Der DAX hat am Freitag bei 25.780 Punkten geschlossen und startet moderat freundlich in die neue Woche. Vor der Xetra-Eröffnung notiert er über 25.800, was auf ein geringes Gap-Risiko zum Handelsstart um 9 Uhr hindeutet. Der Rücksetzer vom Monatshoch bei 26.138 dürfte auf eine Fortsetzung der Schiebephase über dem Vorjahreshoch hindeuten. Der Bereich um 25.600 und das Januarhoch bei 25.510 bleiben als Unterstützung im Blick.
Aktualisiert am Montag, 02.11.2026, 07:11 Uhr MEZ · Freitagsschluss (Capital.com) 25.780 Punkte
Die DAX Prognose ist eine auf Chartanalyse beruhende Einschätzung, wohin sich der deutsche Leitindex DAX 40 in den nächsten Tagen, Wochen und Jahren bewegen kann.
Die Charts stammen von Karsten Kagels und reichen vom 4-Stunden- bis zum 3-Monats-Chart. Christian Möhrer prüft jede Fassung. Dieser Artikel entspricht unseren redaktionellen Richtlinien.
DAX Prognose aktuell in 30 Sekunden
- DAX Prognose für heute: Die neue Woche hat begonnen, die Notierungen liegen vor der Xetra-Eröffnung moderat freundlich über 25.800 und deuten auf ein geringes Gap-Risiko zum Handelsstart um 9 Uhr hin. Der Bereich um 25.600 und das Januarhoch bei 25.510 bleiben als Unterstützung im Blick.
- Wochenchart: Die letzte Woche schloss bei 25.780 nach einem Hoch bei 26.138. Das September-Hoch bei 26.246 bietet vorerst Widerstand, die nahen Unterstützungen dürften Bestand haben. Die Dynamik der Korrektur vom Allzeithoch ermüdet, am Vorjahreshoch bei 24.770 hat der DAX bisher Unterstützung gefunden.
- Die Marken: Oben das September-Hoch bei 26.246 und das Allzeithoch bei 26.620. Unten der Bereich um 25.600, die Marke bei 25.708 und das Januarhoch bei 25.510, darunter das September-Tief bei 25.054, die 200-Tage-Linie bei 24.883 und das Vorjahreshoch bei 24.770.
- Langfristig: Der 3-Monats-Chart zeigt einen langfristigen Aufwärtstrend, der intakt bleibt. Der Oktober schloss bei 25.780 und bewegt sich weitgehend innerhalb des September-Balkens.
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Karstens DAX-Prognose für die neue Woche
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So sehen Karstens DAX-Charts aus
Die Marken, die nächste Woche entscheiden
Das Szenario, auf das Karsten achtet
In 2 Minuten gelesen, bevor der DAX am Montag öffnet
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DAX Prognose für heute: Moderat freundlicher Wochenstart, Gap-Risiko zum Xetra-Start gering
Alle Charts auf dieser Seite stammen von Karsten Kagels und zeigen ab sofort die Kurse des DAX-CFD von Capital.com. Weil der CFD auch außerhalb der Xetra-Zeiten gehandelt wird, bildet er die Bewegungen über Nacht ab und gibt einen besseren Blick auf die Märkte. Je nach Anbieter können die Kurse leicht abweichen, für die Analyse spielt das keine Rolle. 4-Stunden- und Tageschart wurden am 02.11.2026 um 07:10 und 07:11 Uhr MEZ exportiert und zeigen den frühen Montag, Wochen-, Monats- und 3-Monats-Chart stammen vom 31.10.2026 und zeigen den Wochenschluss vom Freitag. Jede Bildunterschrift nennt ihren eigenen Stand. Wer den DAX-Future handelt, sieht ebenfalls leicht abweichende Kurse.

Im 4-Stunden-Chart startet der DAX moderat freundlich in die neue Woche. Nach dem Rücksetzer vom Monatshoch bei 26.138 und dem Freitagsschluss bei 25.780, über der Marke bei 25.708, notiert er vor der Xetra-Eröffnung bei 25.838.
