justETF ist für viele ETF-Anleger die erste Anlaufstelle bei der Fondssuche. Das Portal listet alle in Europa zugelassenen ETFs, also börsengehandelte Indexfonds, vergleicht Sparplan-Angebote und rechnet komplette Portfolios durch. Zwei Millionen Suchanfragen im Monat laufen allein über den deutschen Markennamen.
Hinter der Marke hat sich seit 2021 allerdings etwas verändert, das in den meisten Erfahrungsberichten fehlt. justETF gehört heute einem Broker. Dieser Artikel prüft Kosten, Funktionen und Eigentümerverhältnisse am Stand August 2026, jeweils an den Primärquellen. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
justETF: das Wichtigste in 30 Sekunden
- Betreiber: justETF GmbH aus München, seit 2021 eine hundertprozentige Tochter der Scalable AG.
- Kosten: Die Free-Version ist dauerhaft kostenlos. Premium startet bei 9,90 Euro pro Monat im Jahresabo.
- Umfang: Datenbank aller in Europa zugelassenen ETFs, dazu Strategieplaner, Sparplan-Vergleich und Broker-Vergleich.
- Bewertungen: 4,5 von 5 bei Trustpilot aus 51 Bewertungen, 4,9 im App Store aus 997 und 4,8 bei Google Play aus 2.260.
- Harte Grenze: justETF führt kein Depot und wickelt keine Order ab. Gekauft wird immer beim eigenen Broker.
- Reichweite: aktiv in zehn Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Was ist justETF und was bietet die Plattform?
justETF ist ein deutschsprachiges Informationsportal für börsengehandelte Indexfonds. Es bündelt eine Datenbank aller in Europa zugelassenen ETFs, Vergleichsrechner für Sparpläne und Broker sowie ein Werkzeug zur Planung und Überwachung von ETF-Portfolios.
Gegründet wurde justETF 2011 von Dominique und Petra Riedl. Aus der Fondsdatenbank ist über die Jahre eine Plattform geworden, die den kompletten Weg abbildet: Fonds suchen, Strategie planen, Broker auswählen, Depot nachverfolgen. Das Unternehmen bezeichnet sich auf justetf.com selbst als größtes ETF-Portal Europas.
Vier Werkzeuge tragen das Angebot. Der Schwerpunkt liegt auf der Auswahl, nicht auf der Ausführung.
- ETF-Suche: Filter nach Anlageklasse, Region, Indexart, Fondsgröße, laufenden Kosten und Ertragsverwendung. Wer thesaurierende Fonds sucht, also solche, die Erträge automatisch wieder anlegen, filtert sie hier direkt heraus.
- Strategieplaner: baut im Baukastenprinzip ein Weltportfolio auf. Als Vorlagen stehen die ARERO-Weltstrategie von Prof. Weber und das Weltportfolio von Gerd Kommer bereit.
- Portfolio-Übersicht: bildet ein Depot virtuell nach und verbucht Sparraten, Ausschüttungen und geplante Orders. Ein Monatsbericht kommt per E-Mail.
- Vergleichsrechner: ETF-Sparplan-Test, Broker-Vergleich, Junior-Depot, Tagesgeld und seit 2026 ein Rechner für das Altersvorsorgedepot.
Der Wissensbereich heißt Academy und deckt vom ersten ETF-Kauf bis zur Vorabpauschale den ganzen Bogen ab. Dazu kommen ein wöchentlicher Newsletter, ein Podcast und ein YouTube-Kanal mit rund 75.700 Abonnenten.
Für Anleger aus dem deutschsprachigen Raum hat die Datenbank einen praktischen Nebeneffekt. Sie enthält ausschließlich in Europa zugelassene Fonds. US-domizilierte ETFs tauchen gar nicht erst auf, und genau die darf ein Privatanleger hierzulande wegen der PRIIPs-Regeln ohnehin nicht kaufen. Die Suche produziert also keine Treffer, die am Ende an der Regulierung scheitern.
Wem justETF gehört: die Verbindung zu Scalable Capital
justETF gehört seit 2021 zur Scalable Gruppe. Die justETF GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Scalable AG, die mit Scalable Capital selbst einen Broker betreibt.
