EUR/USD hat die Woche bei 1,1239 geschlossen, über dem Hoch 2024 bei 1,1214 und über der 1,12er-Marke. Die Woche startete bei 1,1186, am Mittwoch wurde der Rücksetzer vor der 1,1100er Marke abgefangen und direkt zurückgekauft. Im Wochenchart bleibt davon ein langer Kursstab, der Nachfrage zeigt. Die 1,12er-Marke stützt den positiven Ausblick: Notierungen darüber lassen eine Erholung in den 1,1350er-Bereich erwarten.
Stand 17.10.2026, 10:57 Uhr · Wochenschluss 1,1239 (FXCM)
Die EUR/USD Prognose ist eine auf Chartanalyse beruhende Einschätzung, wohin sich der Euro zum US-Dollar in den nächsten Tagen, Wochen und Jahren bewegen kann. Die Charts stammen von Karsten Kagels und sind nach Horizonten sortiert, vom 4-Stunden-Chart bis zum Jahreschart. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
EUR/USD Prognose aktuell in 30 Sekunden
- EUR/USD Prognose heute: Über dem Hoch 2024, der Wochenschluss lag bei 1,1239. Der Rücksetzer vom Mittwoch wurde vor der 1,1100er Marke abgefangen. Die 1,12er-Marke stützt den positiven Ausblick, darüber ist eine Erholung in den 1,1350er-Bereich zu erwarten.
- Mittelfristig: Seit dem Augusthoch läuft eine siebenwöchige Abwärtsbewegung, der Kursstab der vergangenen Woche zeigt Nachfrage. Fällt EUR/USD deutlich unter das Wochentief bei 1,1113, ist Platz bis zum Mai-Tief 2025 bei 1,1065.
- Langfristig: Im Monatschart läuft der aufwärtsgerichtete Trendkanal seit 2022, die Stützzone liegt bei 1,1214 bis 1,1276.
- Super langfristig: Die Abwärtstrendlinie seit 2008 ist gebrochen, ein neuer Aufwärtstrend braucht ein Hoch über 1,2083.
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Karstens EUR/USD-Prognose für die neue Woche
So sehen Karstens EUR/USD-Charts aus
Die Marken, die nächste Woche entscheiden
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EUR/USD Prognose für heute: 1,12er-Marke am Hoch 2024
Update der EUR/USD-Prognose: 17.10.2026, Wochenschluss vom 16.10. bei 1,1239 (FXCM)
Alle Charts auf dieser Seite stammen von Karsten Kagels und beruhen auf FXCM-Kursen. Alle fünf Charts wurden am 17.10.2026 zwischen 10:57 und 11:12 Uhr MESZ exportiert und zeigen den Wochenschluss vom Freitag bei 1,1239. Im Jahreschart hat sich an der Einschätzung nichts geändert.
4-Stunden-Chart: über dem Hoch 2024, Trendkanal möglich
Im 4-Stunden-Chart hat sich der Kurs über das Hoch 2024 gewagt. Die rote Linie ist jetzt eine ansteigende Widerstandslinie, die grüne ansteigende Linie bildet die Unterstützung. Zwischen beiden könnte sich ein Trendkanal ausbilden. Am Mittwoch wurde die Kursreaktion nach unten bis 1,1113 vor der 1,1100er Marke abgefangen und direkt zurückgekauft. Am Freitag schloss EUR/USD bei 1,1239, über dem Hoch 2024 bei 1,1214.

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Erst eine Rückkehr unter 1,12 spräche für eine breitere Seitwärtsphase. Solange EUR/USD über der 1,12er-Marke bleibt, behält der Kanal den Vorrang. Fällt der Kurs wieder darunter, dürfte das für eine breitere Seitwärtsphase zwischen 1,11 und 1,13 sprechen.
Tageschart: 1,12er-Marke entscheidet
Im Tageschart versucht EUR/USD, der jüngsten Abwärtstendenz entgegenzuwirken. Der Kurs liegt über dem Hoch 2024 bei 1,1214 und knapp über der weiß gestrichelten Linie. Hier bleibt die 1,12er-Marke das Zünglein an der Waage. Die Woche startete bei 1,1186 und fiel am Mittwoch bis 1,1113. Der Freitag eröffnete bei 1,1218, stieg bis 1,1269, fiel bis 1,1208 und schloss bei 1,1239.

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Notierungen über 1,12 lassen eine Erholung in den 1,1350er-Bereich erwarten. Die weiß gestrichelte Linie verbindet das Märztief mit dem Junitief, der Kurs liegt knapp darüber. Dort warten die gebrochenen Tiefs als Widerstände: das Junitief bei 1,1325 und das Julitief bei 1,1353, 86 und 114 Pips über dem Wochenschluss. Danach folgt das Hoch 2022 bei 1,1492. Fällt der Kurs wieder unter 1,12, ist der Erholungsversuch vorerst gescheitert.
