Lettertest – der große Börsenbriefvergleich (2023)

Börsenbriefe erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da es immer mehr Menschen an die Börsen treibt, aber nicht alle die Zeit haben eigene Analysen und Vergleiche zu ziehen. Allerdings verliert man sich im Dschungel der Börsenbriefe auch sehr schnell, da es mittlerweile auch immer mehr Anbieter von diesen gibt. Da im Prinzip jeder einen Börsenbrief veröffentlichen kann, ist die Qualität manches Börsenbriefs auch durchaus nicht zufriedenstellend und liefert kein bis kaum ein gutes Ergebnis ab.

Damit potentielle Nutzer aber wissen, auf welchen Börsenbrief man sich verlassen kann und welche man lieber meiden sollte, empfiehlt sich ein Blick in das Bewertungs- und Vergleichsportal Lettertest. Dort werden viele Börsenbriefe bewertet und verglichen, wodurch man sich ein besseres Urteil über manchen Brief schaffen kann. Da Lettertest ein sehr spannender Anbieter am Markt ist, wollen wir diesen heute näher vorstellen.

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Vorstellung von Lettertest

Lettertest bezeichnet sich selbst als ein unabhängiges Börsenbriefportal. Die Unabhängigkeit ist am Markt natürlich immer schwer nachzuweisen, aber letztlich sorgt die Vielfalt des Angebots dafür, dass man wirklich einen großen Vergleich hat und keine Börsenbriefe besonders hervorgehoben werden (wenn man von den Top Briefen absieht, die im Ranking aufgrund ihrer Qualität ganz oben stehen). Da die Bewertung allerdings nicht à la Stiftung Warentest durch Lettertest selbst durchgeführt wird, sondern ein Ranking aus Nutzerbewertungen entsteht, sind die Bewertungen der Börsenbriefe natürlich stark von der Masse abhängig.

Lettertest Logo

Bei Lettertest finden sich derzeit knapp 90 Börsenbriefe im Vergleich. Das sind aber nicht alle Börsenbriefe, die es in Deutschland gibt. Da kann man eher von über 100 bekannteren Briefen ausgehen. Das interessante an Lettertest ist sicherlich, dass der ein oder andere sehr bekannte Börsenbrief nicht im Portal auftaucht. So zum Beispiel nicht die Cash-Kurse (Gold, Trends etc.) von Mr. Dax Dirk Müller. Zu diesen gesellen sich weitere Börsenbriefe hinzu, die bei Lettertest noch keiner näheren Betrachtung unterzogen worden sind. Allerdings kommen hier auch stetig neue Briefe hinzu.

Lettertest will sich auch auf die Breite an Briefen konzentrieren und deshalb sind gerade die bereits bekannten Briefe nicht mit dabei. Die hohe Anzahl der vorgestellten Briefe spricht aber für sich.

Aufbau der Bewertungen

Wichtig zu wissen ist, dass Lettertest selbst keine Tests durchführt, sondern Nutzer der jeweiligen Börsenbriefe ihre Meinung hinterlassen können. Dies geschieht in Form von Rezensionen und einem Punktesystem. Man kann in verschiedenen Kategorien zwischen 0 und 5 Sterne verteilen. Die Kategorien, nach denen Nutzer bewerten können, sind folgende:

  • Optik / Aufmachung
  • Schreibstil / Verständlichkeit
  • Redaktion / Professionalität
  • Service / Informationsgeschwindigkeit
  • Performance / Prognosekorrektheit
  • Preis- / Leistungsverhältnis

Letztlich ist die Gestaltung von Lettertest relativ simpel. Es gibt wenige verschiedene Kategorien und man verliert dadurch nicht den Überblick auf der Seite. Neben allen Neuigkeiten wie neue Bewertungen, neu eingestellte Börsenbriefe etc. findet man auf der Startseite einen ersten Einstiegspunkt. Dann gibt es die Kategorie der Top Briefe, man kann sich alle Börsenbriefe anzeigen lassen, näheres über die Verleger erfahren und auch Artikel und Leseproben einsehen. Auf die einzelnen Kategorien wollen wir nachfolgend näher eingehen.

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Angebot und Vielfalt

Wie oben bereits erwähnt, finden sich beim Lettertest derzeit rund 90 Börsenbriefe, von denen nahezu alle mit einer Bewertung versehen sind. Um sich ein Bild von diesen zu machen, kann man zu jedem Verleger entsprechende Infos erhalten, damit man überhaupt weiß, mit wem man es zu tun hat. Über kurze Einführungstexte geht dies aber nicht hinaus.

