutschland gehaltene Konten bei FXFlat beträgt 90% aus Wertpapiergeschäften, maximal jedoch 20000 Euro. Wer höhere Ansprüche hat, sollte über ein Konto beim britischen Ableger der FXFlat-Wertpapierhandelsbank „Captrader“ nachdenken. Dort beträgt die Einlagensicherung bis zu 50000 GPB .

Der gleiche Aspekt gilt für die Abgeltungssteuer. Diese bringt FXFlat nicht sofort nach jedem Gewinntrade in Abzug, sondern erst am Ende des Monats, sofern alle Trades ein Plus ergeben haben. Das ist nicht uninteressant. Gewinne und Verluste der Vormonate werden dabei jeweils verrechnet.

Wer dagegen ein britisches Konto bei Captrader nutzt, muss seine Steuer am Ende des Jahres selbst abführen.

Die Hebel im CFD-Trading entsprechen natürlich den Vorgaben der jüngsten ESMA-Regulierungen:

  • Bei Indizes & Edelmetallen – 1:20
  • Bei Forex Major-Paaren – 1:30
  • Bei Forex Minor-Paaren – 1:20
  • Bei Aktien-CFDs – 1:5
  • Bei Krypto-Währungen – 1:2

Dementsprechend gibt es bei FXFlat auch keine Nachschusspflicht für Retail-Konten. Außerdem erfolgt ein Margin-Close, sobald das Kapital unter 50% der mindestens erforderlichen Margin für offene Positionen sinkt. Dabei wird zuerst die Position mit dem höchsten Verlust geschlossen und danach alle weiteren, bis das Kapital wenigstens über 50% der Margin liegt.

Kontoeröffnung und Einzahlungen

Die Kontoeröffnung ist denkbar einfach über die Website möglich. Nach Ausfüllen der Daten-Formulare folgt i.d.R. noch am selben Tag eine Mail mit der Legitimationsaufforderung. Diese kann per Link über „Post“ oder „WebID“ durchgeführt werden. Darüber hinaus steht noch das PostIdent-Verfahren zur Auswahl.

Da die Konto-Daten ebenfalls sofort übermittelt werden, kann die Kapitalisierung des Kontos mit mindestens 200 Euro ebenfalls sofort erfolgen. Nach Gutschrift der Überweisung und erfolgreicher Prüfung ist der Trading-Account spätestens nach drei Werktagen freigeschaltet.

Für Einzahlungen stehen neben der Banküberweisung auch PayPal, Kreditkarten, Sofortüberweisung und Skrill zur Verfügung. Mit Ausnahme des Letzteren sind alle Einzahlungen laut FXFlat und innerhalb hoher Grenzen kostenfrei. Bei Skrill können Gebühren anfallen.

Natürlich bietet der Broker für das CFD-Trading auch ein Demo-Konto an, das inklusive des StereoTraders unbegrenzt zum Testen und (Kennen-)Lernen genutzt werden kann.

FXFlat mit umfangreichem Support und Lern-Angeboten

Der deutsch-sprachige Support ist schnell, kompetent und zielorientiert. Mail-Anfragen werden nahezu umgehend und gerne auch mal per Rückruf durch einen FXFlat-Mitarbeiter beantwortet. Man sollte hier den angenehm persönlichen Kontakt nicht scheuen, da die Problem-Lösung im Vordergrund steht. Marketing-Anrufe habe ich bei FXFlat noch nie erlebt. Ist man nicht erreichbar, erfolgt die Antwort meist direkt per Mail.

Wirklich umfassend ist das Webinar- und Seminar-Angebot. Fast täglich finden Webinare zum Teil mit interessanten Live-Tradings statt, die von bekannten Größen wie zum Beispiel Dirk Hilger, dem Programmierer des StereoTrader, Jens Klatt, Mario Lüddemann, Thorsten Helbig, André Stagge als Vertreter der VTAD (Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V.) und vielen anderen geleitet werden. Anmelden kann man sich dazu auf der Website unter „Training“.

Abgerundet wird das Angebot mit einer umfangreichen Video-Sammlung zu allen möglichen Themen und mit Aufzeichnungen von Live-Tradings. Alle Videos finden sich auch im Youtube-Kanal von FXFlat.

Zudem sind sie auf vielen offiziellen Veranstaltungen, insbesondere auf der Messe „World of Trading“ regelmäßig mit Vorträgen präsent und ansprechbar.

Fazit aufgrund meiner Erfahrungen mit FXFlat

Dem Kölner fällt es ja prinzipiell schwer, etwas aus Düsseldorf positiv zu bewerten. Aber hier muss eine Ausnahme her.

Nach über einem Jahr an Erfahrungswerten hat sich FXFlat als zuverlässiger und kompetenter Partner für das CFD-Trading erwiesen. Der Broker ist im Vergleich sehr günstig bei den Handelskosten inklusive vorteilhafter Core-Spreads, bietet eine ausreichend große Produkt-Palette und ein weitreichendes Weiterbildungsangebot. Die Ausführungsqualität befindet sich auf einem sehr hohen Niveau, die Kursstellung ist nicht zu bemängeln.

Allein das eher geringe Angebot an handelbaren Aktien-CFDs wäre ein kleiner Wermutstropfen. Dafür ist jedoch das Angebot an hochwertigen AddOns wie dem StereoTrader, dem Forex-Screener und dem AgenaTrader in der Mercury-Version, die allesamt immerhin kostenfrei angeboten werden, nahezu unschlagbar. Im Gesamtpaket macht das FXFlat zu einem nachhaltigen und sehr effektivem Broker. Für mich der beste Broker mit Sitz in Deutschland und daher stark zu empfehlen.

Weiterlesen: