Philipp Greineder war acht Jahre lang in meinem Team, rund fünf davon als COO und danach als Head of Education, verantwortlich für unsere Trading-Ausbildung. In dieser Zeit hat er BackToTheTrade gestartet, einen Trading-Podcast, der nicht wie die meisten anderen aus Interviews und Marktgeplauder besteht, sondern als Kurs aufgebaut ist. Seit Ende 2025 ist er selbständig, und der Podcast läuft heute unter seiner eigenen Plattform weiter.
Weil ich seine Arbeit lange aus der Nähe kenne, prüfe ich hier besonders genau. Nähe ersetzt keine Prüfung. Ich habe alle 47 Folgen ausgewertet, die Bewertungen auf beiden großen Plattformen nachgezählt und den Podcast-Feed daraufhin gelesen, wohin er seine Hörer schickt. Was der Podcast leistet, wo seine Grenzen liegen und für wen er sich lohnt, liest du hier. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
BackToTheTrade auf einen Blick: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Format: Trading-Podcast, der als aufeinander aufbauender Kurs angelegt ist. Keine Interviews, keine Gastrunden.
- Umfang: 47 Folgen mit rund 22 Stunden Laufzeit, im Schnitt 28 Minuten je Folge (Stand: 2. Oktober 2026).
- Staffeln: Staffel 1 mit 25 Folgen von April 2023 bis Mai 2025, Staffel 2 seit dem 29. März 2026 mit bisher 21 Folgen und einer Sonderfolge, meist im Wochentakt.
- Kosten: Das Anhören ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich, auf Spotify auch als Video. Alle Videofolgen, Begleitmaterial, Watchlisten und kostenlose TradingView-Indikatoren gibt es nach kostenloser Registrierung.
- Bewertungen: 4,9 von 5 aus 297 Stimmen auf Spotify und 5,0 aus 80 Stimmen bei Apple Podcasts.
- Betreiber: Philipp Greineder, bis Ende 2025 COO und Head of Education bei Kagels Trading, heute Gründer der Plattform chart.tech.
- Wichtig zu wissen: Der Podcast ist ein in sich geschlossener, kostenloser Kurs. chart.tech verkauft daneben eine MasterClass und eine Indikator-Flatrate, beide sind keine Voraussetzung für den Podcast.
Was ist BackToTheTrade?
BackToTheTrade ist ein deutschsprachiger Trading-Podcast von Philipp Greineder, der als kostenloser Kurs aufgebaut ist: Die Folgen bauen inhaltlich aufeinander auf und führen von den Grundlagen der Charttechnik über Trendanalyse und Volumen bis zu Risiko- und Positionsmanagement.
Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Podcast steckt im Aufbau. Die meisten Trading-Formate sind Gesprächsreihen, in denen jede Folge für sich steht und ein anderer Gast über ein anderes Thema spricht. Hier ist es umgekehrt: Es gibt keine Gäste, dafür eine Reihenfolge. Wer Folge 12 hört, ohne Folge 11 zu kennen, versteht die Hälfte nicht.
Diese Bauweise hat einen Preis. Ein Kurs verlangt Verbindlichkeit, und das widerspricht der Art, wie die meisten Menschen Podcasts hören. Nebenbei beim Autofahren funktioniert das Format nur eingeschränkt. Wer dagegen eine Lernstruktur sucht und bereit ist, vorne anzufangen, bekommt hier etwas, das im deutschsprachigen Raum selten ist. Einen breiteren Überblick geben wir dir in unserer Übersicht der besten Trading-Podcasts; geht es dir mehr um Marktlage und Geldanlage als um aktives Handeln, passen die Formate aus unserer Liste der Börsen-Podcasts besser.
47 Folgen in zwei Staffeln: so ist der Kurs aufgebaut
Der Podcast zerfällt in zwei klar getrennte Abschnitte, und das ist mehr als eine Nummerierung. Zwischen der letzten Folge von Staffel 1 am 7. Mai 2025 und dem Neustart am 29. März 2026 lagen 326 Tage ohne eine einzige Veröffentlichung. In diese Lücke fällt Greineders Wechsel in die Selbständigkeit.
| Staffel | Umfang | Schwerpunkte |
|---|---|---|
| Staffel 1 | 25 Folgen, April 2023 bis Mai 2025 | Grundlagen, Charttechnik, Zonen, Order Walls, Trendanalyse, Risiko |
| Staffel 2 | 21 Folgen plus Sonderfolge, seit März 2026, meist wöchentlich | 9-Phasen-Framework: Marktauswahl, Volumenprofil, Stop, Laufweite |
Staffel 1 ist das Grundlagenarchiv und behandelt in 25 Folgen, warum Charttechnik überhaupt funktioniert, wie man Kerzencharts liest, wie Trends technisch analysiert werden und was hinter Zonen und Order Walls steckt. Der Abschnitt zu Zonen ist der stärkste Teil dieser Staffel und deckt sich mit dem, was wir unter Supply and Demand beschreiben.
