Die Börse Stuttgart ist der drittgrößte Handelsplatz Deutschlands. Vor ihr liegen nur Xetra und Tradegate. Bei verbrieften Derivaten dreht sich das Bild: Dort ist das Segment Euwax die größte Börsenplattform Europas.
Für Trader ist vor allem eines interessant: die langen Handelszeiten und der kostenlose Trading Desk. Ab 7:30 Uhr laufen Aktien, ETFs und Anleihen, bis 22:00 Uhr abends. Das deckt die komplette US-Sitzung ab, ohne dass du ein Auslandsdepot brauchst.
Dieser Artikel zeigt dir, was der Handel in Stuttgart wirklich kostet, was der Trading Desk kann und wo seine Grenzen liegen, wie sich der Platz gegen Xetra und Tradegate schlägt und was hinter Euwax Sentiment, Anlegerclub und den Krypto-Ablegern steckt. Alle Entgelte und Zahlen stammen aus den Primärquellen der Börse Stuttgart, Stand August 2026. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Börse Stuttgart: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Rang: Die Börse Stuttgart ist nach Xetra und Tradegate der drittgrößte Handelsplatz in Deutschland und der führende Parketthandelsplatz.
- Handelsvolumen: Am Standort Stuttgart wurden 2025 rund 121 Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von etwa 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
- Handelszeiten: Aktien, Fonds, ETPs, Anleihen und Genussscheine laufen von 7:30 bis 22:00 Uhr, Anlage- und Hebelprodukte von 8:00 bis 22:00 Uhr.
- Kosten: Das fixe Transaktionsentgelt von 5 Euro je Aktienorder ist gestrichen. Es bleibt ein variables Entgelt, mindestens 2,09 Euro netto bei DAX-Werten und gedeckelt bei 63 Euro netto.
- Euwax: Das Segment für verbriefte Derivate ist die größte börsliche Plattform Europas. Bis 1.100 Euro Ordervolumen fällt dort gar kein Transaktionsentgelt an.
- Trading Desk: Das kostenlose Analyse-Terminal der Börse liefert Realtime-Kurse, Derivate-Finder und Alerts. Es läuft nur am Desktop, geordert wird darin bislang nur über ein comdirect-Depot.
- Krypto: Mit der BISON App (seit Januar 2019) und der BSDEX (seit Dezember 2019) betreibt die Gruppe zwei eigene Krypto-Zugänge.
Die Börse Stuttgart im Überblick
Die Börse Stuttgart ist eine öffentlich-rechtliche Wertpapierbörse in Baden-Württemberg, an der Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs und verbriefte Derivate gehandelt werden.
Gegründet wurde sie am 11. Februar 1861. Damals entstand der Stuttgarter Börsenverein, aus dem die heutige Wertpapierbörse hervorging. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sie den amtlichen Börsenverkehr 1950 wieder auf. Das Derivate-Segment Euwax kam 1999 dazu.
Im Handelssaal an der Börsenstraße 4 arbeiten rund 50 Handelsexperten. Sie bearbeiten die Aufträge zwischen 8 und 22 Uhr, unterstützt von der Handelstechnik. Weitere rund 250 Beschäftigte halten den Betrieb am Laufen. Das ist der Unterschied zu einem rein elektronischen Platz wie Xetra: In Stuttgart sitzt bei jeder Order ein Mensch dahinter, der bei Bedarf eingreift.
Hybrides Marktmodell und Best-Price-Prinzip
Das hybride Marktmodell verbindet den elektronischen Handel mit menschlichen Handelsexperten, die bei dünnen Orderbüchern zusätzliche Liquidität stellen.
Dazu kommt das Best-Price-Prinzip. Der Ausführungspreis orientiert sich am jeweiligen Referenzmarkt, bei deutschen Aktien also an Xetra. Praktisch heißt das: Du zahlst in Stuttgart nicht mehr, als du an der Leitbörse gezahlt hättest, bekommst aber die längeren Handelszeiten dazu. Für Teilausführungen berechnet die Börse nichts extra.
Bei DAX- und deutschen MDAX-Aktien sowie EuroStoxx-Werten handelst du in der Haupthandelszeit ohne Spread. Kauf- und Verkaufspreis sind dort identisch, bei DAX-Werten bis 50.000 Euro Ordervolumen, bei MDAX-Werten bis 15.000 Euro und bei EuroStoxx-Werten bis 30.000 Euro. In den Nebenhandelszeiten vor 9 Uhr und nach 17:30 Uhr gilt das nicht mehr, dort bleibt ein Spread stehen.
Die Handelssegmente der Börse Stuttgart
Die Börse teilt ihr Angebot in Segmente auf. Jedes hat eigene Regeln für Zulassung, Marktbetreuung und Publizität. Für dich als Trader ist vor allem relevant, in welchem Segment das Papier liegt, das du handeln willst. Die Börse Stuttgart tritt außerdem als Sponsor des Börsenspiels Trading Masters auf und liefert dort die Kurse für Aktien und Derivate.
