Chartanalyse für Einsteiger erklärt – der Guide (2024)

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Karsten Kagels

Aktualisiert:

Lesezeit: 21

chartanalyse

Chartanalyse – das Wichtigste vorweg

  • Die Chartanalyse, auch als technische Analyse bekannt, ist eine Methode zur Bewertung und Vorhersage von Finanzmärkten. Die Chartanalyse basiert auf der Analyse von Diagrammen oder Charts, die historische Preis- und Handelsvolumendaten enthalten. Diese Charts können in verschiedenen Zeiträumen betrachtet werden, wie z.B. Tages-, Wochen- oder Monatscharts.
  • Bei der Chartanalyse werden sowohl der Preisverlauf als auch das Handelsvolumen betrachtet. Preisformationen und Volumenänderungen können wichtige Informationen über das Verhalten von Marktteilnehmern liefern. Ein zentraler Aspekt der Chartanalyse ist die Identifizierung von Trends. Hierbei werden Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends betrachtet, um die zukünftige Kursentwicklung vorherzusagen.
  • Chartanalysten suchen nach Bereichen, an denen der Kurs historisch gesehen Unterstützung gefunden hat (Unterstützungsniveaus) oder Schwierigkeiten hatte, weiter zu steigen (Widerstandsniveaus). Diese Niveaus können als Richtwerte für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dienen. Chartmuster sind spezifische Formationen auf Diagrammen, die auf bestimmte Kursbewegungen hinweisen können. Beispiele für Chartmuster sind Dreiecke, Kopf-Schulter-Formationen, Flaggen und Wimpel. Diese Muster können als Hinweis auf potenzielle Trendumkehrungen oder Fortsetzungen dienen.
  • Neben der Analyse von Preis und Volumen verwenden Chartanalysten auch technische Indikatoren. Diese Indikatoren basieren auf mathematischen Berechnungen und können zusätzliche Informationen über die Marktbewegungen liefern. Beispiele für Indikatoren sind gleitende Durchschnitte, relative Stärkeindizes (RSI) und Stochastik.
  • Die Chartanalyse beruht auf der Annahme, dass sich vergangene Marktentwicklungen in Zukunft wiederholen können. Dies basiert auf der Annahme, dass die psychologischen Reaktionen der Marktteilnehmer auf ähnliche Ereignisse ähnliche Muster erzeugen.

Grundlagen der Chartanalyse – Was ist ein Chart?

Bezogen auf die Finanzmärkte bezeichnet ein Chart die grafische Darstellung von Kursverläufen. Diese wird von Tradern und auch Anlegern genutzt, um Handelsentscheidungen zu treffen. Charts können verschiedene Zeitrahmen abdecken, von Minuten- bis hin zu Jahreshorizonten. Ebenso finden sich unterschiedliche Arten von Kursdaten darin, einschließlich Eröffnungs-, Schluss-, Hoch- und Tiefstständen. Auch das Handelsvolumen des entsprechenden Marktes kann abgebildet sein. Die am häufigsten verwendeten Charts sind Linien-, Balken- und Candlestick-Charts. Jeder Charttyp bietet unterschiedliche Vorteile und kann von Tradern – je nach individueller Handelsstrategie – angewendet werden.

Durch die Analyse von Charts ist es möglich, potenzielle Ein- und Ausstiegspunkte für Trades zu identifizieren. An diesen Kursbereichen können zum Beispiel Einstiegs– oder Stop-Loss-Orders platziert werden sowie Gewinnmitnahmen erfolgen. Insgesamt ist das Verständnis von Charts ein wesentlicher Bestandteil für jeden Trader, um an den Finanzmärkten erfolgreich zu sein.

Die Zeiteinheit – eine wichtige Komponente

Damit Signale und Indikatoren, die sich auf die Daten des Kursverlaufs stützen, auch auf unterschiedlichen Plattformen identische Ergebnisse liefern können, richtet sich die Darstellung von Charts nach bestimmten Regeln. So wird auf der Y-Achse des Diagramms die Größe „Kurs“ und auf der X-Achse die Rubrik „Zeit“ abgebildet.

Die wichtigste Grundlage, auch für die Chartanalyse, bildet also neben dem Preis die Zeit. Mit der Zeiteinheit wird bestimmt, welche Menge an Daten in einem Abschnitt auf der X-Achse enthalten ist.

