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Die Börsenmedien AG: Wer hinter DER AKTIONÄR steht

Zuletzt aktualisiert: 01. September 2026

|

12 Min

Christian Möhrer

Überprüft von

Christian Möhrer

Hinter DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag steht ein einziges Unternehmen aus Oberfranken. Die Börsenmedien AG ist der größte Verlag für Privatanleger im deutschsprachigen Raum, und trotzdem wissen die wenigsten Leser, wem das Haus gehört, wie viele Börsenbriefe es betreibt und was mit den Magazinen passiert ist, die es einmal gab.

Dieser Artikel ordnet den Verlag aus Trader-Sicht ein: Wer die Firma führt, welche Marken heute zum Haus gehören, wie du in dein Kundenkonto kommst und wie du ein Abo kündigst. Grundlage sind das Impressum, die Unternehmens- und Produktseiten, das Kontaktformular des Verlags und 1.087 Trustpilot-Bewertungen, alle geprüft am 31. August 2026. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

Börsenmedien AG: das Wichtigste in 30 Sekunden

Die wichtigsten Fakten zum Verlagshaus im Schnellüberblick:

  • Verlag seit 1989, AG seit 1998: Bernd Förtsch gründete den Börsenbuchverlag, aus dem 1998 die Börsenmedien AG wurde. Sitz ist Kulmbach in Oberfranken.
  • Vier Magazine: DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag erscheinen wöchentlich, €uro monatlich. Das Monatsheft „einfach börse“ wurde 2024 eingestellt.
  • Rund zwei Dutzend Börsenbriefe: Das Kontaktformular des Verlags führt 26 Produkte, vom GebertBrief über den HEBELTRADER bis zum Xtrem-Depot.
  • Ein Konto für alles: Abos, Bibliothek und Rechnungen laufen über konto.boersenmedien.com. Die ältere Adresse login.boersenmedien.com ist tot, obwohl der Verlag sie in seiner eigenen FAQ noch nennt.
  • Kündigung nur schriftlich: Die meisten Abos sind unbefristet und laufen bis zur Kündigung. Der Weg führt über das Kontaktformular, nicht über einen Knopf im Konto.
  • Bewertungen besser als ihr Ruf: DER AKTIONÄR steht auf Trustpilot bei 4,3 von 5 aus 1.087 Bewertungen, bei Google bei 4,1 aus 326. Der Verlag zahlt für ein Trustpilot-Abo und sammelt aktiv Bewertungen ein.

Was ist die Börsenmedien AG?

Die Börsenmedien AG ist ein Medienhaus für Finanzinformationen mit Sitz in Kulmbach, das Börsenmagazine, Börsenbriefe, Fachbücher und ein Finanzportal herausgibt. Bekanntester Titel ist das Anlegermagazin DER AKTIONÄR.

Das Haus beschreibt sich selbst als größtes Verlagsangebot für Privatanleger im deutschsprachigen Raum. Nach eigenen Angaben arbeiten dort über 250 Mitarbeitende, darunter mehr als 100 Finanzredakteure. Das ist für einen Finanzverlag eine Hausnummer: Viele Wettbewerber im Börsenbrief-Markt kommen mit einer Handvoll Autoren aus.

Google zeigt im Wissensbereich als Gründungsjahr 1998 an, die Firma selbst nennt durchgängig 1989. Beides stimmt, es sind zwei verschiedene Ereignisse: 1989 gründete Bernd Förtsch den Börsenbuchverlag, 1998 ging daraus die Börsenmedien AG in ihrer heutigen Rechtsform hervor.

Wenn dir der Name nichts sagt, die Publikationen vermutlich schon. Zum Haus gehören heute:

  • DER AKTIONÄR – Wochenmagazin für Börse und Geldanlage, seit 1996
  • BÖRSE ONLINE – Wochenmagazin mit Fokus auf den deutschen Aktienmarkt, seit 1987
  • €uro am Sonntag – Wochenzeitung zum Wochenende
  • €uro – Monatsmagazin für Wirtschaft und Geld
  • finanztreff.de – Finanzportal für Selbstentscheider
  • PLASSEN Buchverlage – Dachmarke für Börsenbuchverlag, Plassen Verlag und Books4Success

Nicht mehr dabei ist das Monatsheft „einfach börse“. Die letzte Ausgabe erschien am 26. Januar 2024, der Kiosk-Anbieter iKiosk führt den Titel ausdrücklich als vom Verlag eingestellt. Auf der Marken-Seite und im Shop der Börsenmedien AG taucht er nicht mehr auf, in den Mediadaten des Hauses steht er allerdings noch. Wer sich dort informiert, bekommt also einen veralteten Stand.

Bernd Förtsch: Das Gesicht hinter der Börsenmedien AG

Bernd Förtsch, Eigentümer und Vorstand der Börsenmedien AG
Bernd Förtsch – Eigentümer und Vorstand der Börsenmedien AG

Bernd Förtsch hat den Verlag 1989 gegründet und führt ihn bis heute. Im Impressum steht er als Vorstand, auf der Unternehmensseite als „Eigentümer und Vorstand“. Aufsichtsratsvorsitzende ist Michaela Förtsch. Das Unternehmen ist damit eigentümergeführt, es gibt keine externen Investoren, die auf Quartalszahlen drücken.

