DAX-Index Price Action Trend Analyse mit Tradingplan

Trend Analyse DAX-Index Future Wochenchart
Das Ergebnis der Price Action Trend Analyse für den DAX-Index (Future)  in der aktuellen Handelswoche ist long (noch).

Die Trend Analyse des DAX-Index wurde anhand des Wochencharts mit der bewährten Price Action Methode durchgeführt. Als Chart wurde der Bar-Chart (Kursstab OHLC) verwendet. Alternativ kann auch der Candlestick-Chart (Kerzen) verwendet werden.

Auf die technische Analyse mit ihren Indikatoren (zB. MACD, RSI, Stochastik) und auf die Fundamentalanalyse wurde hierbei bewusst verzichtet. Die Price Action Trend Analyse kommt auch ohne diese Hilfsmittel aus.

Price Action Trend Analyse des DAX-Future

Für unsere Price Action Trend Analyse des DAX-Index betrachten wir die vergangenen Handelswochen bis rückwirkend zu einem finalen Tief oder einem finalen Hoch.

Wir beginnen bei dem finalen Tief im Februar 2016 und verbinden mit einer einfachen Trendlinie die tiefsten Tiefs (tT) und die höchsten Hochs (hH) der einzelnen Kursstäbe.

Nach einem finalen Tief im Februar 2016 kommt es durch eine Korrektur im März 2016 zu einem Kursstab mit einem höheren Tief und einem höheren Hoch (hH1).

Im April 2016 kommt es nach einer erneuten Korrektur zu einem weiteren Kursstab mit einem höheren Tief und einem höheren Hoch (hH2). Wir verbinden die beiden höheren Hochs (hH1 und hH2) mit einer Trendlinie.

Im Juni 2016 kommt es nach einer Korrektur mit hoher Volatilität zu einem tieferen Tief (tT1). Wir verbinden das finale Tief mit dem tiefsten Tief (tT1) mit einer Trendlinie.

Ab dem tiefsten Tief (tT1) beginnen die Kurse für 8 Wochen zu steigen (höhere Hochs und höhere Tiefs). Durch eine Korrektur im August 2016 kommt es zu einem höheren Hoch (hH3). Wir verbinden das höhere Hoch (hH2) durch eine Trendlinie mit dem höheren Hoch (hH3).

Gegen Ende einer folgenden (17-wöchigen) Seitwärtsbewegung, die durch Wechselstäbe gut zu erkennen ist, kommt es zu einem höheren Hoch (hH4) und danach zu einem tieferen Tief tT2). Wir verbinden die höheren Hochs (hH3) und (hH4) mit einer Trennlinie.

Zwei Wochen später können wir auch das tiefere Tief (tT1) mit dem tieferen Tief (tT2) verbinden.

Nach dem tieferen Tief (tT3) brechen die Kurse unter hoher Volatilität aus der Seitwärtsbewegung nach oben aus und der Aufwärtstrend setzt sich fort.

In den folgenden Wochen nimmt die durchschnittliche Volatilität ab und es kommt in kurzer Abfolge zu höheren Hochs (hH5 bis hH11) und zu tieferen Tiefs (tT4 bis tT7).
Wir verbinden alle höheren Hochs und tieferen Tiefs mit einer Trendlinie.

Durch den Innenstab (tieferes Hoch und höheres Tief) aus der vergangenen Woche, haben wir aktuell ein potenziell höheres Hoch (hH12) und ein tieferes Tief (tT8). Wir verbinden die höheren Hochs (hH11 und hH12) und die tieferen Tiefs (tT7 und tT8).

Das Verbinden der höchsten Hochs und der tiefsten Tiefs zeigt uns zuverlässig den übergeordneten Trend an. Zusätzlich können wir sehen, ob und wie sich die Volatilität verändert.

Tradingplan

Im aktuellen Betrachtungszeitraum unserer Price Action Trend Analyse für den DAX-Index sehen wir steigende Trendlinien. Aufgrund dieser Tatsache und das sich zusätzlich die Kurse über dem Allzeithoch aus dem Jahr 2015 befinden, definieren wir für uns einen übergeordneten Long Trend im Future für den DAX-Index.

Wir sehen aber auch eine Zunahme an höheren Hochs und tieferen Tiefs in einer kürzeren Zeitspanne. Gleichzeitig werden wir die Tatsache einer abnehmenden Volatilität (kleinere Kursstäbe) am Allzeithoch in unserem Tradingplan berücksichtigen.

In unserem Tradingplan für die nächste Handelswoche legen wir fest, dass wir im Future für den DAX-Index nur Long-Signale handeln werden (übergeordnete Trendrichtung), solange sich die Kurse über dem Hoch aus dem Jahr 2015 befinden.

Fallen die Kurse unter dieses Hoch werden wir nach Short-Signalen mit kleinen Stopps Ausschau halten.

Wir beobachten für einen risikoarmen Einstieg die Kursentwicklung auf dem Tageschart und Intraday. Beim Intradayhandel beobachten wir den 60 min Chart als kleinste Zeiteinheit.

Der Einstieg, das StoppLoss und das Management in diese übergeordnete Trendrichtung erfolgen nach den Regeln vom Turbo Trend Signal.

Eine interessante Leseprobe zum eBook „Turbo Trend Signal“ können Sie hier weiterlesen.

Sie haben Fragen zum Beitrag oder zum Turbo Trend Signal und die Integrierung in Ihre Handelsmethode? Dann fragen Sie uns!

Ihr Coach für konservatives Trading
André Gitschenko

Danke für das Teilen!
Klicke hier, um einen Kommentar zu hinterlassen 0 Kommentare

Hinterlassen Sie eine Antwort

Kagels Trading GmbH hat 4,90 von 5 Sterne | 11 Bewertungen auf ProvenExpert.com