Zum Monats- und Quartalswechsel ist EUR/USD unter den Vormonat gefallen und steuert auf zwei wichtige Unterstützungen zu. Genau diese Marken findest du hier: die EUR/USD Prognose für heute aus den aktuellen Charts von Karsten Kagels, dazu die Jahresprognosen bis 2030, die Dollar-Sicht auf den Kurs und die Erwartungen der großen Banken.
Die Analyse geht Top-Down vom Quartals- bis in den 4-Stunden-Chart. Oben steht immer der Chart, in dem gerade die wichtigste Bewegung läuft. Ergänzt wird das um die Zinsentscheide von EZB und Fed, denn EUR/USD ist mit rund 1,97 Billionen US-Dollar Tagesumsatz über alle Devisengeschäfte das meistgehandelte Währungspaar der Welt. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
EUR/USD Prognose aktuell in 30 Sekunden
- EUR/USD Prognose heute: Der Kurs notiert bei 1,1284 (Stand 01.10.2026, 12:24 Uhr) und damit unter dem Vormonat und dem Vorquartal. Auf Monats- und Quartalsbasis läuft ein Abwärtstrend.
- Wichtigste Unterstützung: das Cluster aus den Hochs von 2023 und 2024 bei 1,1276 und 1,1214. Das Hoch 2023 wird gerade getestet, das Tagestief lag bei 1,1265. Fällt das Cluster, könnte es deutlich weiter abwärts gehen, bis zur 50-Prozent-Korrektur bei 1,1130.
- Widerstände: das Junitief bei 1,1325, das Hoch 2022 bei 1,1492 und die weiße Widerstandslinie mit dem Jahreshoch 2026 bei 1,2083.
- Langfristige EUR/USD Prognose 2030: Im Quartalschart ist ein Trendkanal seit dem Tief 2022 hinterlegt. Für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend muss das Hoch 2026 bei 1,2083 überschritten werden.
EUR/USD Prognose für heute: Kurs unter Vormonat und Vorquartal
Update der EUR/USD-Prognose: 01.10.2026, 12:24 Uhr, EUR/USD bei 1,1284 (FXCM)
Zum Monats- und Quartalswechsel notiert EUR/USD bereits unter dem Vormonat und auch unter dem Vorquartal. Auf Monatsbasis wie auf Quartalsbasis ist das Währungspaar damit im Abwärtstrend. Der Oktober eröffnete bei 1,1329 und erreichte bisher ein Tief von 1,1265.
Alle Charts auf dieser Seite stammen von Karsten Kagels und beruhen auf FXCM-Kursen. Sie wurden am 01.10.2026 nacheinander zwischen 11:46 und 12:24 Uhr MESZ exportiert, die Bildkurse unterscheiden sich deshalb um bis zu rund 20 Pips. Text und Tabellen verwenden den letzten Stand von 12:24 Uhr bei 1,1284. Das Etikett „2023High“ bei 1,1492 steht in den Charts für das Hoch 2022.

Auffällig ist die eingezeichnete langfristige Abwärtstrendlinie. Grundsätzlich kann deshalb von einem weiter fallenden EUR/USD ausgegangen werden. Darüber liegen das Junitief bei 1,1325 und das Hoch 2022 bei 1,1492 als nächste Widerstände.
Allerdings kann der Markt in Kürze zwei wichtige Unterstützungen erreichen. Das sind das Hoch des Jahres 2023 bei 1,1276 und das Hoch des Jahres 2024 bei 1,1214. Beide sind im Chart als gestrichelte gelbe Linien eingezeichnet. Das Hoch 2023 hat der Kurs mit 1,1265 bereits kurz unterschritten und steht wieder knapp darüber bei 1,1284. Bis zum Hoch 2024 sind es 70 Pips.
Quartalschart: die weiße Widerstandslinie
Zum Quartalsstart fällt die weiße diagonale Widerstandslinie auf. Sie markiert einen langfristigen Widerstand und kennzeichnet in etwa auch das Jahreshoch 2026 bei 1,2083. Die Kursspitze ragte im Januar kurz über die Linie, seitdem ist EUR/USD im Quartalschart deutlich zurückgefallen.

Wichtig ist, dass das Unterstützungscluster im Bereich der Vorjahreshochs nicht unterschritten wird. Es reicht von 1,1214 bis 1,1276. Fällt EUR/USD darunter, könnte es deutlich weiter abwärts gehen.
Unter 1,12 folgen zwar noch einige Jahreshochs als Stützung. Das Chartbild wird dann aber deutlich schwächer.