Chartanalyse DAX Index Monatschart
Chartanalyse DAX Index im Monatschart (Chart: TradingView)
Jeder „Candlestick” bildet die Kursbewegung eines Monats ab

Ein Chart enthält daher neben der Information über das Finanzinstrument auch einen Hinweis auf die Zeiteinheit, die er abbildet. In der Chartanalyse richtet sich der verwendete Zeitrahmen nach der Handelsstrategie, die verfolgt werden soll. Investoren und Swing-Trader nutzen daher höhere Zeiteinheiten wie den Tages-, Wochen- und Monatschart. Daytrader hingegen arbeiten sich von einem Vier-Stunden- oder Stundenchart bis hin zum Minutenchart herunter, um ihre Ein- und Ausstiegspunkte optimal zu erwischen.

Abweichend davon gibt es noch die Variante des Tick-Charts. Anstatt eines festen Zeitraums wird hier die Anzahl der Kursstellungen (Ticks) auf der X-Achse eingetragen.

Darstellung des Liniencharts

Beim Linienchart werden Punkte, die im Regelfall durch den Schlusskurs eines Wertpapiers oder Finanzinstruments für den jeweiligen Zeitabschnitt gebildet werden, zu einer fortlaufenden Linie verbunden. Dadurch fließen jedoch keine weiteren Informationen, wie beispielsweise die Eröffnungs-, Hoch- und Tiefststände des Wertpapiers, in das Chartbild mit ein.

Liniencharts sind einfach und übersichtlich. Sie eignen sich gut zur Darstellung von langfristigen Trends, da sie es dem Trader ermöglichen, den Gesamtverlauf eines Marktes auf einen Blick zu erfassen. Allerdings geben diese Art Charts weniger Einblicke in die Volatilität des Marktes und sind nur von eingeschränktem Nutzen, wenn es darum geht, kurzfristige Handelsmöglichkeiten zu identifizieren.

Chartanalyse Linienchart Apple
Linienchart am Beispiel der Apple-Aktie mit Tages-Schlusskursen (Chart: TradingView)

Seine Vorteile spielt der Linienchart in längeren Zeiträumen aus. Hier sind mehr Informationen im Kursverlauf enthalten, was wiederum die Trends und Muster, die in den Kursbewegungen des Wertpapiers auftreten, offensichtlich werden lässt. So können die Trendrichtung, aber auch Seitwärtsphasen, schnell identifiziert werden.

Beispiel für einen Balkenchart, auch Barchart genannt

Der Balkenchart ist aus der Idee entstanden, mehr Informationen über den Kursverlauf abbilden zu können. Bei diesem Charttyp wird daher die Differenz zwischen Hoch- und Tiefststand der abgebildeten Zeiteinheit durch einen vertikalen Balken dargestellt.

Der Eröffnungskurs wird in der Regel auf der linken Seite durch einen horizontalen Strich gekennzeichnet, der Schlusskurs in gleicher Weise auf der rechten Seite. Für die Chartanalyse ist dies hilfreich, da durch die Schwankungsbreite zwischen Hoch- und Tiefstwert auch Rückschlüsse auf die Volatilität des Marktes gezogen werden können.

Chartanalyse Balkenchart Apple
Balkenchart am Beispiel der Apple-Aktie mit Wochenkursen (Chart: TradingView)

Die Farbe des Balkens kann je nach Marktbewegung unterschiedlich sein, wobei grüne Balken eine positive Preisbewegung und rote Balken eine negative Preisbewegung anzeigen. In der klassischen Variante sind die Balken jedoch einfarbig neutral, zum Beispiel grau, da die Bewegungsrichtung durch den Unterschied zwischen Eröffnung- und Schlusskurs bereits erkennbar ist.

Die häufigste Variante – der Candlestick-Chart

Ein Candlestick-Chart ist ein Charttyp, der – ähnlich wie der Balkenchart – den Eröffnungs-, Schluss-, Hoch- und Tiefststand eines Wertpapiers oder Finanzinstruments über einen bestimmten Zeitraum hinweg darstellt. Im Gegensatz zum Balkenchart werden jedoch die Preisbewegungen in Form von Kerzen dargestellt, wodurch ein besseres visuelles Verständnis der Marktbewegungen möglich ist.