Die runde 25.000er-Marke bleibt im Fokus. Ein Bruch darunter würde den Bereich um 24.800 und 24.700 anlaufen lassen, wo zunächst Unterstützung zu erwarten bleibt. Das Kursverhalten dort könnte Signalwirkung liefern. Ein satter Bruch ohne großes Ringen um das Vorjahreshoch bei 24.770 dürfte stärkeren Abwärtsdruck signalisieren.
Wie wird der DAX heute erwartet?
Die Notierungen vor der Xetra-Eröffnung deuten auf ein geringes Gap-Risiko zum Handelsstart um 9 Uhr hin. Der DAX-CFD wird schon vor der Eröffnung gehandelt, den Live-Chart findest du im Abschnitt Was den DAX als Nächstes bewegen kann. Der Bereich um 25.600 und das Januarhoch bei 25.510 bleiben als Unterstützung im Blick, oben bietet das September-Hoch bei 26.246 vorerst Widerstand. Entscheidend sind die Marken aus dem 4-Stunden- und Tageschart: oben das September-Hoch, unten der Bereich um 25.600 und das Januarhoch.
DAX Widerstände und Unterstützungen
Marken für heute, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 26.620 | Allzeithoch | Widerstand |
| 26.246 | September-Hoch | Widerstand |
| 26.138 | Monatshoch | Referenz |
| 25.838 | Kurs Montag, 07:11 Uhr | |
| 25.780 | Schluss Freitag | Referenz |
| 25.708 | Hoch vom 21.10. | Unterstützung |
| 25.600 | Bereich | Unterstützung |
| 25.577 | 50-Tage-Linie | Unterstützung |
| 25.510 | Januarhoch | Unterstützung |
| 25.054 | September-Tief | Unterstützung |
| 24.883 | 200-Tage-Linie | Unterstützung |
| 24.770 | Vorjahreshoch | Unterstützung |
Wie du die Marken in eigene Trades übersetzt, beschreibt der Artikel DAX Trading.
DAX Prognose für diese Woche im Tageschart: Durchschnitte und Januarhoch als Nachfragezone, September-Hoch als Widerstand

Im Tageschart startet die Woche moderat freundlich. Der DAX schloss am Freitag nach einem deutlichen Abverkauf bei 25.780, nach 26.078 zur Eröffnung und einem Tief bei 25.660. Der Montag eröffnet bei 25.811 und notiert vor der Xetra-Eröffnung bei 25.833. Auf der Unterseite wirkt die 200-Tage-Linie bei 24.883, abgeflacht und im Verbund mit dem Vorjahreshoch bei 24.770, weiter als Unterstützung.
Die kürzeren Durchschnitte und das Januarhoch bilden die Nachfragezone. Die 20-, 50- und 100-Tage-Linie liegen bei 25.429, 25.577 und 25.525, am Januarhoch bei 25.510. Der Bereich um 25.600 bleibt als Unterstützung im Blick. Nach oben bietet das September-Hoch bei 26.246 vorerst Widerstand, danach folgt das Jahreshoch bei 26.620, zugleich das Allzeithoch. Ein Bruch der 200-Tage-Linie bzw. des Vorjahreshochs dagegen dürfte einen nächsten Bewegungszweig mit Zielen im Bereich von 23.600 einleiten.
Was den DAX als Nächstes bewegen kann
Beide Notenbanken haben in dieser Woche nicht an den Zinsen gedreht. Die Fed beließ ihre Zielspanne am 28. Oktober bei 3,75 bis 4,00 Prozent, die EZB den Einlagensatz am 29. Oktober bei 2,50 Prozent. Die nächsten Entscheide sind Anlässe, den Chart neu zu lesen, keine Vorhersage einer bestimmten Reaktion. Alle weiteren Daten stehen im Wirtschaftskalender.
