Professor Finanzen Erfahrungen 2026: Ibo Ahmiane, ProFinanz Mentoring und InvestPlan

Zuletzt aktualisiert: 06. September 2026

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20 Min

Karsten Kagels

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Karsten Kagels

Christian Möhrer

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Christian Möhrer

Investment Akademie: Live-Online-Seminar zum Vermögensaufbau am 20. September 2026
Investment Akademie: Live-Online-Seminar zum Vermögensaufbau am 20. September 2026

Wer Professor Finanzen heute googelt, sucht meist eine von drei Antworten: Was kostet das Mentoring, wer steckt hinter dem Namen, und ist das Ganze seriös. Genau an diesen drei Punkten hat sich in den letzten Monaten mehr verändert, als die meisten Erfahrungsberichte im Netz abbilden.

Ibrahim Ahmiane hat sein Geschäft umgebaut. Die alte Website ist abgeschaltet, das Trustpilot-Profil des Mentorings zeigt heute ein anderes Unternehmen, und mit InvestPlan steht seit Ende 2025 eine regulierte Vermittlungsgesellschaft im Zentrum, die Geld über Provisionen verdient. Wer nur die Follower-Zahlen vergleicht, übersieht das.

Ich habe für diesen Bericht die Primärquellen selbst geprüft: Impressum, Handelsregisterangaben und Zulassungen von InvestPlan, die Preisseite von AktienInsight, die Mentoring-Seite, die aktuellen Trustpilot-Zahlen sowie die Follower-Stände auf TikTok, Instagram und YouTube. Wo ich nur Anbieterangaben habe, steht das ausdrücklich dabei. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

Professor Finanzen: das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Wer: Hinter Professor Finanzen steht Ibrahim „Ibo“ Ahmiane, BWL-Absolvent und früherer Bankberater aus Düsseldorf. Er ist kein Professor, der Titel ist eine Kunstfigur.
  • Reichweite: Nachgezählt am 10.08.2026: 1,6 Mio. Follower auf TikTok, 676.000 auf Instagram, 65.000 Abonnenten auf YouTube. Zusammen rund 2,34 Mio.
  • Angebote: Das ProFinanz Mentoring ohne öffentlichen Preis, der Analysedienst AktienInsight für 39,97 € im Monat und seit Ende 2025 die Finanzvermittlung InvestPlan.
  • Das Neue: Die InvestPlan AS GmbH in Leverkusen vermittelt Basisrenten mit ETF-Fonds und verdient laut eigener Angabe an Provisionen der Anbieter, nicht am Kunden.
  • Kritik: Es fehlen Preisangaben beim Mentoring, der beworbene Track Record enthält einen Rechenfehler, und die Follower-Zahlen der eigenen Seiten widersprechen sich.

Ein zweites Beispiel für dieses Modell liefert Marc Friedrich und seine Honorarberatung, bei der die Höhe des Honorars ebenfalls erst im persönlichen Gespräch genannt wird.

Wer ist Professor Finanzen?

Professor Finanzen ist das Pseudonym des deutschen Finanz-Influencers Ibrahim Ahmiane, der seit 2021 auf TikTok, Instagram und YouTube Inhalte zu Sparen, Aktien und Altersvorsorge veröffentlicht. Er trägt keinen akademischen Professorentitel. Einen zweiten Finfluencer mit eigener Analyseplattform stellen wir im Bericht zu Maxim Röder und FeneroFolio vor.

Den Namen hat sich Ahmiane bewusst als Kunstfigur gegeben. Er will Finanzthemen so erklären, dass ein Berufseinsteiger sie versteht. Schiebermütze, lockere Sprache, kurze Videos: Das Auftreten zielt auf ein Publikum, das mit klassischer Bankberatung nichts anfangen kann. Diese Positionierung funktioniert, sie ist aber auch der Kern der Kritik an ihm.

Ein Finfluencer ist ein Content-Creator, der auf sozialen Netzwerken über Geld spricht und damit Geld verdient. Ahmiane gehört zu den reichweitenstärksten im deutschsprachigen Raum. Das Fachportal das investment führte ihn im Dezember 2025 auf Platz 2 seines Finfluencer-Rankings. Einen Überblick über weitere bekannte Namen bietet unsere Übersicht der wichtigsten Finanzexperten.

Professor Finanzen: Porträt von Ibrahim Ibo Ahmiane vor grauem Hintergrund
Ibrahim „Ibo“ Ahmiane tritt seit 2021 als Professor Finanzen auf. Quelle: proffinanz

Wichtig für die Einordnung ist die Struktur dahinter. Ahmiane betreibt Mentoring und AktienInsight als Einzelunternehmen mit Sitz in Düsseldorf. Die Finanzvermittlung InvestPlan läuft dagegen über eine eigene GmbH in Leverkusen mit einem anderen Geschäftsführer. Wer bei ihm kauft, hat es also je nach Produkt mit zwei verschiedenen Vertragspartnern zu tun.