Marken für die nächsten Tage, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1353 | Julitief 2026 | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1277 | Hoch 06.10. | Referenz |
| 1,1269 | Wochenhoch | Referenz |
| 1,1239 | Wochenschluss | |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
| 1,1200 | Marke 1,12 | Schlüsselmarke |
| 1,1186 | Wochenstart | Referenz |
| 1,1113 | Wochentief | Unterstützung |
| 1,1065 | Mai-Tief 2025 | Unterstützung |
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EUR/USD Prognose 2026 mittelfristig: Kursstab und fester Wochenschluss
Der Wochenchart zeigt das größere Bild. Eingezeichnet sind das Hoch 2024 bei 1,1214, das Mai-Tief 2025 bei 1,1065 und die Linien aus dem Tageschart: die weiß gestrichelte Linie, die rote fallende Linie vom Hoch 2026 sowie Juli- und Junitief.

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Der Kursstab der vergangenen Woche zeigt Nachfrage im Bereich des Mai-Tiefs. EUR/USD fiel zuvor sieben Wochen lang, seit dem Hoch im August, bis an das Hoch 2024. Die abgelaufene Woche eröffnete bei 1,1186, erreichte ein Hoch von 1,1269 und ein Tief von 1,1113 und schloss bei 1,1239.
Der feste Schlusskurs bildet einen positiven Ausblick für die kommende Woche. Hält die Zone um das Hoch 2024 und die 1,12er-Marke, bleiben die gebrochenen Tiefs bei 1,1325 und 1,1353 die ersten Widerstände. Unterschreitet der Kurs das Wochentief bei 1,1113 deutlich, ist weiter Platz in Richtung Mai-Tief 2025 bei 1,1065.
Marken im Wochenchart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1353 | Julitief 2026 | Widerstand |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1269 | Wochenhoch | Referenz |
| 1,1239 | Wochenschluss | |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Schlüsselmarke |
| 1,1186 | Wocheneröffnung | Referenz |
| 1,1113 | Wochentief | Unterstützung |
| 1,1065 | Mai-Tief 2025 | Unterstützung |
| 1,0177 | Tief 2025 | Unterstützung |
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Wie geht es nach dem Wochenschluss weiter?
Karstens EUR/USD-Prognose für die neue Woche: wo der Euro drehen könnte, wo es eng wird und welches Szenario er im Blick hat.
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Was den Kurs als Nächstes bewegen kann
Drei Termine stehen in den nächsten Wochen an. Sie sind Anlässe, den Chart neu zu lesen, keine Vorhersage einer bestimmten Reaktion.
- 28. Oktober, üblicherweise 19:00 Uhr MEZ: Zinsentscheid der Fed nach der Sitzung vom 27. und 28. Oktober (FOMC-Kalender; die Fed veröffentlicht ihre Entscheide um 14:00 Uhr New Yorker Zeit, zuletzt am 16. September)
- 29. Oktober, 14:15 Uhr MEZ: Zinsentscheid der EZB nach der Sitzung vom 28. und 29. Oktober (EZB-Kalender)
- 6. November, 14:30 Uhr MEZ: US-Arbeitsmarktbericht für Oktober (BLS-Terminplan)
Den Hintergrund bildet der Zinsabstand. Die Fed hob ihre Zielspanne am 16. September auf 3,75 bis 4,00 Prozent an, der Einlagensatz der EZB liegt seit dem 16. September bei 2,50 Prozent. Der Zinsvorsprung des Dollars beträgt damit 1,25 bis 1,50 Prozentpunkte. Mehr dazu in den Artikeln zum Fed-Zinsentscheid und zum EZB-Zinsentscheid. Wie der Dollar gegen den Yen auf seinen Zinsvorsprung reagiert, zeigt die USD/JPY Prognose.
Drei Szenarien: Welche Marke entscheidet
Zwei Bedingungen beschreiben die nächste große Bewegung, das dritte Szenario ist das Abwarten dazwischen. Maßgeblich ist jeweils der Wochenschluss im gezeigten FXCM-Chart, einzelne Ausschläge innerhalb der Woche zählen nicht. Es sind Orientierungsmarken, keine Auftragsregeln, und nach jedem Wochenschluss ist das Chartbild neu zu bewerten.
