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Börse München – was genau passiert dort? (2021)

Was ist die Börse München?

Die Börse München hat ihren Sitz am Karolinenplatz und besteht seit fast 200 Jahren.

Die Börse München ist auch bekannt, da diese die Heimatbörse von DAX-Unternehmen, wie BMW, Allianz, Siemens und Infineon ist.

Börse München Logo

Diese ist eine öffentlich-rechtliche Börse und somit streng reguliert.

Die Preisstellung erfolgt auf der Grundlage des an der Börse München praktizierten Referenzmarktprinzips.

Seit 2003 wird mit dem vollelektronischen Handelssystem MAX ONE gehandelt.

Welche Produkte sind an der Börse München handelbar?

Hier sind über 30.000 Wertpapiere handelbar.

Aktuell sind folgende Produkte an der Börse München handelbar:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds
  • ETFs
  • Derivate
Handelbare Wertpapiere an der Börse München
Handelbare Wertpapiere an der Börse München

Wie sind die Handelszeiten an der Börse München?

Die Handelszeiten sind von 08:00 – 20:00 Uhr.

Anleihen sind in der Zeit von 08:00 – 17:30 Uhr handelbar.

Wie sind die Öffnungszeiten der Börse München?

Die Öffnungszeiten sind ebenfalls von 08:00 – 20:00 Uhr.

Wo finde ich den Aktienfinder?

Den Aktienfinder findet man auf der Webseite der Börse München.

Mit Hilfe des Aktienfinder kann man Aktien aufgrund verschiedener Kategorien, wie Land, Branche oder bestimmter Kennzahlen suchen.

Somit ist dies ein hilfreiches Tool um aus dem Universum an Aktien die richtige Aktie zu finden.

Aktienfinder Börse München
Aktien finden an der Börse München

Wo finde ich das Preisverzeichnis?

Das Preisverzeichnis der Börse München findet man hier.

Diese hat ein volumenbasiertes Entgeldmodell.

Das Entgelt wird in Abhängigkeit von der Ordergröße (ausmachender Betrag) ermittelt und ist so bereits vor der Orderaufgabe komplett berechenbar.

Entgeldmodell Börse München Anleihen, Aktien, Fonds, ETFs, Wertpapiere
Das Entgeldmodell der Börse München

Was ist der geregelte Markt an der Börse München?

Die Spezialisten der Börse München sorgen bei Bedarf im Rahmen ihrer Liquiditätsgarantie zusätzlich für die nötige Liquidität, damit Sie als Privatanleger Wertpapiere kaufen oder verkaufen können.

Die Kombination aus „Mensch und Maschine“ birgt einen weiteren Vorteil:

Hochfrequenzhändler können dieses System nicht für ihre Zwecke nutzen.

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Wie ist die Courtage an der Börse München?

Für die Vermittlungstätigkeit des Spezialisten wird eine Courtage an der Börse München erhoben.

Sie beträgt z.B. bei Aktien, Bezugsrechten, Optionsscheinen, Fonds und ETFs 0,8‰ vom ausmachenden Betrag.

Bei DAX-Werten beträgt die Courtage 0,4‰. Bei allen Geschäften beträgt die Courtage mindestens 0,75 Euro.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Bayrischen Börse und der Börse München?

Die Börse München hat einen privatrechtlichen Träger, die Bayerische Börse AG, und nimmt mit der Organisation des Börsenhandels öffentlich-rechtliche Aufgaben wahr.

Dort sind Emittenten, Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute sowie Skontroführer engagiert. Damit können Marktteilnehmer und Kunden Einfluss auf strategische Entscheidungen nehmen.

Börse München und Eurex

Die European Exchange (Eurex) ist eine der weltweit größten Terminbörsen für Finanzderivate (Futures und Optionen) und ein Tochterunternehmen der Deutschen und der Schweizer Börse. Bei einzelnen Produkten – wie etwa dem Euro-Bund-Future oder dem Euro-Bobl-Future – erreicht Eurex mittlerweile einen Marktanteil von über 90 Prozent.

Börse München und Xetra

Rund 90 % des gesamten Aktienhandels an den Wertpapierbörsen in Deutschland läuft über Xetra. Somit ist die Deutsche Börse die größte der sieben Wertpapierbörsen in Deutschland. Die Börse Stuttgart ist die zweitgrößte Wertpapierbörse in Deutschland. Diese betreibt auch die Euwax, welche eine Plattform für den Handel von verbrieften Derivaten darstellt.

