Trading-Mindset: So wichtig ist es für erfolgreichen Handel (2023)

Bevor wir tiefer einsteigen, möchte ich Sie zunächst dazu beglückwünschen, dass Sie diesen Blogartikel lesen. Denn es zeigt, dass Sie sich für das im Trading so unglaublich wichtige und noch immer unterschätzte Thema Trading-Mindset interessieren. Ich bin mir sicher, dass Sie viele wertvolle Inhalte aus diesem Beitrag nutzen können, um Ihr Trading maßgeblich zu verbessern.

Wer ist der Autor dieses Artikels und warum darf er über das Thema Trading Mindset reden?

Mein Name ist Maté Radovcic, ich bin Trading Mindset Coach und ich behaupte aus voller Überzeugung sowie aus eigener Erfahrung:

95 % des Erfolges im Trading resultiert aus dem richtigen Mindset.

Als ich vor über 10 Jahren mit dem Handel an der Börse begann, hatte ich keine Idee von einer backgetesteten Handelsstrategie, oder die leiseste Ahnung von Trading-Mindset.

Geleitet von Werbung die mir suggerierte, dass man im Trading mit ein paar Klicks schnell und einfach Geld verdienen kann, habe ich eines sehr schnell gelernt: Man kann mit ein paar Klicks ebenso schnell und einfach Geld verbrennen, wenn man nicht vorher in Wissen investiert.

Maté Radovcic, Autor von Trading Mindset
Maté Radovcic

Auf der Suche nach den Antworten, warum ich mein Trading-Konto innerhalb von 3 Tagen an die Wand gefahren hatte, bin ich immer wieder über mich selbst gestolpert. Egal wie sehr ich die Fehler auch bei anderen gesucht habe, musste ich mir letztlich doch immer selbst an die Nase fassen.

Die Faszination der Börse gepaart mit der Faszination darüber, dass all unser Handeln aus unserem Mindset bzw. aus unseren Kognitionen und Emotionen entspringt, hat mich gefesselt und bis heute nicht losgelassen.

Ein Studium der angewandten Psychologie und über 10 Jahre Handelserfahrung an der Börse später weiß ich: Die Börse ist die gnadenlose Begegnung mit uns selbst! Wenn wir mit unserem Kapital handeln sind wir starken Emotionen wie Gier und Angst ausgesetzt. Selbstsabotage und unterbewusste Wahrnehmungsverzerrungen sind an der Tagesordnung.

Eine backgetestete Handelsstrategie oder ein ausgezeichneter Signalservice – wie Sie Ihn hier bei Kagels Trading bekommen – ist die absolute Grundlage, um an der Börse kontinuierlich Rendite zu erzielen. Dies setzt allerdings voraus, dass Sie es schaffen die Strategie oder die Signale zu 100 % korrekt umzusetzen. Und genau daran scheitern die meisten Trader.

Sobald Sie sich nicht mehr (und seien es nur ein paar Trades) an Ihren Trading-Plan halten, zerstören Sie den statistischen Vorteil, den Ihre Handelsstrategie bietet. Eine verminderte Rendite oder gar ein Verlust am Ende des Jahres ist die Folge.

Wie schaffen Sie es Ihren Handelsplan zu 100 % umzusetzen und damit die höchstmögliche Rendite aus Ihrer Handelsstrategie zu erzielen? Genau da kommt das Trading-Mindset ins Spiel…

Da dies kein wissenschaftlicher Artikel, sondern meine persönliche Meinung zu dem Thema darstellt, werde ich im Folgenden auf Quellenangaben verzichten. Ich möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich das hier aufgeführte Wissen natürlich nicht allein erforscht habe. Es ist vielmehr die Essenz meines Wissens, dass ich mir in unzähligen Stunden des Selbststudiums, während meiner Coachings, im Studium an der Hochschule und zum Teil schmerzhaft durch „Trial and Error“ angeeignet habe.

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Was versteht man unter Trading Mindset?

