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Tradeify Instant Funding Erfahrungen: Test & Payout Guide der Prop Firma (2026)

Zuletzt aktualisiert: 19. September 2026

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24 Min

Karsten Kagels

Überprüft von

Karsten Kagels

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Tradeify hat sein Angebot 2026 umgebaut, und zwar genau an den Stellen, die für Trader zählen. Die Advanced Challenge ist aus dem Verkauf verschwunden, an ihre Stelle ist das Select-Programm mit täglichen Auszahlungen getreten. Die Plattform ProjectX steht nicht mehr zur Wahl, dafür sind WealthCharts und Rithmic/Tradesea dazugekommen. Wer einen älteren Testbericht liest, vergleicht Preise und Regeln, die es so nicht mehr gibt.

Ich habe die aktuellen Preise, die Auszahlungsregeln aus dem Help Center und die Erfolgsquoten aus dem eigenen Kleingedruckten des Anbieters nebeneinandergelegt. Du erfährst, was die Programme heute kosten, wie viel du je Auszahlung tatsächlich abheben darfst, wie lange das Geld unterwegs ist und was die Consistency Rule im Alltag bedeutet. Dazu die Zahl, die kaum ein Testbericht nennt: wie viele Teilnehmer überhaupt eine Auszahlung erhalten.

Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

Tradeify: das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Drei Programme, kein Advanced mehr: Lightning startet ohne Evaluierung ab $345 für ein 25.000-Dollar-Konto, Growth und Select beginnen bei $109 mit einer kurzen Prüfung. Rabattcodes drücken die Preise regelmäßig um 30 bis 40 Prozent.
  • Die Auszahlung ist gedeckelt: Auf einem 150.000-Dollar-Lightning-Konto brauchst du $9.000 Gewinn, um die erste Auszahlung freizuschalten. Abheben darfst du davon höchstens $3.000, der Rest bleibt im Konto.
  • Die Erfolgsquote steht im Kleingedruckten: Nach Angaben des Anbieters bestanden 17,2 Prozent der Evaluierungskonten, und 28,5 Prozent der Trader im Funded Level erhielten eine Auszahlung. Auf ein Live-Konto kamen 3,0 Prozent.
  • Bewertung solide, aber niedriger als beworben: Trustpilot zeigt 4,5 von 5 aus 4.204 Bewertungen, davon 86 Prozent Bestnoten und 8 Prozent mit nur einem Stern. Der Anbieter selbst wirbt mit 4,8.
  • End-of-Day-Drawdown und freies News-Trading: Zwischenstände während des Tages bleiben folgenlos, gerechnet wird zum Handelsschluss. Rund um Notenbanktermine gibt es keine Handelssperren.
  • Nur Futures, drei Plattformen: Zur Wahl stehen Tradovate, WealthCharts und Rithmic/Tradesea. Handelbar sind ausschließlich Futures, darunter auch Währungs- und Krypto-Kontrakte, aber keine Aktien und kein Spot-Forex.

Was ist Tradeify? Die Prop Trading Firma im Detail

Tradeify ist eine Prop Trading Firma für Futures, die Tradern simuliertes Kapital zur Verfügung stellt und sie am Ergebnis beteiligt. Statt eigenes Geld zu riskieren, handelst du auf einem Firmenkonto und behältst 90 Prozent der Gewinne. Betreiber ist die Tradeify Holdings, Corp. mit Sitz in Boca Raton, Florida.

Der Unterschied zu vielen Wettbewerbern liegt im Einstieg. Wer will, überspringt die Prüfung komplett: Lightning Funded schaltet das simulierte Konto sofort nach der Zahlung frei. Wer eine Prüfung akzeptiert, zahlt dagegen deutlich weniger. Gegründet wurde die Firma im März 2024. Sie ist damit noch jung, und das gehört bei der Einordnung dazu.

Hinter dem Unternehmen steht Brett Simberkoff. Nach neun Jahren eigener Handelserfahrung und einem Finanzstudium an der Florida Atlantic University baute er zuvor die Trading-Community Simba Stocks auf. Die Gesellschaft ist in Florida unter der Nummer L24000114905 eingetragen.

Tradeify wirbt inzwischen mit mehr als 80.000 Tradern und über 250 Millionen Dollar an ausgezahlten Gewinnen. Wachstum in diesem Tempo ist in der Prop-Branche allerdings kein Qualitätsbeleg, sondern zunächst ein Marketing-Erfolg. Aussagekräftiger ist, was der Anbieter selbst im Kleingedruckten offenlegt.

Wie viele Trader verdienen bei Tradeify wirklich Geld?

Diese Frage beantwortet Tradeify selbst, im Kleingedruckten der Startseite. Die Zahlen decken den Zeitraum August 2025 bis Juli 2026 ab, berechnet zum 9. August 2026, und umfassen die Programme Growth, Advanced und Select. Kaum ein Testbericht zitiert sie, dabei sind sie die ehrlichste Auskunft über die Erfolgsaussichten:

  • 17,2 Prozent der begonnenen Evaluierungskonten wurden bestanden.
  • 40,3 Prozent der Teilnehmer schafften es mit mindestens einem Versuch ins Funded Level. Im Mittel kaufte jeder Teilnehmer dafür drei Evaluierungen oder Resets.
  • 28,5 Prozent der Trader im Funded Level erhielten tatsächlich eine Auszahlung.
  • 3,0 Prozent wurden auf ein Live-Konto mit echtem Kapital hochgestuft.

