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Sino Brokerage – die Profi-Plattform für aktive Trader

Logo von Sino Brokerage

Was ist die beste Depotbank zum traden? Die Antwort auf diese oft gestellte Frage ist für mich: Sino Brokerage. In diesem Erfahrungsbericht werden die Besonderheiten und Vorteile von Sino vorstellen.

Ich trade seit mehr als 20 Jahren, davon seit ca. 15 Jahren als Hauptberuf. Dabei handle ich im Wesentlichen Kurs-Volumen-Muster bei deutschen Aktien. In dieser Zeit habe ich weit über 10.000 Trades abgewickelt, schwerpunktmäßig mit deutschen Werten.

Immer wieder werde ich gefragt, welches denn nun die beste Bank zum Traden ist. Mir ist bewusst, dass es eigentlich unmöglich ist, die beste Bank zu benennen. Jeder stellt unterschiedliche Anforderungen an seine Bank bzw. seinen Broker und demzufolge braucht der eine dies und der andere jenes.

Der eine handelt dreimal im Jahr, der andere dreißig Mal am Tag. Der eine handelt deutsche Aktien, der andere US-Werte, wieder andere wollen Optionen verkaufen und damit Prämien einnehmen oder Futures auf Indizes oder Rohstoffe handeln.

Ich kann das Ganze also nur aus meiner Sicht als aktiver Trader (ca. 10-20 Trades mit Aktien pro Woche) darstellen. Ich habe bei fast jeder Bank in Deutschland ein Konto/Depot, weil jede andere Stärken und Schwächen hat.

Beispielsweise halte ich es für sinnvoll, z. B. ein Depot bei der Comdirect, Cortalconsors oder Maxblue  zu haben, weil man dort oft bei Neuemissionen gute Chancen auf eine Zuteilung der Aktien hat, da die entsprechenden Banken oft im Konsortium der Emission sitzen.

Oder ich handle US-Aktien am liebsten bei Interactive Brokers, weil dies dort mit einer sehr professionellen Plattform zu hervorragenden Konditionen bei einer soliden Bank möglich ist. Und weil ich dort auch problemlos US-Aktien shorten kann.

Klein, aber fein – Sino: knapp 400 Kunden bewegen Milliarden

Mein Hauptdepot zum Traden für deutsche Aktien habe ich allerdings bei Sino Brokerage, wo ich seit 2003 Kunde bin. Ich finde für aktive Händler ist Sino in Deutschland nach wie vor eine der besten, wenn nicht die beste Adresse.

Sino ist spezialisiert auf sehr aktive Trader und hat derzeit ca. 400 Kunden mit einem Durchschnittsvolumen von mehr als 500.000 Euro. Ein Sino Kunde macht im Schnitt so viel Umsatz wie mehrere Tausend Comdirect Kunden. Sino ist eine Aktiengesellschaft und feierte letztes Jahr sein 20-jähriges Jubiläum, davon 13 Jahre börsennotiert.  Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was Sino mit diesen knapp 400 Kunden bewegt, hier die ganz aktuellen Zahlen des Geschäftsberichts:

DGAP-News: sino AG / Schlagwort(e): Sonstiges

05.04.2019 / 08:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Düsseldorf, 5. April 2019

Die sino AG | High End Brokerage hat im März 44.672 Orders ausgeführt. Dies ist ein Rückgang von 11,6 % gegenüber dem Vormonat (-25,5 % ggü. dem sehr guten März 2018).

 

     März 2019

     Feb 2019

     März 2018

Orders gesamt

     44.672

     50.519

     59.998

Wertpapier-Orders

     35.559

     42.274

     44.907

Future-Kontrakte

     23.889

     18.581

     28.232

Im März lag der Orderbuchumsatz an den Handelsplätzen Xetra, Börse Frankfurt und Tradegate bei 130,3 Mrd. Euro, ein Anstieg von 12,3 % gegenüber dem Vormonat, in dem der Orderbuchumsatz bei 116,0 Mrd. lag (-21,1 % ggü. März 2018). Per 31.03.2019 wurden bei der sino AG 389 Depotkunden betreut. Die achte Teilnahme bei der Internetbefragung Onlinebroker des Jahres von Börse Online bringt der sino AG zum wiederholten Mal mit Abstand die besten Noten unter den Brokern in Deutschland ein – zumindest im Rahmen der Sonderauswertung: Als hochspezialisierter High-End-Brokerage-Anbieter fehlt der sino AG einfach die Kundenzahl, um die Mindestquote unter den abgegeben Stimmen für das offizielle Ranking zu erreichen.