Marken für heute und diese Woche, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1391 | Marke „6M“ | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1284 | Kurs 12:24 Uhr | |
| 1,1276 | Hoch 2023 | im Test |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
| 1,1130 | Fibonacci 50 % | Unterstützung |
EUR/USD im 4-Stunden-Chart: Abwärtstrend, zwei Stützungen in Reichweite
Im 4-Stunden-Chart ist der Abwärtstrend klar zu sehen. Die rote Abwärtstrendlinie markiert ihn. EUR/USD ist durch das Cluster aus der Marke 1,1391 (im Chart „6M“), Julitief bei 1,1353 und Junitief bei 1,1325 gefallen. Um 11:50 Uhr stand er im 4-Stunden-Chart bei 1,1286, zuletzt um 12:24 Uhr bei 1,1284.

Die zwei nächsten wichtigen Stützungslevel sind nicht mehr allzu weit entfernt. Das Hoch 2023 bei 1,1276 wird bereits getestet, heute mit einem Tief von 1,1265. Das Hoch 2024 bei 1,1214 liegt 70 Pips unter dem Kurs.
Marken im 4-Stunden-Chart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1391 | Marke „6M“ | Widerstand |
| 1,1353 | Julitief 2026 | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1284 | Kurs 12:24 Uhr | |
| 1,1276 | Hoch 2023 | im Test |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
EUR/USD im Tageschart: Abwärtstrend unter den gleitenden Durchschnitten
Im Tageschart bewegt sich EUR/USD unter den vier wichtigen gleitenden Durchschnitten in einem Abwärtstrend. Heute eröffnete der Kurs bei 1,1329, erreichte ein Hoch von 1,1337 und ein Tief von 1,1265 und stand um 12:24 Uhr bei 1,1284. Die vier gleitenden Durchschnitte sind im Chart eingezeichnet: 20 Tage blau, 50 Tage rot, 100 Tage gelb, 200 Tage orange.

Der Tageschart zeigt die Kursentwicklung komprimierter. Gut zu sehen ist der Rückgang seit Mitte September durch alle drei Tiefs des Clusters bis an das Hoch 2023 bei 1,1276, das heute mit 1,1265 kurz unterschritten wurde.
Alle vier gleitenden Durchschnitte liegen deutlich über dem Kurs. Am nächsten ist der Durchschnitt über 20 Tage bei 1,1480, knapp 200 Pips höher. Er zeigt deutlich nach unten und liegt inzwischen unter den Durchschnitten über 100 Tage (1,1516) und 50 Tage (1,1529). Ganz oben verläuft der Durchschnitt über 200 Tage bei 1,1611.
Marken im Tageschart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1611 | Durchschnitt 200 Tage | Widerstand |
| 1,1529 | Durchschnitt 50 Tage | Widerstand |
| 1,1516 | Durchschnitt 100 Tage | Widerstand |
| 1,1480 | Durchschnitt 20 Tage | Widerstand |
| 1,1391 | Marke „6M“ | Widerstand |
| 1,1353 | Julitief 2026 | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1284 | Kurs 12:24 Uhr | |
| 1,1276 | Hoch 2023 | im Test |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
EUR/USD Termine: Wirtschaftskalender für die nächsten Tage
Termine bewegen EUR/USD oft stärker als jede Chartmarke. Vor allem die Zinsentscheide von EZB und Fed, die US-Arbeitsmarktdaten und die Inflationszahlen können den Kurs an einem Tag durch mehrere der Marken oben schieben.
Die Börsentermine für die nächsten Tage
Quelle: investing.com
EUR/USD Kurs aktuell: Live Chart & Daten
Dollar Euro Kurs Prognose: Wird der Dollar steigen oder fallen?
Der Dollar Euro Kurs ist der Kehrwert von EUR/USD: Er zeigt, wie viele Euro ein US-Dollar kostet, und ergibt sich aus 1 geteilt durch den EUR/USD-Kurs.
Steigt EUR/USD, wird der Dollar billiger. Fällt EUR/USD, wird er teurer. Bei einem Kurs von 1,13 kostet ein US-Dollar zum Beispiel rund 0,885 Euro. Jede Kursmarke dieser Seite lässt sich so in die Dollar-Sicht übersetzen. Die Tabelle zeigt die Marken, an denen sich die Richtung entscheidet.
