Revolut in
30 Sekunden vorgestellt

- Was ist Revolut? Digitale Banking-App mit Konto, Karte & Extras
- Für wen geeignet? Vielreisende, Online-Zahler & Technik-Affines Publikum
- Kosten: Kostenloses Basiskonto, Premium-Modelle optional
- Revolut Kreditkarte: Vorteile und Nachteile
- Revolut Erfahrungen: Meine Erfahrungen mit Revolut
- Sicherheit: App-basierte Kartenkontrolle & moderne Sicherheitsfunktionen
- Fazit: Stark für Alltag & Reisen – kein klassischer Filialersatz
Was ist Revolut?
Revolut ist ein internationales Fintech-Unternehmen, das 2015 in London von Nikolay Storonsky und Vlad Yatsenko gegründet wurde. Ziel war es, klassisches Banking einfacher, günstiger und vollständig digital zu machen. Revolut startete zunächst als App für kostenlose Auslandszahlungen und faire Wechselkurse und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einer umfassenden Banking-Plattform.
Heute bietet Revolut unter anderem Girokonten, Debitkarten, Multi-Währungskonten, Sparfunktionen und weitere Finanzservices an. Der Dienst ist aktuell in über 30 Ländern, vor allem in Europa, verfügbar und zählt weltweit mehr als 40 Millionen Nutzer. Revolut arbeitet ohne Filialen und wird vollständig über die App gesteuert.
Für wen eignet sich Revolut?
Das Angebot von Revolut eignet sich vor allem für Menschen, die ihre Finanzen digital, flexibel und international organisieren möchten.
Besonders attraktiv ist der Dienst für Vielreisende und digitale Nomaden, da Zahlungen in Fremdwährungen sowie der Währungsumtausch in der Regel deutlich günstiger sind als bei klassischen Banken. Wer regelmäßig im Ausland unterwegs ist oder internationale Online-Zahlungen tätigt, profitiert von der einfachen Verwaltung mehrerer Währungen direkt in der App.
Hier findest du eine Übersicht der einzelnen Abo-Konten von Revolut:
1. Standard Abo (kostenlos)
Kosten: 0 €/Monat
Inklusive:
- Basis-Girokonto und Karte
- Mehrere Währungen verwalten
- kostenlose Auszahlungen: 200 €/Monat oder 5 Auszahlungen
2. Plus Abo
Kosten: 2,99 €/Monat
Inklusive:
- Höheres Monats-Limit beim Währungswechsel (1.000 €)
- RevPoints: Verdiene 1 Punkt pro ausgegebenen 10 €
- Kostenlose Auszahlungen: 200 €/Monat
Kosten: 7,99 €/Monat
Inklusive:
- Höheres Monats-Limit beim Währungswechsel (1.000 €)
- RevPoints: Verdiene 1 Punkt pro ausgegebenen 10 €
- Kostenlose Auszahlungen: 200 €/Monat
Trading und Revolut
Revolut ist keine reine Broker-App, sondern integriert den Handel direkt in dein Bankkonto. Das macht den Einstieg extrem hürdenarm, bringt aber bei Gebühren und Steuern Besonderheiten mit sich.
| Funktion | Revolut | Trade Republic | Scalable Capital |
| Regelmäßige Käufe | für Aktien | für Aktien & ETFs | für Aktien & ETFs |
| ETF-Sparpläne | limitiert | kostenlos | teilweise kostenpflichtig |
| Kosten pro Trade | variiert | meist 1 € | je nach Modell |
| Automatisierung | Ja | Ja | Ja |
| Ordertypen (Stop/Limits) | begrenzt | begrenzt | teilweise mehr Optionen |
Das Angebot
- Anlageklassen: Du kannst US-Aktien, europäische Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffe (wie Gold/Silber) handeln.
- ETF-Sparpläne: Mittlerweile bietet Revolut auch automatisierte Investmentpläne für ETFs an, was sie näher an klassische Neobroker rückt.
Kostenmodell für Trader
2. Kostenstruktur (Abo-Modell)
Die Kosten hängen stark davon ab, welches monatliche Abo (Standard, Plus, Premium, Metal, Ultra) du nutzt:
Gratis-Trades: Je nach Abo hast du 1 bis 10 kostenlose Trades pro Monat.
Ordergebühr: Nach Aufbrauchen der Frei-Trades zahlst du meist 0,25 % (mindestens jedoch oft 1 €) pro Trade.
Depotgebühr: Es fällt eine jährliche Gebühr von ca. 0,12 % auf dein Portfolio-Volumen an (wird monatlich abgebucht).
Wechselkurs-Gebühren: Da US-Aktien in Dollar gehandelt werden, fallen beim Umtausch von EUR in USD Gebühren an, falls du dein monatliches Limit für kostenlosen Währungstausch (z. B. 1.000 € im Standard-Abo) überschreitest.
Bewertung – lohnt sich Revolut als Trader / Anleger?
Hobby-Anleger / Gelegenheits-Investor
Wiederkehrende Käufe bieten Einstieg in diszipliniertes Investieren
Aber:
Kein ETF-Fokus
Gebühren höher als bei spezialisierten Brokern
Fazit: Revolut kann genutzt werden für regelmäßige Aktienkäufe – aber meist nicht die günstigster Broker.
Wenn du wirklich regelmäßig investieren willst:
- Bei Einzelaktien → Revolut Recurring Buys geht, aber mit Gebühren und Limitierungen
- Für ETF-Sparpläne → klar Trade Republic oder Scalable
Wenn du fast ausschließlich ETFs & langfristig denkst:
Revolut ist nett für Cash + Zinsen, aber nicht als Hauptbroker.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Revolut vor allem dann „lohnt“, wenn es um Alltagsfinanzen, günstige Auslandszahlungen und eine moderne, digitale Kontoführung geht.
Für den langfristigen Vermögensaufbau, etwa in Form von ETF-Altersvorsorgeplänen, und für professionelles Trading mit Fokus auf Rendite, sind spezialisierte Anbieter meist besser geeignet – sowohl was die Gebührenstruktur als auch die Produktvielfalt angeht. Wer allerdings nur hin und wieder investieren oder sparen möchte und Wert auf einfache Bedienung legt, kann Revolut als Ergänzung zu klassischen Anlageformen in Betracht ziehen.

