Ein Chart ist zunächst nur eine Linie auf einem Bildschirm. Was ihn für Trader wertvoll macht, ist die Information dahinter: Zu jedem Zeitpunkt zeigt er, wo Angebot und Nachfrage aufeinandergetroffen sind und wer sich durchgesetzt hat. Wer das lesen kann, braucht keine Prognose von außen.
Dieser Artikel führt dich durch das Handwerk der Chartanalyse: welche Charttypen es gibt und wann welcher taugt, was du im Kursverlauf tatsächlich abliest, welche Indikatoren sich lohnen und wie daraus ein konkreter Ein- und Ausstieg wird. Alle Beispiele sind echte Charts, keine Schemazeichnungen. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Ein Klassiker der Chartanalyse ist das Todeskreuz. Wir haben alle 38 Fälle im S&P 500 seit 1950 nachgerechnet und gegen eine Basisrate gestellt, um zu prüfen, was das Signal tatsächlich vorhersagt.
Chartanalyse:
das Wichtigste in 30 Sekunden
- Was sie ist: Das Lesen von Kursverläufen, um Ein- und Ausstiege zu bestimmen. Nicht zu verwechseln mit einer Prognose.
- Was du brauchst: Einen Candlestick-Chart, die passende Zeiteinheit und den Blick für Hoch- und Tiefpunkte. Mehr nicht, um anzufangen.
- Was du abliest: Trendrichtung, Zonen von Angebot und Nachfrage sowie wiederkehrende Formationen.
- Wo die Grenze liegt: Jedes Signal ist eine Wahrscheinlichkeit. Ohne Stopp und Positionsgrößen-Regel nützt die beste Analyse nichts.
Was ist Chartanalyse?
Die Chartanalyse arbeitet mit dem, was der Markt bereits getan hat. Sie fragt nicht, ob ein Unternehmen gut aufgestellt ist, sondern wo Käufer und Verkäufer in der Vergangenheit reagiert haben und wo sie es wahrscheinlich wieder tun.
Die Chartanalyse ist das Auswerten grafisch dargestellter Kurs- und Umsatzverläufe mit dem Ziel, Trends, Unterstützungs- und Widerstandszonen sowie wiederkehrende Formationen zu erkennen und daraus Ein- und Ausstiegspunkte abzuleiten.
Häufig wird Chartanalyse mit technischer Analyse gleichgesetzt. Genau genommen ist die Chartanalyse der visuelle Teil davon, also das Lesen des Charts selbst. Die technische Analyse umfasst zusätzlich rechnerische und statistische Verfahren. Wie belastbar die Methode insgesamt ist und was die Forschung dazu sagt, steht im Beitrag zur technischen Analyse.
Ein Punkt vorweg, der viele Einsteiger Geld kostet: Die Chartanalyse liefert keine Vorhersagen. Sie liefert Wahrscheinlichkeiten und, viel wichtiger, klar definierte Punkte, an denen deine Annahme widerlegt ist. Genau daraus entsteht der Stopp.
Die Charttypen und wann du welchen nutzt
Auf der senkrechten Achse steht der Kurs, auf der waagerechten die Zeit. Wie viel Zeit eine einzelne Einheit abbildet, bestimmt die Zeiteinheit: Im Monatschart steht jede Kerze für einen Monat, im Fünf-Minuten-Chart für fünf Minuten.
Die Wahl der Zeiteinheit folgt deiner Haltedauer, nicht dem Geschmack. Investoren und Swing-Trader arbeiten mit Tages-, Wochen- und Monatscharts. Daytrader gehen vom Vier-Stunden-Chart bis in den Minutenchart hinunter. Welcher Rhythmus zu dir passt, klärt der Beitrag zu Trading-Zeiteinheiten.
Linienchart: der Überblick
Der Linienchart verbindet die Schlusskurse zu einer durchgehenden Linie. Alles andere fällt weg: kein Eröffnungskurs, kein Hoch, kein Tief.