- 9. Dezember, üblicherweise 20:00 Uhr MEZ: Zinsentscheid der Fed nach der Sitzung vom 8. und 9. Dezember (FOMC-Kalender)
- 17. Dezember, 14:15 Uhr MEZ: Zinsentscheid der EZB nach der Sitzung vom 16. und 17. Dezember (EZB-Kalender)
Für den Euroraum entscheidet die EZB über die Zinsen. Was die Entscheidung bedeutet, erklärt der Artikel zum EZB-Zinsentscheid; die US-Seite beleuchten der Fed-Zinsentscheid und die US-Inflationsdaten.
Den DAX live verfolgen: Der Live-Chart darunter zeigt den DAX-CFD GER40 von Pepperstone im Tageschart. Je nach Anbieter weichen seine Kurse leicht von den Charts oben ab.
DAX Prognose für die kommenden Wochen im Wochenchart: Dynamik der Korrektur ermüdet am Vorjahreshoch
Die Dynamik der Korrektur vom Allzeithoch ermüdet. Vom Jahreshoch bei 26.620, zugleich dem Allzeithoch, ist der DAX zum Wochenschluss rund 800 Punkte zurückgekommen, am Vorjahreshoch bei 24.770 hat er bisher Unterstützung gefunden. Das Jahrestief aus dem März liegt bei 21.862.

Das September-Hoch bei 26.246 bietet im Wochenchart vorerst Widerstand. Die letzte Woche eröffnete bei 25.210, stieg bis 26.138, fiel bis 25.108 und schloss bei 25.780. Die nahen Unterstützungen dürften Bestand haben, das September-Tief bei 25.054 bleibt eine interessante Marke darunter.
Die Erholung zurück über das Januarhoch deutet auf eine Art Umkehrformation hin. Das Wochenhoch bei 26.138 blieb unter dem September-Hoch bei 26.246, der Wochenschluss liegt über der Marke bei 25.708. Solange die nahen Unterstützungen halten und die runde 25.000er-Marke sowie das Vorjahreshoch die Basis bilden, deutet das auf eine Fortsetzung der Schiebephase über dem Vorjahreshoch hin.
DAX Wochenausblick: September-Hoch als Widerstand, nahe Unterstützungen im Fokus
Unterhalb des Marktes sind zwei weitere Unterstützungen eingezeichnet: das Juli- und das Juni-Tief. Das Juli-Tief liegt bei 24.609, das Juni-Tief bei 23.940. Tiefer folgen die grüne langfristige Aufwärtstrendlinie und das Jahrestief bei 21.862. Für diese Woche liegt der Fokus auf den nahen Unterstützungen um 25.600 und am Januarhoch bei 25.510, das September-Hoch bei 26.246 bietet vorerst Widerstand. Die Marke bei 25.708 bleibt der erste Bezugspunkt. Unten bleiben das Januarhoch, die 25.000er-Marke und das Vorjahreshoch bei 24.770 die Unterstützung. Hält diese Zone, bleibt die Erholung intakt, ein Bruch darunter würde den Bereich um 24.800 und 24.700 anlaufen lassen. Diese Lesart ist eine redaktionelle Orientierung, die Kursmarken stammen aus Karstens Charts.
Marken im Wochenchart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 26.620 | Jahreshoch | Widerstand |
| 26.246 | September-Hoch | Widerstand |
| 26.138 | Wochenhoch | Referenz |
| 25.780 | Wochenschluss | |
| 25.708 | Hoch vom 21.10. | Unterstützung |
| 25.510 | Januarhoch | Unterstützung |
| 25.210 | Wochenstart | Referenz |
| 25.108 | Wochentief | Referenz |
| 25.054 | September-Tief | Unterstützung |
| 24.770 | Vorjahreshoch | Unterstützung |
| 24.609 | Juli-Tief | Unterstützung |
| 23.940 | Juni-Tief | Unterstützung |
| 21.862 | Jahrestief | Unterstützung |
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Wie geht es nach dem Wochenschluss weiter?