| Marke | EUR/USD | 1 US-Dollar in Euro |
|---|---|---|
| Jahreshoch 2026 (Januar) | 1,2083 | 0,8276 |
| Jahreshoch 2025 (September) | 1,1918 | 0,8391 |
| Hoch 2022 | 1,1492 | 0,8702 |
| Marke „6M“ | 1,1391 | 0,8779 |
| Julitief 2026 | 1,1353 | 0,8808 |
| Junitief 2026, untere Rangegrenze | 1,1325 | 0,8830 |
| Hoch 2023 | 1,1276 | 0,8868 |
| Hoch 2024 | 1,1214 | 0,8917 |
| 50-Prozent-Korrektur 2025/2026 | 1,1130 | 0,8985 |
| Jahrestief 2025 (Januar) | 1,0177 | 0,9826 |
| Parität | 1,0000 | 1,0000 |
| Jahrestief 2022 (September) | 0,9535 | 1,0488 |
Unterhalb des gebrochenen Clusters über 1,1320 bleibt das Chartbild zugunsten des Dollars. Am 01.10. ist EUR/USD unter das Junitief bei 1,1325 gefallen, ein Dollar kostet damit mehr als 0,883 Euro. Ein Wochenschluss unter 1,1325 würde den Bruch der bisherigen Seitwärtsrange seit Juni 2025 bestätigen. Das Cluster aus den Hochs von 2023 und 2024 bei 1,1276 und 1,1214 könnte den Rückgang auffangen. Fällt es, stiege der Dollar über 0,89 Euro. Rückenwind liefert der Zinsvorsprung von 1,25 bis 1,50 Prozentpunkten: Die Fed beschloss am 16. September 2026 eine Anhebung ihrer Zielspanne auf 3,75 bis 4,00 Prozent, wirksam ab 17. September, der Einlagensatz der EZB liegt seit dem 16. September bei 2,50 Prozent.
Ein deutliches Signal für Dollar-Schwäche wäre ein Ausbruch über das Jahreshoch 2025 bei 1,1918. Ein Dollar fiele dann unter 0,84 Euro, und ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich öffnen. Zwischenzeitliche Rückgänge des Dollars sind auch darunter jederzeit möglich. Die Banken rechnen im Schnitt mit einer leichten Dollar-Schwäche: Der Mittelwert ihrer Sechs-Monats-Prognosen liegt bei 1,16, also rund 0,862 Euro je Dollar.
Eine Garantie liefert keine der beiden Richtungen. Solange EUR/USD zwischen 1,1214 und 1,1918 bleibt, liegt der Dollar Euro Kurs in einer Spanne von rund 0,84 bis 0,89 Euro. Für Trader zählt deshalb weniger die Richtung als die Reaktion an den Rändern der Range.
EUR/USD Prognose 2026: Ausblick & Kursziele
2026 entscheidet vor allem der Zinsabstand zwischen den USA und dem Euroraum. Die Fed hob ihre Zielspanne am 16. September auf 3,75 bis 4,00 Prozent an, wirksam ab 17. September. Die EZB hatte den Einlagensatz am 10. September auf 2,50 Prozent erhöht, gültig seit 16. September. Der Vorsprung des Dollars liegt damit bei 1,25 bis 1,50 Prozentpunkten.
Der Dot Plot der Fed zeigt für Ende 2026 einen Zinsmedian von 4,1 Prozent. Die Mehrheit der Fed-Mitglieder erwartet damit bis Jahresende mindestens einen weiteren Zinsschritt. Das ist eine Projektion, kein Beschluss, stützt aber den Dollar. Seit Juni 2025 lief EUR/USD in einer Seitwärtsphase zwischen rund 1,13 und 1,19. Zum Monatswechsel Oktober ist der Kurs unter deren untere Grenze am Junitief bei 1,1325 gefallen.
Neue Impulse liefern die nächsten Zinsentscheide und die US-Arbeitsmarktdaten. Bestätigt ein Wochenschluss unter 1,1325 den Bruch, rücken die Hochs von 2023 und 2024 bei 1,1276 und 1,1214 in den Mittelpunkt. Erst über 1,19 würde sich das Bild für den Euro wieder aufhellen.
EUR/USD Prognose der Banken: Deutsche Bank, Commerzbank und Co.
Elf große Banken erwarten EUR/USD in sechs Monaten im Schnitt bei 1,16. Das zeigt die Bloomberg-Umfrage, die das Währungsbulletin der Deutschen Bank mit Stand 23.09.2026 ausweist. Die Spanne reicht von 1,10 bei der Royal Bank of Canada bis 1,19 bei der Deutschen Bank und der SEB.
| Bank | EUR/USD in 6 Monaten | 1 US-Dollar in Euro |
|---|---|---|
| Deutsche Bank | 1,19 | 0,840 |
| SEB | 1,19 | 0,840 |
| LBBW | 1,18 | 0,847 |
| ING | 1,18 | 0,847 |
| Santander | 1,18 | 0,847 |
| BNP Paribas | 1,17 | 0,855 |
| Commerzbank | 1,16 | 0,862 |
| Citi | 1,15 | 0,870 |
| Barclays | 1,13 | 0,885 |
| Wells Fargo | 1,13 | 0,885 |
| Royal Bank of Canada | 1,10 | 0,909 |
| Durchschnitt | 1,16 | 0,862 |
Die Deutsche Bank selbst sieht den Dollar bis März 2027 schwächer. Kurzfristig entscheide die Fed-Geldpolitik, auf Sicht bis März könne der Dollar aus Sicht der Bank in Richtung EUR/USD 1,19 abwerten. Vorsichtiger ist die noch vor den September-Zinsentscheidungen erstellte Raiffeisen-Trendvorschau vom September: Sie hält auf Sicht von sechs Monaten eine Handelsspanne von 1,14 bis 1,16 für plausibel und auf zwölf Monate eine Seitwärtsbewegung mit moderatem Aufwärtspotenzial bis 1,18.