KlarnameIbrahim „Ibo“ Ahmiane
Alterrund 30 Jahre (laut Beitrag der Süddeutschen Zeitung, 2026)
Herkunftgeboren und aufgewachsen in Düsseldorf
AusbildungBWL-Studium, danach Kundenberater bei einer Bank
Aktiv seitYouTube-Kanal seit 31.05.2021
Reichweiterund 2,34 Mio. Follower über TikTok, Instagram und YouTube (10.08.2026)
AngeboteProFinanz Mentoring, AktienInsight, InvestPlan, zwei Bücher, Newsletter
Betreiber MentoringEinzelunternehmen Ibrahim Ahmiane, Düsseldorf
Betreiber InvestPlanInvestPlan AS GmbH, Leverkusen, HRB 125278 (AG Köln)
Zulassung InvestPlan§ 34d, § 34f und § 34i GewO, Aufsicht IHK zu Köln

Ibo Ahmiane: Lebenslauf, Alter und Werdegang

Ahmiane wuchs in Düsseldorf auf, laut seiner Verlagsbiografie in einem Haushalt, den seine Mutter allein stemmte. Diese Herkunft erklärt einen Teil seiner Ansprache: Er redet zu Leuten, in deren Elternhaus über Geld nicht gesprochen wurde. Sein Alter wird in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2026 mit 30 Jahren angegeben.

Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaftslehre und arbeitete anschließend als Kundenberater bei einer Bank. Dort passte ihm der Produktverkauf nicht. 2021 kündigte er und begann, sein Wissen auf Social Media zu teilen. Sein YouTube-Kanal ging am 31.05.2021 online, was den Start belegbar macht.

Zur Qualifikation gibt es eine Lücke, die man kennen sollte. Ein BWL-Abschluss und Bankerfahrung sind eine solide Grundlage. Eine Zulassung als Finanzberater hat Ahmiane persönlich damit aber nicht. Die gewerberechtlichen Erlaubnisse liegen bei der InvestPlan AS GmbH, nicht bei ihm als Person. Gegenüber dem Magazin InvestmentWeek verwies er zusätzlich auf Stationen im Bankrisikomanagement und eigene Investments seit 2015. Nachprüfbare Belege dafür liegen öffentlich nicht vor.

Beim Vermögen gibt es keine belastbare Zahl, und das ist die ehrliche Antwort auf eine der häufigsten Suchanfragen. Ahmiane bezeichnet sich selbst als Aktien-Millionär und gibt an, mehr als eine Million Euro an der Börse investiert zu haben. Ein Depotauszug, eine testierte Bilanz oder eine unabhängige Prüfung existieren nicht. Jede kursierende Vermögensschätzung ist damit geraten, auch die, die in Ranglisten auftauchen.

Investment-Ansatz (AHMIANE-Methode)

Die AHMIANE-Methode ist ein von Ibrahim Ahmiane entwickeltes Bewertungsmodell für Aktien, das Unternehmen anhand von sieben Kriterien auf einer Skala von 1 bis 10 einstuft. Sie kombiniert die Suche nach Nischenmarktführern mit Kennzahlen aus dem Value Investing.

Inzwischen führt der Anbieter die Methode mit Markenzeichen als AHMIANE®-Methode. Inhaltlich stützt sie sich auf drei Bausteine, die einzeln nichts Neues sind, in der Kombination aber ein nachvollziehbares Raster ergeben. Wer Fundamentalanalyse kennt, wird das meiste wiedererkennen.

Drei Säulen der Methode

Hidden Champions stehen im Mittelpunkt. Gemeint sind Unternehmen, die in einer engen Nische Marktführer sind, ohne dass die breite Öffentlichkeit sie kennt. Der Gedanke dahinter: Was noch niemand auf dem Schirm hat, ist selten zu teuer bewertet.

Der zweite Baustein ist Value Investing, also das Kaufen von Aktien unter ihrem geschätzten inneren Wert. Ahmiane beruft sich dabei auf Benjamin Graham, Warren Buffett und Peter Lynch. Bewertet werden Kennzahlen, Geschäftsmodell und Wettbewerbsposition.

Der dritte Baustein kommt aus der Portfoliotheorie. Dabei geht es um Risikostreuung über verschiedene Branchen und Regionen. Für Einsteiger empfiehlt Ahmiane zusätzlich ETFs, also börsengehandelte Indexfonds, als Basis des Depots. Einzelaktien sollen die Rendite darüber hinaus erhöhen.

AHMIANE-Score

Der Score fasst sieben Kriterien zu einer Zahl zwischen 1 und 10 zusammen. Werte ab 8,5 gelten als „Strong Buy“, Werte unter 4 als nicht empfehlenswert. Bewertet werden Alleinstellungsmerkmal, Hidden-Champion-Status, Marktstellung, Innovationskraft, Nachhaltigkeit, Effizienz und analytische Tiefe.

