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DER AKTIONÄR – Deutschlands großes Börsenmagazin

Im Zuge der globalen Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 gerieten vor allem auch Finanzmedien in die Kritik, da diese den Crash nicht kommen gesehen hatten. Einige Börsenmedien heizten seinerzeit sogar noch riskante Finanzgeschäfte an und befürworteten diese.

Doch wie sieht es mit den Börsenmedien heute aus? Ein bekanntes Finanzportal für Börsenanleger und Investoren ist DER AKTIONÄR. Die verschiedenen Inhalte und Leistungen des Finanzportals sollen im weiteren Verlauf dieses Artikels genauer unter die Lupe genommen werden.

DER AKTIONÄR – Was steckt hinter dem Börsendienst?

DER AKTIONÄR ist ein Online Börsenmagazin der Börsenmedien AG mit Sitz in Kulmbach (Bayern). Ursprünglich erschien das Magazin im Jahr 1994 unter dem Namen Bulle und Bär, zwei Jahre später erfolgte schließlich die Umbenennung in DER AKTIONÄR. 

DER AKTIONÄR Logo

Mittlerweile veröffentlicht das Börsenmagazin Woche für Woche eine neue Digitalausgabe zu den aktuellen finanzrelevanten Geschehnissen an den Weltmärkten. Im Zentrum von DER AKTIONÄR stehen dabei Analysen aller relevanten Märkte wie zum Beispiel Aktien, Fonds, Anleihen, ETFs, Zertifikate, Optionsscheine, Rohstoffe, Edelmetalle und Kryptowährungen.

Mit einer wöchentlich verbreiteten Auflage von 47.298 Exemplaren (viertes Quartal 2021) betreibt das Finanzmagazin laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) das “umsatzstärkste Magazin” in seinem Marktsegment.

Der Vorstandsvorsitzende von DER AKTIONÄR ist der deutsche Unternehmer und Verleger Bernd Förtsch ist. Neben dem Finanzportal war Förtsch auch Mitbegründer des Online Brokers flatex im Jahr 2006, wo er bis heute Anteilseigner ist.

Der früher mit dem Spitznamen “Mister Dausend Prozent” betitelte Förtsch (aufgrund seines fränkischen Akzents) war vor allem für seine hochspekulativen Anlagetipps bekannt. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase ging der Unternehmer als “einer der größten Geldvernichter der Fondsindustrie” in die Hall of Shame des Manager Magazins ein.

Am Anlagestil des Vorstandsvorsitzenden scheint sich seitdem aber nicht viel verändert zu haben. Auf der Webseite von DER AKTIONÄR finden sich nach wie vor recht reißerisch klingende Überschriften.

DER AKTIONÄR – Adresse und Kontakt

Bevor wir uns die einzelnen Inhalte und Services der Webseite von DER AKTIONÄR ansehen, soll zunächst noch ein kurzer Blick in das Impressum geworfen werden, um etwas über die Adresse sowie die Kontaktdaten des Unternehmens in Erfahrung zu bringen:

Name und Anschrift

Börsenmedien AG
Am Eulenhof 14
95326 Kulmbach

E-Mail: abo@boersenmedien.de
Telefonnummer: +49 (0) 9221 90 51 110
Vorstandsvorsitzender: Bernd Förtsch
Aufsichtsratsvorsitzende: Michaela Förtsch

Registergericht: Amtsgericht Bayreuth
Registernummer: HRB 2954
Ust-ID: DE198205675

Welche kostenlosen Inhalte stellt DER AKTIONÄR auf seiner Webseite zur Verfügung?

Auf der Webseite von DER AKTIONÄR finden sich neben zahlreichen kostenlosen Inhalten auch einige kostenpflichtige Angebote. Im Folgenden möchte ich zunächst auf die kostenlosen Inhalte eingehen.

Täglicher Marktüberblick

Als Börsenportal stellt DER AKTIONÄR selbstverständlich Tag für Tag einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Finanzmärkte auf seiner Webseite zur Verfügung. Unter dem Reiter Marktüberblick finden sich beispielsweise die aktuellen Entwicklungen der großen Indizes (DAX, MDAX TecDAX, SDAX, Dow Jones, Nasdaq 100, Euro Stoxx 50). 

