Daytrading-Strategien für Anfänger – der Guide (2023)

Was ist die beste Daytrading-Strategie für Anfänger?

Eine Daytrading-Strategie, mit der Anfänger einfach Geld verdienen können.

Eine Daytrading-Strategie, die Anfänger als Startpunkt verwenden können, um zu lernen und sich zu verbessern, indem sie ihre Verluste klein halten.

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Beste Daytrading-Strategie für Anfänger sorgt für maximale Trader-Entwickung bei minimalem Risiko

Trading-Anwärter sollten sich nicht von Gewinnen leiten lassen. Vielmehr sollte sich Ihre Trading-Strategie darauf ausrichten, Ihr Risiko zu beherrschen und sich selbst als Trader auszubilden.

Einsteiger ins Daytrading sollten sich nicht zu der Annahme verleiten lassen, dass es möglich ist, Tag für Tag Gewinne im Daytrading zu erzielen, ohne zuerst die damit verbundenen Risiken zu verstehen.

Daytrader müssen in der Lage sein aus ihren Trades zu lernen und die richtige Geisteshaltung zu entwickeln, um Ihr Überleben am Markt zu sichern.

Halten Sie also nach Daytrading-Strategien Ausschau, die mit den folgenden Merkmalen ausgestattet sind, um Ihren Daytrading-Weg richtig zu begehen.

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Nur gelegentliche Daytrades für Anfänger

Anfänger sollten nur selten traden. Für Trader, die sich erst an ihr Trading-Ziel herantasten, ist weniger traden besser als zu viel zu traden. Dies stellt eine Form der Risiko-Kontrolle dar.

Selten zu traden, bedeutet auch, dass Sie Zeit haben, um aus Ihren Trades zu lernen. Sie werden dann auch in der Lage sein, sich Ihrer Emotionen bewusster zu werden und Ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten. Dutzende Trades in aufgeregtem Zustand einzugehen, wird nur Ihre Urteilskraft bei der Analyse trüben und Gefühle der Angst und der Gier befeuern. Befolgen Sie diese Ratschläge, und traden Sie seltener.

  1. Vermeiden Sie Scalping-Strategien.
  2. Handeln Sie in größeren Zeitrahmen (Verwenden Sie 5-Minuten-Charts anstatt 5-Sekunden-Charts).
  3. Gehen Sie äußerst selektiv vor und nehmen Sie nur die besten Trades.

Einsteigern wird prinzipiell eher empfohlen im Swing Trading zu beginnen. Dies verringert die Anzahl der Trades auf natürlichem Wege. Zudem wird das auf Emotionen basierende Ein- und Aussteigen erschwert, da Positionen über mehrere Tage offen gehalten werden.

Betreiben Sie Daytrading mit dem Trend

Daytrader prahlen gerne damit, dass sie angeblich das Hoch oder das Tief des Tages erwischt haben.

Wenn sie den Höchst- oder Tiefststand eines Trends erwischt haben, fühlen sie sich wie ein Held. Wenn ihnen das nicht gelungen ist, fühlen sie sich wie ein Versager, der versucht, den Kampf mit dem Trend aufzunehmen, der den Anschein erweckt, als setze er sich ewig fort.

Beim Trading geht es nicht um Helden oder Versager. Es geht um Geduld und Beharrlichkeit.

The Trend is your friend.

Faustregel im Trading

Ein Trend-Trader muss Geduld aufbringen und warten, bis sich ein Trend entwickelt. Er muss auch Ausdauer besitzen, indem er nur Trades eingeht, die dem laufenden Trend entsprechen. Er darf nicht versuchen den Höchst- oder Tiefstkurs zu erwischen. Traden mit dem Trend hilft dem Anfänger dabei, sich auf die Geistesverfassung auszurichten, die für konstante Rentabilität erforderlich ist.

Das passive Positionsmanagement für Daytrading

Ein Daytrading-Anwärter sollte seinen Stop-Loss und den Take-Profit für jeden Trade festlegen und diese dann sich selbst überlassen. Passen Sie weder Ihre Verluststopps noch Ihre Gewinnziele nachträglich an.

Anfänger neigen dazu ihre Stopps und Gewinnziele gefühlsmäßig zu ändern. Sie nehmen Anpassungen vor, weil sie durch die blinkenden Gewinn- und Verlustzahlen auf dem Bildschirm beeinflusst werden. Nur souveräne und erfahrene Trader, die ihre Trades auf Basis einer objektiven Analyse verwalten, werden hierbei Erfolg haben.