Das steht im Impressum, wird aber selten zitiert. Sitz und Handelsregister der justETF GmbH sind inzwischen identisch mit denen der Muttergesellschaft. Wer justETF für ein rein redaktionelles Verbraucherportal hält, arbeitet mit einem überholten Bild.
| Anbieter | justETF GmbH, Seitzstr. 8e, 80538 München |
| Gegründet | 2011 von Dominique und Petra Riedl |
| Geschäftsführer | Jannes Lorenzen, Maximilian Meyer |
| Register | HRB 292557, Amtsgericht München |
| Eigentümer | Scalable AG (100 Prozent), seit 2021 |
| Produkt | ETF-Datenbank, Strategieplaner, Portfolio-Tool, Vergleichsrechner |
| Märkte | Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande, Belgien, Luxemburg |
| Finanzierung | Premium-Abos, Werbung, Affiliate-Provisionen für Depoteröffnungen |
Die Einnahmen erklären, warum der Broker-Vergleich so prominent steht. justETF legt das Modell auf der Seite „Über uns” selbst offen: Das Portal verdient an Premium-Abos, an Werbung und an Provisionen für vermittelte Depots. Auf der Startseite führt im August 2026 der Broker-Vergleich, nicht die ETF-Suche.
Das ist kein Vorwurf, sondern eine Einordnung. Ein Vergleichsportal, das einem Broker gehört, bewertet Wettbewerber dieses Brokers. justETF begegnet dem mit offengelegten Bewertungskriterien. Trotzdem gilt für den Leser dieselbe Regel wie bei jedem anderen Vergleich: Ergebnisse an einer zweiten Quelle prüfen, bevor ein Depot eröffnet wird. Wie die Konditionen der Muttergesellschaft aussehen, steht in unserer Analyse zu den Scalable Capital Kosten.
justETF Erfahrungen: das sagen Nutzer über die Plattform
Die Bewertungslage ist besser, als ältere Erfahrungsberichte vermuten lassen. Auf Trustpilot steht justETF im August 2026 bei einem TrustScore von 4,5 von 5 aus 51 Bewertungen. Das Profil ist seit April 2021 beansprucht. Wer noch die Angabe von 3,8 Sternen liest, hat einen alten Stand vor sich.
51 Bewertungen sind allerdings eine dünne Basis. Trustpilot blendet auf dem Profil selbst den Hinweis ein, dass justETF zuletzt keine Bewertungseinladungen verschickt hat und die Stichprobe deshalb möglicherweise nicht repräsentativ ist. Eine Note aus 51 freiwilligen Stimmen trägt weniger weit als eine aus mehreren tausend.
Die belastbarere Stichprobe liefern die App-Stores. Dort kommen über 3.200 Bewertungen zusammen. Alle Werte in der Tabelle haben den Stand August 2026. Im Apple App Store steht die justETF-App bei 4,9 von 5 aus 997 Bewertungen, bei Google Play bei 4,8 aus 2.260 Rezensionen und mehr als 100.000 Installationen.
| Quelle | Note | Bewertungen |
|---|---|---|
| Trustpilot | 4,5 von 5 | 51 |
| Apple App Store | 4,9 von 5 | 997 |
| Google Play | 4,8 von 5 | 2.260 |
Gelobt wird vor allem die Suche. Nutzer beschreiben justETF als Nachschlagewerk, das den Vergleich einzelner Fonds schneller macht als das Angebot der eigenen Bank. Ein Bewerter formuliert es so, dass er die Plattform als verlässliche Alternative zur Recherche bei der Direktbank nutzt. Kritik trifft eher das Abo-Modell als die Daten.
Ein Punkt taucht in den Bewertungen positiv auf, der bei Abos selten gut wegkommt. justETF erinnert vor der Verlängerung an das auslaufende Abo. Die Kündigung läuft über einen Klick in den Einstellungen. Das deckt sich mit den Vertragsbedingungen, die der Anbieter auf der Preisseite ausweist.