DER AKTIONÄR - Marktüberblick
DER AKTIONÄR – Täglicher Marktüberblick

Neben den Kursen findet man hier auch die Top- und Flop-Performer der vergangenen 24 Stunden vor. Zudem werden täglich aktuelle wirtschaftliche und politische Nachrichten veröffentlicht, welche die entsprechenden Finanzmärkte betreffen. 

Auf der Startseite selbst finden sich ebenfalls aktuelle News, jedoch nicht nur zu den Indizes, sondern auch zu anderen Finanzmärkten (wie zum Beispiel Devisen, Rohstoffen oder Kryptowährungen).

Der Bereich mit den meistgelesenen Beiträgen auf der Webseite zeigt, welche Artikel derzeit auf besonders großen Anklang stoßen.

DER AKTIONÄR Sektorvergleich

Ebenfalls kostenlos ist der Sektorvergleich auf der Webseite von DER AKTIONÄR. Interessierte Anleger, Investoren oder Trader haben hier die Möglichkeit, ihre individuelle Aktienanalyse durchzuführen. Dabei besteht die Option, entweder auf die vorgefertigte AKTIONÄR-Sektoreinteilung zurückzugreifen oder eben auf eine gänzlich individuelle Einteilung.

Für die Durchführung eines Sektorvergleichs benötigt man lediglich die WKN, ISIN bzw. den Namen der Aktie, die man gerne analysieren möchte. 

Entscheidet man sich zum Beispiel für die Aktie Apple, so stellt DER AKTIONÄR wie in der nachfolgenden Grafik erkennbar einen durch Experten bereitgestellten Sektorvergleich mit Konkurrenzunternehmen (Samsung, Microsoft, Alphabet C) zur Verfügung. Hierdurch erhalten Anleger einen klaren Blick in die Branche. 

DER AKTIONÄR - Sektorvergleich
DER AKTIONÄR – Sektorvergleich

Abgesehen von den Kursdaten der jeweiligen Aktien finden sich hier diese Informationen:

  • Börsenwert (Marktkapitalisierung)
  • PEG (Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis)
  • KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis)
  • KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis)
  • Cashflow
  • Dividende
  • Aktuelle Beiträge zur ausgewählten Aktie

Wie bereits erwähnt gibt es aber auch die Möglichkeit, einen Sektorvergleich mit individuell ausgewählten Unternehmen durchzuführen.

DER AKTIONÄR Premium Invest

Unter dem Reiter “DER AKTIONÄR Premium Invest” veröffentlichen Börsenexperten des Finanzportals regelmäßig neue Anlagestrategien. Die Entwicklung dieser Strategien erfolgt dabei in Zusammenarbeit mit Morgan Stanley

Investoren haben hier die Möglichkeit, mittels Index- oder Hebel-Zertifikaten sowie Optionsscheinen an langfristig anhaltenden Trends (wie beispielsweise Klimaschutz, Inflationsschutz, Technologien oder Rohstoffe) teilzuhaben.

DER AKTIONÄR - Premium Invest
DER AKTIONÄR – Premium Invest

Je nach Anlagestil können Investoren hierbei auch zwischen unterschiedlichen Anlageprodukten entscheiden, je nach Risikobereitschaft. DER AKTIONÄR unterscheidet dabei in die folgenden Anlegertypen:

  • Konservativ
  • Moderat
  • Spekulativ

Während die konservativen Handelsprodukte in der Regel auf Index-Zertifikaten basieren, sind es bei den moderaten und spekulativen Varianten zumeist Mini-Futures.

Natürlich gibt das Börsenmagazin auch einen Einblick in die genaue Zusammensetzung der jeweiligen Indizes. Im AKTIONÄR Metaverse Index gestaltet sich die Zusammensetzung beispielsweise wie folgt:

UnternehmenWährungGewichtung
QualcommUSD12,82 %
SONY GROUP CORPUSD12,11 %
MicrosoftUSD11,89 %
NvidiaUSD11,77 %
AutodeskUSD11,30 %
SynapticsUSD11,12 %
UNITY SOFTWARE INCUSD9,94 %
Meta PlatformsUSD8,64 %
ROBLOX CORPUSD6,23 %
MATTERPORT INCUSD4,19 %
Zusammensetzung der AKTIONÄR Indizes

Money Train – DER AKTIONÄR Podcasts

Ein weiteres kostenloses Angebot des Finanzportals ist der sogenannte “Money Train – Der Aktienexpress”. Es handelt sich dabei um einen Podcast des Anlegermagazins, in dem wöchentlich neue Episoden für alle Zuhörer bereitgestellt werden.  