Das Trading-Mindset beschreibt grob zusammengefasst die mentale Zusammensetzung des Traders. Dazu gehören die bewussten und unterbewussten Gedanken bzw. Kognitionen sowie die Emotionen des Traders.

Ziel ist es sich seiner unbewussten Prozesse bewusst zu werden und diese durch gezielte Maßnahmen und Techniken umzuprogrammieren, sodass der Trader in der Lage ist profitablere Handelsentscheidungen zu treffen und weniger seinen unterbewussten Fallstricken unterliegt.

Wahrnehmung und Gedanken des Traders (Kognitionen)

Jeder Mensch hat nahezu ununterbrochen Gedanken. Unser Gehirn ist schlichtweg dazu geschaffen ohne Pause Daten aufzunehmen, zu verarbeiten und einen Output zu geben. Im Trading geschieht dies natürlich auch.

Wir unterscheiden dabei zwischen bewussten und unbewussten Vorgängen, wobei nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen 95 % aller Kognitionen unbewusst ablaufen. Das heißt Sie verarbeiten mit Ihrer bewussten Wahrnehmung lediglich eine sehr kleine Spitze des Eisbergs.

Diese 5 % ige Spitze an z.B. Chartdaten, News und Indikatorendaten können Sie im Trading kontrollieren. Die Verarbeitung der restlichen 95 % hängt davon ab, inwieweit Sie Ihr Unterbewusstsein bzw. Mindset programmiert haben.

Sind Sie auf Profitabilität „programmiert“ läuft alles nach Plan. Wenn nicht, dann äußert sich das z.B. in:

  • Overtrading,
  • Disziplinlosigkeit oder
  • emotionsbasiertem Handel

Kurzum: Sie machen Verlust!

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Emotionen und Bedürfnisse des Traders

Emotionen gehören streng genommen auch zu den Kognitionen. Was viele nicht wissen: Wir können mit unserem Bewusstsein Einfluss auf unsere Emotionen nehmen.

Typische Emotionen im Trading sind:

  • Angst
  • Reue
  • Wut
  • Gier
  • Freude
  • Euphorie

Schaut man sich die Emotionen und Bedürfnisse des Menschen im Hinblick auf Trading genauer an, stellt man eines schnell fest:

Wir sind von der Evolution super auf das Überleben in der Wildnis vorbereitet worden, aber leider überhaupt nicht für das Erzielen von Rendite an der Börse.

Daher ist es unglaublich wichtig, sein Trading auf rationale Entscheidungen, statt auf emotionale Entscheidungen zu stützen.

Das beste Beispiel dafür ist der Dispositionseffekt: Dieser beschreibt das Phänomen, warum Trader Gewinne zu früh mitnehmen und Verluste laufen lassen, statt sie zu begrenzen. Was an der Börse überhaupt keinen Sinn ergibt, hat uns evolutionär das Überleben gesichert.

Ein anschauliches Beispiel zum besseren Verständnis:

Versetzen wir uns in die Steinzeit und gehen auf Nahrungssuche. Wir finden einen Strauch mit kleinen aber leckeren Beeren (psychologisch: eine kleine Belohnung) und haben nur noch wenig Tageslicht, sodass wir uns entscheiden müssen die Beeren zu pflücken oder weiterzugehen und auf einen ergiebigen Apfelbaum zu hoffen.

Die kleine Belohnung mitzunehmen und sicher etwas zu essen zu haben, sichert unser Überleben in der Situation eher, als die Hoffnung auf einen größeren Fund. Psychologisch gesehen überwiegt in diesem Fall das Bedürfnis nach Sicherheit gegenüber der Hoffnung auf einen höheren Ertrag.

An der Börse ist dies die Erklärung dafür, warum wir dazu neigen, kleine Gewinne lieber zu sichern und mitzunehmen, anstatt sie laufen zu lassen in dem Risiko sie wieder zu verlieren. Sind wir also in einem Buchgewinn, so überwiegt unser Bedürfnis nach Sicherheit gegenüber der Hoffnung auf einen höheren Ertrag. Hinzu kommt noch die Angst vor Reue sich einen möglichen Gewinn entgehen zu lassen… Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen.

