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FeneroFolio Erfahrungen, Kosten & Seriosität 2026 – Maxim investiert im Test

Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2026

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11 Min

Christian Möhrer

Überprüft von

Christian Möhrer

Lohnt sich ein Abonnement bei FeneroFolio? Ich handle seit 1980 und beurteile Analysedienste danach, was nachprüfbar ist: wie oft geliefert wird, zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen. Für diesen Bericht habe ich die frei zugänglichen Angaben ausgewertet, zuletzt am 27. Oktober 2026. Ein Abo habe ich nicht abgeschlossen, deshalb bewerte ich nicht, was hinter der Bezahlschranke steht.

Eines vorweg: Eine kostenlose Mitgliedschaft gibt es seit dem ersten Halbjahr 2026 nicht mehr. Hier erfährst du, wie die Plattform aufgebaut ist, was die Premium-Mitgliedschaft laut Anbieter bietet und für wen FeneroFolio passen kann. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.

FeneroFolio: das Wichtigste in 30 Sekunden

  • FeneroFolio wurde von Maxim Röder gegründet, einem ehemaligen Bankkaufmann und privaten Investor mit Schwerpunkt auf Aktien, daneben Kryptowährungen.
  • Bekannt wurde Maxim Röder vor allem durch seinen YouTube-Kanal „Maxim Investiert“, der am 27. Oktober 2026 bei 116.000 Abonnenten, 504 Videos und rund 14,6 Millionen Aufrufen steht.
  • Die Plattform FeneroFolio bietet Unternehmensanalysen („Deep Dives“), Quartalsberichte, Tutorials und einen Blog mit Handels-Signalen, Portfolio-Updates und Marktgedanken.
  • Betrieben wird FeneroFolio über die FeneroFolio GmbH mit Sitz in Mönchengladbach, eingetragen beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 23154. Geschäftsführer ist Maxim Röder.
  • Das Angebot richtet sich nach eigener Darstellung an Börsen-Einsteiger und fortgeschrittene Anleger, die sich mit Einzelaktien beschäftigen.
  • FeneroFolio ist inzwischen ein reines Abo-Angebot: Die Premium-Mitgliedschaft kostet 17,99 € pro Monat, 89,95 € im Halbjahr oder 179,90 € im Jahr. Eine kostenlose Mitgliedschaft wird nicht mehr angeboten.
  • Einzelne ältere Beiträge tragen weiterhin die Kennzeichnung Basic, sind aber ebenfalls gesperrt. Beim Aufruf erscheint der Hinweis, der Inhalt sei nur für Premium-Mitglieder (geprüft am 4. September 2026).
  • Kündigung: Die Startseite verspricht eine Kündigung jederzeit ohne Frist im Konto, die AGB nennen in §10 eine Frist von einem Monat zum Laufzeitende (beides abgerufen am 27. Oktober 2026).
  • Maxim Röder ist auch auf X (ehemals Twitter) unter @MaximInvestiert und auf Instagram unter @maxim.investiert_ aktiv.

Was ist FeneroFolio?

FeneroFolio ist eine deutschsprachige Analyse-Plattform für Aktien, die der Investor Maxim Röder über die FeneroFolio GmbH in Mönchengladbach betreibt. Kernangebot ist ein Premium-Abo mit Unternehmensanalysen, Quartalsberichten, Blogbeiträgen zu Aktien und Krypto und Einblick in sein eigenes Portfolio.

Bei FeneroFolio handelt es sich um ein unabhängiges Finanzportal, das Anlegern bei Entscheidungen zu Aktien und Kryptowährungen helfen soll. Gegründet hat es Maxim Röder, der nach eigener Darstellung auf Unternehmensanalysen, Datenauswertung und Chartanalyse setzt. Sein erklärtes Ziel: Finanzthemen verständlich aufzubereiten, für Einsteiger wie für erfahrene Investoren.

FeneroFolio ist dabei nicht mit einem klassischen Börsenbrief zu vergleichen, der konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen ausspricht. Stattdessen versteht sich die Plattform als Recherche- und Analysedienst, der Anlegern die Grundlage für eigene Investmententscheidungen liefern soll. Handlungsempfehlungen oder Finanzempfehlungen gibt es laut eigener Aussage nicht. Der Screenshot darunter zeigt die Website der Plattform.

FeneroFolio Webseite im Überblick
Blick auf die Webseite von Fenerofolio

„Maxim Investiert“: Wer ist Maxim Röder?

Maxim Röder ist ein privater Investor, ehemaliger Bankkaufmann und Gründer der Analyseplattform FeneroFolio sowie des YouTube-Kanals „Maxim Investiert“ mit 116.000 Abonnenten und 504 Videos (Stand 27. Oktober 2026).

Maxim Röder wurde im Jahr 1992 in Kiew geboren und ist der Gründer von FeneroFolio, einer Plattform, auf welcher der gebürtige Ukrainer Analysen und Einblicke rund um Aktien und Kryptowährungen anbietet.

Mit nur zehn Jahren kam Maxim mit seiner Familie nach Deutschland, wo sie vor dem Nichts standen und einen kompletten Neuanfang wagen mussten. Laut eigener Aussage formten diese prägenden Erfahrungen früh seinen Blick auf Eigenverantwortung, Risikobereitschaft und die Bedeutung finanzieller Unabhängigkeit.

FeneroFolio Gründer Maxim Röder im Porträt
Maxim Röder ist das Gesicht hinter FeneroFolio

Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann im Jahr 2015 begann Maxim schließlich seine Karriere als privater Investor. Anfangs investierte er breit gestreut über ETFs wie den MSCI World, entdeckte jedoch bald seine Leidenschaft für Einzelaktien und Kryptowährungen. Dieser Übergang von einer passiven zu einer aktiven Anlagestrategie zieht sich wie ein roter Faden durch seine heutige Arbeit bei FeneroFolio.

Bekannt durch YouTube: „Maxim Investiert“

„Maxim Investiert“ ist der YouTube-Kanal von Maxim Röder, auf dem er regelmäßig Aktienanalysen, Markteinschätzungen und Investment-Strategien mit seiner Community teilt.