Bankprognosen sind Momentaufnahmen, keine Handelssignale. Sie beruhen vor allem auf Zins- und Konjunkturannahmen und können bei neuen Daten oder Zinsentscheidungen angepasst werden. Ob der Markt ihnen folgt, zeigen erst die Chartmarken in den Abschnitten oben.
Den langfristigen Ausblick mit den Hochs von 2022 bis 2024 gibt es im Abschnitt zum Monatschart.
EUR/USD Prognose für 2027: Wochenchart mit 50-Prozent-Korrektur
Im Wochenchart ist eine Fibonacci-Korrektur eingezeichnet. Sie misst den Anstieg vom Jahrestief 2025 bei 1,0177 bis zum Hoch 2026 bei 1,2083. Die 50-Prozent-Korrektur liegt aktuell bei 1,1130.

Die Hochs von 2023 und 2024 können kurzfristig eine Rolle spielen und als Stützung funktionieren. Wo der Markt diese Abwärtsbewegung am Ende beendet, ist aktuell aber noch nicht zu sehen. Auch die 50-Prozent-Korrektur bei 1,1130 könnte noch ins Spiel kommen.
Für 2027 entscheidet, ob die Vorjahreshochs halten. Die Hochs von 2023 und 2024 bei 1,1276 und 1,1214 bilden das wichtigste Unterstützungscluster. Es könnte den Rückgang auffangen, ein Wochenschluss unter 1,1325 würde aber trotzdem den Bruch der bisherigen Seitwärtsrange bestätigen. Erst ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich öffnen, ein Bruch des Clusters dagegen den Weg Richtung 1,1130.
Marken im Wochenchart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1391 | Wochenhoch | Widerstand |
| 1,1377 | Eröffnung | Widerstand |
| 1,1284 | Kurs 12:24 Uhr | |
| 1,1276 | Hoch 2023 | im Test |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
| 1,1130 | Fibonacci 50 % | Unterstützung |
| 1,0177 | Jahrestief 2025 | Unterstützung |
EUR/USD Prognose für 2028: Monatschart mit Abwärtstrendlinie und Vorjahreshochs
Für den Ausblick bis 2028 zählt der Monatschart. Er steht in diesem Update ganz oben, weil zum Monatswechsel dort die wichtigste Bewegung läuft. Neben der langfristigen Abwärtstrendlinie sind dort die Hochs von 2022, 2023 und 2024 eingezeichnet.
Oben deckeln das Hoch 2022 und die weiße Widerstandslinie. Das Hoch 2022 liegt bei 1,1492, die Widerstandslinie markiert das Jahreshoch 2026 bei 1,2083.
Das große Bild ist damit uneinheitlich. Zum einen läuft der Aufwärtstrend vom Tief des Jahres 2022, zum anderen haben die Widerstände oben den Anstieg gedeckelt, und auf Monats- und Quartalsbasis zeigt der Kurs inzwischen einen Abwärtstrend. Die Vorjahreshochs bei 1,1214 bis 1,1276 könnten den Rückgang auffangen. Darunter wird das Chartbild deutlich schwächer.
Entwicklung von 2025 bis 2026
Im Januar 2025 markierte EUR/USD sein Jahrestief bei 1,0177. Bis Juni erholte sich der Kurs deutlich, danach begann die Seitwärtsphase, in der im September das Jahreshoch 2025 bei 1,1918 lag. Im Januar 2026 folgte das Hoch bei 1,2083, im Juni das Tief bei 1,1325, das am 01.10.2026 unterschritten wurde.
Euro Dollar Entwicklung: Jahresdurchschnitte seit 2015
Der Jahresdurchschnitt von EUR/USD lag zwischen 2015 und 2025 zwischen rund 1,05 und 1,18 US-Dollar je Euro.