Eine starke Bank im Rücken ist wichtig

Hinter Sino steht die HSBC Trinkaus als Depotbank. Ich kam damals (noch als Amateurtrader) zu Sino durch eine Empfehlung eines professionellen Traders (der auch heute noch bei Sino handelt), den ich auf einem Vortrag kennen gelernt hatte.

Ich kratzte die 25.000 € zusammen, die man damals (wie auch heute) brauchte, um dort ein Depot zu eröffnen.

2003 war noch mitten in der Wirtschaftskrise und Sino mit der starken HSBC Trinkaus als Depotbank im Rücken erschien mir eine solide Bankenkonstellation, wo ich keine Angst um mein Geld haben musste. Dieses Argument sehe ich übrigens auch heute noch als sehr wichtig an, denn die Probleme der Finanzkrise wurden ja nicht gelöst sondern nur nach hinten verschoben.

Eine starke Bank im Hintergrund ist also existenziell wichtig. Ich kann bei Sino fast alles handeln was es gibt (Aktien, Anleihen, Fonds, Futures etc.) und habe Zugang zu über 40 internationalen Börsen und rund 10 Direkthandelspartnern. CFDs werden nicht angeboten.

Zuverlässigkeit und stabile Handelssysteme auch in Panikzeiten

Ein Riesenvorteil bei Sino war und ist schon immer die absolute Zuverlässigkeit.

Besonders in Zeiten wo die Börsen extrem panisch sind (Lehman, Brexit, Trump) habe ich es oft erlebt, dass die „normalen“ Banken (ich nenne jetzt lieber keine Namen) nicht erreichbar bzw. überlastet waren, so dass man dort nicht oder nur eingeschränkt handeln konnte.

Das ist ärgerlich, weil sich für einen Trader gerade in solchen Phasen viel Geld machen lässt. Hier habe ich bei Sino noch nie ein Problem gehabt, auch in der größten Panik funktionierten alle Systeme immer zuverlässig.

Die Händler sind telefonisch direkt erreichbar und das ohne endlose Warteschleifen und Eingaben.

Wenn ich unterwegs bin und etwas wissen will oder eine Order platzieren will, dann rufe ich an und binnen Sekunden habe ich die Order im Markt. Alles läuft hochprofessionell ab. Von 8 bis 22 Uhr erreiche ich immer jemanden. Und es gibt natürlich auch eine App fürs Smartphone, mit der ich von unterwegs handeln kann.

Der Kreditrahmen verschafft große Zusatzvorteile

Ein weiterer großer Vorteil ist der Kreditrahmen, der bis zum Mehrfachen des Eigenkapitals reicht und einem Trader zur Verfügung gestellt wird.

Wenn es z. B. eine große Panik am Markt gibt (Paradebeispiel Brexit, wo viele Aktien früh zwischen 10 und 20 % tiefer getaxt wurden), dann lege ich eine große Anzahl Abstauber-Limits in den Markt.

Bei normalen Banken habe ich das Problem, dass recht schnell mein Eigenkapital und ggf. auch die 60 % Beleihungsrahmen ausgeschöpft sind, und dann kann ich keine Order mehr setzen. Das ist schlecht, denn ich weiß bei Abstauberlimits ja nicht, welche Aktien abstürzen, und muss möglichst viele Orders platzieren, um einige Auftragsausführungen zu bekommen.

Bei Sino kann ich bis zum Mehrfachen des Eigenkapitals Orders in den Markt legen. Damit habe ich in der Vergangenheit schon viel Geld verdient, was ich bei anderen Brokern so meist nicht hätte realisieren können.

Faire Gebühren für überragende Features

Es gibt sicher Broker, die etwas geringere Ordergebühren verlangen, aber allein durch den Kreditrahmen und die Vielzahl der Orders, die ich dadurch platzieren kann, hole ich das Vielfache der Kosten wieder rein.

Bei den Gebühren ist Sino meines Erachtens attraktiv, aber es gibt billigere Anbieter, keine Frage. Die Ordergebühren bei Aktien belaufen sich zwischen 0,1 und 0,15 % mit Caps zwischen 50 und 75 Euro.

Futures liegen pro Halfturn zwischen 0,45 und 4,50 Euro, je nach Volumen. Es gibt allerdings Möglichkeiten, auch individuelle Gebühren zu verhandeln, je nach Handelsvolumen und Markt, an dem man sich bewegt. Speziell im Futuresbereich ist das sehr attraktiv.

Praktisch alle am Markt verfügbaren Investmentfonds kann man ohne Ausgabeaufschlag erwerben mit den normalen Ordergebühren.