Mit seiner klaren, verständlichen Sprache hat er sich eine wachsende Community aufgebaut, die heute auch das Herzstück seiner Plattform FeneroFolio bildet. Hier ein Einblick in eines seiner Videos:

YouTube-Kanal „Maxim investiert“

Maxim Röder auf Social Media: X, Instagram und YouTube

Der Hauptkanal ist die Reichweite hinter dem Bezahlangebot. „Maxim Investiert“ läuft seit dem 22. August 2020 und steht am 27. Oktober 2026 bei 116.000 Abonnenten, 504 Videos und rund 14,6 Millionen Aufrufen. Der Kanal wird laufend bespielt, zuletzt mit einem Livestream am 26. Oktober 2026, in dem er Fragen zu Aktien und Krypto beantwortete.

Seit Dezember 2025 gibt es einen zweiten Kanal. Er heißt „Maxim Roastet“ und kommentiert eingeschickte Depots. Dass er zu Maxim Röder gehört, belegt jede Videobeschreibung, die auf dieselbe FeneroFolio-Adresse verweist wie der Hauptkanal. Der Kanal hat 7.950 Abonnenten gesammelt (Stand 27. Oktober 2026), kam aber über sieben Videos nicht hinaus, das letzte stammt vom Februar 2026.

Neben YouTube ist Maxim Röder auch auf X (ehemals Twitter) unter dem Handle @MaximInvestiert mit rund 25.000 Followern aktiv. Dort teilt er Markteinschätzungen und Gedanken zu aktuellen Entwicklungen. Sein Instagram-Kanal @maxim.investiert_ ergänzt seine Präsenz mit visuellen Einblicken.

Für den Leser ist die Aufteilung wichtiger als die Zahlen. Alles, was Maxim Röder auf YouTube und X sagt, ist kostenlos zu haben. Laut Anbieter erhalten Premium-Mitglieder sofort Nachricht über seine Käufe und Verkäufe, Vollständigkeit und Geschwindigkeit haben wir nicht getestet. Einzelne Positionen nennt er aber auch öffentlich auf X, dazu mehr im Abschnitt zum Portfolio.

Welche Inhalte stellt FeneroFolio zur Verfügung?

FeneroFolio liefert vier Inhaltsarten: Unternehmensanalysen und Quartalsberichte, Tutorials für Einsteiger, einen Blog mit Marktgedanken und laufende Einblicke in das Portfolio des Betreibers.

Das Angebot gliedert sich in drei Bereiche, von den Analysen bis zum Blog:

  • Analysen (Deep Dives, Quartalsberichte)
  • Tutorials (Broker, Chartanalyse, Hebel Trading)
  • Blog (Markt-Updates, Portfolio-Einblicke, Handelssignale)

Frei lesbar ist davon nichts. Titel, Datum und ein kurzer Anriss stehen offen auf der Seite, der eigentliche Text jeder Analyse, jedes Tutorials und jedes Blogbeitrags liegt hinter der Bezahlschranke. Das gilt auch für die wenigen Beiträge, die noch mit Basic gekennzeichnet sind.

FeneroFolio Analysen

Das Kernangebot von FeneroFolio sind die Analysen. Laut Übersicht gibt es zwei Formate, Deep Dives zu einzelnen Unternehmen und Quartalsberichte zur Berichtssaison. Bis auf Titel, Datum und einen kurzen Anriss sind alle Beiträge Premium-Mitgliedern vorbehalten:

  • Deep Dives: ausführliche Analysen einzelner Unternehmen. Der Anriss zur Analyse von Intuitive Surgical vom 22. Oktober 2026 verspricht, danach verstehe man Geschäftsmodell, Ertragsquellen und mögliche Kursentwicklung. Zu den Deep Dives gibt es laut Anbieter jeweils ein Video für Premium-Kunden.
FeneroFolio Deep Dive Aktienanalyse mit fundamentaler und technischer Bewertung
Die FeneroFolio Deep Dives umfassen sowohl fundamentale als auch technische Analysen (hier am Beispiel der Grab Aktie)
  • Quartalsberichte: Für jede Earnings-Season bekommst du als Mitglied kompakte Zusammenfassungen der wichtigsten Zahlen und verständliche Erklärungen, was die Ergebnisse für die weitere Kursentwicklung bedeuten könnten.
FeneroFolio Quartalsbericht mit aktuellen Unternehmenszahlen
FeneroFolio veröffentlicht die aktuellen Zahlen der verschiedenen Unternehmen
  • Crypto: Eine eigene Unterkategorie für Kryptowährungen führt die Analyse-Übersicht nicht mehr (Stand 27. Oktober 2026). Krypto behandelt Maxim Röder inzwischen im Blog.

FeneroFolio Tutorials

Neben den Analysen bietet FeneroFolio Tutorials, die laut Anbieter Wissen für eigene Investmententscheidungen vermitteln sollen. Die Übersicht nennt diese Rubriken:

  • Grundlagen: etwa „Aktienideen finden“, „Wann Verkaufen?“, „Portfolio Aufbau“, „DCA Plus“ und „Verwässerung“.
  • Broker (Börsen): Anleitungen zu Scalable Capital und zur Krypto-Verwahrung mit einer Ledger Nano Wallet.
  • Chartanalyse: TradingView, technische Indikatoren für Anfänger, Elliott-Wellen mit Fibonacci-Retracements sowie Support, Resistance und Liquiditätszonen.
  • Hebel-Traden: Tutorials zu Optionen und Optionsscheinen, eines davon zum Optionshandel bei Interactive Brokers.
FeneroFolio Tutorial zu TradingView
Das TradingView Tutorial ist beispielsweise nur für Premium-Kunden zugänglich

FeneroFolio Blog

Im FeneroFolio Blog findest du zusätzliche Inhalte rund um das Investieren, unabhängig von den Analysen und Tutorials. Hier teilt Maxim Röder persönliche Einblicke, Meinungen zu aktuellen Marktbewegungen, Strategietipps und Entwicklungen aus der Finanzwelt. Der Blog dient dabei nicht nur als Ergänzung zu den Hauptinhalten, sondern liefert auch regelmäßige Einblicke in die Portfolio-Zusammenstellung von Maxim.