Die Tabelle zeigt die Jahresmittel der EZB-Referenzkurse. Die dritte Spalte übersetzt sie in die Dollar-Sicht: Sie zeigt den Kehrwert des jeweiligen Jahresmittels, keinen separat berechneten Jahresdurchschnitt von USD/EUR. Für 2026 ist es der Durchschnitt vom 1. Januar bis 25. September aus 188 Handelstagen.
| Jahr | EUR/USD (Ø) | Euro je Dollar (Kehrwert) |
|---|---|---|
| 2015 | 1,1095 | 0,9013 |
| 2016 | 1,1069 | 0,9034 |
| 2017 | 1,1297 | 0,8852 |
| 2018 | 1,1810 | 0,8467 |
| 2019 | 1,1195 | 0,8933 |
| 2020 | 1,1422 | 0,8755 |
| 2021 | 1,1827 | 0,8455 |
| 2022 | 1,0530 | 0,9497 |
| 2023 | 1,0813 | 0,9248 |
| 2024 | 1,0824 | 0,9239 |
| 2025 | 1,1300 | 0,8850 |
| 2026 (bis 25.09.) | 1,1614 | 0,8610 |
Das schwächste Jahr war 2022 mit einem Mittel von 1,0530. In diesem Jahr begann die Fed schon im März mit Zinserhöhungen, die EZB erst im Juli. Der Jahresschnitt 2026 liegt bisher über dem Kurs vom September, weil der Euro im Januar und Februar noch über 1,17 notierte.
EUR/USD Prognose bis 2030: Trendkanal und Hoch 2026
Langfristig bleibt der Trendkanal die Leitlinie. Bewegt sich der Markt weiter in diesem Trendkanal, so kann Aufwärtspotenzial abgeleitet werden. Im Quartalschart oben ist er als hinterlegte Fläche seit dem Tief 2022 zu sehen.
Zuvor muss der wichtige Widerstand aus dem Hoch des Jahres 2026 überschritten werden. Es liegt bei 1,2083 und wurde im Januar markiert. Dann wäre der Weg frei zu einem neuen langfristigen Aufwärtstrend.
Parallel zum Dollar lohnt der Blick auf den Franken: In der Euro-Franken-Prognose analysieren wir den zweiten großen Euro-Gradmesser mit eigenen Kursmarken.
Wie sich eine Weichwährung im Vergleich entwickelt, zeigt die Prognose für Euro/Türkische Lira. Dort läuft der Kurs seit Jahren fast ausschließlich in eine Richtung, weil die Inflationsdifferenz deutlich größer ist als zwischen Euroraum und USA.
EUR/USD Prognose bis 2050: das Langfrist-Szenario
Für 2050 liefert kein Chart eine verlässliche Zahl. Seriös lässt sich nur sagen, welche Marken das große Bild bestimmen: oben das Hoch 2026 bei 1,2083, unten das Jahrestief 2022 bei 0,9535.
Bewegt sich EUR/USD weiter im Trendkanal aus dem Quartalschart, lässt sich langfristig Aufwärtspotenzial ableiten. Bricht der Kurs dagegen unter die Vorjahreshochs und später nachhaltig unter 1,10, käme auch die Parität wieder in Betracht. Eine Garantie für eine der beiden Richtungen gibt es nicht.
Wie wird eine EUR/USD Prognose erstellt?
Eine EUR/USD Prognose entsteht aus der Chartanalyse über mehrere Zeitebenen, ergänzt um Zinsen, Konjunkturdaten und die Stimmung am Markt.
Unsere Prognose arbeitet Top-Down. Karsten Kagels beginnt im Jahres- und Quartalschart und arbeitet sich über Monat und Woche bis in den 4-Stunden-Chart vor. In diesem Update sind fünf Zeitebenen vom Quartal bis zu vier Stunden abgebildet. Die Grafik darunter zeigt die sechs Werkzeuge im Überblick. Aus jeder Zeitebene kommen die Marken, an denen sich Angebot und Nachfrage zuletzt gezeigt haben: Jahres- und Monatshochs, markante Tiefs, Trendlinien und Fibonacci-Korrekturen.
Technische Analyse: die Marken aus dem Chart
Grundlage ist die Chartanalyse mit historischen Kursdaten. Allgemein gehören dazu Trendlinien, Unterstützungen und Widerstände, gleitende Durchschnitte und Indikatoren wie der Relative Strength Index (RSI) oder der MACD. In diesem Update zeigen die Charts Trendlinien, gleitende Durchschnitte im Tageschart und eine Fibonacci-Korrektur im Wochenchart.
Technische Analyse EUR/USD auf TradingView
Fundamentaldaten: Zinsen, Inflation, Arbeitsmarkt
Die Fundamentaldaten erklären, warum sich ein Trend hält oder dreht. Am stärksten wirkt die Zinspolitik, also die Zinsentscheide der Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB). Dazu kommen Inflation, Wachstum und der US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls).
Stimmung und Termine
Die Marktstimmung entscheidet, wie stark der Kurs auf Nachrichten reagiert. Deshalb ordnen wir die Marken immer mit den Wirtschaftsterminen der Woche ein, an denen mit erhöhter Volatilität zu rechnen ist.