- Euwax: das Segment für verbriefte Derivate. Optionsscheine, Knock-out-Produkte, Anlagezertifikate und Aktienanleihen laufen hier. Es ist die größte Plattform dieser Art in Europa.
- Easy Euwax: seit dem 2. Januar 2023 ein Ableger von Euwax, in dem rund 220.000 Hebel- und Anlageprodukte ohne Transaktionsentgelt gelistet sind.
- 4x: das Segment für ausländische Aktien.
- Bondx: das Anleihensegment. Bei Bondm sind zusätzlich Anleihen mittelständischer Unternehmen handelbar.
- Ifx: Anteile aktiv gemanagter Fonds, die fortlaufend wie Aktien gehandelt werden statt einmal täglich zum Rücknahmepreis.
- ETF Bestx: das Segment für börsengehandelte Indexfonds.
- Freiverkehr Plus: ein Segment für mittelständische Unternehmen, in dem zusätzliche Publizitätspflichten gelten.
Zur Gruppe gehören außerdem zwei Zugänge, die keine Börsensegmente sind. Die BISON App und die BSDEX decken das Krypto-Geschäft ab. Dazu kommt TradeREBEL, eine gebührenfreie Handelsplattform der Gruppe mit rund 2.000 Aktien und rund 2.000 ETPs, handelbar von 8 bis 22 Uhr. Banken und Broker können sich dort anbinden, ein Direktzugang für Privatanleger existiert nicht. Über die Stuttgarter Kurse läuft außerdem das Planspiel Börse der Sparkassen: Seine Wettbewerbsdepots werden ausschließlich hier sowie an der Wiener Börse und in Luxemburg abgerechnet.
Wem gehört die Börse Stuttgart?
Träger der Börse Stuttgart ist die Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V.
Über der Gruppe steht also ein Verein, keine Aktiengesellschaft. Die Vereinigung übt die Börsenträgerschaft indirekt über die GmbH aus. Den technischen Betrieb übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH, ebenfalls eine Vereinstochter. Sie betreibt auch die EUWAX AG.
Die Boerse Stuttgart Group ist die sechstgrößte Börsengruppe Europas. Zu ihr gehören neben Stuttgart die schwedische NGM und die BX Swiss in Zürich, deren Aktienmehrheit die Gruppe 2017 übernahm. Insgesamt beschäftigt sie rund 700 Menschen an acht Standorten.
Für dich als Trader hat die Rechtsform eine praktische Folge. Als öffentlich-rechtliche Börse unterliegt Stuttgart der Börsenaufsicht des Landes und betreibt eine eigene Handelsüberwachungsstelle. Bei einem außerbörslichen Handelsplatz wie Lang & Schwarz greift dieser Aufsichtsrahmen nicht in derselben Form.
Was kostet der Handel an der Börse Stuttgart?
Das Transaktionsentgelt ist die Gebühr, die eine Börse für die Ausführung einer Order berechnet. Es kommt zu den Ordergebühren deiner Bank hinzu.
Depotbanken reichen dieses Entgelt in der Regel als Fremdspesen an dich weiter. Es taucht auf der Abrechnung also getrennt von der Ordergebühr auf. Wie genau, steht im Preisverzeichnis deiner Bank, nicht bei der Börse.
Aktien und ETFs
Das fixe Transaktionsentgelt von 5 Euro pro Aktienorder hat die Börse Stuttgart gestrichen. Übrig bleibt ein rein variables Entgelt, das sich am Ordervolumen bemisst. Nach eigenen Angaben sparen Anleger dadurch je nach Ordergröße bis zu 59 Prozent.
| Aktienart | Variables Entgelt | Mindestentgelt (netto) |
|---|---|---|
| DAX-Aktien | 0,62 bis 0,36 Promille | 2,09 Euro |
| Andere inländische und ausländische Aktien | 0,95 bis 0,70 Promille | 2,73 Euro |
| Obergrenze für beide | Cap | 63,00 Euro |
Der Prozentsatz sinkt mit steigendem Ordervolumen. Bei einer DAX-Order über 5.000 Euro spart die Streichung des Fixums nach Angaben der Börse fast die Hälfte des Transaktionsentgelts, bei 10.000 Euro noch knapp 20 Prozent. Je größer die Order, desto geringer fällt der Wegfall der 5 Euro ins Gewicht.
Die ehrliche Kehrseite: Bei kleinen Orders bleibt das Mindestentgelt stehen. Wer für 300 Euro eine DAX-Aktie kauft, zahlt 2,09 Euro netto Börsenentgelt plus die Gebühr der Bank. Das sind rund 0,7 Prozent allein für den Börsenzugang. An gebührenfreien Plätzen und im außerbörslichen Handel entfällt dieser Posten, dafür verdient der Market Maker dort am Spread.
