Drei Punkte im Chart, und der Trend ist gebrochen: Das 1-2-3-Kursmuster gehört zu den ältesten Umkehrformationen der technischen Analyse. Es beschreibt eine Trendwende nicht als Gefühl, sondern als Abfolge von drei Drehpunkten, die man im Chart abzählen kann.
Genau daran scheitern aber viele Trader: Es gibt zwei verbreitete Zählweisen, und sie vergeben die Ziffern an völlig verschiedene Stellen. Dieser Beitrag zeigt dir beide, dazu die Regeln für Einstieg und Stop, den Ross-Haken als Anschlusssignal und den Fall, in dem das Muster regelkonform auslöst und trotzdem verliert. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
1-2-3-Kursmuster: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Das 1-2-3-Kursmuster ist eine Umkehrformation aus drei aufeinanderfolgenden Drehpunkten. Es sind abwechselnd ein Hoch und ein Tief, nicht drei Hochs oder drei Tiefs hintereinander.
- Beim bullischen Muster darf Punkt 3 nicht unter Punkt 1 fallen. Beim bärischen Muster darf Punkt 3 Punkt 1 nicht überschreiten. Passiert es doch, ist die Formation ungültig.
- Das Signal entsteht am Bruch von Punkt 2. Der Stop liegt jenseits von Punkt 1, weil dort die Formation widerlegt ist.
- Es gibt zwei Zählweisen: Victor Sperandeo nummeriert die Bedingungen des Trendwechsels, Joe Ross und Michael Voigt nummerieren die drei Drehpunkte. Der Einstieg ist bei beiden derselbe.
- Für das Muster liegt keine große öffentliche Trefferquoten-Statistik vor. In Thomas Bulkowskis Katalog von 75 Chartmustern kommt es nicht als eigener Eintrag vor.
Was ist das 1-2-3-Kursmuster?
Die Formation beantwortet eine einzige Frage: Hat der laufende Trend seine Kraft verloren, oder pausiert er nur? Ein Trend besteht aus einer Folge höherer Hochs und höherer Tiefs, im Abwärtstrend umgekehrt. Bricht diese Folge, ändert sich die Marktstruktur.
Das 1-2-3-Kursmuster ist eine Umkehrformation der technischen Analyse, die eine Trendwende über drei aufeinanderfolgende Drehpunkte definiert: den Extrempunkt des alten Trends, das Ende der ersten Gegenbewegung und einen gescheiterten Versuch, den alten Trend fortzusetzen. Punkt 2 ist dabei genau die Marke, die beim Doppelboden und Doppeltop Nackenlinie heißt.
Der Reiz liegt in der Nachprüfbarkeit. Jeder der drei Punkte ist ein konkreter Kurswert, kein Ermessensspielraum. Damit stehen Einstieg, Stop und Ungültigkeit fest, bevor die erste Order im Markt liegt. Das unterscheidet das Muster von weicheren Wendesignalen.
Bekannt gemacht hat die Formation Victor Sperandeo mit seinem Buch „Trader Vic: Methods of a Wall Street Master“. Im deutschsprachigen Raum hat Michael Voigt die Punktzählung einem breiten Publikum nahegebracht. Wie er sie herleitet, steht in unserer Besprechung von Michael Voigts Buch zur Markttechnik.
Das 1-2-3-Kursmuster im Chart identifizieren
Für die Beschreibung nehmen wir die bärische Variante, also die Wende aus einem Aufwärtstrend nach unten. Wer sie verstanden hat, dreht sie für die Long-Seite einfach um. Die Logik bleibt identisch, nur die Richtung kehrt sich.
Punkt 1 ist der höchste Kurs des laufenden Aufwärtstrends. Er markiert die Stelle, an der die Käufer zuletzt die Kontrolle hatten. Solange dieser Wert später nicht wieder überboten wird, bleibt die Wende intakt.
Punkt 2 ist das Ende der ersten Abwärtskorrektur. Diese Bewegung bricht in der Regel die Aufwärtstrendlinie. Das ist der erste sichtbare Hinweis darauf, dass die Verkäufer wieder Gewicht bekommen. Der Kurswert von Punkt 2 wird später zur Auslöselinie.