Staffel 2 ist ein neu aufgesetzter Kurs, kein Anhängsel. Er folgt einem 9-Phasen-Framework, das den Weg von der Marktauswahl bis zur fertigen Order abbildet. Behandelt werden unter anderem Preisverhalten ohne Indikatoren, das Volumenprofil mit POC und Value Area, die Frage, wo ein Stop-Loss hingehört, und zuletzt die Laufweite eines Trades. Neu ist auch das Format: Staffel 2 wird als Videopodcast produziert und läuft auf Spotify auch ohne Registrierung als Video. Bei Apple Podcasts ist die Videofassung laut Anbieter in Vorbereitung.
Zu Staffel 1 gibt es ein gedrucktes Gegenstück. Von April 2024 bis Januar 2025 hat Greineder die Inhalte als zehnteilige Serie im TRADERS’ Magazin veröffentlicht: von der Frage, warum die meisten Trader scheitern, über Trendanalyse, spitze und stumpfe Order Walls und Newstrading bis zu Trade Management und seiner Zone-Impact-Strategie. Drei Teile der Serie nennt der Verlag in den Themenübersichten der Ausgaben August, Oktober und Dezember 2024; alle zehn Teile, drei davon Titelthema, dokumentiert Greineder inzwischen mit Ausgaben- und Seitenangaben auf seiner Belegseite, veröffentlicht unter dem Namen Phil Greineder. Zusammengefasst gibt es die Serie laut Anbieter als Begleitheft mit über 60 Seiten, als PDF kostenlos im Mitgliederbereich von chart.tech. Wer lieber liest als hört oder die Charts zum Gesagten sehen will, bekommt damit die Druckfassung des Grundlagenkurses.
Was du in BackToTheTrade tatsächlich lernst
Der Podcast unterrichtet reine Charttechnik und verzichtet bewusst auf klassische Indikatoren. Eine eigene Folge trägt den Titel „Trading ohne Indikatoren“ und begründet, warum Preis und Volumen im Mittelpunkt stehen. Wer nach fertigen Kaufsignalen aus einem technischen Indikator sucht, ist hier falsch.
Die vier Themenblöcke
- Marktauswahl und Handelsstil: Welcher Markt zu welchem Menschen passt, warum Daytrading für Einsteiger der schwerste Weg ist und wo Swing-Trading Vorteile hat.
- Charttechnik und Zonen: Wie eine Zone im Chart entsteht, warum der Kurs auf sie reagiert, was spitze und stumpfe Order Walls unterscheidet und wie Trends in Phasen zerlegt werden.
- Volumen: Das Volumenprofil mit POC, Value Area, VAH und VAL, und wie sich daraus ablesen lässt, ob eine Bewegung ein Pullback oder eine Wende ist.
- Risiko und Ergebnis: Die Ein-Prozent-Regel, das Chance-Risiko-Verhältnis, die Positionsgröße und warum die Trefferquote allein nichts aussagt.
Fachlich deckt sich das weitgehend mit dem, was wir selbst unterrichten. Der Schwerpunkt auf Zonen statt auf Signalen und die klare Trennung zwischen Risikoentscheidung und Chartentscheidung sind handwerklich sauber. In einem Punkt sehe ich es anders: Der Podcast rät Einsteigern deutlich vom kurzfristigen Handel ab. Das halte ich für richtig, aber die Begründung über die Trefferquote greift mir zu kurz, weil auch die Kostenseite eine große Rolle spielt.
Die Aufbereitung ist die Stärke des Formats. Jede Folge beginnt mit einem Bild außerhalb der Börse, einem Segelflugzeug ohne Motor etwa oder einer Skibindung, die nachgibt, bevor der Knochen bricht. Von dort geht es ins Fachthema. Das klingt nach Effekt, ist aber Didaktik: Greineder hat Lehramt studiert, und man merkt es an jeder Folge.
