Diese 3 Punkte (Kurse) entscheiden über Ihren Trading-Erfolg!

Es gibt im Trading einige wichtige Kennziffern und Faktoren, die über Ihren Trading-Erfolg entscheiden. Neben der Trefferquote, der Handelsfrequenz und dem eingegangenen Risiko pro Trade sind es aber diese drei Kurse und ihr Verhältnis gegeneinander, auf welches Sie ganz besonders achten müssen:

  1. Einstiegs-Kurs
  2. Gewinnziel-Kurs
  3. Stop-Loss-Kurs

Es ist nur von zweitrangiger Bedeutung, welche Handelsmethode Sie verwenden, welche Märkte Sie handeln, in welchen Zeitrahmen Sie traden und welche Analysetools/Indikatoren Sie verwenden.

Von entscheidender Bedeutung ist: wo steigen Sie ein, wo nehmen Sie Gewinne und wo begrenzen Sie Ihre Verluste.

Der Abstand zwischen Einstiegs-Kurs und den anderen beiden Punkten (Gewinnziel-Kurs / Stop-Loss-Kurs) und wie häufig einer der beiden Punkte nach Ihrem Einstieg zuerst erreicht wird, macht Sie unterm Strich zu einem Gewinner oder Verlierer.

Es gibt grundsätzlich drei Varianten, wie Sie den Abstand zwischen Einstiegs-Punkt und den beiden anderen Punkten wählen können.

1. Der Abstand zwischen Einstieg, Gewinnziel und Stop-Loss ist gleich groß

Einstiegskurs-stop-loss-Gewinnziel

Bei dieser Variante muss Ihre Handelsmethode (Analyse oder Indikator) zwingend eine Trefferquote von über 51% haben (Gebühren beachten) um eine Serie von Trades mit einem Gewinn abschließen zu können.

Liegt Ihre Trefferquote für Gewinntrades unter 51% machen Sie zwangsläufig Verluste.

Diese Variante wird häufig von Zockern verwendet. Schnell rein, schnell raus. Ein hoher Zeitaufwand steht mäßigen Gewinnen gegenüber.

2. Der Abstand zwischen Einstieg und Gewinn-Ziel ist entscheidend kleiner als der Abstand zwischen Einstieg und Stop-Loss

Kleines Gewinnziel und großes Stop-Loss

Bei dieser Variante werden Sie wahrscheinlich häufiger Gewinntrades machen. Ihre Trefferquote für Gewinntrades kann bis zu 80% betragen. Diese Vorgehensweise bringt Ihnen viele kleine Gewinne ein. Gewinne sind gut für das Selbstvertrauen. Auf den ersten Blick sieht diese Variante vielversprechend aus und wird bevorzugt von unerfahrenen Tradern verwendet. Im Trading-Alltag passiert aber Folgendes:

Nach einer Serie von möglichen Gewinntrades mit kleinen schnellen Gewinnen, kommt nur ein Verlust-Trade und alle Gewinne der vorangegangenen Gewinnserie lösen sich in Luft auf. Nach ein oder zwei Verlust-Trades sind die meisten unerfahrenen Trader im Verlust.

3. Der Abstand zwischen Einstieg und Gewinn-Ziel ist entscheidend größer als der Abstand zwischen Einstieg und Verlust

Einstiegskurs-Stop-Loss-Gewinnziel

Bei dieser Variante werden Sie wahrscheinlich häufiger Verlust-Trades machen. Ihre Trefferquote für Verlusttrades kann bis zu 80% betragen. Diese Vorgehensweise bringt Ihnen viele kleine Verluste ein. Verluste sind schlecht für das Selbstvertrauen.

Auf den ersten Blick scheint diese Variante eine äußerst schlechte Wahl zu sein. Und obwohl es eine schlechte Wahl zu sein scheint, wird sie von den erfahrenen Tradern ständig verwendet.

Nach einer Serie von möglichen Verlust-Trades mit kleinen schnellen Verlusten, kommt nur ein Gewinn-Trade und alle Verluste der vorangegangenen Verlustserie lösen sich in Luft auf. Nach ein oder zwei Gewinn-Trades sind die erfahrenen Trader im Gewinn.

