Beim Börsenspiel Trading Masters entscheidet nicht der höchste Gewinn über den Sieg. Gewertet wird eine Formel, die deinen Gewinn mit deiner Trefferquote multipliziert. Wer das nicht weiß, spielt an der Wertung vorbei und wundert sich, warum ein einzelner großer Treffer im Ranking so wenig bringt.
Ich habe mir das Spiel für dich vollständig angesehen. Wer dahintersteckt, wie eine Staffel abläuft, was du handeln darfst und was am Ende wirklich ausgezahlt wird. Vorweg eine Korrektur in eigener Sache: Dieser Beitrag hat Trading Masters jahrelang als Börsenspiel der UBS bezeichnet und Preise genannt, die es so nicht mehr gibt. Beides ist unten richtiggestellt. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Trading Masters: das Wichtigste in 30 Sekunden
Trading Masters ist ein kostenloses Börsenspiel für Erwachsene, in dem du fünf Monate lang mit zwei virtuellen Depots handelst und parallel eine Trading-Akademie nutzen kannst. Alle Zahlen stammen aus den Spielregeln und den Seiten des Veranstalters, Stand 7. September 2026:
- Veranstalter ist nicht die UBS: Hinter dem Spiel steht die excellents GmbH aus Kulmbach. Die UBS ist Hauptsponsor und liefert die Hebelprodukte.
- Zwei Depots mit je 25.000 Euro: ein Aktiendepot und ein Hebeldepot. Nur das Hebeldepot zählt für das Hauptranking.
- Die Wertung belohnt Trefferquote: deine Trading Points sind der kumulierte Gewinn mal dem Anteil deiner Gewinntrades.
- Mindestens 10 ausgeführte Orders pro Spielrunde, sonst fällst du aus der Wertung dieser Runde. Jede Order kostet 3,90 Euro fiktive Spesen.
- 8.000 Euro für Platz eins: je Spielrunde. Der ausgelobte Gesamtwert liegt bei über 50.000 Euro pro Staffel.
- Kostenlos, aber steuerpflichtig: die Teilnahme kostet nichts. Gewinne sind laut Veranstalter sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG.
- Nächste Staffel im Herbst 2026: die Termine der 16. Staffel waren Anfang September noch nicht veröffentlicht. Eine Registrierung ist vorab möglich.
Was ist das Börsenspiel Trading Masters?
Trading Masters ist ein kostenloses Börsenspiel für Erwachsene, in dem du fünf Monate lang mit zwei virtuellen Depots gegen andere Teilnehmer handelst und parallel eine Trading-Akademie nutzen kannst.
Das Spiel dreht sich um Hebelprodukte, nicht um Aktien. Das ist der Unterschied zu den meisten anderen Börsenspielen. Gewertet wird das Hebeldepot, in dem du Optionsscheine, Knock-out-Produkte und Faktorzertifikate handelst. Das Aktiendepot läuft nebenher und hat einen eigenen, kleineren Wettbewerb.
Die Zielgruppe sind Erwachsene, nicht Schulklassen. Beim Planspiel Börse der Sparkassen geht es um Schulteams. Trading Masters richtet sich an Privatanleger, die mit gehebelten Produkten umgehen lernen wollen. Der Veranstalter nennt das ein edukatives Börsenspiel, und dieser Anspruch prägt den Aufbau: Für absolvierte Schulungen bekommst du Punkte in einem eigenen Akademie-Ranking.
Der Zusatz „Deutschlands größtes edukatives Börsenspiel“ ist eine Eigenangabe. Der Veranstalter verwendet sie auf der Startseite, und Finanzportale übernehmen sie in ihren Meldungen. Eine unabhängig geprüfte Teilnehmerzahl habe ich nicht gefunden. Nimm die Formulierung also als Werbung, nicht als belegte Zahl.
Wer steckt hinter Trading Masters?