Förtsch ist außerdem Gründer und größter Aktionär des Online-Brokers flatexDEGIRO, der aus der früheren flatex AG hervorging. Dort sitzt er heute im Aufsichtsrat, zeitweise war er dessen Vorsitzender. Die Hauptversammlung hat ihn 2025 für eine weitere Amtsperiode bis 2029 gewählt; er hält direkt oder mittelbar mehr als 10 Prozent der Stimmrechte.

Das ist für Leser relevant, und zwar nicht als Vorwurf, sondern als Interessenlage: Der Mann, dem die Magazine gehören, ist zugleich Großaktionär eines Brokers, über dessen Marktumfeld diese Magazine berichten. Wer Broker-Empfehlungen in den Heften liest, sollte das wissen.

Seine Börsen-Historie reicht weit zurück und ist nicht bruchfrei. Zur Jahrtausendwende verwaltete und beriet Förtsch Fonds mit einem Volumen von rund drei Milliarden DM; der DAC-Fonds UI legte von 1997 bis März 2000 um 984 Prozent zu. Nach dem Platzen der Blase kippte das Bild: Das Landgericht Hamburg entschied 2006, eine Fachredaktion dürfe weiterhin schreiben, Förtsch habe mit diesem Fonds „totalen Schiffbruch“ erlitten. Beide DAC-Fonds wurden 2010 aufgelöst.

Ende 2000 ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung (Quelle: FAZ). Belangt wurde er nie, das Verfahren führte zu keiner Verurteilung. Erwähnenswert bleibt es, weil die Episode bis heute in Foren kursiert, meist ohne diesen zweiten Teil.

Börsenmedien AG: Adresse und Kontakt

Die Angaben stammen aus dem Impressum und der Kontaktseite des Verlags, geprüft am 31. August 2026:

  • Hauptsitz: Börsenmedien AG, Am Eulenhof 14, 95326 Kulmbach
  • Niederlassung: Bayerstraße 71–73, 80335 München
  • E-Mail: info@boersenmedien.de
  • Telefon Zentrale: +49 9221 9051-0, Kundenservice: +49 9221 9051-110
  • Registergericht: Amtsgericht Bayreuth, HRB 2954, USt-ID DE198205675

Ein Punkt, der in vielen Beschreibungen falsch steht: Der Verlag nennt auf seiner Unternehmensseite vier Standorte (Kulmbach, München, Frankfurt am Main und Berlin), die Startseite nur drei. Auf der Kontaktseite stehen mit eigener Anschrift jedoch nur zwei — Kulmbach und München. Die Berliner Adresse gehört einer Presseagentur, nicht dem Verlag. Wer eine Postanschrift braucht, nimmt Kulmbach oder München.

Ist die Börsenmedien AG seriös?

Die Börsenmedien AG ist ein seit 1989 bestehender Verlag mit vollständigem Impressum, Handelsregistereintrag und benanntem Vorstand. Sie ist ein Medienhaus, kein Finanzdienstleister, und untersteht damit keiner Finanzaufsicht.

Dieser Unterschied wird oft übersehen und ist der wichtigste Punkt des Abschnitts. Die BaFin beaufsichtigt Wertpapierdienstleister, nicht Verlage. Wenn dich eine Empfehlung aus einem Börsenbrief Geld kostet, gibt es keine Aufsichtsbehörde, an die du dich wenden kannst, und keinen Einlagenschutz. Das gilt für dieses Haus wie für jeden anderen Börsenbriefverlag — es ist der Normalfall der Branche, kein Sonderfall.

Für die Seriosität spricht die Nachprüfbarkeit: Impressum und Registernummer sind vollständig, der Eigentümer steht mit Namen dafür ein, das Unternehmen existiert seit über 35 Jahren und beschäftigt Redaktionen statt anonymer Textlieferanten. Auch die Bewertungen sind belastbar (dazu unten mehr).

Bemerkenswert ist ein Detail im Kontaktformular des Verlags: Unter den Anliegen steht ein eigener Punkt „Scam melden“. Das deutet darauf hin, dass unter den bekannten Markennamen des Hauses Betrugsversuche laufen — ein Muster, das bei reichweitenstarken Finanzmarken verbreitet ist. Wer eine angebliche Anlagegelegenheit „von DER AKTIONÄR“ oder ein Depot-Angebot der Börsenmedien AG erhält, prüft besser zweimal: Der Verlag führt keine Kundendepots und verwaltet kein Geld. Er verkauft Magazine, Bücher und Abos.

Die Geschichte der Börsenmedien AG

Die Unternehmenshistorie erklärt, warum das Haus heute so breit aufgestellt ist: Fast jedes Angebot ist als Antwort auf eine konkrete Nachfrage entstanden, nicht als Konzernstrategie. Die wichtigsten Stationen:

  • 1989: Gründung des Börsenbuchverlags durch Bernd Förtsch. Erstes Buch ist „Der Börse einen Schritt voraus“ von Peter Lynch.
  • 1994: Das erste eigene Magazin erscheint unter dem Namen „Bulle und Bär“.
  • 1996: Aus „Bulle und Bär“ wird DER AKTIONÄR, pünktlich zum Börsengang der Deutschen Telekom. Erstauflage: 13.000 Exemplare.
  • 1997: Mit dem Infotech Report startet der erste deutschsprachige Börsenbrief zu Internet-Aktien.
  • 1998: Umwandlung in die Börsenmedien AG.
  • 2000: Die Auflage von DER AKTIONÄR erreicht 150.000 Exemplare, das Heft erscheint ab dem Frühjahr wöchentlich.
  • 2005: Umzug in das neue Verlagsgebäude Am Eulenhof in Kulmbach.
  • 2006: Gründung des DAF – Deutsches Anleger Fernsehen als hundertprozentige Tochter, dem ersten voll streamenden Fernsehsender Deutschlands im Internet.
  • 2009: Start des Portals AKTIENREPORTS mit Analysen zu Einzelwerten, Branchen und Ländern.
  • 2015: Das DAF meldet Insolvenz an. Nach Abschluss des Verfahrens wird der Sender zum reinen Internet-TV umgebaut und in DER AKTIONÄR TV umbenannt.
  • 2018: Übernahme des Finanzportals finanztreff.de.
  • 2021/2022: Übernahme des Finanzen Verlags aus München mit BÖRSE ONLINE, €uro und €uro am Sonntag. Die Verschmelzung wird am 1. September 2022 abgeschlossen.
  • 2025: Kooperation mit der ING Deutschland und Integration einer Handelsfunktion direkt in die digitalen Angebote.

Die DAF-Insolvenz von 2015 steht in vielen Darstellungen nicht drin, dort ist nur von einer Umbenennung die Rede. Tatsächlich war es ein Bruch: Der Satellitenvertrieb war zu teuer, wichtige Werbekunden brachen weg, zwei Vorstände traten zurück. Was heute unter dem Namen DER AKTIONÄR TV läuft, ist der reine Online-Rest dieses Senders.

Das sind die Leistungen der Börsenmedien AG

Der Verlag arbeitet auf vier Ebenen: gedruckte Magazine, digitale Abo-Produkte, ein Videoportal und Bücher. Die Ebenen greifen ineinander — wer ein Magazin abonniert, bekommt Digitalzugänge dazu, und die Börsenbriefe stammen von denselben Redaktionen.

Börsenmedien Print: DER AKTIONÄR als Herzstück des Unternehmens

DER AKTIONÄR, das Wochenmagazin der Börsenmedien AG
DER AKTIONÄR – das bekannteste Magazin der Börsenmedien AG

DER AKTIONÄR ist der Titel, mit dem das Haus groß geworden ist. Das Wochenmagazin erscheint seit 1996 und kombiniert Einzelwert-Analysen mit einem Musterdepot und einem Chart-Check zu laufenden Empfehlungen. Behandelt werden Aktien, Fonds, Anleihen, ETFs, Zertifikate, Optionsscheine, Rohstoffe und Edelmetalle.

Daneben steht BÖRSE ONLINE, das seit 1987 erscheint und stärker auf den deutschen Markt schaut, dazu die Wochenzeitung €uro am Sonntag und das Monatsmagazin €uro. Preise, Abo-Varianten und der kostenlose Teil des Angebots stehen ausführlich in unserem Testbericht zu DER AKTIONÄR; hier bleibt es bei der Einordnung, damit derselbe Stoff nicht zweimal steht.

Eine Sache, die viele Leser nicht wissen: Wer bei der ING Deutschland ein aktives Wertpapierdepot führt, kommt seit dem 1. Juli 2025 über das Investing-Programm der Bank an Inhalte aus DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag, ohne selbst zu abonnieren. Vor einem Abo lohnt der Blick, ob der eigene Broker so etwas anbietet.

Börsenmedien Digital: Börsenbriefe, Aktien-Reports und finanztreff.de

Der digitale Teil ist inzwischen der größere. Aktuell führt der Verlag nach eigener Angabe knapp zwei Dutzend Börsenbriefe. Die Auswahlliste im Kontaktformular des Kundenservice nennt 26 Produkte — das ist die zuverlässigste öffentliche Übersicht, weil dort jedes aktive Abo auftauchen muss:

  • Konservativ: BlueChip-Dividendenstrategie, Der GebertBrief, Megatrend Folger, smartDepot
  • Wachstum und Themen: China Stock Report, deeptech REPORT, Goldfolio, Krypto-Insights, maydornreport, TrendRadar REPORT
  • Trading und Hebel: HEBELTRADER, TradingDay, MASTERMIND TRADING, momentum mover, Hot Stock Report, Xtrem-Depot
  • Systeme und Depots: TSI Premium, TSI USA, Kirchhoff-System, Real-Depot, 13F-Berichte, Trading Journal Premium

Wer die alten Namen sucht: „Der Antizykliker“ und der „Bitcoin Report“ stehen nicht mehr in dieser Liste. Das Portfolio wird also durchaus umgebaut, und ältere Beschreibungen im Netz nennen Dienste, die es nicht mehr gibt.

Neu und für Trader am ehesten interessant ist der TradingDay: ein täglicher siebenseitiger PDF-Report von Stefan Klotter mit einer US-Aktie und einem passenden Hebelprodukt, hergeleitet über Marktstimmung, Sektorenrotation und technische Analyse. Das ist ein Nachrichtenprodukt mit Verfallsdatum, kein Lehrmaterial.

Die Aktien-Reports sind Einzelausgaben zu Schwerpunktthemen und kosten je nach Umfang zwischen 19,99 und 59,99 Euro. Seit 2009 sind davon über 650 erschienen. Preislich ist das der Punkt, an dem Kritik am häufigsten ansetzt — dazu weiter unten mehr.

