TradingView ist für die Chartanalyse kaum zu schlagen. Ich nutze die Plattform seit August 2017 täglich und würde für das reine Charting zu nichts anderem wechseln. Trotzdem taucht die Frage nach Alternativen regelmäßig auf, und sie hat gute Gründe.
Für reines Üben gibt es spezialisierte Alternativen. Welche Programme den Handelstag tickgenau nachspielen, steht in unserem Vergleich der Daytrading-Simulatoren.
Denn TradingView hat klare blinde Flecken. Wer automatisiert handeln will, wer Orderflow liest oder wer tiefe Fundamentaldaten braucht, stößt an Grenzen, die auch das teuerste Abo nicht öffnet. Für diese Fälle gibt es Werkzeuge, die schlicht besser passen. Umgekehrt lässt sich die Lücke auch schließen, indem man einen Broker anbindet: ThinkMarkets etwa erlaubt es, direkt aus dem TradingView-Chart heraus zu ordern.
Dieser Artikel zeigt dir sieben getestete Alternativen, sortiert nach dem Zweck, für den sie taugen. Alle Plattformen habe ich selbst oder mit meinem Team geprüft. Du erfährst außerdem, wofür TradingView weiterhin erste Wahl bleibt, denn ein Wechsel lohnt sich längst nicht immer. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
TradingView-Alternativen: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Es gibt keine Alternative, die TradingView in allen Punkten schlägt. Sinnvoll ist der Wechsel nur für einen bestimmten Zweck, etwa automatisiertes Trading oder Orderflow.
- Für Handelsroboter: MetaTrader 5 ist der Standard und als Plattform kostenlos, weil die Broker die Lizenz zahlen.
- Für Orderflow und Volumen: ATAS liefert Markttiefe und Volumen-Fußabdruck in einer Tiefe, die TradingView nicht bietet.
- Für europäische Märkte: ProRealTime ist bei deutschen Aktien und Derivaten stark und bei manchen Brokern kostenlos nutzbar.
- Mein Fazit: Für Chartanalyse, Marktabdeckung und Community bleibt TradingView vorn. Ich nutze Alternativen ergänzend, nicht als Ersatz.
Wann brauchst du überhaupt eine Alternative zu TradingView?
Eine TradingView-Alternative ist eine Chart- oder Handelsplattform, die einen Bereich abdeckt, in dem TradingView systembedingt schwach ist: automatisierter Handel, Orderflow-Analyse oder tiefe Fundamentaldaten.
Bevor du wechselst, lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme. In den meisten Fällen, in denen Trader nach einer Alternative suchen, liegt das Problem nämlich nicht an der Plattform, sondern an der Abo-Stufe oder an fehlenden Echtzeitdaten. Was die einzelnen Pakete leisten, steht in unserem TradingView Test mit allen Kosten.
Es gibt aber drei Situationen, in denen ein anderes Werkzeug objektiv besser ist. Erstens: Du willst Handelsstrategien automatisch laufen lassen. TradingView kann Signale erzeugen und per Schnittstelle verschicken, aber keine Order eigenständig verwalten. Zweitens: Du handelst Futures nach Orderflow und brauchst Markttiefe und Time and Sales in Echtzeit. Drittens: Du bist Fundamental-Investor und willst Bilanzkennzahlen über zwanzig Jahre auswerten.
Alles andere spricht eher für ein Bleiben. Wer wegen des Preises wechselt, sollte vorher prüfen, ob nicht ein kleineres Abo reicht. Wer wegen fehlender Indikatoren wechselt, findet in der Community-Bibliothek fast immer etwas Passendes.
