Trader-Blog > Informationen > The Motley Fool: Review & Überblick (2022)

The Motley Fool: Review & Überblick (2022)

Die Gardner-Brüder hinter The Motley Fool

The Motley Fool” ist eine englischsprachige Finanzseite, die 1993 von den beiden Brüdern Tom und David Gardner in Alexandria, Virginia, USA gegründet wurde. Seinerzeit starteten die beiden Brüder mit einem gedruckten Newsletter, aber inzwischen helfen sie Millionen von Privatanlegern weltweit dabei, zu investieren. Tom Gardner ist bis heute CEO und Co-Chairman von The Motley Fool, David Gardner hat sich Mitte 2021 aus dem aktiven Stockpicking für The Motley Fool zurückgezogen, bleibt aber Co-Chairman von The Motley Fool und Chairman der The Motley Fool Foundation.

Warum “Motley Fool”?

Wer sich fragt, woher genau “Motley Fool” (Übersetzung: Kunterbunter Narr) kommt, der erfährt auf der Seite, dass dies eine Anlehnung an das Shakespeare-StückWie es euch gefällt” ist und sich auf den damals üblichen Hofnarr bezieht. Dieser war oft zu Hofe der einzige, der dem König und der Königin ungeschoren die unverblümte Wahrheit zu sagen und auf seine schelmhafte Weise konventionelle Weisheiten infrage zu stellen durfte. Analog dazu hat sich The Motley Fool zur Aufgabe gemacht, die Wahrheit über Geld und Finanzen zu verbreiten und den unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen auf der ganzen Welt dabei zu helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Was gibt es neben der Webseite noch an Infoquellen?

Neben der umfangreichen Webseite www.fool.com gibt es kostenlose Newsletter direkt in die E-Mail-Inbox. Wer hingegen lieber zu einem Buch greift, auch für den ist gesorgt: Es gibt zum Beispiel den sehr lesenswerten “The Motley Fool Investment Guide: How the Fools Beat Wall Street’s Wise Men and How You Can Too” von den beiden Gründerbrüdern Tom und David Gardner.

Außerdem gibt es Podcasts zu verschiedenen Themenschwerpunkten, einen Twitter- und Youtube-Kanal sowie verschiedene Premium-Aboservices für Aktien- und Finanzempfehlungen. Ein weiterer Service ist das CAPS-Rating, bei dem von den Mitgliedern eingeschätzt wird, ob eine bestimmte Aktie den S&P 500 outperformen wird. Weiterhin gibt es neben der amerikanischen Hauptseite lokale The Motley Fool-Seiten in den Ländern Australien, Kanada, Großbritannien, Deutschland und Japan.

Das Bild zeigt eine Übersicht über die Motley Fool Podcasts.
Motley Fool Podcasts

Die Anlagephilosophie von The Motley Fool

The Motley Fool richtet sich ganz bewusst an langfristige Anleger, kurzes schnelles Traden von Aktien aufgrund von tagesaktuellen Bewegungen des Aktienkurses wird hier nicht propagiert. Natürlich schwanken die Aktienkurse quasi im Sekundentakt und auf einen kurzen Zeitraum gesehen verliert der Aktienmarkt durchschnittlich in einem von drei Jahren an Wert. Allerdings ist es auch so, dass sich diese Schwankungen über lange Zeiträume ausgleichen und der Aktienmarkt bisher langfristig immer gestiegen ist.

Die Fools glauben daran, dass sie mit Stockpicking den S&P 500 schlagen können, wenn man sich an ihre Investmentphilosophie hält. Die wichtigsten Prinzipien der Anlage á la The Motley Fool sind:

Kaufe mindestens 25 von The Motley Fool empfohlene Werte

Ein gut diversifiziertes Portfolio sollte aus mindestens 25 Unternehmen bestehen, wobei – wenig überraschend – nur die Unternehmen genommen werden sollen, die von einem der Premium-Services von The Motley Fool empfohlen und überwacht werden.

