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Passives Einkommen – viele Wege führen zum Geld (2022)

Immer wieder liest und hört man von dem Wunsch finanziell frei zu sein. Die finanzielle Freiheit kann es in extremen Formen geben bis hin zum Frugalismus, wo man auf viel verzichtet, um früher in Rente zu gehen. Sie kann aber auch ein wenig geringer ausfallen und beispielsweise den Urlaub „finanzieren“, die Möglichkeit auf Teilzeitarbeit geben oder Ähnliches. Die meisten Menschen, die finanziell frei werden wollen, müssen sich ein weiteres Einkommen schaffen. Das soll in der Regel passiv funktionieren, damit man nicht unbedingt vom Angestellten zum Selbstständigen werden muss. Denn da wäre die Freiheit auch nicht mehr so gegeben.

Eigentlich nur noch unterwegs sein, die Welt erkunden und die Seele baumeln lassen, wäre natürlich ein Traum, den viele noch nicht einmal zu träumen wagen. Meist ist das passive Einkommen auch eher ein Schritt in die richtige Richtung und weniger die Befreiung aus dem gesamten Arbeits- und Mühensystem. Man sieht aber, das passive Einkommen und die finanzielle Freiheit sind recht eng miteinander verknüpft. Da wir erst vor kurzem über die finanzielle Freiheit berichtet haben, wollen wir mit diesem Artikel einen Bogen dazu schlagen und heute das passive Einkommen näher beleuchtet. Interessant ist dabei vor allem der Weg bzw. die Wege zu passivem Geld und welche Vor- und Nachteile ein solches passives Einkommen mit sich bringt.

Was genau ist ein passives Einkommen?

Passives Einkommen

Ein passives Einkommen soll sich passiv generieren – sprich man muss nichts oder kaum etwas dafür tun und kann dennoch weiteres Geld verdienen. Das aktive Einkommen ist da für uns alle natürlich schon etwas geläufiger. Denn das ist letztlich der Gegenwert für die geleistete Arbeit als Selbstständiger, Arbeiter, Angestellter oder Beamter. Dafür geht man allerdings täglich zur Arbeit und investiert viel Zeit in Ausbildungen, Studien und Fortbildungen. Umso härter oder länger man arbeitet, umso studierter man ist, desto höher kann das Einkommen sein. So zumindest die einfache Faustformel. Das funktioniert nur auch nicht immer nach diesem Muster.

Da aktives Einkommen aber anstrengend zu erwirtschaften ist, ist das passive Einkommen eine sehr willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Erreichen kann man dieses zum Beispiel über sinnvolle Investments wie Aktien und Immobilien oder das Schaffen eines stark automatisierten Nebenerwerbs wie den Verkauf von einmalig erstellen Videokursen, Büchern oder bedruckten T-Shirts.

Pro und Contra rund um das passive Einkommen

Manchmal klingt das passive Einkommen zu schön, um wahr zu sein. Deshalb ist es sehr spannend einen Blick auf die vielen Pros, allerdings auch Contras zu werfen. Denn man merkt recht schnell, dass das meiste passive Einkommen gar nicht so passiv ist.

ProContra
Freizeit:
durch ein passives Einkommen lässt sich mehr Freizeit schaffen.
So kann man vielleicht statt 40 Stunden in der Woche leicht auch mit 30 Stunden auskommen und gewinnt jeden Arbeitstag 2 Stunden, die man „sinnvoller“ für Familie, Hobby oder zum Nichtstun nutzen kann.
Wenig Planungssicherheit:

Ein normales Arbeitseinkommen ist eigentlich eine recht sichere Bank. Man weiß, was man für die geleistete Arbeit am Ende des Monats bekommt. Manchmal sind zwar noch nicht planbare Provisionen dabei, doch beim Festgehalt warten keine bösen Überraschungen.
Ein passives Einkommen kann da schon ganz anders aussehen und verlaufen.
Rechnet man wie im Jahr 2020 bspw. fest mit ewig fließenden Dividenden über die eigenen Aktieninvestments und die meisten davon werden gestrichen, steht man nicht gut da.
Sicherheit:
Wer ein passives Einkommen generiert, kann auf jeden Fall mit einem besseren Sicherheitsgefühl in den Tag starten. Denn finanziell setzt man nicht nur auf ein Pferd und kann etwas freier und entspannter sein. So schockt ein Arbeitsplatzverlust weniger stark oder man kann die Rentenlücke damit abfedern, dass man sein passives Einkommen für den langfristigen Vermögensaufbau nutzt.
Verlustrisiko:
Manche Arten eines passiven Einkommens verlangen eine gewisse finanzielle Vorleistung. Ein Haus, das man vermieten will, kriegt man seltener geschenkt oder vererbt, sondern man muss es kaufen. Hierfür ist natürlich Geld notwendig.
Wenn das Investment dann nicht klug gewählt ist, eine Immobilienblase platzt oder der Aktienmarkt im Sinkflug ist, kann statt eines passiven Einkommens ein sehr aktiver Verlust zu Buche stehen.
Unabhängigkeit:
Wer beim passiven Einkommen in die Vollen geht, kann maximal unabhängig werden. Als Privatier durch die Welt reisen und das Leben genießen ist, wie oben erwähnt, die höchste Ebene für eine finanzielle Freiheit, aber es geht. Ein passives Einkommen schafft so oder so die Möglichkeit für mehr Unabhängigkeit. Auch hier kann man durch das passiv zufließende Geld ruhiger schlafen, muss nicht so sehr Angst vor einem Jobverlust haben oder kann ganz unabhängig und frei bspw. eine Selbstständigkeit angehen. Unabhängigkeit und Sicherheit sind also auch eng miteinander verwoben.
Finanzielle und zeitliche Vorleistungen:
Klar ist immer, dass man eine Vorleistung erbringen muss, bevor das Geld sprudeln kann. Deshalb müssen Ideen und Investments finanziell und in zeitlicher Hinsicht erst vorab mühsam erarbeitet werden. Das ist eine sehr aktive Handlung und führt erst später zum gewünschten passiven Einkommen.

Betrachtet man nun beide Seiten der Medaille, dann gibt es schöne Vorteile und gewichtige Nachteile. Ein passives Einkommen erschafft sich auf jeden Fall nicht von selbst. Wer sich das erhofft, muss das nette Aktiendepot und Immobilienportfolio wohl eher erben als sich erarbeiten. Hat man aber einen Schritt nach dem anderen getan, gibt es eine gute Chance darauf ein passives Einkommen zu erreichen. Allein die Sicherheit und Unabhängigkeit kann neue Mittel und Wege freisetzen, um noch mehr Einkommen zu generieren und ein noch stärkeres System, das sich selbst ins Rollen bringt, zu schaffen. Das kann natürlich auch das Ziel sein. Die finanzielle Vorleistung und ein gewisses Verlustrisiko sollte man aber immer mitbedenken.

Wer allerdings zu uns gefunden hat, weil er als Trader unterwegs ist, der weiß schon längst, dass ein gutes Risk-Management durch nichts zu ersetzen ist.

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Kann man ein passives Einkommen ohne Startkapital erreichen?

Wer ein passives Einkommen erreichen möchte, hat die besten Chancen darauf, wenn die Zeit mitspielt. Wer in seinen 20ern loslegt hat sicherlich einen zeitlichen Vorteil gegenüber demjenigen, der mit 50 die finanziell Freiheit entdeckt. Mit 50 hat man aber schon eher ein Startkapital als mit 20. Deshalb ist die Frage danach, ob man überhaupt ohne Startkapital arbeiten, kann sehr wichtig. Und die einfache Antwort ist – ja, man kann ohne bzw. mit einem geringen Startkapital loslegen. Es gibt aber ein paar Dinge zu beachten.