Aktuelle Nachrichten für EUR/USD
Da Kupfer in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst die Euro-Dollar-Entwicklung den Kupferpreis direkt. Die charttechnischen Marken für Kupfer zeigt die aktuelle Entwicklung und Prognose für den Kupferpreis.
Auch Öl wird in US-Dollar gehandelt, und somit beeinflusst der EUR/USD-Kurs indirekt auch den Rohölpreis.
Welche Faktoren haben Einfluss auf die EUR/USD Prognose?
Der EUR/USD-Wechselkurs wird primär durch Angebot und Nachfrage bestimmt, die von Zinsentscheiden der EZB und FED, Inflationsraten und geopolitischen Entwicklungen abhängen.
Was eine Bewegung von 40 oder 100 Pips für dein Konto bedeutet, rechnest du mit dem Pip-Wert bei EUR/USD in Sekunden aus. Das hilft bei der Positionsgröße und beim Abstand zum Stop.
Den stärksten Einfluss haben die Leitzinsen. Anleger vergleichen Währungen, Anleihen, Aktien und Rohstoffe laufend nach Rendite und Risiko. Deshalb verdient vor allem die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-amerikanischen Federal Reserve (Fed) Beachtung.
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Zentralbank der Eurozone und setzt den Leitzins für die 21 Euro-Mitgliedsstaaten fest.
Die US-amerikanische Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten und steuert über ihren Leitzins (Federal Funds Rate) die Geldpolitik der USA.
Der transatlantische Zinsspread ist ein zentraler Treiber für den EUR/USD-Kurs. Gemeint ist der Zinsabstand zwischen Fed und EZB. Die Entwicklung der europäischen Seite zeigt unsere aktuelle Zinsentwicklung und Prognose.
Auch Erzeugerpreise und Inflationsraten wirken auf den Kurs. Weil nicht alle Marktteilnehmer jederzeit dieselben Informationen haben, bewegen sich Kurse in Wellen. Daraus entstehen Zonen, die als Unterstützung oder Widerstand wirken, und genau diese Zonen arbeitet die Chartanalyse heraus.
Die Geldpolitik der Federal Reserve beeinflusst nicht nur den Euro-Dollar-Kurs, sondern auch die US-Aktienmärkte direkt. In der Prognose zum Dow Jones werden die charttechnischen Auswirkungen der Fed-Entscheidungen analysiert.
Infos zur EUR/USD Prognose
Welcher Chart oben steht, hängt davon ab, wo gerade die Musik spielt. Zum Monats- und Quartalswechsel sind es Monats- und Quartalschart, an anderen Tagen der 4-Stunden- oder Tageschart. Jeder Chart trägt Datum und Uhrzeit, damit du siehst, wie aktuell eine Marke ist.
Die Szenarien beruhen auf persönlicher Einschätzung und Erfahrung. Sie fassen die wahrscheinlichsten Kursbereiche je Zeitebene zusammen und sind keine Handelssignale. Handle angemessene Positionsgrößen, die deinem Risikomanagement entsprechen.
Was ist das EUR/USD Währungspaar?
Das EUR/USD-Währungspaar gibt an, wie viele US-Dollar (USD) benötigt werden, um einen Euro (EUR) zu kaufen.
EUR/USD ist das meistgehandelte Währungspaar am Devisenmarkt. Der Euro ist die Basiswährung, der US-Dollar die Kurswährung. Steigt der Kurs, wird der Euro stärker, fällt er, wird der Dollar stärker.
EUR/USD steht nicht allein. Mit GBP/USD läuft das Paar meist in dieselbe Richtung, mit USD/CHF meist entgegengesetzt. Welche Paare sich dadurch gegenseitig verstärken, zeigt die Korrelation von EUR/USD zu den anderen Majors.
Den japanischen Yen als Gegenpart betrachtet ergänzend die EUR/JPY-Prognose, die besonders stark auf die Zinsdifferenz zwischen EZB und Bank of Japan reagiert. Wie sich der Dollar direkt gegen den Yen schlägt, zeigt die Dollar-Yen-Prognose.
Was sind die Majors-Währungspaare?
Majors sind die am meisten gehandelten Währungspaare. Sie enthalten den US-Dollar und eine andere führende Weltwährung: EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, USD/CHF, USD/CAD, AUD/USD und NZD/USD. Majors haben in der Regel eine höhere Liquidität und niedrigere Spreads.
Laut der jüngsten Erhebung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) vom April 2025 wird EUR/USD über alle Devisengeschäfte (Kassa, Termingeschäfte, Swaps und Optionen) im Schnitt mit rund 1,97 Billionen US-Dollar pro Tag gehandelt, gut ein Fünftel des weltweiten Devisenumsatzes von 9,6 Billionen US-Dollar. An jedem Geschäft sind zwei Währungen beteiligt, deshalb summieren sich die Anteile auf 200 Prozent: Der US-Dollar kommt auf 89,2 Prozent, der Euro auf 28,9 Prozent und der Yen auf 16,8 Prozent.