Im Zentrum der regelmäßig erscheinenden Podcast-Folgen stehen aktuelle Trends am Aktienmarkt sowie Investmentchancen und andere Themen.

Die Podcasts dauern dabei in der Regel zwischen 15 und 25 Minuten und werden von Moderatoren und Börsenexperten des Finanzmagaznis durchgeführt.

Wichtiger Hinweis: Bei den in den Podcasts besprochenen Inhalten handelt es sich um keine Kauf- bzw. Anlageempfehlungen. Eine Haftung durch die Moderatoren oder durch den Verlag für etwaige Verluste wird somit ausgeschlossen.

DER AKTIONÄR TV

Auf der separaten Webseite deraktionaer.tv betreibt das Börsenmagazin eine Art Videokanal. Tag für Tag erscheinen hier neue Videos (mit einer durchschnittlichen Dauer zwischen 15 und 30 Minuten) zu den folgenden Bereichen:

  • Aktien
  • Devisen
  • Rohstoffe
  • Zertifikate
  • Börsen und Märkte
  • Anlageideen

Die AKTIONÄR Börsenexperten sprechen in den Videos hauptsächlich über aktuelle News an den Finanzmärkten und wie diese einzuschätzen sind.

In der Programmvorschau wird erkenntlich, welche Sendungen wann ausgestrahlt werden. Unter der Woche gibt es darüber hinaus sogar einige Live-Sendungen.

DER AKTIONÄR TV - Programmvorschau
DER AKTIONÄR TV – Programmvorschau
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Welche kostenpflichtigen Inhalte stellt DER AKTIONÄR auf seiner Webseite zur Verfügung?

Nachdem wir uns angesehen haben, welche kostenlosen Inhalte DER AKTIONÄR auf seiner Webseite bereitstellt, soll es nun um die kostenpflichtigen Angebote gehen.

DER AKTIONÄR Plus

Beginnen wir mit mit dem ersten kostenpflichtigen Produkt des Börsenmagazins: DER AKTIONÄR Plus. Es handelt sich hierbei um ein Abonnement für 9,95 € pro Monat. Abonnenten dieses Angebots profitieren von tiefgründigen Recherchen, Empfehlungen und Analysen

Im Prinzip handelt es sich dabei um einen Bereich mit exklusiven Beiträgen, welcher lediglich von Abonnenten eingesehen werden kann. Die Redakteure des Börsenmagazins geben Kunden hier einen Einblick in exklusive Empfehlungen und Einschätzungen der Finanzmärkte.

Das Abonnement ist auf Wunsch jederzeit monatlich kündbar

Die AKTIONÄR Musterdepot

Ein zentrales Produkt des Börsenmagazins sind die Musterdepots. DER AKTIONÄR betreibt bereits seit mehreren Jahren unterschiedliche Musterdepots, welche von interessierten Investoren und Trader nachgebildet werden können.

Das Real-Depot

Ein populäres Musterdepot ist das Real-Depot, welches am 5. Mai 2010 mit 20.000 € Startkapital aufgelegt wurde. Das Musterdepot zielt dabei vor allem auf kurz- und mittelfristige Investieren in Aktien ab, weshalb es sich auch in erster Linie an Trader richtet, die auch dazu bereit sind, spekulative Positionen einzugehen.

Seit seiner Auflegung konnte das Depot bereits eine Performance von + 422 % erzielen. Aus den ursprünglichen 20.000 € Startkapital wurden somit ganze 104.438,20 € Depotwert. Verantwortlicher Redakteur für das Musterdepot ist Michael Schröder.

Die Kosten für das Real-Depot Abonnement belaufen sich aktuell auf 749,- €. Es handelt sich dabei um ein Jahresabonnement mit einer Laufzeit von 12 Monaten und einer Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Real-Depot Kunden können sich von dem Abonnement die nachfolgenden Inhalte erwarten:

  • Updates zu den Depotwerten sowie regelmäßige Kommentare und Einschätzungen
  • Live-Zugang zum Echtgeld-Depot
  • Bei Transaktionen und Anpassungen von Positionen im Depot werden Kunden unmittelbar per SMS-Alarm und E-Mail in Kenntnis darüber gesetzt.
  • Persönlicher E-Mail-Support

DER AKTIONÄR Depot

Das AKTIONÄR Depot ist ebenfalls ein Echtgeld-Depot, das am 25. März 2020 eingeführt wurde. Als Nachfolger des früheren Aktien-Musterdepots  wird es beim Online Broker flatex geführt. Auch hier erhalten Abonnenten alle Transaktionen und Aktivitäten jederzeit per E-Mail mitgeteilt. 