Rechne die Kette einmal durch. Von hundert Menschen, die eine Evaluierung starten, erreichen rund vierzig irgendwann ein Funded-Konto. Von diesen vierzig sieht etwa jeder Vierte Geld. Unter dem Strich bleiben ungefähr elf von hundert, die eine Auszahlung erhalten. Das ist keine Schwäche dieses Anbieters, sondern der Normalfall im Prop Trading. Es ist nur selten so klar nachlesbar.

Wichtig für die Einordnung: Du handelst bei Tradeify auf simulierten Konten. Erst über das Programm Tradeify Elite geht es weiter auf echtes Kapital, und dafür brauchst du drei genehmigte Auszahlungen. Der Anbieter stellt dafür Leistungsprämien von bis zu 18.000 Dollar je Konto in Aussicht.

Trading Programme und Preise: Welche Option passt zu dir?

Tradeify bietet drei Programme: Lightning Funded ohne Prüfung, dazu Growth und Select mit einer kurzen Evaluierung. Die früher angebotene Advanced Challenge ist aus dem Verkauf verschwunden, an ihre Stelle ist Select getreten. Alle Preise sind Einmalzahlungen, ein Abo gibt es nicht mehr.

Lightning Funded: sofort starten, ohne Prüfung

Hier entfällt die Evaluierung vollständig. Du zahlst einmal, das simulierte Konto ist sofort freigeschaltet, es gibt kein Gewinnziel zu bestehen. Bezahlt wird dieser Komfort mit dem drei- bis vierfachen Preis gegenüber einer Evaluierung.

KontogrößeMax. DrawdownKontraktePreis
$25.000$1.0001 Mini / 10 Micros$345
$50.000$2.0004 Minis / 40 Micros$492
$100.000$4.0008 Minis / 80 Micros$660
$150.000$5.25012 Minis / 120 Micros$796

Der Drawdown wird zum Handelsschluss gerechnet, Schwankungen während des Tages bleiben also folgenlos. Ein tägliches Verlustlimit greift ab dem 50.000er-Konto und liegt zwischen $1.250 und $3.000. Sobald der Kontogewinn 6 Prozent erreicht, steigt dieses Limit auf die Höhe des Drawdowns.

Growth und Select: der günstige Weg über eine Prüfung

Beide Programme starten mit derselben Evaluierung und kosten dasselbe. Growth lässt sich an einem einzigen Handelstag bestehen, Select verlangt drei Tage. Eine Aktivierungsgebühr nach bestandener Prüfung fällt bei beiden nicht an, und ein tägliches Verlustlimit gibt es in der Prüfungsphase ebenfalls nicht.

KontogrößeGewinnzielMax. DrawdownPreis
$25.000$1.500$1.000$109
$50.000$3.000$2.000$165
$100.000$6.000$3.000$265
$150.000$9.000$4.500$369

In der Prüfung gilt eine Consistency Rule von 40 Prozent: Dein bester Handelstag darf nicht mehr als 40 Prozent des Gesamtgewinns ausmachen. Scheiterst du, kostet ein Reset zwischen $75 und $239, bis zu zehnmal im Monat. Die Kontraktgrenzen entsprechen denen der Lightning-Konten, ein 50.000er-Konto erlaubt also 4 Minis oder 40 Micros.

Was Select von Growth unterscheidet

Der Unterschied zeigt sich erst nach bestandener Prüfung. Growth zahlt im Fünf-Tages-Rhythmus aus. Select stellt dich vor die Wahl zwischen zwei Wegen: Daily zahlt täglich aus, deckelt die Auszahlung aber niedriger und setzt ein tägliches Verlustlimit. Flex zahlt alle fünf Tage, verzichtet dafür auf das Verlustlimit und erlaubt höhere Beträge.

Auf einem 150.000-Dollar-Select-Konto sind das $2.500 täglich gegenüber $5.000 alle fünf Tage. Wer regelmäßig kleine Beträge zieht, fährt mit Daily besser. Wer selten und dafür größer auszahlt, mit Flex. In beiden Fällen entfällt die Consistency Rule, sobald du im Funded-Status bist.

Welche Option für welchen Trader?

Lightning lohnt sich fast nur bei Zeitdruck. Ein 150.000er-Konto kostet dort $796 statt $369, also mehr als das Doppelte. Dafür sparst du dir einen einzigen Handelstag Prüfung. Rechnerisch ist das selten sinnvoll, es sei denn, du hast bereits mehrere Evaluierungen verloren und willst die Reset-Spirale beenden.

