DAX-Charttechnik: Das sagen die Point & Figure Charts (2021)

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DAX: Langfristig Top, kurzfristig Konsolidierung voraus

Liebe Leserin, lieber Leser,

da ist er ja an den 13.000 angekommen, unser deutscher Leitindex. Fast reflexartig überlegt der eine oder andere von Ihnen sicherlich, ob nun die Zeit für Gewinnmitnahmen gekommen ist.

Aber bevor wir in medias res gehen, sollten wir uns erst einmal den deutschen Leitindex im „groben“ Point & Figure Chart ansehen. Bei Point & Figure Charttechnik handelt es sich um die älteste westliche Chartart, die aus Säulen aufgebaut ist. Dabei stehen die X-Säulen für steigende Notierungen, während die O-Säulen für fallende Kurse stehen.

Point & Figure Charttechnik zeichnet sich durch klare Signale und ein trendfolgendes Verständnis des Marktes aus. Weitere Informationen finden Sie hier.

Aber nun zur Praxis, schließlich wollen Sie ja auch wissen, wie es um unseren Leitindex steht.



Das „große“ Bild des DAX: Kursziel 18.200 Punkte!

Point & Figure Chart DAX-Index
DAX-Index mit Kästchengröße von 200 Punkten

Hierzu verwende ich eine Kästchengröße, die aktuell bei 200 Punkten liegt. Damit richtet sich diese Einstellung des Point & Figure Charts an Investoren und langfristige Trader. Wer kurzfristiger unterwegs ist: Bitte dran bleiben! Denn dazu kommen wir später.

Bei einem Blick auf diesen Chart fallen die massiven X-Säulen auf, die der Rally geschuldet sind, die seit dem vergangenen Jahr läuft.

Trotzdem sollte hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein, lautet doch das berechnete langfristige Kursziel auf 18.200 Punkte. (Weitere Informationen zur Kurszielberechnung finden Sie hier).

Mit langfristig sind durchaus Zeiträume von einem Jahr und mehr gemeint. Dieses für Investoren traumhafte Ziel ist erst dann Makulatur, wenn das Verkaufssignal bei 11.800 Punkten erreicht wird. (Mehr über Kauf- und Verkaufssignale im Point & Figure Chart finden Sie hier.)

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Das „kleinere“ Bild des deutschen Leitindex: Kursziel fast erreicht

Gehen wir doch nun mehr ins Detail. Während in anderen Chartarten die Zeiteinheit verkleinert wird, reduziert sich im Point & Figure Chart dazu die Kästchengröße. Hierzu verwende ich in diesem Fall eine Größe von 100 Punkten pro Kästchen. Damit ergibt sich das folgende – immer noch klar bullishe – Bild:

Point & Figure DAX-Index
DAX-Index mit Kästchengröße von 100 Punkten

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Point & Figure Kaufsignal intakt

Wir sehen einen bullishen Chart mit einem aktiven Point & Figure Kaufsignal, das am 11.September mit dem Erreichen von 12.400 Zählern generiert wurde. Das ist natürlich erst einmal auch weiterhin positiv zu werten.

Erstes Kursziel ist fast erreicht

Was mich aber stutzig werden lässt, ist das horizontal berechnete Kursziel dieses Point & Figure Kaufsignals. Es lautet auf 13.100 Punkte. Damit ist die Zone zwischen 13.100 und 13.200 Punkten gemeint. Dieses Kursziel ist mit aktuell 13.030 Zählern faktisch erreicht. Tückischerweise steigt nach Erreichen eines horizontalen Kursziels die Gefahr eines Rücksetzers deutlich an.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich spreche von einem Rücksetzer und nicht vom zwangsläufigen Beginn einer nachhaltigen Top-Bildung. Diesen Hinweis muss ich loswerden, damit garnicht erste falsche Vorstellungen aufkommen.

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So tief kann es meiner Meinung nach runtergehen

Als Ziel eines solchen Rücksetzers bieten sich die 12.800-12.700 an. Knapp über diesem Bereich lag das Zwischenhoch von Mitte Mai. Wenn das nicht hält, wäre da noch die 12.500-12.600 und damit die Oberkante der bearishen Resistance-Line (siehe Chart) zu nennen. Schlussendlich wären dann noch die 12.300 bis 12.200 und damit die Zonen und die Hochs von Ende März und Mitte August zu nennen.

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Man darf jetzt auch mal Gewinne mitnehmen

Lange Rede, kurzer Sinn: Sollte es Ihnen so gehen wie mir und Sie sich an der 200-Tage-Linie des DAX bei knapp unter 12 K mit Long-Positionen „vollgesaugt“ haben, tun Sie sich und Ihrer Margin etwas Gutes und schaffen Sie sich Liquidität durch Realisierung von Teilen Ihrer Gewinne.

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Verschaffen Sie sich doch einmal „Spaß“

Das kann auf keinen Fall schaden. Sollte der DAX wider Erwarten direkt weiter nach oben durchbrechen, muss eben wieder aufgestockt werden. Ich bin da allerdings eher skeptisch und rechne nun mit einer Konsolidierung. Aber wie immer wieder gesagt: Wir arbeiten hier mit Wahrscheinlichkeiten. Und das macht einfach mehr Spaß, wenn Gewinne auch einmal „eingesackt“ werden.

Ihr Jörg Mahnert

www.xundo.info (Alles rund um Point & Figure und die Börse)

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