Konservativ oder aggressiv traden – mit dem TTS geht beides!

Seit gut 3 Wochen versuchen wir im Währungspaar EUR-USD eine Shortposition aufzubauen. Warum wir das tun, wie wir vorgegangen sind und was es uns bisher eingebracht hat, finden Sie im folgenden Beitrag.

Manchmal müssen wir etwas aggressiver traden

Mit dem Turbo Trend Signal (TTS) handeln wir in den meisten Fällen konservativ. Konservativ bedeutet für uns, dass wir nach eindeutigen Wochensignalen handeln. Seit einiger Zeit gibt es aber keine „schönen“ Trends auf dem Wochen-Chart. Um trotzdem mit dem Trading Geld zu verdienen, müssen wir etwas aggressiver vorgehen. Aggressiver bedeutet nicht, dass wir unser Verlustrisiko erhöhen, unsaubere Signale handeln oder gar das bewährte Management infrage stellen bzw. abändern. Nein, wir wechseln einfach nur in eine niedrigere Zeiteinheit.

Wir passen uns an die Märkte an

Wir handeln auf dem Tages-Chart und wenn nötig auf dem 60 min Chart. Das ist zwar nicht unsere bevorzugte Zeiteinheit, aber da sich die Märkte uns nicht anpassen wollen (die trauen sich was), passen wir uns den Märkten an.

Warum wollen wir im Währungspaar EUR-USD short gehen?

EUR-USD Verkaufssignal

Bild 1: EUR-USD Monatschart mit Turbo Trend Signal (TTS)

 

Im Bild 1 zeigen wir den Monats-Chart. Wie jetzt jeder sehen kann, befinden wir uns seit Anfang 2015 in einer sogenannten Schiebezone (zwei blaue Linien). Schiebezonen zeichnen sich durch sogenannte Wechselstäbe aus (abwechselnd rote und grüne Kursstäbe in einer Kursspanne).

Im Dezember 2016 und Anfang Januar 2017 machte EUR-USD  einen ersten Versuch, aus dieser Schiebezone nach unten auszubrechen. Dieser Versuch schlug fehl und die Kurse stiegen wieder.

Wie kann es jetzt mit EUR-USD weitergehen?

Es gibt jetzt mehrere Möglichkeiten, wie es weiter gehen könnte (wir handeln alle nur Wahrscheinlichkeiten). Wir bereiten uns auf folgende Möglichkeit vor:

Der erste Versuch eines Short-Ausbruches ist misslungen. Sollte es einen zweiten Versuch geben, wollen wir schon vor den anderen Tradern mit einem beruhigenden Polster im Markt sein. Das Turbo Trend Signal (TTS) gibt uns dafür die Möglichkeit.

Da es im Januar einen Aufwärtsstab gab, liegen unterhalb des Monatshochs viele neue Verlustbegrenzungsstopps der Long-Trader. Sollten diese Stopps von den Profis geholt werden, wollen wir davon profitieren und so vorzeitig vor einem möglichen Short-Ausbruch aus der Schiebezone im Markt sein.

Und so sind wir bisher vorgegangen:

Wir wussten natürlich nicht, wie weit die Kurse steigen würden. Deshalb begannen wir unsere Short-Versuche ab Mitte Januar.

Schauen wir uns zuvor noch den Wochen-Chart an. Er bekräftigt (nach unserer Einschätzung) unseren Plan.

EUR-USD am Widerstand

Bild 2: Wochenchart EUR-USD mit Unterstützung – Widerstand

Was Sie auf dem Wochen-Chart in Bild 2 gut sehen können, ist eine Unterstützung aus dem 1. Quartal 2016. Wenn aus dieser Unterstützung ein Widerstand wird, stehen die Chancen für fallende Kurse nicht schlecht.

Im Bild 3 mit dem Tageschart zeigen wir jetzt unsere Short-Versuche und was daraus geworden ist.

Short-Versuche in EUR-USD Tageschart

Bild 3: EUR-USD Tageschart mit Short-Versuchen – Turbo Trend Signal (TTS)

Mehrere Versuche, eine Short-Position mit Turbo Trend Signal (TTS) aufzubauen

1. Versuch: Short-Einstieg am roten Kursstab. Gewinnziel nicht erreicht. Stopp Loss an Gewinnschwelle gezogen (kleiner Gewinn zur Kostendeckung). Am nächsten Tag grüner Kursstab. Stopp Loss an das Hoch vom grünen Kursstab nachgezogen und mit Gewinn in der Nacht ausgestoppt.

2. Versuch: Short-Einstieg am roten Kursstab. Gewinnziel erreicht. Teilgewinn genommen und Stopp Loss sofort an Gewinnschwelle gezogen. Nach der Gewinnmitnahme wurde die restliche Position an der Gewinnschwelle (Breakeven) ausgestoppt.

3. Versuch: Short-Einstieg am roten Kursstab. Gewinnziel nicht erreicht. Stopp Loss an Gewinnschwelle (kleiner Gewinn zur Kostendeckung). Am nächsten Tag grüner Kursstab und an Gewinnschwelle ausgestoppt.

4. Versuch: Short-Einstieg am roten Kursstab. Gewinnziel erreicht. Teilgewinn genommen und Stopp Loss sofort an Gewinnschwelle gezogen. Nach der Gewinnmitnahme wurde die restliche Position an der Gewinnschwelle (Breakeven) ausgestoppt.

Aktueller Versuch: Solange sich das „große Bild“ nicht ändert, werden wir auch in dieser Woche versuchen, in den Markt short einzusteigen. Wir werden aggressiver traden, aber nicht riskanter.

Fazit:
Nach vier Versuchen, in eine mögliche Abwärtsbewegung einzusteigen, konnten wir nur kleine Gewinne mitnehmen. Kleine Gewinne sind aber viel angenehmer als große Verluste. Dank des guten Chancen Risiko Verhältnisses (CRV) vom Turbo Trend Signal (TTS) werden unsere Gewinne größer sein als unsere unvermeidbaren kleinen Verluste. Manchmal benötigen wir mehrere Versuche, um in eine „große“ Kursbewegung frühzeitig einzusteigen. Wenn es uns gelingt, bringt es uns große Gewinne ein. Findet die „große“ Kursbewegung nicht statt, haben wir es versucht und etwas Geld verdient. Wie sagt der Volksmund „Kleinvieh macht auch …“!

Mit dem Turbo Trend Signal haben Sie immer einen Plan! Sie können mit kleinen Stopps und mit einem guten bis sehr guten Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) in den Märkten handeln. Turbo Trend Signale haben immer ein gutes bis sehr gutes CRV, sind eindeutig zu identifizieren und benötigen nur kleine Stopps. Ansonsten sind es keine gültigen Turbo Trend Signale!

Sie haben Fragen zum Beitrag oder zum Turbo Trend Signal und die Integrierung in Ihre Handelsmethode? Dann fragen Sie uns! Nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion unter diesem Artikel.

Wie Sie Trades mit kleinen Stopps und einem guten Chancen-Risiko-Verhältnis finden und profitabel managen, können Sie im E-Book „Das Turbo-Trend-Signal“ detailliert nachlesen. Eine Gratis-Leseprobe finden Sie hier.
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Ihr Coach für konservatives Trading
André Gitschenko

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