Jede Kerze im Candlestick-Chart bildet die Kursentwicklung des Finanzinstruments in der gewählten Zeiteinheit ab. Der Körper der Kerze stellt die Preisspanne zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs dar, während die Dochte oder Schatten (auch Lunten genannt) die Preisspanne zwischen dem Hoch- und Tiefststand anzeigen. Wenn der Eröffnungskurs höher als der Schlusskurs ist, wird die Kerze normalerweise rot oder schwarz dargestellt, um anzuzeigen, dass es sich um einen bärische Entwicklung handelt. Wenn der Eröffnungskurs niedriger als der Schlusskurs ist, wird die Kerze normalerweise grün oder weiß dargestellt, um darzustellen, dass ein bullischer Verlauf stattgefunden hat.

Chartanalyse Kerzenchart Apple
Candlestick-Chart am Beispiel der Apple-Aktie mit Wochenkerzen (Chart: TradingView)

Candlestick-Charts bieten Tradern ein besseres visuelles Verständnis für die Marktbewegungen als andere Charttypen, da sie die Preisspanne auf einen Blick darstellen und auch die Eröffnungs- und Schlusskurse beinhalten. Dies ermöglicht es Tradern, Trends und Muster schneller zu erkennen und potenzielle Handelsmöglichkeiten zu identifizieren.

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Wie lassen sich Charts analysieren?

Hinter der Chartanalyse steckt die Idee, kurzfristige Kursbewegungen am Finanzmarkt vorherzusagen. Sie ist eine grundlegende Methode der technischen Analyse, die es Händlern ermöglicht, Preisbewegungen auf dem Markt zu verfolgen, zu bewerten und zu interpretieren.

Jeder Chart ist anders, gibt aber auch Hinweise auf bestimmte Muster und Trends, die auf mögliche zukünftige Preisbewegungen hindeuten. Für Händler kann die Chartanalyse eine wertvolle Ressource sein, um profitable Handelsentscheidungen zu treffen und potenzielle Gewinne zu maximieren.

Es gibt verschiedene Arten von Diagrammen, aber die meisten Trader verwenden Kerzendiagramme oder Balkendiagramme, da sie die meisten Informationen bieten. Diese Charts zeigen den Eröffnungs-, Höchst-, Tiefst-, Schlusskurs und das Handelsvolumen. Mit Indikatoren können Sie auch verschiedene Daten wie Unterstützungs- und Widerstandsniveaus analysieren.

Dieses Wissen hilft Ihnen, potenzielle Handelsmöglichkeiten zu erkennen und Ihren Entscheidungsprozess zu verbessern. Einige der beliebtesten Indikatoren sind gleitende Durchschnitte (GD bzw. Moving Averages /MA), der Relative Strength Index (RSI) und Bollinger Bänder (BB). Es gibt viele Vorteile der Chartanalyse für den Handelserfolg. Beispielsweise hilft Ihnen die Trendanalyse, Markttrends frühzeitig zu erkennen und immer einen Schritt voraus zu sein. Darüber hinaus hilft es Ihnen, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus besser vorherzusagen, um Entscheidungen über einen optimierten Tradeein- oder -ausstieg zu treffen.

Trotz ihres Potenzials ist die Chartanalyse jedoch keine perfekte Strategie. Viele Faktoren sollten berücksichtigt werden, bevor Sie einen Handel tätigen. Vor allem sollten Sie die Marktvolatilität berücksichtigen und auf alle relevanten Nachrichten achten. Außerdem gibt es keine Erfolgsgarantie. Daher ist es wichtig, immer eine Stop-Loss-Strategie zu verwenden, um Ihre Verluste zu minimieren.

Die Chartanalyse ist eine leistungsstarke technische Analysetechnik für Trader und kann – richtig angewendet – großes Potenzial für profitables Trading bieten. Mit Hilfe der Chartanalyse lassen sich nützliche Hinweise auf bestimmte Muster und Trends im Marktpreisverhalten sowie auf Unterstützungs- und Widerstandsniveaus finden.

Was ist Chartanalyse und wie unterscheidet sie sich von anderen Analysetechniken?

In der Chartanalyse werden Diagramme und verschiedene Indikatoren verwendet, um Markttrends zu erkennen und mögliche Preisbewegungsmuster zu identifizieren. Im Gegensatz zur fundamentalen Analyse, die auf den grundlegenden Finanzdaten der Unternehmen oder Wirtschaftsräume basiert, wird Chartanalyse nur in Bezug auf den reinen Kursverlauf des Wertpapiers verwendet.