Punkt 3 ist der gescheiterte Versuch, den alten Trend fortzusetzen. Dieser Punkt darf Punkt 1 nicht überschreiten. Tut er es doch, ist das Muster hinfällig, und der Aufwärtstrend läuft weiter. Je entschlossener der Versuch wirkt und je klarer er dennoch scheitert, desto aussagekräftiger ist das Momentum der Verkäufer.
Einstiegs- und Ausstiegsregeln
Die Formation ist erst mit dem Bruch von Punkt 2 handelbar, nicht schon mit dem Erreichen von Punkt 3. Bis dahin ist sie eine Vermutung. Wer vorher einsteigt, handelt gegen einen Trend, der formal noch besteht.
- Einstieg: Der Kurs bricht unter das Niveau von Punkt 2. Wer strenger vorgeht, wartet den Schlusskurs darunter ab statt des ersten Antippens.
- Stop: Oberhalb von Punkt 1. Dort ist das Muster widerlegt, und der Trade hat seine Begründung verloren.
- Ungültig: Steigt der Kurs vor dem Einstieg über Punkt 1, wird die Formation verworfen. Es wird nicht nachträglich umgezählt.
Der Stop gehört jenseits von Punkt 1, nicht knapp hinter den Einstieg. Der Grund ist inhaltlich, nicht rechnerisch: Erst oberhalb von Punkt 1 ist die Formation widerlegt. Ein engerer Verluststopp mag das Risiko kleiner aussehen lassen, er wird aber von normaler Schwankungsbreite ausgelöst, ohne dass am Muster etwas kaputt ist.
Beim Kursziel ist Vorsicht angebracht. Das Muster liefert von sich aus keine Projektion, anders als Flaggen oder Dreiecke mit ihrer Masthöhe. Üblich sind das vorherige Zwischentief, eine Unterstützungszone oder ein Ausstieg nach Zeit. Ein aus dem Chance-Risiko-Verhältnis rückgerechnetes Ziel ist keine Marktinformation, sondern eine Wunschgröße.
Zwei Zählweisen: Sperandeo gegen Ross und Voigt
Wer zum 1-2-3-Muster mehrere Quellen liest, stößt schnell auf einen Widerspruch. Zwei Autoren nummerieren dieselbe Formation an verschiedenen Stellen. Das ist kein Fehler in einer der beiden Darstellungen, sondern eine unterschiedliche Zählgrundlage. Wer das nicht weiß, hält eine der Quellen für falsch.

Victor Sperandeo zählt Bedingungen für den Trendwechsel. Bei ihm ist die 1 der Bruch der Trendlinie, die 2 der gescheiterte Test des alten Hochs und die 3 der Bruch des Korrekturtiefs. Seine Ziffern beschreiben eine Prüfliste: Sind alle drei erfüllt, gilt der Trend als gewendet.
Joe Ross und Michael Voigt zählen dagegen die Drehpunkte selbst. Die 1 ist das Hoch des Trends, die 2 das Korrekturtief, die 3 das tiefere Hoch. Diese Zählung ist im deutschsprachigen Raum die verbreitetere, vor allem über Voigts Markttechnik.
Praktisch ist der Unterschied kleiner, als er aussieht. Beide Wege führen zum selben Einstieg, nämlich zum Bruch des Korrekturtiefs. Sperandeo nennt diesen Bruch seine dritte Bedingung, Ross nennt ihn das Signal nach Punkt 3. Nur die Beschriftung im Chart unterscheidet sich.
Für die Praxis heißt das: Einigt euch im Team oder mit euch selbst auf eine Zählweise und bleibt dabei. Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Wahl, sondern das Mischen beider Systeme im selben Chart. Dann liegt der Stop plötzlich an einer Stelle, die in der gewählten Logik gar nichts bedeutet.
