TradingView Black Friday 2026: Wann der Sale startet und welches Abo sich lohnt

Zuletzt aktualisiert: 04. Oktober 2026

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12 Min

Christian Möhrer

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Christian Möhrer

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Im Black-Friday-Sale von TradingView kostete das Premium-Abo drei Jahre in Folge praktisch dasselbe wie das kleinere Plus-Abo. Regulär liegt Premium beim doppelten Monatspreis. Wer das nicht weiß, greift im Sale zum falschen Paket und zahlt danach ein Jahr lang für weniger Charts und weniger Alarme, als er hätte haben können.

Hier steht, wann der Sale 2026 voraussichtlich startet, was die Rabatte der letzten Jahre wirklich wert waren und was im Kleingedruckten steht. Alle Angaben stammen aus den archivierten Aktionsseiten von TradingView, nicht aus Gutscheinportalen. Ich zahle selbst seit 2017 für die Plattform und sage dir am Ende, welches Abo sich im Sale lohnt und für wen es sich nicht lohnt. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

Stand: 4. Oktober 2026. TradingView hat die Termine, Preise und Bedingungen für den Black-Friday-Sale 2026 noch nicht veröffentlicht. Die folgenden Angebotsdaten beziehen sich auf frühere Aktionen.

Tipp: Vergleiche die aktuellen TradingView-Abos und probiere die Plattform mit einem kostenlosen Basic-Konto aus. So weißt du vor einem möglichen Sale, welche Funktionen du brauchst. → Aktuelle Abos vergleichen

TradingView Black Friday in 30 Sekunden

Die wichtigsten Punkte vorweg, falls du den Rest später liest:

  • Termin 2026: Black Friday fällt auf den 27. November 2026, Cyber Monday auf den 30. November. 2025 startete der Sale eine Woche vor dem Black Friday, 2024 vier Tage davor.
  • Höhe der Rabatte: 2025 warb TradingView mit bis zu 80 Prozent. Premium kostete $217 für 13 Monate, Plus $216, Essential $126 und Ultimate $576.
  • Der 13. Monat war ein Geschenk: Im Sale 2025 gab es zu jedem Jahresabo 30 Tage obendrauf, aber nur beim Kauf auf der Website, nicht in der App.
  • Die Verlängerung kostete voll: Beim Kauf auf der Website galt der Rabatt 2025 nur für eine Zahlung. Danach verlängerte sich das Abo zum Normalpreis.
  • Der beste Deal war Premium: Es kostete nur einen Dollar mehr als Plus und bietet doppelt so viele Charts pro Tab.
  • 2026 ist noch offen: Termine, Preise und Bedingungen können von den Vorjahren abweichen.

Was ist der TradingView Black Friday?

Der TradingView Black Friday ist die jährliche Rabattaktion der Chartplattform TradingView rund um den US-Einkaufstag Black Friday, bei der TradingView seine Bezahl-Abos zuletzt 2025 als Jahresabo mit bis zu 80 Prozent Nachlass und einem zusätzlichen Gratismonat verkaufte.

Der Name stammt vom amerikanischen Einkaufstag nach Thanksgiving. Black Friday fällt immer auf den Freitag nach dem vierten Donnerstag im November. TradingView ist ein US-Unternehmen und hängt seine größte Aktion des Jahres an genau dieses Datum. 2024 und 2025 folgte direkt danach eine Aktion zum Cyber Monday, dem Montag nach Thanksgiving, mit denselben Preisen.

In den bisherigen Aktionen gab es ausschließlich Jahresabos. Monatsabos waren im Sale nicht erhältlich. Bei einem Neukauf oder einer Verlängerung zahlte man also einmal vorab für 13 Monate und bekam dafür den niedrigsten Preis, den TradingView im jeweiligen Jahr öffentlich anbot. Was die einzelnen Abos grundsätzlich können, steht in meinem TradingView Test mit allen Abo-Stufen.

