Ein normaler Kerzenchart zeigt dir, wo der Kurs war. Er verschweigt aber, wie lange er dort war. Genau diese Information entscheidet oft darüber, ob ein Preisniveau hält oder bricht. Das Market Profile dreht die Perspektive: Es stapelt jede halbe Handelsstunde als Buchstaben neben das Preisniveau, auf dem sie stattgefunden hat. Was dabei entsteht, sieht aus wie eine liegende Glockenkurve und verrät auf einen Blick, welche Kurse der Markt als fair akzeptiert hat und welche er sofort wieder abgelehnt hat. Einen Ausbildungsschwerpunkt auf dem Market Profile setzt auch Ivan Brzovic, bekannt als IB-Trader.
In diesem Artikel bekommst du beides. Zuerst das Handwerk: Aufbau des Profils, Point of Control, Value Area, Single Prints und die typischen Profilarten, an denen du einen Trendtag von einem Seitwärtstag unterscheidest. Danach die Frage, die in den meisten deutschen Artikeln zu diesem Thema fehlt: was die Software tatsächlich kostet, und wo die Börsengebühren noch obendrauf kommen. Denn das Market Profile ist kein Indikator, den du in jeder Gratis-Plattform einfach anklickst.
Ich schreibe hier als jemand, der seit 1980 handelt und dabei mit Kursniveaus arbeitet, nicht mit dem Buchstabenprofil. Das Market Profile ordne ich also von außen ein, mit einem ehrlichen Blick darauf, was es leistet und wo es sich mit klassischer Price Action überschneidet. Die Angaben zu den Kosten habe ich am 10. August 2026 direkt auf den Preisseiten der Anbieter geprüft. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Market Profile: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Zeit statt Preis auf der Achse: Das Market Profile teilt den Handelstag in Intervalle von meist 30 Minuten und markiert jedes davon mit einem Buchstaben auf dem Preisniveau, das gerade gehandelt wurde.
- Point of Control: Das Niveau mit den meisten Buchstaben ist der Preis, an dem der Markt am längsten verweilt hat. Das VPOC ist das Gegenstück für das Volumen und liegt oft, aber nicht immer, auf demselben Kurs.
- Value Area: In dieser Zone fanden rund 70 Prozent der Handelsaktivität statt. Ober- und unterhalb liegen die als „unfair“ abgelehnten Preise.
- Sechs Profilformen: Normal Day, Normal Variation Day, Trend Day, Double Distribution Day, Neutral Day und das P-Profil verraten, wer den Handelstag kontrolliert.
- Kosten: Von 0 Euro über den mitgelieferten Indikator im MetaTrader 5 bis rund 54 Euro brutto im Monat für ProRealTime samt Modul und Eurex-Daten. Bei TradingView kommt das echte Zeitprofil erst im Premium-Abo.
Was ist das Market Profile?
Das Market Profile ist eine Chartdarstellung, die den Handelstag in gleich lange Zeitintervalle zerlegt und für jedes Preisniveau sichtbar macht, wie lange dort gehandelt wurde.
Eine tickgenaue Alternative zur zeitbasierten Auswertung liefert die Liquiditäts-Heatmap, die wir im Beitrag zu Bookmap und dem Limit-Orderbuch vorstellen. Die Rohdaten dafür kommen aus der Markttiefe, deren Aufbau im Beitrag zu DOM, Level 2 und Time and Sales erklärt ist. Auf frei gewählte Bereiche anwenden lässt sich das Market Profile auch in der Orderflow-Plattform Jigsaw.
Der Unterschied zum gewohnten Chart ist grundlegend. Ein Kerzenchart ordnet die Zeit von links nach rechts an und drückt jede Periode in vier Werte: Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss. Das Market Profile wirft die Zeitachse über Bord und sammelt stattdessen alle Intervalle waagerecht auf der Höhe des jeweiligen Preises. Ein Niveau, das über fünf Stunden gehandelt wurde, wird dadurch zu einer langen Zeile. Ein Kurs, den der Markt nur kurz angetippt hat, bleibt ein einzelner Buchstabe.
Dahinter steht eine ökonomische Idee, keine Rechenformel. Das Profil unterstellt, dass ein Markt eine Auktion ist, die permanent nach dem faireren Preis sucht. Wo viel Zeit verbracht wird, haben Käufer und Verkäufer einen Konsens gefunden. Wo der Kurs sofort wieder wegläuft, wurde der Preis abgelehnt. Deshalb ist das Market Profile kein Indikator, der Signale ausspuckt, sondern ein Lesewerkzeug für die Marktstruktur.
Eine TPO, kurz für Time Price Opportunity, ist ein einzelner Buchstabe im Market Profile und markiert, dass ein bestimmtes Preisniveau in einem bestimmten Zeitintervall gehandelt wurde.
