SpaceX zählt zu den weltweit wertvollsten Technologieunternehmen. Mit dem Börsengang an der Nasdaq kannst du die Aktie erstmals als Privatanleger kaufen. Kein Wunder, dass das Interesse riesig ist. Die entscheidenden Fragen sind dabei immer dieselben: Wie kommst du an die Aktie, was ist das Unternehmen wert, und lohnt der Einstieg überhaupt?
Als diskretionärer Trader interessiert mich dabei weniger die Mars-Vision als die nüchterne Frage, ob der Preis stimmt. Du bekommst hier die belastbaren Zahlen aus dem offiziellen Börsenprospekt, die konkreten Wege für DACH-Anleger und eine ehrliche Einordnung, statt dem Hype hinterherzulaufen. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
Das Wichtigste zur SpaceX-Aktie in 30 Sekunden
- Ticker SPCX, WKN A42D4F: Die SpaceX-Aktie notiert seit dem 12. Juni 2026 an der Nasdaq unter dem Kürzel SPCX (ISIN US84615Q1031).
- Starker Börsenstart: Zum Ausgabepreis von 135 Dollar eröffnete die Aktie bei 150, stieg bis 176 und schloss den ersten Tag bei rund 161 Dollar, ein Plus von gut 19 Prozent.
- Bewertung über 2 Billionen Dollar: Schon am ersten Handelstag kletterte die Marktkapitalisierung über die 2-Billionen-Marke, das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt damit jenseits des 100-fachen.
- Starlink trägt, KI belastet: Die Satellitensparte ist der profitable Motor, das xAI-Segment verbrennt dagegen Milliarden.
- Risiken nicht unterschätzen: Dual-Class-Stimmrechte, mögliche Verzögerungen bei Starship und starke Volatilität am ersten Handelstag gehören zur Abwägung.
- Das Wichtigste zu SpaceX auf TradingView.
Was ist SpaceX?
Bevor du über einen Kauf nachdenkst, lohnt der Blick auf das Unternehmen selbst.
SpaceX (Space Exploration Technologies) ist ein US-amerikanisches Raumfahrt- und Satellitenunternehmen von Elon Musk, das mit seinen Falcon- und Starship-Raketen, dem Satelliten-Internet Starlink und einer eigenen KI-Sparte zu den wertvollsten Technologiekonzernen der Welt zählt.
SpaceX ist also längst kein reines Raketenunternehmen mehr. Der Konzern bündelt drei sehr unterschiedliche Geschäfte unter einem Dach, und genau das macht ihn so schwer greifbar:
- Das Raketengeschäft: Mit den wiederverwendbaren Falcon-Raketen und dem in Entwicklung befindlichen Starship dominiert SpaceX den kommerziellen Startmarkt. Das ist die Sparte mit der größten Vision, aber auch dem höchsten Kapitalbedarf.
- Starlink: Das Satelliten-Internet ist der eigentliche Gewinnbringer. Es liefert weltweit Breitband über eine wachsende Satellitenflotte und trägt heute den größten Teil des Umsatzes.
- Die KI-Sparte: Seit der Übernahme von xAI Anfang 2026 gehört auch ein Geschäft für künstliche Intelligenz dazu. Es verbrennt aktuell viel Kapital und ist die größte Wette innerhalb des Konzerns.
Wer die SpaceX-Aktie kauft, kauft also drei Wetten in einem Papier: Raumfahrt, Connectivity und KI. Das ist Chance und Risiko zugleich.
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Wie kannst du die SpaceX-Aktie kaufen?
Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, und die Antwort ist erfreulich einfach, sobald die Aktie notiert. Ab dem ersten Handelstag kannst du die SpaceX-Aktie wie jede andere US-Aktie über deinen Broker handeln, vorausgesetzt, er listet sie.
Welche Wege hast du konkret?
- Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital: Über die Trade Republic Erfahrungen und ähnliche Apps handelst du US-Aktien provisionsarm. Das ist der einfachste Weg für Einsteiger.
- Klassische Broker mit Nasdaq-Zugang: Wenn du gezielt US-Werte tradest, prüfe im Aktien Broker Vergleich, welcher Anbieter dir direkten Zugang zur Nasdaq zu fairen Ordergebühren bietet.