Optionsscheine, Zertifikate und andere Derivate
Bei verbrieften Derivaten gab es nie ein fixes Entgelt. Dort läuft alles über den variablen Anteil, und der ist nach oben gedeckelt. Bis zu einem Ordervolumen von 1.100 Euro berechnet die Börse gar nichts.
| Produktart | Entgelt ab 1.100,01 Euro | Maximum (netto) |
|---|---|---|
| Anlageprodukte | 0,95 Promille | 11,90 Euro |
| Hebelprodukte | 0,95 Promille | 15,80 Euro |
| Bis 1.100,00 Euro Volumen | kein Entgelt | 0,00 Euro |

Achte auf die Einheit. Es sind 0,95 Promille, nicht 0,95 Prozent. Eine Hebelprodukt-Order über 5.000 Euro kostet also rund 4,75 Euro Börsenentgelt, nicht 47,50 Euro. Im Easy Euwax-Segment fällt auch darüber hinaus kein Transaktionsentgelt an.
Was BISON und BSDEX kosten
Die Krypto-Ableger rechnen völlig anders ab. Sie sind keine Börsensegmente, sondern eigene Plattformen mit eigenem Preismodell. Bei der Kryptowährungs-App BISON fallen keine separaten Ordergebühren an, verdient wird über den Spread zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Für Aktien und ETFs berechnet BISON eine feste Orderprovision.
Diese Zahlen gehören nicht zum Börsenentgelt. Genau hier entsteht die häufigste Verwechslung: Eine Orderprovision der BISON App sagt nichts darüber, was eine Aktienorder über den Börsenplatz Stuttgart kostet. Die aktuellen Konditionen der beiden Plattformen findest du in unseren Einzelberichten.
Der Trading Desk der Börse Stuttgart
Der Trading Desk der Börse Stuttgart ist ein kostenloses, desktopbasiertes Analyse-Terminal mit Realtime-Kursen, Chartanalyse, Derivate-Finder und Alarmfunktionen.
Du brauchst dafür kein Depot bei der Börse Stuttgart. Eine einmalige Registrierung genügt, danach steht das Terminal ohne Kosten und ohne Laufzeit zur Verfügung. Es läuft im Browser unter trading.boerse-stuttgart.de.

Der Trading Desk wandert gerade in den Anlegerclub. Beim Aufruf im August 2026 blendet die Börse einen Hinweis ein: Das Terminal werde „bald Teil des Börse Stuttgart Anlegerclubs“, mit einem kostenlosen Account blieben die eigenen Einstellungen dauerhaft gespeichert. Wer heute ohne Account arbeitet, verliert sein Layout also weiterhin bei jedem Gerätewechsel.
Diese Funktionen bietet der Trading Desk
Der Funktionsumfang liegt näher an einer Börsensoftware als an einem Kursportal. Was fehlt, ist die direkte Anbindung an beliebige Broker. Was da ist, deckt den Analyse-Alltag weitgehend ab.
- Realtime-Kurse: Aktien, Anleihen, ETPs sowie nationale und internationale Indizes in Echtzeit, dazu die wichtigsten Kryptowährungen.
- Eigene Desktops: Kurslisten frei sortieren, mehrere Arbeitsflächen anlegen und zwischen ihnen wechseln.
- Chartanalyse: Werkzeuge der technischen Analyse inklusive gleitender Durchschnitte, dazu Chartsignale in Echtzeit. Wie sich das gegen andere Terminals schlägt, zeigt unser Vergleich der Trading-Desk-Software.
- Derivate-Finder: filtert aus dem Euwax-Bestand das Produkt heraus, das zu Basiswert, Hebel und Laufzeit deiner Idee passt.
- Alerts und Radarboxen: Schwellenwerte setzen und sich melden lassen, wenn ein Signal ausgelöst wurde. Das ausgelöste Signal lässt sich direkt im Chart anzeigen.
- Euwax Sentiment: die Stimmungslage der Privatanleger zum DAX, direkt im Terminal statt auf einer separaten Seite.
- Nachrichten und Musterdepots: Meldungen zum jeweiligen Wert im selben Fenster, dazu virtuelle Depots zum Testen.
Der Trading Desk auf dem Smartphone
Nein, der Trading Desk ist ausdrücklich desktopbasiert. Die Börse Stuttgart bezeichnet ihn selbst so. Auf dem Smartphone gibt es stattdessen die separate Börse Stuttgart App, und die kann deutlich weniger: Marktübersicht, Watchlist, Portfolios, Factsheets mit Realtime-Kursen und eine Limitüberwachung per Push-Nachricht. Chartanalyse, Derivate-Finder und Musterdepots fehlen dort.