Vorteile und Nachteile von justETF
Nach der Prüfung der einzelnen Bereiche lässt sich das Bild klar sortieren. Die Stärken liegen in Datenbank und Planung, die Schwächen in allem, was nach der Auswahl kommt.
Vorteile von justETF
- Vollständige Europa-Datenbank: gelistet sind alle in Europa zugelassenen ETFs, also genau die Fonds, die ein Anleger im DACH-Raum tatsächlich kaufen darf.
- Ernst gemeinte Gratis-Version: ein Portfolio, eine Watchlist, Strategieplaner, Sparplan-Finder und Orderliste kosten dauerhaft nichts.
- Musterportfolios mit Namen: die ARERO-Weltstrategie und das Weltportfolio nach Gerd Kommer lassen sich kopieren und auf den eigenen Anlagebetrag anpassen.
- Kein Zugriff auf das Depot: justETF arbeitet rein virtuell und bekommt keine Bank- oder Depotdaten. Das senkt das Risiko im Vergleich zu Trackern mit Auto-Sync.
- Gepflegte Apps: iOS und Android, zuletzt aktualisiert am 15.06.2026, nutzbar ohne Registrierung.
Nachteile von justETF
- Kein Broker: keine Depotführung, keine Orderausführung. Jede Order läuft über einen externen Broker, justETF übergibt sie nur.
- Der Eigentümer ist ein Broker: Broker- und Sparplan-Vergleiche kommen von einer Scalable-Tochter, die zugleich an vermittelten Depots verdient.
- Keine Monatszahlung: Premium gibt es nur im Quartals- oder Jahresabo. Ein Monat zum Ausprobieren ist nicht vorgesehen.
- Nur ein Gratis-Portfolio: wer Altersvorsorge, Kinderdepot und freies Vermögen getrennt führen will, braucht Premium.
- Nichts für aktive Trader: es gibt keine Charttechnik, keine Orderbuchdaten und keine Intraday-Analyse. Kursdaten sind mindestens 15 Minuten verzögert.
- Kein Community-Bereich: ein Forum für den Austausch unter Anlegern gibt es auf der Plattform nicht.
justETF Kosten 2026: Free und Premium im Vergleich
Das Preismodell ist 2026 schlanker als in vielen älteren Artikeln beschrieben. Es gibt nur noch zwei Stufen: die kostenlose Free-Version und Premium mit fünf Portfolios. Die frühere dritte Stufe Premium 25 mit 25 Portfolios für 19,90 Euro im Monat wird nicht mehr angeboten.
| Modell | Enthalten | Preis |
|---|---|---|
| Free | 1 Portfolio, 1 Watchlist, Strategieplaner, Sparplan-Finder, Orderübergabe | 0 € |
| Premium Jahresabo | 5 Portfolios, unbegrenzte Watchlisten, Simulation, Analysen, Rebalancing | 9,90 € pro Monat, 118,80 € im Jahr |
| Premium Quartalsabo | identischer Funktionsumfang | 14,90 € pro Monat, 44,70 € pro Quartal |
Der Aufpreis für Premium kauft vor allem Auswertung. Dazu gehören die historische Simulation einer geplanten Strategie, Detailanalysen auf Portfolio- und Einzelfondsebene, ein Risiko-Rendite-Chart, tägliche Portfolio-Überwachung mit E-Mail-Warnungen und antizyklische Rebalancing-Signale. Rebalancing meint dabei das Zurückschichten auf die ursprüngliche Aufteilung, nachdem der Markt sie verschoben hat.
Bei der Laufzeit lohnt ein genauer Blick. Die Mindestlaufzeit entspricht der gewählten Dauer, also drei Monate oder ein Jahr. Danach läuft die Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit weiter und ist laut Preisseite des Anbieters jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar. Wer nur eine Strategie durchrechnen will, fährt mit dem Quartalsabo günstiger, obwohl der Monatspreis höher liegt: 44,70 Euro einmal gegen 118,80 Euro im Jahr.
