Volfix ist eine Handelsplattform für Orderflow- und Volumenanalyse. Sie zeigt nicht nur den Kursverlauf, sondern auch, welches Volumen auf welchem Preisniveau gehandelt wurde und ob dabei die Käufer oder die Verkäufer aggressiver waren. Diese Sicht auf den Markt nennt man Orderflow. Sie kostet Geld und Einarbeitungszeit — und genau darum geht es in diesem Bericht.
Für diesen Erfahrungsbericht habe ich die Angaben im August 2026 an der Quelle geprüft. Preise, Datenfeeds, Support-Wege und Funktionsumfang stammen aus dem Handbuch des Anbieters, der Preisseite und den beiden App-Store-Einträgen. Wo Volfix nur wirbt und nichts belegt, steht das ausdrücklich im Text. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Volfix: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Orderflow statt Charttechnik: Volfix zeigt Footprint-, Cluster- und Box-Charts, DOM-Heatmap und gefilterte Time & Sales. Die Plattform ist auf Volumenanalyse gebaut.
- Preis ab $40 im Monat: Das Krypto-Paket kostet $40 monatlich, das Paket für alle Börsen $70. Bei Jahreszahlung sinkt es auf $31 beziehungsweise $48 im Monat.
- Nur noch drei Datenfeeds: Gehandelt wird über CQG, Rithmic oder Binance. CTS T4, Open E Cry und Exante sind nicht mehr angebunden.
- Apps für iPhone und Android: Die mobile App hat 4,6 Sterne aus 195 Bewertungen im App Store und 4,7 aus 425 bei Google Play.
- 14 Tage kostenlos testen: Der Testzugang läuft ohne Zahlungsdaten. Der Support antwortet über Telegram und E-Mail, werktags von 7 bis 17 Uhr GMT.
Was ist die Volfix Trading Software?
Volfix ist eine der bekanntesten Plattformen für Orderflow- und Volumenanalyse. Betrieben wird Volfix.net von der VOLFIX LIMITED mit Sitz in London. Die Gesellschaft steht im britischen Handelsregister unter der Nummer 11475642 und ist dort seit dem 20. Juli 2018 eingetragen.
Der Anbieter wirbt 2026 mit einem 20-jährigen Jubiläum. Die britische Gesellschaft gibt es allerdings erst seit 2018, und die eigene Akademie spricht auf ihrer Startseite von 15 Jahren. Die Plattform ist älter als die heutige Firma — eine belastbare Jahreszahl für den Marktstart nennt Volfix nirgends.
Für die Ausführung braucht Volfix einen angebundenen Broker. Die Software selbst führt keine Orders aus, sie ist Analyse- und Orderoberfläche. Eines der Clearing-Häuser mit Volfix-Anbindung ist das Clearing-Haus Dorman aus Chicago.
Die Hauptfeatures der Software sind folgende:
- Dynamischer DOM direkt im Chart mit Markttiefe über zehn Preisebenen je Seite und Ein- und Ausstieg per Klick.
- Integriertes Trading mit Risikomanagement, Bracket-Orders und One-Click-Ausführung.
- Cluster-, Box-, Reverse-, Range- und Renko-Charts sowie eine klassische Bar- und Candlestick-Darstellung.
- Technische Indikatoren wie RSI, Bollinger Bänder, ATR, VWAP, Moving Average und SuperTrend.
- Market Replay, um vergangene Handelstage Kerze für Kerze nachzuspielen.
- Eigene Akademie mit einem Lehrgang zur Volumenanalyse.
Orderflow Tools & Charting
Der Fokus der Software liegt eindeutig auf Orderflow und Volumen. Dafür wird sie in der Praxis eingesetzt, und dort ist sie stark. Wer eine Allzweck-Charting-Plattform sucht, ist hier falsch.