Wohin der Podcast seine Hörer führt
Ein kostenloser Kurs dieser Länge ist kein Selbstzweck, und das gehört offen benannt. Ich habe den Podcast-Feed am 2. Oktober 2026 erneut ausgewertet: In den Beschreibungen der 47 Folgen stehen 71 Links auf chart.tech, davon 56 auf die kostenlose Registrierung. Links auf die kostenpflichtige Ausbildung enthält der Feed nicht mehr, Greineder hat sie im September aus allen Folgenbeschreibungen entfernt.
Der Podcast selbst kostet nichts und verlangt nichts. Alle Folgen sind als Audio frei hörbar, ohne Konto, auf Spotify auch als Video. Wer sich kostenlos registriert, bekommt alle Videofolgen, Begleitmaterial, Watchlisten, das Begleitheft zur TRADERS’-Serie und kostenlose TradingView-Indikatoren. Kostenpflichtig sind bei chart.tech zwei eigene Angebote, die MasterClass und eine Indikator-Flatrate. Der Anbieter betont, dass der Podcast keine Vorstufe dazu ist.
Einordnen solltest du es trotzdem. Wer sich registriert, landet auf einer Plattform, die auch bezahlte Angebote führt, und das ist im Bildungsmarkt der Normalfall. Du hörst einem Ausbilder zu, der von seiner Arbeit lebt, nicht einem unabhängigen Journalisten. Was die Ausbildung kostet, was sie enthält und wo ihre Schwächen liegen, habe ich in unserem Erfahrungsbericht zu chart.tech geprüft.
Eine Einordnung in eigener Sache gehört dazu. Der Podcast lief bis Ende 2025 unter dem Dach von Kagels Trading und ist mit Greineders Selbständigkeit zu chart.tech gewechselt. Betreiber ist heute die pg.ventures GmbH aus Cham. Wir stehen mit unserer eigenen Trading-Ausbildung also im Wettbewerb zu den bezahlten Angeboten von chart.tech. Ich halte ihn trotzdem für empfehlenswert, und du sollst wissen, aus welcher Position ich das schreibe.
Wie gut ist BackToTheTrade wirklich bewertet?
Die Hörer bewerten den Podcast durchweg sehr gut. Auf Spotify steht er bei 4,9 von 5 aus 297 Bewertungen, bei Apple Podcasts sogar bei 5,0 aus 80 Bewertungen (Stand: 2. Oktober 2026). Das sind zusammen 377 Stimmen, genug, damit einzelne Ausreißer den Schnitt nicht mehr bewegen. Der Screenshot unten zeigt das Spotify-Profil am 4. September mit damals 286 Bewertungen.
Bei den Reichweitenzahlen bin ich vorsichtiger. Anfang September nannte der Anbieter 125.000 Streams und über 450 Bewertungen, beides auf seiner eigenen Seite. Nachprüfen lassen sich die 377 Bewertungen der beiden großen Plattformen. Die Differenz kann durch Amazon Music, Audible und weitere Verzeichnisse zustande kommen, belegen kann ich sie nicht. Streamzahlen sind ohnehin Eigenangaben, die kein Podcast-Anbieter offenlegen muss.
Eine Einschränkung sollte man bei jedem Podcast-Rating mitdenken. Bewertet wird, wie angenehm und lehrreich sich das Zuhören anfühlt, nicht ob die vermittelte Methode am Markt Geld verdient. Eine Bestnote sagt also etwas über die didaktische Qualität aus, nicht über deinen späteren Handelserfolg. Diesen Unterschied verwischen Anbieter gern, hier wird er wenigstens nicht behauptet.
Vorteile und Nachteile von BackToTheTrade
Nach der Auswertung aller 47 Folgen fällt meine Bilanz klar positiv, aber nicht uneingeschränkt aus. Das spricht dafür und dagegen:
Was für BackToTheTrade spricht
- Wirklich kostenlos und ohne Hürde: Alle 47 Folgen laufen ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke. Bei einem Thema, in dem vierstellige Kursgebühren normal sind, ist das ein echter Unterschied.
- Als Kurs aufgebaut, nicht als Interviewreihe: Die Folgen bauen aufeinander auf. Staffel 2 folgt einem durchgehenden 9-Phasen-Framework von der Marktauswahl bis zur Positionsgröße. Das ist die Ausnahme unter deutschsprachigen Trading-Podcasts.
- Didaktik statt Fachjargon: Greineder hat Lehramt studiert, und das merkt man. Jede Folge steigt über ein Bild ein, das mit der Börse nichts zu tun hat, und führt von dort zum Fachthema.
