MarketScreener gehört zu den bekanntesten Finanzportalen im deutschsprachigen Raum, und trotzdem wissen die wenigsten Nutzer, was hinter der Seite steckt. Wer betreibt sie? Woher kommen die Kursdaten? Und vor allem: Wie viel bekommst du, ohne einen Cent zu zahlen?
Ich habe mir die Plattform im August 2026 genau angesehen. Nicht nur die Marketing-Seiten, sondern auch das Kleingedruckte: die Abo-Bedingungen, die Datenlieferanten, die Bewertungen bei Trustpilot und den Zustand der Apps in beiden Stores. Dabei ist mir ein Detail aufgefallen, das der Anbieter selbst nicht erwähnt.
Dieser Bericht bewertet MarketScreener aus der Sicht eines diskretionären Traders. Ich handle selbst keine Fundamentaldaten, sondern Price Action. Genau deshalb schaue ich auf die Dinge, die in reinen Fan-Berichten untergehen: Transparenz, Preis-Leistung und die Frage, was du am Ende wirklich in der Hand hältst. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien. Einen Anbieter, der beide Analysearten in derselben Abfrage zulässt, stellen wir im ChartMill Erfahrungsbericht vor.
MarketScreener: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Betreiber: Hinter MarketScreener steht die französische Surperformance SAS aus Annecy, gegründet 2001 von Franck Morel. Rund 50 Mitarbeiter, nach eigenen Angaben über 1,3 Millionen Mitglieder.
- Gratis nutzbar: Ohne Anmeldung ist der Zugriff zeitlich begrenzt. Mit kostenlosem Konto bekommst du Watchlists, virtuelle Musterdepots und einen Teil der Nachrichten.
- Kosten: Drei Abos. Access ab 24 € pro Monat im Jahresabo, Premium ab 40 €, Expert ab 199 €. Monatlich kündbar kostet es jeweils mehr.
- Stärke: Der Aktienscreener mit über 650 Kriterien und Finanzdaten zu mehr als 70.000 Aktien. Die Kurse liefern Factset, Morningstar und S&P Capital IQ.
- Schwachstelle: Die iPhone-App hat seit Juni 2022 kein Update mehr bekommen, während die Android-Version regelmäßig gepflegt wird.
Was ist MarketScreener?
MarketScreener ist ein Finanzportal für Börsennachrichten, Unternehmensdaten und Aktienanalysen, das Kurse, Fundamentaldaten und Analystenschätzungen zu über 70.000 Aktien weltweit an einer Stelle bündelt und einen Teil davon hinter kostenpflichtigen Abos anbietet.
Der Name führt ein wenig in die Irre. MarketScreener ist mehr Nachrichtenportal als reines Screening-Werkzeug. Der große Teil der Seite besteht aus Meldungen, Analystenkommentaren und Unternehmensprofilen. Der eigentliche Aktienscreener ist ein Werkzeug darin, nicht das ganze Angebot.
Ein Screener ist ein Filter für Aktien. Du gibst Kriterien vor, etwa eine bestimmte Dividendenrendite oder ein Umsatzwachstum, und bekommst nur die Titel angezeigt, die passen. Statt Tausende Unternehmen einzeln zu prüfen, verkleinerst du das Feld in Sekunden auf eine Handvoll Kandidaten.
Welche Kriterien sinnvoll sind, hängt von der Strategie ab. Ein bekanntes, seit Jahrzehnten dokumentiertes Raster ist CAN SLIM von William O’Neil: sieben Bedingungen, von denen fünf sich als Filter abbilden lassen.
Die Plattform gibt es in mehreren Länderversionen. Die deutsche Ausgabe läuft unter de.marketscreener.com, die französische heißt weiterhin Zonebourse. Es sind dieselbe Technik und dieselben Daten, nur in einer anderen Sprache. Insgesamt bedient der Anbieter nach eigener Angabe sieben Sprachen und über 90 Länder.
Der Betreiber: Surperformance SAS aus Annecy
Betreiber ist die Surperformance SAS mit Sitz in Annecy in Frankreich. Laut der Ueber-uns-Seite des Anbieters wurde das Unternehmen 2001 von Franck Morel gegründet und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter. Das ist für ein Portal dieser Größe eine schlanke Mannschaft.