- Erst die Verfügbarkeit prüfen: Nicht jeder Broker listet eine neue Aktie sofort am ersten Tag. Es lohnt sich, das vorab zu klären.
Ein Punkt sorgt regelmäßig für Enttäuschung. Deshalb sage ich es deutlich: Die Aktie vorab zum Ausgabepreis zu zeichnen, ist für die meisten Privatanleger nicht möglich.
Eine Aktie zu zeichnen bedeutet, sie vor dem ersten Handelstag zum Ausgabepreis zu bestellen, was bei großen Börsengängen in der Regel institutionellen Anlegern vorbehalten ist.
Mein praktischer Rat aus Jahrzehnten am Markt: Der erste Handelstag eines stark gehypten Titels ist oft extrem volatil. Wer hier blind die Eröffnung kauft, zahlt nicht selten den höchsten Preis des Tages. Geduld ist meist die günstigere Strategie.
Zeichnen heißt nicht automatisch, Aktien auch zu erhalten
Beim SpaceX-Börsengang durftest du als deutscher Privatanleger erstmals direkt mitzeichnen, etwa über Trade Republic, Degiro oder Revolut. Das ist neu und erfreulich. Es hat aber einen Haken, den du kennen solltest.
Zeichnen und tatsächlich Aktien bekommen sind zwei verschiedene Dinge. Vorgesehen ist zwar eine ungewöhnlich große Privatanleger-Tranche von bis zu 30 Prozent der angebotenen Aktien.
Der Free Float ist der frei handelbare Anteil aller Aktien, der nicht fest bei Gründern oder Großinvestoren liegt. Bei SpaceX liegt er bei nur rund fünf Prozent.
Genau diese Überzeichnung ist beim SpaceX-IPO eingetreten. Die Nachfrage soll sich auf rund 150 Milliarden Dollar summiert haben, etwa das Doppelte des angepeilten Emissionsvolumens von 75 Milliarden. Das Orderbuch der institutionellen Investoren schloss am 10. Juni nach US-Börsenschluss, danach legen die Konsortialbanken die Zuteilungen fest. Im Klartext: Deine Zuteilung hängt von dieser Übernachfrage ab. Du bekommst am Ende vielleicht deutlich weniger Aktien als gewollt, oder gar keine. Plane diese Unsicherheit von Anfang an ein.
13 Trading-Indikatoren, die du kennen musst

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Welche indirekten Wege gibt es, in SpaceX zu investieren?
Vielleicht willst du dein Risiko über einen Fonds streuen, statt die Einzelaktie zu kaufen. Es gibt indirekte Wege, in SpaceX zu investieren, aber jeder hat einen Haken.
Einige börsengehandelte Fonds halten bereits Anteile an SpaceX über Sondervehikel. Der ERShares Private-Public Crossover ETF (XOVR) etwa bietet Zugang zu Unternehmen in der Spätphase vor dem Börsengang und hält auch SpaceX-Anteile. Daneben gilt die börsennotierte EchoStar als eine Art SpaceX-Stellvertreter, weil sie eine direkte Beteiligung hält. Der Nachteil bei jedem dieser Wege: Du kaufst nicht SpaceX, sondern einen Korb oder einen Stellvertreter, dessen Kurs auch von ganz anderen Faktoren abhängt.
Und dann gibt es die Pre-IPO-Angebote, vor denen ich ausdrücklich warne.
Pre-IPO-Handel bezeichnet Wetten auf einen künftigen Börsenkurs vor der eigentlichen Notierung, meist über CFDs oder tokenisierte Produkte, ohne dass dabei echte Aktien den Besitzer wechseln.
Hier kaufst du eine Wette, keine Beteiligung. Du erhältst keine Zuteilung und kein echtes Aktienrecht. Bei vielen dieser CFD-Anbieter verlieren je nach Plattform zwischen 74 und 89 Prozent der Privatanlegerkonten Geld. Als Trader, der mit echten Instrumenten arbeitet, ist das für mich kein Investment, sondern ein Glücksspiel mit schlechten Quoten.
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Wie wird die SpaceX-Aktie bewertet?