Wichtig für die Einordnung: Der Sale ändert nichts an der Plattform selbst. Du bekommst dieselben Funktionen wie mit einem regulär bezahlten Abo, nur zu einem anderen Preis. Die Echtzeitdaten, also Kurse ohne Zeitverzögerung, für Börsen wie Xetra oder die CME waren in den bisherigen Aktionen davon ausgenommen.

Wann startet der TradingView Black Friday 2026?

Der TradingView Black Friday 2026 wird voraussichtlich in der Woche vor dem 27. November 2026 starten und mit dem Cyber Monday am 30. November in die Verlängerung gehen.

Einen festen Termin nennt TradingView bis heute nicht. Die Aktionsseite zeigt nur den Hinweis, dass der nächste Countdown folgt. Die beste Orientierung liefern die Vorjahre. Ich habe die archivierten Fassungen der Aktionsseite ausgewertet und die Laufzeiten aus den dort angezeigten Countdowns zurückgerechnet:

JahrBlack-Friday-PhaseCyber Monday bis
202521.11. bis 29.11.03.12., 9 Uhr
202425.11. bis 30.11.05.12., 9 Uhr

Alle Zeiten gelten für deutsche Winterzeit. Die Countdowns liefen jeweils um Mitternacht an der US-Westküste ab, bei uns war das 9 Uhr morgens. 2025 startete der Sale an einem Freitag, eine volle Woche vor dem eigentlichen Black Friday. 2024 begann er am Montag der Black-Friday-Woche.

Nach der Black-Friday-Phase schaltete die Seite beide Male nahtlos auf Cyber Monday um. Die Preise blieben dabei auf den Cent gleich. Die gesamte Aktion lief 2024 zehn Tage und 2025 zwölf Tage; wie viel Zeit noch blieb, hing davon ab, wann man die Seite besuchte. Die archivierten Fassungen zeigen über die ganze Laufzeit dieselben Preise, einen Vorteil für Schnellentschlossene gab es nicht. Die Aktion für 2026 findest du auf der offiziellen Black-Friday-Seite von TradingView, sobald sie startet.

Wie viel Rabatt gibt es? Die Angebote von 2022 bis 2025

Die Preise im Sale sind seit drei Jahren dieselben. Geändert hat sich nur die Prozentzahl auf dem Banner. Die folgende Tabelle zeigt das Angebot vom November 2025, wie es auf der englischsprachigen Aktionsseite stand:

AboSale-Preis für 13 MonateRegulär pro Monat
Essential (−30 %)$126$14,95
Plus (−40 %)$216$33,95
Premium (−70 %)$217$67,95
Ultimate (−80 %)$576$239,95

TradingView Black Friday 2025 Angebote: Essential, Plus, Premium und Ultimate mit 30 bis 80 Prozent Rabatt
Die Black-Friday-Seite von TradingView am 22. November 2025, gesichert im Internet Archive: vier Jahresabos für 13 Monate, Premium als „Best Deal“ markiert.

Der Screenshot darüber zeigt die Aktionsseite mitten im Sale 2025. Die Preise stehen in US-Dollar, weil das Internet Archive die Seite aus den USA abruft. Deutsche Besucher bekommen die Preise heute in Euro angezeigt, seit TradingView auf Euro-Abrechnung umgestellt hat. Wie hoch die Euro-Beträge im Sale 2026 ausfallen, steht erst mit dem Start fest.

Ein Blick in die Vorjahre zeigt das Muster. 2022 hießen die Abos noch Pro, Pro+ und Premium, und der Nachlass reichte bis 60 Prozent. Premium kostete damals $288 für 13 Monate. Seit 2023 gelten die heutigen Abo-Namen und die Preise von $126, $216 und $217. Sie blieben 2023, 2024 und 2025 unverändert.

Trotzdem stieg die Werbezahl von „bis zu 70 Prozent“ auf „bis zu 80 Prozent“. Die 80 Prozent gelten nur für Ultimate, das 2025 zum ersten Mal im Sale angeboten wurde. Bei Plus und Premium blieb das Etikett mit 40 und 70 Prozent gleich, obwohl die Normalpreise stiegen: Plus kostete 2024 regulär $29,95 im Monat, 2025 waren es $33,95. Premium stieg von $59,95 auf $67,95.