Der Ross-Haken: das Signal nach dem Ausbruch
Joe Ross hat das Muster in ein größeres Gerüst gestellt, das er das Gesetz der Charts nennt. Seine These lautet, dass sich jeder Chart in drei Bausteine zerlegen lässt: 1-2-3-Formationen, Konsolidierungen und Haken. Der Haken ist dabei das Bindeglied zwischen zwei Bewegungen.
Ein Ross-Haken ist das erste Scheitern des Kurses, seine Richtung nach einem Ausbruch fortzusetzen. Er entsteht direkt im Anschluss an das 1-2-3, also nach dem Bruch von Punkt 2. Im Abwärtstrend ist es das erste Zwischenhoch nach dem Ausbruch, im Aufwärtstrend das erste Zwischentief.
Der Nutzen ist ein zweiter Einstieg. Wer den Ausbruch aus dem 1-2-3 verpasst hat, bekommt am Bruch des Hakens eine neue Gelegenheit, und zwar mit einem klar definierten Risikopunkt. Nach Ross wiederholt sich das Muster, solange der Trend läuft: Auf jeden Ausbruch folgt ein Haken, auf jeden Haken ein weiterer Ausbruch.
Der Haken erklärt zugleich, warum ein sauberer 1-2-3-Einstieg oft sofort in einen Rücksetzer läuft. Dieser Rücksetzer ist kein Fehlsignal, sondern der erwartete nächste Baustein. Wer das weiß, verwechselt ihn nicht mit einem gescheiterten Trade und zieht den Stop nicht vorschnell nach.
Tradingbeispiele für die 1-2-3-Methode
Zwei Fälle zeigen die Spannweite besser als jede Regelliste. Der eine läuft wie im Lehrbuch, der andere erfüllt jede Regel und verliert trotzdem. Der zweite ist der lehrreichere, weil er den Unterschied zwischen Signal und Kontext zeigt.
Beispiel eines Gewinntrades
Im folgenden Chart durchbricht der Kurs zunächst die fallende Trendlinie, allerdings ohne klare Entschlossenheit. Die Kursstäbe überschneiden sich weiter mit der Linie, was auf einen unentschlossenen Ausbruch hinweist. Erst der kräftige Anstieg löst sich deutlich von der Linie und macht den Bruch belastbar.

Danach folgen drei fallende Kursstäbe, ein ernst gemeinter Versuch, den Abwärtstrend wieder aufzunehmen. Er scheitert, und genau dieses Scheitern markiert Punkt 3. Als der Kurs anschließend über das Niveau von Punkt 2 ausbricht, entsteht das Signal für eine Position in Richtung der neuen Bewegung.
Beispiel eines Verlusttrades
Der zweite Fall sieht auf den ersten Blick genauso gut aus. Alle drei Punkte liegen korrekt, Punkt 3 überschreitet Punkt 1 nicht, und der Bruch von Punkt 2 löst sauber aus. Unmittelbar danach dreht der Kurs und läuft in den Stop.
Der Grund steht links im Chart, außerhalb der Formation. Dort liegt eine Ankerkerze, also ein Kursstab mit großer Spanne und hohem Volumen. Solche Kerzen halten den Markt oft über Wochen in ihrer eigenen Spanne gefangen. Der Ausbruch traf genau auf ihre Unterkante.
Daraus folgt keine zusätzliche Regel, sondern eine Reihenfolge. Erst der Kontext, dann das Muster: Wer vor dem Einstieg prüft, ob eine Unterstützungszone unmittelbar unter Punkt 2 liegt, verwirft manche Signale von vornherein. Ein sauberes Muster in einer engen Zone ist ein schlechter Trade, auch wenn jede Regel erfüllt ist.
Keine Handelsstrategie liefert nur Gewinner. Deshalb steht hier bewusst auch ein Verlustfall, so wie in unseren übrigen Trading Setups.
Vorteile und Grenzen des 1-2-3-Kursmusters
Das Muster hat klare Stärken und ebenso klare Lücken. Die Stärken liegen in der Nachprüfbarkeit, die Lücken bei Kursziel und Kontext. Beides gehört nebeneinander, bevor du es in dein Regelwerk aufnimmst.