Diese Reduktion ist sein Vorteil und sein Nachteil zugleich. Für den Blick auf einen langfristigen Verlauf ist er unschlagbar aufgeräumt. Für kurzfristige Entscheidungen fehlt ihm die Schwankungsbreite, und damit genau die Information, aus der Einstiege entstehen.
Balkenchart: mehr Information pro Einheit
Der Balkenchart zeigt vier Werte statt einem. Der senkrechte Balken spannt sich zwischen Hoch und Tief, der kleine Strich links markiert die Eröffnung, der rechts den Schlusskurs.
Damit wird die Spanne ablesbar, also wie weit der Markt innerhalb der Einheit gelaufen ist. Das ist ein direkter Hinweis auf die Volatilität und darauf, wie viel Luft ein Stopp braucht.
Candlestick-Chart: der Standard
Der Candlestick-Chart zeigt dieselben vier Werte wie der Balkenchart, macht sie aber sofort erfassbar. Der Körper spannt sich zwischen Eröffnung und Schluss, die dünnen Dochte reichen bis zum Hoch und zum Tief.

Schließt der Kurs unter der Eröffnung, wird der Körper meist rot dargestellt, im umgekehrten Fall grün. Weil das Auge Formen schneller verarbeitet als Zahlen, ist der Candlestick-Chart heute der Standard. Was einzelne Kerzenformen aussagen, vertieft der Beitrag zu Candlestick-Formationen.
Was du im Chart tatsächlich abliest
Ein Chart enthält beliebig viele Details. Nützlich sind davon drei Ebenen, und zwar in dieser Reihenfolge. Wer sie umdreht und mit Formationen beginnt, sieht überall Muster und nirgends den Kontext.
Erstens: die Trendrichtung
Ein Aufwärtstrend besteht aus höheren Hochs und höheren Tiefs, ein Abwärtstrend aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Fehlt beides, liegt eine Seitwärtsphase vor. Diese Definition klingt banal, ist aber die einzige, die sich objektiv prüfen lässt.
Der praktische Wert liegt im Ausschluss. Solange der Trend intakt ist, sind Einstiege gegen ihn statistisch die schlechtere Wahl. Bricht die Struktur, ist deine Annahme widerlegt, und das ist ein Handlungssignal, kein Ärgernis.
Zweitens: Unterstützung und Widerstand
Das sind Kursbereiche, an denen der Markt in der Vergangenheit gedreht oder gestockt hat. Unter dem aktuellen Kurs wirken sie als Unterstützung, darüber als Widerstand. Wird eine Zone durchbrochen, tauschen die beiden häufig die Rollen.

Wichtig ist, diese Bereiche als Zonen zu denken, nicht als exakte Linien. Ein Markt dreht selten auf den Cent. Wer eine Zone zeichnet statt einer Linie, wird von Fehlausbrüchen deutlich seltener aus der Position geworfen.
Drittens: wiederkehrende Formationen
Erst wenn Trend und Zonen stehen, lohnt der Blick auf Muster. Dreiecke, Flaggen und Wimpel deuten meist auf eine Fortsetzung, Kopf-Schulter-Formationen und Doppelböden eher auf eine Umkehr. Eine Übersicht bietet der Beitrag zu Chartmustern.
Ein Muster ist nur so gut wie die Stelle, an der es auftritt. Dieselbe Flagge ist an einer bestätigten Zone ein brauchbares Signal und mitten im Niemandsland ein Zufallsprodukt.
Wie du einen Wimpel im Chart erkennst und ihn von der Flagge unterscheidest, zeigt der Beitrag zum Pennant-Muster an echten Chartbeispielen.
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Die wichtigsten Indikatoren für die Chartanalyse
Indikatoren rechnen aus dem Kursverlauf eine zweite Größe. Sie liefern keine neue Information, sondern verdichten die vorhandene. Deshalb ersetzen sie den Chart nicht, sie ergänzen ihn. Vier reichen für den Anfang völlig aus.
