Rithmic taucht überall dort auf, wo es im Futures-Handel um Geschwindigkeit geht: hinter Orderflow-Plattformen, hinter Prop-Firm-Konten und hinter den Marktdaten vieler professioneller Daytrader. Was der Dienst genau macht, bleibt für viele Einsteiger trotzdem unklar. Denn Rithmic verkauft weder ein Depot noch eine schicke App, sondern Infrastruktur.
In diesem Beitrag bekommst du den aktuellen Stand für das Jahr 2026: was Rithmic ist, was der Zugang wirklich kostet, welche Plattformen und Broker angebunden sind und wo die Grenzen liegen. Grundlage sind die aktuellen Produkt- und Preisangaben von Rithmic und den anbindenden Brokern (Stand: Juli 2026) sowie öffentliche Nutzerbewertungen. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Rithmic: das Wichtigste in
30 Sekunden
- Rithmic ist ein US-Infrastrukturanbieter für den Futures-Handel: Marktdaten, Orderausführung und serverseitiges Risikomanagement, gegründet im Jahr 2006. Rithmic ist kein Broker.
- R | Trader Pro ist die hauseigene Windows-Plattform, ergänzt um Web- und Mobile-Apps mit denselben Zugangsdaten.
- Kosten: 25 Dollar Mindestgebühr pro Monat und User-ID plus 0,10 Dollar Routing je Kontrakt. CME-Marktdaten kommen ab 9 Dollar monatlich dazu.
- 14 Tage kannst du Rithmic einmalig kostenlos testen. Über 30 Plattformen von ATAS bis Sierra Chart laufen auf Rithmic-Anbindung.
Was ist Rithmic?
Rithmic ist ein US-Infrastrukturanbieter für den Futures-Handel, der seit 2006 Marktdaten, Orderausführung und serverseitiges Risikomanagement für Broker, Prop-Firms und Trader bereitstellt.
Die Firma Rithmic, LLC sitzt in Orangeburg, New York, rund 50 Kilometer nördlich von Manhattan. Herzstück ist die R | Trade Execution Platform: eine Architektur aus drei Bausteinen für Marktdaten, Ordermanagement und Risikokontrolle, die seit dem Jahr 2008 im Einsatz ist. Wer mehr wissen will, findet die Details direkt bei Rithmic.
Wichtig für die Einordnung: Rithmic ist kein Broker und führt keine Kundenkonten. Du bekommst deine Zugangsdaten immer über einen Futures-Broker, eine Prop-Firm oder einen FCM, also einen in den USA regulierten Abwickler. Rithmic liefert die Technik dahinter: den Datenstrom von der Börse zu deiner Trading-Software und deine Order zurück an die Börse. Wie der Terminhandel grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Beitrag zum Futures-Trading.
| Anbieter | Rithmic, LLC |
| Sitz | Orangeburg, New York (USA) |
| Gegründet | 2006 |
| Produkte | R | Trader Pro, Web & Mobile App, Exchange Simulator, R | API Suite |
| Märkte | Futures und Futures-Optionen |
| Börsen | CME Group, Small Exchange, EUREX (ausgewählte FCMs), Nasdaq (Top-of-Book) |
| Rolle | Technologieanbieter, kein Broker (FCM-neutral) |
| Demo | 14 Tage, einmalig pro Nutzer |
| Trustpilot | 3,4 von 5 (51 Bewertungen, Stand: Juli 2026) |
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Was ist der R | Trader Pro?
R | Trader Pro ist die hauseigene Windows-Handelsplattform von Rithmic mit DOM, Charting, Server-side-Bracket-Orders und Excel-Anbindung.
Den früheren einfachen „R Trader“ gibt es nicht mehr als eigenes Produkt: Rithmic hat das Angebot auf eine Plattform zusammengezogen. R | Trader Pro zeigt dir Kurse, Trades und die komplette Markttiefe in Echtzeit. Was das Orderbuch dabei verrät, erklärt unser Beitrag zum Orderbuch-Trading mit DOM und Level 2. Dazu kommen über 100 integrierte Studien, Zeichenwerkzeuge und One-Click-Order-Entry direkt aus Chart und Kursleiter.