Der Blog gliedert sich in fünf Rubriken. Am häufigsten erscheinen Handels-Signale und Portfolio-Updates:

  • Daten & Fakten: Regelmäßige Markt-Updates mit aktuellen Zahlen, Recherchen und Einschätzungen, kompakt aufbereitet und mit klarem Fokus auf relevante Entwicklungen.
  • Ideen & Gedanken: Persönliche Gedanken und Investment-Ideen zu Aktien und Kryptowährungen, oft inspiriert von aktuellen Ereignissen oder langfristigen Trends.
  • Handels-Signale: Wenn Maxim Käufe oder Verkäufe tätigt, informiert er die Community offen darüber. Diese Einblicke dienen der Transparenz, sollen aber nicht als Aufforderung zum Nachahmen verstanden werden.
  • Maxim Portfolio: In regelmäßigen Abständen gibt es Updates zu seinem persönlichen Portfolio, inklusive Gewichtung und Veränderungen. So kannst du seine Strategie über die Zeit hinweg nachvollziehen.
  • Abstimmungen: Die Community wird regelmäßig einbezogen, wenn es darum geht, welche Aktie oder Kryptowährung als nächstes analysiert wird.
FeneroFolio Aktien-Update zu Novo Nordisk
Bei FeneroFolio teilt Maxim regelmäßig wichtige Updates zu Aktien

FeneroFolio Handels-Signal mit Maxims Handelsentscheidungen
Premium Kunden erhalten Bescheid über die Handelsentscheidungen von Maxim

FeneroFolio Portfolio-Ansicht mit geschwärzten Positionen
Portfolio-Ansicht im Mitgliederbereich, Archivabbildung, 2025 hochgeladen, die Positionen sind geschwärzt

Was steckt in Maxim Röders Portfolio?

Das Portfolio von Maxim Röder ist bei FeneroFolio vollständig Premium-Inhalt. Öffentlich sichtbar sind nur Titel und Datum der Portfolio-Updates und Handels-Signale, nicht die einzelnen Positionen und ihre Gewichtung.

Der Bereich ist der am dichtesten bespielte der ganzen Plattform. Die Blog-Übersicht zählt 124 Seiten mit Einträgen, und die Daten stehen offen dabei. Im Oktober 2026 erschienen bis zum 27. Handels-Signale am 14., 16., 21. und 27. sowie ein Portfolio-Update am 26. Oktober. Die Portfolio-Updates zeigen den Stand des Depots, die Handels-Signale einzelne Käufe und Verkäufe.

Welche Unternehmen er sich ansieht, lässt sich dagegen von außen ablesen. Die Analyse-Übersicht nennt jeden Titel im Klartext. In den letzten Monaten waren das unter anderem Palantir, Amazon, Alphabet, Microsoft, Meta, AMD, Axon Enterprise, Arista Networks, Cloudflare, Crowdstrike, Fortinet, Applovin, Zeta Global, Reddit, SoFi, Kratos, Rubrik und Hims & Hers, im Oktober 2026 kamen Netflix, Intuitive Surgical und Meta hinzu. Der Schwerpunkt liegt erkennbar auf US-Technologiewerten, und die Taktung folgt der Quartalsberichtssaison.

Eine Analyse ist aber keine Position. Aus der Liste folgt nicht, dass Maxim Röder diese Werte auch hält, und schon gar nicht, mit welchem Anteil. Wer die tatsächlichen Gewichtungen sehen will, kommt am Abo nicht vorbei. Das ist legitim, es ist schließlich das Produkt, aber man sollte es vor dem Abschluss wissen.

Ein Teil der Denkarbeit ist trotzdem gratis zu haben. Die YouTube-Videos greifen dieselben Werte auf, das Video vom 2. September 2026 etwa behandelt Axon, zu der es auf FeneroFolio eine Quartalsanalyse gibt. Wer wissen will, wie Maxim Röder argumentiert, bekommt das ohne Abo. Wer wissen will, was er kauft, bekommt ohne Abo nur die Bruchstücke, die er auf X selbst nennt. Ein ähnliches Modell aus Reichweite plus Bezahlprodukt findest du in unserem Bericht zu Beating Beta.

Maxim Investiert auf X: Was er über sein Depot verrät

Ganz verschlossen ist das Depot nicht. Auf seinem X-Profil spricht Maxim Röder immer wieder offen über einzelne Positionen, über Käufe und Verkäufe. Ich habe die Beiträge am 27. Oktober 2026 im Original nachgelesen. Diese Werte nennt er dort selbst, jeweils mit Datum:

  • Palantir: 2021 bei 16 Euro gekauft, ein Jahr später rund 70 Prozent im Minus, dann bei 6,50 Euro nachgelegt (Beitrag vom 29. Januar 2026).
  • Amazon: in diesem Jahr verkauft, nach eigener Aussage vor dem Kursanstieg. Am 24. September fragte er seine Leser, ob er wieder einsteigen soll (Beitrag vom 24. September 2026).
  • Axon Enterprise: in Tranchen aufgebaut, am 11. September 2026 nach seiner Angabe 9,5 Prozent im Plus (Beitrag vom 11. September 2026).
  • Netflix: lag am 27. Oktober 2026 nach seinen Worten im Depot und bremste es. Er fragte seine Leser, ob er das Geld in eine andere Aktie umschichten soll (Beitrag vom 27. Oktober 2026).

Dazu kommen Aussagen über das Depot als Ganzes. Am 26. Oktober 2026 schrieb er, das FeneroFolio-Portfolio mache „ein neues ATH nach dem anderen“ (Beitrag vom 26. Oktober 2026), am Tag darauf im Netflix-Beitrag, im gesamten Depot stünden nur zwei Positionen im Minus. Von außen prüfen lässt sich das nicht. Es ist seine Angabe, kein geprüfter Trackrecord.