Die Abkürzung begleitet dich durch das gesamte Thema, weil sie die Grundeinheit des Profils beschreibt. Die erste halbe Stunde nach Handelsbeginn ist das A, die zweite das B und so weiter. Berührt der Kurs innerhalb dieser halben Stunde acht Preisniveaus, stehen acht A übereinander. Die Buchstaben sind also nichts anderes als eine Strichliste über die Zeit.
Entstehung des Market Profile
Zeit, Preis und Volumen bestimmen die Kursbildung an jedem Markt. Das Market Profile war der erste Versuch, alle drei Größen in einer einzigen Darstellung zu verknüpfen, statt sie in getrennten Indikatorfenstern zu betrachten.
Entwickelt hat es der Händler Peter Steidlmayer in den achtziger Jahren. Steidlmayer handelte am Chicago Board of Trade (CBOT), damals der weltgrößten Terminbörse für Agrarrohstoffe und Zinsprodukte. Er suchte nach einer Möglichkeit, den Marktwert im Tagesverlauf zu erkennen, und griff dafür auf die Papierlisten zurück, mit denen die Börse ihre Umsätze veröffentlichte.
Die CBOT übernahm das Konzept und veröffentlichte es unter dem Namen Market Profile als eigene Publikation, das später viel zitierte CBOT Market Profile Handbook. Anfangs nutzten es nur die Händler im Parketthandel in Chicago. Erst mit der Verbreitung elektronischer Charts wurde das Profil für Privattrader überhaupt zugänglich. In Deutschland ist es trotz seines Alters bis heute ein Nischenwerkzeug geblieben, was auch daran liegt, dass die passende Software Geld kostet. Dazu weiter unten die konkreten Zahlen.
Der Aufbau des Market Profile Charts
Auf den ersten Blick wirkt ein Market Profile unruhig. Sobald du drei Bausteine kennst, liest sich das Bild allerdings schnell: die Buchstabenstruktur, den Point of Control und die Value Area. Der Chart unten zeigt eine komplette Handelswoche im Bund Future, jedes Profil steht für einen Handelstag.

Voraussetzung für ein sauberes Profil sind lückenlose Tick-Daten, wie sie Marktdaten-Spezialisten wie dxFeed liefern. Fehlen Ticks, fehlen Buchstaben, und dann liegt der Point of Control womöglich auf dem falschen Niveau. Die Charts in diesem Artikel stammen aus der ProRealTime Chartsoftware.
Im Detail sieht ein einzelnes Tagesprofil so aus, mit allen Bestandteilen, die du gleich der Reihe nach kennenlernst. Wichtig ist vor allem das Zusammenspiel von Buchstabenzeilen, Value Area und den Extremen am oberen und unteren Rand.
Die Buchstaben und das Initialintervall
Die Buchstaben laufen alphabetisch durch den Handelstag. A und B decken zusammen die erste Stunde ab und bilden das Initialintervall, im Englischen Initial Balance oder Opening Balance, oft mit IB oder OB abgekürzt.
Die Initial Balance ist die Preisspanne der ersten beiden Zeitintervalle eines Handelstages, also in der Regel der ersten Handelsstunde.
Diese Spanne ist wichtiger, als sie aussieht. Sie ist der Referenzrahmen für den Rest des Tages. Bricht der Kurs später klar darüber oder darunter aus, spricht man von einer Range Extension, und das ist ein Hinweis auf langfristige Akteure, die den Tag übernehmen. Bleibt der Handel innerhalb der Initial Balance, hat sich am Kräfteverhältnis nichts geändert. Weil viele Märkte über deutlich mehr Stunden laufen als die alte CBOT-Sitzung, ergänzen die Plattformen die Großbuchstaben um Kleinbuchstaben.
Point of Control und VPOC
Der Point of Control, kurz POC, ist das Preisniveau mit den meisten TPOs, also der Kurs, an dem sich der Markt im betrachteten Zeitraum am längsten aufgehalten hat.
Der POC ist damit eine Zeitaussage, keine Volumenaussage. Genau hier entsteht die häufigste Verwechslung, und sie zieht sich durch viele deutsche Texte zum Thema. Denn es gibt eine zweite Kennzahl mit ganz ähnlichem Namen und einer anderen Bedeutung.
Der Volume Point of Control, kurz VPOC, ist das Preisniveau, auf dem im betrachteten Zeitraum das größte Handelsvolumen zusammengekommen ist.
Beide Werte liegen häufig nah beieinander, sind aber nicht identisch. Auseinander laufen sie, wenn der Kurs lange auf einem Niveau pendelt, ohne dass dabei viel Kontraktvolumen umgesetzt wird. Für die Praxis heißt das: Prüfe in deiner Plattform, welchen der beiden Werte sie dir als POC einzeichnet. Bei einem Volumenprofil ist es fast immer der VPOC, beim klassischen Buchstabenprofil der Zeit-POC.