Volfix bringt dafür eine ganze Reihe eigener Werkzeuge mit. Sie zeigen nicht den Kurs, sondern das, was hinter dem Kurs steht: gehandeltes Volumen, Kauf- und Verkaufsdruck und die Verteilung über die einzelnen Preisebenen.
Neben dem Box Chart stehen Cluster-, Reverse-, Range- und Renko-Charts bereit. Der Cluster Chart ist davon der wichtigste — er zeigt für jede einzelne Kerze, auf welchem Preis wie viel gehandelt wurde.
Mit dem Cluster Chart siehst du das Innere einer Kerze. Statt nur Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss der Kerzencharts bekommst du Volumen, Bid und Ask sowie das Delta je Preisebene. Das Delta ist dabei die Differenz aus aggressiven Käufen und aggressiven Verkäufen.
Zeichenwerkzeuge und Layouts sind frei konfigurierbar. Linien, Fibonacci-Werkzeuge und dynamische Profile sind an Bord, und mehrere Arbeitsflächen lassen sich als eigene Desktops speichern.
Trading und integrierter Sim-Account
Beim Handel ist die One-Click-Funktion der größte Zeitgewinn. Du kaufst und verkaufst mit einem einzigen Klick direkt im Chart oder im DOM. Die Plattform kennt alle gängigen Orderarten und eine Bracket-Funktion: Stop Loss, Take Profit und Trailing Stop gibst du zusammen mit der Einstiegsorder ein, wahlweise in Ticks, in Prozent oder in Dollar.
Ein Sim-Account ist fest eingebaut. Damit handelst du unter realen Marktbedingungen mit Spielgeld und lernst die Oberfläche kennen, ohne Kapital zu riskieren. Das ist bei einer so eigenwilligen Plattform kein Luxus, sondern nötig — mehr dazu im Artikel zum Demokonto.
Das Risikomanagement-Werkzeug ist die stärkste Funktion für disziplinierte Trader. Du legst ein tägliches Verlustlimit fest, dazu den maximalen Verlust je Trade und ein Zeitfenster. Ist das Limit erreicht, schließt die Plattform die Positionen auf Wunsch automatisch. Wie das ins Gesamtbild passt, steht im Artikel zum Risikomanagement.

Mehrere Konten lassen sich gleichzeitig anbinden. Über die Master/Slave-Funktion kopiert Volfix Trades zwischen ihnen — praktisch, wenn du parallel ein eigenes und ein Prop-Konto führst.
Für Spread-Trader gibt es eine Arbitrage-Funktion. Damit handelst du zwei Positionen gegeneinander und legst fest, wann die Orders ausgelöst werden.
Statistiken
Die Statistik-Module fassen zusammen, was die Charts einzeln zeigen. Du lässt dir Auswertungen zu Volumen, Delta und Time & Sales anzeigen, dazu das Volume Journal und die Cluster-Suche.
Ihr eigentlicher Nutzen liegt im Auffinden wichtiger Preisniveaus. Du kannst dir das höchste Volumenlevel eines Tages, einer Woche oder eines Monats ausgeben lassen. Das ist aus meiner Sicht die wertvollste Funktion der ganzen Plattform. Was hinter diesen Begriffen steckt, erklären wir im Artikel zu Point of Control und Value Area.
Ein Filter blendet die kleinen Orders aus. Damit siehst du im Tape nur noch die großen Abschlüsse — genau die, die einen Kurs bewegen.
Gibt es eine Volfix App?
Ja, Volfix bietet Apps für iPhone und Android. Beide stammen von der VOLFIX LIMITED selbst und sind kostenlos. Die Android-Fassung wurde zuletzt am 25. Juli 2026 aktualisiert — die App wird also gepflegt und ist kein Karteileichen-Eintrag.
Die Bewertungen fallen besser aus als bei vielen Trading-Apps. Im App Store steht sie bei 4,6 von 5 Sternen aus 195 Bewertungen, bei Google Play bei 4,7 aus 425 Bewertungen mit über 10.000 Installationen. Zusammen sind das rund 620 Stimmen — und damit die einzige belastbare Bewertungsquelle zu diesem Anbieter.