Und warum lassen Trader Verluste laufen?

Versetzen wir uns wieder in die Steinzeit. Wir laufen und laufen aber finden gar nichts zu essen und haben großen Hunger.

In diesem Fall (wenn wir bereits im Verlust sind) hilft uns das Bedürfnis nach Sicherheit nicht weiter, denn wir haben nichts zum Absichern, brauchen aber die Hoffnung, um weiterzulaufen und am Ende doch noch etwas zu essen zu finden.

Psychologisch betrachtet überwiegt demnach in einer Verlustposition die Hoffnung auf steigende Kurse, gegenüber dem Bedürfnis nach Sicherheit: Also lieber einen kleinen anstatt einen großen Verlust zu machen. Und natürlich spielt auch hier wieder die Angst vor Reue mit.

Die Lösung: Der Trader muss diesen Effekt zunächst bewusst verstehen und kann diesen Effekt anschließend durch z.B. gezieltes Achtsamkeitstraining oder andere Techniken entkräften. Er ist dadurch in der Lage wieder rationale, statt emotionale Entscheidungen zu treffen und seine Verluste gemäß seiner Handelsstrategie zu begrenzen, während er Gewinne laufen lässt.

Was ist das perfekte Trading-Mindset?
Was ist das perfekte Trading-Mindset?

Drei mögliche Auswirkungen eines negativen Trading-Mindsets

Sie wissen bereits, dass 95 % aller Prozesse im Gehirn unterbewusst ablaufen. Dadurch ist auch klar, dass wir im Trading darauf angewiesen sind, dass unser Unterbewusstsein die richtigen, also profitablen Schlüsse aus den verarbeiteten Daten zieht.

Was aber passiert, wenn dies nicht der Fall ist? Die einfache Antwort ist: Wir machen Verlust oder erreichen unsere Renditeziele nicht. Und dass, ohne dass wir so recht wissen warum, da die Entscheidungen dazu unterbewusst getroffen wurden.

Im Folgenden möchte ich Ihnen drei Phänomene beschreiben, die eintreten können, wenn das Unterbewusstsein nicht auf Ihrer Seite ist.

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Overtrading

Overtrading beschreibt ein Phänomen im Trading, bei dem ein Händler über die Maße viele Trades eingeht. Meist entsteht dieser Effekt, wenn der Trader zuvor einen Verlust realisieren musste, den er nicht verarbeiten konnte.

In der Folge möchte sich der Trader sein verlorenes Geld um jeden Preis zurückholen und fängt an, immer mehr Positionen zu eröffnen, auch wenn die Setups nicht mehr exakt seiner Handelsstrategie entsprechen. Das Ergebnis können Sie sich denken: Der Trader erleidet erneut Verluste und der Effekt verstärkt sich.

Ein Teufelskreis, der in den meisten Fällen mit einem großen Verlust und im schlimmsten Fall mit einem Margin Call endet.

Wie kann man sich vor Overtrading schützen?

Overtrading zeigt eindrucksvoll wie wichtig das Mindset des Traders ist. Durch ein geschultes Trading-Mindset sind Sie in der Lage Verluste zu akzeptieren und umgehen somit das Risiko in den oben beschriebenen Teufelskreis zu geraten.

Zudem wissen Sie dann ebenfalls, dass Sie sich selbst und Ihrer Handelsstrategie zu 100 % vertrauen können. Dieses innere Vertrauen führt zu einer emotionalen Stabilität, sodass ausgelöste Emotionen weniger stark ausgeprägt sind. Sie sind somit auch in emotionalen Situationen (wie nach einem Verlust) in der Lage weiterhin rationale Entscheidungen zu treffen.

Disziplinlosigkeit im Trading

Disziplinlosigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen unter Tradern, die es nicht schaffen Ihre Renditeziele zu erreichen. Was steckt dahinter?