SpaceX legte den Ausgabepreis am 11. Juni 2026 auf 135 US-Dollar je Aktie fest. Über den Verkauf von rund 555 Millionen Aktien brachte das einen Erlös von etwa 75 Milliarden Dollar und entsprach einer Bewertung von rund 1,75 Billionen Dollar. Am ersten Handelstag, dem 12. Juni, eröffnete die Aktie bei 150 Dollar, stieg bis auf 176,52 Dollar und schloss bei 160,95 Dollar, ein Plus von gut 19 Prozent. Damit kletterte die Marktkapitalisierung über 2 Billionen Dollar, und SpaceX zählte schon am ersten Tag zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt.
SpaceX Finanzdaten auf TradingView
Zur Einordnung: Ein etabliertes Tech-Unternehmen wird oft mit dem fünf- bis fünfzehnfachen Umsatz bewertet. Zum Ausgabepreis war das rund das 94-fache, nach dem Kurssprung am ersten Tag über das 100-fache. Der Markt preist hier also Wachstum ein, das noch gar nicht existiert. Die folgende Grafik stellt das Verhältnis und die Zahlen dahinter gegenüber:

Die Zahlen aus dem offiziellen Börsenprospekt (S-1) bei der SEC zeigen das Spannungsfeld. Sie beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2025:
- Umsatz 2025: 18,7 Mrd. Dollar, ein Plus von rund 33 Prozent gegenüber den 14,1 Mrd. aus 2024. Das Wachstum ist real und stark.
- Nettoverlust 2025: 4,9 Mrd. Dollar, dazu ein kumuliertes Defizit von 41,3 Mrd. Dollar zum 31. März 2026. Unter dem Strich verdient das Unternehmen kein Geld.
- Starlink trägt das Geschäft: Die Connectivity-Sparte brachte 11,4 Mrd. Dollar Umsatz, rund 61 Prozent des Konzernumsatzes, bei 10,3 Millionen Abonnenten.
- KI verbrennt Kapital: Das xAI-Segment verlor 2025 allein 6,355 Mrd. Dollar. Starlinks Gewinne subventionieren faktisch die KI-Ambitionen.
Ein Detail aus dem Prospekt geht in den Schlagzeilen oft unter, ist aber entscheidend: Der durchschnittliche Umsatz pro Starlink-Nutzer ist von 91 Dollar im Monat (2024) auf 81 Dollar (2025) und zuletzt auf 66 Dollar im ersten Quartal 2026 gefallen. Das Wachstum kommt also über die Masse, während die Marge pro Kunde schrumpft. Bei einem KUV über 100 ist genau diese Richtung entscheidend, nicht die Schlagzeilen-Umsatzzahl. Eine charttechnische Einordnung des künftigen Kursverlaufs findest du in unserer SpaceX Prognose.
Eine Kuriosität am Rande für Krypto-affine Trader: SpaceX hält laut Prospekt 18.712 Bitcoin mit einem Zeitwert von 1,29 Milliarden Dollar zum 31. März 2026. Wie sich der Kurs der Kryptowährung entwickeln könnte, ordnen wir laufend in unserer Bitcoin Prognose ein.
Der SpaceX-Börsengang 2026
Hinweis: Der Börsengang wurde am 12. Juni 2026 vollzogen. Die Eckdaten dieses Abschnitts sind seit der Erstnotiz bestätigt.
Das SpaceX IPO war der Börsengang von Space Exploration Technologies an der Nasdaq unter dem Ticker SPCX am 12. Juni 2026, bei dem das Unternehmen rund 75 Milliarden US-Dollar einsammelte und mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar je Aktie eine Bewertung von rund 1,75 Billionen Dollar erreichte.
Der SpaceX IPO auf TradingView
Der Zeitplan war eng getaktet. SpaceX hat ihn zuletzt sogar nach vorn gezogen, weil die US-Börsenaufsicht SEC ihre Prüfung schneller abgeschlossen hatte als erwartet.

Vier Stationen solltest du dir merken. Am 20. Mai 2026 erschien der Börsenprospekt, das S-1, mit den ersten echten Zahlen. Am 4. Juni startete die Roadshow, die Vermarktungsphase bei den großen Investoren. Am 11. Juni wurde der Ausgabepreis festgelegt, und am 12. Juni folgte der erste Handelstag.
Eine Roadshow ist die Vermarktungsphase vor einem Börsengang, in der das Unternehmen institutionellen Investoren das Angebot vorstellt, bevor der endgültige Ausgabepreis festgelegt wird.