Weil der Sale-Preis gleich blieb, wuchs die Ersparnis mit jedem Preisanstieg. Bei Premium waren es 2023 und 2024 rund $502 gegenüber zwölf Monatszahlungen, 2025 rund $598. Die Grafik darunter stellt die drei Jahre nebeneinander.

TradingView Black Friday Premium: gleicher Sale-Preis von 217 Dollar 2023 bis 2025 gegen steigende Monatspreise
Premium im Black-Friday-Sale 2023 bis 2025: Der Sale-Preis blieb bei 217 Dollar für 13 Monate, zwölf Monatszahlungen zum Normalpreis stiegen von 719,40 auf 815,40 Dollar. Eigene Auswertung der archivierten Aktionsseiten.

Worauf sich die Prozentzahl bezieht

TradingView rechnet den Rabatt gegen zwölf einzelne Monatszahlungen. Beim Premium-Abo 2025 heißt das: zwölfmal $67,95 ergibt $815,40 im Jahr. Davon zieht die Seite den Sale-Preis von $217 ab und kommt auf rund $598 Ersparnis pro Jahr. Der 13. Monat kommt noch obendrauf.

Wer ohnehin jährlich zahlt, spart weniger, als die Zahl verspricht. Das reguläre Jahresabo ist laut Preisseite schon bis zu 17 Prozent günstiger als die Monatszahlung. Gegen das Jahresabo fällt der echte Vorteil deshalb kleiner aus als das Banner. Er bleibt trotzdem deutlich. TradingView selbst nennt die Aktion sein bestes Angebot des Jahres.

Was kostet TradingView heute?

Die Sale-Preise oben stammen aus 2025. Vergleiche sie mit den aktuellen Normalpreisen, dann erkennst du im November, wie viel ein Angebot wirklich spart.

Aktuelle Preise ansehenBasic bleibt kostenlos. Die Preise für den Sale 2026 stehen erst mit dem Start fest.

Welches Abo lohnt sich im Black-Friday-Sale?

Die wichtigste Zahl im ganzen Sale ist der Abstand zwischen Plus und Premium: ein Dollar. Regulär kostet Premium doppelt so viel wie Plus. Im Sale 2023, 2024 und 2025 lagen beide bei $216 und $217. Für diesen einen Dollar bekommst du 8 statt 4 Charts pro Tab, 25 statt 10 Indikatoren pro Chart und 400 statt 100 Alarme.

Dazu kommen bei Premium die Sekunden-Intervalle und die unbegrenzte Minuten-Historie. Wer im Sale zu Plus greift, verschenkt diese Funktionen für einen Dollar. Das gilt vor allem, wenn du mit eigenen Skripten arbeitest oder Strategien in TradingView testest, denn dort zählt jeder zusätzliche Indikator pro Chart.

Diese Einschätzung gilt für nicht professionelle Nutzer. TradingView bietet professionellen Nutzern derzeit nur das Ultimate-Abo an. Prüfe deine Einstufung auf der Preisseite, bevor du Abos vergleichst.

Für die übrigen Stufen sieht meine Einschätzung so aus:

  • Essential lohnt sich, wenn du nur einen Markt auf dem Tageschart verfolgst und die Werbung loswerden willst. Mit $126 ist es das günstigste Abo, aber der Aufpreis zu Premium betrug nur $91 für 13 Monate.
  • Premium passt für die meisten aktiven Trader. Wer mehrere Märkte parallel beobachtet, mit vielen Alarmen arbeitet oder intraday handelt, ist hier richtig.
  • Ultimate brauchst du nur in Ausnahmefällen. Ich nutze es selbst, weil ich den ganzen Tag in der Plattform arbeite und 16 Charts pro Tab brauche. Für die meisten Trader ist der Aufpreis von $359 gegenüber Premium nicht zu rechtfertigen.
  • Basic reicht, wenn du nur gelegentlich einen Chart ansiehst. Dann brauchst du auch im Sale kein Abo, denn die Gratis-Version bleibt dauerhaft kostenlos.
TradingView Ultimate Abo mit 16 Charts in einem Layout aus Futures und Devisenpaaren
So sieht ein Tab mit 16 Charts aus: Futures auf Aktienindizes, Zinsen, Energie und Metalle neben Devisenpaaren. Diese Zahl gibt es nur in Ultimate, Premium schafft 8 (mein eigenes Konto, 4. September 2026).