Gleitende Durchschnitte
Ein gleitender Durchschnitt mittelt die Kurse der letzten Perioden und glättet dadurch das Rauschen. Der Simple Moving Average gewichtet alle Werte gleich, der Exponential Moving Average gewichtet die jüngeren stärker und reagiert dadurch schneller.

Der praktische Nutzen liegt weniger im Kreuzen zweier Linien als in der Orientierung: Läuft der Kurs über dem Durchschnitt, ist die Grundrichtung aufwärts. Wie man damit konkret arbeitet, zeigt die Anleitung zum gleitenden Durchschnitt.
Zwei Einstellungen dominieren die Praxis: der GD 50 für die mittlere Frist und der GD 200 für die lange. Welche Signale sich daraus ableiten lassen und wo die Linie in Seitwärtsphasen versagt, steht dort im Detail.
RSI
Der Relative Strength Index ist ein Momentum-Oszillator. Er schwankt zwischen null und hundert und misst, wie kraftvoll die jüngsten Aufwärtsbewegungen gegenüber den Abwärtsbewegungen ausfielen. Die Standardeinstellung umfasst 14 Perioden.

Werte über 70 gelten als überkauft, unter 30 als überverkauft. Der häufigste Fehler ist, das als Verkaufs- oder Kaufsignal zu lesen: In einem starken Trend bleibt der RSI wochenlang im Extrembereich. Aussagekräftiger sind Divergenzen, wenn Kurs und Indikator auseinanderlaufen.
Bollinger-Bänder
Die Bollinger-Bänder legen um einen gleitenden Durchschnitt zwei Bänder im Abstand der Standardabweichung. Sie machen damit die Volatilität sichtbar: Enge Bänder bedeuten Ruhe, weite Bänder Bewegung.

Der nützlichste Moment ist die Verengung. Sie sagt nichts über die Richtung, aber viel über das Timing: Nach einer ruhigen Phase folgt meist eine bewegte. Eine breitere Auswahl bietet die Übersicht der wichtigsten technischen Indikatoren.
Trendlinien
Eine Trendlinie verbindet aufeinanderfolgende Tiefpunkte oder Hochpunkte. Damit sie belastbar ist, sollte sie mindestens drei Punkte berühren. Zwei Punkte lassen sich immer verbinden, das ist noch keine Struktur.
Trendlinien sind das ehrlichste Werkzeug im Werkzeugkasten, weil sie sofort widerlegbar sind. Bricht der Kurs die Linie, war die Annahme falsch. Vertiefend dazu der Beitrag zu Trendlinien-Strategien.
Vom Chart zum Trade: zwei Beispiele
Analyse ohne Ausführungsregel ist Zeitvertreib. Aus dem Chartbild muss immer dreierlei folgen: ein Einstieg, ein Punkt, an dem die Idee widerlegt ist, und ein Ziel. Zwei Beispiele aus unterschiedlichen Märkten.
Silber: Zonen von Angebot und Nachfrage
Im Silber-Future lassen sich Angebots- und Nachfragezonen gut abgrenzen. Interessant sind die Stellen, an denen der Markt zuvor schnell weggelaufen ist, denn dort blieben Aufträge unausgeführt.

Der Einstieg erfolgt beim Rücklauf in die Zone, der Stopp knapp dahinter. Damit ist das Risiko klein und exakt definiert, bevor die Position überhaupt offen ist.
Bitcoin: Ausbruch mit dem Fibo-Cross
Beim Bitcoin nutze ich den Fibo-Cross-Indikator, um Ausbrüche aus der Zone des Indikators in Trendrichtung zu handeln. Die grünen Ellipsen markieren die Einstiege.

Entscheidend ist nicht der Indikator, sondern die Regel dahinter: Gehandelt wird nur in Trendrichtung, und nur wenn das Chance-Risiko-Verhältnis mindestens 1:1,5 beträgt. Ohne diese zweite Bedingung wäre auch ein gutes Signal wertlos.