Was der Track Record wirklich zeigt

Auf der Mentoring-Seite steht die Methode sei über 15 Jahre entwickelt und wissenschaftlich validiert worden, mit bis zu 31 Prozent Rendite pro Jahr. Beides sind Anbieterangaben ohne veröffentlichte Datengrundlage. Eine unabhängige Überprüfung gibt es nicht. Bei einem Anbieter, der selbst erst seit 2021 öffentlich auftritt, ist eine 15-Jahre-Historie mindestens erklärungsbedürftig.

Belegt wird der Erfolg mit vier Einzeltrades: Nvidia, Shin-Etsu, Novo Nordisk und Symbotic. Das sind ausgewählte Gewinner, keine Gesamtperformance. Ohne die Verlusttrades und ohne Angabe, wie groß die jeweilige Position im Depot war, sagt so eine Liste über die Qualität einer Methode wenig aus. Genau dieses Muster prüfe ich bei jedem Anbieter zuerst.

Beim Nachrechnen fällt zusätzlich ein Widerspruch in der eigenen Darstellung auf. Im Nvidia-Zitat nennt der Anbieter eine Rendite von 1.285 Prozent. Der Kennzahlenblock direkt darunter weist für denselben Trade 1.825 Prozent aus. Aus den dort genannten Kursen von 7,78 auf 149,80 ergeben sich rechnerisch rund 1.825 Prozent. Eine der beiden Zahlen auf derselben Seite ist also falsch. Die drei übrigen Trades stimmen rechnerisch.

Einordnung

Als Raster für Einsteiger ist der Ansatz brauchbar. Er zwingt dazu, ein Unternehmen strukturiert anzusehen, statt einem Tipp hinterherzukaufen. Für wen er nichts ist: für alle, die eine geprüfte Methodik mit offengelegtem Backtest erwarten, und für kurzfristig orientierte Trader. Der Ansatz zielt ausschließlich auf langfristige Anlagen. Wer systematisch nach Kennzahlen filtern will, kommt mit einem kostenlosen Aktienscreener oft weiter als mit einem gekauften Score.

Bücher, AktienInsight und Money News

Neben den Videos verkauft Ahmiane Bücher und einen Abo-Dienst. Beides läuft über sein Einzelunternehmen in Düsseldorf. Der kostenlose Newsletter ist dabei nicht nur Service, sondern der Einstieg in den Verkaufstrichter.

Zwei Bücher: „99 fatale Finanzfehler“ und „Werde Aktien-Millionär“

Im Oktober 2024 erschien sein erstes Buch „99 fatale Finanzfehler“. Es behandelt typische Fehlgriffe beim Umgang mit Geld, von Konsumkrediten über fehlende Absicherung bis zu Anlagefehlern. Für Leser ohne Vorwissen ist das eine brauchbare erste Orientierung.

Professor Finanzen Buch 99 fatale Finanzfehler im Cover
Das erste Buch erschien im Oktober 2024 und ist bei Amazon erhältlich.

Am 20.01.2026 folgte „Werde Aktien-Millionär“ im Deutschen Wirtschaftsbuchverlag, 272 Seiten. Der Titel verspricht mehr, als ein Buch für Einsteiger halten kann. Inhaltlich mischt es Grundlagenwissen mit biografischen Passagen und führt bis zur Aktienanalyse.

Die Grenze beider Bücher ist dieselbe: Sie bleiben allgemein. Wer bereits ein Depot führt und Bilanzen liest, findet darin wenig Neues. Als Geschenk an jemanden, der gerade den ersten Sparplan anlegt, funktionieren sie.

AktienInsight: Preise und Leistung

AktienInsight ist ein kostenpflichtiger Abo-Dienst von Ibrahim Ahmiane, der wöchentliche Aktienanalysen, Musterdepot-Einblicke und Podcasts liefert. Er kostet 39,97 Euro monatlich oder 29,90 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung.

Enthalten sind laut Anbieter wöchentliche Analysen, monatliche „Goldgräber-Aktien“, alle bisherigen Analysen im Archiv, die Analysen als Podcast und ein Einblick in die Experten-Depots. Der Anbieter spricht von über 2.000 Mitgliedern.

Ein Kritikpunkt aus älteren Berichten hat sich erledigt: Die Analysen erschienen früher nur mit Vornamen. Heute sind sie mit „Ibo Ahmiane & Benjamin Franzil“ gezeichnet, also mit vollem Namen. Franzil ist zugleich der im Impressum genannte Geschäftsführer der InvestPlan AS GmbH. Wer die Analysen liest, sollte diese Doppelrolle kennen.

Für wen der Dienst nicht passt: für Anleger, die selbst analysieren wollen, und für alle, die eine unabhängige Einschätzung erwarten. Wer Aktien empfiehlt und gleichzeitig ein Mentoring und eine Vermittlungsgesellschaft betreibt, hat mehrere Interessen im Spiel. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Rahmenbedingung.