Das Bild darüber zeigt mein eigenes Layout mit 16 Charts. So arbeiten die wenigsten Trader, und dafür ist Ultimate gemacht. Wenn du dich darin nicht wiedererkennst und kein professioneller Nutzer bist, war Premium in den bisherigen Aktionen die vernünftige Wahl. Eigene Indikatoren wie unsere TradingView-Indikatoren laufen in jedem Bezahl-Abo, aber die Zahl der Indikatoren pro Chart, Ausführungsgrenzen und einige erweiterte Funktionen hängen von der Stufe ab. Prüfe vor der Wahl, was deine Skripte brauchen.

Premium oder Plus? Prüf es selbst.

Vergleiche Charts, Indikatoren und Alarme aller Stufen auf der Preisseite.

Abos vergleichenBasic bleibt kostenlos. Eine Testphase geht ohne rechtzeitige Kündigung in ein bezahltes Abo über.
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Das Kleingedruckte: Verlängerung, Upgrade und App-Käufe

Die folgenden Bedingungen beschreiben das Black-Friday-Angebot von 2025. Termine, Preise und Bedingungen für 2026 hat TradingView noch nicht veröffentlicht. Prüfe die neue Sale-FAQ und die Angaben im Bestellfenster, sobald das Angebot startet. Diese Punkte bestimmten, was Käufer nach 13 Monaten tatsächlich bezahlten.

Die Verlängerung lief zum Normalpreis

Im Sale 2025 galt der Black-Friday-Preis nur für die erste Zahlung. Laut FAQ der Aktionsseite verlängerte sich das Abo danach zum Standardpreis. Wer im nächsten Jahr wieder sparen wollte, musste erneut im Sale kaufen und die Laufzeit damit von Hand verlängern. Die separate Promo-FAQ für lokale Aktionen nennt dieselbe Regel: Rabatte gelten für eine Zahlung.

Eine Ausnahme nennt die FAQ von 2025: Wer im Vorjahr über die Mobile App abgeschlossen hatte, bekam die Verlängerung zum rabattierten Preis. Das ist ein Sonderfall der App-Stores und kein Grund, in der App zu kaufen, denn dort fehlt der Gratismonat.

Laufendes Abo: Resttage wurden angerechnet

2025 musstest du nicht warten, bis dein aktuelles Abo auslief. Kauftest du im Sale dieselbe Stufe, hängte TradingView die ungenutzten Tage automatisch an das neue Abo an. Beim Upgrade rechnete die Plattform die Resttage in Tage der höheren Stufe um:

WechselResttage altTage neu
Essential zu Plus21
Plus zu Premium21
Essential zu Premium41
Premium zu Ultimate41

Ein Downgrade funktionierte anders: Die kleinere Stufe startete erst mit Ablauf des laufenden Abos und wurde auch erst dann berechnet. Es ließ sich nur ein Downgrade-Abo kaufen. Laut FAQ von 2025 stand das nur nicht professionellen Nutzern offen und nicht für Abos, die mit Kryptowährung bezahlt wurden.

Nur auf der Website gab es den 13. Monat

2025 war der Gratismonat an den Kauf im Browser gebunden. Wer über die App für iOS oder Android bestellte, bekam ihn nicht. Ein laufendes App-Abo lässt sich laut Promo-FAQ außerdem nicht in der App verlängern. Du musst die automatische Verlängerung im App Store oder bei Google Play kündigen und das neue Abo auf der Website kaufen. Nutzen kannst du es danach wie gewohnt auf allen Geräten.