Interessant wird der POC vor allem als unberührtes Niveau aus der Vergangenheit, und dafür gibt es einen eigenen Begriff.
Ein Naked POC ist der Point of Control eines früheren Handelstages, den der Kurs seit seiner Entstehung nicht mehr berührt hat.
Solche Niveaus wirken oft wie ein Magnet. Die Logik dahinter ist schlicht: Auf diesem Kurs hat sehr viel Handel stattgefunden, dort liegen entsprechend viele offene Positionen und unbediente Orders. In meiner eigenen Arbeit sind das genau die Kurse, die ich mir als Konfluenzlevel notiere, auch ohne Buchstabenprofil.
Die Value Area und die 70-Prozent-Marke
Die Value Area ist die Preiszone, in der rund 70 Prozent der Handelsaktivität eines Zeitraums stattgefunden hat.
Die 70 Prozent sind keine willkürliche Zahl, aber auch keine exakte. Sie stammt aus der Normalverteilung: Eine Standardabweichung um den Mittelwert deckt genau 68,2 Prozent aller Werte ab. In der Market-Profile-Praxis wurde daraus die gerundete 70-Prozent-Zone. Wer in einer Plattform 68 statt 70 Prozent findet, hat also keinen Fehler entdeckt, sondern die genauere Variante.
Innerhalb der Value Area ist der Markt in Balance. Käufer und Verkäufer halten sich die Waage, der Preis gilt als akzeptiert. Oberhalb liegt das unfair high, die überbewertete Zone, unterhalb das unfair low, die unterbewertete Zone. Beide sind aus Sicht der Auktionstheorie instabil: Die Marktteilnehmer lehnen diese Preise ab und drängen zurück in die Value Area.
Praktisch nutzt du die Value Area vor allem im Tagesvergleich. Eröffnet der Markt oberhalb der Value Area des Vortages, ist die entscheidende Frage, ob er sich dort hält oder zurückfällt. Genau diese Ungleichgewichte beschreibt auch das Supply and Demand Trading mit anderem Vokabular.
Single Prints und Tails
Ein Single Print ist ein Preisniveau, auf dem nur eine einzige TPO liegt, weil der Markt diesen Kurs lediglich ein einziges Zeitintervall lang berührt hat.
Single Prints sind die Ablehnungsspuren im Profil. Der Kurs war dort, und er war sofort wieder weg. Liegen mehrere davon direkt untereinander am Tagestief, spricht man von einem single print buying tail, am Tageshoch von einem selling tail. Ein langer Tail heißt: An diesem Extrem ist jemand mit Nachdruck eingestiegen.
Für den Handel sind zwei Dinge wichtig. Erstens gelten Single Prints als unfertige Auktion, weil der Markt dort keinen Konsens gefunden hat. Kommt der Kurs zurück, durchläuft er solche Zonen häufig schnell. Zweitens sammeln sich an den Extremen von Profilen Stopps, was zu den Bewegungen führt, die wir an anderer Stelle als Liquidity Sweep beschreiben.
Die Profilarten
Die Form eines Tagesprofils ist eine Zusammenfassung des Tages in einem Bild. Sechs Grundformen reichen aus, um die meisten Handelstage einzuordnen. Die Buchstaben in den Klammern beschreiben, welchem Zeichen die Silhouette des Profils ähnelt.

Normal Day (D-Profil)
Beim Normal Day liegen Value Area und Point of Control nahe der Mitte, das Profil sieht aus wie ein D. Die Tagesrange entsteht oft schon in den ersten zwei Handelsstunden, typischerweise nach Nachrichten zum Handelsstart. Die Initial Balance ist breit, ober- und unterhalb der Value Area finden sich Single Prints. Niemand kontrolliert den Tag, und für Daytrader ergibt sich an den Extrempunkten ein gutes CRV. Je breiter die Range, desto größer die Chance.
Normal Variation Day (b- oder p-Profil)
Kommt die Dynamik erst im späteren Tagesverlauf, entsteht ein Normal Variation Day. Dieses Profil ist nicht in Balance. Den Tag dominieren langfristige Akteure, die abwarten, bis sich der Markt beruhigt hat, und dann festlegen, welchen Preis sie für fair halten. Ergebnis ist ein Ausbruch aus der Initial Balance. Im Idealfall ist die Ausbruchsspanne mindestens doppelt so groß wie die Initial Balance selbst.
Trend Day (I- oder l-Profil)
Der Trend Day ist der schmale, langgezogene Sonderfall. Das Profil ähnelt einem I, weil es auf jedem Niveau nur wenige Preisrotationen gibt und die TPO-Zahl je Zeile selten über fünf steigt. In einem sauberen Aufwärtstrend liegt das Tief jedes Buchstabens über dem des vorherigen, im Abwärtstrend fällt jedes Hoch unter das vorherige. Auch hier führen langfristige Akteure den Markt. Für Daytrader sind das in der Regel die ertragreichsten Tage, weil eine Position lange laufen kann.
