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Comeback der Volatilität am Aktienmarkt – Panik kaufen

Im gesamten Börsenjahr 2017 gab es beim S&P 500 keine Korrektur, die mehr als 3 % betrug. Die Markteilnehmer hatten sich gemütlich eingerichtet in ihrer Wohlfühlzone und Volatilität kannte man nur noch vom Hörensagen. Das ist seit dieser Woche vorbei. In den beiden Charts für S&P 500 Index und DAX Performance Index kann man schön sehen, wie die Volatilität in den letzten Handelstagen explodiert ist.

SP500 Index Tageschart mit hoher Volatilitaet

SP500 Index Tageschart mit hoher Volatilität

DAX Performance Index Tageschart mit hoher Volatilität

DAX Performance Index Tageschart mit hoher Volatilität

 

Panik in der Volatilität bot gute Kaufkurse

Vorbörslich stand der DAX am Dienstag bei 12.000 Punkten und hatte zu diesem Zeitpunkt binnen weniger Tage den gesamten Kursgewinn von 5 Monaten ausradiert. Ich bin am Dienstag morgen long gegangen im DAX bei dieser Marke.

Der Dow Jones verzeichnete am Vortag den größten Tagesverlust aller Zeiten, in dem er in der Spitze über 1.600 Punkte verlor. Prozentual war es dagegen eher weniger dramatisch, denn da betrug der Verlust „nur“ 4,60 Prozent. Die wirklich große Panik spielte sich allerdings in der Volatilität ab.

Der VIX – der Angstmesser des S&P 500 – stieg um 115 Prozent und schaffte damit, einen neuen Rekord. Hatten wir im November Werte von unter 9, so sehen wir den VIX aktuell bei 30, und vorbörslich am Dienstag bei 50! Und ein Großteil dieses Anstiegs geschah in den letzten beiden Tagen.

Der McClellan Oszillator lag bei -118 Punkten und damit klar auf Kaufniveau. Er geht sehr selten unter -100. Allerdings sieht man, dass dies oft bei den ersten Einschlägen der Fall ist:

McCleallan Osizillator

McCleallan Oszillator

Das große Gap down (Handelseröffnung mit Abwärtskurslücke) am Morgen und ein Nikkei von fast 7 % Minus sorgten für ein fast perfektes Panik Setup. Es war sehr wahrscheinlich, dass am Morgen nach der Eröffnung in Deutschland einige Marktteilnehmer die Nerven verlieren würden und dies gute Chancen ergeben würde, einige Aktien sehr günstig zu bekommen.

Auf Tradegate deutliche Abschläge profitabel nutzen

Die besten Kurse gab es am Morgen auf Tradegate. Hier tummeln sich offensichtlich viele Amateure, die unlimitiert ordern. Teilweise gab es auf Tradegate Abschläge von deutlich mehr als 10 % zu den Xetra Schlusskursen vom Vortag:

Hier einige Beispiele:

Porsche fiel unter 61 auf Tradegate, auf Xetra war der Tiefkurs knapp unter 66:

Porsche Automobil Tageschart Xetra Tradegate

Porsche Automobil Tageschart Xetra und Tradegate

Ebenso extrem war Aixtron:

Aixtron Tageschart Tradegate

Aixtron Tageschart Tradegate

Und auch IVU:

IVU Traffic Tech Tageschart Xetra Tradegate

IVU Traffic Tech Tageschart Xetra und Tradegate

Die Liste ließe sich beliebig erweitern. Aber auch beim Xetra Handel gab es noch genügend Gelegenheiten für Panik-Abstauber:

Rheinmetall Tageschart Kauf Verkauf

Rheinmetall Tageschart Kauf Verkauf

M-U-T Tageschart Kauf und Verkauf

M-U-T Tageschart Kauf und Verkauf

Delignit Tageschart mit Kauf

Delignit Tageschart mit Kauf

Ich habe die meisten der in der Morgenpanik gekauften Positionen später am Tag mit einem guten Gewinn wieder verkauft. Mich hat gestört, dass am Paniktag in den USA das Put-Call-Ratio mit 0,92 einen sehr niedrigen Wert hatte. In Paniken haben wir sonst Werte um 1,3 bis 1,5. Deshalb habe ich mich für die sichere Variante entschieden und den Gewinn realisiert.

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