Börsenbrief TSI USA der Börsenmedien AG als E-Paper auf einem Tablet
Die Börsenbriefe und Reports erscheinen als E-Paper, hier eine Ausgabe von TSI USA

Dazu kommt finanztreff.de, das der Verlag 2018 gekauft hat. Der Anspruch war einmal ein vollständiges Nachrichten- und Kursportal; nach dem Relaunch im Juli 2026 sind Nachrichten, Wertpapiersuche und Wirtschaftskalender abgeschaltet, geblieben sind Portfolios und Watchlists. Der Verlag selbst beziffert die Reichweite auf rund 290.000 Besucher und 14 Millionen Aufrufe im Monat. Wer dort Musterdepots geführt hat, findet im Beitrag zum Umbau, was mit den alten Daten passiert ist.

Börsenmedien TV: DER AKTIONÄR TV

DER AKTIONÄR TV, das Videoangebot der Börsenmedien AG
DER AKTIONÄR TV ist heute eine Rubrik auf deraktionaer.de

Aus dem insolventen Fernsehsender ist ein Videoportal geworden. Es liefert Marktberichte, Analysen und Interviews, unter anderem in den Formaten Börsenpunk, DAX-Check LIVE, HeavytraderZ, maydornsmeinung und Trading-Tipp. Berichtet wird über Zertifikate, Fonds, ETFs und CFDs.

Zwei praktische Hinweise. Erstens: Die frühere eigene Adresse deraktionaer.tv gibt es nicht mehr, sie leitet auf den Videobereich von deraktionaer.de weiter. Zweitens sind die Beiträge weiterhin kostenlos abrufbar — für einen ersten Eindruck von der Redaktion ist das der günstigste Weg, günstiger als jedes Probeabo.

Börsenmedien AG: Bücher

Bücher-Shop der Börsenmedien AG mit Titeln der PLASSEN Buchverlage
Der Buchbereich läuft unter der Dachmarke PLASSEN Buchverlage

Der Buchbereich ist der älteste Teil des Hauses und läuft heute unter der Dachmarke PLASSEN Buchverlage, die die Labels Börsenbuchverlag, Plassen Verlag und Books4Success bündelt. Verlegt werden Titel zu Börse, Wirtschaft und Politik, dazu Sachbücher und Ratgeber.

Die Autorenliste ist der eigentliche Ausweis: Peter Lynch, André Kostolany, Ray Dalio, Howard Marks, Robert Shiller, George Soros. Wer sich einen Überblick über brauchbare Trading-Bücher verschaffen will, kommt an diesem Verlag kaum vorbei. Auffällig ist die Bandbreite: Neben den Klassikern stehen Titel von Fernsehprominenz, die mit Börse nichts zu tun haben. Das Programm ist breiter als sein Ruf als Börsenverlag.

Börsenmedien-Login: So kommst du in dein Konto

Das Börsenmedien-Konto liegt unter konto.boersenmedien.com. Dort verwaltest du Abonnements, die Bibliothek mit deinen Ausgaben, Rechnungen und das Passwort — ein Konto für alle Produkte des Verlags.

Börsenmedien Login mit Feldern für E-Mail-Adresse oder Kundennummer
Der Login akzeptiert E-Mail-Adresse oder Kundennummer, alternativ Google, Apple oder ein Einmal-Passwort (Stand: August 2026)

Die Anmeldung funktioniert über die E-Mail-Adresse oder die Kundennummer. Wer sein Passwort nicht kennt, kann sich alternativ über ein Google- oder Apple-Konto anmelden oder ein Einmal-Passwort per E-Mail anfordern — der schnellste Weg, wenn du zwar Abonnent bist, aber nie ein Passwort vergeben hast.

Hier liegt eine Falle, die viele Suchanfragen erklärt: Die ältere Adresse login.boersenmedien.com ist tot. Eine DNS-Abfrage liefert NXDOMAIN, der dahinterliegende Server existiert nicht mehr. Der Verlag verweist in seiner eigenen FAQ aber weiterhin auf diese Adresse, etwa in der Antwort zum Zurücksetzen des Passworts für die BÖRSE-ONLINE-App. Wer dem Link folgt, landet im Nichts und hält den Dienst für gestört.

Der funktionierende Weg führt über konto.boersenmedien.com oder über „Anmelden“ im Kopf des Shops. Von dort erreichst du:

  • Abonnements – welche Abos laufen, mit welcher Laufzeit
  • Bibliothek – alle gekauften Ausgaben und Reports zum Lesen und Herunterladen
  • Rechnungen – Belege zu allen Bestellungen
  • Kontoinformationen und Passwort ändern

Ein häufiger Stolperstein betrifft BÖRSE-ONLINE-Kunden. Beim Umzug auf die Systeme der Börsenmedien AG durften die alten Passwörter aus Datenschutzgründen nicht mitwandern. Wenn die App die Anmeldung verweigert, liegt es fast immer daran: Ein neues Passwort setzen, danach mit den Börsenmedien-Zugangsdaten anmelden. Die alten Portfolios und Watchlists liegen im Archiv des Portals.

Auf dem Smartphone gilt dasselbe Konto: Die Apps von DER AKTIONÄR und BÖRSE ONLINE nutzen dieselben Zugangsdaten, ein separates App-Konto gibt es nicht.