Veranstalter ist die excellents GmbH aus Kulmbach. Das Impressum nennt die Anschrift Obere Stadt 14 in 95326 Kulmbach, als Geschäftsführerin Carolin Schuberth und die Handelsregisternummer HRB 5562 beim Registergericht Bayreuth. Im Fußbereich der Website steht der Zusatz „powered by excellents GmbH“.
Die UBS ist Hauptsponsor, nicht Veranstalter. Diese Unterscheidung ist mehr als eine Formalie, deshalb stelle ich sie ausdrücklich klar: Frühere Fassungen dieses Beitrags haben Trading Masters als Börsenspiel der UBS bezeichnet, und das war falsch. Die Schweizer Großbank stellt die Hebelprodukte und tritt als Hauptsponsor auf. Verantwortlich für Spielbetrieb und Regeln ist der Veranstalter.
Zwei weitere Partner tragen das Spiel. Die Börse Stuttgart ist Sponsor und liefert die Kurse für Aktien und Derivate, die Kryptokurse kommen von ihrer Handelsplattform BSDEX. SMARTBROKER+ ist Premiumpartner; über dieses Depot laufen die Sachpreise in Aktienform. Der früher hier genannte Broker Flatex steht nicht mehr in der Partnerliste.
Für dich als Teilnehmer bedeutet das zweierlei. Erstens ist das Spiel ein Marketinginstrument seiner Sponsoren, und das erklärt, warum ausgerechnet das Hebeldepot gewertet wird: Dort liegen die UBS-Produkte. Zweitens ist die Teilnahme genau deshalb kostenlos. Beides gehört zusammen, und beides ist in Ordnung, solange du es weißt.
Termine und Ablauf einer Staffel
Eine Staffel läuft über rund fünf Monate. Sie beginnt mit einem zweiwöchigen Trainingslager, in dem du die Plattform ohne Wertung ausprobierst. Danach folgen zwei Spielrunden von je fünf Wochen im Hebeldepot. Parallel laufen über die gesamte Staffel ein Aktiendepot-Contest und ein Akademie-Contest.
Im Trainingslager kannst du dein Depot zurücksetzen, in der Spielrunde nicht. Das ist der wichtigste Unterschied zwischen beiden Phasen. Verlierst du im Trainingslager dein Guthaben, holst du dir die 25.000 Euro per Knopfdruck zurück. In der gewerteten Runde ist das Kapital weg. Zwischen den beiden Spielrunden wird das Depot dagegen für alle zurückgesetzt, du startest also zweimal bei null.
So sah die 15. Staffel aus. Diese Termine sind abgelaufen und stehen hier als Beispiel für den Rhythmus, an dem sich die kommende Staffel voraussichtlich orientiert:
| Phase | Zeitraum | Was dort passiert |
|---|---|---|
| Trainingslager | ab 27.10.2025 | Üben ohne Wertung, Depot beliebig zurücksetzbar |
| Spielrunde 1 | 10.11. bis 12.12.2025 | Hebeldepot, eigenes Ranking und eigene Preise |
| Spielrunde 2 | 12.01. bis 13.02.2026 | Hebeldepot, Depot zurückgesetzt, neues Ranking |
| Aktiendepot-Contest | 10.11.2025 bis 20.03.2026 | Durchgehend, eigene Preise |
| Akademie-Contest | 10.11.2025 bis 20.03.2026 | Punkte für absolvierte Schulungen |
Die 16. Staffel war Anfang September 2026 noch nicht terminiert. Auf der Terminseite steht, die Staffel werde im Herbst stattfinden und sei in Arbeit. Auch die Preise waren noch nicht veröffentlicht. Wer sich jetzt registriert, ist dabei, sobald es losgeht.
Eine Sonderrunde läuft bereits. Die Studierenden-Staffel geht vom 1. bis zum 30. September 2026 über vier Wochen, mit 1.000 Euro für Platz eins, 600 Euro für Platz zwei und 400 Euro für Platz drei. Teilnehmer können sich dort zusätzlich für ein Bewerbungsgespräch um ein Praktikum bei UBS KeyInvest im Jahr 2027 qualifizieren.