Der Nutzen einer Chartanalyse liegt darin, dass sie es Tradern ermöglicht, den Markt zu beobachten und eine Vorstellung davon zu bekommen, wo sich der Kurs des Wertpapiers in Zukunft bewegen könnte. Obwohl es keine Garantie gibt, dass die Prognose korrekt ist, kann ein fundierter Einblick in die technische Analyse den Tradern helfen, besser informierte Handelsentscheidungen zu treffen.

Die technische Analyse basiert grundsätzlich auf dem Konzept der Markteffizienzhypothese – das heißt: Es wird angenommen, dass alle wesentlichen Informationen über das Unternehmen bereits im Preis des Wertpapiers berücksichtigt sind und es daher nicht möglich ist, den Markt mit fundamentaler Analyse zu schlagen. Die Chartanalyse versucht also, diese Informationen zu extrahieren und Muster in den Kurven oder Preisen zu identifizieren. Dadurch entsteht ein besseres Verständnis für die Dynamik des Finanzmarktes und somit ein Vorteil gegenüber anderen Investoren.

Chartanalyse GBPUSD Indikatoren
Chartanalyse GBPUSD mit Indikatoren (Chart: TradingView)

Chartanalysten betrachten meistens verschiedene Arten von Charts und Diagrammen – vom Bar-Chart über Candlesticks bis hin zum Linien-Chart –, um Trends in der Kursentwicklung zu erkennen. Sie nutzen auch technische Indikatoren wie gleitende Durchschnitte oder Relative Strength Index (RSI), um potenzielle Einstiegspunkte oder Ausstiegsmomente für Trades anzuzeigen. All diese Techniken können Trader beim Finden von Handelsmöglichkeiten unterstützen und ihnen helfen, ihr Risiko effektiv zu managen.

In der Zusammenfassung ergibt sich durch die Chartanalyse ein tieferer Einblick in den Markt als durch andere Analysetechniken. Sie bietet Tradern folgende Vorteile:

  • schnellere Erkennung von Trends
  • potenzielle Einstiegspunkte finden
  • Marken für das Risikomanagement bestimmen
  • fundierte Handelsentscheidungen unterstützen

Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Börsenhändler die Chartanalysetechniken als Grundlage für ihr Trading nutzen.

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Warum ist die Chartanalyse ein wertvolles Werkzeug für den Trader?

Chartanalyse ist ein wertvolles Werkzeug für den Trader, das es ihm ermöglicht, Trends und Verhaltensmuster der Märkte zu erkennen. Mit Chartanalyse können Anleger verschiedene Handelsansätze in unterschiedlichen Marktbedingungen untersuchen, um zu bestimmen, welche Strategie am besten für ihr Portfolio geeignet ist.

Dies bietet eine Reihe von Vorteilen für das Trading, angefangen von der Ermittlung des richtigen Einstiegspunkts bis hin zur Bestimmung der passenden Exit-Strategie. Auch die Positionsgröße und Anwendung des Risiko- und Moneymanagements lassen sich einfacher einschätzen.

Der wohl größte Nutzen der Chartanalyse für den Trader liegt in der Fähigkeit, Trends und Muster im Markt erkennen und darauf aufbauend profitable Handelsentscheidungen treffen zu können. Indem man Charts sorgfältig analysiert, lassen sich Zielzonen bestimmen, in deren Richtung sich ein bestimmter Markt entwickeln könnte.

Auch die Untersuchung historischer Preisbewegungen kann den Trader im Verständnis dafür unterstützen, wie sich bestimmte Assets in verschiedenen Marktsituationen verhalten. Überdies kann die Chartanalyse dazu beitragen, mögliche Fehlsignale zu identifizieren und Verluste zu minimieren.

Ein weiterer Vorteil der Chartanalyse ist die Fähigkeit, Stop-Orders strategisch zu platzieren und so Positionierungsfehler zu vermeiden. Da es viele verschiedene Arten von Stop-Orders gibt, kann die Chartanalyse helfen, den richtigen Ein- als auch Ausstiegspunkt für jede Position festzulegen. Dies stellt sicher, dass pro Trade nur ein festgelegter Teil des Handelskontos riskiert wird.