- Sehr gute Bewertungen auf breiter Basis: 4,9 von 5 aus 297 Spotify-Stimmen und 5,0 aus 80 Apple-Stimmen sind ein starker Wert. 377 Bewertungen sind zudem genug, damit einzelne Ausreißer nichts verzerren.
- Mehr als Audio: Auf Spotify läuft der Podcast als Video. Nach der kostenlosen Registrierung kommen laut Anbieter ein über 60-seitiges Begleitheft aus der TRADERS’-Serie und kostenlose TradingView-Indikatoren dazu.
- Wieder verlässlicher Takt: Seit dem Neustart im März 2026 erscheint fast jede Woche eine Folge. Wer mitlernen will, kann sich darauf einstellen.
Was gegen BackToTheTrade spricht
- Freies Video bisher nur auf Spotify: Zonen, Order Walls und Volumenprofile leben vom Chart. Bei Apple Podcasts ist die Videofassung laut Anbieter erst in Vorbereitung, wer dort hört, muss sich vieles selbst vorstellen.
- Staffel 1 ist unregelmäßig gewachsen: Zwischen einzelnen Folgen lagen teils mehrere Monate, zwischen September 2024 und April 2025 sogar sieben. Für einen Kurs, der am Stück gehört werden will, ist das unschön.
- 326 Tage Pause: Zwischen Mai 2025 und März 2026 kam keine einzige Folge. Wer damals eingestiegen ist, stand fast ein Jahr ohne Fortsetzung da. Der Takt stimmt inzwischen wieder, die Lücke bleibt aber im Archiv.
- Reichweitenzahlen sind Eigenangaben: Die im September genannten 125.000 Streams und 450 Bewertungen stammen vom Anbieter selbst. Nachprüfbar sind 377 Bewertungen auf Spotify und bei Apple.
Für wen sich der Trading-Podcast lohnt
Am meisten holen Einsteiger heraus, die noch keine Methode haben. Wer gerade anfängt und zwischen Dutzenden Strategien schwankt, bekommt hier zum ersten Mal eine Reihenfolge und kann sie ohne Kosten prüfen. Das ist deutlich mehr wert als der nächste Videokurs, der drei Monate später ungenutzt herumliegt.
Fortgeschrittene hören gezielt einzelne Folgen. Wer bereits handelt, sollte Staffel 1 überspringen und in Staffel 2 einsteigen. Die Abschnitte zum Volumenprofil und zur Laufweite haben auch dann Substanz, wenn man Charttechnik schon beherrscht. Ein eigener Trading-Plan ersetzt das Hören aber nicht.
Nicht geeignet ist der Podcast für zwei Gruppen. Wer nebenbei Häppchen hören will, wird mit dem Kursaufbau nicht glücklich. Und wer konkrete Handelssignale erwartet, sucht hier vergeblich: Der Podcast unterrichtet Methode, er gibt keine Empfehlungen. Wenn du grundsätzlich mit dem Traden anfangen willst, ist das eher ein Vorteil als ein Mangel.
Fazit: der strukturierteste kostenlose Trading-Podcast im deutschsprachigen Raum
BackToTheTrade hält, was der Name Podcast-Kurs verspricht. 47 Folgen mit rund 22 Stunden Laufzeit, aufeinander aufbauend, ohne Bezahlschranke und ohne Interviewfüllsel: Das gibt es auf Deutsch sonst praktisch nicht. Mit der zehnteiligen TRADERS’-Serie gibt es den Grundlagenkurs zudem zum Nachlesen. Die Bewertungen von 4,9 bei Spotify und 5,0 bei Apple spiegeln, was beim Hören auffällt, nämlich eine ungewöhnlich gute Didaktik.
Eine Sache solltest du wissen, bevor du anfängst. Der Podcast kommt von einem Wettbewerber: chart.tech verkauft eigene Ausbildungen und Indikatoren, in deren Markt wir selbst tätig sind. Den Podcast selbst betrifft das nicht, er ist ein vollständiger Kurs ohne Bezahlschranke, und die Videofassung läuft auf Spotify inzwischen frei. Ich sage es nur, damit du weißt, aus welcher Position ich ihn empfehle.
Meine Empfehlung fällt trotzdem eindeutig aus: Wenn du Trading lernen willst und noch keine Struktur hast, fang mit Staffel 2 an und arbeite dich Folge für Folge durch. Es kostet dich nichts außer Zeit, und du wirst nach fünf Folgen wissen, ob dir diese Art zu denken liegt. Diese Antwort ist mehr wert als jeder Kurs, den du ungeprüft kaufst.