Double Distribution Day (B-Profil)
Beim Double Distribution Day bilden sich zwei getrennte Glockenkurven übereinander, das Profil erinnert an ein B. Der Ablauf: kleine Initial Balance, erste Balance-Zone, dann übernehmen langfristige Akteure und schieben den Kurs mit einigen Single Prints in einen neuen Bereich, wo sich eine zweite Verteilung ausbildet. Die dünne Stelle zwischen beiden Verteilungen ist ein häufig getestetes Niveau.
Neutral Day
Beim Neutral Day ist das Profil in Balance, die Initial Balance aber kleiner als am Normal Day. Solche extrem engen Handelsspannen siehst du oft vor Feiertagen oder vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten. Schließt der Kurs in der Mitte, heißt das Neutral Profile Center, schließt er nahe einem Extrem, spricht man vom Neutral Day Extreme. Fehlt jede Richtung über den ganzen Tag, wird in der Literatur auch vom Nontrend Day gesprochen.
P-Profil
Das P-Profil ist der klassische Short-Covering-Tag. Die Buchstaben A oder B bilden mit Single Prints den Boden, danach baut der Markt eine Value Area oberhalb der Eröffnung auf und bleibt dort. Die Silhouette sieht aus wie ein P. Das Gegenstück nach unten ist das b-Profil, bei dem sich die Verteilung unterhalb der Eröffnung bildet, typisch für Long-Liquidationen.
Proaktives Verhalten oder Reaktion
Das Market Profile teilt die Marktteilnehmer in drei Gruppen ein, und diese Einteilung ist der eigentliche Analyserahmen hinter dem Bild. Wer die Gruppen auseinanderhalten kann, liest aus derselben Grafik deutlich mehr heraus.
- Langfristige Akteure: Sie haben eine Meinung zum Markt und die Mittel, sie umzusetzen. Nur sie können neue Trends auslösen.
- Kurzfristige Akteure: Sie handeln über Stunden bis Tage und reagieren stärker auf die Tagesstruktur als auf die große Linie.
- Daytrader: Sie haben keine Meinung zum Markt, sondern folgen dem Trend oder suchen Ungleichgewichte. Mehr zur Arbeitsweise steht in unserem Daytrading-Leitfaden.
Überwiegen kurzfristige Akteure und Daytrader, gibt es meist Seitwärtsphasen. Erst wenn langfristige Akteure eingreifen, entstehen Trendtage. Deshalb stellt man beim Lesen eines Profils immer dieselben Fragen: Wer kontrolliert den Markt gerade? Was versucht der Markt, und gelingt es ihm? Welche Levels wird er als nächstes testen?
Die zweite Unterscheidung ist feiner, aber wichtig. Initiative Käufer treten oberhalb der Value Area des Vortages auf, initiative Verkäufer unterhalb. Sie handeln aus Überzeugung, denn sie zahlen bewusst einen als teuer geltenden Preis. Reagierende Käufer warten dagegen unterhalb der Value Area auf eine Gelegenheit. Ein Kaufverhalten oberhalb der alten Value Area wiegt damit deutlich schwerer als eines darunter.
Steht der Markt außerhalb der Value Area des Vortages, hast du als Trader genau eine Frage zu klären: Löst sich diese Instabilität durch eine Rückkehr in die Value Area auf, oder setzt sich die Bewegung fort? Die Antwort darauf ist der Kern jeder Market-Profile-Strategie.
Market Profile und Volume Profile im Vergleich
Beide Werkzeuge sehen im Chart ähnlich aus, messen aber verschiedene Dinge. Diese Verwechslung ist der häufigste Anfängerfehler, und sie kostet in der Praxis auch Geld, weil die günstigeren Abos oft nur eines von beiden enthalten.
Ein Volume Profile verteilt das gehandelte Volumen auf die Preisniveaus, das Market Profile verteilt dagegen die Zeit.
Der praktische Unterschied lässt sich an einem Beispiel festmachen. Läuft der Kurs zwei Stunden in einer engen Spanne seitwärts, ohne dass viele Kontrakte umgesetzt werden, zeigt das Market Profile dort eine lange Buchstabenzeile, das Volume Profile aber nur einen kurzen Balken. Umgekehrt erzeugt eine einzige heftige Minute mit gewaltigem Umsatz einen langen Volumenbalken, aber nur eine einzelne TPO.

Welches der beiden das bessere Werkzeug ist, hängt vom Markt ab. Im Futures-Handel liegt echtes, börsengehandeltes Volumen vor, dort ist das Volume Profile aussagekräftig, etwa als Zusatzpaket im NanoTrader. Im Forex-Handel gibt es kein zentrales Volumen, sondern nur das Tick-Volumen des jeweiligen Brokers. Deshalb ist im Devisenmarkt das zeitbasierte Market Profile die ehrlichere Darstellung, weil Zeit sich nicht je Datenanbieter unterscheidet.