Ein wichtiger Punkt: Im S-1 war die Preisspanne noch leer. Der konkrete Preis pro Aktie entstand erst in der Roadshow auf Basis der Nachfrage. Wann die Nasdaq und die übrigen US-Börsen regulär öffnen, kannst du in unserem Überblick zu den Handelszeiten der US-Session nachlesen. Laut der Berichterstattung von tagesschau und Reuters wurde dieser Zeitplan eingehalten.
Welche Risiken bestehen bei der SpaceX-Aktie?
Kein ehrlicher Artikel ohne die Risiken. Ich liste sie ohne Beschönigung auf, denn genau hier trennt sich der nüchterne Trader vom Hype-getriebenen Käufer.
- Die Rekordbewertung: Ein KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) über 100 bei gleichzeitig hohen Verlusten lässt kaum Sicherheitsmarge. Enttäuscht das Wachstum auch nur leicht, kann der Kurs schnell und hart korrigieren.
- Kaum Mitsprache: Als Aktionär hast du faktisch keine Kontrolle. Elon Musk entscheidet allein über die strategische Richtung.
Eine Dual-Class-Aktienstruktur ist eine Aktiengattung mit unterschiedlichen Stimmrechten, durch die Gründer wie Elon Musk trotz Börsengang die Stimmmehrheit behalten, im Fall SpaceX rund 82 Prozent nach dem Börsengang.
- Die Lock-up-Frist: Nach dem Börsengang dürfen Altaktionäre ihre Anteile eine Zeit lang nicht verkaufen. Läuft diese Frist aus, kann zusätzliches Angebot auf den Kurs drücken.
Eine Lock-up-Frist ist ein Zeitraum nach dem Börsengang, meist 90 bis 180 Tage, in dem Altaktionäre ihre Anteile nicht verkaufen dürfen.
- Hohe Volatilität: Bei einem so beachteten Titel sind starke Schwankungen auch in den ersten Wochen die Regel. Ein Kurs deutlich unter dem Ausgabepreis ist gut möglich.
- Klumpenrisiko Musk: Schon die Ankündigung neuer Aktienausgaben ließ die Tesla-Aktie Anfang Juni um rund 5 Prozent fallen. Die Musk-treue Anlegerbasis verteilt sich auf mehrere Unternehmen, und das kann beide Seiten belasten.
Die häufigsten Fehler beim Kauf der SpaceX-Aktie
Aus jahrzehntelanger Erfahrung kenne ich die immer gleichen Stolperfallen. Sie haben weniger mit der Aktie selbst zu tun als mit dem Verhalten rundherum. Diese fünf kosten Privatanleger am häufigsten Geld:
Nur auf die Schlagzeile kaufen: „Größter Börsengang der Geschichte” ist kein Kaufgrund. Wer die Bewertung von über dem 100-fachen Umsatz ausblendet, kauft Stimmung statt Substanz.
Blind die Eröffnung kaufen: Am ersten Handelstag ist die Spanne zwischen Hoch und Tief oft riesig. Wer zur Eröffnung in den Hype hineinkauft, erwischt nicht selten das Tageshoch und sitzt danach im Minus.
Zeichnung mit Zuteilung verwechseln: Eine Order über Trade Republic, Degiro oder Revolut ist ein Zeichnungswunsch, keine Garantie. Bei massiver Überzeichnung bekommst du am Ende weniger Stücke als gewollt, manchmal gar keine.
Auf Rabatt-Angebote vor dem IPO hereinfallen: Wer dir SpaceX-Anteile angeblich 30 Prozent unter Marktwert schon vor dem Börsengang verkauft, bietet meist ein undurchsichtiges Vehikel oder eine CFD-Wette an, keine echte Aktie. Da bleibe ich konsequent fern.
Die Position zu groß wählen: Ein hochvolatiler Neuwert sollte nicht mit einem großen Depotanteil gewichtet werden. Wer sich übernimmt, gerät bei der ersten harten Korrektur unter Druck.