Auch wir sind beim Lettertest mit dem DAX Future Trading Signalen und den Forex Signalen vertreten. Deshalb hier mal die kleine Einführung bei Lettertest über die Kagels Trading GmbH.

Die Kagels Trading GmbH gehört zu den führenden Anbietern von Realtime Handelssignalen für Forex, EUR/USD, Dax-Future, Dow Jones Future, Gold-Future, sowie Gold- und Silberaktien.

Schwerpunkte sind Swing-Trading und Daytrading (Forex, CFDs, DAX-Future Orderbuch).
Auf der Kagels Trading Webseite finden Sie mehr als 500 interessante Blog-Artikel für Trader und aktive Anleger.
Handelsentscheidungen werden in der Regel aufgrund von Price Action Chartmuster getroffen.

Außerdem gibt es eine Trading Schule mit mehr als 1.000 Minuten Video-Lektionen für angehende Trader. Regelmäßig werden auch Gratis-Webinare angeboten.

Lettertest.de über die Kagels Trading GmbH

Ähnlich zu diesen kurzen Zeilen werden alle Verleger der auf Lettertest verfügbaren Briefe vorgestellt. Damit kann man sich ein erstes Bild des Anbieters machen und findet letztlich auch zu dessen Webseite.

Börsenbriefe suchen und vergleichen

Wer nach einem Börsenbrief sucht oder diese vergleichen will, der kann dies bei Lettertest sehr nutzerfreundlich machen. Die Suche unter der Rubrik Alle Börsenbriefe lässt sich sehr gut filtern und somit auf die jeweilig bevorzugte Strategie einstellen. So kann man nach dem Wertpapiertyp (von der Aktie über Optionsscheine bis zu den CFDs) filtern. Oder aber nach Regionen und Bereichen suchen. Damit kann man sich seiner Strategie sehr gut anpassen, da manche vielleicht nur Interesse an Börsenbriefen rund um Small Caps oder aber den USA haben. Die Filtermöglichkeiten sind hier wirklich sehr hilfreich.

Selbstverständlich spielt auch die Dauer der Anlage eine ganz entscheidende Rolle für die Strategie. Deshalb kann man zuletzt auch nach Daytrading, kurzfristiger, mittelfristiger und langfristiger Anlagedauer filtern.

Diese Filtermöglichkeiten sind sehr lobenswert und einfach zu bedienen. Damit wird die Suche für Nutzer verschiedener Strategien auf jeden Fall erleichtert, da man sich nicht durch alle Börsenbriefe lesen muss. Das ist sollte man aber gleichzeitig natürlich auch erwarten können.

Ranking: Top Briefe

Um die wirklich sehr guten Börsenbriefe schnell auf einen Blick liefern zu können, bietet Lettertest mit dem Ranking der Top Briefe eine gute Übersicht. Interessant ist sicherlich, dass das Ranking entgegengesetzt zu normalen Top 10 oder Top 20 Listen aus 21 Börsenbriefen besteht. Hier gibt es eine klares Ranking nach der jeweiligen Gesamtbewertungsnote. Allerdings kann man diese nach der gewichteten Gesamtnote notieren oder aber auch nach der Anzahl der Bewertungen.

Die gewichtete Gesamtnote ist sicherlich sinnvoller, da die Anzahl der Bewertungen weniger aussagekräftig ist. Daran kann man lediglich sehen, dass es sich wohl um einen beliebteren Börsenbrief handeln muss, da ihn viele bereits bewertet haben. So kommt auch schnell ein Unterschied im Ranking zusammen.

Die Top 5 nach gewichteter Gesamtnote

  • boersianer.info Hankes Börsenbrief (4,9 von 5 Sternen)
  • TradingBrothers (4,8 von 5 Sternen)
  • Der Goldreport (4,7 von 5 Sternen)
  • Cleverselect Investments (4,7 von 5 Sternen)
  • Börsensignale (4,6 von 5 Sternen)

Die Top 5 nach Anzahl der Bewertungen

  • Boersenmillionaer.de Premium-Börsenbrief (4,3 von 5 Sternen)
  • Der Goldreport (4,7 von 5 Sternen)
  • Cleverselect Investments (4,7 von 5 Sternen)
  • Börsensignale (4,6 von 5 Sternen)
  • TradingBrothers (4,8 von 5 Sternen)

Man sieht also, dass sich das Ranking entsprechend ändert und der Premium-Börsenbrief von boersenmillionaer.de mit „nur“ 4,3 von 5 Sternen nach der Anzahl der Bewertungen auf Platz 1 liegt. Bei der gewichteten Gesamtnote kommt dieser nicht unter die Top 21.