Doktern Sie nicht an Ihrer Position herum, da Sie weder Vertrauen in Ihre Kompetenz, noch Kontrolle über Ihre Gefühle besitzen. Belassen Sie besser Ihren Stop-Loss und Ihr Gewinnziel so wie sie sind und kümmern sich nicht mehr darum. Sie haben diese doch aus einem bestimmten Grund genau so festgelegt!

Nehmen Sie stattdessen ein Stück Papier und schreiben Sie nieder, was Sie tun würden, wenn Sie tatsächlich eine Veränderung an Ihrer Position vornehmen sollten. Reflektieren Sie Ihre Gedanken und den Prozess dahinter! Hätten Sie Ihre Position wirklich verbessert? Überlegen Sie, ob Sie der Änderung bei der nächsten Gelegenheit einen Versuch gewähren sollten und verbessern Sie Ihr Trading so Stück für Stück.

Sammeln Sie eine größere Anzahl an Stichproben an – es sollten mindestens 30 Trades sein. Vergleichen Sie die Ergebnisse des passiven Managements Ihrer Trades mit den Trades, bei denen Sie aktiv eingegriffen haben. Daraufhin können Sie beurteilen, ob und wie Sie Ihre Trades aktiv managen sollten.

Diese Regel des passiven Trade-Managements wird einen Anfänger davon abhalten, seinen Stop-Loss zu stornieren. Ein Stop-Loss ist das wichtigste Kontrollinstrument zur Eindämmung des Risikos.

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Beispiel: Die Anwendung der 9/30 Daytrading-Strategie für Anfänger

Die meisten Daytrading-Strategien können auch von Anfängern angewendet werden. Wir werden sehen, wie man das 9/30 Trading-Setup einsteigerfreundlich entsprechend der bereits erörterten Merkmale anpasst.

  1. Die besten Trades des 9/30 Trading-Setups sind die ersten Pullbacks (Rücksetzer) nach einem neuen Kreuzen der Gleitenden Durchschnitte. Wir wollen unsere Daytrading-Strategie vorerst darauf beschränken, nur diese seltenen Einstiege wahrzunehmen.
  2. Die 9/30 Trading-Strategie nutzt Retracements. Wenn man sich an die Regeln hält, wird man automatisch mit dem Trend gehen.
  3. Platzieren Sie Ihr Gewinnziel am vorigen Hoch oder Tief des Trends und setzen Sie Ihren Stop-Loss einen Tick unter bzw. über der Signalkerze. Nehmen Sie anschließend keinerlei Anpassungen vor.

Bitte schön! Nun kennen Sie eine vernünftige Daytrading-Strategie für Anfänger. Denken Sie daran, dass die beste Daytrading-Strategie für Anfänger nicht das perfekte Trading-Setup ist. Sie ist jedoch der beste Startpunkt zum Erfolg.

Schauen Sie hier in unsere Trading-Setup-Sammlung für viele weitere Daytrading-Strategien, die ebenfalls einsteigerfreundlich sind.

Sie möchten effektiv Daytrading lernen? Dann wagen Sie einen Blick in unseren Artikel: So lernen Sie Daytrading.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlicht: The best Day Trading Strategy for Beginners

Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud


Daytrading Strategie in nur 6 Schritten entwickeln

Eine Daytrading Strategie, die funktioniert. 6 Schritte, die Sie gehen müssen.
Eine Daytrading Strategie entwickeln, die funktioniert

Wie viele Daytrading-Strategien haben Sie bereits ausprobiert? Funktionieren sie? Können Sie diese funktionsfähig machen? Die Strategie muss zu Ihren Erwartungen passen:

  • Eine Daytrading-Strategie, die für Sie funktioniert, funktioniert vielleicht nicht bei mir (anderer Trading-Stil).
  • Eine Daytrading-Strategie, die gegenwärtig funktioniert, könnte vielleicht in Zukunft scheitern.
  • Eine Daytrading-Strategie, die in diesem Markt funktioniert, funktioniert vielleicht nicht in einem anderen Markt.

Eine funktionierende Daytrading-Strategie zu finden ist kein linearer Vorgang. Es ist ein langwieriger Prozess, der Zeit und harte Arbeit erfordert.