Money News und kostenlose Tools

Money News ist der kostenlose Newsletter. Dazu kommen ein Haushaltsplaner und weitere Downloads. Diese Angebote liefern echten Nutzen und sammeln gleichzeitig E-Mail-Adressen ein. Wer sie nutzt, sollte mit Werbung für die Bezahlprodukte rechnen.

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Money News ist kostenlos und zugleich der Einstieg in die Bezahlangebote.
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Social-Media-Präsenz und Community

Die Reichweite ist Ahmianes eigentliches Kapital. Ich habe die Zahlen am 10.08.2026 selbst nachgezählt, statt sie aus Anbieterangaben zu übernehmen. Das lohnt sich, weil die Seiten des Anbieters unterschiedliche Werte nennen.

  • TikTok: 1,6 Mio. Follower und 19,2 Mio. Likes. Der größte Kanal, kurze Clips zu Spartipps und Verbraucherthemen.
  • Instagram: 676.000 Follower. Überwiegend Reels, die als Zweitverwertung der TikTok-Videos laufen, dazu Stories.
  • YouTube: 65.000 Abonnenten, 777 Videos und 14,7 Mio. Aufrufe seit dem Kanalstart am 31.05.2021. Der kleinste, aber inhaltlich tiefste Kanal.
Professor Finanzen YouTube-Kanal mit dem Kanalbanner des Finfluencers
Der YouTube-Kanal ist mit 65.000 Abonnenten der kleinste der drei Kanäle.

Warum die Follower-Zahlen nicht zusammenpassen

Zusammengerechnet ergeben die drei Kanäle rund 2,34 Millionen Follower. Die Mentoring-Seite nennt 2.220.000, die Seite von InvestPlan spricht von 2,6 Millionen. Drei Quellen desselben Anbieters, drei verschiedene Zahlen. Ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung nennt „mehr als 2,3 Millionen“, was meiner Nachzählung entspricht.

Das Media-Team von Professor Finanzen erklärt die Differenz auf Nachfrage mit einem weiteren Kanal: Professeur Dirham, französischsprachige Finanzinhalte auf Darija. Den gibt es, auf Instagram mit 390.000 Followern (selbst geprüft am 31.08.2026). Er läuft allerdings ohne erkennbaren Bezug zu Ahmiane, die Zuordnung bleibt eine Anbieterangabe. Aufgehen tut die Rechnung damit trotzdem nicht: Mit diesem Konto wären es rund 2,73 Millionen, nicht 2,6. InvestPlan schreibt die 2,6 Millionen zudem ausdrücklich dem Instagram-Konto zu, das 676.000 Follower hat. Und die 2.220.000 der Mentoring-Seite bleiben unter der Nachzählung. Der Widerspruch löst sich also nicht auf.

Das ist kein Skandal, aber ein Genauigkeitsproblem. Wer Reichweite als Beleg für Kompetenz anführt, sollte die eigene Zahl konsistent halten. Bei einem Anbieter, der über Geldanlage spricht, ist Sorgfalt bei Zahlen kein Nebenschauplatz.

Community-Struktur

Die Zielgruppe ist jung, überwiegend zwischen 18 und 34 Jahren, und eher männlich. Angesprochen werden Menschen, die in Schule oder Elternhaus kein Finanzwissen mitbekommen haben. Das Engagement ist hoch, die Videos werden viel geteilt.

Auffällig ist die Linkliste im Profil. Beworben werden dort neben Buch und Analysen auch ein Depot-Angebot, ein Gold-ETC bei einem Broker sowie zwei themenfremde Partnerangebote: ein Strom- und Gasvergleich und eine Immobilienbewertung. InvestPlan taucht in dieser Liste dagegen gar nicht auf. Der Auftritt ist also stärker affiliate-getrieben, als die reine Bildungspositionierung vermuten lässt. Wer ein Depot sucht, vergleicht besser selbst, etwa über unseren Broker-Vergleich.

ProFinanz Mentoring: Inhalte, Kosten und Erfahrungen

Das ProFinanz Mentoring ist das kostenpflichtige Ausbildungsprogramm von Professor Finanzen. Es vermittelt Grundlagen zu Aktien, ETFs und Depotaufbau, dauert nach Anbieterangaben sechs bis zwölf Monate und nennt keinen öffentlichen Preis.

ProFinanz Mentoring von Professor Finanzen auf der Startseite des Anbieters
Die Mentoring-Seite nennt bis heute keinen Preis. Interessenten müssen ein Gespräch buchen.

