Unspektakuläre Tradingwoche im Daytrading

Diese Woche war an den Märkten einiges los. Die amerikanischen Aktienindizes erreichten neue Hochs und auch sonst war die Volatilität eigentlich in Ordnung.

In guten wie in schlechten Zeiten

Im CFD Daytrading gab es diese Woche einige „gute“, aber auch den ein oder anderen „schlechten“ Trade. Gut und schlecht ist im Trading immer eine Sache für sich.

Ist ein Trade, der mit einem Gewinn beendet wurde, ein guter Trade? Was, wenn der Gewinn deutlich zu früh realisiert wurde? Ist der Trade dann immer noch ein guter Trade? Wie sieht es mit Verlusttrades aus?

Meiner Meinung ist das Ergebnis eines Trades nicht entscheidend, ob ein Trade gut oder schlecht war. Wichtig ist, ob man sich an seinen Tradingplan gehalten hat. Hat das Set-up gestimmt und wurde der Trade richtig gemanagt? Wenn ja, dann hat man sich nichts vorzuwerfen. Wiederholt man das Ganze einfach oft genug, so wird man auch eine gute Performance erreichen. Vorausgesetzt, der Tradingplan und das Set-up haben einen positiven Erwartungswert. 

Ein Beispiel für einen guten Trade in dieser Woche

Diese Woche hatten wir zum Beispiel einen schönen Short Scalp im S&P 500 und das, obwohl dieser ein neues Allzeithoch markierte. Der Trade dauerte rund eine Stunde.

Mein Set-up und die Gründe dafür erhalten unsere Trader immer im Chat mitgeteilt. Zu dem Signal inkl. Positionsgröße gibt es noch einen Chart und mindestens zwei Gründe, warum dieser Trade eingegangen wird.

Der S&P 500 markierte ein neues Allzeithoch und lief noch einmal über die psychologisch wichtige Marke von 3.000. Es bildete sich eine Konsolidierung und diese wurde dann im Anschluss nach unten verlassen. Das Short Set-up war somit aktiv und so gab es ein Verkaufssignal. 

Der Einstieg war bei 2.998 mit einem Stop Loss bei 3.004. Das Kursziel lag bei 2.976. Das CRV war somit in Ordnung und es lag ein gültiges Set-up vor. Der Plan war, dass die 3.000 nicht noch einmal überwunden werden sollte, sonst hätte ich den Trade wieder geschlossen. 

S&P 500 Trade im CFD Daytrading
Ein Beispiel für einen Trade im S&P 500, welcher nach Plan gemanagt wurde.

Der Shorttrade entwickelte sich auch gut, aber der weitere Verkaufsdruck blieb aus. Auch der Dow Jones stabilisierte sich bereits vorher und so schlossen wir den Trade bei 2.990. Der Take Profit wurde somit nicht erreicht, aber der Exit war berechtigt. Das CRV betrug hier 1,3. Trotzdem war dies ein guter Trade, da der Trade nach Plan gemanagt wurde. 

Hätte der S&P 500 allerdings nochmal die 3.000 überwunden und wir hätten den Trade dann vor Erreichen des Stop Loss mit einem Verlust geschlossen, so wäre dies ebenfalls ein guter Trade gewesen. Denn auch hier hätten wir uns an unseren Plan gehalten. 

Das Ergebnis eines einzelnen Trade ist somit nicht entscheidend, ob dieser gut oder schlecht war. 

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