Bullisch: Wochenschluss über 1,19
Ein Wochenschluss über 1,19 öffnet Kursziele im 1,24er-Bereich. Bis dahin müsste EUR/USD zuerst die gebrochenen Tiefs bei 1,1325 und 1,1353 und das Hoch 2022 bei 1,1492 zurückerobern.
Ziel: 1,24er-Bereich
Abwarten: zwischen 1,12 und 1,19
Zwischen 1,12 und 1,19 ist keine der beiden Bedingungen aktiviert. Der Wochenschluss vom 16.10. lag mit 1,1239 in dieser Spanne, über der 1,12er-Marke. Bis zum nächsten Wochenschluss zählt kurzfristig die 1,12er-Marke im Tageschart. Der Bruch der alten Range unter 1,1325 bleibt davon unberührt, und kurzfristig zählen die Marken aus dem Tageschart.
Bärisch: Wochenschluss unter 1,12
Ein Wochenschluss unter 1,12 bricht die Zone aus den Hochs von 2023 und 2024. Dann könnte es deutlich weiter abwärts gehen; darunter folgen noch einige Jahreshochs als Stützung, das Chartbild wird aber deutlich schwächer. Der Wochenschluss vom 16.10. lag mit 1,1239 darüber, die Zone hat gehalten.
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EUR/USD Prognose langfristig für 2027: Monatschart mit Trendkanal
Der langfristige Monatschart zeigt den aufwärtsgerichteten Trendkanal. Er beginnt am Tief 2022 und ist im Chart als hinterlegte Fläche eingezeichnet. Bewegt sich der Markt weiter in diesem Trendkanal, so kann Aufwärtspotenzial abgeleitet werden. Die jüngste Abwärtstendenz stellt die Korrektur der vorangegangenen Aufwärtsbewegung des Jahres 2025 dar.

EUR/USD im Monatschart live auf TradingView öffnen (Partnerlink)
Die Monatsaufnahme vom 17.10. zeigt EUR/USD wieder über dem Hoch 2024. Das Hoch 2024 bei 1,1214 ist im Chart eingezeichnet und bildet mit dem Hoch 2023 die wichtige Unterstützungszone. Das Hoch 2023 bei 1,1276 ist hier nicht beschriftet, der Wert stammt aus Karstens Chart vom 01.10.2026. Der Oktober eröffnete bei 1,1329, erreichte bisher ein Tief von 1,1113 und steht bei 1,1239. Die langfristige Einschätzung bleibt bestehen.
Für 2027 entscheidet, ob diese Zone hält. Als Bruch gilt ein Wochenschluss unter 1,12, dann könnte es deutlich weiter abwärts gehen. Der Schluss vom 16.10. lag mit 1,1239 darüber, die Zone hat gehalten. Darunter folgen zwar noch einige Jahreshochs als Stützung, das Chartbild wird dann aber deutlich schwächer. Eine Rückkehr über die rote Widerstandslinie wäre das Signal für die mögliche zweite Bewegung mit Kurszielen über 1,22. Schon der Ausbruch über das Junitief bei 1,1325 könnte aggressivere Longs mit gutem Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) bereitstellen. Ein Wochenschluss über 1,19 würde dagegen Kursziele im 1,24er-Bereich öffnen.
Marken im Monatschart, ergänzt um den Wochenschluss vom 16.10., von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,2083 | Hoch 2026 | Widerstand |
| 1,1492 | Hoch 2022 | Widerstand |
| 1,1329 | Eröffnung Oktober | Referenz |
| 1,1325 | Junitief 2026 | Widerstand |
| 1,1276 | Hoch 2023 | Stützzone |
| 1,1239 | Wochenschluss | |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Stützzone |
| 1,0177 | Tief 2025 | Unterstützung |
EUR/USD Prognose 2028 bis 2050: Jahreschart mit gebrochener Abwärtstrendlinie
Der super langfristige Jahreschart zeigt den Bruch der langfristigen Abwärtstrendlinie. Die türkise Linie fällt vom Hoch 2008. Beim aktuellen Stand liegt EUR/USD über dieser Abwärtstrendlinie.

EUR/USD im Jahreschart live auf TradingView öffnen (Partnerlink)
Für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend muss das Hoch 2026 überschritten werden. Es liegt bei 1,2083 und wurde im Januar markiert. 2026 eröffnete EUR/USD bei 1,1738, seitdem ist der Kurs im Jahreschart deutlich zurückgefallen.
Für 2030 und 2050 liefert kein Chart eine verlässliche Zahl. Seriös lässt sich nur sagen, welche Marken das große Bild bestimmen: oben das Hoch 2026 bei 1,2083, unten das Jahrestief 2022 bei 0,9535. Erst ein nachhaltiger Bruch unter 1,10 würde auch die Parität wieder ins Spiel bringen.