Wer unterwegs analysieren will, ist mit dem Trading Desk falsch beraten. Er ersetzt keine mobile Handelsplattform, sondern ist ein Arbeitsplatz-Werkzeug für den Schreibtisch.
Direkt aus dem Trading Desk ordern
Ordern kannst du im Trading Desk nur mit einem Depot bei der comdirect. Dann wählst du das Papier im Terminal aus und schickst die Order ab, ohne die Plattform zu wechseln. Die Börse Stuttgart schreibt dazu, weitere Broker könnten sich anbinden. Passiert ist das bislang nicht.
Für alle anderen bleibt der Trading Desk ein reines Analyse-Werkzeug. Du findest darin das Produkt, notierst dir die WKN und gibst die Order in deinem eigenen Depot auf. Das kostet einen Medienbruch, ist aber für die Produktsuche im Derivate-Bereich immer noch schneller als jede Broker-Suchmaske.
Vorteile des Trading Desk
- Kostenlos ohne Depot: keine Gebühr, keine Laufzeit, nur eine Registrierung.
- Realtime statt verzögert: Echtzeitkurse gibt es sonst meist nur gegen Aufpreis oder im Broker-Terminal.
- Derivate-Finder: der stärkste Teil. Aus dem größten Derivate-Bestand Europas gefiltert nach Basiswert, Hebel und Laufzeit.
- Alerts und Signale: Schwellenwerte und Chartsignale laufen im selben Fenster wie die Analyse.
Nachteile des Trading Desk
- Nur Desktop: keine App, keine mobile Version. Unterwegs bleibt nur die eingeschränkte Börse-Stuttgart-App.
- Order nur über comdirect: alle anderen Depots müssen die Order manuell übertragen.
- Auf Stuttgart zugeschnitten: Der Derivate-Finder zeigt das Euwax-Angebot. Emittenten, die nur anderswo listen, fehlen.
- Kein Backtesting: für regelbasierte Strategien fehlt jede Testfunktion. Dafür brauchst du eine echte Trading-Software.
Wie sind die Handelszeiten an der Börse Stuttgart?
An der Börse Stuttgart werden Aktien, Fonds, ETPs, Anleihen und Genussscheine von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 22:00 Uhr gehandelt. Anlage- und Hebelprodukte laufen von 8:00 bis 22:00 Uhr.
Der frühe Start um 7:30 Uhr ist ein echtes Argument. Der Xetra-Kernhandel beginnt erst um 9 Uhr; über den Erweiterten Xetra Retail Service können Privatanleger seit dem 1. Dezember 2025 immerhin ab 8 Uhr ordern. Wer auf Übernacht-Nachrichten reagieren will, ist in Stuttgart damit eine halbe Stunde früher dran als auf Xetra und anderthalb Stunden vor dessen Kernhandel. Am Abend deckt der Handel bis 22 Uhr die komplette US-Sitzung ab.
Der Preis dafür steht im Orderbuch. Zwischen 9:00 und 17:30 Uhr laufen Xetra und später die US-Börsen parallel, dort ist die Liquidität am höchsten. In den Randzeiten wird es dünner, die Spreads ziehen an. Für Limit-Orders ist das beherrschbar, für Market-Orders im Nebenwert nicht. Welche Orderarten du wann einsetzt, entscheidet in den Randzeiten mehr als am Mittag.
An sieben Feiertagen bleibt die Börse Stuttgart 2026 geschlossen: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Heiligabend, erster Weihnachtsfeiertag und Silvester. An Heilige Drei Könige, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam wird dagegen gehandelt.
Lesetipp: Börse Stuttgart Öffnungszeiten: Handelszeiten, Wochenende und Derivate. Eine Übersicht über alle wichtigen Plätze weltweit findest du unter Börsenzeiten.
Welche Instrumente sind an der Börse Stuttgart handelbar?
Das Angebot deckt alle gängigen Wertpapierklassen ab. Der Schwerpunkt liegt klar bei den verbrieften Derivaten, dort ist Stuttgart europäischer Marktführer. Im börslichen Handel mit deutschen Unternehmensanleihen führt die Börse den heimischen Markt an.
- Aktien: deutsche Werte über alle Indizes hinweg, ausländische Titel im Segment 4x. Der Aktienhandel machte 2025 rund 24 Milliarden Euro Umsatz aus.
- Anleihen: Staats- und Unternehmensanleihen im Segment Bondx, Mittelstandsanleihen bei Bondm. Umsatz 2025: rund 17,3 Milliarden Euro.
- Optionsscheine und Knock-outs: das Kerngeschäft im Euwax-Segment.
- Anlagezertifikate: Bonus-, Discount- und Expresspapiere sowie Aktienanleihen. Mehr dazu unter Zertifikate.
- ETFs, ETCs und ETNs: börsengehandelte Indexfonds im Segment ETF Bestx, dazu Rohstoff- und Schuldverschreibungs-Tracker.