Surperformance beschreibt sich selbst in drei Rollen: als Journalisten, als Big-Data-Spezialisten und als Investoren. Der letzte Punkt ist der interessanteste, denn die Redaktion verwaltet drei echte Aktienportfolios für Europa, die USA und Asien. Abonnenten können jede Transaktion mitverfolgen. Das ist mehr Selbstverpflichtung, als die meisten Finanzportale eingehen.
Ein Punkt, der im Marketing untergeht, aber für die Einordnung entscheidend ist: Die Kursdaten stammen nicht von MarketScreener selbst. Sie kommen von Factset, Morningstar und S&P Capital IQ. Das sind drei etablierte Datenhäuser, die auch Banken und Vermögensverwalter beliefern. Für die Datenqualität ist das ein gutes Zeichen.
| Anbieter | Surperformance SAS |
| Gegründet | 2001 von Franck Morel (laut eigener Angabe) |
| Sitz | 17 avenue d’Albigny, 74000 Annecy, Frankreich |
| Mitarbeiter | rund 50 (laut eigener Angabe) |
| Handelsregister | RCS Annecy 439 430 059 |
| Datenlieferanten | Factset, Morningstar, S&P Capital IQ |
| Abgedeckte Aktien | über 70.000 |
| Sprachen | sieben, deutsche Ausgabe unter de.marketscreener.com |
| Kostenloses Konto | ja, mit Watchlists und Musterdepots |
| Abo-Preise | ab 24 € pro Monat im Jahresabo |
| Support | Montag bis Freitag, 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr |
MarketScreener und die Frage der Seriosität
Kurz gesagt: Ja, an der Seriosität gibt es nichts zu deuteln. Das Unternehmen ist seit über zwanzig Jahren am Markt, das Impressum nennt Adresse, Telefonnummer und Handelsregistereintrag, und die Datenquellen sind offengelegt. Wer etwas zu verbergen hätte, würde anders auftreten.
Wichtig ist trotzdem eine Einordnung, die viele übersehen. MarketScreener ist ein Medium, kein Finanzdienstleister. Die Plattform verwahrt kein Geld, führt keine Orders aus und untersteht damit auch keiner Aufsicht durch die BaFin. Du kannst dort nichts verlieren außer deiner Abo-Gebühr. Umgekehrt gilt aber: Die Aktienempfehlungen der Redaktion sind Meinungen von Fachleuten, keine geprüften Anlageberatungen.
Bei den Nutzerbewertungen lohnt ein zweiter Blick. Auf Trustpilot steht MarketScreener bei 4,2 von 5 Sternen aus 609 Bewertungen (Stand: August 2026). Das Profil ist seit Oktober 2023 vom Unternehmen beansprucht. Trustpilot weist zugleich aus, dass der Anbieter seine Kunden aktiv um Bewertungen bittet. Solche eingeladenen Bewertungen fallen im Schnitt besser aus als spontane. Positiv fällt dagegen auf, dass 94 Prozent der negativen Bewertungen beantwortet wurden. Ein Unternehmen, das sich der Kritik stellt, ist mir lieber als eines mit makelloser Fassade.
Das größte ehrliche Risiko liegt woanders: bei der Erwartungshaltung. Die Werbung verspricht höhere Gewinne durch bessere Daten. Daten allein machen aber keinen Gewinn. Ohne eigene Analysekompetenz bleibt auch das teuerste Abo eine Sammlung von Zahlen.
Was MarketScreener kostenlos bietet
MarketScreener ist in einer Grundversion kostenlos nutzbar, begrenzt den Zugriff für nicht angemeldete Besucher aber zeitlich und blendet nach kurzer Nutzung eine Aufforderung zur Registrierung ein.
Wer ohne Konto liest, stößt nach einer Weile auf einen Hinweis, dass das tägliche freie Limit erreicht ist. Die Registrierung selbst kostet nichts und braucht nur wenige Angaben. Danach steht deutlich mehr offen.
- Watchlists: Du kannst eigene Beobachtungslisten anlegen und deine Werte mit Kursen, Nachrichten und Terminen verfolgen.
- Virtuelle Portfolios: Bis zu fünf Musterdepots mit Startkapital, Ordergebühren und Auswertung. Gut geeignet, um eine Strategie ohne echtes Geld zu testen.
- Nachrichten und Termine: Ein großer Teil der Meldungen sowie der Wirtschaftskalender bleiben frei zugänglich.