Bis zu drei Jahre auf Vorrat

Das Angebot 2025 erlaubte Käufe für bis zu drei Jahre, nacheinander gekauft. Für Downgrades galt das nicht, dort war nur ein Abo möglich. Prüfe, ob das Angebot 2026 diese Regeln beibehält. Das lohnt sich nur, wenn du sicher bist, dass du die Plattform so lange nutzt. Das Geld ist dann für drei Jahre im Voraus gebunden, und in dieser Zeit können sich Funktionen und Abo-Stufen ändern.

Keine Rabatte auf Echtzeitdaten

Der Abo-Sale rabattierte keine Datenpakete. TradingView begründete das damit, dass die Gebühren an die Börsen weitergereicht werden. Wer für den Daytrading-Alltag Kurse ohne Verzögerung braucht, zahlt diese Beträge zusätzlich jeden Monat. Rechne sie in deine Kalkulation ein, bevor du das Sale-Abo mit einem regulären Abo vergleichst. Der KI-Assistent AI Copilot wird als eigenes Add-on monatlich abgerechnet, was er kann und kostet, zeigt unser TradingView-Copilot-Test.

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So bereitest du dich auf den Sale vor

Die meisten Fehlkäufe im Sale entstehen durch Zeitdruck. Der Countdown auf der Seite erzeugt ihn bewusst. Mit diesen fünf Schritten gehst du vorbereitet hinein:

  1. Teste vorher, was du brauchst. Die Testphase (30 Tage für Essential, Plus und Premium, 14 Tage für Ultimate) zeigt dir, welche Funktionen du wirklich nutzt. Starte sie früh genug, damit sie nicht in den Sale hineinläuft, und notiere dir das Ablaufdatum.
  2. Zähle deine Charts und Alarme. Wie viele Charts hast du gleichzeitig offen, wie viele Preisalarme laufen? Daraus ergibt sich die passende Stufe.
  3. Prüfe dein laufendes Abo. Notiere Stufe, Ablaufdatum und ob es über die App läuft. App-Abos musst du vor dem Kauf im Store kündigen.
  4. Kaufe im Browser. 2025 gab es nur dort den 13. Monat. Vor dem Bezahlen zeigt das Bestellfenster Laufzeit, nächstes Verlängerungsdatum und die Umsatzsteuer.
  5. Setze dir eine Erinnerung für die Verlängerung. Maßgeblich ist das Verlängerungsdatum in deinem Konto, denn Resttage oder weitere Käufe können es verschieben. Prüfe vorher den Verlängerungspreis und entscheide, ob du weitermachst oder die automatische Verlängerung abschaltest.

Die aktuellen Normalpreise siehst du jederzeit ohne Anmeldung. Sie sind der Maßstab, an dem du im November jedes Angebot misst. Das Bild darunter zeigt die Preisseite mit jährlicher Abrechnung, wie sie heute für deutsche Besucher in Euro erscheint.

TradingView Preise 2026 im Jahresabo als Vergleichsbasis für den Black Friday
Die reguläre Preisseite mit jährlicher Abrechnung in Euro: 12,95 bis 199,95 Euro pro Monat. Basic bleibt kostenlos (Stand: 4. September 2026).

Erst ausprobieren, dann entscheiden.

Willst du den Black Friday abwarten, kündige eine Testphase rechtzeitig vor der ersten Abbuchung.

Testmöglichkeiten ansehenEine Kündigung kann den Testzugang sofort beenden. Prüfe Enddatum und Betrag in deinem Konto.

Gibt es TradingView-Rabatte außerhalb von Black Friday?

Ja, TradingView bietet Ersparnisse beim Jahresabo und gelegentlich Konto- oder Regionalaktionen. Die Preisseite weist die Jahrespreise derzeit als Aktionspreis aus und wirbt mit bis zu 17 Prozent Ersparnis gegenüber der Monatszahlung (Stand: September 2026). Vergleiche jedes Angebot und seine Bedingungen mit der regulären Preisseite.