- Fonds: aktiv gemanagte Fonds im Segment Ifx, fortlaufend handelbar statt einmal täglich.
Strukturierte Wertpapiere sind der größte Umsatzblock. 2025 kamen sie auf rund 50,3 Milliarden Euro und legten damit um 22 Prozent zu. Aktien wuchsen um 25 Prozent, Anleihen gaben um zehn Prozent nach. Zusammen ergab das am Standort Stuttgart rund 121 Milliarden Euro Handelsvolumen.
Das Euwax Sentiment als Stimmungsindikator
Das Euwax Sentiment ist ein Stimmungsindikator, der aus den Orders von Privatanlegern in DAX-Hebelprodukten an der Börse Stuttgart berechnet wird.
In die Berechnung fließen alle Orders in DAX-Hebelprodukte ein, die binnen 60 Sekunden eingestellt und ausgeführt werden. Ein positiver Wert zeigt, dass Privatanleger mehrheitlich auf steigende Kurse setzen, ein negativer Wert das Gegenteil. Der Indikator wird häufig als Kontraindikator gelesen. Wie du ihn konkret einsetzt, steht in unserem Beitrag zum Euwax Sentiment.
Das Sentiment gibt es nirgendwo sonst. Kein anderer deutscher Handelsplatz veröffentlicht eine vergleichbare Kennzahl aus echtem Privatanleger-Orderfluss. Für die Einordnung des DAX ist das ein Datenpunkt, den du sonst nicht bekommst. Live-Werte und Marktmeldungen laufen auch über unsere Finanznachrichten.
Börse Stuttgart oder Xetra, Tradegate und Co.?
Die Wahl des Handelsplatzes entscheidet über Kosten, Ausführungsqualität und Handelszeit. Welcher Platz passt, hängt vom Produkt ab, nicht von der Gewohnheit. Ein Überblick über alle Optionen steht unter Handelsplatz.
| Handelsplatz | Stärke | Handelszeit |
|---|---|---|
| Xetra | Höchste Liquidität bei deutschen Aktien und ETFs | Kernhandel 9:00 bis 17:30 Uhr, für Privatanleger 8:00 bis 22:00 Uhr |
| Tradegate BSX | Größter Umsatz nach Xetra, auf Privatanleger zugeschnitten | 7:30 bis 22:00 Uhr |
| Börse Stuttgart | Verbriefte Derivate, Anleihen, Parketthandel | 7:30 bis 22:00 Uhr |
Börse Stuttgart oder Xetra?
Xetra wickelt den Löwenanteil des deutschen Aktienhandels ab. Für eine große DAX-Order ist das der richtige Platz: maximale Liquidität, engste Spreads, Referenzmarkt für alle anderen. Xetra ist ein vollelektronisches System der Frankfurter Wertpapierbörse, eingeführt 1997 als Nachfolger des Systems IBIS.
Stuttgart punktet dort, wo Xetra dünn wird. In den Randzeiten vor 9 Uhr und nach 17:30 Uhr ist Xetra seit Dezember 2025 zwar erreichbar, dort läuft aber nur der Retail-Handel ohne die Quotes der übrigen Marktteilnehmer. Dazu kommt alles, was kein liquides Standardpapier ist: Optionsscheine, Knock-outs, Mittelstandsanleihen, Nebenwerte. Bei DAX-Werten in der Haupthandelszeit handelst du in Stuttgart zudem ohne Spread, was Xetra so nicht bietet.
Börse Stuttgart oder Tradegate?
Tradegate hat Stuttgart im Volumen längst überholt. Die Tradegate Exchange kam 2025 auf rund 477,6 Milliarden Euro Orderbuchumsatz, Stuttgart auf rund 121 Milliarden. Tradegate gehört mehrheitlich zur Deutschen Börse und ist auf Privatanleger zugeschnitten.
Der Unterschied liegt im Marktmodell. Tradegate arbeitet als Market Maker, stellt also selbst die Kurse und hat damit eigene Interessen. Stuttgart ist eine öffentlich-rechtliche Börse mit Handelsüberwachung und Best-Price-Prinzip. Bei liquiden Aktien merkst du davon wenig. In dünnen Werten und in den Randzeiten schon: Dort kann sich der Spread bei einem Market Maker ausweiten und Stops auslösen. Die Handelszeiten bei Tradegate reichen ebenfalls bis 22 Uhr.