Einsteigen kannst du jederzeit, gewinnen nicht mehr überall. Der Veranstalter wirbt damit, dass ein späterer Einstieg möglich ist, und das stimmt. Jede Spielrunde hat aber ein festes Ende, und die Mindestzahl an Orders gilt trotzdem. Wer drei Tage vor Rundenschluss anfängt, schafft die Wertung praktisch nicht mehr.
Spielregeln und Teilnahmebedingungen
Die Spielregeln umfassen 19 Abschnitte und gelten seit dem 1. Oktober 2025. Ich habe sie vollständig durchgesehen. Hier steht, was deine Strategie tatsächlich beeinflusst, nicht das komplette Regelwerk.
Die beiden Depots
Du bekommst zweimal 25.000 Euro Spielgeld. Ein Depot für Aktien, ein Depot für Hebelprodukte. Für das Hauptranking und die großen Preise zählt ausschließlich das Hebeldepot. Das Aktiendepot ist als Übungsdepot gedacht und hat mit dem Aktiendepot-Contest eine eigene, geringer dotierte Wertung.
Was du handeln kannst
Das handelbare Universum ist enger als in einem echten Depot. Im Aktiendepot sind Werte aus DAX, MDAX, TecDAX, SDAX und EURO STOXX handelbar, dazu französische und amerikanische Standardwerte, jeweils über die Börse Stuttgart. Im Hebeldepot stehen ausschließlich Hebelprodukte der UBS zur Verfügung. Reine Anlageprodukte sind ausgeschlossen.
Kryptowährungen gehören ins Hebeldepot. Sie laufen über die BSDEX, die Krypto-Handelsplattform der Börse Stuttgart. Handeln kannst du in Bruchstücken ab 0,0001 Einheiten, du musst also keinen ganzen Bitcoin kaufen. Bei der Ordereingabe gibst du Stückzahlen ein, keinen Eurobetrag.
Es gibt Mindestkurse. Aktien müssen beim Kauf mindestens 1,00 Euro kosten, Derivate mindestens 0,50 Euro. Damit fallen die billigsten und volatilsten Scheine weg, mit denen man ein Spieldepot sonst gern verzehnfachen möchte. Gehandelt wird montags bis freitags von 8:00 bis 22:00 Uhr, außer an Börsenfeiertagen.
Die Begrenzungen, die deine Strategie einschränken
Vier Regeln bremsen das Zocken. Sie sind der Grund, warum sich das Spiel nicht mit einer einzigen großen Wette gewinnen lässt:
- 20-Prozent-Regel: Derivate auf denselben Basiswert dürfen beim Kauf höchstens 20 Prozent deines Hebeldepotwerts ausmachen. DAX und XDAX gelten dabei als ein Basiswert.
- 15-Prozent-Regel: Kryptowährungen dürfen zum Kaufzeitpunkt höchstens 15 Prozent des Hebeldepotwerts ausmachen.
- 40.000-Stück-Regel: mehr als 40.000 Stück gehen im Hebeldepot nicht in eine Order.
- 40 Kauforders pro Tag und Depot sind das Maximum. Verkäufe sind unbegrenzt, die Mindesthaltedauer beträgt eine Minute.
Mindestens 10 ausgeführte Orders pro Spielrunde sind Pflicht. Wer weniger schafft, scheidet aus der Wertung dieser Runde aus und verliert den Anspruch auf ihre Preise. Gezählt werden nur vollständig ausgeführte Orders. In früheren Fassungen dieses Beitrags standen 20 Trades. Diese Zahl stimmt nicht mehr, und Order und Trade sind ohnehin zwei verschiedene Dinge.
Jede Order kostet 3,90 Euro fiktive Spesen. Das klingt nach Kleingeld, ist es aber nicht: Bei 40 Trades sind allein 312 Euro an Kosten fällig, also gut ein Prozent des Startkapitals. Für offene Positionen wird zur Tagesbewertung zusätzlich ein Verkauf simuliert und mit denselben Spesen belastet.