Disziplin in der Umsetzung des Handelsplans hat für erfolgreiches Trading oberstes Gebot. Die angewendete Handelsstrategie erbringt nur dann einen statistischen Vorteil am Markt, wenn sie auch wirklich zu 100 % korrekt umgesetzt wird.

Schafft der Trader es nicht seinen Handelsplan korrekt umzusetzen, so bezahlt er an der Börse Geld dafür. Entweder durch entgangene Rendite oder im schlimmsten Falle mit einem Verlust.

Die Gründe dafür, warum ein Trader von seinem Handelsplan abweicht sind nahezu grenzenlos. Im Folgenden zeige ich Ihnen ein paar typische Beispiele auf:

Selbstsabotage

Selbstsabotage kommt im Trading öfter vor, als Sie vielleicht glauben mögen. Menschen handeln danach was sie denken. Und Sie denken, was Sie gelernt haben zu denken. Glaubenssätze sind dafür ein sehr gutes Beispiel:

Glaubenssätze sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert und beschreiben, wie wir uns selber sehen. Glaubenssätze können aus uns selber durch unsere Kognitionen entstehen, aber auch von außen an uns herangetragen werden.

Unglücklicherweise wird nicht jeder Glaubenssatz von unserem Bewusstsein auf Richtigkeit geprüft. So könnte es beispielsweise sein, dass Sie von einer Ihnen nahestehenden Person wie Ihrer Mutter zu hören bekommen haben: „An der Börse verliert man nur Geld!“

In der Folge hat sich daraus für Sie der Glaubenssatz gebildet: „Ich kann an der Börse kein Geld verdienen!“ Wenn solch ein Glaubenssatz in Ihrem Unterbewusstsein verankert ist, werden Sie unterbewusst danach handeln und sich eventuell selber im Trading sabotieren, um den Glaubenssatz zu erfüllen. Es entsteht eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Fehlendes Vertrauen

Fehlendes Vertrauen ist ebenfalls ein Beispiel dafür, warum ein Trader disziplinlos agiert. Verluste und die damit verbundenen Emotionen gehören zum Trading zwangsläufig dazu. Besonders in einer Verlustserie – dem Drawdown – wird Ihr Vertrauen in sich und Ihre Strategie auf die Probe gestellt.

Fehlt es Ihnen in einer solchen Situation an Selbstvertrauen und an Vertrauen in die angewendete Strategie, so werden Sie größte Mühe haben weiterhin an Ihrem Plan festzuhalten. Und wie Sie bereits wissen ist die 100%ige Umsetzung der Handelsstrategie elementar für dessen statistischen Vorteil.

Unklare Zielsetzung

Klar und gut gesetzte Ziele sind unabdingbar für Ihr Trading-Mindset. Ziele zeigen Ihnen den Weg auf und erleichtern es Ihnen den Fokus zu wahren. Zudem machen Sie Erfolg messbar und dienen somit als sehr großer Motivator.

Dies gilt insbesondere in der heutigen Zeit, in der man von Informationen geradezu überflutet wird. Es ist sehr leicht von seinem gesetzten Ziel abzukommen und doch einmal links und rechts des Weges zu schauen: „Vielleicht gibt es ja noch eine bessere Strategie?“ oder „Ich kann das ja auch noch einmal probieren.“

Die Folge: Disziplinlosigkeit im Trading.

Setzen Sie Ihre Ziele klar, messbar und zeitlich terminiert. Das wird Ihnen Im Trading viel Kopfzerbrechen ersparen und Ihnen helfen den Trading-Plan diszipliniert umzusetzen.

Emotionsbasierter Handel

Ein weiteres Beispiel für die Folgen eines negativen Trading-Mindsets ist der emotionsbasierte Handel.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, um Entscheidungen zu treffen:

  1. Rationale Entscheidungen
  2. Emotionale Entscheidungen

Letztere sind für den Handel an der Börse denkbar ungeeignet. Erinnern Sie sich an den Ausflug in die Steinzeit: Der Mensch ist von der Evolution nicht gut auf den Börsenhandel vorbereitet worden.