Inhalte des Mentorings

  • Video-Campus: Lernvideos zur AHMIANE-Methode, zu Aktien, ETFs und Depotaufbau, zeitlich frei abrufbar.
  • Live-Calls: Wöchentliche Termine mit Ahmiane. Der Anbieter weist selbst darauf hin, dass diese keine Anlageberatung darstellen.
  • Vorlagen und Checklisten: Fertige Dokumente für Analyse, Kauf und Verkauf, dazu Tools für die Haushaltsplanung.
  • Community und Events: Zugang zur Mitgliederplattform und Einladungen zu Präsenzveranstaltungen.
  • AktienInsight inklusive: Die Mitgliedschaft im Analysedienst ist im Mentoring enthalten.

Kosten und Preisgestaltung

Hier liegt der größte Schwachpunkt. Auf der gesamten Mentoring-Seite steht kein einziger Preis. Wer wissen will, was das Programm kostet, muss ein Kennenlerngespräch buchen. Diese Praxis habe ich am 10.08.2026 erneut geprüft, sie hat sich gegenüber den Berichten aus 2025 nicht geändert.

Belastbare Zahlen gibt es nur zum Vorgängerprodukt. InvestmentWeek nannte für die eingestellte ProFinanz Akademie rund 600 Euro, in Raten knapp 700 Euro. Für das heutige Mentoring kursieren Erfahrungswerte im Bereich von 700 bis über 1.000 Euro. Diese Beträge stammen aus Kundenberichten, nicht vom Anbieter, und ich führe sie deshalb ausdrücklich als unbestätigt.

Praktisch heißt das: Sie können nicht vergleichen, bevor Sie in ein Verkaufsgespräch gehen. Genau darauf zielt das Modell. Rabatte und Verknappung („nur noch wenige Plätze“) wirken in einem Gespräch anders als in einer Preistabelle, die Sie in Ruhe prüfen können. Was vergleichbare Anbieter verlangen, zeigt unsere Übersicht zu den Kosten bei Thorsten Wittmann.

Erfahrungen und Trustpilot: Vorsicht bei der Zahl

Das Trustpilot-Profil steht bei 4,9 von 5 Sternen aus 213 Bewertungen, davon 95 Prozent mit fünf Sternen (Stand 10.08.2026). Frühere Erfahrungsberichte nennen 4,7 bei rund 30 Bewertungen. Diese Angabe ist überholt.

Beim Lesen dieser Zahl sind drei Dinge wichtig. Erstens läuft das Profil heute unter dem Namen InvestPlan, obwohl ältere Bewertungen darin ausdrücklich das ProFinanz Mentoring beschreiben. Die alte Mentoring-Adresse auf Trustpilot führt inzwischen auf dieses InvestPlan-Profil. Zwei verschiedene Produkte teilen sich also eine Bewertungsnote.

Zweitens weist Trustpilot aus, dass das Unternehmen ein kostenpflichtiges Abonnement nutzt und Kunden aktiv zur Bewertung einlädt. Eingeladene Bewertungen fallen im Schnitt besser aus als unaufgeforderte. Drittens stammen nur 45 der 213 Bewertungen aus den letzten zwölf Monaten. Die Note beschreibt also überwiegend Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Inhaltlich lesen sich die Stimmen konsistent. Gelobt werden die strukturierten Lernvideos, die wöchentlichen Live-Calls und die Community. Kritische Stimmen bemängeln, dass die Inhalte Grundlagen abdecken und der Preis dafür hoch sei. Beides passt zusammen: Für einen echten Anfänger kann das Programm den Einstieg deutlich beschleunigen. Wer bereits investiert, bekommt Bekanntes.

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InvestPlan: das neue Geschäftsmodell hinter Professor Finanzen

InvestPlan ist eine von Ibo Ahmiane mitgegründete Finanz- und Versicherungsvermittlung mit Sitz in Leverkusen. Sie berät kostenlos zu steueroptimiertem ETF-Vermögensaufbau und verdient nach eigener Angabe an Provisionen der vermittelten Anbieter.

Diese Gesellschaft ist die wichtigste Veränderung der letzten Monate, und in den meisten Erfahrungsberichten fehlt sie noch. Die InvestPlan AS GmbH ist beim Amtsgericht Köln unter HRB 125278 eingetragen. Als Geschäftsführer und inhaltlich Verantwortlicher nennt das Impressum Benjamin Franzil, nicht Ahmiane selbst.

Was InvestPlan anbietet

Beworben wird ein steueroptimierter Vermögensaufbau mit dem Versprechen „bis zu 42 Prozent mehr Vermögen dank staatlicher Steuerförderung“. Im Kleingedruckten steht, worum es dabei tatsächlich geht: um eine Basisrentenversicherung, auch Rürup-Rente genannt. Der Weg dorthin führt über ein Quiz, danach folgt ein kostenloser Beratungs-Call.

Eine Basisrente ist ein staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt, dessen Beiträge steuerlich absetzbar sind. Das eingezahlte Kapital ist dafür bis zur Rente gebunden und wird ausschließlich als lebenslange Rente ausgezahlt.