Die App ersetzt den Desktop trotzdem nicht. Das Handbuch nennt sie vor allem als Weg, Alarme als Push-Nachricht zu empfangen und offene Positionen zu verfolgen. Die eigentliche Analyse läuft am Rechner: Die Downloadseite führt Windows, macOS und Linux, einen mobilen Vollzugang gibt es nicht.
Broker & Data-Feed
Volfix bindet keine Broker direkt an, sondern hängt an Datenfeeds. Wer über die Plattform handeln will, braucht ein Konto bei einem Broker, der einen dieser Feeds anbietet. Stand August 2026 sind es nur noch drei:
- CQG — Feed für Futures und Aktien, den viele Terminbroker anbieten. Mehr dazu im Artikel zu CQG.
- Rithmic — der zweite große Futures-Feed, besonders verbreitet bei Prop-Firmen. Details im Artikel zu Rithmic.
- Binance — direkte Anbindung für den Kryptohandel, ohne Umweg über einen Futures-Broker.
Drei früher genannte Feeds sind weggefallen. CTS T4 gehört heute zu Plus500 und leitet dorthin weiter, Open E Cry gibt es nicht mehr, und Exante steht ebenfalls nicht mehr auf der Gateway-Seite. Wer eine ältere Anleitung liest, sucht diese Anbindungen vergeblich.
Die Werbeaussage „über 100 Broker” lässt sich nur indirekt prüfen. Sie meint alle Häuser, die CQG oder Rithmic führen. In der offiziellen Rithmic-Partnerliste stehen am 31.08.2026 elf FCMs, 29 Introducing Broker und 90 Prop-Firmen. Die große Zahl kommt also überwiegend aus dem Prop-Bereich, nicht aus klassischen Brokern.
Was kostet Volfix?
Volfix kostet zwischen $31 und $70 im Monat. Der Preis hängt an zwei Dingen: welche Börsen du brauchst und wie lange du dich bindest. Der Anbieter führt zwei Pakete und je vier Laufzeiten.
| Laufzeit | Alle Börsen (CQG, Rithmic) | Krypto (Binance, Bybit, Coinbase) |
|---|---|---|
| 1 Monat | $70 | $40 |
| 3 Monate | $190 (= $63/Monat) | $110 (= $37/Monat) |
| 6 Monate | $330 (= $55/Monat) | $200 (= $33/Monat) |
| 12 Monate | $580 (= $48/Monat) | $370 (= $31/Monat) |
Die Jahreszahlung ist der größte Hebel. Wer zwölf Monate im Voraus zahlt, kommt beim großen Paket auf $48 statt $70 im Monat, also rund 31 Prozent weniger. Beim Krypto-Paket sind es $31 statt $40.
Das Order Window ist heute im Preis enthalten. Früher kostete das Orderfenster mit Risikomanagement und Bracket-Orders $40 extra. Diesen Aufpreis führt die Preisseite nicht mehr, und das Handbuch listet die Funktionen als Teil der Plattform.
Die Börsendatengebühren kommen obendrauf. Sie gehen an die jeweilige Börse, nicht an Volfix, und hängen davon ab, ob du als privater oder professioneller Nutzer geführt wirst. Beträge nennt Volfix dafür nicht.
Zur Einordnung: institutionelle Systeme spielen in einer anderen Liga. Ein Bloomberg Terminal kostet rund 2.665 Dollar im Monat, gebunden an einen Zweijahresvertrag. Volfix liegt selbst im teuersten Paket bei einem Bruchteil davon.