Die besten TradingView-Alternativen im Vergleich
Diese sieben Plattformen haben wir getestet. Die Tabelle zeigt, für welchen Einsatzzweck sich welche eignet und was sie ungefähr kostet. Die Detailkosten stehen jeweils im verlinkten Testbericht, weil sich Preise und Pakete regelmäßig ändern.
| Plattform | Stärke gegenüber TradingView | Einstiegspreis |
|---|---|---|
| MetaTrader 5 | Automatisierter Handel mit Expert Advisors | kostenlos |
| ATAS | Orderflow, Volumenprofil, Markttiefe | Gratis-Version, Abo ab 24,95 € |
| cTrader | Orderausführung im Forex- und CFD-Handel | kostenlos |
| ProRealTime | Europäische Aktien, Derivate, Backtesting | ab 24 € (bei Brokern gratis) |
| TrendSpider | Automatische Chartmuster- und Trendlinien-Erkennung | kostenpflichtig |
| Bookmap | Visualisierung des Orderbuchs in Echtzeit | Gratis-Version vorhanden |
| InvestingPro | Fundamentaldaten und Aktienbewertung | ab rund 8,95 € |
Eine Vorbemerkung zur Einordnung: Viele Vergleichslisten im Netz führen dreißig Namen auf, darunter Nischenwerkzeuge, die im deutschsprachigen Raum niemand nutzt. Diese Liste ist bewusst kurz. Jede Plattform hier hat einen konkreten Grund, warum sie dabei ist. Eine breitere Übersicht über den gesamten Markt findest du in unserem Vergleich der besten Trading Software.
Fürs reine Backtesting gibt es spezialisiertere Werkzeuge als eine Charting-Plattform. Forex Tester Online läuft ebenfalls im Browser, rechnet Spreads und Swaps mit und bringt einen Blindtest-Modus mit, bei dem du Instrument und Zeitraum nicht siehst.
MetaTrader 5: die Alternative für automatisiertes Trading
MetaTrader 5 ist eine Handelsplattform von MetaQuotes, die automatisierte Handelsprogramme, sogenannte Expert Advisors, direkt ausführt. Für Trader ist sie kostenlos, weil die Broker die Lizenz bezahlen.
Das ist der entscheidende Unterschied zu TradingView: Ein Expert Advisor läuft auf dem MetaTrader eigenständig, eröffnet und schließt Positionen und verwaltet Stop-Loss und Take-Profit ohne dein Zutun. TradingView kann Signale erzeugen und über Webhooks nach außen schicken, den Handel selbst muss aber immer ein anderes System übernehmen.
Dafür zahlst du einen Preis bei der Bedienung. Die Oberfläche wirkt altbacken, das Charting ist deutlich schwächer, und die Marktabdeckung hängt komplett von deinem Broker ab. Wer nur analysiert, gewinnt mit dem Wechsel nichts. Welche Anbieter die Plattform unterstützen, zeigt unsere Übersicht der MetaTrader 5 Broker. Immerhin lassen sich die Ergebnisse aus dem MetaTrader anschließend gratis bei FX Blue auswerten.
Für wen es nichts ist: Diskretionäre Trader, die nach Kursverlauf und Marktstruktur entscheiden, brauchen keinen MetaTrader. Ich selbst handle so und nutze ihn nicht.
ATAS: die Alternative für Orderflow und Volumenanalyse
Orderflow-Analyse bedeutet, die tatsächlich ausgeführten Kauf- und Verkaufsorders im Chart sichtbar zu machen, statt nur den fertigen Kursverlauf zu betrachten.
Genau hier liegt die größte Lücke von TradingView. Volumenprofile gibt es zwar ab dem Essential-Abo, aber Time and Sales, ein echter Volumen-Fußabdruck je Kerze und eine belastbare Markttiefe fehlen. ATAS ist auf diese Darstellung gebaut und zeigt, auf welchem Preisniveau wie viel gehandelt wurde und wer dabei die aktive Seite war.
Die Gratis-Version deckt Krypto-Daten mit Verzögerung ab, die Bezahl-Tarife beginnen bei 24,95 Euro im Monat und reichen bis 89,95 Euro (Stand: Juli 2026). Wer dauerhaft plant, kann eine Lifetime-Lizenz ab 899 Euro kaufen. Alle Details stehen in unserem ATAS Erfahrungsbericht.
