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Im Poker nennt man das einen Royal Flush

Diese Woche gingen wir Hand in Hand mit Miss Vola und Mr. Market. Wir haben unseren Job als Trader gemacht und entsprechend an den Bewegungen partizipiert, die uns die Märkte geboten haben. 

Woher kam Miss Vola?

Im australischen Dollar hat die RBA ihre Leitzinspolitik angepasst. Es bestehe nun keine erhöhte Wahrscheinlichkeit mehr für eine Zinserhöhung. Aktuell gehe diese von einem neutralen Niveau aus. Als nächstes wurden dann noch die Wachstumsraten für das Bruttoinlandsprodukt gesenkt. Das war dann der nächste Schlag für den Aussie und es folgte der Knock-out.

Dazu kam noch die sich in allen Märkten erkennbare Dollarstärke. So kam auch der EURUSD weiter unter Druck. Dazu kamen noch die dovischen Aussagen der EZB und die schwachen Wirtschaftsdaten der Euro-Zone.

Der Zinsentscheid der Bank of England verlief wie erwartet. Der Zinssatz blieb unverändert bei 0,75%.

Die Aktienindizes konnten ihre Kursgewinne zu Wochenbeginn nicht verteidigen und es erfolgte der Abverkauf. Schuld daran war wie immer unter anderem Mr. Präsident. Trump hatte mitgeteilt, dass er keine Pläne habe, den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping vor Ablauf des Stillhalteabkommens zu treffen. Der DAX fiel unter die magische Marke von 11.000. Game over.

Und was hat Mr. Market unseren Abonnenten gebracht?

Die Performance war im Swing Trading und im Daytrading super. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass wir diese Woche im FOREX Daytrading dafür keine Performance erzielen konnten. Man kann sich als Trader natürlich loben, aber man muss genauso auch ehrlich zu sich selbst sein und sagen, wenn etwas nicht optimal gelaufen ist. 

Im FOREX Swing Trading konnten wir von einem Long im USDCAD, GBPAUD und USDCHF, sowie einem Short im EURUSD partizpieren. So erzielten wir hier einen Gewinn von rund 430 Pips. Im USDCAD und USDCHF sind wir bereits auf Einstand abgesichert und ein erster Teilgewinn wurde realisiert. Auch die Abonnenten unserer EURUSD Swing Trading Signale konnten eine gute Performance erzielen. Hier haben wir bereits zwei Shortpositionen im EURUSD aufgebaut. 

Handelssignal im EUR-USD mit Chart und Erklärung
Unser Short-Trade im Währungspaar EUR-USD läuft gut an und wird gehalten

Beim CFD Swing Trading erzielten wir eine gute Performance durch einen Short im Nasdaq, Dow Jones, Öl, Gold und EURUSD.

Die Positionen im Dow Jones, Öl und Gold haben wir bereits geschlossen.

Unsere Shorts im Nasdaq und EURUSD laufen noch. So endete die Woche mit einem Ergebnis von 250 Punkten.

Handelssignal im Nasdaq Index mit Chart und Erklärung
Das Short Signal im Nasdaq Index läuft gut

Die Woche im CFD Daytrading endete mit einem Ergebnis von 450 Punkten. Hierbei verdienten wir am Meisten durch mehrere Longs und Shorts im DAX. Auch im Dow Jones konnten wir einen schönen Gewinn realisieren.

Diejenigen, die auch letzten Monat dabei waren, wissen, das ich im Januar mit dem Dow Jones meine Probleme hatte. Doch mittlerweile ist alles wieder cool und wir sind wieder best friends.

Auch konnten wir im EURUSD und Gold Gewinne realisieren.

Ergebnisse im CFD Swing Trading in dieser Woche
Die Handelsergebnisse im CFD Daytrading in dieser Woche

Im DAX Daytrading erzielten wir auch eine gute Performance. Hierbei zeigten bereits die erwähnten Stellschrauben ihre Wirkung.