Reguliert, aber provisionsfinanziert

Die Zulassungen sind vorhanden und öffentlich nachprüfbar. InvestPlan besitzt die Erlaubnis als Versicherungsmakler nach § 34d GewO, als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und als Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO. Aufsichtsbehörde ist die IHK zu Köln. Das unterscheidet InvestPlan positiv von reinen Coaching-Anbietern ohne jede Aufsicht. Was die BaFin als Aufsicht leistet und was nicht, erklären wir separat.

Die Vergütung legt der Anbieter offen: „Du musst keinen Cent an uns bezahlen“, es fließe eine Provision der jeweiligen Gesellschaft. Genau daraus entsteht der Zielkonflikt. Ein Berater, der nur bei Vertragsabschluss verdient, hat ein wirtschaftliches Interesse am Abschluss. Eine Honorarberatung, die pro Stunde bezahlt wird, hat dieses Interesse nicht.

Was Anleger vor einem Beratungsgespräch wissen sollten

Die Steuerersparnis ist echt, die Bindung aber auch. Die Verbraucherzentrale benennt die Fallstricke einer Rürup-Rente deutlich: Der Vertrag ist nicht kündbar, das Kapital nicht auszahlbar, ein Anbieterwechsel kaum möglich. Abschluss- und Verwaltungskosten schmälern die Rendite, und die Fondsauswahl ist oft eingeschränkt.

Der Vergleich, der auf der Anbieterseite nicht auftaucht, ist der entscheidende: ein schlichter ETF-Sparplan im eigenen Depot. Der bringt keine Steuerförderung, dafür bleibt das Geld jederzeit verfügbar, die Kosten sind niedriger und Sie können jederzeit den Anbieter wechseln. Welche Variante besser ist, hängt an Steuersatz, Einkommen und Lebensplanung. Diese Rechnung sollten Sie vor dem Gespräch aufstellen, nicht darin.

Ein weiterer Punkt zur Einordnung, den man kennen sollte: InvestPlan rekrutiert offen Finanzberater und sogenannte Setter, also Mitarbeiter, die Termine vereinbaren. Das ist eine klassische Vertriebsstruktur. Wer im Beratungsgespräch sitzt, spricht also nicht zwangsläufig mit Ahmiane, sondern mit einem Vertriebsmitarbeiter.

InvestPlan Erfahrungen: was die Bewertungen aussagen

Wer nach Erfahrungen mit InvestPlan sucht, landet fast immer beim Trustpilot-Profil mit 4,9 von 5 Sternen. Diese Note gehört aber nur zum Teil zur Vermittlung: Das Profil lief früher unter dem ProFinanz Mentoring, und ältere Bewertungen beschreiben ausdrücklich das Mentoring. Wie die Zahl zustande kommt, steht weiter oben im Abschnitt zu den Trustpilot-Zahlen. Eine unabhängige Bewertungsquelle mit belastbarer Stichprobe allein zur Beratung gibt es bislang nicht. Wer sich ein Bild machen will, ist deshalb auf das Beratungsgespräch und die konkreten Vertragsunterlagen angewiesen.

Zur Einordnung im Wettbewerb: Mentoring-Programme dieser Größenordnung gibt es im deutschen Markt mehrere. Ein direkt vergleichbarer Anbieter mit zwölfmonatigem Programm, Live-Coachings und eigenem Fonds ist die Investorenausbildung aus Hersbruck.

Kritik, Medienberichte und Regulierung

Mit der Reichweite wuchs die Aufmerksamkeit von Medien und Verbraucherschützern. Das Bild ist zweigeteilt: Für die Popularisierung von Finanzthemen bekommt Ahmiane Anerkennung, für die Vermarktung deutliche Kritik.

Medienberichte

InvestmentWeek berichtete am 04.10.2025 über das Geschäftsmodell. Dort heißt es, verärgerte Kunden würfen Ahmiane Betrug vor und forderten auf Trustpilot ihr Geld zurück. Wörtliche Bewertungen zitiert der Bericht dazu nicht. Ich habe nachgesehen: Auf dem heute einsehbaren Trustpilot-Profil entfallen 0 Prozent auf ein und zwei Sterne (Stand 31.08.2026). Solche Einträge sind dort also nicht auffindbar. Das Profil läuft inzwischen unter InvestPlan, älteres kann fehlen. Es bleiben Vorwürfe einzelner Kunden, nicht gerichtlich festgestellte Sachverhalte. Ahmiane wies sie in dem Bericht zurück.

Zur Quelle gehört ein Hinweis. Finance Forward recherchierte am 26.02.2025, dass InvestmentWeek statt der behaupteten 200 Redakteure nur zwei Freelancer ausweist und Inhalte anderer Redaktionen übernimmt. Das Landgericht Frankfurt am Main untersagte dem Portal am 21.11.2024 per einstweiliger Verfügung mehrere unwahre Behauptungen über einen Unternehmer (Az. 2-03 O 213/24, nicht rechtskräftig). Der zitierte Beitrag nennt keinen Autor, und der Impressum-Link von investmentweek.com lief bei meiner Prüfung am 31.08.2026 auf eine 404-Seite. Ich führe den Bericht deshalb als Hinweis, nicht als Beleg – das gilt auch für die weiter oben genannten Preisangaben zum Vorgängerprodukt.