Für wen es nichts ist: Wer Aktien auf Tagesbasis handelt oder langfristig investiert, bekommt für den Aufpreis keinen Nutzen. Orderflow lohnt sich im Futures-Intraday-Handel, sonst selten. Eine Alternative mit Fokus auf das Orderbuch ist Bookmap, eine neuere Option Deepcharts.
cTrader: die Alternative für Forex und CFDs
Im Forex- und CFD-Handel zählt die Ausführung mehr als das schönste Chartbild. Genau dort setzt cTrader an: transparente Orderausführung, sichtbare Handelstiefe und eine Oberfläche, die deutlich moderner wirkt als beim MetaTrader.Welche Werkzeuge im Devisenhandel wirklich nach eigenen Kriterien filtern, zeigt der Vergleich der Forex Screener.
Gegenüber TradingView ist der Vorteil schmal, aber real: Du handelst direkt in der Plattform, in der du analysierst, ohne den Umweg über eine Broker-Anbindung. Für Scalping und schnelles Intraday-Trading ist das ein spürbarer Unterschied. Beim Charting selbst bleibt TradingView vorn. Unsere cTrader Erfahrungen zeigen, für wen sich der Umstieg lohnt.
Für wen es nichts ist: Wer Aktien oder Futures handelt, ist hier falsch. cTrader ist auf Forex und CFDs zugeschnitten, und die Zahl der unterstützenden Broker ist überschaubar.
ProRealTime: die Alternative für europäische Märkte
Bei deutschen und europäischen Aktien spielt ProRealTime seine Stärke aus. Die Plattform ist in Europa verwurzelt, deckt Xetra und die europäischen Terminbörsen sauber ab und bringt einen eigenen Backtesting-Bereich mit. Wer Strategien über ein ganzes Depot statt über einen einzelnen Chart testen will, ist mit Wealth-Lab besser bedient.
Der interessanteste Punkt ist die Preisgestaltung: Die Komplett-Version kostet 24 Euro im Monat, die Premium-Version 70 Euro. Bei mehreren Brokern entfällt die Gebühr aber, wenn du regelmäßig handelst. Das macht ProRealTime für aktive Trader europäischer Werte zu einer günstigen Option. Details stehen in unserem Bericht zur ProRealTime Börsensoftware.
Für wen es nichts ist: Bei US-Aktien, Krypto und der Community-Funktion liegt TradingView klar vorn. Und die Oberfläche braucht Eingewöhnung.
TrendSpider: die Alternative für automatisierte Chartanalyse
TrendSpider dreht die Arbeitsweise um: Statt selbst Trendlinien zu ziehen, lässt du die Software Muster und Linien automatisch erkennen. Dazu kommen Backtests ohne Programmierkenntnisse und eine Automatik, die mehrere Zeitebenen gleichzeitig prüft. Welche Plattform wofür taugt, hängt an der Methode dahinter: den Grundlagen zum Orderflow.
Für Trader, die viele Werte gleichzeitig beobachten, spart das echte Zeit. TradingView hat mit der automatischen Chartmuster-Erkennung nachgezogen, arbeitet aber weniger tiefgehend. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt stark von deinem Stil ab. Unsere TrendSpider Erfahrungen gehen ins Detail.
Für wen es nichts ist: Wer wie ich diskretionär nach Marktstruktur handelt, braucht keine automatische Linienerkennung. Ich ziehe meine Level bewusst selbst, weil die Entscheidung dabei entsteht.
InvestingPro: die Alternative für Fundamentaldaten
TradingView zeigt Bilanzkennzahlen direkt im Chart, aber die Tiefe ist begrenzt. Wer Unternehmen fundamental bewerten will, statt nur ihren Kursverlauf zu lesen, bekommt bei spezialisierten Anbietern deutlich mehr.
InvestingPro liefert einen Fair-Value-Rechner, Screener mit hunderten Kennzahlen und Auswertungen über lange Zeiträume. Die Preise starten bei rund 8,95 Euro im Monat im Jahresabo. Was das Werkzeug taugt, steht in unserem InvestingPro Test. Wer nur einen guten Screener sucht, findet die Marktübersicht in unserem Vergleich der besten Aktienscreener.