Was du daraus ablesen kannst und was nicht. Die Beiträge sind Einzelbeispiele mit Datum: ein Nachkauf bei Palantir nach starken Kursverlusten, ein Verkauf bei Amazon, eine in Tranchen aufgebaute Position bei Axon. Seine Strategie fasst er am 11. September 2026 selbst so zusammen: „Tranchenweise einsteigen, These prüfen, Emotionen ausschalten.“ Ob er sich immer daran hält, zeigen einzelne Beiträge nicht. Sie verraten auch nicht, wie groß die Positionen sind, wann genau er kauft und was er heute hält. Wer ihm auf X folgt, bekommt einen Eindruck von seinem Stil, aber kein vollständiges Depot zum Nachbauen.

Vorsicht bei dem wikifolio namens Maxim

Hier ist eine Verwechslung programmiert. Wer bei Google nach FeneroFolio oder nach „Maxim Investiert“ sucht, bekommt auf der ersten Seite ein wikifolio mit dem schlichten Namen „Maxim“ ausgespielt, Kürzel wf0dax1808. Es liegt damit optisch direkt neben den echten Treffern zu Maxim Röder.

Drei Punkte sprechen dagegen, dass es zu ihm gehört. Betrieben wird es von einem Nutzer mit dem Pseudonym Maxim1000, dessen letzte Anmeldung die Plattform mit dem 22. Dezember 2024 ausweist. Es trägt keine ISIN, ist also nicht als Zertifikat handelbar. Und weder die Startseite von FeneroFolio noch die Über-mich-Seite noch die Biografie des X-Profils erwähnen ein wikifolio mit einem einzigen Wort.

Ein Beleg für eine Verbindung fehlt damit vollständig. Wer die Wertentwicklung dieses wikifolios für den Trackrecord von FeneroFolio hält, misst etwas anderes, als er zu messen glaubt.

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Wie hoch sind die FeneroFolio Kosten?

Die FeneroFolio Premium-Mitgliedschaft kostet 17,99 Euro im Monat, 89,95 Euro im Halbjahr oder 179,90 Euro im Jahr. Eine kostenlose Mitgliedschaft bietet FeneroFolio nicht mehr an, sämtliche Inhalte liegen hinter der Bezahlschranke.

LaufzeitPreispro Monat
monatlich17,99 €17,99 €
halbjährlich89,95 €14,99 €
jährlich179,90 €14,99 €
FeneroFolio Premium, Preise laut Anbieter, Stand 27. Oktober 2026

Diese Fassung korrigiert eine Angabe aus dem Bericht vom 1. September 2026. Dort stand, eine kostenlose Basic-Ebene bleibe dauerhaft zugänglich. Ein Leser hat uns geschrieben, dass das nicht mehr stimmt, und die Prüfung am 4. September 2026 hat ihm recht gegeben: Auf der Paketseite und bei der Registrierung stehen nur noch die drei kostenpflichtigen Stufen. Ein archivierter Stand der Paketseite vom 12. Januar 2026 führt die Stufe Basic noch mit dem Zusatz kostenlos, ein Stand vom 22. April 2026 nicht mehr. Der Wechsel fällt also ins erste Halbjahr 2026.

Das Halbjahres-Paket fehlt in vielen Übersichten, lohnt sich aber. Mit 89,95 Euro für sechs Monate zahlst du rechnerisch 14,99 Euro pro Monat, das Jahresabo drückt den Preis auf 14,99 Euro bei zwei geschenkten Monaten. Wer ohnehin länger bleiben will, fährt damit günstiger als mit der monatlichen Zahlung.

Zwei Punkte solltest du vor dem Abschluss kennen. Der Anbieter wirbt damit, dass ein aktives Abo vor künftigen Preiserhöhungen schützt. Bei Kündigung und Widerruf widersprechen sich dagegen seine eigenen Angaben. Was genau wo steht, zeigen wir im Abschnitt zur Kündigung weiter unten.

Die drei Mitgliedschaften unterscheiden sich nur in der Laufzeit. FeneroFolio bietet die Premium-Mitgliedschaft monatlich, halbjährlich und jährlich an. Eine kostenlose Stufe steht weder auf der Paketseite noch bei der Registrierung zur Auswahl.

Diese Leistungen nennt der Anbieter für die Premium-Mitgliedschaft, gleich für alle drei Laufzeiten:

Premium (17,99 € / Monat):

  • Alle Analysen und Quartalsberichte
  • Einblick in Maxims Portfolio
  • Kauf- und Verkaufstransaktionen werden sofort geteilt
  • Regelmäßige Blogbeiträge
  • Premium Analysen (Deep Dives)
  • Abstimmungsrecht über zukünftige Analysen
  • Zugang zu den Premium-Tools (Aktien-Score und Aktien-Forecast)

Im Vergleich zu anderen Analysediensten und Börsenbriefen liegt FeneroFolio damit im unteren Preissegment. Anbieter wie HKCM verlangen für ihre Elliott-Wellen-Analysen laut unserem Bericht ab rund 25 Euro im Monat im Jahresabo, bieten dafür aber auch eine andere Art von Analyse.

FeneroFolio kündigen: Wie geht das?

Gekündigt wird im Kundenportal auf fenerofolio.de, zur Frist widersprechen sich aber die Angaben des Anbieters. Auf der Startseite steht unter den Paketen: „Jederzeit ohne Kündigungsfrist in deinem Konto kündbar.“ Die AGB sagen in §10 etwas anderes: Kündigung mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit. Danach verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und ist mit einem Monat Frist kündbar. Beide Fassungen haben wir am 27. Oktober 2026 abgerufen.

Welche Regel im Konto tatsächlich greift, haben wir nicht getestet, weil wir kein Abo abgeschlossen haben. Gilt die AGB-Frist, kann beim Monatsabo eine Kündigung gegen Monatsende schon zu spät sein. Wer nur kurz hineinschauen will, kündigt deshalb direkt nach dem Abschluss und lässt sich das Enddatum bestätigen. Nach §10 bleibt der Zugang bis zum Wirksamwerden der Kündigung voll nutzbar. Eine anteilige Erstattung für den bezahlten Zeitraum sehen die AGB nicht vor.