Welche Zahlungsarten stehen bei der Börsenmedien AG zur Verfügung?

Im Shop der Börsenmedien AG kannst du per Banküberweisung innerhalb von 14 Tagen, Kreditkarte, Lastschrift, PayPal oder Amazon Pay zahlen. Ratenzahlung bietet der Verlag nicht an.

Die Rechnung auf 14 Tage ist der bequemste Weg, wenn du ein Produkt erst prüfen willst. Bei Kreditkarten gibt es eine Einschränkung, die im Alltag stört: Wegen des 3D-Secure-Verfahrens kann der Kundenservice eine hinterlegte Karte nicht manuell ändern. Nach einem Kartenwechsel musst du das selbst im Konto erledigen.

Ein Rabatt, den kaum jemand kennt: Auf Halbjahres- und Jahresabos von DER AKTIONÄR gewährt der Verlag 20 Prozent Studentenrabatt. Nötig ist eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, das Studium muss in Vollzeit erfolgen, und Rechnungsempfänger und immatrikulierte Person müssen identisch sein. Fernhochschulen sind ausgenommen, mit Ausnahme der Fernuni Hagen. Probeabos sind nicht rabattierbar.

Abo kündigen und widerrufen

Die meisten Abonnements der Börsenmedien AG sind unbefristet und laufen bis zur Kündigung. Gekündigt wird schriftlich über das Kontaktformular des Kundenservice; im Kundenkonto gibt es dafür keinen Knopf.

Der Weg ist unspektakulär, aber man muss ihn kennen. Im Kontaktformular wählst du zuerst das betroffene Produkt und dann als Anliegen „Kündigung“ oder „Widerruf“. Innerhalb weniger Tage kommt eine automatische Kündigungsbestätigung per E-Mail, die auch im Spam-Ordner landen kann. Auf diese Nachricht antwortest du besser nicht — der Absender ist ein No-Reply-Postfach.

Zu den Fristen gibt der Verlag keine pauschale Auskunft. Sie hängen an der gebuchten Laufzeit und stehen in der Bestellbestätigung. Wer nicht rechtzeitig kündigt, verlängert automatisch: bei DER AKTIONÄR jeweils um vier Ausgaben. Das ist überschaubar, aber es passiert eben von allein.

Eine Umstellung auf eine andere Variante ist jederzeit möglich. Das laufende Abo wird dabei sofort storniert, für die nicht gelieferten Ausgaben entsteht ein Guthaben, und das neue Abo wird angelegt. Wer von Print auf Digital wechseln will, muss also nicht das Laufzeitende abwarten.

FinMent Börsenwebinar

So kannst Du mit der Börsenmedien AG in Kontakt treten

Der Kundenservice ist von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 17:00 Uhr erreichbar, telefonisch unter +49 9221 9051-110 oder über das Kontaktformular. Das Formular ist der bessere Weg, weil du dort Produkt und Anliegen vorwählst und der Vorgang dokumentiert ist.

Eine Durchwahl in die Redaktion gibt es nicht, und das hat einen rechtlichen Grund: Der Verlag darf keine Einschätzungen zu Einzelwerten oder Handelsaktivitäten außerhalb seiner Publikationen abgeben. Wer auf eine persönliche Aktienauskunft hofft, wird enttäuscht — Feedback und Fragen zur Berichterstattung nimmt die Redaktion über das Formular entgegen.

Für Sonderfälle nennt der Verlag eigene Adressen: Media und Anzeigen laufen über den Head of Sales in Kulmbach, die Pressearbeit über eine Agentur in Berlin, die Online-Vermarktung über einen Dienstleister in Düsseldorf. Für Österreich und die Schweiz gibt es eigene Verlagsvertretungen.

Was sich bei der Börsenmedien AG 2025 und 2026 geändert hat

Wer den Verlag seit Jahren kennt, sollte drei Neuerungen mitbekommen haben. Sie stehen in keiner der gängigen Beschreibungen im Netz, verändern aber, wie das Angebot genutzt wird.

Handel direkt aus dem Artikel. Seit dem 15. Dezember 2025 hat der Verlag das Trading-as-a-Service-Angebot der brokerize GmbH in seine digitalen Produkte eingebaut. Aus einem Artikel, einer Empfehlungsliste oder einer Kursübersicht heraus lässt sich damit direkt bei angebundenen Onlinebrokern ordern, ohne die Seite zu verlassen und ohne WKN oder ISIN zu kopieren. Je nach Broker werden auch Depotbestand und Orderdetails angezeigt.

Das ist bequem und genau deshalb heikel. Der Weg von der Kaufempfehlung zur ausgeführten Order verkürzt sich auf wenige Klicks, und der Nachdenkschritt dazwischen fällt weg. Aus meiner Erfahrung ist genau diese Pause das, was impulsive Trades verhindert. Wer die Funktion nutzt, sollte sich sein Risiko vorher überlegt haben, nicht währenddessen.

Kooperation mit der ING. Seit dem 1. Juli 2025 erhalten aktive Wertpapierkunden der ING Deutschland über deren Investing-Programm Zugang zu Inhalten aus DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag. Für ING-Kunden ist das die günstigste Art, die Hefte kennenzulernen.