Womit du Charts analysierst
Zum Anfangen brauchst du keine gekaufte Software. Ein kostenloser Zugang zu einer Chartplattform reicht für alles, was in diesem Artikel steht, und für die ersten Monate Praxis ohnehin.
Wichtiger als der Funktionsumfang sind drei Dinge: saubere Kursdaten, genügend Historie zum Zurückblättern und die Möglichkeit, Zonen und Linien dauerhaft zu speichern. Alles andere ist Komfort. Welche Programme sich wofür eignen und wo die Unterschiede liegen, vergleicht ausführlich der Beitrag zu Trading-Software.
Wer sich Analysen lieber live erklären lässt, findet im HeavytraderZ Erfahrungsbericht eine Einordnung des bekanntesten deutschen Börsen-Livestreams.
Aktuelle Chartanalysen für DAX, Gold und Euro
Gelesenes Wissen setzt sich erst fest, wenn du es an laufenden Märkten nachvollziehst. Wir aktualisieren mehrere Analysen regelmäßig, jeweils mit Chartbild, Marken und der Begründung dahinter.
- DAX: Die DAX-Prognose ordnet Tages- und Wochenchart mit den relevanten Marken ein.
- Gold: Die Goldpreis-Prognose verfolgt Trendstruktur und Zielzonen.
- EUR/USD: Die EUR/USD-Prognose zeigt die Chartanalyse am Devisenmarkt.
- Bitcoin: Die Bitcoin-Prognose überträgt dieselbe Systematik auf den Kryptomarkt.
Der Lerneffekt entsteht durch den Vergleich: Lies die Analyse, bilde dir am Chart eine eigene Meinung und schau erst danach, wie sich der Markt entwickelt hat. Nach ein paar Wochen erkennst du deine eigenen Denkfehler zuverlässiger als jeder Kurs sie dir erklären könnte.
Was die Chartanalyse leistet und was nicht
Die Chartanalyse hat einen schlechten Ruf bei Fundamentalanalysten und einen zu guten bei Einsteigern. Beides führt in die Irre. Sie ist ein Strukturwerkzeug: Sie ordnet den Markt und macht Risiko messbar. Eine Trefferquote garantiert sie nicht.
Häufig liest man, sie beruhe auf der Markteffizienzhypothese. Das ist sachlich falsch und genau verkehrt herum: Die Markteffizienzhypothese besagt, dass sich aus vergangenen Kursen kein Vorteil ziehen lässt, und spricht damit gegen die Chartanalyse. Die Methode stützt sich stattdessen auf die Beobachtung, dass Märkte in Trends laufen und Marktteilnehmer sich wiederholt ähnlich verhalten.
Stärken der Chartanalyse
Diese Punkte sind ihr eigentlicher Nutzen: Sie betreffen alle die Struktur einer Entscheidung, nicht deren Ausgang.
- Definiertes Risiko: Der Stopp ergibt sich aus einer Marke im Chart, nicht aus dem Bauchgefühl.
- Auf jeden Markt anwendbar: Aktien, Devisen, Rohstoffe und Krypto folgen denselben Prinzipien.
- Sofort überprüfbar: Eine gebrochene Zone widerlegt die Annahme unmissverständlich.
- Kein Vorwissen nötig: Es reichen öffentlich sichtbare Kursdaten.
Grenzen der Chartanalyse
Diese Punkte lassen sich nicht wegüben: Sie gehören zur Methode und bleiben auch nach Jahren Erfahrung bestehen.
- Nachrichten schlagen Muster: Eine unerwartete Meldung entwertet jede Formation sofort.
- Auslegungsspielraum: Zwei Trader ziehen dieselbe Trendlinie unterschiedlich.
- Rückschaufehler: Im historischen Chart wirkt jedes Muster eindeutig, in Echtzeit nie.
- Keine Erfolgsgarantie: Ohne Positionsgrößen-Regel nützt die beste Analyse nichts.