FeneroFolio Widerruf: Was gilt beim Abo?

Ein Widerruf ist etwas anderes als eine Kündigung. Die Kündigung beendet das Abo zum Laufzeitende. Der Widerruf macht den Vertrag rückgängig, und der Anbieter muss dann laut eigener Widerrufsbelehrung alle Zahlungen binnen 14 Tagen erstatten. Die AGB räumen in §11 ausdrücklich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ein.

Gleichzeitig schreibt der Anbieter, dass es vorzeitig erlischt. Auf der Startseite heißt es knapp, ein Widerruf entfalle bei digitalen Premium-Inhalten. In den AGB steht, mit Abschluss des Abos und direktem Zugang zu den Premium-Inhalten erkläre man sich damit einverstanden. Das Gesetz knüpft das Erlöschen in §356 Abs. 6 BGB an vier Bedingungen: Der Anbieter hat mit der Leistung begonnen, du hast ausdrücklich zugestimmt, dass er vor Ablauf der Frist beginnt, du hast bestätigt, dass du dein Widerrufsrecht damit verlierst, und du hast darüber eine Bestätigung nach §312f BGB bekommen.

Ob der Bestellprozess von FeneroFolio diese Schritte abfragt, haben wir nicht geprüft, dafür hätten wir bestellen müssen. Achte beim Abschluss darauf, ob ein Häkchen zur Zustimmung erscheint, und hebe die Bestätigungsmail auf. Eine Rechtsberatung ersetzt dieser Hinweis nicht.

FeneroFolio Rabatt und Gutscheincode

Maxim Röder hat in der Vergangenheit vereinzelt Rabattcodes über seinen X-Account und YouTube-Kanal angeboten. Ob zum Zeitpunkt deines Abschlusses ein aktiver Gutscheincode verfügbar ist, prüfst du am besten direkt über seine Social-Media-Kanäle oder auf der FeneroFolio-Website.

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FeneroFolio Login: Anmeldung, Konto und Passwort

Der FeneroFolio Login liegt unter fenerofolio.de/anmelden/ und verlangt Benutzername oder E-Mail-Adresse plus Passwort. Ein Konto ohne kostenpflichtiges Abo lässt sich nicht mehr anlegen.

Die Anmeldemaske ist schlicht gehalten. Zwei Felder, ein Haken für Angemeldet bleiben, darunter der Link Passwort vergessen? für das Zurücksetzen. Eine Anmeldung über Google, Apple oder einen anderen Dienst gibt es nicht, und eine Zwei-Faktor-Anmeldung wird auf der Seite ebenfalls nicht angeboten.

Der Weg über „Neu registrieren“ führt nicht zu einem Gratiskonto. Er landet direkt bei den drei kostenpflichtigen Paketen. Wer sich also nur anmelden möchte, um in die Analysen hineinzulesen, kommt genau bis dorthin und keinen Schritt weiter. Das war bis Anfang 2026 anders, damals stand dort eine kostenlose Stufe zur Auswahl.

Ein altes Konto allein hilft heute nicht mehr. Der Sperrhinweis auf den Beiträgen nennt ausdrücklich die drei Premium-Stufen als Voraussetzung. Wer sich mit einem Zugang aus der Gratis-Zeit einloggt, sieht die Inhalte deshalb genauso wenig wie ein Besucher ohne Konto.

Gekündigt wird ebenfalls im Konto, über das Kundenportal. Welche Frist dabei gilt, ist zwischen Startseite und AGB widersprüchlich. Die Einzelheiten und den Unterschied zum Widerruf erklären wir oben im Kostenteil.

FeneroFolio Test: Wie fallen die Erfahrungen mit FeneroFolio aus?

Vieles lässt sich auch ohne Abo belastbar prüfen. Die Plattform zeigt Titel und Erscheinungsdatum jeder Analyse offen an, ebenso die Kennzeichnung als Basic oder Premium. Damit sind Frequenz und thematische Schwerpunkte nachvollziehbar, ohne einen Cent zu zahlen. Der Inhalt selbst ist es nicht: Auch die als Basic markierten Beiträge öffnen sich nur für zahlende Mitglieder.

Eine Grenze gehört dazu. Ob eine einzelne Premium-Analyse ihr Geld wert ist, kann niemand von außen beurteilen, und dieser Bericht behauptet es auch nicht. Was sich sagen lässt: wie regelmäßig geliefert wird, wie die Formate aufgebaut sind und was der Zugang kostet. Im Folgenden die drei Bereiche einzeln.

FeneroFolio Analysen im Test: Wie gut sind sie wirklich?

Wie gut die Analysen sind, lässt sich von außen nicht beurteilen. Wir haben kein Abo abgeschlossen und keine Analyse gelesen, deshalb steht hier auch kein Qualitätsurteil. Prüfbar sind Taktung und Themen: Im Oktober 2026 erschienen bis zum 27. drei Analysen, zu Netflix am 21., ein Deep Dive zu Intuitive Surgical am 22. und Meta am 23. Oktober.

Zwischen Ende August und dem 21. Oktober 2026 gab es eine Pause. Die Analyse-Übersicht führt nach Rubrik und Crowdstrike vom 28. August keinen neuen Eintrag, bis die Berichtssaison im Oktober wieder Quartalsanalysen brachte. Die Taktung folgt also erkennbar den Quartalszahlen der beobachteten Unternehmen.

Eine eigene Analyse-Kategorie für Kryptowährungen gibt es nicht mehr. Die Übersicht führt nur noch Deep Dives und Quartalsberichte. Krypto taucht aber weiter im Blog auf, zuletzt am 20. Oktober 2026 in einem Beitrag zu Aktienmarkt und Bitcoin.

FeneroFolio Tutorials im Test: Für wen taugen sie?

Die Tutorials richten sich laut Übersicht an Einsteiger. Es gibt vier Rubriken: Grundlagen, Broker und Börsen, Chartanalyse und Hebel-Traden. Die jüngsten Titel aus dem Dezember 2025 heißen etwa „Aktienideen finden“ und „Wann Verkaufen?“.