Was sind die Minors-Währungspaare?
Minors, auch Crosses genannt, enthalten keinen US-Dollar. Sie kombinieren zwei andere Hauptwährungen, etwa EUR/GBP oder AUD/JPY. Minors haben tendenziell eine geringere Liquidität und höhere Spreads als die Majors.
Was ist der Dollar-Index (DXY)?
Der Dollar-Index (DXY) ist ein Maßstab für den Wert des US-Dollar gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Weltwährungen, darunter Euro, Japanischer Yen und Britisches Pfund.
Der Dollar-Index wurde 1973 eingeführt und wird von der Intercontinental Exchange (ICE) berechnet. Er beruht auf einem gewichteten Durchschnitt der Wechselkurse gegenüber dem US-Dollar, der Euro hat darin mit Abstand das größte Gewicht. Steigt der DXY, wird der Dollar stärker, fällt er, wird er schwächer.
Fazit: EUR/USD Prognose und Einschätzung von Karsten Kagels
Als aktiver Trader seit 1980, der EUR/USD durch mehrere vollständige Marktzyklen begleitet hat, sehe ich das Währungspaar an einer Wegscheide. Die Seitwärtsphase seit Juni 2025 steht zum Monatswechsel unter ihrer unteren Grenze, und jetzt entscheiden wenige klare Marken.
Technisch zeigen Monats- und Quartalschart inzwischen einen Abwärtstrend. EUR/USD notiert unter dem Vormonat und dem Vorquartal, und die eingezeichnete langfristige Abwärtstrendlinie spricht grundsätzlich für weiter fallende Kurse. Im Tageschart notiert der Kurs unter allen vier gleitenden Durchschnitten. Übergeordnet bleibt das Bild uneinheitlich: Dem Aufwärtstrend vom Tief 2022 stehen die weiße Widerstandslinie, das Jahreshoch 2026 bei 1,2083 und das Hoch 2022 bei 1,1492 gegenüber.
Fundamental hat sich das Bild 2026 gedreht. Die Zollpolitik vom April 2025 hatte den Dollar zunächst geschwächt. Der Zinsvorteil liegt weiter beim Dollar: Die Fed beschloss am 16. September eine Anhebung auf 3,75 bis 4,00 Prozent, die EZB hatte ihren Einlagensatz kurz zuvor auf 2,50 Prozent angehoben. Der Abstand beträgt damit wieder 1,25 bis 1,50 Prozentpunkte. Solche Phasen können Chartbilder kurzfristig verzerren, deshalb achte ich stärker auf die übergeordneten Zeiteinheiten (Wochen- und Monatschart) als auf Intraday-Schwankungen.
Meine Einschätzung für die nächsten Wochen: Entscheidend ist das Unterstützungscluster aus den Hochs von 2023 bei 1,1276 und 2024 bei 1,1214, das Hoch 2023 wird bereits getestet. Wird das Cluster unterschritten, könnte es mit EUR/USD deutlich weiter abwärts gehen. Unter 1,12 folgen zwar noch einige Jahreshochs als Stützung, das Chartbild wird dann aber deutlich schwächer. Wo die Abwärtsbewegung endet, ist noch nicht zu sehen, auch die 50-Prozent-Korrektur bei 1,1130 kann ins Spiel kommen. Erst ein Wochenschluss über 1,19 wäre für mich das Signal für neue Kursziele im 1,24er-Bereich. Für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend muss dann das Hoch 2026 bei 1,2083 überschritten werden.
Wer das Währungspaar aktiv handeln möchte, dem empfehle ich die EUR/USD Swingtrading-Signale von Kagels Trading als tägliche Orientierung: strukturierte Analyse statt Bauchgefühl.
Das Pfund folgt dem Euro oft, aber nicht immer. EUR/USD und GBP/USD laufen meist weitgehend parallel. Wo die Wege auseinandergehen und welche Marken beim Pfund gelten, steht in der GBP/USD-Prognose.
Die Gegenbewegung zum Euro läuft über den Franken. USD/CHF ist zu EUR/USD negativ korreliert: Steigt der Euro zum Dollar, fällt das Franken-Paar meist mit. Die aktuellen Marken stehen in der USD/CHF Prognose.
FAQ zur EUR/USD Kursprognose und Entwicklung
Wird der Dollar steigen oder fallen?