Für viele Anleger reicht die Free-Version. Wer ein einziges Weltportfolio bespart und es einmal im Jahr prüft, braucht weder Simulation noch tägliche Überwachung. Premium rechnet sich erst, wenn mehrere Depots getrennt geführt werden oder die Auswertung regelmäßig genutzt wird. Lesetipp: Finanzguru Erfahrungen, was die Finanz-App wirklich leistet
Die justETF App: was sie kann und was ihr fehlt
Anders als ältere Testberichte behaupten, gibt es die App seit Jahren. Sie steht für iOS und Android bereit, ist kostenlos und lässt sich ohne Registrierung öffnen. Das letzte Update datiert auf den 15.06.2026, die Android-Fassung steht bei Version 4.4.1. Im Apple App Store liegt sie bei 4,9 von 5 Sternen.
- ETF-Screener: dieselben Filter wie im Browser, also Suche nach Anlageklasse, Ausschüttungsart, Fondsgröße sowie Rendite- und Risikokennzahlen.
- Watchlisten: Favoriten sammeln und in eigene Kategorien sortieren, Listen- und Chartvergleich inklusive.
- Portfolio-Ansicht: am Rechner angelegte Portfolios lassen sich unterwegs verfolgen, aufgeschlüsselt nach Ländern, Sektoren und Einzelwerten.
- Kursalarme: Benachrichtigung, sobald ein ETF eine gesetzte Marke erreicht.
Anlegen lässt sich ein Portfolio in der App nicht. Der Strategieplaner bleibt der Website vorbehalten, die App ist die Lese- und Suchoberfläche dazu. In der kostenlosen Fassung zeigt sie außerdem Werbung, was Google Play auf der Produktseite ausweist.
Alternativen zu justETF: diese Portale kommen infrage
Die Frage nach der Alternative hängt daran, welchen Teil der Arbeit man abgeben will. Für die Fondssuche ist justETF schwer zu schlagen. Bei der Depotauswertung nach dem Kauf sieht es anders aus, dort gibt es spezialisierte Werkzeuge.
extraETF
extraETF ist der direkteste Wettbewerber. Das Münchner Portal deckt dieselbe Aufgabe ab, legt den Schwerpunkt aber stärker auf den Portfolio Tracker und die Depotanbindung. Wer Auto-Sync mit dem Broker will, findet ihn dort statt bei justETF. Die Bewertungslage ist allerdings deutlich schwächer. Details und den direkten Vergleich haben wir in den extraETF Erfahrungen aufgeschrieben.
Parqet
Parqet setzt nicht bei der Auswahl an, sondern danach. Die App bündelt alle Depots in einer Auswertung, rechnet die Gesamtrendite und zerlegt ETFs in ihre Einzelwerte. Als Ergänzung zu justETF funktioniert das gut: hier suchen, dort auswerten. Was der Tracker kostet, steht in den Parqet Erfahrungen.
getquin
getquin verbindet Tracking mit einer Community. Nutzer veröffentlichen Depots und diskutieren Positionen, genau der Austausch also, den justETF nicht anbietet. Für reine Zahlenmenschen ist das Beiwerk, für Einsteiger oft der Einstieg. Mehr dazu in den getquin Erfahrungen.
Portfolio Performance
Portfolio Performance ist die Wahl für Selbermacher. Die Software läuft lokal auf dem eigenen Rechner, kostet nichts und speichert keine Daten in der Cloud. Dafür verlangt sie Einarbeitung und übernimmt keine Fondssuche. Wie der Einstieg gelingt, zeigen die Portfolio Performance Erfahrungen.
Wer noch breiter vergleichen will, findet die Nischenanbieter gebündelt. Einen Überblick über das gesamte Feld bietet unsere Übersicht der Börsenportale und Finanzportale.
Fazit: für wen sich justETF lohnt
justETF ist ein starkes Auswahlwerkzeug mit einer klaren Grenze. Die Datenbank ist vollständig, der Strategieplaner nimmt Einsteigern die schwierigste Entscheidung ab, und die Free-Version reicht für ein Weltportfolio vollkommen aus. Wer einen ETF sucht, findet ihn hier schneller als bei seiner Bank.