Der eigentliche Trumpf sitzt aber auf dem Server: Bracket-Orders, OCOs und Trailing Stops laufen bei Rithmic serverseitig. Bricht deine Internetverbindung ab, bleiben Stop und Ziel trotzdem aktiv. Auch die Excel-Anbindung ist geblieben: Kurse, Positionen und Order-Daten streamen live in deine Tabellen, auf Wunsch mit Orderaufgabe per Knopfdruck aus Excel heraus.
Web- und Mobile-App
Seit dem Jahr 2022 gibt es R | Trader Pro auch als Web-App im Browser sowie als App für iOS und Android. Du nutzt dieselben Zugangsdaten wie am Desktop, ein separates Konto brauchst du nicht. Praktisch für alle, die mit dem Mac arbeiten: Die Desktop-Version läuft nur unter Windows, die Web-App dagegen in jedem Browser. Die Oberfläche ist in 19 Sprachen verfügbar, Deutsch ist dabei.
Demo: der Exchange Simulator
Der Exchange Simulator ist Rithmics Paper-Trading-Umgebung mit echten Live-Marktdaten, die sich nur durch das fehlende Echtgeld vom Livehandel unterscheidet.
Neue Nutzer können den Simulator einmalig 14 Tage kostenlos testen, mit Live-Daten von CME Group, Small Exchange und Nasdaq. Die Anmeldung läuft über die Demo-Registrierung von Rithmic. Nach den 14 Tagen brauchst du ein Konto bei einem angebundenen Broker oder einer Prop-Firm, um weiterzumachen.
Was kostet Rithmic?
Ein Datenfeed liefert Kurs- und Orderbuchdaten einer Börse in Echtzeit an die Handelsplattform des Traders.
Direkt bei Rithmic kaufen kannst du den Datenfeed nicht: Abgerechnet wird immer über deinen Broker oder deine Prop-Firm. Die Beträge sind bei den großen Futures-Brokern aber weitgehend einheitlich. Die folgende Übersicht zeigt den Stand von Juli 2026 für Privatanwender (non-professional):
| Posten | Abrechnung | Kosten (USD) |
|---|---|---|
| Rithmic Connection Fee (R | Trader Pro) | pro Monat und User-ID, Mindestbetrag | 25,00 |
| Order-Routing | pro ausgeführtem Kontrakt | 0,10 |
| CME-Marktdaten Level 1 (Bundle: CME, CBOT, NYMEX, COMEX) | pro Monat | 9,00 |
| CME-Marktdaten Level 2 (Bundle, volle Markttiefe) | pro Monat | 41,00 |
| API-Zugang (R | API+) | pro Monat und User-ID, Mindestbetrag | 100,00 |
Die Routing-Gebühr ist ein fester Betrag, den der Infrastrukturanbieter pro ausgeführtem Kontrakt für die Orderweiterleitung an die Börse berechnet.
Ein realistisches Rechenbeispiel: Ein Daytrader mit Level-1-Daten und rund 100 gehandelten Kontrakten im Monat zahlt 25 Dollar Grundgebühr, 9 Dollar Marktdaten und 10 Dollar Routing, zusammen 44 Dollar monatlich, zuzüglich der Kommissionen seines Brokers. Wer Orderflow-Tools wie Footprint-Charts nutzt, braucht die Level-2-Daten und landet entsprechend höher. Bei vielen Prop-Firms sind die Rithmic-Gebühren bereits in der Abo- oder Aktivierungsgebühr enthalten. Ein Blick in deren Preisliste lohnt sich, bevor du doppelt zahlst.
Welche Trading-Plattformen laufen mit Rithmic?
Rithmic betreibt keine Insellösung: Über 30 Drittplattformen verbinden sich für Marktdaten und Orderausführung mit der Infrastruktur. Die wichtigsten aus Sicht deutschsprachiger Trader:
- ATAS: Spezialist für Orderflow und Footprint-Charts, in der DACH-Community weit verbreitet. Mehr dazu in unseren ATAS-Erfahrungen.
- Bookmap: visualisiert die Liquidität im Orderbuch als Heatmap, inklusive MBO-Daten. Unser Bookmap-Testbericht zeigt die Details.