Schritt 1: Wählen Sie eine Daytrading-Strategie aus, die zu Ihrem Trading-Stil passt und vernünftig ist

Die ersten Schritte müssen Sie in trüben Wassern gehen. Anfangs können Sie noch gar nicht wissen, welche Daytrading-Strategie funktionieren wird. Jeder behauptet, dass seine Strategie funktioniert. Jeder glaubt, den Stein der Weisen gefunden zu haben und ist begierig darauf, seine vermeintlichen Erkenntnisse zu teilen – gegen Geld versteht sich.

Aber wem sollten Sie vertrauen? Sich selbst (und Kagels Trading).

Untersuchen Sie so viele Trading-Strategien, wie Sie können. Suchen Sie dann eine heraus, die sinnvoll für Sie ist. Sollten Sie mehrere interessante Strategien finden, archivieren Sie diese. Vielleicht testen Sie sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Schritt 2: Erlernen Sie, wie man eine Daytrading-Strategie praktisch umsetzt

Dies ist die Erkundungsphase. Ermitteln Sie so viel wie möglich über die von Ihnen ausgewählte Trading-Strategie. Recherchieren Sie online, lesen Sie Trading-Bücher und in Internetforen. Untersuchen Sie historische Kurscharts.

Wenn Sie sich beispielsweise für eine Daytrading-Strategie mit MACD und Insidebar entschieden haben, dann lernen Sie alles, was möglich ist über den MACD-Indikator und Insidebars.

Konzentrieren Sie sich darauf, wie Sie die besten Daytrading-Setups finden können.

Schritt 3: Schreiben Sie Ihre Daytrading-Regeln auf

Kombinieren Sie die Daytrading-Strategie, die Sie in Schritt 1 ausgewählt haben, mit dem, was Sie in Schritt 2 gelernt haben. Schreiben Sie darauf aufbauend Ihre Daytrading-Regeln und -Richtlinien auf.

An die Regeln müssen Sie sich ohne Ausnahme halten. Ihre Daytrading-Regeln sollten die Bedingungen für die Trade-Einstiege und Trade-Ausstiege festlegen. Die Richtlinien hingegen legen die Teile der Trading-Strategie fest, wo Sie Ermessensspielraum haben.

Beispielsweise verlangt Ihre Regel, dass die Kurse über dem 20er Gleitenden Durchschnitt schließen, damit Sie Long Trades eingehen können. Dieser Regel müssen Sie dann ohne jegliche Ausnahme folgen.

Ihre Richtlinien besagen, dass Sie einen Tick über der Pin-Bar kaufen sollten. Sie können aber auch nach eigenem Ermessen über einer bullischen Innenkerze kaufen.

Simulieren Sie 30 Daytrades

Machen Sie sich bereit für die (virtuelle) Umsetzung. Besorgen Sie sich einen Daytrading-Simulator, falls Sie noch keinen haben.

Folgen Sie den Trading-Regeln, die Sie in Schritt 3 aufgeschrieben haben und führen Sie 30 Trades mit Ihrem Daytrading-Simulator durch. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie hier vorerst mit der kleinsten Positionsgröße handeln. So werden Ihre Verluste beim Testen gering gehalten.

Führen Sie den Bewertungszyklus für jedem Trade durch.

Folgen Sie einem Null-Toleranz-Grundsatz, was das Missachten der Regeln anbelangt!

Sie weichen von den Regeln ab? Dann fangen Sie mit den 30 Trades noch einmal von vorne an! Es besteht der Wunsch die Regeln abzuwandeln? Dann beginnen Sie die Trade-Zählung ebenfalls wieder von vorne.

Nach 30 simulierten Trades entsprechend Ihrer Regeln stellt sich die Frage: Machen Sie Gewinne (auf dem Papier)?

Ist dies der Fall, dann gehen Sie zu Schritt 5 über. Falls nicht, dann nehmen Sie Ihr Archiv für Daytrading-Strategien zur Hand und beginnen Sie wieder mit Schritt 1.

Schritt 5: Beginnen Sie das Daytrading mit echtem Geld

Dies ist der aufregendste Teil für die meisten Trader, aber zugleich auch der, bei dem die größten Gefahren lauern.