Premium lohnt sich nur bei mehreren Depots oder regelmäßiger Auswertung. Für 118,80 Euro im Jahr bekommt man Simulation, Analysen und Rebalancing-Signale. Ein Sparplan-Anleger, der einmal im Jahr nachsieht, braucht davon nichts. Die fehlende Monatszahlung macht das Ausprobieren zusätzlich teurer, als es sein müsste.
Zwei Punkte gehören dazu, bevor jemand dem Broker-Vergleich folgt. justETF gehört seit 2021 zur Scalable Gruppe und verdient an vermittelten Depots. Das Portal legt beides offen, entbindet aber niemanden davon, die Empfehlung an einer zweiten Quelle zu prüfen.
Für aktive Trader ist die Plattform der falsche Ort. Es gibt keine Charttechnik, keine Echtzeitkurse und keine Werkzeuge für den kurzfristigen Handel. justETF richtet sich an Anleger mit Haltedauern in Jahren, nicht an Trader mit Haltedauern in Stunden. Wer beides betreibt, nutzt zwei getrennte Werkzeuge.
Neben der Fondsauswahl entscheidet die Ausführung. Wie du beim Handeln eines ETF Spread und Handelsplatz berücksichtigst, steht in unserem Leitfaden.
Häufige Fragen zu justETF
Was ist justETF?
justETF ist ein Informationsportal für börsengehandelte Indexfonds. Es bündelt eine Datenbank aller in Europa zugelassenen ETFs, einen Strategieplaner, Vergleichsrechner für Sparpläne und Broker sowie ein Werkzeug zur Überwachung des eigenen Depots.
Wem gehört justETF?
Die justETF GmbH mit Sitz in München ist seit 2021 eine hundertprozentige Tochter der Scalable AG. Damit gehört das Portal zur selben Gruppe wie der Broker Scalable Capital. Gegründet wurde justETF 2011 von Dominique und Petra Riedl.
Ist justETF kostenlos?
Die Free-Version ist dauerhaft kostenlos und umfasst ein Portfolio, eine Watchlist, den Strategieplaner, die komplette ETF-Suche und die Orderübergabe an den Broker. Eine Registrierung führt nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abo.
Premium kostet im Jahresabo 9,90 Euro pro Monat, also 118,80 Euro im Jahr. Im Quartalsabo sind es 14,90 Euro pro Monat oder 44,70 Euro je Quartal. Nach der Mindestlaufzeit ist die Mitgliedschaft mit einem Monat Frist kündbar.
Ist justETF seriös?
Dafür spricht einiges: ein vollständiges Impressum mit Handelsregistereintrag, ein TrustScore von 4,5 aus 51 Bewertungen und die Tatsache, dass justETF keinen Zugriff auf Depots oder Konten erhält. Die Eigentümerschaft eines Brokers sollte man beim Lesen der Vergleiche allerdings mitdenken.
Gibt es justETF als App?
Ja. Die App gibt es für iOS und Android, sie ist kostenlos und funktioniert ohne Registrierung. Sie bietet ETF-Suche, Watchlisten, Kursalarme und die Ansicht bestehender Portfolios. Neue Portfolios anlegen lässt sich nur auf der Website.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels handelt seit 1978 an den Finanzmärkten und führt als Gründer die Kagels Trading GmbH. Er arbeitet diskretionär nach Price Action und war 1989 der Erstübersetzer der Elliott-Wellen-Literatur ins Deutsche.
Sein Schwerpunkt liegt im kurzfristigen Handel, nicht im ETF-Sparplan. Ein Auswahlwerkzeug wie justETF beurteilt er deshalb aus der Perspektive des Praktikers, der Kostenquoten und Risikostreuung seit Jahrzehnten prüft, ohne selbst Premium-Kunde der Plattform zu sein.
Für diesen Artikel wurden alle Angaben im August 2026 an den Primärquellen geprüft: Preise und Funktionen auf der Anbieterseite, Unternehmensdaten im Impressum, Bewertungen bei Trustpilot sowie in Apple App Store und Google Play. Es besteht keine Werbepartnerschaft mit justETF.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.