Hinweis zur Aktualisierung vom 2. Oktober 2026
Philipp Greineder hat uns zur ersten Fassung vom 4. September 2026 mehrere Hinweise geschickt. Wir haben jeden davon an den Quellen geprüft. Seine Rolle bei Kagels Trading ist jetzt korrekt beschrieben. Die Links auf die kostenpflichtige Ausbildung hat er aus den Folgenbeschreibungen entfernt, die Nummerierung in Staffel 1 im Feed korrigiert, und auf Spotify läuft der Podcast inzwischen als Video. Die Passagen dazu haben wir angepasst, Folgenzahl und Bewertungen neu erhoben und das Begleitheft zur Serie im TRADERS’ Magazin ergänzt. Unverändert bleibt unsere Einordnung, dass chart.tech mit seinen bezahlten Angeboten ein Wettbewerber ist.
Häufige Fragen zum Trading-Podcast BackToTheTrade
Ist der Trading-Podcast BackToTheTrade kostenlos?
Ja, alle 47 Folgen sind ohne Kosten und ohne Anmeldung hörbar. Du findest sie auf Spotify (dort auch als Video), Apple Podcasts, Amazon Music und Audible. Wer alle Videofolgen, das Begleitmaterial, die Watchlisten und die kostenlosen TradingView-Indikatoren will, registriert sich kostenlos auf chart.tech. Für den Kurs selbst bezahlst du nichts.
Wie viele Folgen hat BackToTheTrade und wie lang sind sie?
Es sind 47 Folgen mit zusammen rund 22 Stunden Laufzeit (Stand: 2. Oktober 2026). Eine Folge dauert im Schnitt 28 Minuten, die kürzeste 15, die längste 49 Minuten. Staffel 1 umfasst die Folgen 1 bis 25, Staffel 2 seit März 2026 bisher 21 Folgen und eine Sonderfolge.
Wer steckt hinter BackToTheTrade?
Der Podcast kommt von Philipp Greineder. Er war von 2017 bis Ende 2025 bei Kagels Trading, rund fünf Jahre als COO und danach als Head of Education, verantwortlich für die Trading-Ausbildung. Heute betreibt er die Plattform chart.tech, hinter der die pg.ventures GmbH aus Cham in der Oberpfalz steht. Der Podcast lief zunächst unter unserem Dach und gehört seit seiner Selbständigkeit zu chart.tech.
Eignet sich der Podcast für Trading-Anfänger?
Ja, und zwar besser als die meisten Formate im deutschsprachigen Raum. Die Folgen bauen aufeinander auf und beginnen bei den Grundlagen. Für die Charttechnik lohnt sich die Videofassung, die auf Spotify frei läuft. Wer lieber liest, findet die Inhalte von Staffel 1 zusätzlich im Begleitheft zur TRADERS’-Serie.
Sollte ich mit Staffel 1 oder Staffel 2 anfangen?
Beginne mit Staffel 2, wenn du strukturiert lernen willst. Sie ist seit März 2026 als durchgängiger Kurs entlang eines 9-Phasen-Frameworks aufgebaut und erscheint wöchentlich. Staffel 1 bleibt als Grundlagen-Archiv nutzbar und lohnt sich besonders für die Abschnitte zu Zonen und Order Walls.
Enthält der Podcast Werbung?
Fremdwerbung gibt es keine, Eigenwerbung schon. In den Folgenbeschreibungen stehen 71 Links auf chart.tech, 56 davon auf die kostenlose Registrierung (Stand: 2. Oktober 2026). Links auf die kostenpflichtige Ausbildung hat der Anbieter im September entfernt. Das ist ein sauberer Umgang mit Eigenwerbung, wissen solltest du es beim Hören trotzdem.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader an den Märkten.
Sein Handel kommt ohne technische Indikatoren aus. Er tradet Forex-Majors und -Minors allein auf Basis von Kursverlauf und Marktstruktur. In den 1980er Jahren übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre vertrat er Joe Ross in Deutschland und übersetzte dessen zehn Bücher. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Diesen Beitrag hat er selbst verfasst. Grundlage sind die Auswertung aller 47 Podcast-Folgen über den öffentlichen Feed, die Bewertungsstände bei Spotify und Apple Podcasts vom 2. Oktober 2026, die Angaben des Anbieters und acht Jahre gemeinsame Arbeit mit Philipp Greineder. Die geschäftliche Nähe ist im Text offengelegt.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.