Growth ist der Standardweg für alle, die alle paar Tage auszahlen lassen möchten. Select passt, wenn du täglich Geld sehen willst und dafür mit einem festen Tagesverlustlimit leben kannst. Beachte in jedem Fall die Auszahlungsgrenzen weiter unten, denn sie entscheiden stärker über deinen Zahlungsfluss als der Kaufpreis.

Zu den Rabatten: Tradeify wirbt praktisch dauerhaft mit Codes, die 30 bis 40 Prozent nachlassen. Ende August 2026 senkte der Code AUG das 150.000er-Lightning-Konto von $796 auf $478. Den Listenpreis zu zahlen ist damit fast immer vermeidbar. Ein zeitlich befristeter Rabatt, der seit Monaten läuft, ist allerdings eher Dauerpreis als Sonderaktion.

Tradeify Dashboard und Features: die Trader-Tools im Überblick

Tradeify bündelt Kontoverwaltung, Auswertung und Risikoanzeige in einer Oberfläche. Das Dashboard zeigt Kontostand, verbleibenden Drawdown und den Stand deiner Auszahlungsanfrage auf einen Blick.

Übersichtliches Dashboard für die Kontoverwaltung

Die Oberfläche bleibt schlank. Du siehst Trefferquote, Profitfaktor, das durchschnittliche Gewinn-Verlust-Verhältnis und den kumulierten Gewinnverlauf, dazu einen Handelskalender mit dem Ergebnis je Tag. Besonders nützlich ist die laufende Anzeige der Consistency Rule: Du erkennst sofort, ob dein bester Tag die Grenze reißt.

Tradeify Dashboard mit Kennzahlen und Handelskalender
Dashboard im Tradeify-Konto, Stand November 2024. Quelle: YouTube

Die Drawdown-Anzeige zeigt grafisch, wie nah du an der kritischen Grenze stehst. Das ist im Alltag wichtiger als jede Gewinnstatistik, denn der Drawdown beendet das Konto, nicht die Trefferquote. Was Drawdown im Detail bedeutet, erklären wir separat.

Trading Journal mit automatischer Auswertung

Das integrierte Trading Journal übernimmt jeden Trade automatisch, du musst nichts eintippen. Die Auswertung lässt sich nach Zeiträumen, Instrumenten und Handelszeiten filtern und ist für alle Trader kostenfrei enthalten.

Tradeify Trading-Journal mit Tagesauswertung
Trading-Journal von Tradeify mit Tagesauswertung, Stand November 2024

Einschränkung: Beide Ansichten stammen aus dem Demomaterial des Anbieters und zeigen Daten aus dem November 2024. Der Funktionsumfang stimmt weiterhin, die Zahlen darin sind Beispielwerte. Wer die eigene Auswertung ernsthaft betreiben will, stößt beim Anbieter-Journal schnell an Grenzen. Ein externes Trading Journal wie TradeZella legt die Regeln der Prop Firma neben die eigenen Trades. Wer mehrere Tradeify-Konten über einen Copier handelt, bekommt bei Tradesyncer ein automatisches Journal gleich mit.

Risikoüberwachung

Tradeify überwacht die Konten laufend und greift bei Regelverstößen selbst ein. Konkret bedeutet das:

  • Drawdown-Kontrolle: Die Verlustgrenze wird laufend berechnet und im Konto angezeigt.
  • Consistency-Prüfung: Der Anteil deines besten Tages wird täglich gegen die Grenze deines Programms gehalten.
  • Kontraktgrenzen: Positionen über der erlaubten Stückzahl werden blockiert.
  • Tagesverlustlimit: Ist es erreicht, pausiert der Handel bis zum nächsten Tag. Das Konto bleibt bestehen.

Ein sauberes Risikomanagement ersetzt diese Anzeigen nicht. Sie melden, dass eine Grenze naht, sie verhindern den Fehler davor nicht.

Wie funktionieren Auszahlungen bei Tradeify?

Hier steckt der Punkt, den die meisten Testberichte übergehen. Es gibt bei Tradeify zwei verschiedene Zahlen, und wer sie verwechselt, plant falsch: das Gewinnziel, das eine Auszahlung überhaupt erst freischaltet, und den Höchstbetrag, den du dann tatsächlich abheben darfst. Der Höchstbetrag liegt deutlich darunter.

Der Auszahlungsdeckel: das Wichtigste zuerst

Ein Beispiel aus der offiziellen Auszahlungsrichtlinie: Auf einem 150.000-Dollar-Lightning-Konto musst du $9.000 Gewinn erwirtschaften, bevor du überhaupt eine Auszahlung beantragen darfst. Genehmigt werden davon höchstens $3.000. Die restlichen $6.000 bleiben im Konto und zählen nicht auf das nächste Ziel an, denn nach jeder Auszahlung setzt der Zähler auf null zurück.