Die GOLDENEN BULLEN. Die Redaktionen von BÖRSE ONLINE, €uro und €uro am Sonntag vergeben seit über drei Jahrzehnten diese Branchenauszeichnung, zuletzt am 5. März 2026 in München in 16 Kategorien. Ausgezeichnet werden Fondsmanager, Finanzdienstleister und Unternehmer. Das ist einzuordnen wie jeder Medienpreis: eine Jury-Entscheidung eines Verlags, dessen Preisträger häufig auch Anzeigenkunden der Branche sind — ein Qualitätssignal, kein unabhängiges Testurteil.

Börsenmedien PUR: Auswahl zwischen Werbung mit Tracking und kostenpflichtigem werbefreien Zugang
Beim Aufruf des Shops steht die Wahl zwischen Tracking durch 14 Partner und einem kostenpflichtigen werbefreien Zugang (Stand: August 2026)

Nicht neu, aber selten erwähnt: Der Verlag fährt beim Seitenaufruf ein PUR-Modell. Entweder du stimmst der Datenverarbeitung durch 14 Partner für personalisierte Werbung zu, oder du buchst einen kostenpflichtigen, weitgehend werbefreien Zugang. Eine dritte Option gibt es nicht. Wer nur schnell etwas nachschlagen will, sollte das wissen.

Bisherige Erfahrungen mit Börsenmedien AG

Für die Außensicht habe ich mir das Trustpilot-Profil von DER AKTIONÄR angesehen, dem reichweitenstärksten Produkt des Hauses. Es ist der einzige öffentliche Datensatz mit vierstelliger Fallzahl.

Trustpilot-Profil von DER AKTIONÄR mit 4,3 von 5 Sternen aus 1.087 Bewertungen
Trustpilot-Profil von DER AKTIONÄR am 31. August 2026: 4,3 von 5 aus 1.087 Bewertungen

Der Stand am 31. August 2026: 4,3 von 5 Sternen aus 1.087 Bewertungen. Die Verteilung ist deutlich: 64 Prozent fünf Sterne, 20 Prozent vier, 5 Prozent drei, 3 Prozent zwei und 8 Prozent ein Stern. Bei Google steht das Unternehmen bei 4,1 aus 326 Bewertungen.

Diese Zahl gehört eingeordnet, nicht nur zitiert. Der Verlag hat das Profil im Oktober 2021 beansprucht, zahlt für ein kostenpflichtiges Trustpilot-Abonnement und lädt seine Kunden aktiv ein, zu bewerten. Aktiv eingesammelte Bewertungen fallen fast immer besser aus als spontane, weil zufriedene Kunden die Einladung eher annehmen. Auf der Habenseite steht, dass der Verlag 61 Prozent der negativen Bewertungen beantwortet, meist innerhalb einer Woche — das ist mehr, als die meisten Anbieter in dieser Branche tun.

Wer die schlechten Bewertungen liest, findet ein anderes Bild als vor ein paar Jahren. Die Kritik dreht sich heute überwiegend um die Logistik, nicht um die Inhalte: Print-Ausgaben, die nicht oder zu spät ankommen; ein Heft, das erst am Montag im Briefkasten liegt und damit einen Teil seiner Aktualität verloren hat; Unklarheit darüber, mit welcher Ausgabe ein Abo beginnt. Der Kundenservice antwortet auf diese Fälle und bietet Nachlieferung oder Laufzeitverlängerung an.

Der zweite Kritikstrang betrifft das Preis-Leistungs-Verhältnis der Zusatzprodukte. Ein Bewerter rechnet vor, für einen Aktien-Report von unter neun Seiten 29,99 Euro gezahlt zu haben, und empfindet das als überteuert. Ein anderer beschreibt Verluste in einem der Hebel-Depots, für dessen Teilnahme er 500 Euro gezahlt hatte, und bemängelt fehlende Information beim Knock-out zweier Scheine. Ein dritter stört sich daran, dass zwei Produkte des Hauses dieselbe Aktie unterschiedlich bewerten.

Der letzte Punkt ist der interessanteste und aus meiner Sicht kein Skandal, sondern Systemeigenschaft: Ein Magazin für langfristige Anleger und ein täglicher Hebel-Report kommen bei derselben Aktie zwangsläufig zu verschiedenen Schlüssen, weil sie verschiedene Zeithorizonte bedienen. Wer beides abonniert, muss wissen, welches Produkt zu welchem Zweck spricht. Der Verlag macht diesen Unterschied allerdings nirgends deutlich.

Zur Einordnung der Note: BÖRSE ONLINE aus demselben Haus steht bei 4,2 aus 386 Bewertungen. Andere Anbieter im Umfeld liegen bei 3,6 bis 4,9. Der Wert für DER AKTIONÄR ist damit weder auffällig gut noch auffällig schlecht. Zur Vollständigkeit gehört, dass es im deutschen Börsenbrief-Markt Häuser mit deutlich kontroverserer Reputation gibt.

Ein Wort zum Verlauf, weil es die Zahl relativiert: Als dieser Artikel entstand, standen im Trustpilot-Profil 84 Bewertungen bei 3,6 Sternen, davon 31 Prozent Ein-Stern. Heute sind es 1.087 Bewertungen bei 4,3 und 8 Prozent Ein-Stern. Ein großer Teil dieser Verbesserung dürfte auf das aktive Einsammeln zurückgehen, das der Verlag seit der Profil-Übernahme betreibt.