Das Depot richtet sich sowohl an spekulative als auch an konservative Anlegertypen und beinhaltet Handelsinstrumente wie Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, ETFs und Fonds. Auch der Anlagehorizont ist hier nicht vorgegeben und kann von den jeweiligen Investoren frei gewählt werden.

Neben der Einsicht in das Echtgeld-Depot beinhaltet das Angebot auch die wöchentliche Bereitstellung von Ausgaben mit ausführlichen Informationen zu den Themen Börse und Finanzen.

DER AKTIONÄR - wöchentliche Ausgaben
DER AKTIONÄR – wöchentliche Ausgaben

Kunden können hier zwischen einer Digitalversion, einer Printversion oder auch einer Kombination der beiden auswählen:

DIGITALPRINTKOMBI
2 Jahresabo750,- €750,- €854,- €
1 Jahresabo375,- €375,- €427,- €
Halbjahresabo196,- €196,- €222,- €
Probeabo25,- €25,- €29,- €
DER AKTIONÄR – Abonnements Kosten

Neben dem Echtgeld-Depot erhalten Kunden dieses Abonnements zum einen auch Zugriff auf die exklusiven Empfehlungen und Einschätzungen von DER AKTIONÄR Plus

DER AKTIONÄR Börsendienste

Auf der Webseite des Börsenmagazins findet sich auch ein eigener Shop. Dort werden unter anderem auch Börsendienste von externen Webseiten angeboten. Anleger und Trader finden hier unabhängig vom jeweiligen Anlagestil einen passenden Börsendienst. Es finden sich sowohl spekulativ orientierte Börsenbriefe (wie zum Beispiel der Bitcoin Report) als auch konservativ ausgelegte Börsenbriefe (wie zum Beispiel die Bluechip Dividendenstrategie).

Neben den Inhalten und Vorteilen der jeweiligen Börsenbriefe unterscheiden sich dabei auch die Preise von Angebot zu Angebot.

Die Laufzeiten der Börsenbriefe sind grundsätzlich bei allen Börsendiensten auf 1 Jahr angesetzt.

DER AKTIONÄR Aktienreports

Nicht zuletzt bietet DER AKTIONÄR in Kooperation mit boersenmedien.de auch sogenannte Aktien-Reports an. Börsenexperten der AKTIONÄR-Redaktion liefern auf regelmäßiger Basis brandneue Aktien-Reports zu ausgewählten Themen und aktuellen Einstiegschancen an den Märkten.

Die Aktien-Reports bestehen aus mehreren Seiten und kosten zwischen 30 € und 250 € (je nach Umfang). Im Zentrum der Reports stehen dabei zumeist aktuelle Hypes (wie zum Beispiel Biotechs oder Metaverse). Die Autoren gehen dabei auch auf konkrete Unternehmen und Projekte ein.

DER AKTIONÄR TV – YouTube und weitere Social Media Kanäle

Auch im Bereich der sozialen Medien ist DER AKTIONÄR bereits seit längerem aktiv. Vor allem auf YouTube ist das Börsenmagazin erfolgreich. Mit über 162.000 Abonnenten erreicht der Kanal zweifellos eine große Menge an interessierten Anlegern und Tradern.

DER AKTIONÄR - YouTube Kanal
DER AKTIONÄR – YouTube Kanal

Die mehrmals täglich veröffentlichten Videos werden von mehreren tausend Zuschauern gesehen und erfreuen sich bei diesen einer hohen Beliebtheit.

Neben YouTube betreibt das Unternehmen aber auch Social Media Kanäle auf:

  • Instagram
  • Facebook
  • Twitter

Auch auf diesen Social Media Plattformen zählt DER AKTIONÄR mehrere Zehntausende an Followern.

DER AKTIONÄR – die mobile App

Für Investoren und Trader, die flexibel bleiben möchten und auch von unterwegs aus über aktuelle News an den Märkten in Kenntnis gesetzt werden wollen, bietet sich die mobile App des Börsenmagazins an.