Börse Stuttgart und Börse Frankfurt
Beide sind Parkettbörsen mit Handelsexperten, aber unterschiedlich aufgestellt. Die Börse Frankfurt ist über Xetra der Leitmarkt für Aktien. Stuttgart führt bei verbrieften Derivaten und im börslichen Anleihenhandel. Wer Optionsscheine handelt, findet in Stuttgart die größere Auswahl, wer eine große Aktienposition aufbaut, in Frankfurt die tiefere Liquidität.
gettex, Quotrix und Lang & Schwarz
Drei kleinere Plätze konkurrieren um dieselben Privatanleger. gettex ist das elektronische Handelssystem der Börse München, seit Januar 2015 in Betrieb, Market Maker ist die Baader Bank. Quotrix läuft als Market-Maker-System der Börse Düsseldorf.
Lang & Schwarz ist kein Börsenplatz im engeren Sinn. Das Unternehmen betreibt mit der LS Exchange ein börsliches Handelssegment der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg und emittiert zugleich eigene Derivate. Über 4.000 Aktien-, Fonds-, Renten- und ETP-Werte sind dort handelbar, auch außerhalb der Börsenzeiten. Der Preis dafür sind die außerbörslichen Spreads, die du im Blick behalten solltest.
Welcher Broker führt über die Börse Stuttgart aus?
Die Börse Stuttgart ist nur dann handelbar, wenn dein Broker sie als Ausführungsplatz anbietet. Mehrere große Neobroker tun das nicht.
Das ist der Punkt, an dem die schönste Handelszeit nichts nützt. Bei Scalable Capital stehen laut Anbieter genau drei Börsenplätze zur Auswahl: die European Investor Exchange, gettex und Xetra. Stuttgart ist nicht dabei. Bei Trade Republic laufen Anleihen über die LS Exchange, US-Anleihen über Walter Ludwig, Derivate direkt über die Emittenten und Krypto über Tradias. Für Aktien und ETFs nennt der Broker seine wählbaren Börsen nicht öffentlich, Stuttgart taucht in der Aufstellung der Ausführungswege jedenfalls nicht auf.
Bei den klassischen Direktbanken sieht es anders aus. Die comdirect führt Stuttgart neben gettex, Frankfurt, LS Exchange, Tradegate und Quotrix als einen von sechs deutschen Börsenplätzen, und nur mit einem Depot dort lässt sich zusätzlich direkt aus dem Trading Desk ordern. Prüf das vor der Depotwahl im Preis- und Leistungsverzeichnis, nicht in der Werbung: Welche Plätze auswählbar sind, steht dort und ändert sich gelegentlich.
Was bringt der Anlegerclub der Börse Stuttgart?
Der Anlegerclub der Börse Stuttgart ist ein kostenfreier Mitgliederbereich mit Realtimekursen, Depotübersicht, Analyse-Tools und einem wöchentlichen Anlegermagazin.
Der Club ist inzwischen mit dem Login-Bereich von boerse-stuttgart.de verschmolzen. Wer sich dort registriert, ist automatisch dabei. Eine separate Anmeldung wie früher gibt es nicht mehr.
- Quant4you: tägliche, regelbasierte Trading-Impulse zu DAX-40– und DAX-100-Aktien, aus datengestützten Auswertungen abgeleitet.
- Live-Depot: bündelt deine Wertpapierdepots in einer Übersicht, inklusive Performance-Verfolgung und Portfolio-Analyse.
- Direkte Ordermöglichkeit: Orders lassen sich aus dem Club heraus platzieren, ohne die Seite zu wechseln.
- Realtimekurse: Echtzeitkurse ohne Aufpreis, sonst bei vielen Anbietern kostenpflichtig.
- Anlegermagazin: wöchentlich, mit Markttrends, Analysen und Hintergrundberichten.
- Events und Sonderaktionen: Online-Seminare, Rabatte und ein Gratis-Ticket für die Invest-Messe in Stuttgart.
Für wen der Club nichts bringt: Wer ohnehin eine vollwertige Handelsplattform nutzt, findet hier wenig Neues. Die Trading-Impulse beschränken sich auf deutsche Standardwerte, Futures und Forex fehlen komplett. Und das Live-Depot ist eine Übersicht, keine Depotführung: Dein Depot bleibt bei deiner Bank.
App, Webseite und YouTube-Kanal der Börse Stuttgart
Neben dem Handel betreibt die Börse ein umfangreiches Informationsangebot. Das ist Teil des Geschäftsmodells: Wer sich hier informiert, ordert eher über Stuttgart. Nützlich ist es trotzdem, solange du weißt, wer da sendet.
Die App der Börse Stuttgart
Es gibt eine kostenlose App für iOS und Android. Sie liefert die Marktübersicht der wichtigsten Indizes, Factsheets mit Realtime-Kursdaten, Charts und Nachrichten zu einzelnen Papieren sowie die Umsatzspitzenreiter und häufigsten Trades je Wertpapierart. Mit einem kostenfreien Account verwaltest du Watchlists und Portfolios direkt in der App.