Daneben verschickt TradingView persönliche Gutscheine per Pop-up oder E-Mail. Laut der Hilfeseite zu Rabattcodes sind sie an dein Konto gebunden. Daneben gibt es Partnercodes und offizielle Aktionslinks, ein Gutschein lässt sich aber nicht mit einem bestehenden Sonderangebot kombinieren. Zusätzlich gibt es regionale Aktionen, die TradingView selbst als lokale, nicht weltweite Angebote bezeichnet. Wer sie bekommt, sieht sie in seinem Konto.

Vorsicht bei Links von Rabattcode-Seiten. TradingView warnt selbst davor, Links unbekannter Absender zu öffnen. Ein seriöser Weg zu günstigeren Charts sind dagegen Broker mit TradingView-Anbindung, bei denen du direkt aus dem Chart handelst. Wer grundsätzlich nach einer günstigeren Plattform sucht, findet einen Vergleich unter Alternativen zu TradingView.

Vor- und Nachteile des Black-Friday-Angebots

Der Sale ist nicht für jeden die richtige Wahl. Hier die ehrliche Bilanz der bisherigen Aktionen, bevor du 13 Monate im Voraus bezahlst:

Vorteile des TradingView Black Friday

  • Bestes Angebot des Jahres: So nennt TradingView die Aktion selbst. Bei Premium lag der Preis gut 70 Prozent unter zwölf Monatszahlungen.
  • 13 statt 12 Monate: 2025 verlängerte der Gratismonat jedes im Browser gekaufte Jahresabo.
  • Nichts verfiel: Resttage aus einem laufenden Abo wurden angerechnet, beim Upgrade in Tage der höheren Stufe umgerechnet.
  • Premium zum Plus-Preis: Der Abstand von einem Dollar machte die größere Stufe zur naheliegenden Wahl.

Nachteile des TradingView Black Friday

  • Vorkasse für 13 Monate: Die bisherigen Aktionen verkauften nur Jahresabos, bei Neukauf und Verlängerung sofort bezahlt. Wer nicht sicher ist, ob er die Plattform ein Jahr nutzt, zahlt für ungenutzte Monate.
  • Verlängerung zum Normalpreis: Nach Ablauf kostete ein Kauf über die Website den vollen Betrag, wenn man nicht rechtzeitig kündigte oder neu kaufte.
  • Kein Rabatt auf Daten: Datenpakete für Börsen wie Xetra waren nicht Teil des Sales.
  • Die Prozentzahl täuscht: Sie rechnet gegen Monatszahlungen. Gegen das normale Jahresabo ist der Vorteil kleiner.
  • Zeitdruck durch Countdown: Die Aktion lief zuletzt nur zehn bis zwölf Tage. Wer unvorbereitet hineingeht, kauft leicht die falsche Stufe.
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Fazit: Der Black Friday lohnt sich, wenn du das Abo wirklich nutzt

Ich halte den Black Friday für den besten Zeitpunkt im Jahr, ein TradingView-Abo zu kaufen. Die Preise waren drei Jahre lang stabil, der 13. Monat kam dazu, und die Resttage aus einem laufenden Abo gingen nicht verloren. Wer die Plattform ohnehin täglich nutzt, sollte sich den Termin im Kalender markieren.

Die Kehrseite ist ebenso klar. Der Rabatt galt für eine Zahlung, danach kostete das Abo den vollen Betrag. Die Prozentzahl auf dem Banner rechnet gegen Monatszahlungen und klingt größer, als sie gegen das normale Jahresabo ist. Wer TradingView nur ausprobieren will, ist mit dem kostenlosen Basic-Konto besser beraten als mit 13 Monaten Vorkasse.