Nur, wenn Sie es schaffen auch in emotionalen Situationen weiterhin rationale Entscheidungen zu treffen, wird es Ihnen gelingen nachhaltig profitabel zu sein. Andernfalls bezahlen Sie auch hier so lange Geld an die Märkte, bis Sie Ihre Lektion gelernt haben.

An dieser Stelle ist es mir besonders wichtig zu erwähnen, dass es NICHT darum geht die eigenen Emotionen komplett zu unterdrücken. Das Ziel ist es also NICHT irgendwann „eiskalt“ wie ein Schneemann vor den Charts zu sitzen und nichts mehr zu fühlen.

Menschen sind Wesen mit Emotionen und keine Maschinen. Es geht vielmehr darum zu lernen mit seinen Emotionen umzugehen, sodass diese keinen negativen, sondern im besten Fall sogar einen positiven Einfluss auf unsere Trades haben.

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Wie können Sie Ihr Trading-Mindset verbessern?

Sie haben gelernt, was das Trading-Mindset ausmacht und was alles passieren kann, wenn es nicht auf Profitabilität programmiert ist.

Was können Sie nun also tun, um Ihr profitables Trading-Mindset aufzubauen?

Die Antwort liefern drei Faktoren, die aufeinander aufbauen:

3 Faktoren profitables Trading-Mindset: Persönlichkeit, Mindset und Strategie-Check
Drei Faktoren für ein profitables Trading Mindset von Mate Radovcic

Persönlichkeit

Die Persönlichkeit ist ein Grundbaustein unseres Handelns. Es ist somit elementar wichtig, dass Sie zunächst ein umfassendes Verständnis über Ihre Persönlichkeit und damit über Ihre Stärken und Schwächen erlangen. Zudem ist es wichtig, dass Sie Ihre Handlungsmotive und Kompetenzen analysieren und verstehen.

Durch ein umfassendes Verständnis der eigenen Persönlichkeit können Sie Ihren Entwicklungsfokus genau auf die Dinge richten, die für Sie am effektivsten sind. Sie wissen dann genau, welche Stärken Sie weiter ausbauen und welche Schwächen sie minimieren müssen.

Auch das Auflösen von negativen Glaubenssätzen und eine SMART(e) Zielsetzung helfen Ihnen dabei den Grundstein für ein profitables Trading-Mindset zu legen.

Mindset

Der zweite Faktor für ein profitables Trading-Mindset betrifft das eigentliche Mindset des Traders.

Um Ihr Mindset zu stärken, müssen Sie Ihre emotionalen Muster im Trading erkennen und auflösen. Zudem ist es unabdingbar eine gewisse mentale Stärke zu erlangen. Nur so gelingt es Ihnen die nötige Distanz zu den Märkten aufzubauen.

Gelingen kann dies durch verschiedene Techniken, wie z.B. durch die Schulung Ihrer Achtsamkeit in Bezug auf bestimmte Vorgänge im Trading.

Zudem sollten Sie Ihre Entscheidungsfindung verbessern, indem Sie (wie bereits angesprochen) lernen in möglichst jeder Situation rationale, statt emotionale Entscheidungen zu treffen. Auch psychologische Vorgänge wie Wahrnehmungsmuster und Wahrnehmungsverzerrungen spielen hier eine Rolle.

Strategie-Check

Mit dem neuen tiefgründigen Wissen über Ihre Persönlichkeit und Ihr Mindset können Sie schauen, welche Strategie zu Ihnen passt. Nur wenn Sie eine Trading-Strategie anwenden, die zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Mindset und Ihrem Lifestyle passt, werden Sie in der Lage sein diese optimal umzusetzen.

Wenn Sie bereits über eine Handelsstrategie verfügen, mit der Sie zufrieden sind, können Sie diese anhand Ihres neuen Wissens auf Ihre Persönlichkeit und Ihr Mindset optimieren. Sie erleichtern sich auf diesem Wege die korrekte Umsetzung Ihrer Handelsstrategie ungemein.