Die Limitüberwachung ist die praktischste Funktion. Erreicht ein Papier deinen Schwellenwert, kommt eine Push-Nachricht aufs Smartphone. Das Euwax Sentiment ist ebenfalls integriert. Was fehlt: Du kannst in der App nicht ordern. Sie ist eine Informations-App, keine Handelsplattform.
Die Webseite
Auf boerse-stuttgart.de findest du Kurse, Nachrichten und Analysewerkzeuge. Dazu gehören die Produktsuche, ein Anleihen-Finder, Heatmaps sowie Listen zu Gewinnern, Verlierern und Umsatzspitzenreitern. Online-Seminare und Marktgespräche mit Experten laufen kostenlos und regelmäßig.
Der YouTube-Kanal
Der Kanal der Börse Stuttgart hat rund 66.400 Abonnenten und über 10.500 Videos veröffentlicht, zusammen knapp 17,8 Millionen Aufrufe (Stand: August 2026). Er läuft seit 2009. Neben Marktberichten und Chartchecks gibt es Grundlagenvideos zu Aktien, Derivaten und Börsenmechanik sowie das Format „Frag Richy” mit Richard Dittrich.
Einordnung: Die Inhalte sind sauber gemacht und werbefrei im engeren Sinn. Sie kommen aber vom Betreiber eines Handelsplatzes, der am Ordervolumen verdient. Für Grundlagen und Marktüberblick ist das brauchbar, für eine unabhängige Produktbewertung nicht. Den Kanal findest du unter youtube.com/@boersestuttgart.
Kann man die Börse Stuttgart besuchen?
Ein öffentliches Führungs- oder Besucherangebot bewirbt die Börse Stuttgart derzeit nicht. Auf boerse-stuttgart.de gibt es keine Seite zu Börsenführungen, keinen Besucherraum und kein Buchungsformular. Wer eine Führung durch den Handelssaal sucht, findet auf der Website keinen Weg dorthin.
Gruppenbesuche finden trotzdem statt. Hochschulen und Fachvereine berichten regelmäßig von Terminen an der Börsenstraße 4. Der Weg dafür läuft über die direkte Anfrage, nicht über ein Onlineformular: Die Börse betreibt eine kostenfreie Hotline unter 0800 226 88 53 und nimmt Anfragen per E-Mail entgegen.
Was du stattdessen live erleben kannst
Der öffentliche Zugang läuft heute über Veranstaltungen. Der Eventkalender ist gut gefüllt und die Formate kosten nichts.
- Trader Stammtisch: Online-Runde mit Richard Dittrich und Simon Betschinger von TraderFox, rund 75 Minuten, Fragen können vorab eingereicht werden. Er ist einer von vielen Börsenstammtischen in Deutschland, die meisten davon in Präsenz.
- Börsenspiel Trader: achtwöchiges Depotspiel mit 100.000 Euro Spielgeld auf Aktien und strukturierte Wertpapiere.
- Börsentage: Präsenzveranstaltungen in Berlin, Hamburg und weiteren Städten, Eintritt frei, Anmeldung meist nicht nötig.
- Messen: Die Börse Stuttgart ist auf der Invest in Stuttgart und der Finance in Frankfurt mit Stand und Vorträgen vertreten.
Ein Hinweis zur Erwartungshaltung: Der Handelssaal ist kein Parkett aus Filmen. Rund 50 Menschen sitzen an Bildschirmen, es wird nicht gerufen und nicht gestikuliert. Wer das Bild aus alten Börsenberichten im Kopf hat, wird von einem Besuch eher ernüchtert.
Fazit zur Börse Stuttgart
Die Börse Stuttgart ist im Aktienhandel längst nicht mehr die Nummer zwei. Tradegate setzt inzwischen das Vierfache um. Wer das übersieht, wählt den Platz aus einer Vorstellung, die zehn Jahre alt ist.
Ihre Stärke liegt woanders, und die ist unverändert groß. Bei verbrieften Derivaten führt Stuttgart Europa an, im börslichen Handel deutscher Unternehmensanleihen den heimischen Markt. Wer Optionsscheine, Knock-outs oder Mittelstandsanleihen handelt, kommt an dem Platz kaum vorbei. Dass kleine Derivate-Orders dort ganz ohne Transaktionsentgelt laufen, hilft beim Einstieg mit überschaubaren Positionen.
Für mich ist der frühe Handelsstart um 7:30 Uhr das unterschätzte Argument. Wenn über Nacht etwas passiert ist, kann ich in Stuttgart reagieren, während Xetra noch geschlossen hat. Genauso am Abend: Bis 22 Uhr lässt sich eine Position glattstellen, wenn die US-Sitzung dreht. Das kostet in den Randzeiten Spread, aber die Alternative wäre, bis zum nächsten Morgen zuzusehen.