Tradeify Gewinnziel und Auszahlungsdeckel je Kontogröße im Vergleich
Das Gewinnziel schaltet die Auszahlung frei, ausgezahlt wird höchstens der Deckel. Je größer das Konto, desto kleiner der Anteil. Stand 31.08.2026.
KontogrößeAuszahlung 1 bis 3ab Auszahlung 4
$25.000$1.000$1.000
$50.000$2.000$2.500
$100.000$2.500$3.000
$150.000$3.000$3.500

Die Mindestauszahlung liegt bei $1.000. Für ein 25.000er-Konto geht damit ohnehin nie mehr als die Mindestsumme. Das ist keine versteckte Klausel, Tradeify schreibt es offen ins Help Center. Es verändert aber die Rechnung erheblich, wenn du mit einem festen monatlichen Ertrag planst.

Welche Gewinnziele gelten?

Bei Lightning Funded ist das erste Ziel das höchste, danach sinkt es. Die Werte gelten für Konten, die nach dem 12. September 2025 gekauft wurden. Ältere Konten behalten ihre damaligen Bedingungen.

Kontogröße1. Auszahlungab 2. Auszahlung
$25.000$1.500$1.000
$50.000$3.000$2.000
$100.000$6.000$3.500
$150.000$9.000$4.500

Bei Growth Funded zählt statt eines Gewinnziels ein Mindestkontostand: $26.500 auf dem 25.000er-Konto, $53.000 auf dem 50.000er, $104.500 auf dem 100.000er und $156.500 auf dem 150.000er.

Welche Bedingungen musst du sonst erfüllen?

Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Programm deutlicher, als oft dargestellt wird. Der Unterschied betrifft vor allem die Handelstage:

  • Lightning Funded verlangt keine Mindestzahl an Handelstagen. Sobald Gewinnziel und Consistency Rule erfüllt sind, kannst du beantragen, notfalls am selben Tag.
  • Growth Funded verlangt fünf profitable Handelstage seit der letzten Auszahlung. Als profitabel zählt ein Tag ab $100 Gewinn auf dem 25.000er-Konto, ab $150 auf dem 50.000er, ab $200 auf dem 100.000er und ab $250 auf dem 150.000er.
  • Die Consistency Rule muss erfüllt sein. Bei Lightning sind das 20 Prozent für die erste Auszahlung, 25 Prozent für die zweite und 30 Prozent ab der dritten. Bei Growth gelten konstant 35 Prozent.

Wie schnell ist das Geld wirklich da?

Tradeify wirbt mit Auszahlungen in einer Stunde, und viele Trader berichten von sehr kurzen Wartezeiten. Die offizielle Richtlinie nennt allerdings andere Fristen, und die gelten im Zweifel. Nach der Genehmigung wird das Geld innerhalb von 24 Stunden angewiesen, bei Growth-Konten innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Anträge außerhalb der Geschäftszeiten, also außerhalb von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr Ostküstenzeit sowie an US-Feiertagen, können bis zu 72 Stunden brauchen. Die Kontoabstimmung, auf der die Gewinnberechnung beruht, läuft täglich zwischen etwa 18 und 20 Uhr Ostküstenzeit. Die Aussage „Auszahlung am Wochenende in Minuten” ist damit ein Bestfall, keine Zusage.

Die Consistency Rule an einem Rechenbeispiel

Die Regel begrenzt, wie viel ein einzelner Handelstag zum Gesamtgewinn beitragen darf. Nimm ein 150.000er-Lightning-Konto nach der ersten Auszahlung: Das neue Ziel liegt bei $4.500, die Consistency-Grenze bei 25 Prozent. Dein bester Tag darf also höchstens $1.125 gebracht haben. Vier ungefähr gleich starke Tage zu je $1.125 erfüllen die Regel genau.

Praktisch heißt das: Ein einzelner sehr guter Tag blockiert die Auszahlung, statt sie zu beschleunigen. Wer $4.500 an einem Tag verdient, muss anschließend weiterhandeln, bis der Anteil dieses Tages unter die Grenze fällt. Strategien mit wenigen großen Gewinnen und hohem Chance-Risiko-Verhältnis stoßen hier regelmäßig an. Gleichmäßiges Daytrading passt besser zu diesem Regelwerk.

Auf welchen Wegen wird ausgezahlt?

Rise ist der Standardweg. Die Einrichtung dauert etwa 24 Stunden, danach überweist du auf dein Bankkonto oder in eine Krypto-Wallet. Als Alternative gibt es Plane Payouts, das der Support einmalig freischalten muss.

Rise, der Payoutdienstleister von Tradeify
Payout-Dienstleister

Tradeify Erfahrungen und Bewertungen: Was sagen Trader wirklich?

Auf Trustpilot steht Tradeify bei 4,5 von 5 Sternen aus 4.204 Bewertungen (Stand 31. August 2026). Die Verteilung ist auffällig gespalten: 86 Prozent vergeben die Bestnote, 8 Prozent nur einen Stern, das Mittelfeld ist mit zusammen 6 Prozent fast leer.

Erfahrungen von Tradeify auf Trustpilot
Tradeify auf Trustpilot, Stand September 2025: 4,7 aus 901 Bewertungen

Der Vergleich mit unserem älteren Screenshot zeigt die Entwicklung: Im September 2025 standen dort 4,7 aus 901 Bewertungen, heute sind es 4,5 aus 4.204. Die Bewertungsbasis hat sich also mehr als vervierfacht, der Schnitt ist dabei leicht gefallen. Das ist der übliche Verlauf, wenn ein Anbieter schnell wächst.