Wer beides zusammen sehen will, landet beim Footprint. Wie sich Volumen bis auf Bid– und Ask-Ebene aufschlüsseln lässt, zeigen unsere Artikel zu Footprint Charts und zur Volumen-Analyse im Trading. In der Praxis kombinieren viele Orderflow-Trader beides, etwa in der Software ATAS, wo das Profil zum Standard-Werkzeugkasten gehört. Wie Profil, Footprint und Orderbuch zusammenspielen, zeigt unser Überblick zum Orderflow.
Eine dritte Sicht auf dieselbe Frage liefert ein Charttyp, der ganz ohne Zeitachse auskommt. Er verdichtet den Kursverlauf zu Säulen aus X und O und macht dadurch Unterstützungen und Widerstände unmittelbar sichtbar. Wie das funktioniert, zeigt der Artikel zu Point & Figure Charts.
TradingView führt sechs Varianten des Volumenprofils. Wo sie im Verhältnis zu den übrigen Volumen-Indikatoren in TradingView stehen, steht im Überblick dazu.
Drei Setups mit dem Market Profile
Das Market Profile liefert keine Kaufsignale. Es liefert Referenzniveaus, an denen du eine Entscheidung treffen kannst. Drei Setups tauchen in der Literatur und in der Praxis immer wieder auf. Sie ersetzen keinen Handelsplan und keine Risikosteuerung, sondern beschreiben Situationen, in denen die Profilstruktur eine klare Frage stellt.
Die 80-Prozent-Regel
Die 80-Prozent-Regel im Market Profile besagt, dass der Kurs die Value Area des Vortages mit hoher Wahrscheinlichkeit vollständig durchläuft, wenn er in sie zurückkehrt und sich dort zwei Zeitintervalle hält.
Das Setup ist schnell erzählt. Der Markt eröffnet außerhalb der Value Area des Vortages, kehrt dann hinein zurück und bleibt für zwei volle Intervalle, also meist eine Stunde, drinnen. Dann ist die Erwartung, dass er die Zone bis zur gegenüberliegenden Kante abarbeitet. Als Ziel dient die andere Value-Area-Grenze, als Stopp ein Kurs außerhalb der Zone.
Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: Die 80 Prozent sind eine Faustzahl aus der Market-Profile-Literatur, keine von einer Börse veröffentlichte Statistik. Sie gilt außerdem nur in balancierten Märkten. An einem Trendtag läuft der Kurs durch die alte Value Area hindurch, ohne sich um die Regel zu kümmern. Behandle die Zahl also als Beschreibung eines Musters, nicht als Trefferquote. Dieselbe Vorsicht gilt für saisonale Statistiken: In der DAX-Auswertung nach Kalendermonaten sind Zeitraum und Datenbasis deshalb nachrechenbar und offengelegt.
Der Test des Naked POC
Ein unberührter Point of Control aus einem früheren Handelstag ist ein Niveau mit offener Rechnung. Das Setup wartet darauf, dass der Kurs dieses Niveau erreicht, und beobachtet die Reaktion: Prallt er ab, war der POC eine Widerstandszone. Läuft er glatt durch, ist die Zone abgearbeitet und verliert ihre Bedeutung.
Wichtig ist die Reihenfolge. Du handelst nicht den POC selbst, sondern die Bestätigung an ihm. Wer allein deshalb kauft, weil ein Naked POC unter dem Kurs liegt, handelt eine Vermutung. Wie sich eine solche Bestätigung technisch fassen lässt, beschreibt unser Artikel zum Market Structure Shift.
Die Range Extension aus der Initial Balance
Das dritte Setup nutzt die erste Handelsstunde als Rahmen. Verlässt der Kurs die Initial Balance deutlich und schiebt in dieselbe Richtung weiter, ist das der Fingerzeig auf initiative Akteure. Das Muster gehört zum Trend Day und funktioniert am besten, wenn die Initial Balance vergleichsweise schmal war.
Die häufigste Falle dabei ist der Fehlausbruch. Der Kurs überschreitet die Initial Balance um wenige Ticks, erzeugt dort Single Prints und kehrt sofort zurück. Genau dieses Bild ist kein Trendstart, sondern das Abräumen von Stopps. Ein einzelner Buchstabe jenseits der Grenze ist deshalb noch keine Range Extension, sondern erst der Beginn einer.
Im deutschsprachigen Raum baut ein bekannter Ausbilder seinen Ansatz darauf auf. Oliver Klemm nennt Market Profile in eigener Auslegung als eine der Grundlagen seiner Ausbildung, kombiniert mit Trendstrukturen und Risikomanagement.