Mein Rat: Wenn Premium 2026 wieder fast dasselbe kostet wie Plus und du die zusätzlichen Funktionen nutzt, kann Premium die sinnvollere Wahl sein. Vergleiche vor dem Kauf die tatsächlichen Preise und Bedingungen 2026, wähle die Funktionen, die du brauchst, und stelle deine Erinnerung nach dem Verlängerungsdatum in deinem Konto ein.

Bereit für den Black Friday?

Vergleiche die aktuellen Abos oder starte mit dem kostenlosen Basic-Konto.

Abos vergleichenTermine und Preise für 2026 ergänzen wir, sobald TradingView sie veröffentlicht.

Häufige Fragen zum TradingView Black Friday

Was kostet TradingView am Black Friday?

Im Sale 2025 kostete Premium $217 für 13 Monate, Plus $216, Essential $126 und Ultimate $576. Diese Preise galten auf der englischsprachigen Aktionsseite. Die Preise für Essential, Plus und Premium waren seit 2023 unverändert, Ultimate stand im archivierten Angebot von 2025. Deutsche Besucher sehen die Preise inzwischen in Euro, die Beträge für 2026 stehen erst mit dem Start fest.

Wann beginnt der TradingView Black Friday 2026?

Einen offiziellen Termin gibt es noch nicht. Black Friday fällt 2026 auf den 27. November. In den Vorjahren startete der Sale vier bis sieben Tage davor und lief über den Cyber Monday bis Anfang Dezember weiter, mit identischen Preisen.

Gilt der Black-Friday-Preis auch bei der Verlängerung?

Beim normalen Kauf über die Website im Sale 2025 nicht. Der Rabatt galt für die erste Zahlung, danach verlängerte sich das Abo zum regulären Preis. Die FAQ von 2025 nannte eine Ausnahme für Abos, die im Vorjahr über die Mobile App abgeschlossen wurden. Maßgeblich sind das Verlängerungsdatum und die Bedingungen in deinem Konto; die Bedingungen für 2026 prüfst du, sobald sie veröffentlicht sind.

Kann ich mitmachen, wenn mein Abo noch läuft?

2025 ja. Kauftest du dieselbe Stufe, wurden die ungenutzten Tage an das neue Abo angehängt. Beim Upgrade rechnete TradingView sie im festen Verhältnis in Tage der höheren Stufe um. Ein laufendes App-Abo musste vorher im Store gekündigt werden, weil es sich in der App nicht verlängern lässt.

Gibt es einen TradingView-Rabattcode für den Black Friday?

In den bisherigen Aktionen brauchte es keinen Code, die Preise galten automatisch auf der Aktionsseite. Persönliche Gutscheine zeigt TradingView per Pop-up oder Banner in deinem Konto an, und ein Gutschein lässt sich nicht mit einem bestehenden Sonderangebot kombinieren.

Lohnt sich Premium oder Plus im Black-Friday-Sale?

Für nicht professionelle Nutzer Premium, solange der Abstand so klein bleibt wie zuletzt. 2023 bis 2025 kostete Premium im Sale einen Dollar mehr als Plus, bietet aber 8 statt 4 Charts pro Tab, 25 statt 10 Indikatoren und 400 statt 100 Alarme. Plus lohnt sich nur, wenn sich dieser Abstand 2026 deutlich vergrößert.

Über den Autor: Karsten Kagels

Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader an den Märkten.

Sein Handel kommt ohne technische Indikatoren aus. Er tradet Forex-Majors und -Minors allein auf Basis von Kursverlauf und Marktstruktur. In den 1980er Jahren übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre vertrat er Joe Ross in Deutschland und übersetzte dessen zehn Bücher. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.

Für dieses Thema ist er qualifiziert, weil er TradingView seit August 2017 selbst bezahlt. Heute nutzt er das Ultimate-Abo täglich für sein eigenes Trading, die Chartanalysen auf dieser Seite und die YouTube-Videos. Die Angebote der Vorjahre wurden am 25. September 2026 an den archivierten Aktionsseiten im Internet Archive und an den Hilfeseiten von TradingView geprüft.

Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.

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