Halte die Aktien für mindestens 5 Jahre

Wie oben schon erwähnt, sind kurzfristige Börseninvestments mitunter starken Schwankungen unterworfen und es besteht bei einem schnellen Verkauf die Möglichkeit, dass Buchverluste realisiert werden. Motley Fool empfiehlt daher, die einmal gekauften Werte für mindestens fünf Jahre zu halten und so dem Unternehmen genug Zeit zu geben, für seine Aktionäre Mehrwert und damit auch steigende Kurse zu schaffen.

Investiere regelmäßig neues Geld

The Motley Fool empfiehlt, regelmäßig neues Geld in sein Portfolio zu investieren, indem man idealerweise monatlich konsequent einen Teil seiner Einnahmen dafür nutzt, bestehende Werte aufzustocken oder neue Werte ins Depot aufzunehmen. Auch wenn es nur kleine Beträge sind, schafft man sich so auf lange Sicht den bekannten Schneeballeffekt, der mit jeder Einzahlung größer und größer wird.

Halte durch bei Volatilität und Börsencrashs

Börsenrückgänge passieren regelmäßig: einen Rückgang von 10 % erlebt man in etwa alle 12 Monate, etwa alle vier oder fünf Jahre muss man damit rechnen, dass die Börsen um 20 % einbrechen, noch schlimmer wird es, wenn etwa einmal pro Dekade die Börsen um 30 % an Wert verlieren. Der Foolische Investor bleibt in solchen Phasen ruhig und sitzt solche Phasen einfach aus. Noch besser wäre es, bei diesen Rückschlägen mehr von den besten Aktien zu kaufen.

Lasse deine Gewinner im Depot weiter gewinnen

Nach der langen Erfahrung, die The Motley Fool inzwischen haben, können sie sagen, dass ihre Aktienempfehlungen etwa zu 60-70 % erfolgreich sein werden. Sie raten dazu, in diese erfolgreichen Unternehmen weiter investiert zu bleiben. In der Regel ist es sogar so, dass die besten Motley Fool-Empfehlungen wie z.B. Amazon, Netflix, Shopify oder Starbucks die Verlustbringer deutlich übertreffen.

Strebe langfristige Gewinne an

Wer nach der The Motley Fool-Anlagephilosophie investiert, sollte sich auf lange Anlagezeiträume einstellen, womit Zeiträume ab 5 bis 25 Jahren gemeint sind, am besten aber lebenslang. Mit einem solch langen Anlagezeitraum kann man auch mit kleinen Beträgen ein Vermögen aufbauen und den Weg in die finanzielle Freiheit ebnen.

Beschreibung der verschiedenen Features der kostenlosen Seite www.fool.com

Die jederzeit und frei verfügbare (englischsprachige) Internetseite der Fools kommt mit vielen Informationen daher:

Das Bild zeigt die Startseite der The Motley Fool-Website.
Webseite The Motley Fool vom 21.11.2021

Es gibt täglich zahlreiche Artikel zu Einzelunternehmen und deren Kursveränderungen oder Vergleiche von zwei Aktien ähnlicher Art mit einer Empfehlung samt Begründung, in welche der beiden man investieren sollte (hier z.B. Tesla vs. Rivian). Es gibt regelmäßig allgemeine Artikel zum Thema Vermögensaufbau und langfristiges Investieren (“Want to be a Millionaire”?) sowie allgemeine Artikel zum Marktgeschehen oder zu bestimmten Branchen
bzw. Trends und durch welche Aktien man diese ins Depot holen könnte (z.B. zum Thema Metaverse). Außerdem werden dort kürzlich gemeldete Earnings besprochen und auch immer wieder ein Rückblick durchgeführt, wie viel eine Aktie an Rendite gebracht hätte, wenn man sie durchgehend gehalten hätte (hier z.B. der 3,5 Mio-Dollar-Fehler am Beispiel von Netflix).

Neben den täglichen Artikeln gibt es auch Investment-Grundwissen (zu finden unter “Investment Basics”), wo man allgemeine Grundlagen zur Anlage an der Börse findet. Diese enthalten auch Infos wie man in Aktien oder ETF investiert oder wie man z.B. ein Unternehmen von Grund auf analysiert.