Wie gut sie erklärt sind, können wir nicht sagen. Kein Tutorial ist frei zugänglich, auch keines der mehreren, die weiterhin mit Basic gekennzeichnet sind (geprüft am 27. Oktober 2026). Ein Urteil über Tiefe oder Verständlichkeit wäre deshalb geraten.

Der FeneroFolio Blog und die Portfolio-Einblicke

Der Blog ist der am häufigsten bespielte Bereich. Er bündelt Handels-Signale, Portfolio-Updates, Daten und Fakten, Ideen und Gedanken sowie Abstimmungen. Im Oktober 2026 erschienen bis zum 27. vier Handels-Signale, am 14., 16., 21. und 27., dazu ein Portfolio-Update am 26. Oktober.

Die Abstimmungen sind das ungewöhnlichste Format. Mitglieder entscheiden laut Anbieter mit, welche Aktie als Nächstes analysiert wird. Den Inhalt der Beiträge haben wir nicht eingesehen, öffentlich sind nur Titel und Datum, und daraus lässt sich vor allem die Taktung ablesen.

FeneroFolio Aktienanalyse im Überblick
Auf FeneroFolio kannst du mitbestimmen, welche Aktie als nächstes analysiert werden soll
CFD-Signale von Profi-Trader Karsten Kagels, 14 Tage testen
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Ist FeneroFolio seriös?

Für die Seriosität von FeneroFolio sprechen ein vollständiges Impressum mit Handelsregistereintrag und offen ausgewiesene Preise. Dagegen spricht, dass einzelne Beiträge weiterhin als Basic gekennzeichnet sind, obwohl sie ein Premium-Abo verlangen, und dass sich die Qualität der kostenpflichtigen Analysen vor dem Kauf nicht prüfen lässt.

Die Frage nach der Seriosität lässt sich bei FeneroFolio recht klar beantworten: Hinter der Plattform steht eine regulär eingetragene GmbH mit Sitz in Mönchengladbach (FeneroFolio GmbH, Stammkapital 25.000 €, Geschäftsführer Maxim Röder). Das Impressum ist auf fenerofolio.de einsehbar.

Einen Punkt muss man trotzdem klar benennen. Die Kennzeichnung Basic stammt aus der Zeit, als es eine kostenlose Stufe gab. Sie steht bis heute an einzelnen Analysen und an mehreren Tutorials, führt beim Klick aber in dasselbe Bezahlfenster wie jeder Premium-Beitrag. Wer nur die Übersichtsseiten liest, muss daraus schließen, ein Teil des Angebots sei frei zugänglich. Das ist er nicht. Ein Etikett, das ein Angebot verspricht, das es nicht mehr gibt, gehört entfernt, und solange das nicht geschieht, gehört der Hinweis darauf in einen ehrlichen Testbericht.

Maxim Röder tritt unter seinem echten Namen auf. Nach eigener Angabe teilt er sein reales Portfolio und jede Transaktion sofort mit den Mitgliedern. Von außen bestätigen lässt sich das nicht, öffentlich sind nur Datum und Titel der Updates sowie einzelne Aussagen auf X.

Wichtig zu wissen: FeneroFolio ist kein regulierter Finanzberater und gibt keine Anlageberatung im Sinne des WpHG. Die Inhalte sind als Informations- und Ausbildungsangebot zu verstehen. Wer sich hierüber informiert, sollte sich im Klaren sein, dass die Verantwortung für jede Investmententscheidung bei einem selbst liegt. Einen umfassenden Überblick über weitere Börsenexperten und ihre Angebote findest du in unserer Übersicht.

Welche Alternativen gibt es zu FeneroFolio?

Alternativen zu FeneroFolio sind vor allem andere Research-Abos und Börsenbriefe, bei denen eine Person oder eine Redaktion Aktien analysiert und eigene Käufe oder Musterdepots offenlegt.

Was als Alternative taugt, hängt davon ab, was du suchst. Wer einem Menschen beim Investieren folgen will, findet das eher bei einem anderen Research-Abo als bei Software. Wer lieber selbst analysiert, ist mit einem Analyse-Tool besser bedient, FeneroFolio hat mit Aktien-Score und Aktien-Forecast selbst welche im Paket. Kostenlos bleibt der Weg über Maxims YouTube-Kanal und X. Diese fünf Anbieter verkaufen ein eigenes Bezahlangebot, die Angaben haben wir am 27. Oktober 2026 auf ihren Seiten geprüft:

  • Beating Beta: eine Redaktion für langfristige Anleger. Die Startseite nennt Musterdepots, exklusives Research, Experten-Interviews und ein tägliches Briefing auf Telegram für Mitglieder. Den Bericht dazu haben wir oben im Abschnitt zum Portfolio verlinkt.
  • DER AKTIONÄR: das wöchentliche Börsenmagazin der Börsenmedien AG, als Abo digital, gedruckt oder als Kombi. Im Abo enthalten sind laut Abo-Seite die Plus-Artikel und Updates zu den AKTIONÄR-Musterdepots. Details im Bericht zu DER AKTIONÄR.
  • Bernecker Börsenbriefe: mehrere Börsenbriefe, darunter die Actien-Börse, der Aktionärsbrief und der ETF-Report. Jeder Brief ist als Abo, als Einzelabruf oder als kostenlose Leseprobe erhältlich. Mehr in unserem Bericht zu den Bernecker Börsenbriefen.
  • Seeking Alpha: eine US-Plattform mit Analysen zahlreicher Autoren, Quant-Ratings und einem Premium-Abo, dazu ein kostenloses Konto. Passt zum Schwerpunkt von FeneroFolio, weil auch dort US-Technologiewerte dominieren. Mehr in den Seeking Alpha Erfahrungen.
  • Aktien mit Kopf: die Marke von Kolja Barghoorn. Die Pro Lounge auf Steady kostet 25 Euro bei monatlicher Zahlung oder 264 Euro im Jahr, umgerechnet 22 Euro im Monat (Stand 27. Oktober 2026). Mitglieder erfahren laut Angebotsseite als Erste von seinen Käufen und Verkäufen. Das kommt dem Modell von FeneroFolio am nächsten. Der YouTube-Kanal bringt heute allerdings überwiegend politische Inhalte, mehr dazu im Bericht zu Aktien mit Kopf.