Insgesamt hat die Chartanalyse einen großen Nutzen für den Trader – über die Identifizierung von Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sowie der Ermittlung von Einstiegspunkten bis hin zur Minimierung potenzieller Risiken beim Handel -, was sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug macht. Durch die Kombination dieses Wissens mit anderen Techniken, wie beispielsweise der Fundamentalanalyse, können Händler ihre Performance weiter verbessern und die Gewinnchancen steigern.

Wichtige Technische Indikatoren und ihre Bedeutung bei der Analyse von Kurscharts

Zum Thema Indikatoren gibt es mittlerweile derart umfangreiche Informationen, dass es den Rahmen sprengen würde, das komplette Thema in diesem Artikel abzubilden. Für die Chartanalyse werfen wir an dieser Stelle einen Blick auf die geläufigsten Anwendungen und worin die Unterschiede liegen.

Einige der wichtigsten Indikatoren bei der technischen Analyse sind neben Trendlinien der Exponential Moving Average (EMA), der Simple Moving Average (SMA), die Bollinger Bänder und der RSI (Relative Stärke Index).

Gleitende Durchschnitte in der Chartanalyse

Ein gleitender Durchschnitt stellt den Durchschnittspreis eines Finanzinstruments über einen bestimmten Zeitraum dar und wird in der Regel vom Schlusskurs der entsprechenden Zeiteinheit abgeleitet. Es gibt viele verschiedene Arten von gleitenden Durchschnitten, aber sie basieren auf zwei grundlegenden Varianten:

Der Exponential Moving Average (Exponentiell gewichteter gleitender Durchschnitt) ist ein dynamischer Indikator, welcher die letzten X Werte des Kursverlaufs addiert und dividiert. Dieser endogene Zeitreihe orientiert sich stetig an der jüngeren Kursentwicklung. Der Single Moving Average (einfacher gleitender Durchschnitt) ist ein statischer Indikator, welcher die letzten X Werte des Kursverlaufs addiert und dividiert. Diese exogene Zeitreihe wird also linear berechnet. Der SMA läuft – bei gleichen Parametern – daher der Kursentwicklung weiter hinterher als der EMA.

Chartanalyse Volkswagen gleitende Durchschnitte
Tageschart Volkswagen mit 50-Tage SMA (grün) und 50-Tage EMA (blau) (Chart: TradingView)

Anleger können diese Indikatoren als Grundlage für Entscheidungen über das Eröffnen, Schließen und Erhöhen von Positionen nutzen. Ein gleitender Durchschnitt wird als grafische Linie dargestellt und errechnet anhand verfügbarer Daten einen Durchschnittswert. Ausreißer werden weniger stark angezeigt. Beispielsweise erfordert ein gleitender 50-Tage-Durchschnitt Daten für die letzten 50 Handelstage. Dieser Indikator für die Charttechnik ermöglicht es Ihnen, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus zu betrachten und Trends sowie deren Richtung zu identifizieren.

Chartanalyse mit dem RSI (Relative Stärke Index)

Der RSI (Relative Strength Index) zählt zu den Preisfolgeindikatoren. Da er zwischen zwei Extremwerten (Null bis 100) schwankt, wird diese Art von Indikatoren auch als Oszillator bezeichnet. Bei der traditionellen Interpretation des RSI weisen Werte über 70 darauf hin, dass der betreffende Markt überkauft oder überbewertet ist und möglicherweise eine Trendumkehr oder Korrektur vorbereitet. Ein RSI unter 30 zeigt an, dass der Basiswert überverkauft oder unterbewertet ist. Der Berechnungszeitraum wird in der Standardeinstellung auf die letzten 14 Perioden (Zeiteinheiten) angewendet.

Dieser Indikator dient hauptsächlich dazu, mögliche Umkehrpunkte zu identifizieren. Der RSI unterstützt die Erkennung von Trendumkehrungen für Aktien und andere Märkte wie Forex, Rohstoffe, Kryptowährungen, etc. Auch Divergenzen können gute Hinweise liefern: Unterscheidet sich der Verlauf des Aktienkurses vom Indikator, deutet dies auf eine bevorstehende Trendwende hin. Richtig eingesetzt, kann der RSI-Indikator gute Warnsignale liefern. In stark tendierenden Märkten können jedoch auch Fehlsignale entstehen.