Zweimal Trading Master, dann ist Schluss. Wer den Titel zweimal geholt hat, darf weiterspielen, taucht aber in keinem Ranking mehr auf und hat keinen Gewinnanspruch mehr. Diese Regel gilt rückwirkend für alle bisherigen Staffeln.
Trading Points: so wird wirklich gewertet
Die Trading Points berechnen sich aus dem kumulierten Gewinn multipliziert mit dem Anteil der Gewinntrades an allen Trades.
Order und Trade sind nicht dasselbe. Eine Order ist jeder ausgeführte Kauf oder Verkauf. Ein Trade ist die komplette Runde von der Eröffnung bis zum vollständigen Schließen einer Position. Erst wenn die Position ganz geschlossen ist, steht fest, ob sie ein Gewinn- oder ein Verlusttrade war, und zwar nach Abzug der Spesen: Bei einem Kauf und einem Verkauf müssen mindestens 7,80 Euro herauskommen.
Der Veranstalter rechnet es selbst vor. Du hast 10 Trades gemacht, davon 8 mit Gewinn, und dein Depot steht bei 30.000 Euro. Der kumulierte Gewinn beträgt 5.000 Euro. Daraus werden 8 geteilt durch 10, also 0,8, mal 5.000 Euro gleich 4.000 Trading Points.
Sobald du unter dem Startkapital liegst, zählt nur noch der Verlust. Dann fällt die Trefferquote aus der Rechnung, und deine Punktzahl entspricht dem Minusbetrag als negative Zahl. Wer mit 25.000 Euro startet und bei 22.000 Euro steht, hat minus 3.000 Punkte. Die früher hier genannte Regel, das Depot dürfe nicht unter 10.000 Euro fallen, steht in den aktuellen Spielregeln nicht mehr. Du fliegst also nicht raus, du rutschst nur weit nach hinten.
Offene Positionen werden jeden Abend um 22 Uhr fiktiv glattgestellt. Für die laufende Rangliste rechnet das System so, als hättest du alles verkauft, Spesen inklusive. Eine gut gelaufene Position, die du über Nacht hältst, wird also bereits gewertet, und eine schlecht gelaufene ebenso.
Diese Wertung passt nicht zur Wirklichkeit, und das solltest du wissen. Im echten Handel entscheidet nicht die Trefferquote, sondern das Verhältnis von durchschnittlichem Gewinn zu durchschnittlichem Verlust. Ich kenne profitable Strategien mit einer Trefferquote von 40 Prozent, die funktionieren, weil die Gewinner deutlich größer sind als die Verlierer. Im Ranking von Trading Masters wäre so ein Trader schlecht platziert. Nimm die Punkteformel also als Spielmechanik, nicht als Lehrsatz fürs Traden lernen.
Was du bei Trading Masters gewinnen kannst
Der ausgelobte Gesamtwert liegt bei über 50.000 Euro pro Staffel. So steht es auf der Börsenspiel- und der Terminseite. In der Suchmaschinen-Beschreibung seiner Startseite wirbt derselbe Veranstalter mit „über 60.000 Euro“. Diesen Widerspruch löse ich nicht auf, ich benenne ihn: Verlass dich auf die Preisliste der jeweiligen Staffel, nicht auf die Werbezeile.