Für aktivere Anleger: die Signaldienste von Heiko Zeh

Wer kürzer handeln will als Maxim Röder, findet bei uns zwei Signaldienste. Beide kommen von Heiko Zeh, der seit über 30 Jahren an der Börse ist. Für langfristige Anleger sind sie nicht gedacht: Es geht um Swingtrades über Tage und Wochen, nicht um ein Depot für Jahre. Die Arbeitsweise ähnelt aber der von FeneroFolio, mit einer Analyse vor jedem Kauf und einer Nachricht bei jeder Transaktion.

  • Aktien-Signale: ein bis zwei Signale pro Woche zu liquiden Aktien aus Europa und den USA, jeweils mit Kaufzone, Stop-Loss, Kursziel und PDF-Analyse. Dazu eine Watchlist mit Kaufkursen und laufende Updates per Telegram. Testen kannst du den Dienst 14 Tage für 19,90 Euro. Danach läuft er als Abo weiter: 49 Euro im Monat, 234 Euro im Halbjahr oder 408 Euro im Jahr, also 34 Euro im Monat.
  • Optionsschein-Signale: zwei bis fünf Swingtrading-Signale pro Woche mit Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikaten auf große Basiswerte aus Deutschland, Europa und den USA. Jedes Signal kommt mit Limit-Bereich, Stop-Loss und Kursziel per Telegram. Hebelprodukte schwanken deutlich stärker als die Aktie selbst, das Risiko ist entsprechend höher. Der Test kostet ebenfalls 19,90 Euro für 14 Tage, danach 59 Euro im Monat, 141 Euro im Quartal oder 492 Euro im Jahr.

Vorteile und Nachteile von FeneroFolio

Die folgende Übersicht enthält nur, was sich ohne Abo überprüfen lässt. Grundlage sind die Preisseiten, die Registrierungsseite, die öffentlich einsehbaren Übersichten der Analysen und Tutorials, die Angaben zu Kündigung und Widerruf sowie das Impressum. Aussagen über die Qualität einzelner Premium-Analysen stehen bewusst nicht darin.

Vorteile von FeneroFolio

  • Preise offen einsehbar: 17,99 Euro monatlich, 89,95 Euro halbjährlich und 179,90 Euro jährlich stehen ohne Anmeldung auf der Seite.
  • Taktung vorab sichtbar: Titel, Datum und ein kurzer Anriss jeder Analyse stehen ohne Anmeldung auf der Seite, damit lässt sich die Veröffentlichungstaktung prüfen.
  • Erkennbar aktiver Betrieb: Im Oktober 2026 erschienen bis zum 27. drei Analysen, vier Handels-Signale und ein Portfolio-Update, jeweils mit sichtbarem Datum.
  • Portfolio-Transparenz: Kauf- und Verkaufstransaktionen werden laut Anbieter sofort geteilt, nicht erst im Rückblick.
  • Vollständiges Impressum: Die FeneroFolio GmbH ist unter HRB 23154 in Mönchengladbach eingetragen, mit Anschrift, Telefonnummer und Geschäftsführer.
  • Kündigung im Kundenportal: Gekündigt wird laut AGB über das eigene Konto, ohne Umweg über den Support.

Nachteile von FeneroFolio

  • Nichts mehr frei lesbar: Eine kostenlose Stufe gibt es nicht mehr. Auch als Basic gekennzeichnete Beiträge verlangen ein Abo, was die Kennzeichnung irreführend macht.
  • Widersprüchliche Angaben zu Kündigung und Widerruf: Startseite und AGB nennen unterschiedliche Kündigungsfristen, und das gesetzliche Widerrufsrecht soll laut Anbieter mit dem Zugang zu den Inhalten erlöschen.
  • Keine eigene Krypto-Rubrik: Die Analyse-Übersicht führt nur Deep Dives und Quartalsberichte. Krypto-Beiträge erscheinen weiterhin im Blog.
  • Pausen bei den Analysen: Zwischen dem 28. August und dem 21. Oktober 2026 erschien keine neue Analyse.
  • Alles hängt an einer Person: Analysen, Portfolio und Blog kommen von Maxim Röder allein. Es gibt keine zweite Handschrift und keinen Vertretungsfall.
  • Premium nicht von außen prüfbar: Wie gut die kostenpflichtigen Deep Dives wirklich sind, lässt sich vor dem Kauf nicht beurteilen.
  • Kaum unabhängige Bewertungen: Ein ProvenExpert-Profil existiert nicht, eine belastbare externe Bewertungsbasis fehlt damit weitgehend.

Fazit: Mein abschließendes Urteil zu FeneroFolio und Maxim Röder

FeneroFolio ist ein Abo-Angebot einer einzelnen Person. Maxim Röder verkauft Analysen, Einblick in sein Depot und Nachrichten zu seinen Transaktionen. Wie gut die Analysen sind, beurteilen wir nicht, weil wir kein Abo abgeschlossen haben. Prüfbar sind Preise, Taktung und Impressum.

Zwei Dinge sprechen für die Plattform. Erstens die Taktung: Im Oktober 2026 erschienen bis zum 27. drei Analysen, vier Handels-Signale und ein Portfolio-Update. Zweitens die Offenheit: Wer öffentlich über einzelne Käufe und Verkäufe spricht, macht sich angreifbar, und das ist in dieser Branche eher ein gutes Zeichen als ein schlechtes.

Zwei Punkte sprechen dagegen, blind zu buchen. Erstens ist nichts frei lesbar, nicht einmal die Beiträge mit Basic-Kennzeichnung. Zweitens widersprechen sich Startseite und AGB bei Kündigungsfrist und Widerruf. Eine eigene Krypto-Rubrik in der Analyse-Übersicht gibt es nicht, Krypto-Beiträge erscheinen im Blog.