Zwei Einordnungen gehören dazu. Erstens wirbt Tradeify auf der eigenen Startseite mit 4,8, also mit einem Wert, den das Portal nicht ausweist. Zweitens unterhält die Firma ein kostenpflichtiges Trustpilot-Abonnement und hat das Profil seit September 2024 beansprucht. Beides ist üblich und für sich genommen unbedenklich, es erlaubt aber, Kunden gezielt zur Bewertung einzuladen. Eine Quote von 86 Prozent Bestnoten ist vor diesem Hintergrund zu lesen.

Die gespaltene Verteilung passt zum Geschäftsmodell. Wer ausgezahlt wird, ist begeistert. Wer sein Konto verliert, ist es nicht. Genau deshalb sagen die Erfolgsquoten aus dem Kleingedruckten des Anbieters mehr über die Erfolgsaussichten aus als der Sternedurchschnitt.

Was Trader loben

Der wiederkehrende Punkt ist die Geschwindigkeit der Auszahlungen. Viele Bewertungen berichten von Freigaben innerhalb von Stunden. Ebenfalls häufig gelobt wird der Support: Antworten kommen schnell, auch außerhalb der Kernzeiten, und Probleme werden gelöst statt vertröstet. Mehrere Bewertungen beschreiben Rückerstattungen und Konto-Resets nach Rücksprache.

Ein dritter Punkt ist die Klarheit der Regeln. Trader, die bei anderen Firmen nachträgliche Regeländerungen erlebt haben, heben hervor, dass die Bedingungen hier nachlesbar im Help Center stehen. Das deckt sich mit meiner Prüfung: Preise, Drawdowns und Auszahlungsgrenzen sind ohne Konto einsehbar, was in dieser Branche nicht selbstverständlich ist.

Woran sich Kritik entzündet

Die Consistency Rule steht im Zentrum der Kritik. Sie trifft besonders Trader, die mit wenigen großen Gewinnen arbeiten. Dazu kommen die Auszahlungsgrenzen, die im Marketing keine Rolle spielen und erst beim ersten Antrag auffallen. Wer mit dem vollen Gewinn gerechnet hat, erlebt hier eine Enttäuschung, obwohl die Regel korrekt dokumentiert ist.

Technische Störungen betreffen meist die Broker-Infrastruktur, nicht Tradeify selbst: verzögerte Kursdaten oder Probleme beim Orderrouting über Tradovate. Für den Handel macht das keinen Unterschied, für die Schuldfrage schon. Strukturierte Lerninhalte für echte Anfänger fehlen weiterhin.

Ist Tradeify seriös?

Es gibt keine Hinweise auf unseriöses Verhalten. Die Gesellschaft ist in Florida eingetragen, die Regelwerke sind öffentlich einsehbar, die Auszahlungswege laufen über etablierte Dienstleister, und der Anbieter legt seine Erfolgsquoten offen. Letzteres tut in dieser Branche kaum jemand freiwillig.

Zwei Dinge gehören trotzdem zur ehrlichen Antwort. Tradeify ist seit März 2024 am Markt und hat damit noch keine lange Erfolgsbilanz. Und du handelst auf simulierten Konten: Es gibt keine Einlagensicherung, keine Finanzaufsicht und keinen Anspruch auf ein Depot. Was du kaufst, ist die Teilnahme an einem Firmenprogramm, keine Kapitalanlage. Das gilt für die gesamte Branche und ist kein Vorwurf an diesen Anbieter, aber es ist der Rahmen, in dem alle Zahlen oben stehen.

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Welche Handelsplattformen unterstützt Tradeify?

Tradeify stellt keine eigene Handelssoftware. Du wählst beim Kauf eine von drei Plattform-Anbindungen und bekommst die Zugangsdaten. Die Auswahl hat sich 2026 geändert: ProjectX steht nicht mehr zur Wahl, dafür sind WealthCharts und Rithmic/Tradesea dazugekommen.

  • Tradovate ist der Standard und läuft im Browser, als Desktop-Programm und mobil. Die Marktdaten sind im Preis enthalten.
  • WealthCharts ist eine Charting-Plattform mit eigenem Analysewerkzeug und seit 2026 als Anbindung wählbar.
  • Rithmic/Tradesea spricht Trader an, die eine schnelle Datenanbindung brauchen. Über Rithmic lassen sich viele Fremdprogramme verbinden, darunter NinjaTrader und Quantower.

Was das für die Plattformwahl heißt: Die Entscheidung fällt beim Kauf und ist nicht beiläufig. Wer mit einem bestimmten Fremdprogramm arbeitet, prüft vorher, über welche der drei Anbindungen es erreichbar ist. Eine eigene, privat gekaufte NinjaTrader-Lizenz lässt sich nicht einbinden. Wer ohnehin in TradingView analysiert, sollte vor dem Kauf klären, ob die gewünschte Anbindung das unterstützt, denn dieser Punkt hat sich zuletzt mehrfach geändert.