Zuerst kommt das Risiko: Schauen Sie auf die schlimmste Verlustfolge (Drawdown), die Sie im Laufe der 30 Paper Trades erlitten haben. Verdoppeln Sie diese! So erhalten Sie das minimale Risikokapitel, das Sie für Ihren Daytrading-Stil benötigen und vorhalten sollten.

Betrug Ihre schlimmste Verlustfolge beispielsweise 2.000 $, so sollten mindestens 4.000 $ auf Ihrem Trading-Konto vorliegen.

Falls Sie mit Futures handeln, dann addieren Sie die Daytrading-Margin zu diesem Betrag hinzu.

Bei Aktien oder Optionen addieren Sie 25.000 $ zu diesem Betrag hinzu, um die Bedingungen der SEC zu erfüllen.

Fangen Sie mit einem Kontrakt an. Erhöhen Sie die Positionsgröße vorerst nicht.

Halten Sie sich an Ihre Trading-Regeln, wie Sie das auch während Ihres Paper Tradings getan haben. Gehen Sie von viel intensiveren Emotionen aus, wenn Sie Ihr echtes und hart verdientes Geld einsetzen. Rechnen Sie mit schlechteren Ergebnissen. Das Einhalten Ihrer Regeln ist bei diesem Schritt unverzichtbar, um einem Kapitalverlust vorzubeugen.

Dieser Schritt wird offenbaren, ob Ihre Daytrading-Strategie auch in der Praxis funktioniert. Hierbei beziehen wir auch gleich die psychologischen Aspekte des Daytradings mit ein.

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Schritt 6: Funktioniert Ihre Daytrading-Strategie?

Nach dem Ausführen von 30 Papiertrades gemäß Ihren Daytrading-Regeln sollten Sie diese Antwort bereits kennen.

Dieser letzte Schritt ist nicht das Ziel, sondern ein Prozess. Unterziehen Sie Ihre Daytrading-Strategie auch weiterhin einer kontinuierlichen Überprüfung. Wie bereits erwähnt: Eine Daytrading-Strategie, die jetzt funktioniert, funktioniert vielleicht in der Zukunft nicht mehr.

Ihre Strategie funktioniert? Dann sollten Sie mehr über die Geldmanagement-Modelle erfahren, um Ihr Risiko bewusst zu handhaben, bevor Sie sich mit der Erweiterung Ihrer Positionsgröße befassen.

Sollte Ihre Strategie immer noch nicht funktionieren, dann gehen Sie wieder zu Schritt 1 zurück und probieren es erneut.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlicht: 6 Steps to find a Day Trading Strategy that works

Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud


Daytrading-Strategie in wenigen Schritten entwickeln

Warum lieben Trader einfache Trading-Strategien? Die einfachste Daytrading-Strategie ist zumeist auch die flexibelste. Folglich ist eine einfache Daytrading-Strategie eine brauchbare Ausgangsbasis für jeden Trader.

Es existiert eine Vielzahl einfacher Trading-Strategien, wozu auch die Strategie des Trendbar-Fehlsignals und die einfache Strategie unter Verwendung der Bollinger Bänder gehört. Diese beiden Strategien sind unkompliziert und problemlos umsetzbar. Allerdings könnten diese Strategien nicht zu Ihrem Tradingstil passen. Entwickeln Sie einfach Ihre eigene Daytrading-Strategie, falls Sie keine passende Strategie finden sollten!

Wir geben Ihnen ein Muster vor, an dem Sie sich bei der Gestaltung Ihrer eigenen Daytrading-Strategie orientieren können. Diese Strategie sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Sie sollte die wichtigen Teile einer robusten Trading-Strategie abdecken.
  • Sie sollte nicht mehr als zwei Trading-Indikatoren verwenden.
  • Sie sollte Ihnen ermöglichen, Ihre Lieblingsinstrumente zu integrieren.
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Traden Sie einfach das Trendmuster

Das ist die grundlegende Mustervorlage für den Handel von Intraday-Trends.

1. Erkennen Sie den Trend

Machen Sie zuerst den Trend ausfindig. Halten Sie es einfach und wählen Sie nur ein Trendfolgeinstrument als Hilfsmittel aus.

