DAX-Chartanalyse: Druck auf die Trendlinie

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Letzte Aktualisierung: 18.09.2021 bei 15.438 Punkten | Aktueller Kurs des DAX-Future | Infos zum DAX-Future

Trend des Tagescharts: Seitwärts

DAX Chartanalyse: Rückblick und kurze Einordnung

In der vergangenen Woche haben die gleitenden Durchschnitte ihre Wirkung als Widerstand gezeigt und Erholungsversuche über das Juni-Hoch ausgebremst. Am Freitag ist der FDAX dann bei 15.408 Zählern auf das Wochentief gefallen. Hier verläuft auch eine wichtige Unterstützungslinie, die sich in der Erholung seit dem Corona-Crash gebildet hat.

Dax Chartanalyse im Tageschart bei 15.438 Punkten - Trendstruktur gerät weiter unter Druck
DAX-Chartanalyse: Trendstruktur gerät weiter unter Druck (Chart: TradingView)

DAX-Chartanalyse: So geht es weiter mit der Kursbewegung

Im großen Bild zeigt sich der Futures seit Anfang April beharrlich über 15.000 Punkten und bildet höhere lokale Tiefs. Auch aus der Korrektur im März hat der FDAX im Tief bei 15.032 Zählern wieder nach oben gedreht und die gleitenden Durchschnitte zurückgewonnen. Der Bruch unter den flacher verlaufenden SMA50 könnte andeuten, dass wir vorerst die Höchststände gesehen haben. Aktuell ist die Aufwärtstrendstruktur mit Kursen unter dem Vorwochentief und Druck auf die grün gestrichelten Unterstützungslinie gefährdet.

Sollte diese Linie nachgeben, kommen die nächsten Kursmarken ins Spiel: Bei einem Bruch des Bereichs um 15.000 Punkte am März-Hoch würde das Chartbild auf neutral drehen. Darunter könnte mit aktuell 14.853 Zählern der SMA200 ein Fangnetz bilden. Dieser gleitende Durchschnitt wurde zuletzt im Oktober 2020 auf die Probe gestellt und wäre nach Erreichen der jüngsten Höchststände das Ziel für eine Korrekturbewegung.

DAX-Chartanalyse von Christian Möhrer: Der abgebildete Tageschart des DAX-Future zeigt den Kursverlauf seit Ende Juni 2020. Jede Kurskerze spiegelt die Entwicklung am betreffenden Tag wider.

Welche Werkzeuge und Indikatoren verwendet Ihr im Chart? (Legende)

Für eine visuelle Darstellung ist weniger oft mehr. So beschränken wir uns im Chart auf bewährte Instrumente. In der Regel kommen die gleitenden Durchschnitte (Simple Moving Average = SMA) zur Anwendung. Darüber hinaus nahe Unterstützungen und Widerstände sowie kurz- und längerfristige Abwärts- und Aufwärtstrendlinien:

– blaue Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 20 Perioden
– grüne Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 50 Perioden
– orange Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 200 Perioden
– schwarz gestrichelte Linie = Unterstützungen und Widerstände aus vorherigen Hochs und Tiefs
– grün gestrichelte Linie = Langfristige Aufwärtstrendlinie oder Unterstützung (Serie von Tiefpunkten)
– rot gestrichelte Linie = Langfristige Abwärtstrendlinie oder Widerstand (Serie von Hochpunkten)
– graue Linie = kurzfristige Trendlinie (temporäre Verwendung)

DAX Prognose im Detail

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14 Gedanken zu „DAX-Chartanalyse: Druck auf die Trendlinie“

  1. Hi Karsten, deine Marken kann ich nachvollziehen – nur die 11.807 sind für mich ein Rätsel. Ist das eine Marke aus einer kleineren Zeiteinheit? Gruß Boris

  2. Hallo Karsten,
    sehe ich auch so. Saisonal sind wir jetzt im „Sommerloch“, welchen zum Jahresende der Abzug ausländischer Gelder aus steuerlichen Gründen folgt. Beide Punkte harmonieren mit Deiner Wahrscheinlichkeit von ca. 65% und sprechen somit für einen fallenden DAX.
    In diesem Sinne BWG und 🍀🙏.

    P.s.: Apple hat bereits Intel gekauft und die Produktion in die USA zurückverlagert. Ausländische Investoren gehen auf Nummer sicher und in ihre Heimatländer zurück.

  3. Hallo Zusammen.
    Angesichts des guten Sommers könnte der DAX wieder drehen. Jedoch sehe ich das Mittel- bis Langfristig eher kritisch. Man bedenke die kürzlichen Verluste von Mercedes und den Stellenabbau bei der Deutschen Bank. Beides schlechte Vorboten, hinzu kommt, dass ausländische Investoren aus steuerlichen Gründen am Ende des Jahres ihre Gelder abziehen. Aus meiner Sicht also eher ein fallender DAX, wobei ein letztes kurzfristiges Aufbäumen der Bullen möglich ist. In diesem Sinne BWG und 🍀🙏.

  4. Hallo Daniel,
    ein einzelnes Chartmuster wie das Bearish Engulfing hat keinen prognostischen Wert, insbesondere dann nicht, wenn es in einer Seitwärtsbewegung entsteht, wie es am 14. Februar der Fall war.

    Das Bearish Engulfing könnte am Ende eines Aufwärtstrends interessant sein, was aber hier nicht der Fall ist.

    Dazu kommt die wichtige 11.000 Punkte Marke, die am Donnerstag und Freitag als Unterstützung gehalten hat. Am Ende mussten die Bären in die Defensive gehen und die Bullen übernahmen das Zepter.

    Ich hoffe, diese Erklärung hilft dir weiter.

    LG Karsten

  5. Guten Abend, die MOB wurde bei Ihnen gerissen. Kommt jetzt nicht mehr die 5?

    Düsseldorf 08.02.19 Mallock

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