- NinjaTrader: der Klassiker für Charting und Automatisierung, siehe unsere NinjaTrader-Erfahrungen.
- Sierra Chart: extrem schnell und anpassbar, bei Rithmic ab Service Package 10 nutzbar. Mehr im Sierra-Chart-Testbericht.
- Quantower: moderne Multi-Asset-Oberfläche mit Cluster-Charts, vorgestellt in unserem Quantower-Beitrag.
- MotiveWave: stark bei Elliott-Wave- und Fibonacci-Analyse, auch für Mac. Details im MotiveWave-Testbericht.
- MultiCharts: Charting und automatisierte Strategien mit EasyLanguage-Kompatibilität, siehe unser MultiCharts-Porträt.
- Jigsaw Trading: Werkzeuge für DOM-Scalping und Tape Reading, vorgestellt im Jigsaw-Trading-Beitrag.
Dazu kommen unter anderem Agena Trader, Volfix, Trade Navigator und etliche Web-Tools. Die Auswahl ist zuletzt deutlich gewachsen: Im Jahr 2022 listete Rithmic gut ein Dutzend Partner, heute sind es mehr als 30. Eine native TradingView-Anbindung gibt es dagegen nicht. Wer seine TradingView-Charts mit einem Rithmic-Konto verbinden will, braucht Drittanbieter-Bridges, mit allen Risiken zusätzlicher Zwischenschichten. Was die Abos der Plattform selbst kosten, steht in unserem TradingView-Praxistest.
Welche Broker und Prop-Firms nutzen Rithmic?
Ein FCM (Futures Commission Merchant) ist ein in den USA regulierter Broker, der Futures-Orders von Kunden annimmt und abwickelt.
Rithmic arbeitet FCM-neutral: Die Technik steht allen Brokern offen. Bei deutschsprachigen Futures-Tradern besonders präsent sind AMP Futures und Optimus Futures, beide rechnen die oben genannten Gebühren direkt über das Handelskonto ab. Auch Ironbeam, EdgeClear und Discount Trading bieten Rithmic-Anbindung. Einen breiteren Marktüberblick liefert unser Online-Broker-Vergleich.
Im Prop-Trading ist Rithmic seit Jahren eine feste Größe, die Landschaft hat sich aber kräftig sortiert. Apex Trader Funding setzt weiterhin auf Rithmic für Evaluierung und Funded Accounts. Auch The Trading Pit und My Funded Futures bieten Rithmic-Anbindung an. Topstep dagegen ist für neue Konten komplett auf die hauseigene Plattform TopstepX umgestiegen und nutzt Rithmic dort nicht mehr. Nach Branchenberichten hat zudem der Wechsel der Plattform ProjectX zu einer Topstep-Exklusivlizenz im Februar 2026 mehrere Prop-Firms zurück zu Rithmic- oder Tradovate-Anbindungen getrieben. Für dich heißt das: Vor der Anmeldung prüfen, welche Datenanbindung die Firma aktuell wirklich anbietet. Das ändert sich derzeit schneller als früher.
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APIs und Copy Trading
Für Entwickler bündelt Rithmic seine Schnittstellen in der R | API Suite mit drei Stufen:
- R | API+: die klassische Programmierschnittstelle für C++ und .NET, mit der Drittplattformen und eigene Handelsanwendungen auf Rithmic zugreifen.
- R | Protocol API: sprachunabhängig über WebSockets und Protocol Buffers, gedacht für moderne Web- und Cloud-Anwendungen.
- R | Diamond API: die Ultra-Low-Latency-Variante für Co-Location-Setups. Rithmic nennt Reaktionszeiten unter 250 Mikrosekunden.
R | Trade Copier ist Rithmics serverseitige Copy-Trading-Lösung, die Orders eines Leader-Kontos in Echtzeit auf Follower-Konten spiegelt.
Das im Jahr 2025 gestartete Werkzeug löst den älteren Trade Follower ab und richtet sich an Signalanbieter, Fondsmanager und Prop-Firm-Ausbilder, die mehrere Konten parallel steuern. Weil das Spiegeln serverseitig läuft, hängt es nicht an der Stabilität des heimischen Rechners. Für Follower gilt trotzdem die alte Regel: Ein Copy-Trade ist nur so gut wie die Strategie des Leaders, die Technik nimmt dir das Risiko nicht ab.