Chartanalyse Volkswagen relative Staerke
Volkswagen Aktie mit dem RSI Indikator (Chart: TradingView)

Am Beispiel der Volkswagen-Aktie zeigen die beiden vertikalen blauen Linien mögliche Signale, an denen der RSI aus dem überverkauften Bereich wieder in die Normalzone dreht. In der Folge dreht auch der Aktienkurs wieder nach oben und hinterlässt einen lokalen Tiefpunkt. In diesem Beispiel konnte der Indikator den Beginn von Erholungsphasen im übergeordneten Abwärtstrend treffend signalisieren.

Anwendung der Bollinger-Bänder für die Chartanalyse

Die Bollinger Bänder kombinieren einen klassischen Durchschnitt mit der Preisschwankung (Volatilität) des betreffenden Basiswerts, beispielsweise einer Aktie. Das Zentrum der Bollinger Bänder bildet ein einfacher gleitender Durchschnitt (SMA), der in der Standardeinstellung aus 20 Perioden berechnet wird.

Darüber hinaus finden sich bei diesem Indikator noch ein oberes sowie ein unteres Band, welche mit dem SMA laufen. Der Abstand der Bänder zur Mittellinie des SMA wird aus der Standardabweichung der Kursbewegung berechnet. In trendlosen Märkten mit wenig Schwankung laufen die Bänder dadurch enger zusammen und lassen Schiebephasen erkennen. Ebenso kennzeichnen auseinanderdriftende Bänder neue Trendphasen und potenzielle Trades.

Chartanalyse Tesla Bollinger Baender
Chartanalyse Tesla mit Anwendung der Bollinger Bänder (Chart: TradingView)

Der Tageschart von Tesla ist ein gutes Beispiel für die Anwendung der Bollinger Bänder. Seitwärts laufende Bänder deuten auf eine Konsolidierungsphase hin, während Schlusskurse außerhalb der Bänder die nächsten Bewegungsphasen und auch kurzfristige Trendwenden einleiten können.

Charts mit Trendlinien analysieren

Ein weiterer wichtiger technischer Indikator ist die Trendlinie. Dieser Indikator zeigt an, welcher Trend gerade vorherrscht und ob sich der Vermögenswert in Richtung des Trends entwickelt oder nicht.

Trendlinien lassen sich auf verschiedene Weise verwenden, um Ihren Handel zu optimieren – etwa um Einstiegspunkte für den Kauf oder Verkauf von Aktien zu bestimmen oder potenzielle Exit-Strategien für bestehende Positionen zu identifizieren.

Damit eine Trendlinie signifikant ist, sollte sie durch drei Punkte laufen. Das sind in der Regel lokale Hoch- oder Tiefpunkte, es können jedoch genauso Eröffnungs- oder Schlusskurse verwendet werden. Auch in einem Linienchart lassen sich Trendlinien verwenden.

Verbindet eine Trendlinie mehrere Tiefpunkte, wirkt sie der Definition nach als Unterstützung. Umgekehrt kennzeichnet eine Trendlinie durch Hochpunkte des Kursverlaufs eher einen Widerstandsbereich. Auch horizontale Linien können auf diese Weise entstehen, sie kennzeichnen Zonen, an denen Angebot oder Nachfrage in den Markt kommt.

Chartanalyse Telekom Trendlinien
Chartanalyse der „Deutsche Telekom“-Aktie mit Trendlinien (Chart: TradingView)

Anhand des Beispiels der deutschen Telekom wird die Funktion von Trendlinien offensichtlich. Zunächst hat sich der Kurs am Widerstand abgearbeitet, bis der Aufwärtsdruck stark genug war, die rote Trendlinie zu brechen. Die grüne Ellipse zeigt anschaulich, dass der Markt diesen Durchbruch zunächst konsolidieren musste. Dabei wurde die Trendlinie erneut getestet, diesmal jedoch von oben auf Unterstützung.

Nachdem der neue Preisbereich von den Marktteilnehmern als “sicher” akzeptiert wurde, hat weitere Nachfrage eingesetzt und die Bewertung der Aktie steigen lassen.

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Das Potenzial der charttechnischen Analyse am Beispiel des Forex-Marktes

Chartanalyse ist eine wertvolle Technik, um die Preisentwicklung von Währungen auf dem Devisenmarkt einzuschätzen. Sie kann Ihnen helfen, bessere Prognosen der Marktrichtung und eine effizientere Handelsstrategie zu entwickeln.