Für wen es nichts ist: Reine Chart-Trader brauchen das nicht. Fundamentaldaten helfen bei der Auswahl von Aktien für mittlere und lange Haltedauern, nicht beim Intraday-Handel.
Eine Alternative fehlt in den meisten Listen, weil sie kostenlos ist. Der kostenlose AgenaTrader-Version stellt seine Vollversion für Demokonten gratis zur Verfügung und eignet sich damit für alle, die Strategien erst einmal in Ruhe testen wollen.
Worauf du beim Wechsel achten solltest
Bevor du ein Abo kündigst, lohnt ein Blick auf vier Punkte, die in Vergleichslisten fast immer fehlen und die im Alltag den Unterschied machen:
- Datenkosten getrennt rechnen: Fast überall kosten Echtzeitkurse für Aktien und Futures je Börse extra. Eine günstigere Plattform mit teureren Datenpaketen kann unterm Strich mehr kosten.
- Broker-Kompatibilität vorher prüfen: Nicht jede Plattform arbeitet mit deinem Broker zusammen. Beim MetaTrader entscheidet der Broker sogar über die verfügbaren Märkte.
- Analysen wandern nicht mit: Gezeichnete Level, Layouts und Watchlists lassen sich zwischen Plattformen nicht übertragen. Rechne mit Einrichtungszeit, bevor du produktiv arbeitest.
- Parallel testen statt sofort kündigen: Fast alle Anbieter haben Testphasen oder Gratis-Versionen. Lass beides eine Zeit lang nebeneinander laufen und entscheide dann.
Kostenlose Alternativen zu TradingView
Wer ohne Budget sucht, hat mehr Auswahl als gedacht. Diese vier Wege kosten nichts und decken jeweils einen anderen Bedarf ab:
- MetaTrader 4 und 5: dauerhaft kostenlos über jeden unterstützenden Broker, inklusive Handelsrobotern. Passende Anbieter listet unsere Übersicht der MetaTrader 4 Broker.
- Broker-eigene Plattformen: Viele Anbieter liefern Charting und Orderausführung ohne Zusatzkosten, oft sogar mit eingebauten TradingView-Charts.
- ATAS und Bookmap in der Gratis-Version: eingeschränkt bei Daten und Instrumenten, aber ausreichend, um Orderflow überhaupt kennenzulernen.
- TradingView Basic selbst: dauerhaft gratis, mit vollem Chart und allen Zeichentools. Für viele Trader die ehrlichste Antwort auf die Frage nach einer kostenlosen Lösung.
Ein Wort der Vorsicht: Kostenlose Werkzeuge sparen selten wirklich Geld. Fehlen Echtzeitdaten oder verlässliche Alarme, zahlst du am Ende mit schlechteren Einstiegen. Rechne beim Vergleich immer die Datenkosten mit, nicht nur die Lizenzgebühr.
Ohne Anmeldung nutzbar ist außerdem das US-Portal barchart.com, das bei Futures und Optionen mehr Rohdaten offenlegt als die meisten kostenlosen Charttools.
Ein Bereich, den TradingView nur über Community-Skripte abdeckt, ist die saisonale Analyse. Wer dort tiefer einsteigen will, findet in unserem Praxistest zur Saisonalitäts-Plattform Seasonax die passende Einordnung.
Wofür TradingView die erste Wahl bleibt
Nach allen Tests bleibt mein Urteil eindeutig: In drei Punkten hat keine der Alternativen aufgeschlossen.
- Charting und Bedienung: Symbol wechseln, Zeiteinheit umstellen, Level ziehen, Alarm setzen. Diese Grundabläufe gehen nirgends so schnell von der Hand.
- Marktabdeckung: Nach Anbieterangaben über 3,5 Millionen Instrumente. Keine Alternative in dieser Liste kommt in die Nähe.
- Synchronisation und Community: Charts sind auf allen Geräten identisch, dazu kommen Millionen veröffentlichte Analysen und Indikator-Skripte.