Die Preise der 16. Staffel standen Anfang September 2026 noch aus. Der Veranstalter kündigt sie für die kommenden Wochen an. Zur Einordnung die Struktur der 15. Staffel, jeweils je Spielrunde:
| Platz | Spielrunde 1 | Spielrunde 2 |
|---|---|---|
| 1 | 8.000 Euro in bar | 8.000 Euro in bar |
| 2 | 4.000 Euro in bar | 4.000 Euro in bar |
| 3 | Traderausbildung im Wert von 2.000 Euro | Traderausbildung im Wert von 2.000 Euro |
| 4 bis 6 | 750 Euro in bar | zwei Nvidia-Aktien |
| 7 bis 15 | 250 Euro in bar | Platz 7 bis 10: eine Amazon-Aktie |
| 16 bis 50 | 30 Euro Amazon-Gutschein | 30 Euro Amazon-Gutschein |
Dazu kommen zwei kleinere Wettbewerbe. Im Aktiendepot-Contest gab es 1.500 Euro für Platz eins, 750 Euro für Platz zwei und je 250 Euro für die Plätze drei bis fünf. Im Akademie-Ranking bekam der beste Teilnehmer 750 Euro. Über die Staffel verteilt laufen zusätzlich Verlosungen, etwa Amazon-Gutscheine in einem Adventskalender.
Zwei Bedingungen stehen im Kleingedruckten. Erstens ordnet der Veranstalter die Gewinne den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG zu; sie gehören damit in die Einkommensteuererklärung. Bei 8.000 Euro ist das kein Randthema. Zweitens brauchst du für die Sachpreise in Aktienform ein Depot bei SMARTBROKER+; der Broker darf die Eröffnung ablehnen, dann wird auf ein anderes Konto ausgezahlt.
Die früher hier genannten Preise gibt es nicht mehr. Dieser Beitrag nannte lange einen Hauptpreis von 25.000 Euro, Tradingguthaben bei Flatex bis 10.000 Euro und Goldpreise. Nichts davon findet sich in der aktuellen Preisliste. Ich habe die Angaben ersetzt und nenne den Fehler hier, statt ihn stillschweigend zu tilgen.
Die Trading Masters Akademie und ihre Coaches
Die Akademie ist der Grund, warum sich das Spiel auch ohne Siegchance lohnt. Sie besteht aus Webinaren, Video-Tutorials und Live-Events und deckt die Themen ab, die man für Hebelprodukte braucht: Börsen und Indizes, Orderarten, Risiko- und Money-Management, Fundamentalanalyse, Charttechnik, Derivate und ihre Bewertung, Volatilität, Strategien und Handelspsychologie.
Teilnahme bringt Punkte. Wer Schulungen absolviert, sammelt Punkte für ein eigenes Akademie-Ranking mit eigenem Preis. Das ist geschickt gebaut, weil es genau die Teilnehmer belohnt, die vom Spiel am meisten haben: Einsteiger, die sonst nur auf das Hauptranking schielen würden.
Unter den Coaches sind bekannte Namen. Der Veranstalter nennt unter anderem Robert Halver, Dr. Raimund Schriek, Richard „Richy“ Dittrich, Dirk Siebenhaar, Nicolas und Daniel Saurenz, Franz-Georg Wenner, Stephan Feuerstein sowie die Tradingbrothers. Zu mehreren von ihnen findest du bei uns eigene Porträts.
Was die Akademie nicht ist. Sie ersetzt keine strukturierte Trading-Ausbildung. Du bekommst einen breiten Überblick und einige gute Einzelstunden, aber keinen aufeinander aufbauenden Lehrplan und keine Betreuung deiner eigenen Trades. Für den Einstieg ist das Angebot gemessen am Preis von null Euro trotzdem schwer zu schlagen.
Anmeldung und Login bei Trading Masters
Spielbereich und Website sind getrennt. Die Informationsseiten liegen auf der Hauptdomain, das Spiel selbst auf der Subdomain spiel.tradingmasters.de. Über die Schaltflächen Registrieren und Einloggen landest du im richtigen Bereich. Wenn du deinen Zugang suchst und auf der Startseite nicht weiterkommst, ist das der Grund.
Die Anmeldung kostet nichts und verlangt kein Depot. Du brauchst weder ein Wertpapierkonto noch eine Einzahlung. Ein echtes Depot wird erst dann relevant, wenn du einen Sachpreis in Aktienform gewinnst.