Fazit: Chartanalyse ist Handwerk, keine Vorhersage
Wer Charts lesen kann, trifft Entscheidungen mit klaren Grenzen. Er weiß vor dem Einstieg, wo er falsch liegt, und kann das Risiko in Euro beziffern. Dieser Punkt allein rechtfertigt den Aufwand, unabhängig von jeder Trefferquote.
Fang mit dem nackten Candlestick-Chart an. Lerne, Trendrichtung sowie Hoch- und Tiefpunkte zu erkennen, und nimm erst dann einen Indikator dazu. Wer die Reihenfolge umdreht, sammelt Werkzeuge statt Verständnis.
Und behalte im Kopf, was die Chartanalyse nicht kann. Sie sagt dir nicht, was passieren wird. Sie sagt dir, wann du dich geirrt hast, und zwar früh genug, um den Schaden klein zu halten. Genau das ist im Trading mehr wert als jede Prognose.
Häufige Fragen zur Chartanalyse
Was ist Chartanalyse?
Das Auswerten grafisch dargestellter Kursverläufe. Ziel ist es, Trends, Unterstützungs- und Widerstandszonen sowie wiederkehrende Formationen zu erkennen und daraus konkrete Ein- und Ausstiegspunkte abzuleiten.
Wie funktioniert die Chartanalyse?
In drei Schritten, und die Reihenfolge zählt. Zuerst bestimmst du die Trendrichtung über die Abfolge von Hoch- und Tiefpunkten. Dann markierst du Zonen, an denen der Markt zuvor gedreht hat. Erst danach achtest du auf Formationen. Wer mit Mustern beginnt, sieht sie überall und übersieht den Kontext.
Wie kann ich Chartanalyse lernen?
Mit dem nackten Candlestick-Chart und ohne Indikatoren. Übe zuerst, Trends sowie markante Hoch- und Tiefpunkte zu erkennen, und nimm erst dann ein einzelnes Werkzeug dazu. Am schnellsten lernst du, indem du eine eigene Einschätzung notierst und sie später gegen den tatsächlichen Verlauf prüfst.
Welches Programm eignet sich für die Chartanalyse?
Für den Anfang genügt ein kostenloser Zugang zu einer Chartplattform. Wichtiger als der Funktionsumfang sind saubere Kursdaten, ausreichend Historie und die Möglichkeit, Zonen und Linien zu speichern. Einen Vergleich der gängigen Programme findest du in unserer Übersicht zur Trading-Software.
Welcher Charttyp ist der beste?
Für die meisten Anwendungen der Candlestick-Chart. Er zeigt Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss auf einen Blick. Der Linienchart ist nur für den langfristigen Überblick übersichtlicher, verliert dafür aber die Schwankungsbreite, aus der Einstiege entstehen.
Kann die Chartanalyse Kurse vorhersagen?
Nein, und das ist auch nicht ihr Zweck. Sie liefert Wahrscheinlichkeiten und klar definierte Punkte, an denen eine Annahme widerlegt ist. Genau daraus entsteht der Stopp. Eine unerwartete Nachricht kann jedes Chartbild sofort entwerten.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels handelt seit 1978 an den Finanzmärkten und ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er arbeitet als diskretionärer Price-Action-Trader und trifft seine Entscheidungen ausschließlich anhand von Kursverläufen, ohne automatisierte Systeme.
Seinen Schwerpunkt hat er im Devisenhandel, wo er sowohl Majors als auch Minors handelt. Daneben ist er in Futures und Aktienindizes aktiv. Die Charttechnik ist für ihn seit Jahrzehnten das tägliche Handwerkszeug.
Als Übersetzer brachte er Elliott-Wellen-Literatur erstmals ins Deutsche. Heute handelt er nicht mehr nach diesem Ansatz, hält die dahinterliegende Beobachtung wellenförmiger Marktbewegungen aber weiterhin für wertvoll. Über seine Arbeit schreibt er auf kagels-trading.de.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer fachlich geprüft und von Karsten Kagels final geprüft.