Vorteile und Nachteile der Börsenmedien AG

Die folgende Gegenüberstellung stützt sich auf Impressum, Unternehmens- und Produktseiten, das Kontaktformular des Kundenservice und die öffentlichen Bewertungen. Werbeaussagen ohne Beleg sind nicht eingeflossen. Sie bewertet das Verlagshaus, nicht einzelne Börsenbriefe.

Vorteile der Börsenmedien AG

  • Nachprüfbare Struktur: Vollständiges Impressum, HRB 2954 beim Amtsgericht Bayreuth, benannter Vorstand und Aufsichtsrat. Bei Börsenbrief-Anbietern ist das keine Selbstverständlichkeit.
  • Eigentümergeführt seit 1989: Ein Haus, das über 35 Jahre durch mehrere Crashs gekommen ist, verschwindet nicht nach zwei schlechten Jahren.
  • Große Redaktion: Über 100 Finanzredakteure und mehr als 250 Mitarbeitende bedeuten, dass hinter den Analysen Menschen mit Namen stehen.
  • Viel Kostenloses: DER AKTIONÄR TV, tägliche Nachrichten und Podcasts sind ohne Abo abrufbar. Du kannst die Redaktion beurteilen, bevor du zahlst.
  • Ein Konto für alles: Abos, Bibliothek und Rechnungen laufen zentral, inklusive Anmeldung über Google, Apple oder Einmal-Passwort.
  • Antwortet auf Kritik: 61 Prozent der negativen Trustpilot-Bewertungen sind beantwortet, meist innerhalb einer Woche.

Nachteile der Börsenmedien AG

  • Keine Finanzaufsicht: Ein Verlag untersteht keiner BaFin. Bei Verlusten nach einer Empfehlung gibt es keine Beschwerdestelle und keinen Einlagenschutz.
  • Interessenlage beim Eigentümer: Bernd Förtsch ist zugleich größter Aktionär und Aufsichtsrat eines Online-Brokers. Das wird in den Publikationen nicht bei jeder Erwähnung offengelegt.
  • Kündigung nur schriftlich: Kein Knopf im Kundenkonto, stattdessen Kontaktformular. Abos verlängern sich automatisch, wenn du die Frist verpasst.
  • Widersprüchliche eigene Angaben: Standorte, Magazinliste und der Login-Link in der FAQ stehen auf den Verlagsseiten teils veraltet oder uneinheitlich da.
  • Preise der Zusatzprodukte: Einzelne Aktien-Reports kosten bis zu 59,99 Euro. Bewerter halten das bei zweistelligem Seitenumfang wiederholt für zu teuer.
  • Widersprüchliche Signale: Verschiedene Produkte desselben Hauses bewerten dieselbe Aktie unterschiedlich, ohne dass der Zeithorizont sichtbar gemacht wird.
  • Zustellprobleme im Print-Abo: Verspätete oder ausbleibende Hefte sind der häufigste Kritikpunkt der vergangenen Monate.
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Mein Fazit zur Börsenmedien AG

Die Börsenmedien AG ist das größte Verlagshaus für Privatanleger im deutschsprachigen Raum, und diese Stellung hat sie sich über mehr als 35 Jahre erarbeitet. Vier Magazine, rund zwei Dutzend Börsenbriefe, ein Videoportal, ein Finanzportal und ein Buchverlag mit den Klassikern der Börsenliteratur — das deckt praktisch jeden Informationsbedarf ab, den ein Anleger haben kann.

Meine Einschätzung nach der Prüfung: Als Informationsquelle ist das Haus solide und in seiner Breite konkurrenzlos. Wer eine wöchentliche Marktübersicht sucht, bekommt sie hier von einer echten Redaktion. Ich habe Börsendienste erlebt, als sie noch per Post kamen, und viele davon gibt es längst nicht mehr — Beständigkeit ist in dieser Branche selbst ein Qualitätsmerkmal.

Kritisch sehe ich die Produktbreite bei den Zusatzdiensten. Zwei Dutzend Börsenbriefe von einem Anbieter heißt zwangsläufig, dass dieselbe Aktie in mehreren Diensten mit verschiedenen Vorzeichen auftaucht. Wer zwei Produkte abonniert und die Widersprüche nicht auflösen kann, handelt am Ende gegen sich selbst. Und die neue Handelsfunktion direkt aus dem Artikel heraus verkürzt genau den Weg, der eigentlich Bedenkzeit sein sollte.

Mein Rat für den Einstieg: Erst das Kostenlose ausschöpfen. Das Videoportal, die tägliche Nachrichtenlage und die Podcasts kosten nichts und zeigen dir binnen zwei Wochen, ob dir die Herangehensweise der Redaktion liegt. Erst danach über ein Abo nachdenken — und die Zusatzdienste ganz zuletzt, wenn überhaupt. Eine Empfehlung ersetzt kein eigenes Risikomanagement, egal wie gut sie recherchiert ist. Wenn du die Hefte ohnehin über deine Bank kostenlos bekommst, ist die Frage bereits beantwortet.

Häufige Fragen zur Börsenmedien AG

Wem gehört die Börsenmedien AG?