Bewertung unserer Börsenbriefe

Wir schaffen es derzeit leider auch nicht unter die top Rankings, was aber nicht an der derzeitigen Bewertung liegt. Beide Signale haben je 5 von 5 Sternen, allerdings sind es bisher zu wenige Bewertungen. Für den Ranking Algorhythmus braucht es aber eine gewisse Anzahl an Bewertungen, um aufgeführt zu werden. Wer also unsere Signale abonniert hat, darf gern mal eine Rückmeldung auf Lettertest geben.

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Artikel und Leseproben

Neben den Informationen zu den Verlegern und den Börsenbriefen bietet Lettertest auch eine Rubrik mit Artikeln und Leseproben an. Das ist sehr hilfreich, um sich einen Überblick zu verschaffen und vor allem in die Neuerscheinungen eintauchen zu können. Die Kategorie selbst teilt sich nochmals auf in kostenlose Leseproben, Interviews und allgemeine Artikel.

Derzeit stehen fast 2.500 kostenlose Leseproben zur Verfügung, was gerade für diejenigen interessant ist, die mit dem Gedanken spielen einen Börsenbrief zu abonnieren.

Über die Interviews kann man zu verschiedenen Herausgebern der Börsenbriefe (wie zum Beispiel boersianer.info Hankes Börsenbrief) näheres erfahren. Hier gibt es ein sich wiederholendes Format namens „15 Fragen an …“. Damit herrscht auch eine Vergleichbarkeit zwischen den Interviews.

Die Kategorie der allgemeinen Artikel bietet Überblickswissen über Verschiedenes rund um das Thema Börsenbrief. Allerdings muss man hier ein kleines Minus setzen, da mir diese Unterrubrik eigentlich als recht überflüssig erscheint. Im gesamten vergangenen Jahr wurden nur drei Artikel veröffentlicht. In diesem Jahr noch keiner. Das ist für den ansonsten sehr umfangreichen Bereich nicht notwendig.

Erfahrungen mit Lettertest

Nachdem ich Lettertest nun seit ein paar Wochen ausgiebig getestet habe, fällt mein Urteil sehr positiv aus. Lettertest bietet Nutzern die Möglichkeit sich zu informieren und zu bewerten. Das Ganze folgt einem ähnlichen Prinzip wie bei den Produktrezensionen auf Amazon oder ähnlichen Anbietern. Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich auch schon immer nach den Bewertungen filtere. Denn wenn ein Produkt oftmals schlecht bewertet wurde, scheint es nicht gut zu sein.

Bei Lettertest funktioniert das ähnlich, wenn es auch hier wieder schwierig ist, weil man einen Börsenbrief nicht unbedingt mit einer neuen Kaffekanne vergleichen kann. Während die Kaffekanne leicht zu bewerten ist, muss man bei einem Börsenbrief schon tiefer in der Materie unterwegs sein. Da letztlich jeder auf Lettertest eine Bewertung abgeben kann, ist vielleicht auch mal eine Frustbewertung nach schlechter Performance dabei oder eine ohne weitere Expertise.

Hier wäre ein eigener Test durch das Team von Lettertest sehr interessant. Dann könnte man ein noch besseres Vergleichsportal abbilden.

Fazit

Lettertest ist in seiner Form eigentlich einmalig auf dem Markt und deshalb sehr zu empfehlen. Während auf den jeweilig einzelnen Webseiten der Anbieter natürlich der eigene Börsenbrief angepriesen und gelobt wird, bietet Lettertest einen wirklichen unabhängigeren Vergleich an. Das dieser aber durch jeden – mitunter sogar jemanden, der das Produkt überhaupt noch nie gesehen hat – bewertet werden kann, ist eben ein Kritikpunkt. Hier wäre wenigstens die Hürde einer Anmeldung wichtig.

Hervorzuheben sind auf jeden Fall die vielen kostenlosen Leseproben. Diese gibt es für wirklich alle bewerteten Börsenbriefe auf der Seite. Das hilft dann besonders gut, wenn man erst einmal ein Gefühl für einen Börsenbrief gewinnen will. Denn so muss noch kein Abo abgeschlossen werden.

Wer dann möglicherweise einen Börsenbrief kaufen will, der kann diesen eventuell beim Börsenkiosk finden. Dort kann man Einzelkäufe eines Briefs tätigen (die dann leicht teurer als im Abo sind). So kann man weiterhin testen, bevor man ein langfristig bindendes Abo abschließt.

Philipp Dürr
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