- Benachrichtigungen: Newsletter und Kursalarme lassen sich ohne Abo einrichten.
Was nicht im kostenlosen Zugang steckt, ist der eigentliche Kern: der Aktienscreener mit allen Filtern, die PDF-Unternehmensberichte, die Musterportfolios der Redaktion und die werbefreie Ansicht. Wer die Plattform ernsthaft zur Aktienauswahl nutzen will, kommt am Abo nicht vorbei.
Was kostet MarketScreener? Access, Premium und Expert im Vergleich
MarketScreener bietet drei Abo-Stufen an. Der Preis hängt davon ab, ob du monatlich oder jährlich zahlst. Alle Angaben stammen von der Preisseite der deutschen Ausgabe und wurden im August 2026 geprüft.
| Abo | Monatsabo | Jahresabo pro Monat | Jahressumme |
|---|---|---|---|
| Access | 29 € | 24 € | 288 € |
| Premium | 49 € | 40 € | 480 € |
| Expert | 249 € | 199 € | 2.388 € |
Die Ersparnis beim Jahresabo liegt bei 17 bis 20 Prozent. Du zahlst dafür den vollen Betrag im Voraus. Bezahlt wird per Kreditkarte, Google Pay, Apple Pay oder PayPal.
Welches Abo für welchen Anlegertyp
- Access: Werbefreies Lesen, Realtime-Kurse, Transkripte von Analystenkonferenzen und fünf Jahre Finanzdaten zu über 70.000 Aktien. Das ist die Stufe für alle, die vor allem lesen und beobachten wollen.
- Premium: Zusätzlich der Aktienscreener mit 300 Filtern, die drei echten Musterportfolios, der Premium-Newsletter und unbegrenzte PDF-Berichte. Das ist das Paket, das der Anbieter selbst als beliebtestes ausweist, und für die meisten Privatanleger die sinnvollste Wahl.
- Expert: Über 600 Filter, zehn Jahre Finanzdaten, die 25 größten Aktionäre je Unternehmen und Watchlists mit bis zu 50 Listen à 500 Werten. Bei rund 2.400 € im Jahr richtet sich das klar an Profis, nicht an Privatanleger.
Ein Detail, das der Vergleich mit der Vorgängerversion dieses Artikels zeigt: Die Preise sind seit 2022 unverändert, der Leistungsumfang hat sich aber verschoben. Früher beworbene Werkzeuge wie der Event Screener und der Portfolio Creator tauchen in der aktuellen Paketübersicht nicht mehr auf. Dafür sind die Transkripte von Analystenkonferenzen neu hinzugekommen, und zwar schon in der günstigsten Stufe.
Der Aktienscreener in der Praxis
Der Aktienscreener ist das stärkste Argument für ein Abo. Nach Angaben des Anbieters stehen insgesamt über 650 fundamentale und technische Kriterien zur Verfügung. In der Premium-Stufe sind davon 300 Filter freigeschaltet, in der Expert-Stufe über 600.
Die Bedienung folgt vier Schritten. Du wählst zuerst Land, Region oder Index, setzt dann deine Filter, sortierst das Ergebnis und speicherst die Einstellung für später ab. Der letzte Schritt ist der wichtigste, denn ein gespeicherter Screen lässt sich täglich neu abrufen, ohne dass du die Kriterien erneut zusammenklickst.
Zusätzlich vergibt MarketScreener eigene Bewertungen je Aktie, getrennt nach Trading- und Investment-Sicht. Dahinter steht eine Stärken-Schwächen-Analyse mit den zugrunde liegenden Faktoren. Diese Ratings sind eine Meinung, kein Messwert. Sie taugen als Vorauswahl, nicht als Kaufentscheidung.
Als reines Screening-Werkzeug ist MarketScreener nicht konkurrenzlos. Wie es sich gegen Aktienfinder.net, Seeking Alpha und die kostenlosen Anbieter schlägt, haben wir im Vergleich der besten Aktienscreener ausführlich aufgeschlüsselt.
Die MarketScreener-App: Android gepflegt, iOS abgehängt
Hier liegt der auffälligste Befund dieses Tests, und er steht in keinem Werbetext. MarketScreener bietet Apps für beide Systeme an. Gepflegt wird aber nur eine davon.