Beim Trading Desk trennen sich Anspruch und Alltag. Der Derivate-Finder ist wirklich gut, die Realtime-Kurse sind es auch, und beides kostet nichts. Dass das Terminal nur am Desktop läuft und die Order nur über ein comdirect-Depot rausgeht, macht es für die meisten aber zu einem Analyse-Werkzeug neben dem eigentlichen Handelsplatz, nicht zu dessen Ersatz.
Meine Einordnung: Stuttgart ist der richtige Platz für Derivate, Anleihen und Randzeiten. Für die große DAX-Order in der Mittagszeit bleibt Xetra die erste Wahl. Beides gleichzeitig zu wissen ist mehr wert, als sich auf einen Platz festzulegen.
Häufige Fragen zur Börse Stuttgart
Was ist die Börse Stuttgart?
Die Börse Stuttgart ist eine öffentlich-rechtliche Wertpapierbörse in Baden-Württemberg. Gehandelt werden Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Genussscheine und verbriefte Derivate. Träger ist die Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, eine Tochter der gleichnamigen Vereinigung.
Ist die Börse Stuttgart die zweitgrößte Börse Deutschlands?
Nein, sie ist die drittgrößte. Nach Handelsvolumen liegen Xetra und Tradegate davor: Tradegate kam 2025 auf rund 477,6 Milliarden Euro, die Börse Stuttgart auf rund 121 Milliarden Euro. Bei verbrieften Derivaten ist Stuttgart dagegen europäischer Marktführer und im Parketthandel die Nummer eins in Deutschland.
Wie hoch sind die Orderkosten an der Börse Stuttgart?
Das fixe Transaktionsentgelt von 5 Euro je Aktienorder ist gestrichen. Es bleibt ein variables Entgelt von 0,62 bis 0,36 Promille bei DAX-Aktien und 0,95 bis 0,70 Promille bei anderen Aktien, mindestens 2,09 beziehungsweise 2,73 Euro netto und gedeckelt bei 63 Euro netto. Bei Derivaten fällt bis 1.100 Euro Ordervolumen kein Entgelt an. Dazu kommen die Gebühren deiner Depotbank.
Wann öffnet die Börse Stuttgart?
Aktien, Fonds, ETPs, Anleihen und Genussscheine werden von Montag bis Freitag von 7:30 bis 22:00 Uhr gehandelt. Anlage- und Hebelprodukte laufen von 8:00 bis 22:00 Uhr. An Wochenenden und an sieben Feiertagen im Jahr findet kein Handel statt.
Was ist der Trading Desk der Börse Stuttgart?
Der Trading Desk ist das kostenlose Analyse-Terminal der Börse Stuttgart. Er bietet Realtime-Kurse, Chartanalyse, einen Derivate-Finder, Alerts und Musterdepots. Nötig ist nur eine Registrierung, kein Depot bei der Börse.
Gibt es den Trading Desk auch mobil?
Nein. Der Trading Desk ist desktopbasiert und hat keine mobile Version. Für unterwegs gibt es die Börse Stuttgart App für iOS und Android, die aber nur Marktübersicht, Watchlist, Portfolios, Factsheets und eine Limitüberwachung bietet.
Kann ich direkt über die Börse Stuttgart handeln?
Nein, der Zugang läuft über deine Depotbank oder deinen Broker. Du wählst bei der Ordereingabe den Handelsplatz Stuttgart aus. Direkt im Trading Desk ordern kannst du nur mit einem Depot bei der comdirect.
Was ist das Euwax Sentiment?
Das Euwax Sentiment ist ein Stimmungsindikator aus den Orders von Privatanlegern in DAX-Hebelprodukten an der Börse Stuttgart. Ein positiver Wert zeigt mehrheitlich steigende Erwartungen, ein negativer das Gegenteil. Viele Trader lesen ihn als Kontraindikator.
Kann man die Börse Stuttgart besichtigen?
Ein öffentliches Führungsangebot bewirbt die Börse derzeit nicht. Gruppenbesuche kommen über die direkte Anfrage zustande, etwa über die kostenfreie Hotline. Öffentlich zugänglich sind stattdessen Online-Seminare, der Trader Stammtisch, Börsentage und Messeauftritte.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer von Kagels Trading. Er handelt seit 1978 diskretionär nach Price Action, vor allem in Forex, Aktienindizes, Rohstoffen und an den Zinsmärkten.
Ende der 1980er übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre war er Repräsentant von Joe Ross in Deutschland und übersetzte und verlegte dessen zehn Bücher. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Die Börse Stuttgart begleitet ihn seit Jahrzehnten als Handelsplatz für Derivate und Anleihen. Für diesen Artikel wurden alle Entgelte, Handelszeiten und Volumenzahlen gegen die Primärquellen der Börse und ihre Jahresmeldung geprüft, nicht aus dem Bestand übernommen, und der Screenshot des Trading Desk stammt aus einer eigenen Sitzung vom 22. August 2026.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.