Handelbare Instrumente

Handelbar sind ausschließlich Futures, überwiegend an der CME Group. Dazu gehören die Indexkontrakte ES (S&P 500), NQ (Nasdaq 100), YM (Dow Jones) und RTY (Russell 2000), jeweils als E-Mini und Micro, dazu Rohöl, Gold, Silber und Anleihen.

Ein verbreitetes Missverständnis betrifft Währungen und Krypto: Beide sind handelbar, aber nur als Futures-Kontrakt. Es gibt also Euro- und Bitcoin-Futures, aber keinen Spot-Devisenhandel und keine Coins im eigenen Wallet. Aktien lassen sich gar nicht handeln. Wer Aktien oder klassisches Forex sucht, ist bei einer Futures-Prop-Firma grundsätzlich falsch. Kleine Kontogrößen fahren am besten mit Micro-Futures, weil sie den Drawdown fein steuerbar machen.

Welche Regeln gelten bei Tradeify?

Seit dem Wegfall der Advanced Challenge sind die Regeln einheitlicher geworden. Alle aktuell verkauften Programme rechnen den Drawdown am Tagesende, das strengere Intraday-Modell gibt es nicht mehr.

Drawdown-Regeln

Maßgeblich ist der nachziehende Drawdown auf Tagesschlussbasis. Die Verlustgrenze wandert mit deinem Kontostand nach oben, sobald du neue Höchststände erreichst, und wird zum Handelsschluss festgeschrieben. Zwischenstände während des Tages verschieben sie nicht.

Wichtig und oft falsch verstanden: Die Grenze selbst gilt trotzdem in Echtzeit. Fällt dein Kontowert während des Tages unter die zuletzt festgeschriebene Marke, ist das Konto sofort beendet. „End of Day” beschreibt, wann die Grenze nachgezogen wird, nicht wann sie greift.

Dazu kommt bei den Funded-Konten ab $50.000 ein Tagesverlustlimit. Es beendet das Konto nicht, sondern pausiert den Handel bis zum nächsten Tag. Erreicht dein Kontogewinn 6 Prozent, steigt das Limit auf die Höhe des Drawdowns.

Konto-Regeln

  • Maximal fünf simulierte Konten gleichzeitig, in beliebiger Kombination aus Growth, Select und Lightning.
  • Kontraktgrenzen nach Kontogröße: 1 Mini oder 10 Micros beim 25.000er, 4 Minis oder 40 Micros beim 50.000er, 8 Minis oder 80 Micros beim 100.000er, 12 Minis oder 120 Micros beim 150.000er.
  • News-Trading ist vollständig erlaubt. Rund um den Fed-Zinsentscheid oder Konjunkturdaten gibt es keine Sperrfristen. Das einzige Risiko bleibt die erhöhte Schwankung, die dich bei einem News-Trade schnell an die Drawdown-Grenze bringen kann.
  • Positionen über Nacht sind bei Futures-Prop-Firmen üblicherweise eingeschränkt. Kläre vor dem ersten Swing-Trade, was dein konkretes Programm erlaubt.

Länder und Verfügbarkeit

Trader aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben vollen Zugang zu allen Programmen, einschließlich des späteren Wechsels auf ein Live-Konto. Gesperrt sind einzelne Länder wegen internationaler Sanktionen. Die Abrechnung läuft in US-Dollar, für Auszahlungen auf ein Euro-Konto kommt also eine Währungsumrechnung hinzu.

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Vor- und Nachteile von Tradeify

Die folgende Gegenüberstellung fasst zusammen, was sich bei der Prüfung der aktuellen Regelwerke und Preise gezeigt hat. Sie bezieht sich auf den Stand Ende August 2026.

Das spricht für Tradeify

  • Sofortzugang ohne Prüfung: Lightning Funded schaltet das Konto direkt nach der Zahlung frei, ohne Gewinnziel und ohne Wartezeit.
  • Regeln sind öffentlich nachlesbar: Preise, Drawdowns und Auszahlungsgrenzen stehen ohne Konto im Help Center, samt Änderungsdatum.
  • Erfolgsquoten werden offengelegt: Der Anbieter nennt seine Bestehens- und Auszahlungsquoten selbst. Das tut in dieser Branche kaum jemand.
  • Drawdown auf Tagesschlussbasis: Zwischenstände während des Tages ziehen die Grenze nicht nach, das nimmt Druck aus volatilen Phasen.
  • News-Trading ohne Sperrfristen: Rund um Notenbanktermine und Konjunkturdaten gibt es keine Handelsverbote.
  • Trading Journal ohne Aufpreis: Die automatische Auswertung ist in jedem Programm enthalten und muss nicht zugekauft werden.
  • Kein Aktivierungsentgelt: Nach bestandener Prüfung fällt bei Growth und Select keine zusätzliche Gebühr an.