Karstens DAX-Prognose für die neue Woche: wo der DAX drehen könnte, wo es eng wird und welches Szenario er im Blick hat. Jeden Sonntag.
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Drei Szenarien: Welche Marke entscheidet
Welche Karte gilt, entscheidet der zuletzt abgeschlossene Handelstag. Es gilt immer genau eine, nach dem Freitagsschluss bei 25.780 die Karte Bullisch. Die Kursmarken stammen aus Karstens Charts, die Schlusskurs-Bedingung ist eine redaktionelle Orientierung. Es sind Orientierungsmarken, keine Auftragsregeln.
Bullisch: Schluss über dem Januarhoch
Gilt, solange der letzte Schluss über dem Januarhoch bei 25.510 liegt. Das ist aktuell der Fall, der Freitagsschluss bei 25.780 liegt 270 Punkte darüber. Das stützt die Erholung vom Vorjahreshoch und deutet auf eine Art Umkehrformation hin. Die nächsten Marken darüber sind das September-Hoch bei 26.246 und das Allzeithoch bei 26.620, die Marke bei 25.708 und die 50-Tage-Linie bei 25.577 liegen unter dem Kurs. Das September-Hoch bietet vorerst Widerstand, die nahen Unterstützungen dürften Bestand haben.
Widerstandsmarken: 26.246 und 26.620
Abwarten: Schluss zwischen 24.770 und 25.510
Gilt, solange der letzte Schluss zwischen den beiden Marken liegt, die Marken selbst eingeschlossen. Dann ist keine Seite entschieden. Ein Schluss knapp unter der 200-Tage-Linie, aber über 24.770 schwächt das Bild, ändert die Karte aber nicht. Kein Setup ist in dieser Lage auch ein Ergebnis.
Bärisch: Schluss unter dem Vorjahreshoch
Gilt, solange der letzte Schluss unter dem Vorjahreshoch bei 24.770 liegt. Dann läge der DAX auch unter der 200-Tage-Linie, und es dürfte ein nächster Bewegungszweig mit Zielen im Bereich von 23.600 beginnen. Ein satter Bruch ohne großes Ringen um das Vorjahreshoch dürfte stärkeren Abwärtsdruck signalisieren. Die nächsten Unterstützungen im Wochenchart sind das Juli-Tief bei 24.609 und das Juni-Tief bei 23.940, darunter das Jahrestief bei 21.862.
Welche Marke zuerst fällt, zeigt der Chart. Die drei Szenarien kannst du live im DAX-Tageschart bei TradingView mitverfolgen.
Unterstützungsmarken: 24.609, 23.940 und 21.862
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DAX Prognose 2026 und bis Jahresende: Oktoberschluss bei 25.780, Vorjahreshoch bleibt die Basis
Im Monatschart bewegt sich der Oktober weitgehend innerhalb des September-Balkens. Der Oktober eröffnete bei 25.095, stieg bis 26.138, fiel bis 24.786 und schloss bei 25.780. Zum Ende ist der Markt vom Monatshoch etwas zurückgekommen, was auf eine Fortsetzung der Schiebephase über dem Vorjahreshoch hindeuten dürfte. Das Januarhoch bei 25.510 bleibt die signifikante Marke.
Notierungen über dem Januarhoch halten den freundlichen Ausblick aufrecht. Im November bleibt das Januarhoch bei 25.510 die Marke, an der sich die Richtung entscheidet. Hält der DAX darüber, sind das September-Hoch bei 26.246 und das Allzeithoch bei 26.620 die nächsten Hürden. Fällt er darunter, rücken das Vorjahreshoch bei 24.770, das Juli-Tief bei 24.609 und das Juni-Tief bei 23.940 in den Blick.

Die grüne langfristige Aufwärtstrendlinie liegt unter dem Markt. Sie verläuft vom Tief im April 2025 durch das Jahrestief im März 2026. Sollte der DAX unter 24.770 fallen, dürfte ein nächster Bewegungszweig mit Zielen im Bereich von 23.600 beginnen.