Charttechnisch hat der Dollar zuletzt zugelegt: EUR/USD ist zum Monatswechsel unter das Junitief bei 1,1325 gefallen. Unterhalb des gebrochenen Clusters bleibt das Chartbild zugunsten des Dollars, weiter zulegen würde er vor allem, wenn das Cluster bei 1,1214 bis 1,1276 bricht. Zwischenzeitliche Rückgänge des Dollars sind jederzeit möglich. Ein deutliches Signal für Dollar-Schwäche wäre erst ein Ausbruch über das Jahreshoch 2025 bei 1,1918. Die Banken rechnen im Schnitt mit leichter Dollar-Schwäche: Ihr Mittelwert für die nächsten sechs Monate liegt bei 1,16 (Bloomberg-Umfrage, Stand 23.09.2026).
Wann steigt der Dollarkurs wieder?
Der Dollar ist bereits gestiegen: EUR/USD ist zum Monatswechsel Oktober 2026 unter das Junitief bei 1,1325 gefallen. Bestätigt wäre der Bruch der bisherigen Seitwärtsrange mit einem Wochenschluss unter 1,1325, mehr Spielraum hätte der Dollar unter 1,1214, dem Hoch von 2024. Rückenwind liefert der Zinsvorsprung: Die Fed-Zielspanne liegt seit dem 17. September 2026 bei 3,75 bis 4,00 Prozent, der Einlagensatz der EZB seit dem 16. September bei 2,50 Prozent.
Wo steht der Dollar Ende 2026?
Eine genaue Zahl kann niemand seriös nennen. Eine ausdrücklich auf Ende Dezember 2026 bezogene Bankenprognose liegt dieser Auswertung nicht zugrunde. Für die nächsten sechs Monate, also etwa bis März 2027, erwarten die Banken EUR/USD im Schnitt bei 1,16, das entspräche rund 0,862 Euro je Dollar (Bloomberg-Umfrage, Stand 23.09.2026). Charttechnisch gilt: Solange EUR/USD zwischen dem Cluster bei 1,1214 und dem Jahreshoch 2025 bei 1,1918 bleibt, kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Fällt das Cluster, könnte der Dollar weiter zulegen.
Wie ist die EUR/USD Prognose für 2027?
Für 2027 zählen zwei Schwellen. Ein Wochenschluss unter 1,1325 würde den Bruch der bisherigen Seitwärtsrange bestätigen, das Cluster bei 1,1214 bis 1,1276 könnte den Rückgang darunter noch auffangen. Ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich aktivieren, ein Bruch des Clusters dagegen den Weg Richtung der 50-Prozent-Korrektur bei 1,1130 öffnen.
Wird der Euro Dollar Kurs 2026 die Parität erreichen?
Ein Rückfall auf EUR/USD-Parität (1:1) erscheint 2026 nach aktuellem Chartbild unwahrscheinlich. Zunächst müsste das Unterstützungscluster bei 1,1214 bis 1,1276 fallen, darunter folgen noch einige Jahreshochs als Stützung. Erst ein nachhaltiger Bruch unter 1,10 würde die Parität in Betracht kommen lassen.
Was kostet 1 Euro in Dollar aktuell?
Den aktuellen Kurs mit Stand-Datum zeigt die 30-Sekunden-Box oben, live läuft er im TradingView-Chart dieser Seite. Der Kurs gibt an, wie viele US-Dollar ein Euro wert ist. Umgekehrt gilt: 1 US-Dollar in Euro = 1 geteilt durch den EUR/USD-Kurs. Bei einem Kurs von 1,13 kostet ein Dollar also rund 0,885 Euro.
Wie ist die aktuelle Tendenz beim EUR/USD?
Die aktuelle Tendenz steht in der 30-Sekunden-Box und im Abschnitt für heute, der mit jedem neuen Chart fortgeschrieben wird. Zum 01.10.2026 ist EUR/USD auf Monats- und Quartalsbasis im Abwärtstrend und notiert unter der Seitwärtsrange zwischen rund 1,13 und 1,19, die seit Juni 2025 galt.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader. Seine Märkte sind Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ein Systemtrader ist er bewusst nicht, was ihm bei der Bewertung fremder Handelsansätze einen kritischen Blick von außen erlaubt.
Seine Erfahrung reicht weit in die Geschichte der technischen Analyse. Kagels übersetzte Ende der 1980er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter und vertrat den US-Trader Joe Ross über 17 Jahre in Deutschland, wo er alle zehn Ross-Bücher übersetzte und verlegte. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Für die EUR/USD Prognose ist Forex einer seiner Heimatmärkte. Kagels liest das meistgehandelte Währungspaar über mehrere Zeitebenen, vom Jahreschart bis zum 4-Stunden-Chart. Die Marken in seinen Charts ordnet er mit der Zinspolitik von Fed und EZB ein, die den Kurs 2026 stärker bewegt als jedes Chartmuster.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.