Was Market-Profile-Software kostet
Hier wird es konkret, denn dieser Punkt entscheidet in der Praxis darüber, ob du das Market Profile überhaupt nutzen kannst. Das Zeitprofil mit Buchstaben ist in den meisten Plattformen eine Zusatzfunktion, kein Standardwerkzeug. Alle folgenden Preise habe ich am 10. August 2026 auf den Preisseiten der Anbieter geprüft. Einen Überblick über das gesamte Feld findest du in unserem Vergleich der Trading Software.
| Plattform | Market-Profile-Funktion | Preis pro Monat |
|---|---|---|
| MetaTrader 5 | Indikator mitgeliefert, zeichnet Sitzungsprofile | 0,00 € |
| ATAS | Profilwerkzeuge, Futures gratis nur 15 Minuten verzögert | ab 24,95 € |
| ProRealTime | Market Profile nur als kostenpflichtiges Zusatzmodul | 43,00 € netto |
| Sierra Chart | TPO Chart Study erst ab Service Package 5 | 36,00 USD |
| TradingView | Time Price Opportunities erst ab dem Premium-Abo | ab 59,95 € |
| NinjaTrader | Order-Flow-Werkzeuge erst mit finanziertem Konto | 0,00 USD |
Drei Posten in dieser Tabelle sind teurer, als sie aussehen, und zwei sind günstiger. Der Reihe nach.
Bei ProRealTime stammen die Charts in diesem Artikel her, und dort ist das Market Profile ein eigenes Modul. Die Desktop-Version KOMPLETT kostet 24,00 Euro im Monat, das Market-Profile-Modul schlägt mit weiteren 19,00 Euro zu Buche, zusammen also 43,00 Euro. Beide Beträge sind netto ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen. Mit den Eurex-Daten für den Bund Future landest du bei 45,00 Euro netto, also 53,55 Euro brutto bei 19 Prozent Umsatzsteuer. Wer über einen Partnerbroker aktiv handelt, bekommt Plattform und Daten laut Anbieter kostenlos oder verbilligt.
Bei TradingView liegt die entscheidende Grenze mitten in der Preisliste, und sie wird oft übersehen. Die Volumenprofil-Indikatoren gibt es bereits im Essential-Abo für 12,95 Euro im Monat bei Jahreszahlung. Die Time Price Opportunities, also das echte Market Profile, sind erst ab Premium freigeschaltet, und das kostet 59,95 Euro bei Jahreszahlung oder 69,95 Euro bei monatlicher Abrechnung. Wer für das Zeitprofil ein Essential-Abo bucht, zahlt also für die falsche Funktion. Was die Plattform sonst leistet, haben wir in unserem TradingView-Test aufgeschrieben.
Bei Sierra Chart verläuft die Grenze ähnlich. Das Volume Profile ist inzwischen in allen Paketen enthalten, die TPO Chart Study dagegen erst in den Advanced-Paketen. Das günstigste davon ist Service Package 5 mit 36,00 US-Dollar im Monat, während das Standardpaket 26,00 US-Dollar kostet. Zahlst du zwölf Monate im Voraus, sinkt Paket 5 auf 23,40 US-Dollar im Monat. Unsere Einschätzung zur Plattform steht im Test zu Sierra Chart.
Günstiger als erwartet sind zwei Wege. Der MetaTrader 5 bringt laut Hersteller-Dokumentation einen eigenen Market-Profile-Indikator mit, der die Handelssitzungen Asien, Europa und Amerika als Profile zeichnet. Über einen MetaTrader-5-Broker kostet das nichts extra. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Es ist ein Sitzungsprofil, kein klassisches Buchstabenprofil, und im Forex-Handel arbeitet es mit Tick-Volumen. Zur Einordnung der Sitzungen hilft unsere Übersicht der Trading Sessions.
Bei NinjaTrader ist die Plattform selbst kostenlos, die Order-Flow-Werkzeuge und Echtzeitdaten schaltet der Anbieter aber erst mit einem finanzierten Live-Konto frei. Achtung bei einer Nebenkostenfalle: Der Gratisplan kostet 35,00 US-Dollar im Monat, wenn du dich einloggst, aber nicht handelst. Mehr dazu in unserem Bericht zu NinjaTrader.
