Markus Koch – Börsenexperte auf N-TV und in aller Welt? (2024)

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Karsten Kagels

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Markus Koch – das Wichtigste vorweg

  • Frühe Karriere: Markus Koch ging bereits mit 21 Jahren an die Wall Street.
  • Pionierarbeit: Er war einer der ersten Journalisten, der direkt von der New Yorker Aktienbörse berichtete.
  • Erfahrung: Seit fast drei Jahrzehnten begleitet er die Wall Street. Zuerst arbeitete er bei einer Fondsgesellschaft, dann am Handelstisch eines großen Brokerhauses und seit über 25 Jahren als Journalist.
  • Leidenschaft: Markus Koch beschreibt sich selbst als Börsianer aus Leidenschaft. Ihm ist es wichtig, Brücken zwischen den Profis der Investmentwelt und den Privatanlegern zu schlagen.
  • Community: Über 1,7 Millionen Menschen folgen ihm auf seinen Social-Media-Kanälen und im Podcast. Er legt großen Wert auf gute und informative Unterhaltung sowie einen Dialog auf Augenhöhe mit seiner Community.
  • Podcast: Er hat einen Podcast namens “Wall Street mit Markus Koch” auf Spotify, in dem er regelmäßig über spannende Ereignisse und News rund um die Börse spricht.
  • Social Media: Er teilt Einblicke und Erlebnisse aus seinem Alltag mit über 47.000 Followern auf Instagram und behandelt wichtige Börsenthemen mit über 90.000 Abonnenten auf YouTube.

Vorstellung von Markus Koch

Markus Koch ist eines der bekanntesten Gesichter rund um die Börsenberichterstattung in Deutschland. Vor allem als Wall Street-Experte auf dem Fernsehsender N-TV ist er einer breiten Masse bekannt. Hier geht er mehrmals täglich auf Sendung und ordnet das Geschehen an den Märkten ein. Sein Erklärstil sowie sein Auftreten zeichnen ihn immer als hochprofessionell aus und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wer genau Markus Koch aber ist und wie er zum Experten wurde, wollen wir hier nachzeichnen.

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Markus Koch

Die ersten Berührungen mit der Börse

Markus Koch wurde am 10. April 1971 in Königstein im Taunus geboren und konnte schon früh auf ein bewegtes internationales Leben zurückblicken. Mit 8 Jahren wanderte die Familie wegen eines Engagements seines Stiefvaters als Leibarzt über Monovria nach Liberia aus. Wenige Jahre später ging es dann zurück nach Deutschland, wo er aufwuchs und ein Gymnasium besuchte. Schon während des Schulbesuchs war Koch begeistert von der Börse und nahm an Börsenspielen der Sparkasse teil. Später folgte ein Ferienjob bei Dean Witter (heutzutage Morgan Stanley). Dort machte er erste praktische Erfahrungen mit der Börse und hegte den Wunsch Broker zu werden.

Auf das Börsenspiel folgte dann der Aktienhandel mit echtem Geld. Am Anfang agierte er recht erfolgreich, unter anderem mit dem Geld von Familienangehörigen und gar Lehrern. Wegen einiger Fehlinvestitionen und falschen Entscheidungen folgte aber ein ordentlicher Absturz. Mit 19 gab es dann einen schier unüberwindbaren Schuldenberg von 70.000 DM. Eine Hypothek, die man in dem Alter nur schwer trägt.

Beginn und Neustart in New York

Mit dem Interesse am Bankwesen begann Markus Koch eine Banklehre und arbeitete parallel beim Brokerhaus Hornblower Fischer. Da das zu viel war, folgte der Abbruch der Lehre. 1992 ging Koch dann in die USA, um dort Broker zu werden. Dieses Unterfangen stellte sich aber auch als äußerst schwer heraus und eine schnelle Anstellung oder entsprechender Erfolg ließen auf sich warten.

