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Euro/US-Dollar (EUR/USD) Chartanalyse und Prognose 2020

Ausblick, Aussichten, Performance, Prognose, Tendenz, Trend, Vorhersage der Kursentwicklung

Letzte Aktualisierung: 18.01.2020 | Aktueller Kurs von EUR/USD | Mehr über den Euro lesen

EUR-USD zum Wochenschluss unter Druck

Trend des Monatscharts: Korrektur im Abwärtstrend

Der abgebildete Monatschart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Anfang 2015. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für einen Monat dar, bei einem letzten Kurs von 1,1088.

EUR-USD im Abwärtstrend
EUR-USD kann Tief von 2018 nicht nehmen

Der langfristige Abwärtstrend, der im Jahr 2018 bei 1,2555 begann, wurde im Oktober mit einer kräftigen Gegenbewegung in Richtung Vorjahrestief korrigiert. Die Novemberkerze stellt sich als negativer Inside Bar dar. Die Dezemberkerze entwickelte sich als positive Korrekturkerze, wobei das Monatshoch im Kursbereich des Tiefs von 2018 bei 1,1210 lag. Wir blicken also im Monatschart auf eine mittlerweile dreimonatige Korrektur im Abwärtstrend.

In der zweiten Novemberwoche fiel EUR-USD zum Wochenschluss unter die Marke von 1,1100 und erreichte fast das Vorwochentief. Im Wochenchart sehen wir nun eine negative Innenkerze.

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung von EUR/USD?

Der EUR/USD Monatschart ist negativ einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung des langfristigen Abwärtstrends. Dabei könnte zunächst Abwärtspotential bis 1,0800 vorliegen, wo sich eine offene Kurslücke aus dem April 2017 und die große 78,6 % Fibonacci-Korrektur (bezogen auf den Kursanstieg vom Tief des Jahres 2017 bis zum Hoch des Jahres 2018) befinden.

Das längerfristige Kursziel bleibt das Tief des Jahres 2017 bei 1,0340.

Das negative Chartbild würde sich dann deutlich verbessern, wenn das Dezemberhoch bei 1,1239 überschritten. Der langfristige Monatschart würde erst dann auf neutral bzw. positiv drehen, wenn das Junihoch bei 1,1412 überschritten wird.

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9 Kommentare zu „Euro/US-Dollar (EUR/USD) Chartanalyse und Prognose 2020“

  1. Dirk Drauschke

    Vorab wünsche ich allen Lesern einen schönen 2. Adventssonntag.
    Nachdem die Bären den Aufwärtstrend des EURos im 1. Quartal beendeten, wechselten die BigBoys ihrer Gelder und Gewinne um, und gingen in den Abverkauf über.
    Dieser Abverkauf des EURos befindet sich nun augenscheinlich in einer 4. Redistributionsphase – dem ist meiner Meinung aber nach nicht so.
    Da die bevorstehende Rezession in der Eurozone schon vom Markt gespielt wurde und dieser der Wirtschaft immer um 12 bis 18 Monate vorauseilt, akkumuliert man hier aus meiner Sicht. Voraussetzung für die Annahme der Akkumulation in Vorbereitung auf die sich erhohlende Wirtschaft in der Eurozone ist allerdings hohes Volumen beim letzten Tief.
    Da mir das Volumen nicht vorliegt und ich heute früh auch zu faul und müde um danach zu schauen, belasse ich es hiermit mit meinem Löwensenf Extrascharf. ;-)
    In diesem Sinne BWG und GlückAuf

  2. Patrick Blume

    Einfach nur Dankeschön für die Berichte und Analysen.
    Sie helfen mir und lese diese gerne.

    Mit freundlichen Grüßen

    Patrick Blume

  3. Dirk Drauschke

    Dann gebe ich hiermit mal meinen Senf dazu ;-): Nach Powells Rede und dem letzten Zinsentscheid zufolge ist die US-Wirtschaft schwächer und somit der EUR stärker einzustufen. Würde mich nicht wundern, wenn EURUSD wieder steigt. In diesem Sinne BWG und 🍀🙏.

  4. Dirk Drauschke

    Saisonal bedingt und auf Grund der starken US-Amerikanischen und gleichzeitig wiedererstarkten Europäischen Wirtschaft, neutralisieren sich aus meiner Sicht beide Währungen und es ist aus meiner Sicht ein Seitwärtsmarkt zu erwarten. In diesem Sinne BWG und 🍀🙏.

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