Welche Börsen deckt Rithmic ab?
Hier ist eine ehrliche Korrektur nötig, auch gegenüber der früheren Version dieses Artikels: Rithmic deckt nicht sämtliche Börsen weltweit ab. Der Kern ist die CME Group mit ihren vier Märkten CME, CBOT, NYMEX und COMEX. Dazu kommen die Small Exchange (SMFE), seit dem Jahr 2024 die EUREX für ausgewählte FCMs sowie Nasdaq-Daten auf Top-of-Book-Basis.
Für die meisten Futures-Daytrader reicht das völlig: ES, NQ, Gold, Rohöl und Anleihen laufen alle über die CME-Gruppe. Die Datenqualität gilt dabei als Aushängeschild. Rithmic liefert nach eigenen Angaben ungedrosselte, ungefilterte Daten mit Zeitstempeln auf Mikrosekunden-Ebene und MBO-Auflösung. Historische Daten reichen bis Dezember 2011 zurück.
Market-by-Order-Daten (MBO) zeigen jede einzelne Order im Orderbuch statt nur aggregierter Volumina pro Preisstufe.
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Rithmic Erfahrungen: was Nutzer berichten
Auf Trustpilot steht Rithmic bei 3,4 von 5 Punkten aus 51 Bewertungen (Stand: Juli 2026). Das Bild ist extrem gespalten: 45 Prozent vergeben die Bestnote, 53 Prozent die schlechteste. Dazwischen ist fast nichts. Ein Kunde berichtet etwa von „Ghost-Trades“ in Verbindung mit seinem Apex-Konto: Positionen, die sich nach dem Schließen scheinbar neu öffneten. Solche Schilderungen bleiben Einzelstimmen, sie tauchen aber wiederholt im Prop-Firm-Kontext auf.
Bei der Einordnung hilft ein Blick auf die Rollenverteilung: Viele Beschwerden vermischen Rithmic mit der jeweiligen Prop-Firm. Ob ein Konto gesperrt, eine Auszahlung verweigert oder eine Regel ausgelegt wird, entscheidet die Firma, nicht der Datenlieferant. Die App-Nutzer im deutschen App Store bewerten die Rithmic Trader Pro App mit 4,2 von 5 bei rund 199 Bewertungen deutlich freundlicher. Auffällig bleibt: Auf negative Trustpilot-Bewertungen antwortet Rithmic nicht, Kundenservice läuft ausschließlich über Broker und Support-Tickets.
Vor- und Nachteile von Rithmic
Aus der Analyse ergibt sich ein klares Profil. Das spricht für Rithmic:
- Datenqualität: ungedrosselte Kursdaten mit MBO-Tiefe und Mikrosekunden-Zeitstempeln (laut Anbieter), seit Jahren der Standard im Orderflow-Trading.
- Serverseitige Sicherheit: Brackets, OCOs und Auto-Liquidation greifen auch dann, wenn deine Internetverbindung abreißt.
- Riesiges Ökosystem: über 30 Plattformen und praktisch alle relevanten Futures-Broker und viele Prop-Firms sind angebunden.
- Überschaubare Fixkosten: die Einstiegsgebühren sind für aktive Trader moderat, die Demo ist kostenlos.
- Flexibler Zugriff: Desktop, Browser, iOS und Android mit einem Login.
Dem stehen klare Grenzen gegenüber:
- Windows-Pflicht am Desktop: die vollwertige Plattform läuft nicht nativ auf dem Mac, dort bleibt nur die Web-App.
- Kein Broker: ohne Konto bei einem FCM oder einer Prop-Firm kommst du nach der Demo nicht weiter.
- Keine native TradingView-Integration: wer an seinen TradingView-Charts hängt, braucht Umwege über Drittanbieter.
- Durchwachsener Support-Ruf: die polarisierte Trustpilot-Bilanz und fehlende Antworten auf Kritik sind kein Ruhmesblatt.