Nach einigen weiteren Anstellungen, zuletzt beim Brokerhaus Bear Stearns entdeckte Koch eine Marktlücke, die er bis heute perfekt ausnutzt. Während es viele deutschsprachige Börsianer in New York gab und das Interesse in Deutschland auch recht groß war, gab es keine sinnhafte Berichterstattung über die Wall Street. Deshalb gründete Koch 1994 die Presseagentur IRM Services. Seit 1995 konzentriert sich Koch nur noch auf diese Agentur.

Das erste Mal bei N-TV zu sehen war Markus Koch dann im April 1996. Seither ist er das Gesicht für die Wall Street und vermutlich hat ihn jeder schon einmal im Fernsehen gesehen.

1999 wurde aus IRM Services dann die Wall Street Correspondents, welche schnell weiteres Interesse geweckt hat. Das Handelsblatt stieg im Jahr 2000 mit einer 25-prozentigen Beteiligung mit ein.

Koch hat seither zudem weitere TV-Formate mitbetreut und ist damit immer mal wieder im Fernsehen und Internet zu sehen. So auch mit einer innovativen Börsenshow, die eine Mischung aus Castingshow und Börsenspiel darstellte oder bei Aktien rund um die Welt.

Expertengebiete von Markus Koch

Markus Koch hat sein Handwerk also von Grund auf gelernt und sich mit entsprechender Arbeitsexpertise immer mehr Wissen angeeignet. Als Broker kennt er sich natürlich bestens aus, heutzutage würde man ihn allerdings eher als Journalisten und Autoren bezeichnen müssen.

Natürlich hat Koch einige Expertengebiete, aber vor allem ist er Experte für die Wall Street und hier findet sich auch seine Haupttätigkeit für die Berichterstattung. Sein Unternehmen Wall Street Correspondents veröffentlicht konsequent aktuelle News über die Finanzwelt an der berühmten New Yorker Börse. Dabei versucht Markus Koch zusammen mit seinem Team die Stimmung und Bewegungen an der Börse zu analysieren und entsprechend Schlüsse daraus zu ziehen. Die jeweiligen Kunden von ihm werden dann mit entsprechenden Nachrichten versorgt, um ihre Trades und ihr eigenes Portfolio entsprechend darauf auszurichten.

Von sich selbst sagt Markus Koch, dass sein Arbeitstag regelmäßig um sieben Uhr beginnt und ab da die Recherche und Analyse seinen Tagesablauf bestimmt. Zusammen mit seinem Team werden verschiedene Analysten kontaktiert, um die Entwicklungen an den Märkten besser einzuschätzen. Falls es mal ein Gerücht oder interessante Neuigkeiten gibt, werden diese eingeordnet und entsprechend ihrer Verwertbarkeit interpretiert.

“Wall Street Correspondents veröffentlicht täglich aktuelle Berichte vom Finanzgeschehen an der Wall Street. Wir schnappen Stimmungen und Tendenzen auf, bevor sie die Märkte bewegen und versorgen unsere Kunden mit Nachrichten, die sie zum Aufbau eines gewinnbringenden Portfolios brauchen. Mein Arbeitstag beginnt um sieben Uhr in der Früh. Unser Team beginnt dann mit der Recherche: Analysten werden angerufen und zur Entwicklung der Märkte befragt, Gerüchten wird auf den Grund gegangen und alle Informationen, die ausschlaggebend für die Kursentwicklung sein könnten, werden gesammelt und ausgewertet.”

Markus Koch

Medienpräsenz

Natürlich ist Markus Koch medial vor allem im Fernsehen zu finden und tritt sehr häufig bis zu fünfmal täglich bei N-TV in Erscheinung. Die Fernsehlandschaft ist allerdings auf dem absteigenden Ast, weshalb man Markus Koch auch auf allen anderen bekannten sozialen Medien verfolgen kann.

Bei Instagram und Twitter gibt es News und Berichterstattungen im Kurztext oder Bildformat, bei Youtube gibt es ein großes Angebot an professionellen Videos rund um die Wall Street.