Was für das 1-2-3-Kursmuster spricht
- Alles ist abzählbar: Die drei Punkte sind konkrete Kurswerte. Ob ein Muster vorliegt, ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Prüfung gegen zwei Zahlen.
- Klarer Auslöser: Der Bruch von Punkt 2 ist ein eindeutiger Einstiegszeitpunkt. Es gibt keine Bandbreite, in der man sich hineindeuten kann.
- Eingebauter Ungültigkeitspunkt: Oberhalb von Punkt 1 ist die Formation widerlegt. Der Stop ergibt sich aus dem Muster selbst, nicht aus einer Risikoformel.
- Auf jedem Zeitrahmen anwendbar: Die Formation beschreibt Marktstruktur. Sie funktioniert auf dem Minutenchart genauso wie auf dem Wochenchart.
- Anschlusssignal inklusive: Über den Ross-Haken hängt am Muster ein zweiter Einstieg, statt dass der Trade mit dem Ausbruch endet.
Wo das 1-2-3-Kursmuster an Grenzen stößt
- Keine belastbare Trefferquote: Anders als Flaggen oder Dreiecke hat das Muster keinen eigenen Eintrag in Bulkowskis Katalog von 75 Chartmustern. Wer eine Prozentzahl nennt, hat sie nicht aus einer großen Auswertung.
- Kein eigenes Kursziel: Die Formation liefert keine Projektion. Das Ziel muss aus dem Chart kommen, etwa aus dem vorherigen Zwischentief.
- Zwei Zählweisen stiften Verwirrung: Sperandeo und Ross vergeben die Ziffern unterschiedlich. Wer beide mischt, setzt den Stop an einer bedeutungslosen Stelle.
- Es erkennt den Kontext nicht: Ein regelkonformes Muster kann direkt in einer Unterstützungszone auslösen. Das Muster weiß davon nichts, der Trader muss es prüfen.
- Punkt 3 ist Ermessenssache: Ob ein Versuch ernsthaft war oder nur ein schwaches Zucken, lässt sich nicht messen. Genau daran hängt aber die Aussagekraft.
Fazit: Ein Gerüst mit klarer Ungültigkeitsmarke
Das 1-2-3-Kursmuster ist kein Handelssystem, sondern ein Gerüst. Es sagt dir, wann eine Trendwende formal begonnen hat, und es sagt dir, wann diese Annahme widerlegt ist. Mehr leistet es nicht, und genau darin liegt sein Wert: Beides steht fest, bevor Geld im Markt ist.
Die häufigste Enttäuschung entsteht aus einer falschen Erwartung. Keine Wendestrategie erwischt jede Wende, und das ist auch nicht ihre Aufgabe. Wer die Regeln aufweicht, um keine Trendwende mehr zu verpassen, verwässert sein Vorgehen, bis es gar nichts mehr aussagt.
Für die eigene Arbeit lohnen sich drei Schritte. Lege dich auf eine Zählweise fest, prüfe vor jedem Einstieg den Kontext unter Punkt 2, und führe den Ross-Haken als zweite Gelegenheit mit. Wer seine Ergebnisse dabei im Trading Journal festhält, sieht nach wenigen Wochen, welcher der drei Schritte bei ihm den Unterschied macht.
Zwei Ergänzungen erhöhen die Aussagekraft des Musters spürbar: Divergenzen und auffällig hohes Volumen am Punkt 1, das einen erschöpften Trend anzeigt. Wer kleinere 1-2-3-Formationen innerhalb eines übergeordneten Trends sucht, handelt damit Rücksetzer statt Wenden.
Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlicht: How to trade reversals with 1-2-3 price pattern setup
Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud. Für diese Fassung wurden die Zählweisen nach Sperandeo und Ross ergänzt und die Musterregeln überarbeitet.
Häufige Fragen zum 1-2-3-Kursmuster
Wie erkenne ich ein gültiges 1-2-3-Muster?