Marken im Jahreschart, ergänzt um den Wochenschluss vom 16.10., von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 1,2083 | Hoch 2026 | Widerstand |
| 1,1738 | Eröffnung 2026 | Referenz |
| 1,1239 | Wochenschluss | |
| 1,1214 | Hoch 2024 | Unterstützung |
| 1,0177 | Tief 2025 | Unterstützung |
Dollar Euro Kurs Prognose: was die Marken für den Dollar heißen
Der Dollar Euro Kurs ist der Kehrwert von EUR/USD: Er zeigt, wie viele Euro ein US-Dollar kostet, und ergibt sich aus 1 geteilt durch den EUR/USD-Kurs.
Fällt EUR/USD, wird der Dollar teurer, steigt EUR/USD, wird er billiger. Solange EUR/USD zwischen dem Hoch 2024 bei 1,1214 und dem Jahreshoch 2025 bei 1,1918 bleibt, kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Unter 1,1214 kostet er mehr als 0,8917 Euro. Die großen Banken erwarten EUR/USD in sechs Monaten im Schnitt bei 1,16, also rund 0,862 Euro je Dollar (Bloomberg-Umfrage, Stand 23.09.2026; Details und Quelle im Abschnitt zu den Bankprognosen).
| Marke | EUR/USD | 1 US-Dollar in Euro |
|---|---|---|
| Jahreshoch 2026 | 1,2083 | 0,8276 |
| Jahreshoch 2025 | 1,1918 | 0,8391 |
| Junitief 2026 | 1,1325 | 0,8830 |
| Hoch 2024 | 1,1214 | 0,8917 |
| Tief 2025 | 1,0177 | 0,9826 |
EUR/USD Prognose der Banken: Deutsche Bank, Commerzbank, LBBW
Die elf erfassten Banken erwarten EUR/USD für den Sechsmonatshorizont ab September 2026 im Schnitt bei 1,16. Die Spanne reicht von 1,10 (Royal Bank of Canada) bis 1,19 (Deutsche Bank, SEB). Die Zahlen stammen aus der Bloomberg-Umfrage im Währungsbulletin der Deutschen Bank, Stand 23.09.2026.
| Bank | 6-Monatsprognose, Stand 23.09.2026 |
|---|---|
| Deutsche Bank | 1,19 |
| SEB | 1,19 |
| LBBW | 1,18 |
| ING | 1,18 |
| Santander | 1,18 |
| BNP Paribas | 1,17 |
| Commerzbank | 1,16 |
| Citi | 1,15 |
| Barclays | 1,13 |
| Wells Fargo | 1,13 |
| Royal Bank of Canada | 1,10 |
| Durchschnitt (11 Banken) | 1,16 |
Die Deutsche Bank sieht den Dollar bis März 2027 eher schwächer. Nach ihrer Einschätzung vom 21.09.2026 könnte EUR/USD bis dahin in Richtung 1,19 steigen. Die Bankprognosen beruhen auf Zins- und Konjunkturerwartungen, die Marken weiter oben auf dem Chart. Beides kann auseinanderlaufen.
Fazit: EUR/USD an der Zone der Vorjahreshochs
Als aktiver Trader seit 1980 sehe ich EUR/USD an einer klaren Entscheidungsmarke. EUR/USD hat den Seitwärtsbereich seit Juni 2025 nach unten verlassen, seit dem Hoch im August fällt der Kurs sieben Wochen lang. Am Hoch 2024 hat der Kurs nach einem Rücksetzer bis 1,1113 zurückgefunden und die Woche bei 1,1239 geschlossen. Im 4-Stunden-Chart könnte sich ein Trendkanal ausbilden, der lange Kursstab im Wochenchart zeigt Nachfrage. Langfristig läuft der aufwärtsgerichtete Trendkanal seit 2022 weiter, und im Jahreschart ist die Abwärtstrendlinie vom Hoch 2008 gebrochen.
Meine Einschätzung für die nächsten Wochen: Entscheidend ist die Zone aus den Hochs von 2023 und 2024 bei 1,1214 bis 1,1276. Als Bruch gilt für mich ein Wochenschluss unter 1,12. Der Schluss vom 16.10. lag mit 1,1239 darüber, die 1,12 stützt den positiven Ausblick, und Notierungen darüber lassen eine Erholung in den 1,1350er-Bereich erwarten. Fällt EUR/USD deutlich unter das Wochentief bei 1,1113, ist Platz bis zum Mai-Tief 2025 bei 1,1065. Erst ein Wochenschluss über 1,19 wäre das Signal für Kursziele im 1,24er-Bereich, und für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend muss das Hoch 2026 bei 1,2083 überschritten werden.
