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Prüfungen und Zertifizierungen für Börsenhändler (2021)

CFA, CFM, CFE, CFTe, CMT, MFTA? Es gibt mittlerweile so viele Angebote, da ist es noch schwer, den Überblick zu behalten.

Viele möchten sich gerne in dem Bereich Börse (speziell Handel) weiterbilden, wenn möglich bei einer zertifizierten Institution oder mit Hilfe eines anerkanntes Abschlusses. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, doch helfen diese in irgendeiner Form auch, das eigene Trading zu verbessern? Was sind die Inhalte und welche Nutzen bringen diese. Wir werden Ihnen einmal die gängigsten Zertifizierungen im Bereich Börse vorstellen.

Börsenhändler XETRA (Zertifizierter Börsenhändler Kassamarkt)

Die Deutsche Börse bietet die Ausbildung zum Zertifizierten Börsenhändler Kassamarkt an.

Die Wissensvermittlung erfolgt in einem 5 tägigen Seminar.

Übersicht des Schulungsprogramms zum zertifizierten Börsenhändler Kassamarkt
Übersicht des Schulungsprogramms zum zertifizierten Börsenhändler Kassamarkt

Überblick über das Programm Zertifizierter Börsenhändler Kassamarkt. Die Kosten belaufen sich auf 2.950 €.

Die Prüfungszeit ist auf zwei Stunden angesetzt. Doch wird man die Prüfung in weit kürzerer Zeit erledigt haben. Aus einem Pool von 150 Fragen werden 50 Fragen ausgewählt. Insgesamt müssen 75 % der maximalen Punktzahl erreicht werden, um die Prüfung zu bestehen.

Das Seminar ist vorwiegend für private Leute oder Angestellte einer Firma, welches kein Xetra Mitglied ist.

Ist der Arbeitgeber dagegen registriertes XETRA-Mitglied, reicht eine Anmeldung zur FWB-Händlerprüfung. Diese kostet dann 200 €. Nur Personen, die über ein Mitgliedsunternehmen einen Antrag auf Zulassung zum Börsenhändler gestellt haben, können an der Prüfung teilnehmen dürfen. Die Prüfungsdauer beträgt aufgrund der wenigen Fragen dann nur 30 Minuten. Privatpersonen sind nicht zur Prüfungsteilnahme berechtigt.

Den kompletten Fragenkatalog finden Sie hier.

Aufgrund der einfachen Fragen bringt diese Prüfung für den eigenen Handel keinerlei Mehrwert. Selbst für den Handel auf XETRA ist meiner Meinung nach diese Prüfung allein nicht ausreichend.

Börsenhändler EUREX (Zertifizierter Derivatehändler)

Die Deutsche Börse bietet auch eine Ausbildung zum Zertifizierten Derivatehändler  an.

Auch hierzu erfolgt die Wissensvermittlung durch die Deutsche Börse in einem 5 tägigen Seminar.

Übersicht des Programms zum Zertifikatslehrgang Zertifizierter Derivatehändler
Übersicht des Programms zum Zertifikatslehrgang Zertifizierter Derivatehändler

Auch dieses Seminar kostet 2.950€.

Ein Computerprogramm wählt aus einem Pool von ca. 900 Fragen individuell 150 Fragen aus. Für die Beantwortung der Fragen haben die Teilnehmer drei Stunden Zeit. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 75 % der maximal erreichbaren Punktzahl erzielt wird.

Das Seminar ist vorwiegend für private Leute oder Angestellte einer Firma geeignet, welches kein Eurex Mitglied ist.

Möchte man dagegen die klassische Eurex Händlerprüfung absolvieren, geht das nur über ein Mitgliedsunternehmen der Eurex. Auch hier ist die Prüfung stark verkürzt und die Prüfungsdauer beträgt auch nur 20 Minuten.

Der komplette Fragenkatalog ist hier einsehbar.

Auch wenn die Bezeichnung Derivatehändler lautet, wird diese Prüfung für den eigenen Handel von Derivaten nicht wirklich weiterhelfen. Man erhält nur einen groben Einblick in die Funktionsweise von Derivaten und der Eurex.