Deine Daten müssen stimmen. Die Spielregeln verlangen die vollständige und wahrheitsgemäße Angabe der persönlichen Daten im Profil. Mehrfachkonten führen zum Ausschluss aller beteiligten Zugänge. Über strittige Fälle entscheidet eine Jury des Veranstalters, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Was das Börsenspiel fürs echte Trading bringt
Ein Demodepot bildet die Kosten ab, aber nicht die Emotionen. Das sage ich seit Jahren zu jedem Musterdepot und zu jedem Trading-Simulator, und es gilt hier genauso. Mit Spielgeld hältst du Verluste aus, die dich mit echtem Geld nachts wach halten würden. Der Lerneffekt liegt deshalb woanders: bei der Mechanik.
Drei Dinge lernst du hier wirklich. Erstens, wie sich Hebelprodukte verhalten, wenn sich der Basiswert bewegt, und wie schnell ein Knock-out ausgelöst ist. Zweitens, wie Orderarten funktionieren, ohne dass ein Fehlklick Geld kostet. Drittens, was Transaktionskosten anrichten: Die 3,90 Euro pro Order sind bewusst so gesetzt, dass Vieltraden weh tut.
Ein Punkt verzerrt den Lerneffekt. Die Wertung über die Trefferquote erzieht dich zu vielen kleinen Gewinnen und zum Aussitzen von Verlusten. Das ist im echten Handel genau der Fehler, der Konten leert. Wer das Spiel gewinnen will, spielt also anders, als er später handeln sollte. Behalte das im Kopf, dann ist der Wettbewerb ein gutes Trainingsfeld.
Das überzeugt am Börsenspiel
- Wirklich kostenlos: keine Gebühr, kein Depot und keine Einzahlung nötig.
- Echte Kursdaten: die Kurse kommen von der Börse Stuttgart und der BSDEX, nicht aus einem Zufallsgenerator.
- Realistische Nebenkosten: 3,90 Euro je Order zwingen dich, über die Zahl deiner Trades nachzudenken.
- Umfangreiche Akademie: Webinare und Tutorials von bekannten Referenten, für die man anderswo bezahlt.
- Breites Produktangebot: Aktien, Hebelprodukte und Kryptowährungen in einem Spiel.
- Ansehnliche Preise: 8.000 Euro für den Rundensieg, dazu zwei Nebenwettbewerbe mit eigenen Gewinnen.
Das solltest du im Blick behalten
- Die Punkteformel erzieht falsch: sie belohnt die Trefferquote statt das Chance-Risiko-Verhältnis.
- Nur ein Emittent: im gewerteten Depot liegen ausschließlich Hebelprodukte der UBS.
- Kein echter Druck: ohne eigenes Geld im Feuer fehlt die Verlustangst, die im Ernstfall die Fehler produziert.
- Gewinne sind steuerpflichtig: sie zählen als sonstige Einkünfte und gehören in die Steuererklärung.
- Termine offen: die Daten der 16. Staffel standen Anfang September 2026 noch nicht fest.
- Sachpreise mit Bedingung: für Gewinne in Aktienform brauchst du ein Depot beim Partnerbroker.
Mein Fazit zum Börsenspiel Trading Masters
Trading Masters ist das durchdachteste kostenlose Börsenspiel für Erwachsene, das ich in Deutschland kenne. Echte Kurse, feste Spesen, harte Streuungsregeln und eine Akademie, für die man anderswo Geld bezahlt. Wenn du wissen willst, wie sich ein Optionsschein anfühlt, bevor du echtes Geld einsetzt, bist du hier richtig.
Zwei Dinge trübe ich bewusst ein. Das Spiel ist ein Marketinginstrument seiner Sponsoren, deshalb wird ausgerechnet das Depot gewertet, in dem die Produkte des Hauptsponsors liegen. Und die Punkteformel erzieht zu einem Handelsstil, der im Ernstfall Geld kostet. Beides macht das Angebot nicht schlecht, aber es gehört dazu.