Vor dem Kauf gibt es 14 Tage kostenlos. Der Testzugang läuft über ein Formular auf der Anbieterseite und verlangt keine Zahlungsdaten. Zum 20-jährigen Bestehen gab Volfix im August 2026 zusätzlich einen Rabattcode aus, befristet bis zum 7. September 2026. Solche Aktionen wechseln — ein Blick auf die Preisseite lohnt sich vor dem Abschluss.
Eine dauerhaft kostenlose Vollversion gibt es nicht. Volfix ist durchgehend kostenpflichtig. Wer nach einer gratis nutzbaren Volumen-Software sucht, findet die Alternativen im Vergleich der Trading-Software — dort stehen auch die Anbieter mit kostenlosem Basiszugang.
Support
Der Support läuft über Telegram und E-Mail. Der früher genannte Skype-Kanal ist weg — Microsoft hat Skype im Mai 2025 abgeschaltet. Volfix führt heute drei Telegram-Kontakte: einen für Technik, einen für die Akademie und einen für den Verkauf.
Erreichbar ist der Support werktags von 7 bis 17 Uhr GMT. In deutscher Zeit sind das 8 bis 18 Uhr in der Winterzeit und 9 bis 19 Uhr in der Sommerzeit. Am Wochenende antwortet niemand. Einen Telefon-Support gibt es nicht, auch wenn im Impressum eine Londoner Nummer steht.
Volfix wird auch von fremden Ausbildern vorausgesetzt. Die Mr. Volume Academy etwa verlangt die Software als technische Voraussetzung für ihren ZFU-zugelassenen Lehrgang. Die Lizenzkosten trägt der Teilnehmer dort zusätzlich zum Lehrgangspreis — das gehört in die Rechnung, bevor man einen solchen Kurs bucht.
Ausbildung
Volfix betreibt eine eigene Akademie unter edu.volfix.net. Der frühere Ausbildungsbereich auf der Hauptseite ist abgeschaltet; der alte Pfad läuft ins Leere. Wer einer älteren Empfehlung folgt, landet auf einer Fehlerseite.
Heute gibt es genau einen Lehrgang statt der früheren drei Kurse. Er heißt Volume Analysis’ Praxis, umfasst 16 Lektionen mit über zehn Stunden Material und ist auf zwei Monate angelegt. Unterrichtssprache ist Englisch, die Seite gibt es auch auf Deutsch.
Diese Themen deckt die Basisversion ab:
- Volumenmodelle erkennen und anwenden — also die wiederkehrenden Muster im gehandelten Volumen.
- Handelsphasen unterscheiden, konkret Balance und Impuls.
- Bedeutung von Delta und Bid/Ask — die Differenz zwischen aggressiven Käufern und Verkäufern.
- Marktmikrostruktur und Markttiefe zur Begrenzung des Risikos.
- Üben mit Market Replay statt am laufenden Markt.
Der Lehrgang kostet 1.290 Euro statt regulär 1.490 Euro. Enthalten sind der Zugang zu allen Börsenpaketen für die zwei Monate Ausbildungszeit und ein Prop-Paket von Liberty Market Investment. Zum Vergleich: Die drei alten Kurse kosteten $400, $600 und 1.500 Euro — das Angebot ist also nicht nur umbenannt, sondern neu zugeschnitten.
Daneben gibt es kostenloses Material. Volfix stellt eine Videobibliothek frei zur Verfügung, dazu ein englischsprachiges Handbuch im Hilfebereich. Auf YouTube finden sich außerdem deutschsprachige Videos von Partnern des Anbieters. Deren Qualität schwankt stark, und sie sind Werbung — als Einstieg taugen sie, als Ausbildung nicht.
Vorteile und Nachteile von Volfix
Volfix ist ein Spezialwerkzeug, kein Alleskönner. Bei Orderflow und Volumen spielt die Plattform vorne mit, bei Bedienkomfort und Transparenz fällt sie ab. Dieser Kurzcheck fasst beide Seiten zusammen.