Doch nicht nur im DAX Daytrading, sondern auch im DAX Swing Trading und Dow Jones Swing Trading konnten wir Anfang der Woche erst mit einem Long und dann zum Ende der Woche mit einem Short eine sehr schöne Performance erzielen.

Ist das nicht unseriös, die Tradingwoche mit einem Royal Flush zu bezeichnen?

Einige werden sich denken, warum vergleichen wir denn unsere Tradingperformance mit einem Royal Flush bzw. dem Poker? Poker ist doch ein Glücksspiel und wir sind doch hoffentlich keine Zocker oder?

Poker ist ein Spiel von Wahrscheinlichkeiten, so wie die Börse auch.

Es ist wichtig, immer um die Wahrscheinlichkeiten des Spiels (der Börse) Bescheid zu wissen und deren Mitspieler (Marktteilnehmer).

Ein gutes Blatt (gute Vola) alleine ist nicht unbedingt ausreichend, um den Pot zu gewinnen (Performance zu erzielen). Man kann sich vom bluffen der anderen Marktteilnehmer verunsichern lassen (Gier oder Angst) und so trotz optimaler Voraussetzungen Geld verlieren.

Die Meisten halten gar nicht so lange durch, bis diese ein gutes Blatt erhalten, da sie oft schon vorher den Großteil ihres Einsatzes verloren haben.

Man muss wissen, wann der Call (Trade) kommt und wann man checked (keinen Trade eingeht).

Manchmal muss man etwas mehr riskieren

Genauso muss man wissen, wann der Probe Bet (Nur einen Fuß in den Markt setzen), Limp In (Mindestrisiko), Raise (Erhöhung des Einsatzes) oder der All in (Maximierung der Positionsgröße) kommt.

Wobei man mit dem All in vorsichtig sein muss.

Aber es gibt Zeiten, da muss man einfach deutlich mehr riskieren als zu anderen Zeiten.

All in sollte man an der Börse natürlich nicht gehen. Bei einem Portfolio kann der All in zum Beispiel sein, dass man keinen Cashbestand oder nur den Mindestbestand hält.

Wann erfolgt der Rebuy (Re entry) und wann steigt man aus? Das könnte man noch so weiter machen.

Ihr seht, Poker und Trading haben sehr viel gemeinsam.

Ich behaupte sogar, dass mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gute Pokerspieler auch gute Trader sind und andersrum.

Die größten und besten Tradinghäuser der Welt lassen bei den Interviews die Teilnehmer oft Poker oder Schach spielen.

Bei einem Interview für einen der größten Market Maker musste ich damals bei meinem Interview in Singapur Poker spielen.

Zwischenzeitlich gab es einen kurzen Brake und in diesem mussten wir Matheaufgaben lösen und dann ging das Spiel weiter. 

Fazit dieser sehr erfolgreichen Trading Woche

Für optimales Trading und profitable Handelssignale sind viele Faktoren wichtig, wie z.B. Geduld, um auf ein gutes Handelssignal zu warten, dann das richtige Timing, entsprechende Volatiliät des Marktes, damit Bewegung entstehen kann, passende Stop Loss Platzierung und sinnvolle Positionsschließung zur Gewinnmitnahme oder Nutzung eines Trailing Stops.

In dieser Woche lagen die entsprechenden Bedingungen für gute Trades vor. Wir werden sehen, wie es in der nächsten Woche weitergeht an den Märkten. Es ist gut möglich, dass auch die nächsten Wochen und Monate für Trader sehr gute Handelsmöglichkeiten bieten. 

Von den Bewegungen an der Börse zu partizipieren ist ein wichtiger Teil im Trading. Doch genauso wichtig ist es, um die Wahrscheinlichkeiten zu wissen und entsprechend das Risiko- und Moneymanagement anzupassen.

Wenn Ihr wissen wollt wie so etwas in der Praxis aussieht, dann testet unsere Signale unverbindlich für 14 Tage. Der nächste Royal Flush steht bestimmt schneller wieder vor der Tür als man denkt. Lasst Euch diese Chance nicht entgehen.

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