Intensivstudium Capital Market Products and Portfolio Management

Das Intensivstudium wird zusammen von der Deutschen Börse und der EBS Finanzakademie angeboten.

Das Intensivstudium gliedert sich in zwei Stufen, die getrennt voneinander gebucht werden können. Voraussetzung zur Teilnahme an der Studienstufe II ist es, dass die Studienstufe I zuvor erfolgreich absolviert wurde. Studienstufe I konzentriert sich auf die Vermittlung von Produktwissen. Studienstufe II behandelt Analysemethoden, komplexe Strategie- und Portfoliomanagementkonzepte sowie Beratungsansätze.

Die Stufe I dauert 12 Tage und man erhält nach erfolgreichen Bestehen der Prüfung den Abschluss „Berater für Kapitalmarktprodukte (EBS/DBG)“. Die Stufe 1 kostet 5.750 €.

17 Tage dauert die Stufe II. Nach erfolgreichen Bestehen der Prüfung erhält man den Abschluss „Qualified Portfolio Manager (EBS/DBG)“. Die Kosten für die Stufe II belaufen sich auf 6.200 €. Bei der Absolvierung beider Stufen betragen die Kosten 10.950 €.

Als Absolvent beider Stufen können viele Zusatzqualifikationen ohne der Notwenigkeit des Besuchs eines Lehrgangs absolviert werden.

Überblick über die möglichen Zusatzqualifikationen nach dem Abschluss des Intensivstudiums
Überblick über die möglichen Zusatzqualifikationen nach dem Abschluss des Intensivstudiums

Auch dieses Intensivstudium wird für den Handel nicht viel helfen. Es ist aber sehr hilfreich wenn man einen Job im Banking oder Portfoliomanagement bekommen möchte. Durch die Möglichkeit, weitere Zusatzqualifikationen nur mit dem Ablegen der jeweiligen Prüfungen zu erwerben, ist dies eine interessante Möglichkeit, um in einem kurzen Zeitraum mehrere Qualifikationen zu erwerben.

Quantitative Investment Analysis

Auch hierbei arbeitet die Deutsche Börse mit der EBS zusammen.

Das Kompaktstudium dauert insgesamt 12 Tage und kostet 8.250 €.

Es enthält zwei Teile. Der erste Teil konzentriert sich auf die Vermittlung von Excel- sowie Visual Basic for Applications (VBA) Kenntnissen und deren Anwendung in der Modernen Portfoliotheorie. Der zweite Teil behandelt die Themen Derivate, Wertpapier-, Risiko- und Bondmanagement. Erfolgreiche Absolventen erhalten den Abschluss „Quantitative Investment Analyst (EBS/DBG)“.

Die Programmstruktur für das Kompaktstudium Quantitative Investment Analyst
Die Programmstruktur für das Kompaktstudium Quantitative Investment Analyst

Dieses Kompaktstudium eignet sich besonders, wenn man später im quantitativen Bereich tätig werden möchte. Insgesamt ist dies aber eine sehr abgespeckte Version und wird allein für den quantitativen Bereich zu wenig sein. Aber man erhält hier eine gute Grundausbildung und durch die Case Studyies auch etwas praktisches Wissen vermittelt.

Certified Financial Engineer (CFE)

Das CFE besteht aus drei Modulen und kostet 3.995 € (1.495 € für Studenten). Es wird von dem Europäisches Institut für Financial Engineering und Derivateforschung in Kooperation mit der Deutschen Börse und der Eurex angeboten.

Die Module sind:

  • Modul I: Listed Options & Futures
  • Modul II: OTC/Financial Engineering
  • Modul III: Thesis

Beim Certified Financial Engineer Programm handelt es sich um ein Selbststudium mit der Möglichkeit, separat einzelne Präsenzveranstaltungen ergänzend zu buchen. Schwerpunkte sind der Umgang mit Finanzderivaten, die Konstruktion von neuen Finanzprodukten sowie die Bewertung von Derivaten, welche sowohl an Börsen gehandelt wie auch OTC abgeschlossen werden.