Mit Hilfe der Chartanalyse können Sie die Kursentwicklung vergleichen, indem Sie historische Trends untersuchen und sich am gegenwärtigen Verlauf orientieren. Tatsächlich ist die charttechnische Analyse ein sehr mächtiges Werkzeug für jeden Forex-Trader. Mit diesen Information können sie feststellen, ob sich der Kurs in Richtung eines neuen Hochs oder Tiefs bewegt oder ob er sich in einem Seitwärtskanal befindet.

Auch im Forex-Markt können Trader mit Hilfe der Chartanalyse mögliche Eintrittspunkte identifizieren und so präzise Orders für das Eröffnen von Positionen planen. Zudem lassen sich unter Anwendung der Chartanalyse Stop-Loss- und Take-Profit Bereiche festlegen, um ihre Position zu schützen und Gewinne zu maximieren.

Chartanalyse EURUSD Trend RSI
Anwendung der Chartanalyse mit Trendlinien und RSI im EUR/USD (Chart: TradingView)

Chartanalyse ist daher ein nützliches Werkzeug für Forex-Trader. Natürlich ist es wichtig, stets auch die Risiken im Blick zu behalten und Positionen realistisch an den Markt anzupassen. Die beschriebenen Indikatoren und Hilfsmittel funktionieren bei Währungen ebenso wie bei Aktien, Rohstoffen, Zinsen, Futures und Indizes. Auch bei ETFs und CFDs lässt sich die Charttechnik anwenden.

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Beispielanwendungen von technischer Analyse in realen Trades

Jeder Trade ist einzigartig und stellt eigene Herausforderungen sowohl an das Positionsmanagement als auch die Behandlung des Portfoliorisikos. Mit der Chartanalyse lässt sich das Trading anhand der Kursverläufe untersuchen und optimieren. Auch bestehende Strategien können damit angepasst und effektiver gehandelt werden – ob in Aktien, Devisen oder anderen Finanzprodukten -, um letztlich die Erfolgsaussichten im Trading zu steigern. Die Anwendung verschiedener Tools, wie beispielsweise automatisierter Handelssysteme (Bots), nimmt immer mehr zu und wird durch die Anwendung künstlicher Intelligenzmodelle aktuell auf eine neue Stufe gehoben.

Im Folgenden schauen wir noch auf einige jüngste Beispiele für die Anwendung der Chartanalyse in unterschiedlichen Handelsinstrumenten:

Silber mit Zonen von Angebot und Nachfrage

In dieser Chartanalyse wird das Verhalten des Silber-Futures (SI) in Zonen von Widerstand (Angebot) und Unterstützung (Nachfrage) beleuchtet. Auf diese Weise lassen sich potentielle Umkehrpunkte ausloten.

Chartanalyse Silber Angebot und Nachfrage
Angebot und Nachfrage im Silber-Futures

Der verwendete Indikator auf Tradingview nennt sich Fluid Trades – SMC Lite und kann in den Einstellungen vielfältig auf das verwendete Underlying (Basiswert) angepasst werden.

Kryptowährungen – Bitcoin mit der Fibo Cross Strategie

Ein gutes Beispiel für die Kombination von Chartparametern zu einer Strategie ist der Fibo-Cross Indikator von Kagels-Trading. Persönlich nutze ich diesen Indikator, um Ausbrüche aus der „Wolke“ des Indikators in Trendrichtung zu handeln. Diese Einstiege sind im Bild mit grünen Ellipsen gekennzeichnet und haben jeweils ein Chance-Risiko-Verhältnis besser als 1:1,5 erfüllt.

Chartanalyse BTCUSD Fibo Cross
Chartanalyse des BTC/USD mit dem Fibo Cross Indikator

Wie der Indikator funktioniert und eine Reihe von Anwendungsbeispielen erläutert Phil Greineder in dieser Videoreihe auf YouTube (in der Videobeschreibung ist der Link zur kompletten Watchlist).

YouTube Video
Fibo Cross Indikator für TradingView

Aktuelle Chartanalysen für DAX, Gold und Euro

Fazit – Warum sollte man die Chartanalyse als Trader nutzen?

Für das Trading ist die Chartanalyse ein unverzichtbarer Bestandteil. Sie verhilft uns dazu, fundierte Entscheidungen über den Einstieg oder Ausstieg aus einer Position zu treffen. Mit der Charttechnik lassen sich potenzielle Handelsmöglichkeiten identifizieren, Trends vorhersagen und Zielzonen zur Gewinnmitnahme ermitteln.