Das Bild zeigt die Übersicht über die "Investing Basics" von The Motley Fool.
Überblick der “Investing Basics”

Es gibt außerdem Bereiche, wo man einen Überblick zu verschiedenen Anlagestrategien bekommt, wie z.B. Value-, Growth- oder Dividendenaktien oder auch eine Übersicht über alle Branchen oder eine bestimmte Branche, z.B. die Tech-Branche.

Der Bereich zum Thema Rente (“Retirement”) ist natürlich hier und da USA-lastig, trotzdem kann man viele der allgemein gehaltenen Artikel entweder 1:1 oder leicht abgewandelt auch für eine Planung seiner Rente in Deutschland verwenden, z.B. zur Frage, wieviel Geld man denn im Ruhestand braucht.

Einem ganz besonderen Investor, nämlich Warren Buffet, wird von den Fools eine eigene Rubrik gewidmet. Auf der Seite wird zum einen seine Investmentphilosophie beschrieben und auch immer wieder einzelne Aktien aus dem Portfolio von Warren Buffet bzw. Berkshire Hathaway vorgestellt oder über Veränderungen in seinem Portfolio berichtet.

Wenn man schon weiß, zu welchem Unternehmen man sich umfassend informieren möchte, dem ist die Suchfunktion besonders zu empfehlen. Einfach den Unternehmensnamen eingeben und schon bekommt man einen Überblick, u.a. zum Chart (in USD) sowie zum CAPS- und Glassdoor-Rating des Unternehmens. Es werden außerdem automatisch Vergleichsunternehmen angezeigt und man kann dort sämtliche Artikel zum gewünschten Unternehmen finden, entweder alle in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, oder auch gefiltert nach Kommentaren zu tagesaktuellen Bewegungen. Es gibt ebenfalls eine Übersicht, in welchen Motley Fool-Podcasts das jeweilige Unternehmen erschienen ist sowie eine jahrelang zurückreichende Übersicht der Earning Calls mit vollständigem Textlaut.

Das Bild zeigt die Übersichtsseite von The Motley Fool am Beispiel Netflix.
Übersichtsseite am Beispiel Netflix

Einblick in den Premium-Service “Stock Advisor”

Neben den kostenlosen Angeboten bietet The Motley Fool einige Premium-Services mit verschiedenen Ausrichtungen und Preismodellen. Der “Stock Advisor” für 199 USD pro Jahr ist der günstigste der Premium Services und geeignet für Anleger, die eher weniger Volatilität möchten. Im Gegensatz zu z.B. den “Rule Breakers”, wo Unternehmen in der Regel früher empfohlen werden als beim Stock Advisor-Service, weswegen man mitunter auch mit höherer Volatilität umgehen können muss. Die Performance des Stock Advisors wird seit Auflegung mit aktuell 689 % angegeben, im Vergleich dazu hat der S&P 500 146 % zugelegt.

Im Stock-Advisor-Portal

Herzstück des Portals ist das Dashboard. Hier gibt es z.B. ein tägliches Premarket-Briefing und einen Schnellzugang zu den Aktienempfehlungen und Artikeln von The Motley Fool.

Via Motley Fool Live gibt es Zugang zu Live-Streamings des Fool-Teams zu verschiedenen Themen, z.B. der täglichen Morning Show. Besonders empfehlenswert sind auch die Deep Dives, wo ein Unternehmen ausführlich besprochen wird. Alle Sendungen sind nach der Aufzeichnung abrufbar, falls man live nicht teilnehmen kann.

Eines der wichtigsten Features ist aus meiner Sicht die Watchlist. Hier kann man Unternehmen beobachten und nach Wunsch auch danach filtern, ob man sie bereits im Depot hat. Ich nutze diese Funktion, um auf dem Laufenden von meinen Unternehmen zu bleiben, ohne dass ich mir jedes einzelne Unternehmen auf der kostenlosen Seite von fool.com heraussuchen muss. Ist ein Unternehmen auf der Watchlist, gibt es auch automatische E-Mails z.B. bei Sell-Empfehlungen oder Kurssprüngen von mehr als 10 % an einem Tag.