Das spricht dagegen

  • Die Auszahlung ist gedeckelt: Für die erste Auszahlung musst du ein Vielfaches dessen verdienen, was du dann abheben darfst. Im Marketing kommt dieser Punkt nicht vor.
  • Nur rund jeder Neunte wird ausgezahlt: Aus den Zahlen des Anbieters folgt eine Quote von etwa elf Prozent über die gesamte Kette.
  • Consistency Rule bremst starke Tage: Ein einzelner großer Gewinn verzögert die Auszahlung, statt sie näher zu bringen.
  • Lightning kostet mehr als das Doppelte: Für den gesparten Prüfungstag zahlst du beim größten Konto mehr als das Doppelte.
  • Auszahlung dauert länger als beworben: Die Richtlinie nennt 24 bis 48 Stunden, außerhalb der Geschäftszeiten bis zu 72. Beworben wird eine Stunde.
  • Nur Futures: Keine Aktien, kein Spot-Forex, keine echten Coins. Währungen und Krypto gibt es nur als Kontrakt.
  • Kurze Firmenhistorie: Tradeify existiert seit März 2024. Eine belastbare Erfolgsbilanz über mehrere Marktphasen fehlt noch.

Tradeify Support und Community

Den Support erreichst du per Live-Chat und E-Mail rund um die Uhr. Die Rückmeldungen sind nach übereinstimmenden Bewertungen schnell, auch am Wochenende. Die Arbeitssprache ist Englisch, deutsche Anfragen laufen über Übersetzung.

Der Discord-Server zählt über 111.000 Mitglieder (gemessen am 31. August 2026), von denen regelmäßig mehrere Tausend gleichzeitig online sind. Dort werden Regeln diskutiert, Auszahlungsbelege geteilt und Fragen öffentlich vom Team beantwortet. Für eine Firma, die es seit gut zwei Jahren gibt, ist das eine ungewöhnlich große Community.

Tradeify Discord Server mit über 111.000 Mitgliedern
Discord-Server von Tradeify

Daneben veranstaltet Tradeify Handelsturniere. Beim Grand Cup 2 mit dem Beinamen „The Outlaws” waren ein Preisgeld von einer Million Dollar und ein freier Eintritt ausgeschrieben, gehandelt wurde im K.-o.-System von Mai bis Juni 2026. Solche Turniere sind in erster Linie Werbung, für die Teilnehmer aber kostenlos.

Auf X, Instagram und YouTube ist die Firma aktiv, der Schwerpunkt liegt dort allerdings auf Marketing und Erfolgsgeschichten, nicht auf Lerninhalten.

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Tradeify Alternativen im Vergleich

Im Futures-Prop-Markt konkurriert Tradeify vor allem mit zwei etablierten Namen. Beide lösen dieselbe Aufgabe anders: Apex über den Preis, Topstep über die Erfahrung.

Apex Trader Funding ist länger am Markt und ruft mit Dauerrabatten sehr niedrige Einstiegspreise auf. Dafür arbeitete Apex traditionell mit einem nachziehenden Drawdown in Echtzeit, der weniger Spielraum lässt. Was sich dort 2026 geändert hat, steht in unseren Apex Trader Funding Erfahrungen.

Topstep gilt als Urgestein und hat das Evaluierungsmodell mitgeprägt. Die Prüfungen dauern länger, Sofortfinanzierung gibt es nicht, und beim News-Trading gelten Einschränkungen. Dafür steht eine lange Erfolgsbilanz dahinter. Details im Topstep Testbericht, eine weitere Alternative beschreibt der Take Profit Trader Erfahrungsbericht.

Tradeify unterscheidet sich durch den Sofortzugang ohne Prüfung und die schnellen Freigaben. Beides kostet: Lightning-Konten liegen preislich deutlich über den Evaluierungen der Wettbewerber. Wer Aktien oder Forex statt Futures handeln will, findet in unseren Ufunded Erfahrungen ein anderes Modell. Einen breiteren Überblick gibt der Prop-Trading-Guide, die Grundlagen des Instruments der Futures-Handel.

Fazit: Für wen eignet sich Tradeify?

Tradeify gehört zu den transparenteren Anbietern im Futures-Prop-Markt. Die Regeln stehen vollständig und mit Datum im Help Center, die Preise sind ohne Konto einsehbar, und der Anbieter legt seine Erfolgsquoten offen. Diese Offenheit ist der eigentliche Unterschied zum Wettbewerb, nicht die Geschwindigkeit der Auszahlungen.

Passend ist Tradeify für Daytrader mit gleichmäßigen Ergebnissen, die regelmäßig kleinere Beträge abrufen wollen. Growth ist dafür der günstigste Weg, Select die Wahl, wenn dir tägliche Auszahlungen wichtiger sind als ein hoher Einzelbetrag. Der Sofortzugang über Lightning lohnt sich fast nur, wenn du mehrere Evaluierungen hintereinander verloren hast und die Reset-Kosten begrenzen willst.