Die Börsengebühren kommen obendrauf
Der Posten, den Einsteiger regelmäßig vergessen: Echtzeitdaten sind eine eigene Rechnung. Die Software zeigt dir das Profil, die Börse verkauft dir die Daten dafür. Ohne Echtzeitdaten baut sich das Profil nicht live auf, und ein Profil von gestern hilft dir im Handel wenig. Das gilt für jedes Volumenwerkzeug, auch für spezialisierte Programme wie die Volfix Trading Software.
| Datenpaket | Wofür du es brauchst | Preis pro Monat |
|---|---|---|
| EUREX Futures, über ProRealTime | DAX, Mini-DAX, Bund Future, EuroStoxx 50 | ab 2,00 € |
| CME Futures, über ProRealTime | E-mini S&P 500, Nasdaq, Gold, Rohöl | ab 5,00 € |
| Deutsche Aktien Xetra, über ProRealTime | Einzelaktien aus DAX, MDAX und SDAX | ab 9,00 € |
| CME Level 1 Bundle, NinjaTrader | CME, CBOT, NYMEX und COMEX, oberste Ebene | 12,00 USD |
| CME Level 2 Bundle, NinjaTrader | dieselben vier Börsen mit vollständiger Markttiefe | 48,00 USD |
Zwei Dinge dazu. Erstens hängen die Gebühren an deinem Status: Als nicht professioneller Nutzer zahlst du bei NinjaTrader 12,00 US-Dollar für das Level-1-Bundle, professionelle Nutzer zahlen 156,00 US-Dollar je Börse. Wer über eine eigene Gesellschaft handelt oder beruflich mit Finanzdaten arbeitet, sollte das vorher klären. Zweitens brauchst du für ein Market Profile kein Level 2. Das Zeitprofil entsteht aus gehandelten Kursen, nicht aus der Markttiefe.
Unterm Strich: Ein realistisches Startbudget für ein live laufendes Market Profile auf einem Futures-Markt liegt bei rund 50 bis 55 Euro im Monat. Wer nur verstehen will, wie ein Profil funktioniert, kommt mit 0 Euro über MetaTrader 5 oder eine Testphase aus. ATAS gewährt 14 Tage Testzeitraum, TradingView 30 Tage.
Vor- und Nachteile des Market Profile
Nach fast vier Jahrzehnten am Markt bin ich bei Werkzeugversprechen skeptisch. Das Market Profile hat echte Stärken, aber es hat auch einen Preis, und zwar nicht nur den in Euro. Die folgende Abwägung ist meine Einordnung von außen, als Trader, der mit Kursniveaus arbeitet.
Vorteile des Market Profile
- Zeit wird sichtbar: Kein anderes Standardwerkzeug zeigt so direkt, wie lange ein Kurs auf einem Niveau akzeptiert wurde.
- Klare Referenzpunkte: POC, Value Area und Initial Balance sind eindeutig definiert und lassen sich nicht wegdiskutieren, anders als eine per Auge gezogene Trendlinie.
- Funktioniert ohne Volumendaten: Weil das Profil Zeit zählt, ist es auch im Forex-Handel brauchbar, wo echtes Börsenvolumen fehlt.
- Tagesstruktur auf einen Blick: Die Profilform verrät in zwei Sekunden, ob ein Handelstag ein Trendtag oder ein Seitwärtstag war.
Nachteile des Market Profile
- Kostet Geld: Das echte Zeitprofil steckt bei den meisten Anbietern in einem Zusatzmodul oder im teuersten Abo, dazu kommen die Börsengebühren.
- Steile Lernkurve: Buchstaben, TPO, Tails und sechs Profilformen sind viel Vokabular, bevor die erste Entscheidung besser wird.
- Keine Signale, nur Kontext: Das Profil sagt dir, wo wichtige Niveaus liegen, nie wann du handeln sollst. Ein Handelsplan ist trotzdem nötig.
- Vieles geht auch ohne: Vortageshoch, Vortagestief und stark gehandelte Zonen findest du auch in einem gewöhnlichen Chart, wenn du weißt, wonach du suchst.
Fazit zur Nutzung des Market Profile
Das Market Profile ist kein Indikator im klassischen Sinne, und genau deshalb finde ich es interessanter als die meisten Indikatoren. Es rechnet nichts aus, sondern sortiert den Handelstag anders. Was du danach siehst, ist eine ehrliche Darstellung davon, welche Preise der Markt akzeptiert und welche er abgelehnt hat.
Zur Ehrlichkeit gehört die andere Hälfte des Satzes. Die Fragen, die das Profil beantwortet, lassen sich auch mit einem normalen Chart klären. Wer Vortageshoch, Vortagestief, die stark gehandelten Zonen und die Reaktion an diesen Niveaus notiert, arbeitet inhaltlich sehr ähnlich, nur ohne Buchstaben. Ich selbst arbeite so, mit einer Karte aus Kursniveaus über mehrere Zeitebenen. Die Denkweise des Market Profile steckt darin, das Werkzeug nicht.
Sinnvoll ist der Einstieg deshalb vor allem für zwei Gruppen. Wer Futures im Intraday-Handel handelt, bekommt mit POC und Value Area einen präziseren Rahmen als mit runden Marken. Und wer bisher ohne feste Referenzniveaus handelt, lernt am Profil sehr schnell, warum manche Kurse halten und andere nicht. Rechne dafür mit einigen Wochen Einarbeitung und dem monatlichen Budget aus dem Kostenabschnitt. Wer tiefer einsteigen will, findet in unserer Übersicht der besten Bücher zum Volumen-Trading auch die Klassiker zu Steidlmayers Methode.