- Begrenzte Börsenabdeckung: außerhalb von CME Group, SMFE, EUREX und Nasdaq ist Schluss. Aktien- und CFD-Trader sind hier falsch.
Fazit: Für wen lohnt sich Rithmic?
Rithmic ist im Jahr 2026 das, was es seit zwei Jahrzehnten ist: solide Handelsinfrastruktur für ernsthafte Futures-Trader. Wer Orderflow handelt, auf schnelle Daten angewiesen ist oder bei einer Prop-Firm wie Apex tradet, kommt an Rithmic kaum vorbei und muss das auch nicht: Die Kombination aus Datenqualität, serverseitigem Risikomanagement und breitem Plattform-Ökosystem ist stark.
Genauso klar ist, für wen Rithmic nichts ist: Einsteiger ohne Futures-Konto, Trader mit reinem Aktien- oder CFD-Fokus und alle, die nicht auf ihre TradingView-Oberfläche verzichten wollen. Auch als Alternative lohnt der Vergleich: Für reine Marktdaten ohne Rithmic-Ökosystem ist dxFeed einen Blick wert. Mein Rat: Nutze die 14-tägige Demo mit echten Live-Daten und prüfe selbst, ob Datenfluss und Plattform zu deinem Handelsstil passen. Mehr Praxis-Test bekommst du kostenlos nirgends.
Häufige Fragen zu Rithmic
Was ist Rithmic?
Rithmic ist ein US-Technologieanbieter für den Futures-Handel. Die Firma liefert seit dem Jahr 2006 Marktdaten, Orderausführung und serverseitiges Risikomanagement an Broker, Prop-Firms und Trader. Ein eigenes Handelskonto bietet Rithmic nicht an.
Wie viel kostet Rithmic pro Monat?
Die Grundgebühr liegt bei 25 Dollar pro Monat und User-ID, dazu kommen 0,10 Dollar Routing-Gebühr je gehandeltem Kontrakt. CME-Marktdaten kosten für Privatanwender ab 9 Dollar (Level 1) beziehungsweise 41 Dollar (Level 2) monatlich. Abgerechnet wird über deinen Broker (Stand: Juli 2026).
Ist Rithmic ein Broker?
Nein. Rithmic ist ein reiner Technologieanbieter und arbeitet FCM-neutral. Dein Handelskonto führst du bei einem Futures-Broker oder einer Prop-Firm, die dir auch die Rithmic-Zugangsdaten ausstellt.
Kann ich Rithmic mit TradingView verbinden?
Eine native Anbindung gibt es nicht. TradingView und Rithmic sind getrennte Welten, Verbindungen laufen nur über Drittanbieter-Bridges. Wer primär in TradingView handeln will, fährt mit direkt integrierten Brokern meist besser.
Ist Rithmic für Daytrading geeignet?
Ja, gerade dafür wurde die Infrastruktur gebaut. Ungedrosselte Marktdaten, MBO-Orderbuchtiefe und geringe Latenz machen Rithmic zur Standardwahl für Scalper und Orderflow-Trader an den US-Terminbörsen.
Wie lange kann ich Rithmic kostenlos testen?
Die Demo läuft 14 Tage und steht jedem Nutzer einmalig offen. Getestet wird im Exchange Simulator mit echten Live-Daten von CME Group, Small Exchange und Nasdaq, der Unterschied zum Livehandel ist nur das fehlende Echtgeld.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1978 an den Märkten. Sein Schwerpunkt liegt auf diskretionärem Price-Action-Trading in Forex, Aktienindizes, Rohstoffen und Zinsmärkten.
Er übersetzte Ende der 1980er-Jahre die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche und war über 17 Jahre Repräsentant von Joe Ross in Deutschland, dessen zehn Bücher er übersetzte und verlegte. Zwischen 2000 und 2010 gab er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Für die Bewertung von Rithmic bringt er die Sicht des langjährigen Terminmarkt-Praktikers mit: Er nutzt Rithmic nicht selbst im Tagesgeschäft, kennt Datenqualität, Orderrouting und Orderbuch-Mechanik aber aus Jahrzehnten an den Futures-Märkten. Diese Distanz erlaubt eine Einordnung ohne Anbieter-Brille.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.