Aktieninvestments funktionieren beispielsweise nur mit einem Startkapital. Hier kann man aber langsam anfangen und sich dann stetig steigern. Das funktioniert am besten über Sparpläne und das Reinvestieren von Dividenden und Gewinnen. So kann man sich nachhaltig etwas aufbauen. Das ist für viele aber vielleicht zu langsam. Hier und da wird das Investment in Aktien (und auch in Immobilien) als sehr einfach und nicht zeitaufwendig dargestellt. Dabei wäre ich allerdings sehr vorsichtig, da sich dies so kaum halten lässt. Denn wer sinnvoll investieren will und nicht nur zockt, der muss sich Zeit nehmen und eine entsprechende Strategie verfolgen. Recherche, Analyse, Risikomanagement usw. sind dabei auf jeden Fall notwendig und nicht in wenigen Minuten zu machen.

Bei Immobilien läuft es ähnlich. Ein bisschen Startkapital wäre schon gut, da Banken gern einen Aufschlag auf den Zinssatz geben, wenn man eine sogenannte 110% FInanzierung machen muss. Das bedeutet, dass man die Nebenkosten mitfinanziert. Somit braucht man mehr Geld als das Haus eigentlich wert ist. Um dann den Kredit bezahlen zu können, muss man schon entsprechende Mieten einnehmen. Den Kredit gibt es mitunter ohne Startkapital. Man sollte aber einen gesicherten Job oder andere Sicherheiten mitbringen, sonst wird das mit der Kreditvergabe nichts.

Wer für das passive Einkommen ein eigenes Unternehmen gründet oder einen Videokurs erstellt, muss anfangs natürlich jede Menge Zeit investieren. Die Videos nehmen sich nicht von selbst auf und müssen vorher konzipiert werden. Ebenso verhält es sich mit einer Geschäftsidee. Wenn dann aber mal alles läuft und sich automatisieren lässt, hat man eine gute Möglichkeit, das Geld laufen zu lassen. Das gute ist, dass man hierfür nicht unbedingt ein Startkapital braucht. Vielleicht investiert man ein bisschen Geld in die notwendige Software und Hardware oder in Werbung. Aber das müssen keine Unsummen sein.

Verschiedene Möglichkeiten für ein passvies Einkommen

Natürlich gibt es auf dem Papier unzählige Möglichkeiten, um sich ein passives Einkommen zu schaffen. Das kann vom T-Shirt Business (Print-on-Demand) über Affiliate Marketing mit einer Webseite bis zu den erwähnten Aktien- und Immobilieninvestments reichen. Da wir hier allerdings auf das Trading ausgerichtet sind, wollen wir gar nicht alle anderen Möglichkeiten eins zu eins durchgehen. Da verweisen wir dann lieber auf andere Artikel, in denen Print-on-Demand oder Affiliate-Marketing näher erwähnt sind.

Wichtige Tipps und Spielregeln für ein passives Einkommen

Um wirklich erfolgreich ein passives Einkommen aufzubauen, sollte man ein paar Tipps und Spielregeln beachten. Sonst kann der Wunsch nach finanzieller Freiheit in eine noch größere Abhängigkeit übergehen.

Fachwissen

Wie jedem Trader klar sein sollte, ist Wissen ein Schlüssel zum Erfolg. Man sollte sich immer Fachwissen aneignen und den einem einfachen Motto folgen – werde Experte auf jedem relevanten Gebiet. Nur wer das nötige Know-How drauf hat, wird es auch nutzen können. Das Traden mit Aktien oder Vermieten von Immobilien ist oft hartes Stück Arbeit und lässt sich ohne Fachkenntnis gar nicht richtig bewerkstelligen.

Deshalb ist es sinnvoll sich Zeit zu nehmen und erstmal zu lernen. Hinsichtlich Trading sind wir hier der richtige Ansprechpartner. Denn bei uns gibt es umfassende Möglichkeiten das Trading von der Pike auf zu lernen. Schauen Sie einfach in unserer Masterclass vorbei.