Nutzer der Chartanalyse erhalten mehr Sicherheit in der Bewertung ihrer Positionen und verstehen, wie sich Kursbewegungen auf dem Markt entwickeln können. In Grenzen lassen sich Preismuster prognostizieren und damit Gewinne maximieren.

Ein weiterer Vorteil der Chartanalyse ist die Reduzierung des Risikos. Da es möglich ist, Trends zu bestimmen, kann man frühzeitig reagieren und sicherstellen, dass man in einem Marktszenario nicht unvorbereitet ist. Die Auswahl an Indikatoren bietet eine Fülle an Möglichkeiten, die Analyse an die persönliche Handelsstrategie und Risikoneigung anzupassen. Gerade zur Positionsgrößenbestimmung und Verlustbegrenzung ist dies unerlässlich.

Die Chartanalyse hat ihre Vor- und Nachteile und sollte nicht als alleinige Grundlage für Anlageentscheidungen betrachtet werden. Es ist ratsam, verschiedene Analysemethoden zu kombinieren und auch andere Informationen wie Unternehmensnachrichten und globale Ereignisse zu berücksichtigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Häufige Fragen zur Chartanalyse

Was ist Chartanalyse?

Die Chartanalyse ist eine Methode zur Bewertung und Vorhersage von Finanzmärkten, die auf der Analyse von Diagrammen basiert, die historische Preis- und Handelsvolumendaten enthalten.

Welche Informationen liefern Charts?

Charts liefern Informationen über den Preisverlauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten über einen bestimmten Zeitraum. Sie zeigen die Höchst- und Tiefstkurse sowie das Handelsvolumen an.

Welche Bedeutung haben Trends in der Chartanalyse?

Trends sind ein zentraler Aspekt der Chartanalyse. Durch die Identifizierung von Aufwärts-, Abwärts- oder Seitwärtstrends können Marktbewegungen vorhergesagt werden.

Was sind Unterstützungs- und Widerstandsniveaus?

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Bereiche auf dem Chart, an denen der Kurs historisch gesehen Unterstützung oder Widerstand gefunden hat. Sie dienen als Richtwerte für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Was sind Chartmuster?

Chartmuster sind spezifische Formationen auf Diagrammen, die auf bestimmte Kursbewegungen hinweisen können. Beispiele für Chartmuster sind Dreiecke, Kopf-Schulter-Formationen, Flaggen und Wimpel.

Welche Rolle spielen technische Indikatoren?

Technische Indikatoren sind mathematische Berechnungen, die auf Preis- und Volumendaten basieren. Sie werden verwendet, um zusätzliche Informationen über die Marktbewegungen zu liefern. Beispiele für Indikatoren sind gleitende Durchschnitte, Relative Stärke Indizes (RSI) und Stochastik.

Ist die Chartanalyse allein ausreichend, um Anlageentscheidungen zu treffen?

Die Chartanalyse sollte nicht als alleinige Grundlage für Anlageentscheidungen betrachtet werden. Es ist ratsam, verschiedene Analysemethoden zu kombinieren und auch andere Informationen wie Unternehmensnachrichten und globale Ereignisse zu berücksichtigen.

Kann die Chartanalyse die zukünftige Kursentwicklung genau vorhersagen?

Die Chartanalyse kann Hinweise auf mögliche Kursbewegungen geben, aber sie ist keine absolute Vorhersage. Marktbewegungen können von vielen Faktoren beeinflusst werden, und die Chartanalyse kann nicht alle Aspekte berücksichtigen.

Wie lerne ich Chartanalyse?

Es gibt viele Bücher, Online-Kurse und Schulungen, die sich mit der Chartanalyse befassen. Es ist ratsam, sich gründlich in die Grundlagen einzuarbeiten und praktische Erfahrungen zu sammeln, um die Chartanalyse besser zu verstehen.

Gibt es Risiken bei der Anwendung der Chartanalyse?

Ja, wie bei jeder Anlagestrategie gibt es auch bei der Chartanalyse Risiken. Es besteht die Möglichkeit falscher Interpretationen oder unvorhergesehener Ereignisse, die die Kursentwicklung beeinflussen können.

Karsten Kagels