Die Ausbildungsinhalte sind auch alle in diesem Buch enthalten. Den Studienplan findet man hier.

Die EUREX-Prüfung (Zertifizierter Derivatehändler) und auch das Intensivstudium Capital Markets and Portfolio Management werden für die 1. Stufe anerkannt.

Der CFE ist besonders für Studenten interessant. Der CFE ist gut strukturiert und umfasst neben der Programmierung mit VBA auch etwas MATLAB und R, was für diesen Bereich sehr wichtig ist. Da es sich hierbei um ein Selbststudium handelt, was mit Hilfe des Buchs und online erfolgt, kann man sich die Zeit frei einteilen, und das ist ein weiterer Pluspunkt.

Financial Engineering Buchtitel

Certified Financial Modeler (CFM)

Der CFM wird vom Deutschen Institut für Corporate Finance  in Kooperation mit der Deutschen Börse und weiteren Partnern angeboten und besteht aus folgenden drei Modulen:

  • Grundlagen des Financial Modelings
    Teil I Financial‑Modeling‑Standards
    Teil II Model Review
    Teil III Workshop Excel: Von der realen Welt zum Financial Model
    Teil IV VBA
  • Praxis des Financial Modelings
    Teil V Investition und Finanzierung
    Teil VI Corporate Finance
    Teil VII Portfoliomanagement
    Teil VIII Derivate
  • Erstellung eines eigenen Financial Models

Bei dem CFM handelt es sich wie beim CFE um ein Selbststudium, dessen Inhalte auch zum Großteil mit einem Buch abgedeckt werden. Das Buch zum CFM finden Sie hier.

Die Kosten liegen bei 3.995 € (Studierende: 1.495 €).

Es werden die wichtigsten Finance-Themen abgedeckt. Dazu zählen:

  • Investitionsrechenverfahren
  • Unterschiedliche Formen der Fremdfinanzierung
  • Bonds
  • Eigenkapitalerhöhung
  • IPO
  • Private Equity
  • Leveraged Buyout (LBO)
  • Cashflow Management
  • Unternehmensbewertung nach DCF
  • Unternehmensbewertung mit Multiplikatoren
  • Risikomanagement
  • Kapitalmarkttheorie
  • Asset Management
  • Portfolio Management
  • Optionen und Futures

Die Ausbildung zum CFM ist für alle empfehlenswert, besonders für Studenten, die sich für eine Karriere im Financial Modeling interessieren. Gute Universitäten im Bereich Finance decken aber die Inhalte bereits ab.

Buchtitel Financial Modeling

Certified Financial Technician (CFTe)

Der CFTe wird von der International Federation of Technical Analysts (IFTA) angeboten.

Der Abschluss vermittelt ein breites Wissen in der Technischen Analyse. Man erhält hiermit einen angesehenen Abschluss für Technische Analysten.

Die Inhalte umfassen hier neben der Grundlage der Technischen Analysen, auch Inhalte wie die Dow Theorie, Trends, Oszillatoren und Indikatoren, Volumen und Open Interest, Elliot-Wave-Theorie, Zeitzyklen, Candlestickformationen, verschiedene Chartarten usw.

Hierbei gibt es zwei Stufen. Stufe I umfasst einen Multiple-Choice Test von 120 Fragen, wovon 74 richtig beantwortet werden müssen. Bei Stufe II  müssen die Kandidaten im Abschlussexamen selbstständig eine professionelle Analyse erstellen und vertiefende Fragen zur Theorie beantworten.

Es handelt sich hierbei um ein Selbststudium. Doch in Deutschland bietet die Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands (VTAD e. V.)  intensive und umfangreiche Ausbildungsseminare zur Prüfungsvorbereitung an.

Hier können Sie Ihr Wissen im Rahmen einer CFTe I Beispielprüfung testen. Ein Beispiel für die CFTe II Prüfung finden Sie hier.

Die Kosten für IFTA Mitglieder sind für den CFTe I $550 ($850 für Nichtmitglieder) und für den CFTe II $850 ($1.150 für Nichtmitglieder).