Aus Börsen-Regeln lernen

Soweit die Theorie! Aber wie sieht es in Trading-Alltag aus? Eine der vielen Börsen-Regel sagt:

 Begrenze deine Verluste und lass deine Gewinne laufen

Gewinne laufen lassen können Sie nur, wenn Sie im Gewinn sind.

Wenn Sie Ihre Gewinne aber durch eine schnelle Gewinnmitnahme begrenzen (Variante 2), welche Gewinne wollen Sie dann laufen lassen?

Es scheint so, dass nur Variante 3 im Einklang mit der genannten Börsen-Regel steht. Verluste werden in Summe klein gehalten und Gewinne kann man laufen lassen.

Es gibt noch eine weitere Börsen-Regel:

 Handle immer mit dem Trend.

Auch hier schein wieder nur Variante 3 im Einklang mit dieser zweiten Börsen-Regel zu sein. Wenn Sie in einem stabilen Trend Ihre Gewinne begrenzen (Variante 2), wo sollen dann die gewünschten Gewinne herkommen?

Rein von der Logik her ist eine Kombination aus Variante 3 und „mit dem Trend handeln“, die erfolgversprechendste Möglichkeit, an der Börse Gewinne zu machen.

Die meisten Neueinsteiger, aber auch viele Trader die schon einige Zeit in den Märkten unterwegs sind, wollen mit dem Trend handeln. Das ist von Vorteil. Sie können sich aber nur schwer mit der Variante 3 anfreunden. Das ist ein Nachteil.

Vielleicht haben Sie schon eigene Erfahrungen mit Variante 2 gesammelt. Wenn es Ihnen passiert ist, dass ein oder zwei Verlust-Trades Ihre gesamten Gewinne wieder zunichte gemacht haben, dann sollten Sie sich an eine weitere Börsen-Regel erinnern.

Was der eine verliert, gewinnt ein anderer.

Ihre vielen kleinen Gewinne waren demnach die vielen kleinen Verluste eines anderen. Und Ihre wenigen großen Verluste sind die wenigen große Gewinne eines anderen.

Wenn Sie mit Ihrem Trading netto im Verlust sind, dann ist irgendein anderer Trader netto im Gewinn.

Börse/Trading ist ein Null-Summen-Spiel

Die logische Konsequenz daraus ist: Wenn Sie fest definierte Regeln (Handelsmethode) haben und diese auch konsequent anwenden, dann sind Sie nach einer Reihe von Trades entweder gut im Gewinn oder „gut“ im Verlust (solange sie nicht Variante 1 verwenden). Sollten Sie im Verlust sein, dann tun Sie einfach das Gegenteil Ihrer aktuellen Regeln. Entweder Sie gegen Short statt Long oder Sie begrenzen die Verluste und lassen Ihre Gewinne laufen.

Fazit:
Wenn Sie noch keine Handelsmethode haben sollten, die es Ihnen ermöglicht, mit dem Trend zu handelt und gleichzeitig Variante 3 als wesentlichen Bestandteil beinhaltet (Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen), dann kann Sie das Turbo Trend Signal (TTS) einen großen Schritt voranbringen.

Das Turbo Trend Signal wurde speziell dafür entwickelt, Verluste klein zu halten und Gewinne laufen zu lassen. Und wenn Sie das Turbo Trend Signal verwenden, um in große Trends einzusteigen, können auch Sie große Gewinne einfahren.

Mit dem Turbo Trend Signal können Sie ab sofort mit kleinen Stopps und mit einem guten bis sehr guten Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) in den Märkten handeln. Turbo Trend Signale haben immer ein gutes bis sehr gutes CRV, sind eindeutig zu identifizieren und benötigen nur kleine Stopps. Ansonsten sind es keine gültigen Turbo Trend Signale!

Sie haben Fragen zum Beitrag oder zum Turbo Trend Signal und die Integrierung in Ihre Handelsmethode? Dann fragen Sie uns!

Wie Sie Trades mit kleinen Stopps und einem guten Chancen-Risiko-Verhältnis finden und profitabel managen, können Sie im E-Book „Das Turbo-Trend-Signal“ detailliert nachlesen. Eine Gratis-Leseprobe finden Sie hier.
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Ihr Coach für konservatives Trading
André Gitschenko

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