Im Vergleich zu den herkömmlichen Depots bei Comdirect, Consors etc. ist Sino insgesamt bei den Gebühren durchaus günstiger. Teilausführungen sind mit drin. Es werden auch keine Limit-, Änderungs, Streichungs-, Grund- oder Depotgebühren berechnet.

Es gibt natürlich auch noch billigere Depotbanken, aber die können speziell für den aktiven Trader nicht annähernd das nötige Leistungsspektrum bieten. Wer nur dreimal im Monat normale Aktien und vielleicht ab und zu einen mal einen Fonds handelt, der ist z. B. bei Onvista oder Flatex besser aufgehoben.

Geschwindigkeit ist Traders Trumpf

Auch die Geschwindigkeit der Ordereingabe ist ein wichtiger Punkt für mich. Ich brauche keine PIN/TAN, sondern logge mich direkt in die Handelsplattform MX-PRO ein und kann dann mit wenigen Klicks die Orders platzieren. Brauche ich bei „normalen“ Banken für eine Order schon mal eine halbe Minute oder länger, bin ich bei Sino binnen Sekunden im Markt. Ich habe das in einem kurzen Video veranschaulicht:

Besonders bei Futures ist Geschwindigkeit sehr wichtig. Hier kann man bei Sino direkt aus dem Chart heraus handeln.

The GRID ist ein zusätzliches Modul der Handelsplattform sino MX-PRO und direkt in der Software integriert. Gehandelt wird direkt aus dem Chart heraus. Orders lassen sich einfach per Mausklick einstellen, ändern und löschen. Das ist hochprofessionell und besonders für berufsmäßige Futurestrader interessant – zum Beispiel beim sekundenschnellen Handel mit EUREX-, DAX-, BUND-, Eurostoxx-Futures oder anderen hochliquiden Instrumenten.

Die stabile Anbindung über die Hochgeschwindigkeitsschnittstelle ETS an XETRA und EUREX sorgt für unübertroffene Schnelligkeit im Order-Routing. The GRID eröffnet Futureshändlern auch neue strategische Möglichkeiten: Die Markthistorie wird durch eine grafische Darstellung intuitiver zugänglich und erleichtert intuitive Handelsentscheidungen. Hier ein Screenshot dazu

Sino Handelsplattform mxpro mit Orderbuch für den FDAX Future
Handelsplattform MX-PRO von Sino Brokerage zeigt das Orderbuch für den FDAX Future

Über API-Schnittstellen können auch automatische Handelssysteme mit der Handelsplattform verbunden werden. Dies habe ich allerdings noch nie genutzt.

Mittendrin bei Leerverkäufen und Kapitalmaßnahmen

Noch ein großer Vorteil: Ich kann bei Sino auch unkompliziert Aktien shorten und leer verkaufen (sowohl intraday als auch overnight). Das ist bei „normalen“ Depots meist nicht möglich. Manchmal ist es auch sehr sinnvoll, besonders im intraday-Bereich diese Möglichkeit zu haben.

Auch habe ich bei Sino die Möglichkeit, bei diversen Kapitalmaßnahmen wie Umplatzierungen oder Kapitalerhöhungen teilzunehmen und Aktien zu zeichnen. Auch dies bietet mir kaum ein anderer Broker und hat über die Jahre schon einiges an Zusatzertrag erwirtschaftet.

Es gibt bei Sino die Möglichkeit, sich mit einem zusätzlichen hochwertigen Newsprogramm immer auf dem neuesten Stand zu halten. Auch habe ich permanent Realtimekurse für alle deutschen Börsen. Damit kann ich z. B. Kurslisten erstellen, mit denen ich binnen Sekunden die Gewinner/Verlierer des Tages sortieren kann, wie ich oben im Video gezeigt habe.

Komplexe Orders bringen mehr Sicherheit und Freiheit für den Trader

Auch die Möglichkeit, komplexe Orders platzieren zu können (z. B. limitierte Stopp Buy Orders, if-done) ist wichtig. So kann ich direkt automatisch Stopps platzieren oder ein Gewinnmitnahmeziel definieren, nachdem eine Order ausgeführt worden ist, ohne ständig vorm Bildschirm sitzen zu müssen. Und ich kann mir sicher sein, dass es auch zuverlässig funktioniert. Auch dazu wurden einige Beispiele im Video gezeigt.

Fazit: Unterm Strich kann ich nach mehr als 15 Jahren und mehr als 10.000 Trades definitiv sagen, dass Sino für aktive Trader (> 25 Trades pro Monat) ein hervorragendes Gesamtpaket hat, welches ein herausragendes Leistungsspektrum für einen vergleichsweise günstigen Preis anbietet.

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