Vorteile der Volfix Software
- Orderflow auf professionellem Niveau: Footprint-, Cluster- und Box-Charts, DOM-Heatmap, Volume Journal und gefilterte Time & Sales in einer Oberfläche.
- Günstiger Einstieg: ab $40 im Monat für das Krypto-Paket, ab $31 monatlich bei Jahreszahlung.
- 14 Tage kostenlos testen: der Testzugang verlangt keine Zahlungsdaten.
- Gepflegte Apps: 4,6 Sterne im App Store und 4,7 bei Google Play, zuletzt im Juli 2026 aktualisiert.
- Charttechnik ist doch an Bord: Candlestick-Darstellung sowie RSI, Bollinger Bänder, ATR und VWAP stehen im Handbuch.
- Market Replay zum Üben: vergangene Handelstage lassen sich Kerze für Kerze nachspielen.
Nachteile der Volfix Software
- Nur noch drei Datenfeeds: CQG, Rithmic und Binance. CTS T4, Open E Cry und Exante sind weggefallen.
- Keine Lifetime-Lizenz: die Kosten laufen weiter, solange du die Software nutzt — $580 im Jahr im großen Paket.
- Veraltete Oberfläche: das an Bloomberg angelehnte Design ist gewöhnungsbedürftig und wirkt nicht mehr zeitgemäß.
- Support nur werktags: Telegram und E-Mail von 7 bis 17 Uhr GMT, kein Telefon, am Wochenende gar nichts.
- Börsendaten unbeziffert: die Gebühren der Börsen kommen obendrauf, Volfix nennt dafür keine Beträge.
- Kaum unabhängige Bewertungen: auf Trustpilot stehen ganze vier Bewertungen, die jüngste von 2024.
Fazit und Erfahrung der Volfix Software
Volfix ist eine solide Plattform für Orderflow- und Volumenanalyse. Wer Footprint, Delta und Markttiefe lesen will, bekommt hier alles Nötige — zu einem Preis, der deutlich unter dem liegt, was vergleichbare professionelle Werkzeuge kosten.
Auch Einsteiger kommen zurecht, brauchen aber Geduld. Die freie Videobibliothek und das englische Handbuch helfen beim Start. Die Oberfläche bleibt trotzdem gewöhnungsbedürftig und ist im Vergleich zu anderen Plattformen sehr eigen.
Das Design ist an Bloomberg angelehnt, und das ist kein Kompliment. Wer ein Bloomberg-Terminal kennt, merkt schnell, dass die Nachahmung an der Bedienbarkeit nichts ändert. Sie soll professionell wirken und schreckt eher ab.
Eine Lifetime-Lizenz gibt es weiterhin nicht. Wer die Software dauerhaft nutzt, zahlt dauerhaft. Beim großen Paket sind das $580 im Jahr — über fünf Jahre also rund $2.900, ohne die Börsendatengebühren.
Der verbreitete Vorwurf, Volfix biete keine Candlestick-Charts und keine Indikatoren, trifft nicht zu. Das Handbuch des Anbieters führt eine Bar- und Candlestick-Darstellung sowie RSI, Bollinger Bänder, ATR, VWAP, Moving Average, SuperTrend und Pivot Points. Der Schwerpunkt liegt trotzdem klar auf der Volumenseite: Wer vor allem Candlestick-Muster und klassische technische Indikatoren handelt, ist mit einer allgemeinen Charting-Plattform besser bedient.
Als browserbasierte Alternative hat sich Deepcharts etabliert. Der Anbieter aus Italien läuft ohne Installation im Browser, hat ein moderneres Interface und eine Anbindung an Prop-Firmen. Wer den vollen Funktionsumfang von Volfix nicht braucht, fährt damit oft einfacher.
Häufige Fragen zu Volfix
Was ist Volfix?
Volfix ist eine Handelsplattform für Orderflow- und Volumenanalyse. Sie zeigt, welches Volumen auf welchem Preisniveau gehandelt wurde und ob dabei Käufer oder Verkäufer aggressiver waren. Betrieben wird sie von der VOLFIX LIMITED mit Sitz in London.