Deshalb lautet meine Empfehlung in den meisten Fällen: ergänzen statt ersetzen. Ich nutze TradingView als Basis für Analyse und Signalgebung und greife nur dort zu Spezialwerkzeugen, wo es einen konkreten Grund gibt. Wer unsere Indikatoren einsetzt, bleibt ohnehin bei der Plattform, weil sie dafür entwickelt wurden.
Ein Grund zum Bleiben steckt im Chart selbst. Welche Backtesting-Funktionen von TradingView in welchem Tarif stecken und was der kostenlose Zugang schon hergibt, zeigt der Guide dazu.
Fazit: Wann sich der Wechsel wirklich lohnt
Die ehrliche Antwort auf die Frage nach der besten Alternative lautet: Es kommt darauf an, was fehlt. Wer Handelsroboter laufen lassen will, nimmt MetaTrader 5. Wer Orderflow liest, nimmt ATAS. Wer europäische Aktien handelt, prüft ProRealTime. Für alles andere ist der Wechsel meist ein Rückschritt.
Mein praktischer Rat: Formuliere zuerst genau, was dich stört. Ist es der Preis, die fehlende Automatisierung oder eine bestimmte Darstellung? Nur bei den letzten beiden Punkten hilft eine andere Plattform. Beim Preis lohnt der Blick auf das kleinere Abo, und die meisten Alternativen lassen sich kostenlos testen, bevor du etwas kündigst.
Für den deutschsprachigen Aktienmarkt gibt es eine weitere Browser-Plattform. Der Trading-Desk mit Echtzeit-Signalen deckt Charting, Screening und Chartmuster-Erkennung ab und ist in der Grundversion kostenlos.
Häufige Fragen zu TradingView-Alternativen
Was ist die beste Alternative zu TradingView?
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Für automatisierten Handel ist MetaTrader 5 die beste Wahl, für Orderflow- und Volumenanalyse ATAS, für europäische Aktien ProRealTime. Beim reinen Charting und bei der Marktabdeckung hat keine dieser Plattformen TradingView eingeholt.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu TradingView?
Ja, mehrere. MetaTrader 4 und 5 sind über jeden unterstützenden Broker dauerhaft kostenlos, ATAS und Bookmap bieten eingeschränkte Gratis-Versionen, und viele Broker stellen eigene Charting-Plattformen ohne Zusatzkosten bereit. Auch TradingView selbst hat eine dauerhaft kostenlose Basic-Version.
Ist MetaTrader besser als TradingView?
Nur beim automatisierten Handel. MetaTrader führt Handelsprogramme eigenständig aus, was TradingView nicht kann. Bei Charting, Bedienung, Marktabdeckung und Community liegt TradingView deutlich vorn. Wer nicht automatisiert handelt, gewinnt durch einen Wechsel nichts.
Was kann TradingView nicht?
TradingView führt keine automatisierten Handelsstrategien eigenständig aus, bietet keine vollwertige Orderflow-Analyse mit Time and Sales und keine tiefen Fundamentaldaten über lange Zeiträume. Außerdem kosten Echtzeitdaten für Aktien und Futures je Börse einen monatlichen Aufpreis.
Lohnt sich der Wechsel von TradingView zu einer Alternative?
In den meisten Fällen nicht. Wer wegen der Kosten wechseln will, sollte zuerst prüfen, ob ein kleineres Abo reicht. Sinnvoll ist der Wechsel nur bei einem konkreten Bedarf, den TradingView systembedingt nicht deckt. Häufig ist die bessere Lösung, eine Spezialsoftware ergänzend zu nutzen.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und diskretionärer Price-Action-Trader seit 1980. Er handelt Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte und arbeitet ohne technische Indikatoren, allein auf Basis von Kursverlauf und Marktstruktur.
Ende der Achtzigerjahre übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre vertrat er Joe Ross in Deutschland und übersetzte und verlegte dessen 10 Bücher. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Die hier verglichenen Plattformen bewertet er aus jahrzehntelanger Praxis am Chart. TradingView nutzt er seit August 2017 täglich im Ultimate-Abo, die Alternativen hat er mit seinem Team im Rahmen der Software-Testberichte auf kagels-trading.de geprüft.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.