Fazit: Faszinierendes Unternehmen, sportliche Bewertung
Ich finde SpaceX als Unternehmen beeindruckend, und Starlink ist ein echter Gewinnbringer mit gewaltigem Wachstum. Aber als Trader trenne ich die Begeisterung für die Technik von der Frage nach dem richtigen Einstiegspreis. Eine Bewertung über dem 90-fachen Umsatz bei einem Konzern, der unter dem Strich Milliarden verliert, lässt mir schlicht keine Sicherheitsmarge.
Der erste Handelstag bestätigte das Muster: Die Aktie eröffnete bei 150 Dollar, schoss bis 176 und schloss bei rund 161. Wer die Eröffnung oder gar das Tageshoch kaufte, lag am Abend bereits im Minus. Genau diese Spanne ist der Grund, warum ich bei Neuemissionen lieber eine klare Struktur abwarte, statt dem ersten Tag hinterherzulaufen.
Häufige Fragen zur SpaceX-Aktie
Wie heißt die SpaceX-Aktie und welche WKN hat sie?
Die SpaceX-Aktie ist in Deutschland unter der WKN A42D4F und der ISIN US84615Q1031 gelistet, der Ticker an der Nasdaq lautet SPCX. Sie wird seit dem 12. Juni 2026 gehandelt.
Ist SpaceX schon an der Börse?
Ja. Seit dem 12. Juni 2026 ist SpaceX an der Nasdaq notiert. Zuvor war das Unternehmen privat, erst mit der Erstnotiz wurden die Anteile öffentlich handelbar.
Wo kann ich die SpaceX-Aktie kaufen?
Vor dem Börsengang konntest du die Aktie über Trade Republic, Degiro oder Revolut zeichnen. Seit dem ersten Handelstag am 12. Juni 2026 handelst du sie an der Nasdaq über jeden Broker mit US-Marktzugang, etwa Scalable Capital oder Interactive Brokers.
Bekomme ich bei Trade Republic eine Zuteilung zum IPO-Preis?
Teilweise, und SpaceX ist hier sogar eine Ausnahme. Anders als bei den meisten Börsengängen ist eine ungewöhnlich große Privatanleger-Tranche von bis zu 30 Prozent vorgesehen, und Neobroker wie Trade Republic, Degiro oder Revolut sind als Vertriebspartner für die Zeichnung zugelassen. Eine Zeichnung ist aber keine Garantie auf Aktien: Weil die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt, fällt deine Zuteilung wahrscheinlich klein aus oder bleibt ganz aus. Ab dem ersten Handelstag kaufst du SPCX dann ohne Zuteilungslotterie zum Marktpreis über jeden Broker mit US-Zugang.
Lohnt sich die SpaceX-Aktie für Trader?
Das hängt stark vom Anlagehorizont ab. Für aktive Trader kann die hohe Volatilität nach dem Börsengang Chancen bieten. Für längerfristig orientierte Anleger überwiegt dagegen das Risiko aus der Rekordbewertung von mehr als 2 Billionen Dollar bei gleichzeitigen Milliardenverlusten.
Welche Bank begleitet das SpaceX IPO?
Den Börsengang führt laut Berichten Goldman Sachs als Konsortialführer an, begleitet von rund 21 weiteren Banken. Das unterstreicht die Größe des geplanten IPOs.
Was kostet die SpaceX-Aktie?
Der Ausgabepreis lag bei 135 US-Dollar je Aktie. Am ersten Handelstag, dem 12. Juni 2026, eröffnete die Aktie bei 150 Dollar und schloss bei rund 161 Dollar. Den tagesaktuellen Kurs findest du bei deinem Broker oder auf TradingView.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und Hauptautor auf kagels-trading.de. Mehr über ihn erfährst du auf seiner Autorenseite.
Als diskretionärer Price-Action-Trader seit 1978 handelt er Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ende der 1980er übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche und war über 17 Jahre der deutsche Repräsentant von Joe Ross, dessen zehn Trading-Bücher er übersetzte und verlegte. Bei Interactive Brokers ist er seit 1996 Kunde.
Bei Börsengängen und stark gehypten Titeln bringt er die Perspektive eines erfahrenen Marktteilnehmers ein, der eine Rekordbewertung kritisch von außen prüft, statt der Euphorie zu folgen. Genau diese Einordnung zwischen technischer Faszination und nüchterner Risikobetrachtung macht seine Analyse zur SpaceX-Aktie aus.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.