FAQ zur EUR/USD Kursprognose
Wird der Dollar steigen oder fallen?
Charttechnisch hat der Dollar zuletzt zugelegt: Der Wochenschluss vom 2. Oktober 2026 unter dem Junitief bei 1,1325 hat den Bruch der Seitwärtsrange bestätigt. Weiter zulegen würde der Dollar vor allem mit einem Wochenschluss unter 1,12, dann wäre die Zone aus den Hochs von 2023 und 2024 gebrochen. Der Wochenschluss vom 16. Oktober lag mit 1,1239 darüber, die Zone hat gehalten. Ein deutliches Signal für Dollar-Schwäche wäre erst ein Wochenschluss über 1,19. Die Banken erwarten im Schnitt leichte Dollar-Schwäche, ihr Mittelwert für sechs Monate liegt bei 1,16 (Stand 23.09.2026).
Wo steht der Dollar Ende 2026?
Ein Ziel für den 31. Dezember liefert weder der Chart noch die Bankenumfrage. Für Ende 2026 zählen die Bedingungen aus dem Chart: Solange EUR/USD zwischen dem Hoch 2024 bei 1,1214 und dem Jahreshoch 2025 bei 1,1918 bleibt, kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Ein Wochenschluss unter 1,12 würde den Dollar weiter stärken, erst ein Wochenschluss über 1,19 würde ihn deutlich schwächen.
Wie ist die EUR/USD Prognose für 2027?
Für 2027 zählt vor allem, ob die Hochs von 2023 und 2024 halten. Als Bruch der Zone gilt ein Wochenschluss unter 1,12, dann wird das Chartbild deutlich schwächer. Der Schluss vom 16. Oktober lag mit 1,1239 darüber, die Zone hat gehalten. Ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich aktivieren, langfristig läuft der aufwärtsgerichtete Trendkanal seit 2022 weiter.
Was kostet 1 Euro in Dollar aktuell?
Den aktuellen Kurs mit Stand-Datum zeigen der Kasten ganz oben und die 30-Sekunden-Box. Der Kurs gibt an, wie viele US-Dollar ein Euro wert ist. Umgekehrt gilt: 1 US-Dollar in Euro = 1 geteilt durch den EUR/USD-Kurs. Bei einem Kurs von 1,13 kostet ein Dollar also rund 0,885 Euro.
Wann wird der Dollar wieder stark?
Der Dollar hat gegenüber dem Euro zuletzt bereits zugelegt. Mehr Dollarstärke hinge an einem bestätigten Bruch der Zone aus den Hochs von 2023 und 2024; der Wochenschluss vom 16. Oktober lag mit 1,1239 darüber, die Zone hat bisher gehalten. Fällt EUR/USD deutlich unter 1,1113, liegt die nächste Unterstützung beim Mai-Tief 2025 bei 1,1065.
Wie wird sich der Euro-Dollar entwickeln?
Das entscheidet sich an zwei Marken. Ein Wochenschluss über 1,19 würde Kursziele im 1,24er-Bereich öffnen, unter 1,12 würde sich das Chartbild deutlich schwächen. Der Wochenschluss vom 16. Oktober lag mit 1,1239 darüber, die Zone hat gehalten. Die Prognosen der Banken für sechs Monate liegen zwischen 1,10 und 1,19.
Wie sieht die Dollar-Euro-Prognose für 2026 aus?
Ein konkretes Ziel für Ende 2026 liefert weder der Chart noch die Bankenumfrage. Zwischen EUR/USD 1,12 und 1,19 kostet ein Dollar rund 0,84 bis 0,89 Euro. Der Bankendurchschnitt von 1,16 entspricht rund 0,862 Euro je Dollar und gilt für den Sechsmonatshorizont ab September 2026, also etwa bis Frühjahr 2027.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader. Seine Märkte sind Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ein Systemtrader ist er bewusst nicht, was ihm bei der Bewertung fremder Handelsansätze einen kritischen Blick von außen erlaubt.
Seine Erfahrung reicht weit in die Geschichte der technischen Analyse. Kagels übersetzte Ende der 1980er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter und vertrat den US-Trader Joe Ross über 17 Jahre in Deutschland, wo er zehn Ross-Bücher übersetzte und verlegte. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Für die EUR/USD Prognose ist Forex einer seiner Heimatmärkte. Kagels liest das meistgehandelte Währungspaar über mehrere Zeitebenen, vom Tageschart bis zum Jahreschart. Dabei berücksichtigt er auch die Zinspolitik von Fed und EZB.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.