Das Bild zeigt beispielhaft eine Watchlist im Premium-Bereich von The Motley Fool.
Beispielansicht einer Watchlist im Premium-Bereich von The Motley Fool

Der Stock Screener bietet verschiedene Filter- und Sortier-Funktionen, z.B. nach Sektor, Volatilität, Market Cap, Glassdoor-Rating oder Umsatzwachstum.

Auf den Fool Boards hat man die Möglichkeit, sich mit anderen Fool-Premium-Mitgliedern auszutauschen. Es gibt z.B. zu jeder Aktie ein eigenes Board und Boards zu den verschiedensten Investmentthemen und zu privater Natur, so gibt es z.B. auch ein Single-Board.

Im CAPS-Bereich kann man sich selbst daran versuchen, die zukünftige Entwicklung von Aktien vorherzusagen. Oder man nutzt es als Inspirationsquelle, um zu sehen, ob andere Fool-Mitglieder an eine Unter- oder Overperformance gegenüber dem S&P 500 glauben.

Neben dem Login in das Premium-Portal gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich über die Einstellungen verschiedene E-Mails direkt in das elektronische Postfach liefern zu lassen. Am hilfreichsten finde ich hier die automatische Benachrichtigung zu Titeln, die auf der Watchlist gespeichert sind. So hält man sein Depot einfach und schnell im Auge.

Ein Feature, was ich ebenfalls sehr schätze, ist das 10 %-Versprechen, wahlweise direkt im Portal oder per E-Mail-Benachrichtigung. Hier wird man benachrichtigt, wenn sich einer seiner Werte an einem Tag mehr als 10 % nach oben oder unten bewegt hat inklusive Erklärung zu den Hintergründen des Kursausschlags.

Stock Advisor-Empfehlungen, Foundational und Timely Stocks

Über die Jahre haben sich im Stock Advisor-Universum zahlreiche Aktienempfehlungen angesammelt, allein mit hoher oder positiver Überzeugung (“conviction”) bietet der Stock Advisor mehr als 360 Unternehmen, die mithilfe des Stock Screeners nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden können. So kann man aus mehr als 630 Unternehmen wählen, wenn man sich auch die Unternehmen mit Einschätzung neutral oder negativ anschaut.

Um eine Vorauswahl aus dem umfangreichen Stock-Advisor-Universum zu haben, gibt es zwei Listen mit je 10 Aktien, die Foundational Stocks und die Timely Stocks. Daneben gibt es auch noch eine Empfehlungsliste aus 5 ETFs, die jährlich aktualisiert wird.

Die zehn Foundational Stocks (früher “Starter Stocks”) eignen sich aus Sicht der Fools, um jedes Depot zu verstärken oder auch ein neues Depot aufzubauen. Dabei werden die Foundational Stocks vierteljährlich überprüft und ggf. aktualisiert.

Daneben gibt es zehn Timely Stocks (früher: Best Buys), bei denen mindestens alle 2 Wochen neue Empfehlungen ausgesprochen werden, mitunter wird ein Unternehmen mehrfach wieder empfohlen.

Für jede Aktienempfehlung gibt es eine ausführliche Einschätzung der Fools, warum die (Wieder-)Empfehlung zu diesem Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt gegeben wird. Auch im Portal des Stock Advisor wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man mindestens 25 Aktien kaufen und diese für mindestens 5 Jahre halten soll.

Fazit zu „The Motley Fool“

Die Internetseite fool.com bietet ein nahezu unerschöpfliches Universum an Informationen, hauptsächlich zu US-Aktien. Wenn man sich einen Überblick über Investmentprinzipien oder ein bestimmtes Unternehmen oder eine Branche verschaffen will, bietet The Motley Fool kostenfrei umfangreiche Informationen. Besonders interessant ist, dass auf der Seite sowohl positive als auch negative Meinungen nachlesbar sind. Ergänzt durch die Mitschriften der Earning Calls, Podcasts sowie YouTube, ist die Seite aus meiner Sicht sehr wertvoll für jeden, der sich kostenfrei umfassend informieren möchte.