DIE ZEIT ordnete Finfluencer 2024 grundsätzlich ein und nennt ihn dabei als Beispiel. Capital berichtete über die Debatte um ein Werbeverbot für Finfluencer, gegen das sich Ahmiane öffentlich wehrte. Der Bundesverband der Honorarberater führt eine allgemeine Warnliste zu Finanzcoachings, die zur Vorsicht bei hochpreisigen Videokursen rät.

Auffällig ist die Gegenbewegung. In mehreren Presseportalen erschienen 2026 Beiträge mit Titeln wie „Faktencheck: Warum Ibo Ahmiane seriös arbeitet“. Solche Texte lesen sich wie platzierte Pressemitteilungen, nicht wie redaktionelle Recherche. Wer Erfahrungsberichte googelt, sollte diese Quellenart erkennen und getrennt von unabhängiger Berichterstattung bewerten.

Die Hauptkritikpunkte im Überblick

Ich fasse zusammen, was sich nach der Prüfung der Primärquellen belegen lässt, und was für den Anbieter spricht. Beide Seiten stehen bewusst gleich gewichtet nebeneinander.

Vorteile von Professor Finanzen

  • Niedrigschwelliger Einstieg: Die kostenlosen Videos erreichen eine Zielgruppe, die klassische Finanzmedien nicht ansprechen.
  • Regulierte Struktur: InvestPlan besitzt die Erlaubnisse nach § 34d, § 34f und § 34i GewO und steht unter Aufsicht der IHK zu Köln.
  • Offengelegte Vergütung: Dass die Beratung über Provisionen finanziert wird, steht in den FAQ des Anbieters.
  • Risikohinweise vorhanden: Die Mentoring-Seite weist mehrfach darauf hin, dass Live-Calls und Checklisten keine Anlageberatung ersetzen.
  • Namentliche Analysen: Die Aktienanalysen erscheinen heute mit vollem Autorennamen statt nur mit Vornamen.

Nachteile von Professor Finanzen

  • Keine Preisangabe: Das Mentoring nennt bis heute keinen Preis. Ein Vergleich ist erst nach einem Verkaufsgespräch möglich.
  • Fehler im Track Record: Für denselben Nvidia-Trade stehen 1.285 und 1.825 Prozent auf einer Seite. Nur der zweite Wert stimmt rechnerisch.
  • Widersprüchliche Reichweite: Die eigenen Seiten nennen 2,22 und 2,6 Millionen Follower. Nachgezählt sind es rund 2,34 Millionen.
  • Kein geprüfter Nachweis: Weder die behaupteten 15 Jahre Validierung noch der Millionärs-Status sind unabhängig belegt.
  • Interessenkonflikt: Analysen, Ausbildung und Produktvermittlung liegen in einer Hand, teils mit denselben handelnden Personen.
  • Verknappung im Verkauf: Rabattaktionen und Platzbegrenzungen erzeugen Zeitdruck, der zu Finanzentscheidungen schlecht passt.

Regulierung von Finfluencern

Die BaFin weist regelmäßig darauf hin, dass Empfehlungen von Finfluencern keine geprüfte Anlageberatung sind. Hohe Followerzahlen belegen keine fachliche Qualität. Diskutiert wird, ob Finfluencer strengere Vorgaben zur Kennzeichnung von Werbung und zur Offenlegung von Kosten brauchen.

Für Sie als Leser folgt daraus eine einfache Trennlinie. Kostenlose Videos sind Unterhaltung mit Lerneffekt. Sobald es um einen konkreten Vertrag geht, gelten andere Maßstäbe: Wer verdient woran, was kostet es, und kommen Sie wieder heraus. Ein solides Risikomanagement beginnt bei dieser Frage, nicht erst beim Depot.

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Fazit: Guter Einstieg, aber prüfen Sie die Verträge

Ahmiane hat etwas geschafft, das viele Finanzmedien nicht schaffen: Er bringt junge Menschen dazu, sich überhaupt mit Geld zu beschäftigen. Sein kostenloser Content ist verständlich, der Einstiegsnutzen real. Daran gibt es wenig zu deuteln.

Die Schwächen liegen alle auf der kommerziellen Seite. Ein Mentoring ohne Preisangabe, ein Track Record aus vier ausgewählten Gewinnern mit einem Rechenfehler darin, und drei verschiedene Follower-Zahlen auf den eigenen Seiten. Nichts davon ist für sich dramatisch. Zusammen ergeben sie ein Muster, das mehr nach Vertrieb als nach Sorgfalt aussieht.