Investiere nur Geld, das du nicht benötigst

Mit jedem Investment kann ein Verlust einhergehen. Deshalb sollte man nur das Geld investieren, das man nicht dringend braucht und auf das man verzichten kann. Im äußersten Fall kann dies nämlich komplett weg sein. Gerade beim Trading oder mit Immobilien warten manche Tücken und man kann sich mit dem Wunsch der finanziellen Freiheit viel verbauen. Wer nur das investiert, was man nicht unbedingt benötigt, kann zudem deutlich freier agieren. Denn Angst um die eigene Existenz ist kein guter Handelspartner.

Überprüfe dein Setting

Auch die tollste Idee sollte von Zeit zu Zeit wieder auf die Prüfwaage gelegt werden. Manchmal reicht es, zufrieden zu sehen, wenn alles so funktioniert wie man will. Manchmal muss man aber auch ein paar Stellschrauben anziehen. Dazu sollte man jede Art von passivem Einkommen hin und wieder ganz aktiv beleuchten.

Handle nicht aufgrund von Kurzschlussreaktionen

Manchmal ist man vielleicht etwas zu impulsiv unterwegs und lässt sich schnell von Ereignissen leiten. Egal wie es läuft, entwerfe eine Strategie und halte an ihr fest. Jeden Tag den Plan zum Vermögensaufbau nachzujustieren, wird dich eher Geld kosten. Gleichzeitig sollte man besonnen agieren. Nur weil die eigenen Tesla-Aktien vielleicht im letzten halben Jahr um 300 % gestiegen sind, sollte man nicht in totaler Euphorie den Job hinschmeißen und nichts mehr tun. Denn das Pendel kann leider schnell wieder in die andere Richtung ausschlagen.

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Wichtige rechtliche Fragen

Natürlich gibt es auch beim passiven Einkommen ein paar rechtliche Dinge zu beachten. Hier wollen wir nicht zu vertieft auf einzelne Dinge eingehen, sondern mehr das Große und Ganze im Blick behalten. Denn eine Rechtsberatung sind wir in dem Sinne auch nicht und in vielen Einzelfragen lohnt es sich, eine Meinung beim Rechtsanwalt oder Steuerberater einzuholen.

Das Wichtigste aber zuerst: Wer Geld verdient, muss in Deutschland Steuern zahlen. Achte also darauf, dass du das auch für dein zusätzliches Einkommen tust. Geld am Fiskus vorbeizuschlausen kann und wird auf Dauer nicht gut gehen und hat ja schon dem ein oder anderen prominenten Vorbild ziemlich viel Ärger bis hin zum Gefängnis eingebracht.

Je nach Nebentätigkeit ist vielleicht eine Anmeldung beim Finanzamt notwendig oder man braucht sogar einen Gewerbeschein. Und wenn man etwas produziert, gibt es klare gesetzliche Vorschriften über Inhaltsstoffe und dergleichen.

Fazit

Ein passives Einkommen ist eine super Sache und die eingangs erwähnte Traumvorstellung eines immerwährenden Urlaubs auch eine schöne Tagträumerei. Doch lässt sich sicherlich festhalten, dass ein passives Einkommen so oder so aktive Arbeit benötigt. Sei es die Vorarbeit oder die stetige Überprüfung des Konzepts. Eine weitere wichtige Grundlage ist einfach der Zeithorizont,den man im Blick haben sollte. Ein solides passives Einkommen baut sich nach und nach auf und die Zeitdauer ist hier auf jeden Fall der Freund und Helfer.

Die finanzielle Freiheit ist erreichbar und passives Einkommen ist hierfür natürlich eine Grundvoraussetzung. Hilfe kann man sich bei den vielen Anbietern verschiedener Aktienweisheiten rund um das Thema der finanziellen Unabhängigkeit holen. So helfen zum Beispiel der Aktienfinder, Aktien mit Kopf oder Alle Aktien mit speziellen Tools, Softwares und Services.

Wir freuen uns auf jeden Fall mit Ihnen, wenn es es mit der finanziellen Freiheit und dem passiven Einkommen erfolgreich klappt.

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