Die Börsenmedien AG ist eigentümergeführt. Eigentümer und Vorstand ist der Gründer Bernd Förtsch, Aufsichtsratsvorsitzende ist Michaela Förtsch. Das Unternehmen ist nicht börsennotiert, es gibt also keine Börsenmedien-Aktie. Verwechslungsgefahr besteht mit flatexDEGIRO, dem börsennotierten Online-Broker, dessen größter Aktionär Förtsch ebenfalls ist.

Wo ist die Börsenmedien AG ansässig?

Der Hauptsitz liegt Am Eulenhof 14 in 95326 Kulmbach in Oberfranken. Eine zweite Niederlassung mit eigener Anschrift gibt es in München (Bayerstraße 71–73), sie kam mit der Übernahme des Finanzen Verlags dazu. Die Unternehmensseite nennt zusätzlich Frankfurt und Berlin, auf der Kontaktseite stehen mit Adresse aber nur Kulmbach und München.

Wie melde ich mich bei meinem Börsenmedien-Konto an?

Über konto.boersenmedien.com oder den Punkt „Anmelden“ im Shop. Als Zugangsdaten dienen deine E-Mail-Adresse oder deine Kundennummer plus Passwort; alternativ kannst du dich mit einem Google- oder Apple-Konto oder per Einmal-Passwort anmelden. Die ältere Adresse login.boersenmedien.com funktioniert nicht mehr, auch wenn sie in der FAQ des Verlags noch verlinkt ist.

Wie kündige ich ein Abo der Börsenmedien AG?

Nur schriftlich über das Kontaktformular des Kundenservice. Dort wählst du das Produkt und als Anliegen „Kündigung“ aus. Einen Kündigungsknopf im Kundenkonto gibt es nicht. Innerhalb weniger Tage kommt eine automatische Bestätigung per E-Mail, die im Spam-Ordner landen kann. Die Frist hängt an der gebuchten Laufzeit und steht in deiner Bestellbestätigung.

Welche Magazine gehören zur Börsenmedien AG?

Aktuell vier: DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag erscheinen wöchentlich, €uro monatlich. Das Monatsheft „einfach börse“ wurde mit der Ausgabe vom 26. Januar 2024 eingestellt. Dazu kommen das Finanzportal finanztreff.de, das Videoportal DER AKTIONÄR TV und die PLASSEN Buchverlage.

Wie viele Börsenbriefe bietet die Börsenmedien AG an?

Der Verlag spricht von knapp zwei Dutzend. Die Produktauswahl im Kontaktformular des Kundenservice führt 26 Positionen, darunter die BlueChip-Dividendenstrategie, den GebertBrief, den HEBELTRADER, TSI Premium, TSI USA, den maydornreport und das Xtrem-Depot. Ältere Dienste wie „Der Antizykliker“ oder der „Bitcoin Report“ stehen nicht mehr darin.

Was kosten die Aktien-Reports der Börsenmedien AG?

Aktien-Reports sind Einzelausgaben zu Schwerpunktthemen und kosten je nach Umfang 19,99 bis 59,99 Euro. Seit dem Start 2009 sind über 650 Ausgaben erschienen. Die Abopreise für DER AKTIONÄR stehen in unserem Testbericht zum Magazin.

Welche Zahlungsarten akzeptiert die Börsenmedien AG?

Zur Auswahl stehen Banküberweisung innerhalb von 14 Tagen, Kreditkarte, Lastschrift, PayPal und Amazon Pay. Eine Ratenzahlung bietet der Verlag nicht an. Auf Halbjahres- und Jahresabos von DER AKTIONÄR gibt es gegen Immatrikulationsbescheinigung 20 Prozent Studentenrabatt.

Ist die Börsenmedien AG ein seriöser Anbieter?

Das Unternehmen besteht seit 1989, hat ein vollständiges Impressum, ist im Handelsregister eingetragen und beschäftigt über 250 Mitarbeitende. In diesem Sinne ist es seriös. Wichtig ist die Abgrenzung: Es handelt sich um einen Verlag, nicht um einen Finanzdienstleister. Es gibt keine Finanzaufsicht, keinen Einlagenschutz und keine Beschwerdestelle, wenn eine Empfehlung schiefgeht.

Kann ich Inhalte der Börsenmedien AG kostenlos lesen?

Teilweise ja. Das Videoportal DER AKTIONÄR TV, die täglichen Nachrichten auf deraktionaer.de und die Podcasts sind ohne Abo abrufbar. Außerdem erhalten aktive Wertpapierkunden der ING Deutschland über deren Investing-Programm Zugang zu Inhalten aus DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE und €uro am Sonntag.

Über den Autor: Karsten Kagels

Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er handelt seit 1978 aktiv und arbeitet als diskretionärer Price-Action-Trader in den Märkten Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsen. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.

Ende der 1980er Jahre übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre war er Repräsentant von Joe Ross in Deutschland und übersetzte und verlegte alle 10 Bücher des amerikanischen Trading-Autors, bekannt für den Ross-Haken und den Traders Trick Entry.

Börsendienste begleiten Karsten seit den Zeiten, als sie noch per Post kamen. Er beurteilt sie deshalb nicht als Käufer von außen, sondern aus jahrzehntelanger Beobachtung, welche Dienste durchhalten und welche nach zwei guten Jahren verschwinden. Für diesen Bericht wurden Impressum, Unternehmens- und Produktseiten, das Kontaktformular des Verlags sowie die öffentlichen Bewertungsprofile an der Quelle geprüft.

Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.

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