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Markus Koch an der Wall Street

An Börsentagen streamt Markus Koch immer seine Opening Bell auf Youtube und Facebook und durchleuchtet dabei die wichtigsten News und Voraussetzungen für den täglichen Handel. Dabei geht er den Fragen nach aktuellen Gerüchten und Bewegungen nach und gibt einen Einblick in das Geschehen.

Diese Videos sind meist zwischen 12 und 30 Minuten lang, je nachdem, was so ansteht. Ein Blick hinein lohnt sich auf jeden Fall und empfehle ich jedem. Es ist Markus Kochs Art, interessant und gleichzeitig sehr gut erklärend zu vermitteln. Deshalb kann man ihm gut folgen und auch Anfänger verstehen die meiste Zeit, worum es geht.

Neben der Opening Bell gibt es aber noch weitere Formate auf Youtube, in denen Koch über die Geldanlage und das smarte Geldanlegen berichtet. Besonders interessant sind auch die Videos rund um die Goldene Couch, wo er mit verschiedenen Börsengrößen ins Gespräch kommt.

Mein Fazit über Markus Koch

Markus Koch ist zweifelsohne einer der bekannteren Experten, der durch seine jahrzehntelange Erfahrung im Fernsehen auch auf eine gewisse Community zurückgreifen kann. Seine Expertise als Börsenexperte ist aber auf jeden Fall vorhanden und sein Wissen gibt er gern weiter. Natürlich ist es auch die Hauptaufgabe seines Unternehmens, mit diesem Wissen, den Stimmungen und Analysen an der Börse zu arbeiten.

Besonders interessant sind neben seinen kurzen Auftritten bei N-TV seine Opening Bell Videos auf Youtube, in welchen man sich gut und schnell kurz vor Handelsöffnung in den USA mit neuen Informationen und Einschätzungen dieses alten Hasens versorgen kann.

Ein guter Erklärstil und eine sympathische Art zeichnen Markus Koch als Börsenexperten aus und machen ihn auch zu einem der beliebten Experten. Und man darf annehmen, dass die 70.000 DM Schulden heutzutage sicherlich beglichen sind und Markus Koch diese als Lehre, wenn auch mit einem kleinen Schmunzeln, als Jugendsünde abstempeln kann.

Häufige Fragen (FAQ) über Markus Koch

Wer ist Markus Koch?

Markus Koch ist ein renommierter Journalist und Börsenexperte, der seit fast drei Jahrzehnten die Wall Street begleitet.

In welchem Alter ging Markus Koch an die Wall Street?

Markus Koch ging bereits mit 21 Jahren an die Wall Street.

Wie lange berichtet Markus Koch schon von der Wall Street?

Markus Koch berichtet seit über 25 Jahren als Journalist von der Wall Street.

Wie beschreibt Markus Koch sich selbst?

Er beschreibt sich als Börsianer aus Leidenschaft und legt großen Wert darauf, Brücken zwischen den Profis der Investmentwelt und den Privatanlegern zu schlagen.

Auf welchen Plattformen ist Markus Koch aktiv?

Er ist auf verschiedenen Social-Media-Kanälen wie Instagram und YouTube aktiv und hat zudem einen Podcast auf Spotify.

Wie viele Menschen folgen Markus Koch?

Über 1,7 Millionen Menschen folgen ihm auf seinen Social-Media-Kanälen und im Podcast.

Was ist das Ziel von Markus Kochs Kommunikation?

Er legt großen Wert auf gute und informative Unterhaltung sowie einen Dialog auf Augenhöhe mit seiner Community.

Hat Markus Koch einen Podcast?

Ja, er hat einen Podcast namens “Wall Street mit Markus Koch” auf Spotify.

Wo kann man mehr über Markus Koch erfahren?

Mehr Informationen über Markus Koch finden Sie auf seiner Webseite “360° Wallstreet” und seinen Social-Media-Kanälen.

Karsten Kagels