Der Stock Advisor als Premium-Service ist aus meiner Sicht vor allem dann empfehlenswert, wenn man Unterstützung bei der Zusammenstellung und Überwachung seines Portfolios möchte und noch weitergehende, strukturierte Informationen in Form von Watchlist, Stock Screener und natürlich der Video Library sucht. Die Diskussions-Boards bieten zudem eine gute Gelegenheit, falls man Austausch mit Gleichgesinnten sucht, um Einblicke abseits der deutschen Finanzmedien zu bekommen und sich darüber auszutauschen.

3 Gedanken zu „The Motley Fool: Review & Überblick (2022)“

  1. Motley Fool verfügt als Tochterunternehmen über eine hauseigene Vermögensverwaltung Motley Fool Asset Management (MFAM) die ETF´s als Investitionsmöglichkeiten anbietet:

    https://www.mfamfunds.com/our-products.html

    Die Rendite des seit 3 Jahren existierenden Motley Fool 100 Index ETF entspricht ungefähr der des S&P 500 in diesem Zeitraum. Allerdings ist diese niederer als die des Nadsaq 100 – Index der aufgrund der Technologielastigkeit des Portfolios der passende Referenzindex wäre.

    Ansonsten: „Tut mir leid, dass Sie unter der aktuellen Börsensituation leiden, die viele unserer Empfehlungen in den letzten Monaten stark zusetzte.

    Leider ist das eine Realität an der Börse, die sich nicht vermeiden lasst. Langfristig hat unser Ansatz unseren Mitgliedern bisher deutlich mehr Freude als Schmerzen bereitet (Sie können das an der Performance unserer Dienste überprüfen).

    Leider passt unser Service bzw. unsere Mentalität nicht zu jedem Anleger. Melden Sie sich gerne bei unserem Kundendienst, wenn unsere Dienste keinen Mehrwert für Sie bringen, ich bin sicher, es wird eine Lösung gefunden.“

  2. Lese ferner den englischsprachigen Wikipedia-Artikel:

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Motley_Fool

    Wenn Motley Fool am Anfang der 00er Jahre in einer Weise erfolgreich operiert hätte wie es diese heute darstellen so hätten diese ab 2000 nicht 80% von deren Belegschaft entlassen müssen:

    https://www.finanzen.net/eurams/bericht/finanzwebsite-humor-kosten-ratgeber-anlegerpsychologie-anlagestrategie-so-legen-nur-narren-an-1320551

    Ein Musterbeispiel wie man diese Zeit mit einem sinnvoll diversifiziertem Portfolio mit damals hohem Anleihenanteil gut hat überstehen können ist der norwegische Pensionsfonds:

    https://www.nbim.no/en/the-fund/returns/

  3. Wenn Motley Fool beim Stockpicking überwiegend erfolgreich wäre so könnten diese einen Hedgefonds gründen und damit in einfacher Weise mehr an ihren guten Ratschlägen verdienen. Jedoch gelingt es selbst den meisten Hedgefonds und Profiinvestoren nicht längerfristig die Wertentwicklung des S&P 500 zu übetreffen (siehe beispielsweise in dataroma.com). Insofern scheint auch Motley Fool darin jenseits von deren penetrantem Marketinggetöse mit Stockpickingerfolgen aus der langjährigen Rückschau nicht derart erfolgreich zu sein wie es diese laufend anpreisen, siehe hierzu die Bewertungen in amerikanischen Bewertungsportalen. Insofern ist es das Beste die Marktarithmetik sowie das Informationsparadoxon zu nutzen und langjährig passiv zu geringen Kosten in marktbreite große Indizes per ETF zu investieren. Eventuell noch mit gehebelten ETF´s wie den ProShares UltraPro S&P 500 oder den ProShares UltraPro QQQ die seit Auflage 2010 hohe Wertzuwächse jedoch bei extremen Schwankungen erzielten.

Schreibe einen Kommentar