Die Android-App bekam ihr letztes Update am 24. April 2026 und kommt auf 3,9 von 5 Sternen bei rund 495 Bewertungen. Das ist ein normal betreutes Produkt.
Die iPhone-App steht dagegen seit dem 15. Juni 2022 auf Version 2.5.8. Über vier Jahre ohne Aktualisierung, bei einer Mindestanforderung von iOS 12. Sie kommt auf 3,9 von 5 Sternen bei rund 440 Bewertungen und lässt sich weiterhin laden.
Dazu passt, dass die App in der aktuellen Paketübersicht gar nicht mehr auftaucht. In der älteren Fassung war die iPhone-App noch ausdrücklich als Access-Leistung beworben. Wenn du MarketScreener hauptsächlich unterwegs auf einem iPhone nutzen willst, ist das ein echtes Argument gegen das Abo. Der Browser auf dem Handy funktioniert, die App fühlt sich an wie 2022.
MarketScreener kündigen: so gehst du vor
Das Thema taucht in den Suchanfragen regelmäßig auf, deshalb gehört es hierher. MarketScreener führt die Kündigung als eigenen Punkt in seinen häufigen Fragen und wirbt im Seitenfuß ausdrücklich mit einer einfachen und schnellen Kündigung.
Der Weg führt über dein Konto auf der Website. Wer nicht weiterkommt, erreicht den Support per Kontaktformular. Die Servicezeiten der deutschen Ausgabe liegen bei Montag bis Freitag, 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr.
Zwei Punkte solltest du vorher wissen. Erstens: Ein Jahresabo ist im Voraus bezahlt, eine Kündigung wirkt also zum Laufzeitende und nicht sofort. Zweitens: Hast du das Abo über den App Store abgeschlossen, läuft die Kündigung über Apple und nicht über MarketScreener. Das ist der häufigste Grund, warum eine Kündigung ins Leere läuft.
Vorteile und Nachteile von MarketScreener
Nach der Prüfung im August 2026 ergibt sich ein klares Bild. Die Datenbasis ist ausgezeichnet, die Verpackung nicht überall.
Vorteile von MarketScreener
- Belastbare Datenquellen: Die Kurse kommen von Factset, Morningstar und S&P Capital IQ. Das ist offengelegt und nachprüfbar.
- Große Abdeckung: Finanzdaten zu über 70.000 Aktien und PDF-Berichte zu mehr als 60.000 Unternehmen.
- Starker Screener: Über 650 Kriterien, gespeicherte Screens und eine Filterung über alle Weltregionen hinweg.
- Echte Musterportfolios: Die Redaktion legt ihre eigenen Transaktionen offen. Das trauen sich wenige.
- Brauchbarer Gratis-Zugang: Watchlists, fünf Musterdepots und ein Großteil der Nachrichten kosten nichts.
Nachteile von MarketScreener
- iPhone-App verwaist: Letztes Update im Juni 2022, während Android weiter gepflegt wird.
- Reizüberflutung: Die Startseite wirft dir hunderte Meldungen entgegen. Einsteiger verlieren hier schnell den Faden.
- Harte Bezahlschranke: Ohne Konto ist die Lesezeit begrenzt, und der Screener steckt komplett im Abo.
- Expert-Stufe kaum vermittelbar: Rund 2.400 € im Jahr sind für Privatanleger kein realistischer Gegenwert.
- Dünne deutsche Präsenz: Der deutschsprachige YouTube-Kanal kommt trotz Start im Jahr 2021 nur auf eine zweistellige Abonnentenzahl.
Fazit: Für wen sich MarketScreener lohnt
MarketScreener ist ein solides Werkzeug für fundamental orientierte Anleger. Wer Aktien nach Kennzahlen sucht, Quartalszahlen liest und Analystenschätzungen vergleicht, bekommt hier eine Datenbasis, die weit über das hinausgeht, was kostenlose Portale liefern. Die Premium-Stufe für 40 € pro Monat im Jahresabo ist dabei der Punkt mit dem besten Verhältnis aus Preis und Leistung.
Für kurzfristig orientierte Trader ist die Plattform dagegen das falsche Werkzeug. Ich handle selbst Price Action und brauche saubere Charts, keine Datenbank. Wer Ein- und Ausstiege am Chart sucht, ist mit einer spezialisierten Charting-Plattform besser bedient. Das ist kein Mangel von MarketScreener, sondern eine Frage des Einsatzzwecks.