Für wen ist Volfix geeignet?
Volfix richtet sich an fortgeschrittene Trader, die detaillierte Marktanalysen benötigen und datenbasierte Handelsentscheidungen treffen.
Welche Funktionen bietet Volfix?
Volfix bietet Cluster-, Box-, Reverse-, Range- und Renko-Charts, eine DOM-Heatmap, gefilterte Time & Sales, Market Replay zum Nachhandeln vergangener Sitzungen und ein Risikomanagement mit automatischem Tagesverlustlimit. Technische Indikatoren wie RSI, Bollinger Bänder, ATR und VWAP sind ebenfalls enthalten.
Welche Märkte können mit Volfix analysiert werden?
Volfix unterstützt eine Vielzahl von Märkten, einschließlich Futures, Aktien, Devisen und Kryptowährungen.
Läuft Volfix auch auf dem Smartphone?
Ja. Volfix bietet kostenlose Apps für iPhone und Android. Sie stehen bei 4,6 von 5 Sternen aus 195 Bewertungen im App Store und bei 4,7 aus 425 Bewertungen bei Google Play. Die App dient vor allem Alarmen und der Positionsüberwachung, die eigentliche Analyse läuft am Desktop.
Wie viel kostet Volfix?
Das Krypto-Paket für Binance, Bybit und Coinbase kostet $40 im Monat, das Paket für alle verfügbaren Börsen $70. Bei Zahlung für zwölf Monate sinken die Preise auf $31 beziehungsweise $48 pro Monat. Die Gebühren der Börsen für Marktdaten kommen zusätzlich dazu. Stand: 31.08.2026.
Kann man Volfix vor dem Kauf testen?
Ja. Volfix bietet einen kostenlosen Testzugang über 14 Tage. Er läuft über ein Formular auf der Anbieterseite und verlangt keine Zahlungsdaten. Zusätzlich ist ein Sim-Account für simuliertes Trading fest in die Plattform eingebaut.
Wie erreiche ich den Volfix Support?
Der Support läuft über Telegram und E-Mail, werktags von 7 bis 17 Uhr GMT. Das sind 8 bis 18 Uhr deutscher Winterzeit und 9 bis 19 Uhr in der Sommerzeit. Einen Telefon-Support gibt es nicht. Für Technik, Akademie und Verkauf führt Volfix getrennte Kontakte.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er handelt seit 1978 aktiv und arbeitet als diskretionärer Price-Action-Trader in den Märkten Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsen. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Ende der 1980er Jahre übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre war er Repräsentant von Joe Ross in Deutschland und übersetzte und verlegte alle 10 Bücher des amerikanischen Trading-Autors, bekannt für den Ross-Haken und den Traders Trick Entry.
Handelsplattformen beurteilt Karsten aus der Sicht eines Anwenders, der seit Jahrzehnten mit Orderbuch und Volumen arbeitet. Für diesen Bericht wurden die Preisseite, die Gateway-Übersicht, das Handbuch im Hilfebereich, die Kontaktseite, der Eintrag im britischen Handelsregister sowie beide App-Store-Einträge an der Quelle geprüft. → Alle Artikel von Karsten Kagels
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.













Social
Volfix hat ein eigenes Netzwerk innerhalb der Plattform. Du siehst dort die nach Performance sortierten Trader samt ihrer Statistik und kannst dich per Chat austauschen. Wie belastbar solche Ranglisten sind, ordnen wir im Artikel zum Social Trading ein — eine geprüfte Erfolgsbilanz ersetzen sie nicht.
Dazu kommt eine Nachrichtenfunktion. Du filterst Meldungen nach einem bestimmten Ticker oder nach Stichworten. Einen Nachrichtenkalender gibt es ebenfalls.