Du brauchst drei aufeinanderfolgende Drehpunkte, also abwechselnd ein Hoch und ein Tief. Punkt 1 ist der Extrempunkt des laufenden Trends, Punkt 2 das Ende der ersten Gegenbewegung, Punkt 3 der gescheiterte Versuch, den alten Trend fortzusetzen. Die entscheidende Prüfung ist Punkt 3: Beim bärischen Muster darf er Punkt 1 nicht überschreiten, beim bullischen darf er nicht unter Punkt 1 fallen.
Worin unterscheiden sich die Zählweisen von Sperandeo und Ross?
Victor Sperandeo nummeriert die Bedingungen des Trendwechsels: 1 ist der Trendlinienbruch, 2 der gescheiterte Test des alten Extrempunkts, 3 der Bruch des Korrekturtiefs. Joe Ross und Michael Voigt nummerieren dagegen die Drehpunkte selbst. Der Einstieg ist bei beiden derselbe, nämlich der Bruch des Korrekturtiefs. Nur die Beschriftung im Chart unterscheidet sich.
Was ist ein Ross-Haken?
Der Ross-Haken ist das erste Scheitern des Kurses, seine Richtung nach einem Ausbruch fortzusetzen. Nach dem Bruch von Punkt 2 entsteht ein erstes Zwischenhoch im Abwärtstrend oder ein erstes Zwischentief im Aufwärtstrend. Der Bruch dieses Hakens ist ein eigenes Einstiegssignal und damit eine zweite Gelegenheit für alle, die den ersten Ausbruch verpasst haben.
Auf welchem Zeitrahmen funktioniert das 1-2-3-Muster?
Auf jedem. Die Formation beschreibt Marktstruktur, und die entsteht im Minutenchart genauso wie im Wochenchart. Der Zeitrahmen ändert nicht die Regeln, sondern nur das Verhältnis von Signalzahl und Störgeräusch. Auf kleinen Zeitrahmen findest du mehr Muster, dafür löst ein größerer Anteil davon durch zufällige Schwankungen aus.
Wie setze ich Stop und Kursziel beim 1-2-3-Muster?
Der Stop gehört jenseits von Punkt 1, weil die Formation erst dort widerlegt ist. Ein engerer Stop wird von normaler Schwankungsbreite ausgelöst, ohne dass am Muster etwas kaputt wäre. Ein eigenes Kursziel liefert das Muster nicht, anders als Flaggen oder Dreiecke mit ihrer Masthöhe. Üblich sind das vorherige Zwischentief, eine Unterstützungszone oder ein Ausstieg nach Zeit.
Wie zuverlässig ist das 1-2-3-Kursmuster?
Dazu gibt es keine belastbare öffentliche Zahl. In Thomas Bulkowskis Katalog von 75 Chartmustern taucht das 1-2-3 nicht als eigener Eintrag auf, anders als Flaggen, Dreiecke oder Schulter-Kopf-Schulter. Wer dir eine konkrete Trefferquote nennt, hat sie nicht aus einer großen Auswertung. Belastbar ist am Muster die klare Ungültigkeitsmarke, nicht eine Erfolgswahrscheinlichkeit.
Über den Autor: Galen Woods
Galen Woods ist Price-Action-Daytrader und Betreiber von Trading Setups Review. Sein Schwerpunkt liegt auf der Analyse einzelner Kursstäbe und dem Handel ohne Indikatoren, sein Wissen gibt er im Kurs „Day Trading With Price Action“ weiter.
Auf kagels-trading.de erscheinen mehr als 50 seiner Beiträge in deutscher Übersetzung. Sie decken Setups, Chartformationen und Handelstechniken ab, die er an eigenen Marktbeispielen entwickelt hat.
Für dieses Thema ist er einschlägig, weil er das Muster als Gerüst behandelt, das jeder Trader auf den eigenen Stil anpassen muss. Sein wiederkehrender Hinweis lautet, mit Einstieg, Stop und Zeitrahmen zu experimentieren, statt die Regeln als fertiges System zu übernehmen.
Dieser Artikel wurde von Karsten Kagels final geprüft.