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DAX Prognose langfristig: Aufwärtstrend im 3-Monats-Chart
Der logarithmische 3-Monats-Chart zeigt den langfristigen Aufwärtstrend im DAX. Jeder Balken steht für ein Quartal. Die logarithmische Skala bildet prozentuale Bewegungen gleich groß ab, egal ob der Index bei 8.000 oder bei 25.000 Punkten steht.

Die Aufwärtstrendstruktur ist langfristig grundsätzlich intakt. Der DAX ist vom Allzeithoch bei 26.620 rund 800 Punkte zurückgekommen und fiel im März bis 21.862. Am Freitag schloss er bei 25.780 und damit über dem Vorjahreshoch bei 24.770, aber unter dem Allzeithoch. Der Fokus liegt auf dem Vorjahreshoch als Unterstützung.
DAX Prognose 2027 bis 2050: keine Zielmarken im 3-Monats-Chart
Für 2027 nennt der 3-Monats-Chart keine Zielmarke. Von welchem Niveau aus der DAX ins neue Jahr startet, entscheidet der Jahresschluss 2026. Maßstab ist das Vorjahreshoch bei 24.770.
DAX Prognose 2028
Auch für 2028 bleibt der langfristige Trend die Richtschnur. Auf die Einbrüche 2020 und 2022 folgten im 3-Monats-Chart später neue Hochs, über die gesamte Historie seit 2015 zeigt er eine langfristige Aufwärtsentwicklung. Eine Zielmarke für 2028 lässt sich daraus nicht ablesen.
DAX Prognose 2050
Für 2030 und 2050 gibt es keine belastbare Punktprognose. Der 3-Monats-Chart beschreibt die Richtung, keinen Zielkurs. Wer so weit plant, denkt in Jahrzehnten und nicht in Kursmarken; Zahlen für 2050 wären geraten.
Marken im 3-Monats-Chart, von oben nach unten:
| Kurs | Marke | Rolle |
|---|---|---|
| 26.620 | Allzeithoch (Hoch 2026) | Widerstand |
| 25.780 | Schluss Freitag | |
| 24.770 | Vorjahreshoch | Unterstützung |
| 21.862 | Tief 2026 | Unterstützung |
Infos zur DAX Prognose: so liest Karsten den Index
Grundlage sind die Kurse des DAX-CFD von Capital.com, gelesen vom 4-Stunden- bis zum 3-Monats-Chart. Der 4-Stunden- und der Tageschart liefern die Marken für die nächsten Handelstage, Wochen- und Monatschart ordnen sie ein, der 3-Monats-Chart zeigt den langfristigen Trend. Jede Fassung trägt Datum und Uhrzeit ihrer Charts.
Der DAX läuft selten allein. Wie die US-Indizes stehen, zeigen die Dow Jones Prognose, die S&P 500 Prognose und die Nasdaq 100 Prognose. Die Stimmung der Privatanleger im DAX misst das EUWAX Sentiment.
Fazit: Stabil in Reichweite des Allzeithochs, nahe Unterstützungen gefragt
Als aktiver Trader seit 1980 sehe ich die Korrektur vom Allzeithoch an Dynamik verlieren. Unten hat das Vorjahreshoch bei 24.770 bisher gehalten, zusammen mit der 200-Tage-Linie und dem September-Tief bei 25.054. Oben stehen das September-Hoch bei 26.246 und das Allzeithoch bei 26.620, die Marke bei 25.708, die 50-Tage-Linie bei 25.577 und das Januarhoch bei 25.510 liegen darunter.
Die Marken selbst im Blick behalten. Alle Marken aus dieser Prognose kannst du dir im DAX-Chart bei TradingView selbst einzeichnen.