Die mobile AKTIONÄR App
Die mobile AKTIONÄR App

Neben allen wichtigen News haben App-Nutzer auch die Möglichkeit, Watchlisten zu nutzen, auf Charts zuzugreifen oder Podcasts anzuhören.

Die App kann sowohl im App Store als auch bei Android kostenlos heruntergeladen werden.

Fazit – Viele hilfreiche, aber auch viele kostenpflichtige Inhalte

Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stelle noch ein kurzes Fazit zum Börsenmagazin DER AKTIONÄR anbringen. Die täglichen (kostenlosen) Beiträge und Updates zu den aktuellen Marktgeschehnissen sind meiner Meinung nach verständlich und hilfreich.

Vor allem die Artikel unter dem Menüpunkt “Marktüberblick” erlauben eine umfassende Einsicht in die aktuelle Situation der Finanzmärkte.

Da sich das Börsenmagazin auch irgendwie finanzieren muss, können viele Inhalte lediglich gegen Bezahlung in Anspruch genommen werden. Ein Jahresabonnement für 750 Euro stellt für viele Interessenten eine nicht geringe Summe dar. Aus diesem Grund ist es definitiv sinnvoll, sich das ganze vorher gründlich zu überlegen.

Interessant sind auch die Erfahrungen mit DER AKTIONÄR auf dem Bewertungsportal trustpilot.com. Das Finanzmagazin erzielt hier eine Gesamtwertung von 3,9 von 5 möglichen Sternen (bei 73 abgegebenen Bewertungen). 

Während der Großteil der Bewertungen die Analysen und Empfehlungen der Börsenexperten als fundiert und kompetent einschätzt, gibt es auf der anderen Seite auch einen beträchtlichen Anteil, der mit dem Leistungsangebot der Webseite nicht zufrieden ist. 

So haben ganze 25 % der Stimmen das Finanzportal mit ungenügend bewertet. Kritisiert wurde hier zuvorderst der Optionsschein-Dienst, der bei vielen Anlegern zu hohen Verlusten geführt haben soll. Dieser Dienst ist auf der Webseite von DER AKTIONÄR mittlerweile jedoch nicht mehr erhältlich.

2 Gedanken zu „DER AKTIONÄR – Deutschlands großes Börsenmagazin“

  1. Die nächsten 12 Jahre werden großer Wahrscheinlichkeit nicht so verlaufen wie die vergangenen 12 Jahre. Von daher sollte man vorsichtig sein mit Zukunftsprojektionen.

  2. In Amerika existiert eine große Anzahl von gehebelten ETF´s von verschiedenen Anbieter auf verschiedene bekannte Börsenindizes und Sektoren beispielsweise ProShares und Direxion Daily. So auch für den S&P 500 – Index in Form des zweifach gehebelten ProShares Ultra S&P 500 (Nyse – Kennung SSO) sowie Direxion Daily S&P 500 Bull 3X Shares (Nyse – Kennung SPXL). Seit deren Börseneinführung 2006 und 2008 hatten beide ETF´s entsprechend der allgemeinen Aufwärtsentwicklung des S&P 500 – Index eine sehr gute Wertentwicklung bei hoher Volatilität bedingt durch die Hebelung.

    Kann es Sinn machen zeitweise oder längefristig auf diese Weise anzulegen?

    Wegen dem langjährigen Bullenmarkt seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 ergibt sich für den zweifach gehebelten ETF eine Rendite von ca. 14% p.a. seit 2006, für den dreifach gehebelten ETF eine Rendite von 32% p.a. seit 2008.

    Der dreifach gehebelte Proshares Ultrapro QQQ auf den Nasdaq 100 – Index (Nyse-Kennung TQQQ) hat seit Auflage im Jahr 2010 bis heute eine durchschnittliche Rendite von 53% p.a. erzielt.

    Diese Renditen sind so außergewöhnlich daß sich die Frage stellt ob es nicht Sinn machen kann ggf. in Verbindung mit einer Strategie der Verlustbeschränkung dergestalt wenigstens teilweise zu investieren:

    TQQQ – ProShares UltraPro® QQQ – 3 x Nasdaq 100

    QLD – ProShares Ultra QQQ – 2 x Nasdaq 100

    SSO – ProShares Ultra S&P 500 – 2 x S&P 500

    SPXL – Direxion Daily S&P500 Bull 3X Shares – 3 X S&P 500

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