Für das CFTe wird auch das Buch Technische Analyse der Finanzmärkte empfohlen. Dies ist auch ausreichend, so dass es keinem Abschluss in der Technischen Analyse bedarf. Wie die Ausbildung richtig beschreibt, geht es hier um die Ausbildung zum Technischen Analysten. Analysten sind aber keine Trader. Daher ist der Mehrwert der Ausbildung recht begrenzt und mittlerweile findet man alles zur Technischen Analyse kostenlos im Netz. Der Abschluss ist mehr etwas für das eigene Ego. CFT klingt etwas ähnlich wie der CFA. Doch liegen Welten dazwischen. Meiner Meinung ist der Mehrwert dieser Ausbildung sehr begrenzt. Charttechnisch interessierte Trader werden in der Lage sein, auch ohne diesen Abschluss die Technische Analyse erfolgreich zu meistern. Technische Analyse ist eine Kunst, und daher ist solch eine Standardausbildung nicht wirklich hilfreich.

Buchtitel Technische Analyse

Master of Financial Technical Analysis (MFTA)

Wer bereits den Abschluss des CFTe erworben hat, kann im Anschluss den Titel „Master of Financial Technical Analysis“ erhalten. Der Titel MFTA stellt den weltweit höchsten Ausbildungsstandard für Technische Analysten dar.

Er wurde für erfahrene Technische Analysten entwickelt, die ihre umfassenden theoretischen und praktischen Kenntnisse in einer Forschungsarbeit unter Beweis stellen und darin neue Methoden beziehungsweise innovative analytische Wege aufzeigen möchten. Dabei muss die Arbeit akademischen Maßstäben genügen, und die angewandte neue Methodik ist klar strukturiert darzulegen. Die Forschungsarbeit muss zwischen 3000 und 5000 Wörter betragen.

Wenn nicht bereits ein Abschluss zum CFTe vorliegt, kann dieser nur erworben werden, wenn eine der folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Abschluss als Chartered Market Technican (CMT) plus drei Jahre Erfahrung als Technischer Analyst
  • Ein Abschluss als CFA, Master of Business Administration (MBA) plus fünf Jahre Erfahrung als Technischer Analyst
  • Acht Jahre Erfahrung als Technischer Analyst

Die Kosten belaufen sich auf $950 für IFTA Mitglieder und $1.200 für Nichtmitglieder.

Der MFTA stellt aufgrund seiner umfangreichen Forschungsarbeit auf jeden Fall eine Herausforderung dar. Doch fehlt mir auch hier ehrlich gesagt der Mehrwert für das eigene Trading, selbst als charttechnischer Trader.

Chartered Market Technician (CMT)

Der CMT ist ähnlich wie der CFTe. Der CMT wird von der Market Technicians Association (MTA) durchgeführt.

Auch hierbei erhält man eine Ausbildung zum Technischen Analysten.

Zusätzlich zur Technischen Analyse wird auch Wissen in den folgenden Bereichen vermittelt:

  • Quantitative Financial Research & Trading
  • Risikomanagement
  • Behavioral Finance
  • Portfolio Management

Es gibt drei Levels. Die Inhalte sind ähnlich wie beim CFTe.

Beispielprüfungen zu den einzelnen Levels finden Sie hier:

Wie auch beim CFTe handelt es sich hierbei um ein Selbststudium.

Die Kosten belaufen sich mit der Registrierungsgebühr bei der MTA auf ca. $1.725.

Im Gegensatz zum CFTe, der in Europa verbreitet ist,  ist CMT (Chartered Market Technician) dagegen mehr in den USA zu finden. Auch gibt es hier keine Möglichkeit, einen Master zu absolvieren. Doch dafür gibt es hier drei Levels im Vergleich zu den zwei Levels beim CFTe. Der CMT ist auch breiter ausgelegt und enthält auch weitere Themengebiete neben der Technischen Analyse.

Für den charttechnischen Handel ist der Mehrwert hier aber sehr begrenzt.

