Warum die einen gewinnen und die anderen verlieren – und das mit derselben Handelsmethode?!

Was eigentlich unmöglich erscheint, ist doch tägliche Realität. Mit ein und derselben Handelsmethode machen die einen Trader regelmäßig Gewinne und die anderen Trader erleiden Verluste. Als Gewinner werden Sie vielleicht fragen: Wie geht so etwas? Bestimmt aber werden Sie das fragen, wenn Sie zu den Verlierern gehören.

Die Antwort darauf ist einfach aber unangenehm.

Verlierer halten sich nicht an alle Regeln

Die Verlierer halten sich nicht 1:1 und nicht an alle Regeln. Das Regelwerk wird nicht gelesen, sondern nur überflogen. Es werden Regeln aus anderen Handelsmethoden hinzugefügt oder wichtige Regeln vernachlässigt. Manchmal ist es sogar so, dass die Regeln falsch interpretiert werden. Man glaubt schon alles zu wissen und Weiterbildung sei Geld- und Zeitverschwendung.

Jetzt werden zu schnell und zu große Positionen in zu vielen Währungspaaren gehandelt. Erleiden die Trader dann Verluste, wird die Schuld schnell bei der Methode gesucht und nicht bei einem Selbst.

Es gibt einige gute und sehr gute Handelsmethoden. Je nach Trader-Mentalität ist für einen selbst die eine mehr und die andere weniger gut geeignet. Nicht jede Methode passt zu jedem Trader.

Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, wichtig ist folgendes: Studieren Sie die Regeln. Lernen Sie alle Regeln einer Methode auswendig. Sie müssen sie im Schlaf beherrschen.

Warum das so elementar wichtig ist, zeige ich Ihnen heute anhand vom Turbo Trend Signal (TTS). Es gilt aber auch für jede andere Handelsmethode.

Ein erfolgreiches Handelssignal in GBP-USD

In der vergangenen KW 20 stellten wir den Käufern unseres E-Books die folgenden Signale im Rahmen unseres Signaldienstes (3 Monate kostenlos) zur Verfügung.

Long: EUR-GBP, EUR-USD, GBP-USD

Short: USD-CHF, USD-JPY, USD-SEK, USD-SGD

In den Regeln steht, dass es sich um potenzielle Signale handelt. Potenziell bedeutet: abwarten, bis alle Kriterien für die Gültigkeit des Signals erfüllt sind.

Potenziell bedeutet nicht, dass ein Long Signal automatisch steigende Kurse und ein Short Signal automatisch fallende Kurse nach sich zieht.

Von den 7 potenziellen Signalen erreicht nur ein Signal (GBP-USD) das Gewinnziel, wie Sie im folgenden Bild sehen können.

gbp-usd-tradingsignal

Kaufsignal für GBP-USD erreicht erstes Gewinnziel

 

Drei Signale wurden nicht ausgeführt und drei Signale erlitten einen kleinen Verlust, wenn der Trade auf dem Wochenchart gemanagt wurde.

Wer sich genau an die Regeln hielt, konnte wie wir, trotz 3 Verlusttrades und nur einem Gewinntrade die Handelswoche mit Gewinn abschließen.

Wie haben wir das gemacht?

Eine unserer Regeln lautet:

Wir definieren einen maximalen Betrag, den wir bei unserem Forex-Signalen riskieren. Dieser Betrag bezieht sich auf alle aktiven (offenen) Positionen.

Als erstes wurde das potenzielle Signal vom Währungspaar GPB-USD aktiviert und ausgeführt. Jetzt deaktivierten wir den Alarm für alle anderen potenziellen Signale.

Die richtige Positionsgröße wählen

Natürlich hatten wir Glück, dass der Gewinntrade als erstes aktiviert wurde. Aber Glück gehört manchmal auch zum Trading. Wäre eines der Verlustsignale zuerst aktiv geworden, dann hätten wir einen kleinen Verlust erlitten. Aber selbst wenn wir alle aktivierten Signale gehandelt hätten, wäre unser Verlust nur so groß, wie wir und unser Depot verkraften.

Ein Beispiel:

Angenommen Ihr Depot lässt ein Verlustrisiko von 100 € pro Trade zu. Die Regeln zum Turbo Trend Signal (TTS)  legen fest, wo Sie einsteigen und wo Sie Ihren Stopp platzieren müssen. Jetzt dürfen Sie Ihre Positionsgröße nur so groß wählen, dass Sie bei diesem Versuch nicht mehr als 100 € verlieren können. Sie dürfen aber, nachdem Sie in diesen Trade eingestiegen sind, keine weitere neue Position eröffnen. Noch mal! Wenn Ihr Gesamtrisiko nur 100 € pro offener Position beträgt, dürfen Sie keine weitere neue Position eröffnen, bevor der aktuelle Trade nicht abgeschlossen wurde.

Wenn Sie zum Beispiel vorhaben, zwei Positionen parallel zu eröffnen, dann darf Ihr Verlustrisiko nur 50 € pro Position betragen. Sie müssen dann Ihre Positionsgröße entsprechend anpassen.

Gegen diese wichtige Regel, wird aber von den meisten Tradern in der Regel verstoßen. Es werden mit zu kleinen Konten zu viele Positionen mit zu großem Risiko gleichzeitig eröffnet. Das hat noch nie funktioniert.

FAZIT:

Studieren Sie die Handelsregeln. Nur schnell durchlesen reicht nicht! Beginnen Sie mit kleinen Positionen. Handeln Sie nicht zu viele Währungspaare gleichzeitig. Passen Sie Ihr Gesamtverlustrisiko Ihrem Depot an. Vermischen Sie auf keinen Fall unterschiedliche Handelsmethoden. Nutzen Sie Weiterbildungsangebote zu den Handelsregeln um Missverständnisse zu vermeiden. Halten Sie sich an alle Regeln!

Die häufigsten Gründe für Verluste sind das nicht eingestehen von eigenen Fehlern und die Missachtung von vorgegebenen Handelsregeln. Da kann die Handelsmethode noch so gut sein, Sie können nicht gewinnen.

Das Turbo Trend Signal muss kein Ersatz für Ihre aktuelle Handelsmethode sein, es ist aber eine ideale Ergänzung!

Sie haben Fragen zum Beitrag oder zum Turbo Trend Signal und die Integrierung in Ihre Handelsmethode? Dann fragen Sie uns!

Wie Sie Trades mit kleinen Stopps und einem guten Chancen-Risiko-Verhältnis finden und profitabel managen, können Sie im E-Book „Das Turbo-Trend-Signal“ detailliert nachlesen. Eine Gratis-Leseprobe finden Sie hier.

Die kostenlose Leseprobe zum Turbo Trend Signal (TTS) finden Sie hier (klick)

Aktuelle Wochensignale können Sie in unserem exklusiven Signaldienst für E-Book Leser für 3 Monate gratis erhalten.

Ihr Trading-Coach

André Gitschenko

P.S. Oder lesen Sie weiter im umfangreichen Archiv zum Turbo Trend Signal (TTS)

 

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