Häufige Fragen zum Market Profile
Was ist das Market Profile?
Das Market Profile ist eine Chartdarstellung, die den Handelstag in Zeitintervalle von meist 30 Minuten zerlegt und jedes Intervall als Buchstaben auf dem gehandelten Preisniveau abbildet. Entwickelt hat es Peter Steidlmayer in den 1980er Jahren am Chicago Board of Trade. Es zeigt, wie lange der Markt auf welchem Kurs verweilt hat.
Was bedeutet der Point of Control?
Der Point of Control ist das Preisniveau mit den meisten Buchstaben, also der Kurs, an dem sich der Markt am längsten aufgehalten hat. Er ist damit eine Zeitaussage. Das häufig verwechselte VPOC bezeichnet dagegen das Niveau mit dem größten Handelsvolumen. Beide liegen oft nah beieinander, sind aber nicht identisch.
Was ist die 80-Prozent-Regel im Market Profile?
Die 80-Prozent-Regel beschreibt folgendes Muster: Kehrt der Kurs in die Value Area des Vortages zurück und hält sich dort zwei Zeitintervalle, durchläuft er die Zone meist bis zur gegenüberliegenden Kante. Die Zahl ist eine Faustregel aus der Market-Profile-Literatur, keine veröffentlichte Statistik, und sie gilt nur in balancierten Märkten.
Was kostet Software mit Market Profile?
Der günstigste Weg kostet nichts: Der MetaTrader 5 bringt einen Market-Profile-Indikator für Sitzungsprofile mit. Für das klassische Buchstabenprofil zahlst du bei ProRealTime 24,00 Euro für die Plattform plus 19,00 Euro für das Modul, bei Sierra Chart ab 36,00 US-Dollar und bei TradingView erst im Premium-Abo ab 59,95 Euro. Dazu kommen Börsengebühren ab 2,00 Euro im Monat. Stand: 10. August 2026.
Was ist der Unterschied zwischen Market Profile und Volume Profile?
Das Market Profile verteilt die Zeit auf die Preisniveaus, das Volume Profile verteilt das gehandelte Volumen. Pendelt der Kurs lange umsatzschwach auf einem Niveau, zeigt das Market Profile dort viel, das Volume Profile wenig. Im Futures-Handel sind beide brauchbar, im Forex-Handel ist das zeitbasierte Profil die verlässlichere Wahl.
Ist das Market Profile für Anfänger geeignet?
Bedingt. Die Grundidee ist in zehn Minuten verstanden, das flüssige Lesen der sechs Profilformen und der Tails braucht Wochen. Wer noch keinen Handelsplan und keine Routine mit Referenzniveaus hat, sollte damit anfangen. Das Market Profile ersetzt keine der beiden Grundlagen, es verfeinert sie.
Funktioniert das Market Profile auch im Forex-Handel?
Ja, und aus einem konkreten Grund besser als das Volumenprofil. Im Devisenmarkt gibt es kein zentrales Börsenvolumen, sondern nur das Tick-Volumen des jeweiligen Brokers, das sich von Anbieter zu Anbieter unterscheidet. Weil das Market Profile Zeit zählt und Zeit für alle gleich ist, bleibt seine Aussage im Forex-Handel belastbar.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1980 an den Finanzmärkten. Er ist diskretionärer Price-Action-Trader, seine Heimatmärkte sind Forex, Indizes, Zinsprodukte und Rohstoffe. Im Devisenhandel handelt er sowohl die Majors als auch die Minors.
Er übersetzte als Erster die Werke von Robert Prechter zur Elliott-Wellen-Theorie ins Deutsche und war 17 Jahre lang Repräsentant von Joe Ross im deutschsprachigen Raum, für den er zehn Bücher übersetzte und verlegte. Seit 1998 ist er in der Trading-Ausbildung tätig. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Zum Market Profile hat er ein sachliches Verhältnis: Er nutzt das Buchstabenprofil nicht selbst, arbeitet aber seit Jahrzehnten mit Kursniveaus über mehrere Zeitebenen, also mit derselben Grundfrage nach akzeptierten und abgelehnten Preisen. Diese Doppelperspektive ist der Grund, warum dieser Artikel das Werkzeug erklärt und gleichzeitig benennt, was sich auch ohne Zusatzmodul erreichen lässt. Die Preisangaben hat er am 10. August 2026 auf den Preisseiten der Anbieter selbst geprüft.
Dieser Artikel wurde von Karsten Kagels geschrieben und von Christian Möhrer fachlich geprüft.