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Fünf Trading-Mindset Tipps für bessere Trades

Nachdem Sie nun schon sehr viel Input zu dem Thema Trading-Mindset bekommen haben, möchte Ich Ihnen abschließend noch 5 Tipps für Ihr profitables Trading-Mindset mit auf den Weg geben:

Mindset-Tipp Nr. 1: Setzen Sie sich aktiv mit Ihrem Trading-Mindset auseinander.

Aus meiner Sicht besteht 95 % des Erfolges im Trading aus dem richtigen Mindset! Die beste Handelsstrategie der Welt bringt Ihnen keinen Mehrwert, wenn Sie nicht in der Lage sind diese zu 100 % korrekt umzusetzen. Nutzen Sie daher diesen Input und machen sie sich auf den Weg zu Ihrem profitablen Trading-Mindset.

Mindset-Tipp Nr. 2: Definieren Sie Ihre Ziele im Trading klar nach der SMART-Formel.

Ziele bringen Ihnen Klarheit auf Ihrem Weg. Das hilft Ihrem Unterbewusstsein ungemein die richtigen Entscheidungen zu treffen. Setzen Sie Ihre Ziele als:

  • gut erreichbare Wegpunkte und
  • weiter entfernte Meilensteine.

So motivieren Sie sich und Ihr Unterbewusstsein optimal.

Zudem sollten Sie Ihre Ziele nach der „SMART-Formel“ setzen:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Attraktiv
  • Realistisch
  • Terminierbar

Mindset-Tipp Nr. 3: Führen sie ein Trading-Journal mit einer Spalte für Emotionen.

Ein Trading-Journal sollte von jedem Trader geführt werden. Es ermöglicht Ihnen die Auswertung Ihrer Trades und das Aufdecken von Fehlern. Wenn Sie zusätzlich Ihre Emotionen zu jedem Trade erfassen, sind Sie in der Lage emotionale Muster und die damit zusammenhängenden Trading-Fehler aufzudecken und auszubessern.

Mindset-Tipp Nr. 4: Nutzen Sie das passende Risiko- und Geldmanagement.

Sie können nachts nicht schlafen, da Sie Angst haben, dass Ihre Position in den Verlust läuft? Dann traden Sie mit zu viel Risiko. Das richtige Risiko- und Geldmanagement (Risk & Money Management) ist nicht nur wichtig, um Ihr Trading-Konto im Falle eines Verlustes zu schützen. Es schützt auch Sie selber vor unkontrollierbaren Emotionen und damit vor Trading-Fehlern.

Mindset-Tipp Nr. 5: Verstehen Sie Overtrading und lernen Sie es zu vermeiden.

Schon in der Schule wird Ihnen beigebracht: Wer viel arbeitet, bekommt viel Ertrag. An der Börse ist weniger oft mehr. Konzentrieren Sie sich auf die guten Setups und gehen Sie dabei keine Kompromisse ein. Auch im Falle eines Verlustes hilft Ihnen das Traden von wenigen guten Setups weitaus mehr, als wenn sie viele schlechte Setups handeln.

Fazit

Das Trading-Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg im Trading!

Das Ausbilden Ihres profitablen und individuellen Trading-Mindsets hilft Ihnen dabei Ihre Handelsstrategie optimal umzusetzen und somit die größtmögliche Rendite zu erzielen. Zeitgleich schützen sie sich damit vor vielen Trading-Fehlern, die Zeit, Geld und Nerven kosten.

Wenn Sie die drei Faktoren des profitablen Trading-Mindsets Persönlichkeit, Mindset und Strategie-Check in allen Facetten durchleuchtet haben, werden Sie nie wieder Probleme mit Phänomenen wie Overtrading, Disziplinlosigkeit oder emotionsbasiertem Handel haben.

Starten Sie am besten sofort mit den hier genannten fünf Trading-Mindset Tipps für bessere Trades und bringen Sie Ihr Trading-Mindset auf das nächste Level.

In diesem Sinne: Gute Trades und „Trade Your Mindset!“

Mate Radovcic

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