Mein Rat: spiel um die Akademie, nicht um den Pokal. Nimm dir die Schulungen vor, handle im Hebeldepot bewusst kleine Positionen und beobachte, was die Spesen mit deiner Rechnung machen. Wer so herangeht, nimmt aus fünf Monaten mehr mit als der, der in Runde eins alles auf einen Knock-out setzt.
Häufige Fragen zu Trading Masters
Wer veranstaltet das Börsenspiel Trading Masters?
Die excellents GmbH aus Kulmbach. Sie wird von Geschäftsführerin Carolin Schuberth vertreten und ist im Handelsregister Bayreuth unter HRB 5562 eingetragen. Die UBS ist Hauptsponsor und stellt die Hebelprodukte, die Börse Stuttgart ist Sponsor und SMARTBROKER+ Premiumpartner.
Was kostet die Teilnahme?
Nichts. Du brauchst weder ein Wertpapierdepot noch eine Einzahlung. Erst wenn du einen Sachpreis in Aktienform gewinnst, ist ein Depot beim Partnerbroker nötig.
Wie viele Orders muss ich mindestens ausführen?
Mindestens zehn vollständig ausgeführte Orders je Spielrunde. Wer diese Zahl nicht erreicht, scheidet aus der Wertung dieser Runde aus und verliert den Anspruch auf ihre Preise. Aufgegebene, aber nicht ausgeführte Orders zählen nicht mit.
Wie werden die Trading Points berechnet?
Kumulierter Gewinn mal Anteil der Gewinntrades. Bei zehn Trades, acht davon im Plus, und 5.000 Euro Gewinn ergeben sich 4.000 Punkte. Liegt dein Depot unter dem Startkapital von 25.000 Euro, entspricht die Punktzahl dem Verlustbetrag als negative Zahl.
Was kann ich gewinnen?
Über 50.000 Euro sind je Staffel ausgelobt. In der 15. Staffel gab es je Spielrunde 8.000 Euro für Platz eins, 4.000 Euro für Platz zwei und eine Traderausbildung im Wert von 2.000 Euro für Platz drei. Die Preise der 16. Staffel waren Anfang September 2026 noch nicht veröffentlicht.
Sind die Gewinne steuerpflichtig?
Der Veranstalter sagt ja. Er ordnet sie den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG zu und weist darauf hin, dass sie in der Einkommensteuererklärung anzugeben sind. Bei größeren Bargewinnen solltest du das einplanen.
Kann ich auch Kryptowährungen handeln?
Ja, über die BSDEX im Hebeldepot. Der Handel ist in Bruchstücken ab 0,0001 Einheiten möglich. Krypto darf zum Kaufzeitpunkt höchstens 15 Prozent deines Hebeldepotwerts ausmachen.
Wann startet die nächste Staffel?
Im Herbst 2026. Am 7. September 2026 waren die genauen Termine laut Veranstalter noch in Arbeit. Eine Registrierung ist bereits vorab möglich, damit du den Start nicht verpasst.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er ist seit 1980 aktiver Trader an den internationalen Finanzmärkten mit Schwerpunkt auf Forex, Aktienindizes und Rohstoffen und handelt diskretionär nach Price Action.
Diesen Beitrag hat er selbst verfasst. Grundlage sind die Spielregeln in der Fassung vom 1. Oktober 2025, das Impressum sowie die Termin-, Gewinn- und Partnerseiten des Veranstalters. Dabei wurden mehrere Angaben der Vorfassung korrigiert, darunter der Veranstalter, die Höhe des Hauptpreises, die Zahl der Pflicht-Orders und die Partnerliste.
Geprüft wurde der Beitrag von Christian Möhrer, technischer Analyst und Options-Trader im Team von Kagels Trading. Er hat die Formel für die Trading Points und die Rechenbeispiele gegen das Regelwerk des Veranstalters kontrolliert.