Nicht lohnen wird sich das Abo für alle, die hauptsächlich am iPhone arbeiten, und für alle, die auf eine Kaufliste zum Abschreiben hoffen. Die Musterportfolios sind transparent, aber sie sind kein Ersatz für eine eigene Entscheidung. Wer den Gratis-Zugang zwei Wochen ernsthaft nutzt, weiß danach ziemlich genau, ob sich das Abo rechnet.
Häufige Fragen zu MarketScreener
Ist MarketScreener seriös?
Ja. Betreiber ist die französische Surperformance SAS, die seit 2001 am Markt ist und Adresse, Telefonnummer sowie Handelsregistereintrag offenlegt. Die Kursdaten stammen von Factset, Morningstar und S&P Capital IQ. Wichtig zur Einordnung: MarketScreener ist ein Medium und kein Finanzdienstleister, es untersteht damit keiner Aufsicht durch die BaFin.
Wer steckt hinter MarketScreener?
Hinter der Plattform steht die Surperformance SAS mit Sitz in Annecy in Frankreich. Das Unternehmen wurde nach eigener Angabe 2001 von Franck Morel gegründet und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Die französische Ausgabe der Plattform läuft weiterhin unter dem Namen Zonebourse.
Ist MarketScreener kostenlos?
Teilweise. Ohne Anmeldung ist die Lesezeit begrenzt. Mit einem kostenlosen Konto bekommst du Watchlists, bis zu fünf virtuelle Musterdepots, Kursalarme und einen großen Teil der Nachrichten. Der Aktienscreener mit allen Filtern, die PDF-Unternehmensberichte und die Musterportfolios der Redaktion stecken dagegen im kostenpflichtigen Abo.
Was kostet ein MarketScreener-Abo?
Es gibt drei Stufen. Access kostet 29 € pro Monat oder 24 € pro Monat im Jahresabo, das sind 288 € im Jahr. Premium liegt bei 49 € beziehungsweise 40 € und damit 480 € im Jahr. Expert kostet 249 € oder 199 € und summiert sich auf 2.388 € im Jahr. Stand der Preise ist August 2026.
Wie kündige ich mein MarketScreener-Abo?
Die Kündigung läuft über dein Konto auf der Website, der Anbieter führt sie als eigenen Punkt in seinen häufigen Fragen. Ein Jahresabo endet erst zum Laufzeitende, weil es im Voraus bezahlt ist. Hast du das Abo über den App Store abgeschlossen, musst du bei Apple kündigen und nicht bei MarketScreener.
Gibt es eine MarketScreener-App für iPhone und Android?
Beide Apps existieren, werden aber unterschiedlich gepflegt. Die Android-App bekam zuletzt im April 2026 ein Update. Die iPhone-App steht dagegen seit Juni 2022 auf derselben Version. Wer vor allem am iPhone arbeitet, sollte das vor einem Abo wissen.
Für wen lohnt sich MarketScreener?
Vor allem für fundamental orientierte Anleger, die Aktien nach Kennzahlen suchen und Analystenschätzungen vergleichen. Für sie ist die Premium-Stufe der beste Kompromiss aus Preis und Leistung. Für kurzfristig orientierte Trader, die Ein- und Ausstiege am Chart suchen, ist eine spezialisierte Charting-Plattform die bessere Wahl.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH sowie Betreiber von kagels-trading.de. Als diskretionärer Price-Action-Trader ist er seit 1978 an den Märkten aktiv und handelt Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte.
In den späten 1980er-Jahren übersetzte Karsten die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre war er Joe Ross’ Repräsentant in Deutschland und übersetzte sowie veröffentlichte alle 10 Ross-Bücher. Seit 1996 ist Interactive Brokers seine primäre Handelsplattform.
Dieser Erfahrungsbericht bewertet MarketScreener aus der Perspektive eines erfahrenen diskretionären Traders, der die Plattform auf Seriosität, Transparenz des Unternehmens und Preis-Leistungs-Verhältnis prüft, nicht aus der Sicht eines Fundamentalanalysten. Geprüft wurden im August 2026 die Preisseite, die Unternehmensangaben, das Trustpilot-Profil sowie beide App-Stores.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.