Xetra ist der elektronische Handelsplatz der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Börsenplatz Xetra basiert auf einem vollelektronischen Handelssystem, in welchem alle Kauf- und Verkaufsaufträge der Händler gegenübergestellt werden.

Die Deutsche Börse hat das elektronische Handelssystem 1997 eingeführt und löste somit schrittweise den Parketthandel der Frankfurter Börse ab. Vor Xetra wurde das integrierte Börsenhandels- und Informationssystem (IBIS) genutzt.

Börse München und Lang und Schwarz

Lang und Schwarz betreibt mit der LS Exchange einen außerbörslichen Handelsplatz. Bei Lang & Schwarz können mittlerweile über 4.000 Aktien-, Fonds-, Renten- und ETP-Werte außerbörslich gehandelt werden.

Des Weiteren emittiert Lang und Schwarz auch eigene Derivate.

Insbesondere für Privatkunden kommt natürlich das stark ausgeweitete und vor allem zeitlich ausgedehnte Angebot im außerbörslichen Handel zum Tragen. Zwar sollte man mit Blick auf die außerbörslichen Spreads einiges an Vorsicht walten lassen. Jedoch lassen sich neben den spread-gefährdeten Aktien ja auch Zertifikate auf so gut wie alle Basiswerte handeln. Spätestens mit dem Start der „LS Exchange“ kommt man als Retailer sowohl im Aktien- wie auch im Derivatehandel kaum mehr an „Lang & Schwarz“ vorbei.

Börse München und Gettex

Gettex ein elektronisches Wertpapierhandelssystem, welches von der Börse München betrieben wird. Die Börse München hat das System am 19. Januar 2015 in Betrieb genommen. Aktuell sind rund 20.000 Wertpapiere über Gettex handelbar. Market Maker für Aktien, Fonds, ETPs und Anleihen ist der Marktführer unter den deutschen Market Makern, die Baader Bank AG. Zusätzlich können rund 220.000 Zertifikate der Emittenten HSBC und HypoVereinsbank über Gettex gehandelt werden.

Börse München und Quotrix

Quotrix ist ein elektronisches Handelssystem, welches als erstes börsliches Market-Maker-System von der Börse Düsseldorf in Betrieb genommen wurde.

Der direkte Handel mit den Market Makern unter der Integration der Börse Düsseldorf bietet Tradern eine hohe Qualität.

Es handelt es sich hier um einen neutralen, regulierten und überwachten Marktzugang mit freiem Zugang.

Börse München und Tradegate

Tradegate ist mittlerweile der zweigrößte Handelsplatz in Deutschland.

Die Tradegate AG ist eine Wertpapierhandelsbank mit Sitz in Berlin. Über die Tradegate Exchange GmbH betreibt diese die 2009 gegründete deutsche Wertpapierbörse, welche auf Privatanleger spezialisiert ist. Die Tradegate Exchange ist ebenfalls in Berlin ansässig.

Die Tradegate Exchange GmbH gehört zu 75 % der Deutschen Börse und die übrigen Anteile der GmbH werden von der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank gehalten

Tradegate ist ebenfalls, wie zum Beispiel die LS Exchange, ein außerbörslicher Handelsplatz.

Die Vorteile sind sicherlich die komplette elektronische Abwicklung von Orders, sowie der Verzicht auf Maklergebühren. Auch gibt es einen Zeitstempel für Orders und vielfältige Orderarten sind verfügbar. Des Weiteren sind auch Orderzusätze, wie zum Beispiel fill or kill, immediate or cancel, etc. auswählbar.

Die Nachteile sind die mögliche Spreadausweitung bei geringer Liquidität, welche Stops auslösen kann. Gerade bei den Handelszeiten außerhalb des Xetra-Handels kann es zu schlechteren Ausführungskursen kommen. Wie bereits erwähnt ist Tradegate ein Market Maker und hat somit auch eigene Interessen.

Fazit

Die Börse München ist transparent und als öffentlich-rechtliche Börse streng reguliert.

Sie besitzt eine eigene, unabhängige Handelsüberwachung.

Somit ist die Börse München ein weiterer interessanter Handelsplatz.

Auch ist diese die Heimatbörse von DAX-Unternehmen, wie BMW, Allianz, Siemens oder Infineon.

Zudem bietet die Börse ein breites Segment an handelbaren Wertpapieren an.

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