Nicht passend ist Tradeify für Trader mit wenigen großen Gewinnen. Die Consistency Rule bestraft genau dieses Profil, und die Auszahlungsgrenzen bremsen zusätzlich. Wer plant, mit dem größten Konto vierstellige Monatsbeträge zu ziehen, sollte vorher nachrechnen: Der Deckel der ersten Auszahlung greift, egal wie gut der Monat lief.

Am wichtigsten bleibt die nüchterne Einordnung: Rund elf von hundert Teilnehmern erhalten nach den Zahlen des Anbieters überhaupt eine Auszahlung, drei von hundert erreichen ein Live-Konto. Ein Prop-Konto ist damit kein Ersatz für Kapital, sondern eine Prüfung mit Einsatz. Wer eine Strategie noch sucht, verbrennt hier Geld. Wer eine hat und sie diszipliniert umsetzt, findet bei Tradeify ein faires und ungewöhnlich gut dokumentiertes Regelwerk.

Häufige Fragen zu Tradeify

Was ist Tradeify Instant Funding?

Instant Funding heißt bei Tradeify Lightning Funded und überspringt die Prüfung komplett. Nach einer Einmalzahlung zwischen $345 und $796 handelst du sofort auf einem simulierten Konto, ohne Gewinnziel und ohne Wartezeit. Rabattcodes senken diese Preise regelmäßig um 30 bis 40 Prozent.

Wie viel kann ich bei Tradeify auf einmal auszahlen lassen?

Weniger, als das Gewinnziel vermuten lässt. Jede Auszahlung ist gedeckelt: Auf dem 25.000er-Konto sind es $1.000, auf dem 50.000er $2.000, auf dem 100.000er $2.500 und auf dem 150.000er $3.000. Ab der vierten Auszahlung steigen die Grenzen leicht. Der überschüssige Gewinn bleibt im Konto.

Wie schnell zahlt Tradeify aus?

Der Anbieter wirbt mit einer Stunde, und viele Trader berichten von schnellen Freigaben. Die offizielle Richtlinie nennt jedoch 24 Stunden nach der Genehmigung, bei Growth-Konten 24 bis 48 Stunden. Anträge außerhalb der Geschäftszeiten können bis zu 72 Stunden brauchen.

Gibt es die Advanced Challenge noch?

Nein. Die Advanced Challenge wird nicht mehr verkauft. Aktuell stehen drei Programme zur Wahl: Lightning Funded ohne Prüfung sowie Growth und Select mit einer kurzen Evaluierung. Bestehende Advanced-Konten laufen nach ihren ursprünglichen Bedingungen weiter.

Was ist der Unterschied zwischen Growth und Select?

Beide starten mit derselben Evaluierung zum selben Preis. Growth besteht man an einem Handelstag und zahlt danach alle fünf Tage aus. Select verlangt drei Tage, bietet dafür wahlweise tägliche Auszahlungen mit niedrigerem Deckel oder den Fünf-Tages-Rhythmus mit höherem Deckel.

Ist News-Trading bei Tradeify erlaubt?

Ja, ohne Einschränkung. Es gibt keine Sperrfristen rund um Zinsentscheide, Konjunkturdaten oder Quartalszahlen. Das einzige Risiko bleibt die erhöhte Schwankung, die dich schneller an die Drawdown-Grenze bringen kann.

Kann ich bei Tradeify Aktien oder Forex handeln?

Nein. Handelbar sind ausschließlich Futures. Währungen und Kryptowährungen gibt es zwar, aber nur als Terminkontrakt, nicht als Spot-Handel oder echte Coins. Aktien sind gar nicht verfügbar.

Wie viele Trader erhalten bei Tradeify eine Auszahlung?

Nach den Zahlen des Anbieters für August 2025 bis Juli 2026 bestanden 17,2 Prozent der Evaluierungskonten, und 28,5 Prozent der Trader im Funded Level bekamen eine Auszahlung. Über die gesamte Kette erhalten damit etwa elf von hundert Teilnehmern Geld, drei von hundert erreichen ein Live-Konto.

Über den Autor: Bjarne Claussen

Bjarne Claussen schreibt seit 2023 für kagels-trading.de mit Schwerpunkt auf Prop Trading, KI- und Algo-Strategien, Krypto und Makroanalyse. Sein Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen klassischer Handelspraxis und systematischen, datengetriebenen Ansätzen.

Als Algo-Trader entwickelt und betreibt er Strategien für Rohöl und den S&P 500 mit eigenen Backtesting-Pipelines in Python. In der Auseinandersetzung mit Prop-Firmen, Plattformen und Brokern bringt er die quantitative Sicht eines systematischen Traders und die Erfahrung aus eigenen Konten zusammen.

Speziell zu Tradeify beruht dieser Artikel auf einer eigenen Auswertung der Preis- und Regelseiten des Anbieters, der acht Auszahlungsrichtlinien im Help Center, der Bewertungsverteilung auf Trustpilot sowie der Erfolgsstatistik, die Tradeify im Kleingedruckten der Startseite veröffentlicht. Alle Zahlen wurden am 31. August 2026 an der Quelle geprüft.

Dieser Artikel wurde von Karsten Kagels final geprüft.

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