Mein Rat nach vier Jahrzehnten am Markt: erst die Bedingungen lesen, dann zahlen. FeneroFolio kann zu Anlegern passen, die sich für US-Technologiewerte interessieren und einem Privatinvestor beim Investieren folgen wollen. Wer nur kurz testen will, kündigt gleich nach dem Abschluss und lässt sich das Enddatum bestätigen, denn Startseite und AGB nennen unterschiedliche Kündigungsfristen.

FAQ zu FeneroFolio von Maxim Röder

Gibt es bei FeneroFolio noch kostenlose Inhalte?

Nein. Eine kostenlose Mitgliedschaft bietet FeneroFolio nicht mehr an. Einzelne ältere Analysen und mehrere Tutorials tragen zwar weiterhin die Kennzeichnung Basic, beim Aufruf erscheint aber der Hinweis, der Inhalt sei nur für Premium-Mitglieder. Frei einsehbar bleiben Titel, Datum und ein kurzer Anriss jedes Beitrags (geprüft am 27. Oktober 2026).

Was kostet FeneroFolio?

FeneroFolio kostet 17,99 € pro Monat, 89,95 € im Halbjahr oder 179,90 € im Jahr. Eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft gibt es nicht mehr, jeder Beitrag setzt ein Premium-Abo voraus.

Bekommen FeneroFolio Kunden Einblick in Maxim Röders Portfolio?

Laut Anbieter ja: Premium-Mitglieder sehen Maxims Portfolio, Käufe und Verkäufe werden sofort geteilt. Im Oktober 2026 erschienen bis zum 27. ein Portfolio-Update und vier Handels-Signale. Den Inhalt haben wir nicht eingesehen.

Lohnt sich FeneroFolio?

Das lässt sich ohne Abo nicht sicher sagen, weil kein Beitrag frei lesbar ist. Passen kann es laut Anbieter für Einsteiger und fortgeschrittene Anleger, die sich für Einzelaktien, vor allem US-Technologiewerte, interessieren und einem Privatinvestor beim Investieren folgen wollen. Wer nur kurz testen will, kündigt gleich nach dem Abschluss und lässt sich das Enddatum bestätigen, denn Startseite und AGB nennen unterschiedliche Kündigungsfristen.

Kann man FeneroFolio kündigen?

Ja, über das Kundenportal im eigenen Konto. Die Frist ist allerdings unklar: Die Startseite verspricht eine Kündigung ohne Frist, die AGB in §10 nennen einen Monat zum Laufzeitende. Wer sicher gehen will, kündigt spätestens einen Monat vor Ablauf (Stand 27. Oktober 2026).

Gibt es einen FeneroFolio Rabatt oder Gutscheincode?

Maxim Röder bietet vereinzelt Rabattcodes über seinen X-Account (@MaximInvestiert) und YouTube-Kanal an. Ob aktuell ein Gutscheincode verfügbar ist, prüfst du am besten direkt über seine Social-Media-Kanäle.

Kann ich ein FeneroFolio Abo widerrufen?

Die AGB nennen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen, das laut Anbieter aber mit Abschluss und Zugang zu den Premium-Inhalten erlischt. Nach §356 Abs. 6 BGB gilt das nur, wenn du ausdrücklich zugestimmt, das Erlöschen bestätigt und eine Bestätigung erhalten hast. Ob der Bestellprozess das abfragt, haben wir nicht geprüft. Bei wirksamem Widerruf muss der Anbieter alle Zahlungen binnen 14 Tagen erstatten. Für eine Kündigung sehen die AGB keine anteilige Erstattung vor.

Wer steckt hinter Maxim investiert?

Hinter dem YouTube-Kanal „Maxim Investiert“ und der Plattform FeneroFolio steht Maxim Röder, ein 1992 in Kiew geborener, ehemaliger Bankkaufmann und privater Investor, der seit 2015 an den Märkten aktiv ist.

Gehört das wikifolio „Maxim“ zu Maxim Röder?

Dafür gibt es keinen Beleg. Das wikifolio mit dem Kürzel wf0dax1808 wird von einem Nutzer mit dem Pseudonym Maxim1000 geführt, dessen letzte Anmeldung mit dem 22. Dezember 2024 ausgewiesen ist. Es trägt keine ISIN und ist damit nicht handelbar. Weder FeneroFolio noch die Kanäle von Maxim Röder erwähnen ein wikifolio.

Wo finde ich den FeneroFolio Login?

Die Anmeldung läuft über fenerofolio.de/anmelden/ mit Benutzername oder E-Mail-Adresse und Passwort, ein Link zum Zurücksetzen des Passworts steht darunter. Ein Konto ohne kostenpflichtiges Abo lässt sich nicht mehr anlegen: Der Weg über „Neu registrieren“ führt direkt zu den drei Premium-Paketen.

Über den Autor: Karsten Kagels

Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH. Er handelt seit 1980 aktiv und arbeitet als diskretionärer Price-Action-Trader in den Märkten Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsen. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.

Ende der 1980er Jahre übersetzte er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter ins Deutsche. Über 17 Jahre war er Repräsentant von Joe Ross in Deutschland und übersetzte und verlegte zehn Bücher des amerikanischen Trading-Autors, bekannt für den Ross-Haken und den Traders Trick Entry.

Analysedienste beurteilt Karsten an dem, was nachprüfbar geliefert wird. Nach Jahrzehnten am Markt interessiert ihn weniger, wie ein Anbieter sich darstellt, als wie regelmäßig er liefert und zu welchen Bedingungen. Für diesen Bericht wurden die öffentlich einsehbaren Übersichten der Analysen und Tutorials, die Zugänglichkeit der als Basic gekennzeichneten Beiträge, die vollständige Preisstruktur, die AGB-Hinweise zu Kündigung und Widerruf sowie das Impressum an der Quelle geprüft. Ein Premium-Zugang wurde dafür nicht erworben, und was hinter der Bezahlschranke steht, bewertet dieser Artikel deshalb ausdrücklich nicht.

Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.

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