Meine Einschätzung für die nächsten Tage: Der Kurs bleibt in stabiler Reichweite zum Allzeithoch, die Notierungen vor der Xetra-Eröffnung deuten auf ein geringes Gap-Risiko hin, der Bereich um 25.600 bleibt als Unterstützung im Blick. Die runde 25.000er-Marke und das Vorjahreshoch bleiben die Basis, das Januarhoch ist als Nachfragezone relevant. Langfristig zeigt der 3-Monats-Chart weiter einen Aufwärtstrend.
Die Kursmarken und Chartbeobachtungen stammen von mir, die Schlusskurs-Bedingungen der Karten dienen der redaktionellen Orientierung. Beides beschreibt mögliche Kursentwicklungen und ist keine Gewissheit. Dies ist eine Marktanalyse, keine Anlageberatung; Positionsgrößen gehören in das eigene Risikomanagement.
FAQ zur DAX Prognose
Wird der DAX weiter steigen?
Langfristig zeigt der 3-Monats-Chart einen Aufwärtstrend, kurzfristig hat die Korrektur vom Allzeithoch an Dynamik verloren. Der DAX schloss die Woche bis zum 30.10.2026 bei 25.780 über dem Januarhoch bei 25.510, nach einem Monatshoch bei 26.138. Das dürfte auf eine Fortsetzung der Schiebephase über dem Vorjahreshoch hindeuten, das September-Hoch bei 26.246 bietet vorerst Widerstand.
Wie entwickelt sich der DAX in den nächsten Tagen?
Das entscheiden die nahen Unterstützungen. Der DAX hat die letzte Woche bei 25.780 geschlossen und ist moderat freundlich in die neue Woche gestartet. Vor der Xetra-Eröffnung notiert er über 25.800, was auf ein geringes Gap-Risiko hindeutet. Der Bereich um 25.600 und das Januarhoch bei 25.510 bleiben als Unterstützung im Blick, das September-Hoch bei 26.246 bietet vorerst Widerstand (Tageschart vom 02.11.2026, 07:10 Uhr MEZ, Kurs 25.833).
Wie ist die DAX-Prognose für 2026?
Zum Wochenschluss am 30.10.2026 lag der DAX bei 25.780, unter dem Allzeithoch bei 26.620 und über dem Vorjahreshoch bei 24.770. Er erreichte im März das Jahrestief bei 21.862. Fällt der DAX unter das Vorjahreshoch, dürfte ein nächster Bewegungszweig mit Zielen im Bereich von 23.600 beginnen.
Wo steht der DAX in fünf bzw. zehn Jahren?
Dafür gibt es keine belastbare Punktprognose. Der logarithmische 3-Monats-Chart zeigt einen langfristigen Aufwärtstrend, auf die Einbrüche 2020 und 2022 folgten später neue Hochs. Er beschreibt eine Richtung, keinen Zielkurs.
Über den Autor: Karsten Kagels
Karsten Kagels ist Gründer und Geschäftsführer der Kagels Trading GmbH und handelt seit 1980 als diskretionärer Price-Action-Trader. Seine Märkte sind Forex, Aktienindizes, Rohstoffe und Zinsmärkte. Ein Systemtrader ist er bewusst nicht, was ihm bei der Bewertung fremder Handelsansätze einen kritischen Blick von außen erlaubt.
Seine Erfahrung reicht weit in die Geschichte der technischen Analyse. Kagels übersetzte Ende der 1980er die Elliott-Wave-Standardwerke von Robert Prechter und vertrat den US-Trader Joe Ross über 17 Jahre in Deutschland, wo er alle zehn Ross-Bücher übersetzte und verlegte. Bis heute gibt er eigene Gruppenseminare und private Einzelschulungen.
Für die DAX Prognose liest Kagels den DAX-CFD über alle Zeitebenen. Er beginnt im 4-Stunden-Chart, ordnet die Bewegung im Tages-, Wochen- und Monatschart ein und prüft im 3-Monats-Chart, ob der langfristige Trend noch trägt.
Dieser Artikel wurde von Christian Möhrer final geprüft.