Am genauesten hinsehen sollten Sie bei InvestPlan. Die Gesellschaft ist zugelassen und beaufsichtigt, das ist ein echter Pluspunkt. Das beworbene Produkt ist trotzdem eine Basisrente, die Sie bis zur Rente bindet, und die Beratung finanziert sich über Provisionen. Beides kann für Ihre Situation passen. Entscheiden Sie das mit einer eigenen Rechnung, nicht im Gespräch.

Mein Rat nach über 45 Jahren an den Märkten: Nutzen Sie die kostenlosen Inhalte, so lange sie Ihnen etwas bringen. Bevor Sie einen vierstelligen Betrag oder einen jahrzehntelangen Vertrag unterschreiben, holen Sie eine zweite Meinung ein, die nichts daran verdient. Diese eine Regel schützt vor mehr Fehlgriffen als jede Methode mit Markenzeichen.

Häufige Fragen zu Professor Finanzen

Wer steckt hinter Professor Finanzen?

Hinter der Marke steht Ibrahim „Ibo“ Ahmiane, BWL-Absolvent und früherer Bankberater aus Düsseldorf. Seinen YouTube-Kanal startete er am 31.05.2021. Einen akademischen Professorentitel trägt er nicht, der Name ist eine Kunstfigur.

Ist Professor Finanzen seriös?

Die kostenlosen Inhalte sind solide erklärt und für Einsteiger brauchbar. Kritisch sind die Bezahlangebote: Das Mentoring nennt keinen Preis, der beworbene Track Record enthält einen Rechenfehler, und die Beratung bei InvestPlan finanziert sich über Provisionen. Die Gesellschaft selbst ist zugelassen und beaufsichtigt.

Was kostet das ProFinanz Mentoring?

Der Anbieter nennt keinen Preis. Interessenten müssen erst ein Kennenlerngespräch buchen. Für das eingestellte Vorgängerprodukt nannte InvestmentWeek rund 600 Euro, in Raten knapp 700 Euro. Für das aktuelle Programm kursieren unbestätigte Kundenangaben von 700 bis über 1.000 Euro.

Was ist InvestPlan von Professor Finanzen?

InvestPlan ist eine Finanz- und Versicherungsvermittlung mit Sitz in Leverkusen, die Ahmiane mitgegründet hat. Sie vermittelt vor allem Basisrenten mit ETF-Fonds und verdient nach eigener Angabe an Provisionen der Anbieter. Die Beratung ist für Kunden kostenlos.

Ist InvestPlan seriös?

Die InvestPlan AS GmbH ist nach § 34d, § 34f und § 34i GewO zugelassen und wird von der IHK zu Köln beaufsichtigt. Das ist ein echter Pluspunkt gegenüber unregulierten Coaching-Angeboten. Der Haken liegt woanders: Das Modell ist provisionsfinanziert, die Beratung also nur scheinbar kostenlos. Wer unterschreibt, bindet sich langfristig. Lassen Sie sich vor der Unterschrift die Gesamtkosten über die volle Laufzeit ausrechnen.

Was kostet AktienInsight?

Der Analysedienst kostet 39,97 Euro im Monat. Bei jährlicher Zahlung sinkt der Preis auf 29,90 Euro pro Monat. Enthalten sind wöchentliche Aktienanalysen, das Archiv, Podcasts und Einblick in die Musterdepots (Stand 10.08.2026).

Wie hoch ist das Vermögen von Ibo Ahmiane?

Dazu gibt es keine belastbare Zahl. Ahmiane bezeichnet sich selbst als Aktien-Millionär und nennt über eine Million Euro an investiertem Kapital. Ein Depotauszug oder eine geprüfte Aufstellung liegen nicht vor. Kursierende Schätzungen sind daher geraten.

Was ist die AHMIANE-Methode?

Die AHMIANE-Methode ist ein selbst entwickeltes Bewertungsmodell für Aktien. Sie kombiniert die Suche nach Nischenmarktführern mit Value Investing und Portfoliotheorie. Aktien werden über sieben Kriterien auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Eine unabhängige Validierung gibt es nicht.

Über den Autor: Karsten Kagels

Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1978 diskretionär an den Finanzmärkten, mit Schwerpunkt auf Forex, Aktienindizes, Rohstoffen und Zinsmärkten.

Er übersetzte in den späten 1980er-Jahren die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche und war über 17 Jahre Repräsentant von Joe Ross in Deutschland, dessen zehn Trading-Bücher er übersetzte und verlegte. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.

Für die Einordnung von Coaching-Angeboten ist diese Erfahrung der entscheidende Maßstab: Wer zehn Jahre lang selbst Anleger ausgebildet hat, erkennt schnell, wo eine belastbare Methodik aufhört und Marketing beginnt. Genau diesen Maßstab legt er auch bei Professor Finanzen an.

Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.

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