Vorgeschlagene Trendinstrumente:

  • Gleitender Durchschnitt mit einer Aufwärtsneigung oder einer Kreuzung mit einem anderen gleitenden Durchschnitt
  • MACD, der sich über die Nulllinie bewegt
  • ADX über 25
  • Trendlinien (höheres Hoch und höheres Tief, oder tieferes Hoch und tieferes Tief)
  • Oszillator mit einer langen Beobachtungsperiode (Stochastik, CCI, RSI u.a.)

2. Legen Sie ein Retracement fest

Nun warten Sie, bis sich der Trend abschwächt und es zu einer Kurskorrektur kommt, bevor Sie das Retracement (Rücklauf) handeln.

Auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, kann Sie zu Ihrem Ziel bringen – ganz klar. Allerdings könnte sich das Aufspringen als schwierig erweisen, falls Sie sich nicht verletzen wollen. Genauso ist es auch beim Traden von Trends. Wir können auf den Trend aufspringen, solange er in Gang ist. Der Knackpunkt liegt jedoch darin, Stop-Loss Aufträge zu setzen, um uns zu schützen.

Das ist kein Problem, wenn Sie einen langfristigen Trend handeln. Daytrader haben jedoch ein begrenztes Gewinnpotenzial innerhalb des Handelstages. Daher benötigen wir genaue Verluststopp-Punkte, um unserer positiven Erwartung Schützenhilfe zu leisten.

Legen Sie das Retracement innerhalb eines Trends fest. Bei der Holy Grail Trading-Strategie spricht man von einem Retracement, wenn die Kurse in einem Aufwärtstrend zum gleitenden Durchschnitt zurückfallen.

Denken Sie stets an Ihre Zielsetzung. Wählen Sie nur ein Instrument aus, das Ihnen bei der Feststellung des Retracements behilflich ist. Wenn Sie das gleiche Instrument verwenden können, das Sie im ersten Schritt gewählt haben, dann sind Sie ein meisterhafter minimalistischer Trader.

Vorgeschlagene Instrumente zur Feststellung eines Retracements:

  1. Gleitender Durchschnitt
  2. Oszillator
  3. Trendlinienbruch
  4. Bruch eines vorangegangenen Swing-Tiefs (für Long Positionen) oder Swing-Hochs (Short Positionen)
  5. Kursmuster wie den Drei-Kerzen-Pullback

3. Ein- und Ausstiegsregeln

Eine Daytrading-Strategie ohne konkrete Einstiegs- und Ausstiegsregeln ist nicht vollständig. Sie müssen ganz genau wissen, wann Sie in eine Position einsteigen und wann Sie aussteigen, sodass Sie ohne Zögern handeln können, ohne zu zögern. Diese spezifischen Regeln sind auch hilfreich, um das Risiko-Ertrag-Verhältnis für jeden Trade zu bestimmen.

Sie sollten keinen weiteren Indikator einsetzen, um alles möglichst einfach zu halten. Benutzen Sie die Indikatoren, die Sie im ersten Schritt ausgewählt haben:

Vorgeschlagene Einstiegsmethoden:

Vorgeschlagene Ausstiegsmethoden:

  • Barformationen und Candlestick-Formationen
  • Vorheriges Extrem des Trends
  • Der Oszillator wechselt die Richtung
  • Gemessene Kursbewegung (Measured Move)

Beispiel für eine einfache Daytrading-Strategie

Daytrading Strategie Trendlinien Trading
1. Eine gezeichnete Trendlinie mit niedrigeren Hochs definiert einen Abwärtstrend. | 2. Bruch der Trendlinie | 3. Shorteinstieg mit bärischer Pin Bar. | 4. Ausstieg am vorherigen Trend-Extrem.

Dies ist ein 3-Minuten-Chart von CL Futures (Crude Oil an der NYMEX).

  1. Wir verwenden Trendlinien, um die Swingpunkte zur Definition eines Trends zu verbinden.
  2. Wir benötigen einen Bruch der Trendlinie, bevor wir uns nach Fortsetzungstrades umschauen.
  3. Wir steigen mit einer Pin Bar ein.
  4. Wir steigen beim vorherigen Extremwert des Trends aus.

Wir haben nur die Trendlinie als Trading-Werkzeug verwendet, ansonsten keine weiteren Trading-Indikatoren. Wir haben eine einfache Kursformation für den Einstieg und einen vorherigen Widerstand für den Ausstieg eingesetzt.

Das war’s. Traden Sie in einfacher Weise.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlicht: Template for a Simple Day Trading Strategy

Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud

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