Chartered Financial Analyst (CFA)

Der CFA wird von dem CFA-Institute durchgeführt. Er genießt mit Abstand die höchste Anerkennung, der hier vorgestellten Ausbildungen, und wird international als der „Gold-Standard“ anerkannt.

Auch hierbei handelt es sich um ein Selbststudium.

Es gibt drei Levels.

Die abgedeckten Bereiche und die Level sind folgende:

Die Inhalte und die Struktur der einzelnen Levels des CFA
Die Inhalte und die Struktur der einzelnen Levels des CFA

Die Bestehensquoten liegen pro Level bei ca. 50 %. Statistisch betrachtet erreichen nur etwa 10 bis 12 von je 100 Kandidaten, die den CFA beginnen, den Abschluss. Dies verdeutlicht die Anforderungen im CFA. Daher hat dieser, zusätzlich zu dem hohen Workload von ca. 900 Stunden, auch so eine hohe Anerkennung.

Die Kosten belaufen sich auf ca. $ 3.200 und sind für den Workload und das umfassende vermittelnde Wissen noch preiswert.

Certified International Investment Analyst (CIIA)

Eine Alternative zum CFA bildet noch der Certified International Investment Analyst (CIIA).

Dieser dauert nur acht Monate. Es gibt drei Varianten:

  • CIIA Classic: 28 Tage Präsenzunterricht
  • CIIA Blended: 14,5 Tage Präsenzunterricht und Online lernen mit Lernfilmen und Unterlagen
  • CIIA Online: Online lernen mit Lernfilmen und Unterlagen

Die Kosten belaufen sich für die Online Variante auf 8.400 €. Bei der Classic Variante dagegen sogar auf 13.150 €.

Die Struktur ist wie folgt:

Die Programmstruktur des CIIA
Die Programmstruktur des CIIA

Auch wenn der CIIA in Europa und Asien etabliert ist, ist er meiner Meinung nach einfach nur eine überteuerte und „einfachere“ Variante des CFA.

Sonstige Prüfungen und Zertifizierungen

Es gibt natürlich noch zahlreiche Ausbildungen, die hier nicht aufgelistet sind.

Sonstige Ausbildungen sind folgende:

Fazit

Es gibt eine Reihe von Ausbildungen im Bereich Börse. Doch sind für das diskretionäre Trading keine dieser Ausbildungen hilfreich.

Besonders bemerkenswert ist, dass die beiden Ausbildungen zum zertifizierten Börsenhändler (XETRA und EUREX) sehr einfach in der Absolvierung sind und für den Börsenhandel an sich kaum einen Mehrwert bringen. Zudem sind die Kosten für das Seminar als Börsenhändler extrem teuer.

Auch die Ausbildung zum Technischen Analysten bringt nur einen begrenzten Mehrwert. Für den charttechnischen Handel allerdings keinen.

Die Ausbildungsinhalte zum CFE und CFM kann man problemlos auch nur mit dem empfohlenen Büchern erlernen und spart sich auch hierbei die hohen Gebühren.

Die Ausbildungen von der Deutschen Börse und Co. sind in der Regel recht beschränkt und dafür aber ziemlich kostenintensiv. Die Ausbildungen bringen nur einen Mehrwert, wenn man auch in dem Bereich eine Festanstellung anstrebt.

Insgesamt sind die Ausbildungen aber alle zu teuer. Zudem eignen sich die Ausbildungen im Großen und Ganzen auch nur, wenn man eine Festanstellung anstrebt.

Für das diskretionäre Trading bilden die Ausbildungen kaum einen Mehrwert, wenn nicht sogar gar keinen.

Die einzige Ausbildung, die das mit Abstand beste Preis-/Leistungsverhältnis hat ist der CFA. Zudem bildet auch ein Studium im Bereich Finance oder Quantitative Finance eine sehr gute und preiswerte Alternative.

Letzendlich kann man sagen, dass die beste Ausbildung für das eigene Trading die eigene Recherche im Internet ist. Und natürlich ganz wichtig: Das Lernen aus dem eigenen Trading.

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